mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra und Kirchlmiu
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iu England ungetrübte sind. Der Schild der deutschen Waffenrechte ist aber viel zu blank, als daß er mrd) ein schiefes und ein ungerechtfertigtes Uriheil ■' - ~ " "• an ein Wort deS
Erscheint täglich außer an Wertl-gcu uacy Sonn- uno Feiertag«.
Jllnstrirte» S»u»1a,sblatt.
Druck und Verlag: Joh. Äug, Lach, Universitäts-Buchdrucker» Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
rpfiehlt 11, .8.
Die Braut lacht triumphierend über der Freundin verdutztes Gesicht. „Na, so sag doch etwas, ist eS nicht recht so?" — „Du bist eine Fee mit der Wünschelruthe, Bertha; Feengaben darf man freilich nicht abweisen. Und Du hast das wirklich nicht um meinetwillen so arrangiert, um meinem eventuellen Mullfähnchen zu entgehen? — „Aber Kind, wie kannst Du, glauben? ES war purer Egoismus, übrigens weißt Du, daß Du auch in Mull reizend bist. — Freilich, in meinem Kostüm wirst Du entzückend schön feix, ein berückendes HaideröS- lein!" — „HaideröSlein?" — „Nun natürlich, ich kann'S nicht verhalten muß plaudern — Bernhard wird mich schön ausspotten," und die Braut lacht hell auf im Gedanken an den komischen Triumph ihres Verlobten. „Dom Kleid will ich nichts sagen, das muß man sehen, süperbe! DaS Haar müßt ihr alle offen tragen, dazu ein kleines Kränzchen, wie es unsere Ervßmütter liebten und dar Kleid an der Seite mit einem Tuff der gleichen Blüten geschloffen. Minnie und Hortense Brügger bekommen Marshall Niel- und La France-Hefen, Käthe Hohenstein Veilchen, Rika HermSdors Flieder und Komteffe Mucki Vergißmeinicht, nun, Du wirst ja sehen! Bernhard und ich haben uns schier die Köpfe zerbrochen, für jede das Paffendste zu finden. Und dann, Else, dar war komisch, als wir berieten, ob wir sämtlichen Brautjungfern offenes Haar ^umuten dürften, da ich mir die Kränze nun einmal in den Kops gesetzt hatte.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.)
Elfe.
Roman von Hanna Aschenbach.
Ausland
E«-la»d. Die britische Regierung hat amtlich Mittheilung gemacht, daß alle nach der Kapkolonie und der Kolonie Natal reisenden Personen, welche die Ausreise nach dem 1. Januar 1902 antreten, mit besonderen Erlaubnißscheinen versehen sein muffen, um in Britisch-Südafrika landen zu dürfen. Die Reiseerlaubniß wird von dem Nachweis abhängig gemacht, daß sich der Reifende im Besitze von mindestens 100 Lstrl. oder bei seiner Ankunft in Südafrika in einer seinen Unterhalt sichernden Lebensstellung befindet, daß ferner der Zweck der Reise kein gegen England gerichteter ist und daß der Reisende nicht vorher aus Südafrika ausgewiesen oder al» Hilfsbedürftiger heimgeschafft worden ist.
Deutsche, welche die Reise nach Britisch-Südafrika von englischen Häfen aus zu unternehmen beabsichtigen, erhalten die Erlaubnißscheine durch Vermittelung der kaiserlichen Botschaft in London, der sie ihre Reichsangehörigkcit und das Vorhandensein der vorstehend angeführten Voraussetzungen darzuthun haben. Falls die Reisenden von deutschen oder anderen Häfen, von denen aus Dampferlinien nach Südafrika gehen, abrufahren gedenken, haben sie sich wegen Ausstellung der Erlaubnißscheine an bte für den Einschiffungshafen zuständige britische Konsularbehörde zu wenden. Für Ausstellung der Scheine wird eine Gebühr von nicht über 5 Schilling erhoben. Für Eheftauen und Kinder unter 16 Jahren bedarf es, wenn sie in Begleitung des Familienoberhauptes reisen, nicht der Ausstellung eines besonderen Er- laubnißscheins, vielmehr werden sie auf den für das Familienoberhaupt ausgestellten Schein mit eingetragen.
Diese Erlaubnißscheine gewähren lediglich das Recht zum Landen in Britisch - Südafnka. Diejenigen, die in daS Innere reisen wollen,
darüber herbeizusühren, ob zuerst das Zolltarifgeseh, da» die allgemeinen Zollbestimmungen enthält, oder der Zolltarif selbst mit feinen annähernd 100 Positionen in Angriff genommen werden soll. Die Linke dürfte aber darauf bestehen, daß eine allgemeine Generaldebatte ftattfindet.
— Die freisinnige Volkspartei beschloß heute, daS Eisenbahnunglück bei Altenbecken zum Gegenstand einer Interpellation zu machen.
— Im Abgeordnetenhaufe brachten die Nationalliberalen im Anschluß an die Erklärungen in der Throarede bezüglich einer energischen !lolenpolitik folgende Interpellation ein: „Welche Maßregel beabsichtigt die königliche Staatsregierung zu ergreifen, um den Worten der Thronrede gemäß in den östlichen Provinzen dem Deutschthum diejenige politische und wirthschaftliche Stellung zu erhalten, woraus es durch seine lange, unter der weisen Führung der hohenzollernschen Fürsten ge- leistete Kulturarbeit gerechten Anspruch erworben hat, das Deutschthum zu pflegen, staatsseindliche Be- trebungen abzuwehren und das Zurückdrängen der deutschen Sprache und Sitte zu verhüten?'
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Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, 9*}AI*ft 1tfit
bei allen Postämter» 2,25 Mk. (e$cL Bestellgeld).
3nU:H#n8gebiFreitag, 10. Januar 1902
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ES geschieht, und Bertha beginnt mit I — wegen der Toilette — Mama spart so würdiger Miene: „Graf Bernhard Walter sehr in letzter Zeit —" — „O Du Närrchen", Ferdinand Philipp Severin KönigSmarck auf I lautet die lachende Antwort, „darum sorg Dich Köniasmarck und Geherberg langweilt sich auf I nicht. Dein HochzeitSgewandel ist fix und seinen Raubnestern — ist notabene nie dort — fertig, wartet nur der Anprobe. Mach kein (Fortsetzung.) I außerdem ist sein Herz in heißer Liebe zu der fo verwundertes Gesicht, Du, eS ist schon so.
Da lernte er mich beim Kvmmerzienrath simplen Bertha Sensteich entbrannt und diese Bernhard und ich. haben unS ausgedacht - Brügger kennen und ich gefiel ihm. Bernhard LiebeSglut nimmt so fürchterliche. Dimensionen puh willst Du vielleicht beißen? - „Das sa^^mir daß er sich wohl damals kaum um an, daß die besorgten Senfteicheltern - brr! nicht," Elfe, Stimme zittert „aber zumuten mich beworben hätte/wenn ich arm wäre, aber - nicht umhin können, den stürmischen Bitten hättest Du Mir daS nicht sollen Bertha ich er oab mir fein Ehrenwort, daß er «ich jetzt I der beiden Liebenden uachzugeben und ihre Ver- I komme nicht! und der kleine Kopf stiegt hach-
so liebt daß er meinen Besitz unter allen Um- Einigung auf Montag, den 24. Juni festzufetzen. I mutig in den Nacken. — P°p?"lapapp. Du
fenben anstreben würde, wenn er nochmal, Hunah I" £ m m kl-rneS Aeffchen, so höre doch die Leute erst an,
vor die Wahl gestellt würde. Ich fah in Elfe fährt überrascht auf. .Nächsten Mon- ehe Du ihnen »re Thür weist. Ich kenne ]t
feine Auaen Elft und sie lügen nicht, und tag? Nicht möglich!" - „Ja, nächsten Montag, den Herwigfchen Familienstolz viel zu gut,
und da^m bin ich fo glücklich! Die Welt jubelt die Braut und tanzt vergnügt durchs als daS ich ihn herauSfordern möchte, wenn
fteilich ^ nennt unsere Verbindung eine Geld- Zimmer. Sie mochte aber einsehen daß dieser schon ein Grund, ihn hervorzukehren, gar-
heirat' mag sie doch es ist trotzdem eine echte, I liebermut mit ihrer doppelten Würde als nicht vorhanden wäre. Aber ich kenne
reckte' L^beSkeirat »raut und künftige Gräfin nicht zu verem- meine Pappenheimer! Also Ellfe, hör mal
ttnb bieSenben Augen bei Braut be- baren sei unb kommt benn etwa« beschämt zu- verünfttg zu. Ich habe mich immer geärgert, ihres Glückes besser, al, rück. „Du hälft mich wohl für verückt? Ich wenn bet einer Hochzeit bte Brautjungfern in
Sorte eS bemlgen Elfe Atzte bie Freundin bin eS auch fast. ES macht das Glückliche allen Farben des Regenbogens erglänzten. Auch
4,s7aThrer Worte findet einen Widerhall mich nicht aus, Kind! — „O Bertha, ich be- Bernhard findet das abscheulich. Und da haben
A hrem Herzen' Freilich^ bei ihr konnte die greise d?S, geniere Dich nicht. Soll ich helfen?" wir uns denn ausgedacht, daß wir für alle
Welt eimn^mcht von einer Bernunstehe sprechen. I — „Wie, Du auch? Zeig mal, Elfe!"Aber Brautjungfern gleiche Roben bestellen dieselben - Abe?K?nd ich vergeffe ja die Hauptsache!" daS erglühende Gesichtchen entzieht fich der in etnem Atelier »nfertigen laffen und nur die rustBertbalachend „kommeda bei Sturm und Prüfung, unb es gelingt dem erschrockenen Blumengarnituren verschieben wählen. - Heoen xnb allem Wettergraus angefahren, unb Mädchen auch, bie Aufmerksamkeit ber Braut .»lumm bei emer Hochzeit? - „Jawohl^ einmal warum?" — .Ich abzulenken. „Unb nun, Elfe," ruft btefe nach Jungfer Weisheit, Blumen. Bernharb unb ich Snät mir Grüß Sott" sagen einigem Hin- unb Herrreben, „welchen Tisch- finden baS gerabe schön, unb ich will nun mal
än'Jher^Se^erSe; ‘ - Aber, Kind- her^i soll ich Dir geben?" - „Ach Bertha," waS Besonderes! UebrigenS, Du wirst sehen,
chen bei dem Wetter?" und die künftige Gräfin des Mädchen- Stimme klingt kläglich, „ich die Kleider find süß, einfach aber chic. Bern-
ttpp't sehr ausdrucksvoll an ihre Stirn. „Nein, weiß ja noch gamicht, ob ich kommen kann, Hard und ,ch haben selbst das Fagon gewählt
Du dummes" Gör, etwas ganz andere»! Nun es geht so rasch, und dann - weißt Du und alles bei Htrschberg bestellt. Ja, gelt, Hö1e u7d staune, aber fetze Dich erst." |--' ft- stockt em wenig, „weißt Du I mein Kmd, da schaust!
Die XprDni6l)C. I umfaßt un Wesentlichen nur Vorlagen, welche I |^toa(^en Organs des Redners im Hanse absolut
, _ . .. w n . k,T.n mrpnne in der vorigen Tagung nicht erledigt oder unverständlich blieb. Der Reichsschatzsekretär stellte Daß dw Politische Lage in deren Brenn raschen SchluffeS nicht eingebracht feft, daß die Finanzlage des Reichs sich fortgesetzt ver-
Dunfte zur Zett alles beherrschend bie Zolltarif- 9 konnten Neu ist nur bie Neuordnung schlechter« unb daß man zum ersten Mal Anleihen !nrlaae ftebt bie Aufgaben bet soeben begonnenen I werden tonnten. Jte fr „ . I begeben muffe, nm die Emzelstaaten nicht durch @r-
Ä9nnSnn unb fomÜ auch die Thronrebe des luiistischen Studiums unb B»rbereltungs- “ der Matrikularbeiträge zu belasten.
Landtags Zession un s , . 6te toQr dienstes, mit ber Hand m Hand eine solche ber Abg. Graf Stolberg (kons.) erörterte sodann
zur Eröffnung derselben beeinfluffen muh> > Vorbereitung für den höheren Verwaltungsdienst in ausführlicher Weise die Finanzlage und das Der- uan vornherein klar. Es ist daher natürlich I - n ° I hältms des Reichs zu den Einzelstaaten. Er hielt es
wird Niemanden überrascht haben, daß die I rtn.T bi» I für nolhwendig, daß, falls der Zolltarif nicht zu
nicht burtbtoea den großen Schwung Nach diesen Einzelangaben klingt aber bte ^ande kommen, neue Einnahmequellen erschlossen Thronrede mcht du chg 9 B a) » Thronrede tn markigen und schwungvollen werden, damit die Einzelstaaten nicht z» sehr in An- Hat, welche Ankündigungen für zugroße Aus- £ qu ben{nti £g el8 ein Gebot der sprach genommen werden
gaben berufene Sessionen zu haben pflegen. I ftfü ben DTeu6itoen Staat unb Reichskanzler Graf. v. Bulow: Wenn Die Darstellung ber Finanzlage unb bte Mit- Selbsierhaltung sur den p ß sw . ein Minister es für notwendig findet, ferne Politik
kjr.nm her bestimmt oder bedingungsweise zu als eine Pflicht der Staatsregierung ertlart rechtfertigen, - und das kann ja Vorkommen. Heilung der veflimmt oder veoingungswe 1 z bem Deutschthum gegenüber dem polnischen Weiterleit) so Ihut er gut, das Ausland aus dem
gewärtigenden Vorlagen nimmt deu dreileft Anstürme seine wirthschaftliche und politische Spiele zu laffeu. Wenn er trotzdem das Ausland
Raum tn Anspruch. ES ist zweifellos ein Be- ’ ' „ballen Innerhalb und außerhalb hineinzieht, so wird er dies mit größter Rücksicht zu
weiS von ber sicheren Fundamentirung der Stellung zu erhalten. I y Jedermann thun haben. Nun hat em englischer Minister aller- .Dicken Finanzen baß trotz des Zurück- der preußischen Grenzpfahle wird Jedermann bhig§ e3 fül nützlich befunden, ohne es zu wallen,
preußischen Flnanzen, ß 8 attunaen auS dem tiefen Ernste dieser Erklärung er- toie ich annehmen muß, fremde Gefühle zu verletzen,
bleiben» der Ertrage der Betriebsverwattu g haß die Regierung, weit davon entfernt, Das ist um so bedauerlicher, als unsere Beziehungen
«* d? d-, V«. bei 1 ......... ‘ .......I.....
Ä'im ®Tt SILZ w»dm' hnn, Ä"”«” !>- lüften. M »i'Imeit dadu.ch nur . ,in ,4iej<s unb „„ „„„„ tm » 4 h»n rpnpTmnfiinpn AuSoabe- I iu umso umbeugsamerer Abwehr veranlaßt sieht getrübt werden kann. Ich will
sondern auch neben den regelmäßigen Au g s zugleich die deutsche Bevölkerung tn jenen großen Friedrich erinnern. Als ihm mitgetheilt wurde, stetgerungen Mittel für neue Ausgaben kultureller s » deutsche Volk zur baß ein Mann das preußische Heer beleidigt habe,
Art bereitgestellt werden können. Von der I Landestheilen, und oas ganze oeuifche -voit zur . er. w reden, er beißt auf ©tarnt fiÄPTPu Grundlage in sich gefesteter Finanzen I Mitarbeit aufruft. 3Jht den Worten, daß das I Lebhafter Beifall.) Was den Dreibund betrifft, fo
Ä P^P TPiAe Mätiafeit de» deutsche Volk ein Zurückdrängen deutscher erfreut er sich des besten Wohlseins und lebt hoffent-
aus ist denn auch eine reiche Lhatigre Sprache und Sitte als ein Angriff auf bte lich noch lange. Er ist eine Bürgschaft für den
Staates auf ben verschiedensten Gebietennament- p Würbe empfindet, berührt Frieden. Zu einer Beunruhigung durch em italienisch-
lick zur Hebung des Erwerbslebens tn Aussicht I . un? sensible I französisches Abkommen liegt kein Grund vor.
'Pnommen Mit erweiteter Fürsorge für die die Thronrede in der That eine eorde sensible ^'7iner fonft glücklichen Ehe soll der Mann «u^nimn^hph^irfniffp her unteren Beamten und I in allen wirklich deutsch fühlenden Herzen und nicht gleich einen roten Kaps bekommen, wenn die WohnungSbedurfniffe der unteren Beamte • deutsch nanonale Bewußtsein Frau einmal eine Exttatour mtt einem andern tanzt,
der Arbeiter tn den Staatsbetrieben soll Hand innerhalb und außerhalb (Stürmische Heiterkeit.) Die Frau wird nicht gleich
in Hand eine verstärkte Bauthätigkeit der Eisen- wrrtz bre D« sch 9 nationaler Energie durchgehen, sie wird immer wieder zu dem Mann nuf ßüTunh her ihr rar Verfüg- I der Eftmarren zur ötarte nationale ® 8 I znrückkommen, bei dem sie es am besten hat.
b $ Tn ÄS Phit Spt ffrAff nunü auSnabml erheben, welche das Au gebvt des polnischen fHeit-rkeit.) Die italienisch, französische Abmachung be- utigstehendenKrediteundderEroffnungausuahms- * * überwinden im Stande ist. zieht sich auch gar nicht auf den Dreibund, sondern
weise hoher Kredite für Erweiterung des Staats- tfamiueuiu»6u Mttelmeersragen. Auch sie bient dem allge-
bahnnetzeS und der Förderung des KleinbahnbaueS I । I meinen Weltfrieden. Die Situation ist weniger ge-
-eben I v spannt als in den 70er unb 80er Jahren. Als bal
' In d« libexaljn » hat man in d-n Deutsches Reich AMLL VL ÄÄm’ÄG
letzten Tagen von der Behandlung der »anal- l Serliu 9 Jan I den Argwohn, daß aus diesem Kriege neue Kriege
frage in der zu erwartenden Eröffnungsrede ge» . ’ „-*Trt . hervorgehen, daß Deutschland auch fernerhin eine
ihrnrben Der Wortlaut der bezüglichen Stelle I — Wie bie .Tgl. Rdsch. erfahrt, erzählte m I keiegersiche Politik verfolgen werbe, tote dies das x c. v i LT ßXLTnnpn einer gestern in Breslau stattgehabten Versamm- napoleonische Reich zweimal gethan hat. An ber 30-
zeigt, daß die daran geknüpften Erwägungen [unfl des Bundes ber Landwirthe Freiherr von jäbpri Friedensthätigkeit des deutschen Reiches fällt
einigermaßen überflüssig gewesen sind. Denn I „ e n aus Nieder-Biesnitz, er werde vom Kaiser 1 r^doch jeder Argwohn einer kriegerischen Politik zurück,
er besagt lediglich das, was bereits lange be- nach Amerika entfenbet, um bte borttge l un§ betrifft, f0 müßen wir Deutschland auch
könnt ist daß nämlich die Staatsregierung an ! Landwirt hschaft und ihre Nebenzweige zu ^rnerhin stark erhalten, damit unsere Freundschaft km hwiiPTP« Wit&npftnltnna I studieren. I für jeden werthvoll, unsere Feindschaft für Niemand
ber ^1^61101^611 emer^metteren ÄuSgefialtung - ^eichgiltig ist. (Lebhafter Beifall)
unserer wafferwirthschaftlichen tm Jntereffe der I I Nach einer langen Rede des Abg. Südekum
Landeskultur und des Verkehrs sesthält. Die 93arIflineilt(irifCbC§. (Soz), der gegen das ostasialifche Expeditionscorps
LL'L Reichs,...
unb iedes einzelne ihrer Mitglieder wird, wie I Bei schwachem Besuch nahm der Reichstag heute I .... .
i! « ± « nnfünhinf feine Stellungnahme I gegen 21/. Uhr seine Arbeiten wieder aus und zwar I — Die Z o I I t a r i f tvmMission de 1
die „Kreuzztg. antunöigt, feine toteuungnagme u u „ften Lesung des Reichhaushaltsetats. Reichstags wird in ihrer ersten Sitzung nur über zu ihr lediglich davsn abhängig machen, ob und I u ^^dem Präsident Gras Ballestrem die Abge- I die geschäftliche Behandlung vorberathen. Der Vor- Wie weit sie nach seiner Ueberzengung das Inter- I ordneten zum neuen Jahr begrüßt hatte, nahm fitzende:der Kommission, Abg. v Kardorff, beabsichtigt effe der Allgemeinheit' zu fördern geeignet ist, das Wort bem Vernehmen nach zunächst eine Entscheidung