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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura «ad Kirchhain

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vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition S ML, bei allen Postämtern 3,25 Mk. (ejcL Bestellgeld).

Marburg

wW«. Sonnabend, 1. Febmar 1902.

Erscheint täglich außer an Wertrageu nach Sonn- und Feiertag«. Sv««tagsbetlage: JlluftrirteS Sonntagsblatt.

Druck und Verlag: Joh. Äug, Koch, Universitäts-Buchdrucken Marburg. Markt 21. Telephon 55.

37. Jahrg.

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Veröffentlichung geheimer Aktenstücke.

Die vom Centralorgan der Sozialdemokratie gestern vorgenommene Veröffentlichung eines Marine-Geheimerlasses, aus dem ersichtlich ist, iaß die Reichsmarineverwaltung für das Jahr 1904/05 eine Novelle zum Flottengesetz behuf» Beimehrur g der Auslands flotte plant, steht heute im Vordergründe der Preßerörterungen. Die elftere Preffe bedauert die Thatsache, daß es möglich war, einen solchen Erlaß in die Hände der Umsturzpartei zu spielen, die letztere wiederum sucht durch ihre Presse das Volk mit dem Hinweis aus uferlose Flottenpläne zu er­regen.

Daß die Regierung eine Vermehrung der Motte behufs Verstärkung des Auslandsdienstes, wenn man so sagen darf, im Schilde führt, ist nichts Neues. Bereits das vor drei Jahren vom Reichstage zur Verabschiedung gebrachte Mottengesctz enthielt nicht nur einen Flotten- Iermehrungsplan für die Schlachtschiffe zum Schutze der vaterländische Küste, es war darin auch eine wesentliche Verstärkung der Kreuzer­flotte vorgesehen, der die Aufgabe zufällt, die überseeischen Interessen Deutschlands zu schützen und zu fördern. Der Reichstag lehnte damals diesen Theil des Flottengesctzes ab, und die Regierung war damit unter dem Vorbehalte zufrieden,

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mit einer Nachforderung zu kommen, sobald sich die Verstärkung der Kreuzerflotte als unum- ei« eüa gänzlich nothwendig erweisen sollte. Erwägt man nun, wie schnell in den letzten Jahren b unsere überseeischen Interessen gewachsen sind und daß sich bei mehrfachen Dorkommniffen der *!»** AHfivnirtinnhßM Orom orFf niio mm

MMI Mangel einer ausreichenden Kreuzerflotte zum . gleichzeitigen Schutze der deutschen Interessen ie an den verschiedensten Punkten der Erde außer- (77 ordentlich fühlbar machte, so kann die Thatsache an sich nicht überraschend sein, daß man sich im Reichsmarineamt mit der Frage beschäftigt, wann der geeignete Zeitpunkt für diese Nach-

1 (Nachdruck verboten.)

Else.

Noma« von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Und er und seine Gattin, eine russische rrstentochter, welche, mit Brillanten übersäet i Arme deS Kommerzienraths folgt, und flche sich nur ihrem Gatten zulieb entschlossen t, ihn auf der, wie sie glaubt, überaus pein- hen Reise zu begleiten, sie beide sind ange- hm überrascht und sympathisch berührt von r echt vornehmen, fast fürstlichen Art, in llcher die Familie der Braut sie empfing und wirthete. Besonders aber hat es ihnen die )öne, liebenswürdige Verlobte selbst angethan. er Glückwunsch, den der Reichsgraf seinem etter nach der standesamtlichen Trauung aus- rach, klang warm und überzeugungsvoll, und iann und Frau hatten sich in der herzlichen inladung vereint:Bring' Deine Gemahlin cht, recht bald nach Petersburg."

Hinter dem Kommerzienrath folgt der Schwarm r übrigen Gäste. Die kostbaren Toiletten der amen, die glänzenden Uniformen der Offiziere, e ordengeschmückten Fracks der alten Excellenzen rd sonstigen Würdenträger bieten ein farben- Ächtiges Bild und legen Zeugniß ab, wie hoch ese Versammlung auf den Rangstufen des sellschaftlichen Lebens steht.

Der Zug geht über den Schloßhof, über umenbestreute Teppiche nach der Dorf- rche, die etwas erhöht am Bergeshange liegt, um Schutz gegen die Sonne ist vom Schloß- dvrtal bis zum Kircheneingang ein durch

tefti uar und rrrtzUsi 'urg innsift aus 65 m ihre-, mtritti.

ÄÄ icht auf i haben, k $168:

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Bestellungen

für die Monate Februar und März aus die

^terhesfifche nebst ihren

Gelagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain und Neustadt, sowie von allen Post- ,«stallen und Landbriefträgern entgegen- gtnommen.

forderungen gekommen sei und wie groß diese Nachforderungen sein muffen.

Das beunruhigende Moment an der Sache ist die Art des Bekanntwerdens dieses Planes. Es ist ?.icht zum ersten Mal. daß derVorwärts" geheime Aktenstücke veröffentlicht, es find ihm bereits des öfteren Erlaffe aus den Tisch des Hauses geflogen, deren vorzeitige Veröffentlichung an den betreffenden Stellen, vielleicht noch pein­licher empfunden wurde, so seiner Zeit der Gnadenerlaß. Diese einzelnen Vorgänge haben zu sehr sorgfältigen Untersuchungen gesührt, der Thäter ist aber niemals ermittelt worden. Man hat aber dann Vorfichtsmaßregeln'getrofien, um solche Vorkommniffe zu verhindern. Die letzteren haben sich wieder einmal als wirkungs­los erwiesen, es hat sich wiederum ein unge­treuer Beamter gefunden, der pflichtvergessen genug war, einen Geheimerlaß, dessen Bekannt­werden im gegenwärtigen Augenblick "Sie Re­gierung unter allen Umständen zu verhüten Anlaß hatte, zu stehlen und demVorwärts" in die Hände zu spielen. Das ist ein Vorgang, der jeden aufrichtigen Vaterlandsfreund, der mit Recht auf die Integrität unseres Beamten­standes stolz ist, tief betrüben muß.

Wie es den Anschein hat, finden zur Zeit auch im Schoße der Regierung Erö.terungen darüber statt, wie einem solchen, das öffentliche Rechtsbewußtsein verletzenden Zustande entgegen­getreten werden kann. ***

Umschau.

DieFriedensVorschläge".

Ueber den Inhalt der KuhperschenMit­theilung" und die voraussichtliche Antwort der englischen Regierung daraus ist noch immer nichts Zuverlässiges bekannt.

Ueber die Stellungnahme der Buren dazu wird derTägl. Rundschau" aus dem Haag gemeldet:

Nach zuverlässigen Informationen fordern die Vertreter der Buren als Vorbedingung jeder Eröffnung von Friedensunterhandlungen die Abberufung Milners. Andererseits seien die Vertreter der beiden Republiken bereit, auf die volle Unabhängigkeit zu verzichten, jedoch nur unter der Bedingung, daß ein kaiser­lich britisches Parlament, bestehend aus den Delegirten aller Kolonien geschaffen werde, zu dem auch die Buren Republiken ihre Abgeordneten entsenden würden. Sollte die englische Re­gierung diese Forderung nicht zugestehen, so verlangen sie eine proportionale Vertretung im Kap Parlamente, das in ein s ü d a f r i -

blumenumwundene Stangen getragener Baldachin gespannt. Unter den Klängen des Hochzeits­marsches aus dem Sommernachtstraum bewegt sich der Zug, einer buntschillernden Schlange gleich, langsam den Berg hinan. Das Braut­paar schreitet wortlos voraus. Bertha fühlt, wie der starke Mann an ihrer Seite vor innerer Erregung zittert. Sie schmiegt sich fester an ihn und hebt die sonnigen Augen zärtlich zu ihm aus.Mein Bernhard, ist Dir bang?"Fast, mein Lieb, vor der Größe meines Glückes!"O, Bernhard!" ist die ganze Antwort, aber in diesen zwei Wörtchen liegt ein Ausdruck von Liebesseligkeit und Hin­gebung, der de8 Mannes Fuß stocken macht. Er muß die holde Braut an seine Brust reißen; sie erräth seine Gedanken und zieht ihn rasch weiter.Jetzt nicht, Herzliebster, aber später, und dann ein ganzes Leben lang, so oft Du willst," flüstert sie verheißend.

Auch das nächste Paar, die schönste Ehren­jungfrau der Braut und ihr Kavalier legen den ersten Theil des Weges schweigend zurück. Elfe wiederholt sich immer und immer im glückstrunkenem Herzchen:Bald gehst auch Du denfelben Gang an der Seite des Ge­liebten!" Sie kann diesen Gedanken nicht verscheuchen und wie in Furcht, ihr Begleiter könne ihn auf ihrem Antlitz lesen, hält sie das Köpfchen gesenkt. Werners Gedanken sind ernsterer Natur. Mit einem sonderbaren Ge­misch von Entzücken und Weh blickt er von seiner stattlichen Höhe herab auf das liebliche Elfenwesen an seiner Seite, auf das Köpfchen, in dessen dunkler Lockenpracht das Heckenrosen- kränzlein so märchendustig liegt, aus die zier-

kanisches Parlament umgewandelt werden würde.

Im Prinzip erklärt sich die Burenvertretung nicht abgeneigt, in Friedensverhandlungen oder in Besprechungen über einen Waffenstillstand einzutreten, wenn eine vorherige ausführliche Verständigung mit den kämpfenden Buren generälen erfolgt.

Wie der PariserTempS" berichtet, soll der holländische Ministerpräsident Kuhper in London das Terrain für die Verhandlungen im Einver- ständniß mit der englischen Regierung selbst vorbereitet haben. Das Blatt fügt hinzu, daß der Schritt der holländischen Regierung von anderen europäischen Kabinetten unterstützt werde.

DieDaily Mail" läßt sich aus dem Haag aus angeblich absolut zuverlässiger Quelle den Inhalt der holländischen Mittheilung an England telegraphieren: Holland erbitte darin die Erlaubniß, eine holländische Kom­mission nach Südafrika entsenden zu dürfen, um den dortigen Burenführern den wirklichen Stand der Dinge darzulegen, besonders, daß nicht die geringste Hoffnung auf eine euro­päische Intervention bestehe. Die holländische Regierung betont, sie sei von den Buren in keiner Weise ermächtigt und appelliere an Eng­land lediglich aus Menschlichkeitsgründen.

Sperrung der Grenzen.

Ueber die Sperrung der Grenzen gegen ausländisches Vieh ist in jüngster Zeit wiederholt geklagt. DieBerl. Pol. Nachr." weisen demgegenüber darauf hin, daß veterinär- polizeiliche Maßnahmen diese Sperrung nöthig machten und bemerken, daß man im November 1899 nicht weniger als 5000 mit Maul- und Klauenseuche verseuchte Gemeinden und 25 000 wegen dieser Seuche gesperrte Gehöfte zählte. Unter der Wirkung der Grenzsperre verminderte sich die Zahl der Verseuchungen bereits im nächsten Jahr auf rund 3000 Gemeinden und 10 000 Gehöfte. Ungleich stärker fei die Zahl der verseuchten Gemeinden und Gehöfte im letzten Jahre herabgeaangen. Hier habe die Zahl der gesperrten Gehöfte niemals 2-300 überstiegen und fei zeitweilig bis auf 50 und 70 heruntergegangen. Wenige Jahre energischer Absperrung gegen die Einfuhr aus verseuchten Ländern hätten daher genügt, die noch vor wenigen Jahren vorhandene schwere Seuchen- gefohr auf ein Mindestmaß zu reduziren und Deutschland nahezu seuchenfrei zu machen.

liche Gestalt, die sich so graziös in den rauschen­den Silberwogen bewegt, auf das niedliche Füßchen, das im schimmernden Schühchen so naseweis unter dem Kleidersaum zum Vorschein kommt. Wie unvergleichlich paßt die Pracht der Toilette zu dem aristokratischen Aeußeren des Mädchens, wie unzertrennlich erscheint ihm Luxus und Herrlichkeit von diesem Sonnen­kinde. Und was hatte er ihr zu bieten ? Im günstigsten Falle ein klägliches LooS als Leut­nantsfrau in beschränktesten Verhältniffen! Ja, wenn die Tante nicht so starköpfig wäre! In den Parkettsälen des Schlaffes Buchwald, da wäre sie am Platze, die reizende Elfe, aber so! so! Und doch kann er fie nicht laffen! Jeder Nerv bebt bei der bloßen Vorstellung.

Er stößt einen tiefen Seufzer aus, so daß seine Begleiterin erschrocken ausblickt.Was thut Ihnen weh?" fragen die großen Augen deutlicher als der süße Mund, und als keine Antwort erfolgt:Sorgen Sie um Ihre Frau Mutter?" Die Mutter! Zum erstenmal seit er in ElfeS Gesellschaft weilt, denkt Werner der Mutter, und daß fie vielleicht in eben diesem Moment nach ihm verlangt. Einen Augenblick preßt er die Lippen fest zusammen, dann sagt er zögernd, abgewandten Blickes:Sie ist aller­dings krank."O, da hätten Sie wohl bei ihr bleiben sollen?" lautet des Mädchens rasche Antwort. Er wendet sich ihr jäh zu, ernst und zwingend treffen seine Augen in die ihren, und die Worte fallen langsam und bedeutungsschwer von seinen Lippen:Hätte ich wirklich bei ihr bleiben sollen, wo ich ihr nicht helfen kann? Elfe, hätte ich heute bleiben sollen?" Wenn Sie nichts helfen können," stammelt der erblaßte

Deutsches Reich

Brrttr», 31. Jan '

Der Staatssekretär des Reichsmarineamts ordnete in fämmtlichen Abtheiluugen seiner Behörde Untersuchungen über die Entwendung der ge­heimen .Vorwärts".Veröffentlichung an.

Der Finanzminister hat zur E i n f ch r ä n k u n g der Spiritus.Produktion eine allgemeine Verfügung zur Aufklärung der Brennereibefitzer er­lassen, in der darauf hin gewiesen wird, daß das Ueberkontingent bei der demnächstigenNeukontingentir» ung nicht berückftchtigt wird. Arch bei neuen Brennereien sei die Bemestung des Kontingentfußes unabhängig von der bisherigen Produktion dieser Brennereien.

Beim Minister v. Thielen erschienen zu seinem gestrigen 70 Geburtstage zur Beglückwünschung der Reichskanzer, Prinz Alexis von Hessen, der Chef des Civilkabinets v Lucanus, der Präfident des Reichs - Eisenbahnamtes und Vertreter zahlreicher Behörden, sowie Köperschaften und Vereine und zahl­reiche Abgeordnete.

In der Wandelhalle des Reichstages sind drei neue, vom Kaiser gezeichnete Schiffs- tafeln aufgestellt worden, welche die Schiffsstärke Rußlands, Japans und der Vereinigten Staaten darstellen.

Bei der heute hier stattgehabten Landtags- Ersatzwahl für den Verstorbenen Abg. Sänger touibm 824 Stimmen abgegeben; hiervon erhielt Redakteur Rud. Oeser (Demokrat) 471, Rentner W. vom (nationallib.) 353 Stimmen, Ersterer ist somit gewählt.

Generalleutnant v o n A l l e n, der bis vor Kurzem die zweite Division kommandirte und in Zusammenhang mit den bekannten Vorgängen in Insterburg jüngst verabschiedet wurde, soll vom Sultan als Instrukteur der türkischen Armee berufen worden sein und den Ruf angenommen haben.

In der Z o l l t a r i f k o m m i s s i o n des Reichstags gelangte der Antrag Gamp, betr. die Einführung von Ursprungszeug' ifsen trotz nochmaligen Einspruchs vom R> gierungslisch mit 14 gegen 10 Stimmen zur Annahme, nachdem ein nicht so weit­gehender Antrag Fischbeck, der sich mit den Anschau­ungen des Grasen Posadowskh deckte, zurückgezogen worden war.

Dem elsässischen Reichstags-Abgeordneten Schlumberger ist die Mittheilung zugegangen, der Kaiser beabsichtigte im Mai nach Besichtigung der Arbeiten auf der Hohkönigsburg auch die Stadt Mühlhausen zu besuchen, um einen Einblick in die Jndustrieverhältnisse zu erhalten.

Auf das Telegramm des Vicekönigs von Indien, in dem dieser den deutschen Kaiser zum Geburtstage beglückwünschte, auf den hochherzigen Beitrag des Kaisers für den Fonds zur Linderung der Hungersnolh in Indien hinwies und dem Ver­gnügen Ausdruck gab, das ihm, dem Vicekönige, der Verkehr mit den deutschen Offizieren beim Frühstück in Calcutta bereitete, dankte der Kaiser für das Telegramm, für das Gedenken des Geburtstages und für den den Offizieren des Schiffes .Thetis" bereiteten freundschaftlichen Empfang.

Nach der im Reichs»Verficherungsamt ange­fertigten Zusammenstellur g betrua die Zahl der feit dem 1. Januar 1891 bis einschließlich 31. Dezember

Mädchenmund,nein, ich hätte gar keine Freude gehabt ohne Sie." Sie sagt dies fast wider­willig, gezwungen durch seinen Blick und ist fast betroffen durch die jähe Veränderung in seinen Zügen. Er sieht aus, als habe sich ein Wunderland vor seinen Füßen aufgethan.Sagen Sie es noch einmal, Else, das glänzende Fest hätte Ihnen ohne mich keine Freude gemacht?" Die Blauaugen versichernJa", indes der Schelmenmund lächelnd erwidert:Natürlich nicht! Wäre ich doch dann ohne Kavalier ge­wesen !" Da der Leutnant sich jedoch auf die Augensprache versteht, hat er seine Antwort schon gelesen. Er hat gerade noch Zeit, der Geliebten Arm fest an sich zu pressen, als der Zug an der Kirchenthüre hält.

Der Kommerzienrath sühnt die schöne Reichs­gräfin an die Seite ihres Vetters, dann tritt er neben seine Tochter. An des Vaters Hand betritt Bertha das Gotteshaus, das fie am Arme des Geliebten als deffen angetrautes Weib ver- laffen soll.

Don Meisterhand entseffelte Orgelklänge durchbrausen in süßer Harmonie das schlichte Kirchlein und bereiten die Menschenherzen zur Andacht. Am Altar steht der würdige Dors- psarrer. Mild und gütig blickt das Auge unter dem silberweißen Haar und auf seinem leuchten­den Antlitz ist zu lesen: Siehe, mir ist Heil widerfahren! Und so ist es. Die Tochter seines Patronatsherrn, die er um ihrer kind­lichen Frömmigkeit und um ihres für die Armen allzeit hilfsbereiten Herzens willen liebt und verehrt, fie hot den besonderen Wunsch aus­gesprochen, ihre glänzende Trauung in dem kleinen Schönwalder Torfkirchlein von ihm voll