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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbara und Kirchhain

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RatnS t. r. 5-

grundsätzlich nur vorübergehend beschäftigte Arbeiter entläßt. Die Zahl der Eisenbahnarbeiter habe in den letzten Jahren zugenommen. Um es an Arbeit nicht fehlen zu lassen, beschleunige die Verwaltung die Bauausführungen und habe sie durch große Lieserungs

(Nachdruck verboten.)

Elfe.

Umschau.

Ein erneuter Uebergiff der

ere 6t lerl

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eine Konferenz abgehalten. Vielfach wurde Klage ge- I MbaearintettMhae8.

22 gebührlich lange Arbeitszeit in den «vgroronerrnnans.

sozialdemokratischen Konsumvereinen. Die elfstündige I Die heutige Sitzung des Abgeordneten- , Arbeitszeit sei erst bei einigen Vereinen durchgeführt, I Hauses war in der Hauptsache Idem Fall Kulen. Der älteste Bruder deS jüngst tn London I bei den meisten sei die Arbeitszeit unbegrenzt und die I k a m P f gewidmet. Nach eingehender Begründung der itrthpiTtim Dr Krause (worüber wir bereits I Lohnzahlung eine minimale. Einige Konsumvereine I bezüglichen Interpellation durch den Abg. v. Knappe

Wort Also um elf Uhr fahren Sie vor, I Und mit dieser großen Frage en das Schick- sein alles war, Freundin und Kamerad; wo er Herr von Buchwald? «Gewiß, mein gnädiger sal tritt Werner in das nächste Cafä um bei im innigsten Zusammensein mit ihr jede dienst.

Fräulein seien sie aber auch pünktlich." I einem Glas Pilsner ungestört an die leuchten- I freie Minute verbrachte. Nun erfüllte bie

Ach sie' wissen schon, daß meiner Tochter I den Augen seines Liebs zu denken, an ihr braunlockige Elfe all seine Gedanken, und so

Roman von Hanna Aschenbach. größter Fehler die Unpünktlichkeit ist?" bemerkt naives Geplauder und an die kommenden, mochte es ein leises Gefühl der Beschämung

(Fortsetzung.) Frau Herwig harmlos, nicht beachtend, daß glücklichen Tage. .Donnerwetter' fährt es ihm I sein, das ihn jetzt so stürmisch dre Treppe

Werner ist wirklich erschrocken denn seit dem diesmal beide junge Leute heiß erröten. «Ich plößlich durch den Sinn, «vergaß ganz nach emportrieb. Dre Frau Mama rst recht wohl,

«uaSrf hn Ihn eife in ihr trauliches Heim denke, Elfe, Du machst diesmal eine Ausnahme dem morgenden Kirchgang zu fragen - na, begrüßt ihn Ann-LikS fteudrg. «Sw ist aufge-

an, und ^ wnche Stimme muß direkt Der Abschied ist herzlich und vettraut, tine es^em ^Leutnant "z"u 8 unterm' W^ffen^rock. auS^' de'r^ M^nesbrust' nnb* im ^nächsten Ä 1 < ^nls ?ie saat zwischen alten Bekannten und der Händedruck, 6r springt auf, wirst ein Geldstück auf den Augenblick kniet er neben dem Lehnseflel, in dem

^er warm zu dem sermgen, M fut fogt ben Werner und Slfe wechseln so intensiv daß Tisch und stürzt inS Freie, denn im Menschen- die zarte Gestalt der Kranken ruht. Er hält «Ihre Bekanntschast zu machen hat mich auf. I i()nen ba8 Blut inS Gesicht schießt, und des I ^wühl vermeint er zu ersticken. Ein kleines, ihr die Rosen hin: «Siehst Du, Liebes, als nchtrg gefteut, Herr von Buchwald und wenn Machens Augen sich scheu zu Boden senken. schüchternes Blumenmädchen tritt dem stürmischen hätte ich Deine Genesung geahnt. Wie ftoh

-^Lb'nsamen Frauen w°l wieder ein * schwalb die Herwig'sche Krieger unglücklicher Weise in den Weg, und bin ich!" - «Mein Werner," flüstern die

paar Stündchen verplaudew - . I «tenthür hinter sich schließt, trägt er eine wird ss unsanft angerannt, daß das schwache bleichen Frauenlippen zärtlich, und die durch,

halb m^'unsnen^eunden Mttn" warme Verehrung für bie Mutter ber Geliebten Ding mit einem SchreckenSlaut sein Körbchen sichtig zarte Hanb streicht bem Kmeenben bas

valb zu unseren Freunden z y . hinaus Gott Lob, ihre Umgebung er- fallen läßt. Werners Lippen entringt sich em Haar aus bei heißen Stirn, wie sie es bem

als "ick Ä & stammelt ker Leutnant' schweb ihm seine Werbung um baS bürgerliche kräftiger Fluch, aber als er bem wehen Blick wilben Knaben so oft gethan hat, wenn er an

hpifcpftes Bestreben ist ia Ihr Wohtt Mädchen^nicht. «Wie konnte sich ber alte bes Kinbes begegnet, bückt er sich beschämt, unb ber Mutter Krankenlager kam, einen feiner un- «Mern heißestes Bestreben rst 1 , 9 fcertiie von dieser Frau scheiden lasten?" fragt hilft die verstreuten Sträuße einsammeln, bann, besonnenen Streiche zu gestehen. «Mem Werner,

wollen zu erlangen h-it-r «L ein Thalerstück in bie kleine Hanb legenb, ergreift wie erhitzt Du bist. Freust Du Dich so sehr,

t ^u^hpnfp^mif iht buTÄ ^Sckon beschnden ihr Heim behaglich unb ihr Blick er ein herrlich buftenbeS Rosenbouquett unb Deine alte Mutter zu sehen?" Der Sohn Nickte geht wahrhaftig heute mit ihm burc^ Schon Unb stürzt weiter. - Hätte er bie wundervollen ihr zärtlich zu, bann holt et einen Stuhl dicht

J^tn m IfiAelt bie I der Leutnant fühlt plötzlich einen heißen Zorn I Blüthen doch seiner kleinen Königin zu Füßen I heran, unb die Arme um die gebrechliche ®e=

grauen Augen, wre letzt. $ I . -. ÖUffteiaen gegen Elfes Vater, besten legen können! Doch halt, er will sie ber Mutter statt legenb, zieht er ihren Kopf an seine Brust.

Dame nachsichtig; was sie wohl!von- ihm benkt? ihm den Weg bringen, der lieben guten. Er hat sich ihr so Sie lächelt selig, indes er heiter berichtet: «Ja,

bi Hein?elf bed^kt wahrttch, sie benimmt zum Glück Erschwerte. -Unb dabei scheint er wenig widmen können diese letzten Tage! Mütterchen,, unterwegs packte mich Ptttzlich dre «I , co I xnTiirfGrh in fein mit der zweiten Frau, I Freilich lag das nicht an ihm, aber er ge- I Sehnsucht riesenhaft, es muß Wohl die Ahnung

Wttra^roilT Sil Echttm-noüg, toi? i6°au8 gif« Sieben ,n hören glaubte. ftaud sich doch in seiner ehrlichen Weise, daß gewesen fein, datz Du toiebet 8e[unb Hfl." -

d°r Spott Rnn irS ihw der ».den Hal «eschieh. ihm schon recht; -i-r «arnm b°« Verbot be«-r,te« .6n b.e«n>ti lange nicht _«*! W>

unter ben Füßen, da ergreift bie Geliebte bas | bann all das Leib, warum?" I f° schmerzlich getrosten, als sonst, wo bte Mutter |

I I Lorb Roseber, t-useobm-l Recht, wenn er ihr l berichtettn), beri«£ in »«Kn »rill unb I L

I Mo NnspftprU hte Pön^hDtDUC I vorwirst, sich mit einer nicht nachahmenswerthen I vorher als praktischer Arzt großes Ansehen in Familien.Mitglieder die Kunden mitbedienten. Ein I Hlk JtU|tUCUJ, yiv eCUiuuuwMv. Geschicklichkeit bei allen Mächten unbeliebt ge- Transvaal besaß, hatte seinen etwa 16 jungen weiterer Uebelstand bestehe darin, daß den Lager.

I ffinnlnnbs Anieben und seine Stellung unter macht zu haben Hinsichtlich ber Wehrkraft Sohn bei Verwanbten in Sübafrika zurückge- Haltern zugemuthet wird für das Manko, das beim

LSen TabeTunt« i?m einW des At L Stolz darauf hin, lasten. Er verfügte nun dessen Herreisenach Abwiegen &

1 OrieneS schwer gelitten also läßt sich der I daß England über 200 000 Mann aufgebracht I Berlin, hatte genügende Geldmittel gesandt, I ^len Lagerhaltern gewährt. Außerdem wurde noch

I ^alt der wirkungsvollen Rede Lord Roseberys unb trotzdem noch eine ganze Anzahl von Mann- und die Abreise war so wett gediehen, daß der lebhaft über, das Bestreben geklagt von den Lager-

Obernhause kurz zusammenfasten. Der I schastenim Heimathlande behalten habe. Aber I junge Herr sich im Besitz eines vorschnstS- haltern Kaution zu verlangen und diese als Betriebs.

I HtaatSsekretär des Auswärtigen, Lord 8anS= Luin elften, was bedeutet denn diese Viertel-I mäßigen Passes der englischen Regierung, der I b°W 'utn * ein entstandenes^Manko damit zu

I bowne, ist der entgegengesetzten Ansicht. Die I Million neben den mehr als zehnmal so großen I auch vom deutschen Generalkonsul visirt tomben I be(fen Nach stundenlanger erregter Erötterung wurde

I &r1ina des Landes während des Kri.gcs, bie I Ziffern, bie Deutschland, Rußland oder Frank- I war, befand und bereits längere Zett an Bord | e,ne Resolution angenommen, welche die Abstellung

I Militärischen Leistungen und bie Solidarität reich jeder für sich aufbringen kann, und zum des deutschen Dampfers -Herzog von der I der in der Versammlung angefühlten Mangel forderte.

I nner Th eile des Reichs hätten die Achtung und I zweiten, was hat denn diese Viertelmillion I Woermann-Lime weilte. Plötzlich erschienen I «

I Werthschätzung anderer Länder für England Soldaten in Südafrika Hervorragendes geleistet? englische Soldaten auf dem Schiss und hotten m/trTrrnmnfrrrifrfma

iSr aefteigert Hat nicht vielmehr der Verlaus des Krieges ihn, allem Widerspruch zum Trotz ans Land PaNaMeMaNMS.

I Welche der beiden Staatsmänner hat Recht? beschämende Beispiele von der vollkommenen Der Sohn des Dr. Krause befand sich «IS Reichstag.

oeu.rfer Hinsicht muffen wir uns auf die Unfähigkeit vieler in hervorragender Stellung Passagier eines deutschen Dampfers auf deutschen I Berlin, 19. Januar 1902.

Seite Lord CanSbotoneS stellen, trotzbem wir befindlicher britischer Heerführer geliefert? Boden, unb das Verhalten der englischen Be- np. Obwohl dem sachlichen Interesse der sozial.

«mfä Er SL FKS

- «drückt hat. Dies mag paradox klingen, aber ^nmal sestgestellt, daß bie gegenwärtigen eng- giobenUebergriH dar, der energische @enÜ6e geschehen sein dürfte, wurde die recht inhaltlos ktz entspricht ben gegebenen Thatsachen I uscken Staatsmänner wirklich gar keinen Anlaß I Zurückweisung verdient. I gewordene Debatte heute abermals vertagt Bon dem

Welche Fülle politischer Reife Einsicht unb Haben, ben südafrikanischen Krieg als leuchtenden Kurzem?nEmpfana"nehmen "wollte unb zu ?bgeseh/m °die"dem^fas?leeren Hause in sehr langen

Opfer Willigkeit muß ein Volk besitzen, bas von I Beweis dieser Solidarität anzufuhren. Wenn I « » b c nerpift war erfuhr dort I Reden wenig neues über die Sache zu sagen wußten,

einer gewissenlosen Regierung in einen Krieg Kolonieen von Hunberttausenden von Quabrat- diesem Zweck«bah n war erfuhr dort die Demtte heute lediglich aus frühere Reden alle Sympathien ber Nachbarstaaten bringt; unter bem direkten Proteste eines Theiles der mcht b^ RüttÄseaus Kreter desMinistersvon Thielenfestdaß

| ÖASLSÄÄ di-f- wir daß ber fübaftiM« d-r sich m K°P,t°dt befinbet. ^KZch^LLLb TfÄÄffi

Regierung mit uller Kraft stützt. Wir hatten I Krieg Alles in allem ber Weltmachtsstellung I = I entläßt. Die Zahl der Eisenbahnarbeiter habe, in den

letzthin Gelegenheit, von einem Manne, ber vor Englands einen starken Stoß gegeben hat. Denn Deilttätts Reick t^len ^^enommkm Um es an Arbeit mcht

kurzem aus England, wo er durch Verwandt-I die Machtstellung beS Staates beruht nicht nur I » ! Bauausführungen und habe sie durch große Lieserungs

schäft unb Freunbschaft zu ben angesehensten I auf ben realen Momenten, ber Wehrkraft, ber t Bern«, 21. Jan austräge in beträchtlichem Umfang auch die Privat-

Familien in Beziehung steht, zu hören, baß in I Finanzen u. s. w., sonbern recht wesentlich auch I Die .Voss. Zig." hat herausgerechnet, daß am I industrie in die Lage gesetzt, Entlassungen zu ver- den besten Kreisen bes Lanbes Herr Chamber- auf dem subjektiven Glauben, ben anbere Staaten I Sonntag beim Or denssest im Ganzen 2460 Per- melden. Auch werde. darauf ..hlugewrrtt, daß na^

. . a. t, u' o frpin<4i im föpnpninhp ui I t., vmi+fpln hnhpn Unb ba hat I sonen mit Orden bedacht sind gegen 3722 im Jahre I Mögliibkeit nur heimische Arbeiter beschästigt werden,

lam es steht d»s freilich im Gegensätze zu von diesen Machtmitteln haben. Uno oa y I 25H jm $abre 1900 unb 2487 im Jahre 1899. Der Abgeordnete Hilbck trat den Angriffen des

dem, was die englische Prefle glauben machen der südafrikanische Krieg manchen schonen Wahn Duellaeaner Benningsens Grafen Kanitz gegen das westfälische Kohlen- und

möchte - verhaßt und verachtet ist. Trotzbem entzwei geriflen. Domänenpächter Falkenha"eu, ist am Sonntag früh' Kokssyndikat unter Anführung von Zahlen über bte

L Sen&"Ln^ ~ ffiSSfÄfÄ »W

äußere Sage ist, desto stabiler müssen die inneren UMsHlM. pacht' wÄn.^Er war °am°D°nn?rsta^Abend w daraufhin, daß sie durch Verträge festg'ellgt gewesen

Zustände des Landes bleiben. . . ilpberaiff der Berlin eingetroffen und hatte sich als Ritterguts- seren und jetzt eine beträchtliche Verminderung er-

An V°» °°n f° .idHitito« w. 61nee .V"8 tag dftÄÄÄ.»

ein Volk, welches um der kritischen Lage Willen Jl °,hDrr^fi.pr seKakt wo er sich auch mi^ semem Zweikampf legung eines N a ch t r a g s e t a 18 behufs Auszahlung

* es versteht, seine persönlichen Sympathieen und I Wie dieDt. Warte aus öUverlässiger > ^sch f, , ° sewem Besitz wurden Briefe der Frau I aller bewilligten BeihÜlsen an Kriegstheil- : und Antip athieen so zurückzudämmen, ein solches I Quelle erfährt, ist englische Behörde in I b yennja|ett Qu§ den allerletzten Tagen gefunden. Ime r ersu cht, wurde ein stimnuga ng e no w men.

1 Volk verdient zweifellos ben höchsten Respekt, Kapstadt auf einem deutschen Dampfer m einer |' aflerWter sozialdemokratischer Aist der 'uorgigen Tagesordnung stehen Wahl- öi und insofern hat Lord Lansdowne Recht. Wenn Weise vorgegangen, die geeignet ist, höchstes Konsumvereine haben am Sonntag in Berlin | pru'unB 1 -----------

aber die Achtung vor dem englischen Volke Befremden zu erregen, unb jebenfalls zu ent- «ne Konferenz abgehalten. Vielfach wnrbl d gestiegen ist so ist bestomehr gesunken ber Respekt sprechenben Schritten unserer Regierung fuhren Mr^uber^ unge!

vo-be : en lischen Regierung, vor ber englischen I wirb. i I o.----- . ...

S jrLaft unb vor ber Solidarität desgreate I Der älteste Bruder des jungst in London I bei den meisten sei die Arbeitszeit unbegrenzt und die I k ampf gewidmet. Nach eingehender Begründung 1 Britain Was bie Regierung anlangt so hat verurtheilten Dr. Krause (worüber wir bereits Lohnzahlung eine minimale. Einige Konsumvereine bezüglichen Interpellation durch den Abg. v. Kna

.. <c SJzaxr' * Marburg **ÄSÄ 37 Jahr«

M 18 Mittwoch, 22. Januar 1902. -«*