mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra und Kirmain.
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verboten) ’ Langsam geleitet Werner die Mutter zum kanntschaft zu machen, mein liebes Fräulein," und die Augen erzählen sich dabei ganze Bände (Nachdruck verboten.) ^.^ppenflur. Er weiß, Elfe läßt die Menge sagt sie herzlich. . voll seliger Hoffnung und süßen Glückes-
CH ft sich erst verlaufen, ehe sie selbst geht. Und er Man schreitet langsam die Stufen hinab,! ^ärweite
1 hat's gut getroffen. Just, als er mit der Mutter unb unten schlägt der Leutnant mit einem Buchwald begeistert, als Elfe außer Hürwelte
Roman von Hanna Aschen.^ach. om Arm die Logengalerie verläßt, flattert etwas bittenden Blick auf seine Mutter vor: „ES ist •^hnn^^nt^er Würde'und ncdtier^nb-
(Fvrtsetznng.) Weißes, Duftiges die Treppe hinab: Elfe Herwig ein so herrlicher Tag, wäre es Dir recht, Gemisch von droll ger Mrde und n^aiver Kind-
crrau von Buchwald hält den Kopf tief in ihrer ganzen Holdseligkeit, das süße Gesicht- Mamachen, wenn wir Fräulein Herwig durch h$fe£„ M-rner verleaen bm - so
gesenkt und nur mit der größten Ausbietung I chen von heißem Roth üoerflutet, steht vor I die Anlagen begleiten würden? — »Gewiß, I . " q'cQw « e bie beste Freundin von
^brer"Willenskraft vermag sie die Thränen ihnen. Sie neigt das Köpfchen und will vor versetzt die alte Dame heiter. »Aber Du weißt durch Zufall sie ist die Veste Freundin von
zu hemmen, die ihr den Blick trüben. Ihr thut über, da bannt sie Werners SUmme^ -O su en ja garnicht, ob das Frälein nichts befferes ^,lle diese Thatsäche die Bekanntschaft er- die Predigt so gut, es ist ihr, als habe em Morgen, Fraulem Herwig. Gestatten Sie,daß vorhat. klären jedenfalls faßt Krau von Buchwald
Himmelsbote ihr gesagt: Du thnst recht, meine ich Sie mit meiner Mama bekannt mache. Werner wendet sich zu Elfe. Seine Augen feine Worte so auf. Sie fährt auch ganz harm-
t Tochter! — Sie weiß: noch wenige, kurze Nfe hebt zagend die Lider, ängstlich fchauen lachen übermütig über die Frage, die sein I Io§ ;DTt. Aber Werner, verliebe Dich nur
Wochen höchstens ist'S Dir vergönnt, ber Deinem bie Kinderaugen auf die Mutter des Geliebten. Mund ernsthaft ausspricht: „In der That, morgen nicht in sie." — Warum denn nicht?"
Liebling zu weilen, und er lebt swcglos dahm. $a begegnen sie einem milden, überaus gütigen I Verzeihung, gnädiges Fräulein, ich war zu Ioutet bie lachende Antwort. „Könntest Du
Sie weiß, daß eine Ahnung der Wahrheit den bet alten Dame, und im Nu verändert selbstbewußt" — Die Kleine lacht silberhell. — Dir eine holdere Schwiegertochter wünschen?" geliebten Sohn an ihre Seite fesseln wurde für bfl§ Mädchenantlitz den Ausdruck. Heller Sonnen- „Die Höflichkeit verbietet den Widerspruch,' „Werner, das ist doch nicht Dein Ernst?"
jede noch geschenkte Minute. Aber sie grebt sie I r^e|n jieat jetzt auf den rosigen Wangen, und I sagt sie schelmisch, „aber wenn dre gnädige I — Die treuen Augen blicken plötzlich so angst-
ihm nicht, sie läßt ihm seine unbekümmerte b-e ästigen Blaugucken versichern lächelnd: „Du Frau mir wirklich gestatten will, an ihrer Seite voll, daß des Leutnants lachendes Gesicht ernst
Heiterkeit und erträgt eS, daß er sich von ihr I to|I haben Dich lieb!" — I zu bleiben, so bin ich sehr dankbar." — Ver- I to|Tb
trennt, für Stunden, für ganze Tage, wie sem ..., ™ , r r . < wundert blickt der Leutnant auf die gewandte Aber Mama, warum alterierst Du Dich
Beruf und die Geselligkeit es verlangen. Sie Der iahe Wechsel^n, dem lieblichen Gesicht g(fe, ifi biefetn Augenblick ist sie ganz Dame. nur fo? $u wirst doch nicht glauben, daß ich schweigt, denn sie kennt seinen trotzigen Charakter sowie die holde Schönheit: des )(ungen Gesch Pf giau von Buchwald mckt befriedigt. „So ist s mir 'bon Tante Therese Erna aufoctroyiren und weiß, daß er in der angstvollen Sorge um machen einen tiefen Eindruck aus Frau von kleines Fräulein, geben Sie's dem em- ^ - ? Da solltest Du mich doch bester kennen!" den Verlust der Mutter einen wahnwitzigen Buchwald Sie »u 8e6tlbeten Menschen." - „Ich bin geknickt!" ^,,um's Himmels Willen, Werner, denk' an
Kampf gegen das Schicksal beginnen würde, der Z^m Sohn, der erklärend s^t. „Jch^ten Iautet Werners pathetische Antwort. - bie Zukunft", und als dieser eine ungeduldige
bei längerer Dauer semer Gesundheit und semem Fräulem Her g s z , ' »nädiaes I Als die Herwigsche Wohnung erreicht ist, I Bewegung macht: „Schau, es braucht ja nicht
Lebensmut unheilbare Wunden schlagen müßte, recht gute Freunde «ich wahr. Als Me^erWiQ^ gleich zu sein, mein Junge, Erna ist Achtzehn
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^rledensvorfchläge. über 15 000 Kinder und über 2 500 wehrlose sehr bald vernehmen, welche Grunde H.rr folgen. Die Fortschritte und Erfindung n auf dem
ü J.” . Frauen und Mädchen als Opfer gefordert hat. Chamberlain hatte, diese sanften Friedens- Gebiet des Eisenbahnbauwesens u. s. w rm Auslande
! Die Redeschlachten mt britischen Parlamente 6 Uebriaen befaßte sich Herr Chamberlain Schalmaien ertönen zu lasten — und was die sind in den letzten Jahren nach mannigfachen Richt. | haben mit voller Macht begonnen und .die Mi - vd« Aus- Gründe für, diesen Umschlag in der bisher.so ungenau W
glieder der Regierung haben mehr i g g I „ |n rin er Weise, die ungetheilte Ueber-I furiosen Kriegspolitik der Regierung gewesen I tr^en Anlagen im Eisenbahnbetriebe die Aufmerk- m thun, um alle die zur Beantwortung der »vorrief. Bislang find. — Friedensverhandlungen m Europa samkeit weitester Kreise auf sich gelenkt; stehen wir
königlichen Thronrede seitens der Volksvertreter ra chu 9 9$ v Gelegenheit betont, scheinen vor der Thüre zu stehen. auch in Deutschland bezüglich der neuesten Erfindungen
rj1*” Kckattieruna gestellten Fragen, die sich in hatte gerade, er vki leoer JD^geni,«. »r , 1 in keiner Weise den fremden Staaten (Amerika, Eng.
„ntürlickier Weise mit dem Kriege I daß die Regierung sich Mit den Buren über I--------------------- I land, Frankreich) nach, so find doch hie und dort eine
der Hauptsache natürlich Ln_4tT.rT4.fr, I Haupt auf keine Verhandlungen einlaste, sondern I I Anzahl Einrichtungen in Thätigkcit, die immerhin
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Erfolge- . , T I irgend welche Friedensbedingungen „acceptreren I nachträglich hört, dem Vater des im Duell erschossenen I entsenden, um ein gründliches Studium des Eisen-
Joseph Chamberlain sieht als -vorrampier » . r v» völliae Unabhängigkeit garan- Landrathes von Benningsen, dem vormaligen bahnwesens anderer Länder vornehmen zu können.
ld. “utf| 1 Rrebitioe'ton bin UntSänblem z- »etimgcn. I a*,an2t$,t ftaif.t wird mit bem Vrin,,» Parlamentarisches.
Wendung recht brutaler und sogar unkomment- letzteren müssen ihre Bedingungen zu von Wales nach den bisher getroffenen Be- Reichstag.
mäßiger Finten und Paraden. «x1h:pr bT:taen Die erste Grundbedingung stimmungen am Sonntag Nachmittag um 1 Uhr das Berlin, 23. Januar 1902.
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*JF5L b„X ih.° Ni.bnl-g°. rinfebt unb -Ußch-Ht. Dann elle-Alliancestraße besuchen. Das Regiment stellt I R« ich amt des Innern die heute re
E. Sp-Men und den! 8 d daraus nicht taub sein gegen ver^ sich zum Empfang in.Parade zu Fuß auf dem er8Abg. FNch er-Berlin einen neuen Belag für
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gründlich besorgt. ^^s^dene Anfragen em-^ gusgeleg? werden könnte. - Eine .bemerkenswetthe Aus la ssung d es Nttgke/de?Sw^^^^ allgemeinen" stellte
zelner Mitglieder und von denfelben emge I 9ro.t6oriinn»ti itemTirb all- I Kaisers wird dem „B T. mitgetheilt. In Anbe- I er b;e Behauptung auf, durch geheime Erlasse des
brachte Amendements zur Beantwortung der Wenn auch diefe Aeußerungen ziemlich all I tTCld)t ber großen Arbeitslosigkeit hat der Reichsamls des Innern seien die Gewerbe - Auffichts- Thronrede aaben dem Kolonial - Sekretär hin- gemein gehalten waren, so gewinnen sie doch Monarch nämlich den Wunsch ausgesprochen, daß die beQmten angewiesen worden, in ihre Jahresberichte
■ x . g-. Ar r - „ Crklärunaen und Aus- I um so mehr Werth, als sie aus dem Munde I aus Anlaß seines Geburtstages geplante Illumination I bje Fälle ungenügender Bestrafungen fowie Mit. reichend Stost zu seinen , r , fl . » .. I < s A •rr,Tn:r.f4.pt. ctetnhps btr Buren kommen, I der öffentlichen Gebäude re. möglichst eingeschränkt I türrlunaen über Bolksernährungsverhältnisfe Nicht
i laflungen, die er damit ernlettete, daß er die des grimmigsten Feindes der Buren lommen, toerbe," unb bie hierfür bestimmten Gelder vielmehr ZMU«,ersterls^^im Interesse der Unternehmer,
Gelüste der Opposition, den Buren einen ehren- der bisher auch noch nicht ein. gutes^Wort für nQ$ Möglichkeit r» wohlthatigen Zwecken verwendet lctzteres mit Rücksicht auf den Zolltarif. Diesen Unter. _ vollen Frieden und die von ihnen verlangte I sie hatte und, tote gesagt, bislang von irgend I werden nnochten. .Dieser Wunsch des Kars is ist den |teQungen Qrgenübe£ theilte der Staatssek etär Graf
°Een orteoen unv eneraisch welchem Frieden auf anderer Basis, als unbe- verichiedenen Stadtverwaltungen und Behorden mit- 6. Posadowsky den Wortlaut der bezüglichen
Unabhängigkeit zuzugesiehen, seh g sw cy Unterwerfuna absolut nichts Wissen getheüt norden, und m der That haben zahlreiche Erlasse mit, woraus hervorgeht, daß über ungenügende zurückwtes unb bW untexne un „ ^tonltnwnMhäta« _>« erst, im JahreSber ichte, sondern
, n vorübergehend das englische Lieblingsthema wollte. Was diese, Aenderung m der «rtegs, 311uin[nQtion abzusehen und einen entsprechenden Be- ^fort an die vorgesetzte Behörd zum Zwecke un-
1 beT Tehten Wochen die „Humanität der britischen sttmmung des Kolonial-Sekretärs hervorgebracht trag der Armenverwaltung zu überweisen. verzüglicher Remedur berichtet werden soll, und daß,
flrientohTuna in Sübasrika", und erklärte, — hat, entzieht sich einstweilen noch der allge- —Die Zolltariskommission des Reichs- was die Ernährungsverhältnisse und Lebensnittel. Kriegsuyrung in öuooj , 9r, r,. | Tne;nen flenntrift aber man geht nicht fehl, tags widmete am Donnerstag den größten TheU ihrer preife betrifft, für diese, wie sur die Frage der
wahrscheinlich mit der ausdruckuchen Absicht, meinen. «ennrmv, «--r mu» » v Sitzung der Berathung des Absatzes 11 des § 5, Kinderarbeit und für allgemeine Wohlsahrtsein.
seinen kontinentalen Freunden noch einmal vor ! st>enn man behauptet, dtz Y s ! welcher die Zollfreiheit von Kunstgegen- ! richmngen eine umfassendere Behandlung in Sonder-
mbalien daß seine früheren Aeußerungen und iM Verbleichen ist, daß er, trotz oes sorr- I ^n d e n behandelt, die für Museen und Unterrichts- I berichten beabsichtigt ist. Beide Maßnahmen dienen
8W>mthHtnrtPn unerschütterlich feststehen, — | dauernden äußeren Scheines vor einem zw-cke eingeführt werden. Der Absatz wurde schließ- I einer vollständigeren und sachgemäßeren Bericht-
Behauptungen ,uner!a)U cy I ' ' - QTaufamen Fiasko steht, dessen Folgen für ihn lich in einer vom Abg. Singer beantragten Fassung erstattung und das Gegentheil der Behauptungen des
„unsere Humanität wahrend ^es Feldzuges in I grausamen ^taslo ireyr, n u b Das angenommen, ferner wurde der Absatz 2 ange w -ial-imokratischen Redners ist w hr. Die Ursprung- Südafrika war und ist absolut ohne jebeS Bet- unb Englanb schmerzliche sein durften kommen, der die Zollfreiheit der zum Schiffsbau de- liche Anordnung, daß mit Rücksicht auf die Statistik
sviel in der Geschichte aller Kriege." | Etnlenken Wird thm sehr schwer, aver er w 1 stj^imten Materialien behandelt. | des Statistischin Amts über Ausstände nicht berichtet
Dns ist es ia gerade was die ganze Welt in den saueren Apfel beißen muffen, unb mit 3n einer ber letzten Sitzungen der Zolltarif- werden sollte, ist bereits im Okfiber v. Js. redressrrt. h ’ Dorwurf macht baß bie den ihm seine Kollegen in ber Regierung. Gerabe kommission des Reichsiages hat der Abg. Brömel Man sieht aus der ganzen Kritik w,e die Sozm - England zum ^orwurt mtityi, vuy .. . f «• ”= wenn der Staatssekretär im nach Zeitunasmittheilungen behauptet, daß bei der I demokraten, nachdem sie die vollständige Beroffent-
Buren-Frauen und Kinder bewiesene Humanität zu sanft klingt e§, toenn öet ejiaotsieneinx ™ naw Miungsm rryeuungen & p , f11 i e n lichung der Originalbericht- an Stelle der Auszüge
einfach beispiellos war und noch ist, - m bei- fiteren Verlauf semer Rede den und o - nur notarische Schutzzöllner berück- I durckgesetzt haben, wieder aus der dadurch bedingten stielloser Weise abweichend von derjenigen ihren Freunden in Südafrika sogar »eine sehr worden wären. Ist die Behauptung so ge- Beschränkung der Berichte Ar griffe gegen die Der.
Anmnniint wie si° ? B im deutsch-französischen weitreichende Amnestie" verspricht und versichert, fallen, so ist sie unrichtig Herr Brömel wird Nicht waltung herzuleiten suchen. Auf die, Aussuhrungen Humanität, tote p» z. 45. \ ) I R , I . » f-:n- nllnemeine Korstskation von Privat- | behaupten wollen, daß die beiden Vorsitzenden des I des Abg. Bassermann, der sich entern vorliegen.
Feldzuge von Seiten der Sieger den Besiegten daß keine aUgemeine »ioupsraiion von Deutschen Handelstages, bie Geh. Kommerzienräthe den Anträge entsprechend für freies Vereins- und
zu Theil wurde. Es gehört eben schon bie Eigenthum stattsinden toerbe, daß die Buren I Wichel, sowie der Vorsitzende der Versammlungsrecht der Frauen aussprach und die
Chamberlain'sche StirnUdazu, den von den volle politische Rechte, gleiche Gerechtigkeit unb ältesten ber Berliner Kaufmannschaft Geh. baldige Einführung kaufmännischer Sch"ds-
SnEmt n Südafrika angewandten Grad Privilegien nut den übrigen Weißen theilen Kommerzienrath Herz Schutzzöllner find, alle drei ge- g er ichte besurwortete.erwiderte der^Staatssekretär,
ton 6u”nit”t im gut?n mittben u. ,. w. bten -b« n°ch h-ut--um Ä-ih!ch-,tUch,n«u-Ichu„..