in«
*
Marburg
Mittwoch, 15. Januar 1902
Expedition in das Innere mit
Sasuts und Sattjeng8
den Stämmen der
(304
».
ret
3!
führer sein.
(Fortsetzung felgt.)
denn gerade in der Berücksichtigung aller hierbei in Betracht kommenden Interessen liegt die sicherste Gewähr dafür, daß die neue Anleihe sofort von dem Anlagewertbe suchenden Publikum aufgenommen werden wird.
f 1. jen. I.
Herrn Liebermann von Sonnenberg blieb es dorbehalten, dafür zu sorgen, daß sie zum Theil wenigstens auf unserer Seite ist. Als im Mvember v. I. bekannt wurde, daß der Reichs-
schließlrch doch nur auf eine Blamage hinauslaufen, ermuthigen.
Zum Schlüsse noch eins: das Parlament verlangt, als ein mit der Regierung gleich- werthiger Faktor angesehen zu werden, und es ist dies ja auch verfassungsmäßig. Aber nicht der Buchstabe der Verfassung kann dem Reichstage sein Ansehen geben, sein Benehmen muß es ihm geben. Wenn der Führer des Bundesraths eine internationale Angelegenheit geschickt und würdig erledigt, so muß das Parlament dieselbe Geschicklichkeit und Würde beweisen. Wir fragen aber: woher sollen Kaiser, Reichskanzler und Bundesrathsmitglieder Respekt vor dem Reichstage bekommen, wenn derartige Taktlosigkeiten im Parlamente vorkommen können ? a.
— Der .Nordd. Allg. Ztg." zufolge ging in Berlin die Nachricht ein, daß der Kommandeur der Kameruner Schutztruppe, Oberstleutnant Pavel, auf seiner in der zweiten Hälfte des Vorjahres angetretenen
Vierteljährlichei Bezugsvreis: bei der Expedition 2 3Jlt, bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
ländischen Minister, den er vor Kurzem so glücklich abgcthan hatte, gegen plumpe Beschimpfungen in Schutz zu nehmen. Wir haben oft genug bewiesen, daß wir Alles eher sind, als rückhaltlose Bewunderer der Engländer, aber das sagen wir gerade heraus: im englischen Parlament wäre eine solche Taktlosigkeit, die einen bereits erfochtenen Sieg einer Niederlage verzweifelt ähnlich macht, vollkommen ausgeschlossen, sobald eine internationale Angelegenheit behandelt wird. Allenfalls die Iren würden eine ähnliche Szene heraufbeschwören, aber diese würden es nur aus Bosheit thun, .weil sie eingestandenermaßen Reichöfeinde sind und weil es ihnen Freude macht, dem britischen Reiche zu einer Blamage zu verhelfen. Auf diesem Standpunkte will ja wohl aber Herr v. Liebermann dem deutschen Vaterlande gegenüber nicht stehen. ►
„Das maßloseste aller Völker find die Deutschen", mit diesen Worten beginnt Lothar von Kunowskr's bedeutsames Werk „Ein Volk von Genies". Der Verfasser, der seines Lebens Aufgabe nur darin erblickt, unter schweren Opfern der Förderung des deutschen Volkes zu dienen, sagt dies wahrlich nicht leichtfertig und noch winiger, um sein Volk zu beschimpfen. Aber der Fall Liebermann beweist wieder einmal diese Maßlosigkeit, die in erster Reihe zurückzuführen ist auf den Mangel an Selbstzucht. Die einfachste politische Einsicht gebot es, an der Grenze stehen zu bleiben, die der Reichskanzler in seiner Rede gezogen hatte, aber Herrn von Liebermann sehlte es an der politischen Disziplin, sein liebes Ich der Staatsklugheit unterzuordnen: er glaubte den Reichskanzler übertrumpfen zu muffen, und so wurde aus der vornehmen Abfertigung eine brutale Beschimpfung, und so wurde aus dem Erfolge eine Blamage.
Was kann die Wirkung derartiger Zwischenfälle sein? Doch nur, daß dem Reichskanzler die Lust vergeht, sich zwischen zwei Feuer zu stellen. Man muß doch ziemlich naiv sein, um nicht zu wissen, daß es gewiffe englische Kreise nicht an Ränken fehlen lassen werden, dem Grafen Bülow für seine Abfertigung Cham- berleinS etwas einzubrocken. Er selbst wußte das natürlich auch genau, aber er hat trotzdem seine Rede gehalten; wir wollen ihn deshalb nicht verherrlichen, denn es ist seine Pflicht als leitender deutscher Staatsmann vor den Kugeln und Giftpfeilen des Feindes nicht zurückzuschrecken. Wenn er aber von hinten, von seinen eigenen Truppen, Feuer erhält, so kann das ihn nicht zu großen parlamentarischen Aktionen, die
heftige Kämpfe hatte, die aufrührerischen Stämme aber schlug und 3(X) Gefangene machte. Sei diesen Kämpfen fei Kompagnieführer Hauptmann Glauning schwer verwundet worden.
[342 3.
;um t.
2. . 8ufl he« auf.
7.
Mit cen- zw> [245
ienb neu zier er» an
ten» ilgt
Parlamentarisches.
Reichstag.
Berlin, 13. Januar 1902.
Im Reichstage wurde heute bei schwachem Besuche dte Generaldebatte zum Etat fortgesetzt. Abgeordneter Dr. Stockmann (Rp.) wandte sich zunächst gegen
innigem Ausdruck klingt ein leises „Grüß Gott" an sein Ohr. Er hat ihre Hand erfaßt und preßt sie in der seinen. „O Elfe, liebes Fräulein Elfe, wie ich mich freue, Sie zu sehen, wie ich mich nach Ihnen gesehnt habe diese lange, lange Zeit! — „Zwei Tage," sagt das Mädchen mit Pathos. — „Ja Sie spotten, Ihnen ist sie freilich nicht lang geworden, aber mir —" ein langer, tiefer Atemzug des Leutnants giebt Zeugniß von der ungewöhnlichen Länge der beiden Tage. „Und wenn ich heute gar zu spät gekommen wäre — es war nahe daran — hätten Sie die Grausamkeit beseffen, zu gehen, ohne mir das Glück gegönnt zu haben, Sie zu sprechen? Sagen Sie, Elfe, ich bitte Sie, hätten Sie gewartet?" — „Ein ganz klein wenig." — Die kleine Dame ist sehr verlegen.
Die leidenschaftliche, ungestüme Art ist ihr an Werner neu und macht ihr bang. Sie versucht durch Scherzen darüber hinwegzu- komwen. „Aber Herr von Buchwald, wie indiskret sie fragen." — Der Ton klingt ernst, aber die schelmischen Augen belehren den Lieut- nant, daß seine Dame nicht so grausam gesinnt ist, wie sie sich den Anschein giebt. — „Beichten Sie lieber, warum Sie so ungalant unpünktlich find." — „Ich hatte Pech, Fräulein Elfe. Wir machten eine größere Marschübung, früh vier Uhr Auszug: Die unerwartet große Hitze zwang uns, circa eine Stunde von hier zu rasten. Meine Kameraden aber, die sämmtlich heute Mittag Vifite schneiden — eS handelt fich um die Hochzeit einer Geldprinzesfin — ließen mich als einzigen, der abgelehnt hat, zurück." — Else machte ein erschrockenes Gesichtchen bei
Umschau.
Eine neue Anleihe.
pn. Soeben ist unter Mitwirkung der Königlichen Seehandlung eine Anleihe im Betrage von 300 Millionen Mark für das Reich und Preußen, und zwar 115 Millionen für das Reich, der Rest für Preußen begeben worden. Es find bei dieser Emission wie in früherer Zeit das sogenannte Preußenkonsortium und eine größere Anzahl anderer erstklassiger Bankhäuser betheiligt. Der Begebungskurs von 89,80 Mk. entspricht einerseits den finanziellen Interessen von Reich und Staat und eröffnet andererseits den Zeichnern die Aussicht auf einen nennens- werthen Kursgewinn. Unter dem Einfluffe der Kursrückgänge bei den Jndustriewerthen hat sich seit längerer Zeit schon die Aufmerksamkeik des Anlagepapiere suchenden Publikums wieder mehr den festen Rentenpapieren zugewandt. Die in den Kurssteigerungen dieser Papiere sich kundgebende Stärke der Nachfrage liefert zugleich den Beweis, daß unter der industriellen Stockung der Kapitalbesitz und die Kapitalbildung bei unserer Bevölkerung nicht gleichfalls ins Stocken gerathen sind. Wenn inzwischen der Tiefstand unserer industriellen Produktion auch überschritten zu sein scheint, so sprechen doch jene Momente nach wie vor dafür, daß es der Lage des heimischen Geldmarktes durchaus entspricht, wenn man dem Publikum diese 300 Millionen fester Rentenwert he jetzt zur Anlegung seiner verfügbaren Mittel anbietet, und daß kein Kursdruck von der Emission zu befürchten ist. Wenn die Anleihe in der nächsten Woche von den Emissionshäufern aufgelegt werden wird, darf daher auch mit Bestimmtheit auf einen Erfolg der Zeichnung gerechnet werden,
„Kennen Sie die Braut?" — „Nein, Gott fei Dank! Ich kann diese affeftirten Dinger, die den Geldsack ihres Vaters als unsichtbaren Piedestal benutzen, nicht ausstehen."
Elfe macht ein bitterböses Gesicht, dann aber kommt ihr die Heiterkeit der Situation zum Bewußtsein und sie nimmt sich vor, die leichtfertige Zunge deS Leutnants zu bestrafen. Sie giebt fich also ein ganz unbefangenes Aus- fehen. „Sie kennen wohl recht viele Kommerzien- rathstöchter?" fragte sie ein wenig boshaft, denn ihr geliebter Werner kommt ihr heute etwas unglaubwürdig vor. „O, eine schwere Menge", versicherte dieser treuherzig. „Ich sagen Ihnen, Fräulein Elfe, es ist schrecklich, sie machen Jagd auf einen alten Namen, daß man sich fürchten muß. Die bürgerlichen Kameraden schneiden sie dagegen ungezogen, während das arme Opfer, das sie fich erkoren, förmlich vor den gluth- und hingebungsvollen Blicken zerschmilzt — btrr!" — „Nun hören Sie aber auf, Sie schlechter Mensch", ruft daS Mädchen empört. „Am Ende ist es die Angst vor so einer bürgerlichen Anglerin, oie den blaublütigen Herrn von Buchwald von der Hochzeit zurückhält?"
Lachend gesteht Werner, daß in der That ihm dieser Gedanke schon gekommen, freilich entscheidend sei er nicht, „denn sehen Sie, Fräulein Elfe," sagt er innig, und seine Augen ruhen zärtlich auf dem holden Mädchen Ge- fichtchen. „Sie an meiner Seite zu haben, das ist eine Wonne, aber solch' dummes, eingebildetes oder kokettes Ding — ich danke! Da mag der Teufel — Pardon — selbst Braut-
dieser unangenehmen Neuigkeit, aber der Gedanke, der gleich darauf durch ihr Köpfchen blitzt, zaubert wieder ein Lächeln um ihren Mund. Werner sieht es und unterbricht sich. „Sie lachen, Fräulein Elfe, kommt Ihnen meine Lage so lächerlich vor? — Ich danke! war selten so wütheud! - Mußte natürlich mit in die Kaserne, bann aber ging es in carriere — natürlich auf Schusters Rappen, denn mein Pferd mußte ich wohl oder übel zurücklaffen — hierher; freilich, in Damenbegleitung passe ich eigentlich nicht in diesem Zustand," und Werner betrachtet mißbilligend seine bestaubte Uniform und die noch schlimmeren Stiefel. Das Mädchen schneidet eine kleine Grimasse, die da sagen soll: mir gilt es gleich!
Die beiden sind wie in stillschweigender Uebereintunft hinter der Brücke abgebogen und schlendern nun langsam am Quai entlang. Freilich brennt die Sonne hier schattenlos nieder, indeffen macht der frische Luftzug vom Strom die Glut erträglich. „Erzählen Sie mir doch ein wenig," beginnt Elfe ihren Feldzugsplan, „es ist wohl eine recht große Hochzeit, da das ganze Offizierkorps theilnimmt? — „Ein Riesenschlorum, Fräulein Elfe! Der glückliche Schwiegerpapa Kommerzienrat wird der Sippschaft und den Kameraden deS gräflichen Schwiegersohnes jedenfalls zeigen wollen, daß daS Prädikat „Börsenfürst" auch nicht von Pappe, und daß solches Fürsteuthum oft realeren Boden hat, als das mit Wappenschild und Stammbaum." — „Sie halten den Herrn Kommerzienrat für einen Protzen?" fragt Elfe leichthin, während es um ihre Mundwinkel zuckt. „So ungefähr", lacht Werner. —
konzler zur Chamberlain-Affäre sprechen werde, sprachen wir die Hoffnung aus, daß er den englischen Minister nach Gebühr abführen werde, eine Hoffnung, die fich ja auch erfüllt hat. Daran aber knüpften wir, von einer bangen Ahnung erfüllt, den Satz: „Und wenn der Reichskanzler, wie wir hoffen, die Angelegenheit zur Befriedigung erledigt hat, so wird es gut sein, daß die Parteien fich mit einer . kurzen Zustimmung begnügen. Sonst kommt . es womöglich zu Reibungen und aus dem ®r=
folge würde eine Blamage werden."
Politische Zuchtlosigkeit
Als Chamberlains beleidigende Steuerungen «bet die Haltung des deutschen Heeres im Jahre ,g70 bekannt wurden, da die deutsche Preffe in erfreulicher Eimnüthigkeit dagegen Ver wahrung eingelegt. Es haben sodann eine flXOfje Reihe von Kriegervereinen und anderen Verbindungen Versammlungen abgehalten, in j.enen die Chamberlainschen Beschuldigungen ' auf das schärfste zurückgewiesen wurden. Es hat sodann der deutsche leitende Staatsmann ' ausdrücklich diese Entrüstungsbewegung als be- ' retfctigt anerkannt und seinerseits Herrn .Chamberlains mit einer überlegenen Ironie abgefertigt, die unendlich viel wirksamer war, . M cs Beschimpfungen hätten fein können.
Graf Bülow hatte nur wenige Sätze für Herrn Chamberlain, aber jeder derselben war tm Peitschenhieb. Daß die Wirkung eine der- > artige war, barüber lieferte das Wuthgeheul , der ministeriellen englischen Presse die wünschens- werthe Quittung. Derstieg sich doch eines der größten ernsthaftesten englischen Blätter, de" Standart", soweit die Erwartung auszusprechen, Ares Bülow würde Abbitte leisten muffen. Km, die Nichterfüllung dieser Erwartung ।formte die Blamage der Engländer nur ver
M
*8
_____ schärfen.
™„.i So weit wäre also alles gut gewesen und
>2 (Nachdruck verboten.)
Else.
Roman von Hanna Afchenbach.
(Fortsetzung.)
Ach wer Dich kennt, Wer Dich nur nennt, Ist mir ein Fremder nicht!
Freitag früh elf Uhr. Elfe Herwig stürmt den Gartenweg entlang, hinaus auf die Etraße. Keine Menschenfeele ist zu fetzen, die Mittagsonne liegt schwül auf den vornehmen Besitzungen, deren Bewohner hinter herabgelaffenen Jalousien oder in den kühlen Wintergärten Schutz vor der Sonnenglut suchen. —
Elfe in ihrem duftigen Mouffelinkleidchen, das sich graziös um die zierliche Gestalt schmiegt, »it dem großen Babyhnt und ihrem Sonnenschirm bewaffnet, kümmert fich nicht um die Hitze. Ihr Blick fliegt spähend die Straße hinab und hinauf, und das Schmollmündchen, das sie zieht, beweist, daß sie jemand erwartet hat, der sich nicht einstellt.
Da fällt ihr ein, daß sie heute ungewöhnlich pünktlich ist. Gewiß kommt Werner ihr entgegen.- Getröstet geht sie weiter, gelangt aber fast bis an die Brücke, ehe der Erwartete iur Sturmschritt auf sie losstürzt. Sie will ihm ein beleidigtes Gesichtchen machen, aber Ivie sie die Augen trotzig hebt und in das glückstrahlende Antlitz des schönen Offiziers schaut, als sie seinem freudetrunkenem Blick be- legnet, der ihre Gestalt förmlich in einen Mantel *on Liebe und Zärtlichkeit einzuhüllen scheint, da leuchtet auch ihre Miene auf, und mit
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Deutsches Reich
Berlin, 14 Jan
— Der Sundesrath hat, wie der ,S. L.-A * mittheilt, in seiner letzten Sitzung folgende Aender» ungen bezw. Ergänzungen derSetriebs- ordnuna für die Haupteisenbahnen Deutschlands mit Rücksicht auf die mehrfach vorgekommenen schweren Eiscnbabnunsälle beschlossen: In K 1: .Mit den Einsahrfig'alen, den Streckblockfignalen und den Deckungssignalen der außerhalb der Sahnhöse und Haltestellen gelegenen unverschloffenen Weichen und Sah-kreuzungen, sowie der beweglichen Srücken sind Vorsignale zu verbinden. Inwieweit die Ausfahrsignale mit Vorsignalen zu versehen sind, bestimmt die Landesbehörde." Sisher waren nur mit allen Signalen für die Einfahrt Vorsignale zu verbinden. Ferner soll § 46 fortan lauten: In der Ruhestellung müssen die Einfahr-, Ausfahr, und Slocksignale „Halt" ziehen, und dürfen in dieser Stellung von den Zügen, für die sie gelten, ohne besonderen Auftrag nicht überfahren werden. Sie find nur für die Ein-, Aus» und Durchfahrt zu öffren." Die gesperrten Worte bezeichnen die neuen Zusätze. Endlich ist in § 26 die Höchstgeschwindigkeit der Personenzüge unter besonders günstigen Verhältnissen mit Genehmigung der Landes- Aufsichtsbehörde von bisher 90 auf 100 Kilometer in der Stunde erhöht worden, um so die Möglichkeit zu bieten, eingetretene Zugverspätungen durch schnellere Fahrt auf günstigen Strecken wieder auszugleichen und damit die Sicherheit des Betriebes durch Einhalten der Fahrzeit zu erhöhen.
— Die Surensammlung des Alldeutschen Verbandes hat, wie uns mitgetheilt wird bereits die erfreuliche Höhe von 410159 Mk. erreicht, wovon 296660 Mk. für Ünterstützun-'szwecke bereits verwendet bezw bewilligt worden find, so daß noch 113499 Mk. für Unterstützungen zur Verfügung stehen. In Anbetracht der großen Noth und der noch unabsehbaren Dauer des Krieges find weitere Spenden sehr erwünscht.
,304 Ja, es ist eine Blamage und eine bösartige — dazu, wenn ein Volksvertreter bei der Behandlung einer internationalen Angelegenheit sich derart taktlos benimmt, daß der Präsident des
Reichstags sich genöthigt sieht, ihn zur Ordnung zu rufen, und daß auch der leitende Staatsmann ich in der Zwangslage befindet, denselben fremd-
•k
•k
% owie
zur Eigen iltn
M.
nnenhjx Blamage wäre vollständig auf Seiten der Engländer gewesen.
Erscheint täglich außer an Wccnugcu :uuy sonn- uuo Feiertag«.
So«»tagsberlage: JUustrirtes Souutagsdlatt. 07 CYnhrn
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« 01'
Marburg, Markt 21. — Telephon 55