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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra und Kirchhain.

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viirteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, bei allen Postämter» 2,26 ML (excl. Bestellgeld).

J»1erti»»r,tbühr: bU gespaltene Zeile oder deren «-um 10 Pft Reelamrn: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Freitag, 17. Jmuar 1902

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- uno Feiertag« . Sauntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.

Druck und Verlag: Joh. Ang. Sach, Universitäts-Buchdrucker» Marburg, Markt 21. Telephon 55.

37. Jahrg.

Die Wreschener Vorgänge

Verden nach wie vor in planmäßiger und ge- Mffigftei Weise von den Organen der groß Vdlniichen Presse zum Zwicke der Agitation aeaen das Deutschthum ausgebeutet und ge- wiffermaßen als Aufruf zur Bethätigung und baldigen Verwirklichung der auf dirBefreiung Dolens" gerichteten Absichten nutzbar zu machen gesucht. So schreibt derWiarus Polski": "Die Wreschener Angelegenheit hat die Ge- müther der ganzen Nation außerordentlich er­regt. Sorgen wir dafür, daß diese Begeisterung »icht nur Strohfeuer sei, das leicht anbrennt und noch leichter verlöscht. Möge die Wreschener Angelegenheit unS zur eifrigen Erfüllung unserer Pflichten ausmuntern .... Wir muffen pol­nische Zeitungen und Broschüren im Hause haben, es muß eine eifrige Agitation verbreitet werden, damit alle Landsleute ihre nationalen Pflichten erfüllen."

In anderer, aber nicht minder zielbewußter Art weiß derKuryer PoznanSki" aus den Wreschener Vorgängen und ihren Folgen für die national-polnische Sache Kapital zu schlagen, indem er zu den Ergebnissen der sogenannten Wreschener Sammlungen schreibt:Da alle einschlägigen Bedürfnisse durch bie- bisherigen Beiträge gedeckt werden, erklärt das Conntö, ohne der weiteren Wohlthätigkeit Schranken zu setzen, daß wir die ferneren, nach dem 1. Jan. 1902 einlaufenden Spenden für die junge Generation im preußischen Antheil nach unserem Ermefsen verwenden werden."

Endlich verdient noch eine Auslassung der im Auslande erscheinendenNowa Reforma" niedriger gehängt zu werden, welche wieder einmal den vollgültigen Beweis liefert, daß den Leitern der gesetzgebrischen Agitation jedes Mittel, auch die erbärmlichste Lüge und Ent­stellung, recht ist um die Erbitterung gegen das Deutschthum zu schüren, ja daß fie selbst vor dem ungeheuerlichen, glücklicherweise aus fichtslosen Versuche nicht zurückschreckt, interne Vorgänge innerhalb einer preußischen Provinz zum Anlaß und Gegenstand internationaler Verwickelungen zu machen.Es fehlen uns einfach die Worte", so schließt der Artikel der Nowa Reforma",um die Hölle zu beschreiben, in welche fich die preußische Schule für die polnische Kinder verwandelt hat. Das find keine Erziehungsanstalten mehr, das sind Höhlen, in welchem die Henkersknechte die armen Kinder zu Tode martern. Wir führen hier Thatjachen an, die ... . doch wohl einen genügenden

Beleg da für liefern, daß Europa im Jntereffe der Civilisation dieses brandenburgische Nest vernichten müßte. Es muß die Zeit kommen, wo Europa im Namen der Civilisation die Preußen ausrotten wird, ähnlich, wie wilde Thiere ausgerottet werden."

Wohin diese Taktik zielt, ist deutlich genug, aber glücklicherweise ist aus diesembranden­burgischen Neste" am Montage eine Antwort auf die tffenen und geheimen Bemühungen der großpolnischen Agitation gekommen, die ihren Vertretern nicht gerade angenehm im Ohre klingen mag und die auch dem Auslande gegen­über rückhaltslos die Wahrung des deutsch­nationalen Standpunktes betont. Jedenfalls zeigt die Art und Weise, wie ein lokaler Vor­gang , der lediglich die Preußische StaatS- regierung als Aufsichtsbehörde angeht, immer wieder im Interesse des fanatischen Polonismus geltend gemacht wirb, daß die berufsmäßigen großpolnischen Hetzapostel innerhalb und außer­halb der preußischen Grenzpfähle als unver söhnliche Feinde des Deutschthums anzusehen sind und daß in der systematisch geübten Er­weiterung und Verschärfung der polnischen Be­wegung eine stetige und schwere Gefahr für den Bestand deutschen Ansehens und deutscher Kultur erblickt werden muß. Diese Erkenntniß wird die in den Ostmarken gegen das Vor­dringen des Polenthums schwer ankämpfenden Deutschen, aber auch die der polnischen Be­wegung ferner Stehenden nicht erlahmen lassen, gegenüber dieser Gefahr ihre nationale Ehre hach zu halten und ihre nationale Pflicht zu erfüllen.

Umfdjau.

Die Amerikareise des Prinzen Heinrich.

Prinz Heinrich reist mit einem Dampfer des Norddeutschen Lloyd nach New-Pork, weil er zu der Zeit der Abreise derHohenzollern", welche langsamer fährt, noch dienstlich zu thun hat. Der Tag der Abreise des Prinzen ist auf den 15. Februar festgesetzt; zur Ueberfahrt wird derKronprinz Wilhelm" benutzt. Der Besuch des Prinzen Heinrich in Amerika ist aus 14 Tage berechnet.

Nach einer Depesche auS New-Jork haben die Marinebaumeister, welche die Pläne zu der kaiserlichen Rennyacht entworfen haben, und denen die deutsche Botschaft in Washington alle Aufträge zugehen läßt, mitgetheilt, daß der Taufakt der Pacht am 4. März stattfindet und daß die kaiserliche Pacht den NamenAlice",

nach der Tochter des Präsidenlen Roosevelt, er­halten soll. Bezeichnender Weise tritt in den Vereinigten Staaten bereits die Besorgniß zu Tage, daß die Feierlichkeiten anläßlich der An­wesenheit des Prinzen Heinrich einenallzu deutschen" Charakter tragen könnten. Die New ParkerSun" schreibt, es fei zu hoffen, daß bei den zu erwartenden Feierlichkeiten die Deutsch Amerikaner, welche besondere Veran­staltungen planen, nicht allzu sehr fich in den Vordergrund stellen, sondern daß die Feier den Charakter einer amerikanischen tragen werde. Prinz Heinrich soll nach dem Besuch in New- Pork eine längere Rundreise durch die Ver­einigten Staaten machen und darauf den Kaiser bei der Krönung in London vertreten.

Die Errichtung eines Reichsfinanz­ministeriums

ist bei Besprechung der Finanzlage des Reichs wieder empfohlen worden. Die Errichtung ver­antwortlicher Reichsministerien neben dem Reichskanzleramt ist eine alte liberale Forderung, dieunentwegt" wiederholt wird, obwohl es einleuchten sollte, daß die Verbündeten Re­gierungen dazu ihre Zustimmung gar nicht geben können. Wir besitzen eben keine Reichs­regierung und vermögen selbstständige Reichs­minister nicht einzusetzen, weil das deutsche Reich auf förderativer Grundlage aufgebaut ist und unter allen Umständen darauf erhalten bleiben soll. Es wird in derKorrespondenz für Centrumsblätter" mit Recht bemerkt, daß die Errichtung eines Reichsfinanzministeriums den ersten Schritt auf dem Wege zum Ein­heitsstaate bedeuten wird. Wenn dieses Organ aber meint, schon die erforderliche Scheidung der Reichs- und Staatsfinanzen bedrohe die Selbstständigkeit der Bundesstaaten, so ist das irrig; gerade der jetzige Zustand der finanziellen Abhängigkeit der einzelstaatlichen Budgets von der Reichsfinanzwirthschaft bedroht auch die politische Selbstständigkeit der einzelnen Bundes­staaten, lähmt dieselben in der souveränen Be­friedigung der staatlichen Bedürfnisse und unter­gräbt den Einheitsgedanken im Volke. Daß die Folge einer Reichsfinanzreform die Er­richtung eines verantwortlichen Reichsfinanz­ministeriums sein müsse, wie die erwähnte Korre­spondenz annimmt, bestreiten wir. Die Ein- Wirkung der Bundesregierungen auf die Reichs­finanzwirthschaft würde vielmehr erhöht; aber umgekehrt der Einfluß dieser auf die einzel­staatliche Bundgei gestaltung würde durch die reinliche Scheidung der beiderseitigen Finanzen beseitigt werden. c.

Ein konservativer Gedenktag.

* Am 16. Januar sind es hundert Jahre, daß der bekannte Rechtsphilosoph und Staats- rechtSlehrer Friedr. Jul. Stahl geboren wurde. Was Stahl in den schweren Stürmen des Jahres 1848 für unser Vaterland und die Monarchie gethan, ist unvergessen. Die konser­vative Partei aber hat besondere Veranlassung, das Andenken des hochbedeutenden Mannes zu ehren; denn er war der eigentliche Begründer der konservativen Partei, die er als einfluß- -reidjeS Mitglied des Herrenhauses im Jahre 1849 alsFraktion Stahl" ins parlamentarische Leben rief. Noch heute find die meisten der von ihrem Begründer aufgestellten Grundsätze für die konservative Partei maßgebend; darum wird in ihr der Name Stahl zu allen Zeiten in Ehren gehalten und seiner namentlich an der hundertsten Wiederkehr seine? Geburtstages mit dem Gelöbnis, seine Lehren auch ferner hochzuhalten, gedacht werden.

Wahlrecht nach Berufsständen.

* Im Königreich Sachsen scheint man neuer­dings entschlossen zu sein, eine Wahlrechtsreform vorzunehmen. Es wird wenigstens offiziös daraus hingewiesen, daß der sächsische Landtag sich demnächst wieder mit Wahlrechtsfragen zu befassen haben werde und daß dort wahrschein­lich verschiedene Wahlsysteme in Erwägung ge­zogen werden. Um eine zweckmäßige Gestaltung der Arbeitervertretung int Landtage herbeizu­führen, will man dem Wahlrechte nach Be­rufsständen, dem große Sympathie ent­gegengebracht wird, vor allen anderen Systemen eine eingehende Prüfung angedeihen lassen.

Deutsches Reich

Berit«. 16 Jan

Die ,91. A. Ztg ' schreibt offiziös: Der Pariser Slatin' verzeichnete kürzlich eine Berliner Meldung, wonach der Kaiser bei der Feier der fünfund- zwanzigsten Wiederkehr des Tages seiner Einstellung in die preußische Armeeeine große Rede' halten werde. Welcher Werth dieser Meldung beizu­legen ist, ergiebt sich daraus, daß der Kaiser bereits im Jahre 1894 das sünfundzwanzigjährige Jubiläum seiner Zugehörigkeit zur Armee begehen konnte.

In Karlsruhe erklärte der Finanzminister Buchenberger in der zweiten Kammer int Namen seiner Regierung, fie befürchte nicht, daß durch den neuen Zolltarif dir Handelsvertragspolitik gefährdet würde:

,So begreifllich der Wunsch ist, daß die öko­nomische Lage der arbeitenden Klassen gebessert wird, so muß auf der anderen Seite zugegeben werden, daß ein Schutz für andere produktive Klassen nicht fehlen

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54 (Nachdruck verboten.)

Else.

Roman von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Werner stürmt wie ein Wirbelwind nach seiner Wohnung.Rappel!" ruft er mit Stentorstimme in den Stall, so daß sein Brauner fich erschrocken bäumt, und der Bursche wie eine Rackete von der Pritsche, aus der er6 fich bequem gemacht, ausschießt. Heuhalme hängen on seinen Kleidern und an dem bor­stigen Haar, und das verschlafene, dämliche Gesicht zeigt den Schrecken, bei der verbotenen Siesta so unliebsam geftört worden zu sein, so drastisch, daß Werner daS Lachen und Schelten nicht vergessen hätte, wenn er nicht so von dem einen Gedanken beherrscht worden wäre.

Wo hast Du den Brief an den Kommerzten- rath Senfteich?" borniert er den Burschen an, der, die Hände an der Hosennaht, stramm steht und so alle Schrecken des Gerichts erwartet.

Bei dieser nnvermutheten Frage seines Leutnants kommt fein geistiges Gleichgewicht ganz in8 Schwanken. Faffungs- und »er- ständnißloS starrt er mit feinen kugelrunden Augen in daS Antlitz deS Herrn.Den Brief, frage ich, den Brief," schreit dieser, de» die sonst so gütigen Feen vergessen haben, da» Kräutlein Geduld in die Wiege zu legen.Zum Donnerwetter, Mensch, so besinne Dich." Bei den letzten Worten schüttelt er den erstarrten Aappel ein paar Mal an der Schulter, und die» scheint ein probates Mittel, die in» Stocken ßerathene Gehirnthätigkeit des braven Burschen

wieder in Gang zu bringen. Seine wasser- blauen Augen zeige» entschieden aufkeimendes Verständniß.Na, Gottlob, kommt die Denk- maschine wieder in Schuß, nun raus damit, wo ist der Brief?" drängt Werner.

Aber waS ist das, hilfloses Entsetzen zeigt fich plötzlich in des biederen Rappel blöden Augen, die den Herrn Leutnant wie um Er­barmen flehend anglotzen. Er hat den Brief vergessen und nun kommt daS Gericht! Mit schlotternden Knieen steht er da und wühlt in seiner Stalljacke, um endlich ein zerdrücktes, beschmutztes Etwas hervorzuzieben, das aller­dings eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Bries zeigt. Betrübt starrt der brave Rappel auf den Zeugen seines geftörten Bormittags­schläfchens, fein Herr aber reißt ihm denselben voll Jubel aus der Hand, drückt dem verblüfften Stallbeherrscher eine Mark in die Hand: Da Rappel, trinkt ein GlaS auf mein Glück!" und ist zum Hof hinaus.

Einige Minuten steht der brave Bursche noch stramm, die Mark an der Hosennaht, dann greift er fich an feinen Blondkopf, befühlt das Geldstück und geht gedankenvoll nach dem Stall. Dort hockt er fich auf die Pritsche und überlegt, den Finger an der Nase, dieses eigenthümliche Ereignis. DaS Denken, dauert bei Rappel immer sehr lange, waS bei seinem ausgiebigen Gehirnkasten auch nicht zu verwundern ist.

DaS Resultat dieser geistigen.Arbeit aber ist der Entschluß, keinen Brief unter 24 Stunden auf die Post zu geben. Einen Gassenhauer pfeifend, verläßt er bann den Stal, um im LirthShauS an der Ecke den Befehl seines

Herrn auszuführen. Sein breites Gesicht strahlt in stolzer Freude. Ja, er ist doch ein schlauer Kerl, er, der Traugott laber Rappel.

So schnell ist Werner von Buchwald noch nicht in seine erste Garnitur gekommen, als heute, trotzdem sitzt alles tadellos, und als er nun vor den Pfeilerspiegel tritt, fliegt ein freudiges Lächeln über das schöne Antlitz. ES ist ein stolze» Bild, welches das blanke Glas zurückwirst, und Werner freut fich dessen, denn er will seiner kleinen Elfe gefallen. Er nimmt Säbel und Tschako und eilt die Treppe hinunter. He, Kutscher," ruft er den ersten, besten Fiaker an.Zu Befehl, Herr Leitnant!" antwortet der ehemalige Kavallerist schneidig.Kur- fürstenplatz 14, so rasch die Pferde laufen." Zu Befehl." Der Kutscher schwenkt kühn die Peitsche, und in leidlichem Trab fährt Werner nach Miß Wilsons Wohnung.

Von Weitem fieht er bie Geliebte aus bet Hausthür treten, rechts und links spähen, und bann, die langen Handschuhe knöpfend, weiter­gehen. In seiner Ungeduld verläßt er mit einem kühnen Schwung den Wagen, tust dem verblüfften Kutscher zu, auf ihn zu warten und eilt auf Elfe loS.

Diese empfängt ihn mit stolzem Lächeln. Er ist hinreißend schön, MarS selbst, auf die Erde gestiegen.O, ich sehe, auf nach Villa Anna heißt die Losung! Nun, grüßen Sie mir meine Freundin und seien Sie recht nett", fügt fie naiv hinzu.In BerthaS Augen Geltung zu bekommen, feit fie ihren Bernhard hat, ist nicht fo leicht."

De» Leutnants Äugen blitzen auf.Eie möchten, daß ich ihr gefalle, Fräulein Elfe?"

Nun, gewiß!" lautet die verlegene Antwort. Aber nun rasch fort. Sie fahren von hier eine halbe Stunde, und e» ist dreiviertel Ein Uhr. Also die Absage ist nicht abgegangen?"

Nein, mein Bursche, dieses'

Schon gut," unterbricht ihn Elfe lächelnd, das erzählen Sie mir am Montag. Jetzt machen Sie, daß Sie fortfommen, man speist pünktlich V,2 Uhr in Villa Anna."

Gnädiges Fräulein möchten in den Salon gehen, es ist noch ein Herr Offizier gekommen, und die gnädige Frau spricht mit dem Friseur," meldet der Lakai an der Thür von Bertha» Boudoir. Die junge Dame wendet fich vom Spiegel ab, wirst ein duftige» Capotehütchen, das fie aufprobirt, auf den Tisch und eilt auf den Diener zu.Wie heißt er?" fragt fie hastig.Verzeihung, gnädiges Fräulein, bie Karte brachte ich der gnädigen Frau, ich werde fie holen." Gleich darauf lieft Bertha erfreut:

Werner von Buchwald

Sec.-Lt. u. Adj. im K. 8. Jägerbataillon No, 13.

Ein erleichterter Athemzug hebt ihre Brust. Sie hatte mit Befremden diesen Namen unter ben am Vormittag aufwartenden Offizieren ver­mißt, und auf ihre Frage hatte ein Premier geantwortet, daß Kamerad Buchwald jedenfalls absagen werde, Gründe unbekannt. Run ist fie von Werners Besuch um so freudiger überrascht und rascher, als eS sonst ihre Art ist, eilt sie nach dem Salon.

(Fortsetzung felgt)