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Marburg

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Einige der letzten Reichstagsersatzwahlen

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deutsche Kolonie in England hat ihre nach Zehn­tausenden zählenden breiten Volksschichten so herrscht auch hier hüben und drüben große Hebereinstimmung in der Verurtheilung deS Kriege» in Südafrika und des Jingoismus und in der warmen Shwpathie für die Buren. Mögen Finanziers, Diplomaten und fonstige bessere ßeute* eine Versammlung der Deutschen in England einberusen die breiteren Volks­schichten würden sich nicht veranlaßt fühlen, daran theilzunehmen.8 bedarf auch solcher Demonstrationen gar nicht. Die deutsch-engli­schen Handelsbeziehungen werden nicht nur be­stehen bleiben, sondern sich aus wirtschaftlicher Nothwendigkeit weiter entwickeln, auch wenn die vielen Tausende von Deutschen in England es Unterlasten, gegen ein deutsches Witzblatt oder gegen einen deutschen Schriftsteller zu protestiren.

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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura und Kirchhain.

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die ihr zu Gebote stehende Pracht entfalten. So streut sie in aller Frühe ihren herrlichen Demantschmuck über den Garten der Villa Anna, der hängt sich schimmernd an Baum und Strauch, und als das selige Bräutchen unter dem seidnen Himmelbett die Augen öffnet und »erführt durch leise, einschmeichelnde Musik in ein duftiges Morgengewand schlüpft nnd ans Fenster eilt, da blitzt und funkelt es ihr ent­gegen in holder Pracht und drunten steht die Kapelle der 13. Jäger und sendet die in Harmonieen gelösten Grüße des OfflzierkorpS empor. Bertha grüßt hinauf zu dem leuch­tenden Tagesgestirn: .Liebe Sonne, Du meinst es gut mit mir, hab Dank!' Und die hehre Himmelkdnigin nickt lächelnd: Bist ja auch mein Liebling!

Einige Stunden später führt Mama Senf­teich die bräutliche Tochter in daS Wohnzimmer, wo Brautvater und Schwiegersohn eine nervdse Unterhaltung versuchen. Ein Rus des Ent zückens entringt sich beider Lippen, als das schöne Mädchen auf der Schwelle erscheint. Und wie sie dort einen Moment zögernd ver­weilt mit niedergeschlagenen Augen und ver­schämten Wangen, daS Köpfchen leicht geneigt, als habe sie den bräuÜichen Schleier und die bedeutungsvolle Mhrtenkrone in Demuth em­pfangen die hohe Gestalt von den schimmern­den Atlaswogen umflossen, da bieten sie einen traumhaft lieblichen Anblick, und eS ist sich nicht zu verwundern, daß der junge Graf, dem all diese Schönheit zu eigen werden will, wie betäubt steht. Dann unbekümmert um die An­wesenheit der Eltern, fliegt er auf die Braut

fall von Schwäche und Kopfschmerz hat, zu Bette und Werner, der allein zu Tisch sitzt, und jedes Gericht nach dem ersten Bisten widerwillg zurückschiebt, sagt sich bittter: .nun habe ich Dich so sehr erschreckt, Du liebes armes Muttchen, und Gewiß­heit habe ich trotz alledem nicht erhalten. Sollte es wirklich gar so schlimm um uns stehen, daß sie so verstört durch meinen Ent­schluß ist? Pah, sie ist nervös, und mich als Schloßherr von Buchwald zu sehen, ist ihr Lieblingswunsch. Ja, meine süße Elfe als Chätelaine, daS gefiel mir auch, aber die Mond­scheinprinzessin brrr!

Und während Elfe überselig im Hause um­herhüpft, lacht und scherzt, und sich den komm­enden Tag auSmalt, verbringt der arme Werner einen traurigen Sonntag. Die Mutter liegt in apathischem Schlummer, und er quält sich mit seinen Gedanken, die zwischen Furcht und Hoffnung schwanken.

Stoma« 6on Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Der Sohn hatte öfters Miene gemacht, die Mutter zu unterbrechen, dann aber sich auf die Lippen gebissen und sie weiterreden lasten. Und als sie nun geendet, da schaut er an ihr vor­bei in» Weite. Seine Stimme zittert in ver-

Der Prinz bestand das Examen mit dem Prädikat ,Genügend' und gab in dem vorgeschriebenen, von ledem Abiturienten einzureichendcnLebenslauf »Staats- und Rechtswissenschaften' als Gegenstand seines künf- tigen Studiums an. Unter den 17 Abiturienten er­hielt Prinz Wilhelm sein Zeugniß als der Zehnte. Bei der Prüfung kamen drei Denkmünzen aus der »Karl Ludwig Richter-Stiftung' an die drei am fleißigsten und würdigsten befundenen Primaner zur Verthrilung. Unter diesen befand sich auch Prinz Wilhelm. Der Kaiser verlieh den Lehrern des Prinzen Orden, und die kronprinzlichen Eltern stiftete» ein »Prinz-Wilhelms-Stipend um' von 1000 Mk. jährlich, welches einem würdigen, mittellosen Schüler des Kasseler Gymnasiums zur Ermöglichung des Univerfi- tätrstudiums verliehen werde» sollte. Die Mündig­sprechung erfolgte am 27. Januar im Königlichen Schlosse zu Berlin mit großer Feierlichkeit in Gegen­wart aller Prinzen und Prinzessinnen des Königlichen Hauses, der Würdenträger des Hofes und der Staats­minister.

Eine .deutsche' Protestversammlung.

Einflußreiche Mitglieder der deutschen Kolonie in London bereiten noch einer Meldung der .Bost. Ztg." nun wirklich eine .deutsche" Protest- Versammlung in der City Londons vor, in der namens der Deutschen Englands .gegen die deutschen .Verleumdungen" britischer Soldaten, wie gegen die englandfeindliche Stimmung in Deutschland" Einspruch erhoben werden soll. Der Lordmahor wird ersucht werden, die Guild- Hall für diese Versammlung zur Verfügung zu stellen. Es ist nicht daS erste Mal, seitdem die Verstimmung zwischen Deutschland und England eingetreten ist, daß in London lebende Deutsche die Anregung zu einer derartigen Ver- sammlun - geben. Der Gedanke ist aber bisher unausgeführt geblieben, obwohl er den vortheil- haftesten Rofonanzboden in den Spalten der .Times" fand, wo Leute mit deutschem Namen, aber undeutscher Gesinnung den Engländern daS klägliche Schauspiel einer häufig leidenschaftlichen Derfehdung des Volkes gaben, dem sie durch Geburt und Erziehung angrhörten.

Der Vorschlag einer solchen Versammlung der Deutschen in England geht überdies, so schreibt der Londoner Korrespondent der Frkft. Ztg. hierzu, von der Voraussetzung au», als ob die Deutschen in England über England wesent­lich ander» dächten als die Deutschen in Deutsch­land. DaS ist aber nur in beschränktem Maße der Fall. Diplomaten, Aristokraten, Finanziers, Großindustrielle u. s. w., denen ein enger Zu­sammenschluß Deutschlands und Englands am Herzen liegt, giebt eS in Deutschland ebenso gut wie in England. Die Vertreter dieser An­schauungen diesseits und jenseits des Kanals können sich gegenseitig nicht belehren und be­kehren wollen. WaS nun aber die breiteren Volksschichten betrifft und die gewaltige

vierteljährlicher Bezugspreis: btt bei Expedition 2 ML, bei allen Postämter» 2,26 Mk. (excl. Bestellgeld).

zu und kniet im nächsten Augenblick zu ihren Füßen.

O Bertha, Bertha, Du willst mein fein, wirklich mein?" stammelt er in stürmischer Be­wegung. Da beugt sie sich zärtlich herab, zieht den geliebten Mann an ihre Brust, und sagt einfach:Du weißt eS mein Bernhard!"

Mit stummer Rührung blicken die Eltern auf diese spontane Kundgebung der Liebe ihrer Kinder. Der alte Herr muß sich die Augen wischen, und die resolute Mama sagt mit schwankender Stimme:Kommt, seit vernünstiy, und Sie, Herr Schwiegersohn, (bedenken Sie Bertha'S Toilette."

DaS bricht die Rührung. Bertha lacht hell auf, und der Graf läßt die graziöse Gestalt beschämt auS seinen Armen.Also gefalle ich Dir?'O Bertha, Du. siehst aus wie eine Königin!'Kommt Kinder," ruft jetzt der Herr Kommerzienrath, wir haben noch ein Stündchen für uns, daS wollen wir recht ge­nießen! Aus BerthaS Wunsch benutze ich diese Zeit zu einer Mittheilung, die Sie am meisten betrifft, lieber Bernhard, und Ihnen hoffentlich Freude macht.' Er hält verschmitzt lächelnd inne, und seine Tochter heftet die leuchtenden Augen verheißungsvoll auf drn Bräutigam. Dieser hat den Inhalt der Rede kaum verstanden. Er blickt auf seine schöne Braut und sein Herz pocht laut und vernehmlich: mein, mein mein, mein!

(Fortsetzung folgt.)

Umschau.

Ein Jubiläum deS Kaisers.

Fünfundzwanzig Jahre find am 25. Januar verfloffen, daß der damalige Prinz Wilhelm im Jahre 1877 zu Cassel sein Abiturienten- examen machte und zwei Tage darauf, am 27., bei Vollendung seines achtzehnten Lebensjahres mündig gesprochen wurde.

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Die Emission der heimischen Anleihen.

Hebet das Ergebnis der Subskription aus die neue Reichsanleihe und Preußische Staats­anleihe liegen derNordd. Allg. Ztg." folgende vorläufigen Angaben vor.

Auf bie 115 Millionen Mark 3. v. H. Reichsanleihe sind rund 7 Milliarden Mark und auf die 185 Millionen Mark 3 v. H. Preußische Staatsanleihe rund 8 Milliarden Mark ge­zeichnet worden. Bei der Reichsanleihe bedeutet dieses Resultat eine fast 61 fache Heberzeichnung, und bei der Preußischen Staatsanleihe eine mehr als 43 fache Heberzeichnung. Bei der letzten Reichsanleihe im vergangenen Jahre wurden auf 300 Millionen 3 v. H. Reichs­anleihe 4624 Millionen Mark gezeichnet. Die Anleihe wurde damals nur rund 15y3 Mal überzeichnet.Das Ergebnis der gestrigen Subskription," resümiert sich das offiziöse Blatt, kann als ein hoch befriedigendes bezeichnet werden." Das kann es gewiß. Der Erfolg unserer Anleihen ist ein neuer Beweis für den hohen Kredit, den deutsche Finanzwirthschast im AuSlande genießt. So find beispielsweife allein an der Newhorker Börse 130 Millionen Dollars gezeichnet worden.

(Nachdruck verboten.)

Elfe.

22. Kapitel.

Und ring» »mdrängt es mich mit wohlbekannt, Und flüstert: unser Prinzeichen!

Da find fie alle hierher gerannt, AuS Stadt und Dörfer und Gäßchen.

Und rufen Hurrah! und weinen dazu Und reichen mir Blumen und Hände, Von allen Seiten, da lacht'» mir zu, Ein Jubel, wohin ich mich wende!

(Carmen Shiva)

Bertha'S Hochzeitstag! Strahlend lacht die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Kein Wunder, ist doch bie glückliche Braut eine» ihrer LieblingS- kinder, ba muß fie doch zu deren Ehrentag all'

schieden einsetzen. In erster Linie aber tst es nöthig, unsere Organisation auszubauen.

Eine lebensfähige Organisation muß darauf weisen die nationalliberalenMit­theilungen" mit Recht hin von langer Hand geschaffen und fie kann nur durch die Partei­mitglieder innerhalb der Kreise in Stand ge­halten werden. Wenn die Wahlen ausgeschrieben find, muß die Leitung im Kreise für jeden ein­zelnen Ort und in den Städten für jeden Kom­munalbezirk sichere Vertrauensmänner besitzen, und diese müffen über ihre Thätigkeit und ihre Beziehungen zum Kreiskomitee genau instruirt sein. Machen sich in dem Nttz der Vertrauens­männer, die ständige Fühlung mit dem Komitee zu halten haben, Lücken bemerkbar, oder läßt die Zuverlässigkeit einzelner, auf diesen Ehren­posten Berufener zu wünschen übrig, so muß ungesäumt für Ersatz gesorgt werden. Hn- mittelbar vor der Wahl ist die Vornahme or­ganisatorischer Arbeit unmöglich; die Lücken machen sich dann aber schwer fühlbar und er­höhen die Anstrengungen des Wahlkampfes.

Die konservative Partei besitzt ein sehr prak­tisch durchgearbeitetes Organisationsstatut; allein die Verwirklichung desselben liegt in den Händen unserer Freunde im Lande. Die National- liberalen gründen Vereine nicht nur für die Wählerschaft, sondern auch für die Jugend, von konservativen Vereinsgründ'Mgen ist nicht sonder­lich viel zu spüren. Auch aus die Aus­bildung von rednerischen Kräften wird in den übrigen Parteien Sorgfalt verwandt, und wir können unseren Parteimitgliedern nur rathen, auf diesen Punkt, der sich bei den Wahlen sehr ost als ein recht wunder erweist, Bedacht zu nehmen. Dann aber noch eins: Die Wahlen kosten Geld und bie Organisationsarbeiten kosten ebenfalls Geld. Als sich der Kommerzienraths- verein organisirte, schuf er zunächst einen reichen AgitationssondS, der den Freisinnigen zu Gute kommt. Auch die Sozialdemokratie ist mit Geldmitteln sehr reich versehen. Darum mögen auch unsere Freunde im Lande Sorge dafür tragen, daß in stillen Zeiten gesammelt werde, damit in den bevorstehenden Wahlkämpfen die Munition" nicht ausgehe.

wieder, einige ver icyien

?r auS haben gezeigt, daß es um die Organisation der (8188 konservativen Partei im Lande leider vielfach Berlin,cht schlecht bestellt ist. Wir wollen dabei keineswegs mit unserer Anerkennung der be­deutenden Leistungen zurückhalten, welche die konservativen TomitöS gezeigt haben. Allein e» kann nicht oft genug wiederholt werden, daß mit den aufreibendsten Anstrengungen während der Wahlkampfwochen durchaus nicht alle» ge- than ist, sondern daß die Wahlen mit langer Hand durch unablässige Thätigkeit vorbereitet werden müffen, wenn ander» die letzten kräftigsten Anstrengungen von Erfolg begleitet s«n sollen. Unfere Partei hat eine solche um * (638 -uSgesktzte politische Arbeit noch näthiger als " andere Parteien; denn ihr DereinSleben ist ein schwaches, und auch ihrer Presse fehlt meist die nöthige Hnterstützung. An diesen schwachen Ntzß , Punkten müffen bie Befserungsarbeiten ent«

zahlreichen Vereinen macst ptq euciquu» ichc» *v geben bemerkbar unb die nationalliberale cs, otJ? Parteileitung hat erst vor kurzem in ihren später -------- -------

Seltener Bewegung, als er lungsam sagt: Mama, ich werde Erna nie heirathen, ich ver­zichte auf alle», wa» die Tante mir unter dieser ( Bedingung bietet. Sie weiß eS bereits, und wein Entschluß ist unwiderruflich!" Er hat in die Ferne gesehen und so nicht bemerkt, wie während seiner Warte bet Mutter Augen groß und starr werden, und da» Blut aus den bleichen Wangen weicht. Ein entsetzter AuSruf entringt sich seinen Lippen, als er fie plötzlich schwanken Mit. Sie ist einer Ohnmacht nahe, so seht hat fie seine Rede erschreckt; fie fieht für ihren berwöhnten Liebling eine schwere, sorgenvolle Zeit hereinbrechen, denn ach, fie kennt seinen btarrkopf.

Unter de» Sohne» liebevollen Bemühungen k richtet fie fich endlich wieder äuf, und der nächste Fiaker bringt fie nach Hause. Werner hält während der Fahrt daS Haupt der Kranken »n seiner Brust, ihr die zärtlichsten Kosenamen zuffüsternd, ober das eine Wort, da» ihr allein Erleichterung verschaffen kann, bas Woft: üh widerrufe! da» spricht er nicht. Ann-Lie» ringt die gnädige Frau, bie toieber ihren An­

Deutsches Reich

»erlitt, 25. Jan

Nach einer vom Ober-Zeremouienmeister Grafen Eulenburg erlaßenen Hofansag« findet am G e. burtstage des Kaisers, Vormittags 10» Uhr, in der Kapelle deS königlichen Schloßes hier ein feierlicher Gottesdienst und unmittelbar danach im Weißen Saale Gratulations Cour für die Personen statt, an die Ansage zur Beiwohnung des Gottes­dienstes ergangen ist. Die Familientrauer wird für diesen Tag abgesagt.

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offiziellenMittheilungen an bie Vertrauens­männer" einen ausführlichen Mahnruf ver­öffentlicht, in welchem aufgefordert wird,die £.27,7 Waffen zu schärfen". Es dürfte nun auch an -der Zeit fein, daß die Konservativen ihre Hände i legen und ihrerseits Vorsorge treffen, daß H He angesichts dieser eifrigen Thätigkeit der übrigen Parteien nichtunter den Schlitten" - kommen.

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Eine dringende Mahnung.

Seit geraumer Zeit bereits mahnen so 'schreibt bieKonferv. Korresp." die Preß- oiflane ber verschiedenen politischen Parteien ihre Mitglieder im Lande, ihr Rüstzeug in Ord nuna zu bringen und die Waffen zu schärfen, * * M ob bereits in der nächsten Zeit ein Wahl- rfampf in Aussicht fei. Die Sozialdemokratie Hi in ihren Organisationsarbeiten allen übrigen Karteien voran; ihr Wahlmechanismu» funk- Efonirt ausgezeichnet. Ei« Druck auf den Knopf Wfettens der Parteileitung, unb bie Maschinerie Ibielt in beliebigen Theilen de» Landes tadel- «gelo?. Gleichviel find auch die Sozialdemokraten 1. April immer wieder darauf bedacht, Lücken in ihrer (8151 Organisation auszufüllen unb das Retz ihrer mden Vereine weiter unb weiter auSzudehnen. immer Auch bie freisinnigen Parteien sind seit ife von Monaten anstrengend thätig, um ihrer Sache (209 Anhänger zuzusühren. Verschiedene ihrer Abge- - ordneten reifen in allen deutschen Landen um» aubM* her, organifirend und agitirend. In der - Centrumspartei, besonders in den ihr aggregirten zahlreichen Vereinen macht sich ebenfalls reges

Erscheint täglich außer an Werriugeu uaq Soim- uiie ycicrtagei.

Sonntagsbeilage: Jllnftrirtrs Sonntagsblatt. 07 cvrt<;r/t

Druck unb Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckrre 0 *

Marburg, Markt 21. Telephon 55