37. Jahrg.
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(Fortsetzung folgt.)
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra und Kirchhain.
Richtung vollzogen, daß die maßgebenden Re- I gierungsstellen nicht mehr geschloffen und mit aller Entschiedenheit hinter dem Zolltarifentwurf ständen. In Bezug darauf schreibt die „Tägl. Rundsch." : Wie wir von bestunterrichteter Seite erfahren, entbehren diese Gerüchte absolut jeder I Begründung. Die Verbündeten Regierungen I halten vielmehr an ihrer in der ersten Lesung I des Zolltarifgesetzes klar präcifirten Stellung- I nähme unverbrüchlich fest und find fest ent- schloffen, ihren ganzen Einfluß für den Entwurf einzusetzen. An der dem Gesetzentwurf fteundlich gegenüberstehenden Reichstagsmehrheit wird e8 daher fein, den Entwurf durch ein geschloffenes I Eintreten für ihn parlamentarisch durchsetzen, einmal durch entschiedene Bekämpfung einer etwaigen Obstruktion, die mit dem Entwurf zugleich unser gesamtes parlamentarische» Leben I ernstlich gefährden, ja in Frage stellen würde; andrerseit» dadurch, daß fie über ihn hinausgehende Wünsche und Anträge, die daS Gesetzes- I werk noch mehr belasten würden, zurückhält. I
Nur unter dieser Voraussetzung kann die I | dem Entwurf freundliche Mehrheit zu dem I erwüuschten Ziel, dem Schutz der nationalen I Arbeit, gelangen. Die einmütig und mit aller Entschiedenheit hinter dem Entwurf stehenden Verbündeten Regierungen werden waS an ihnen liegt, das ihre thun, um die Reichstagsmehrheit in der Erreichung dieses Ziels zu unterstützen. ______________
Ein kalter Wasserstrahl.
Das „Kleine Journal" ließ fich auS Lem- I bürg durch eine „Privatdepesche" und „auS I maßgebenden Polenkreisen" versichern, daß eine I fortgesetzte BruSkirung der Polen seitens der I preußischen Regierung die polnischen und Wirth- schaftlichen Jntereffen Deutschlands und Oester- reich-UngarnS aufs Schwerste schädigen und daß
I falls die preußische Regierung nicht freiwillig einlenkt, die Polenfrage zu den folgenschwersten
I Komplikationen zwischen Deutschland und Oester- I reich führen müffe. Hierzu schreibt die „Nordd. I Mg. Ztg." mit ausfallender Schärfe in offiziösen I Lettern dar folgende:
„DaS ist eine lächerliche Prahlerer, I und deutsche Blätter sollten fich schämen, die I Verbreitung solcher durchsichtigen polnischen I Tendenzlügen ohne Widerrede ihre Spalten zu öffnen/___
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Es wäre indessen zu wünschen, das diesmal I der etattechnischen Seite, den Reichsfinanzen I selbst größere Aufmerksamkeit als bisher ge- I widmet würde. Die Finanzlage des Reiches I ist zur Zeit eine wenig erfreuliche, und die Grundsätze, aus die fich die Reichsfinanzverwaltung auibaut, bedürfen einer eingehenden I Revision. Die Matrikularbeiträge, d. h. die Gelder, die die Einzelstaaten nach ihrer Kopf- I zahl an die Reichskaffe zu leisten haben, erhöhen fich mit jedem Jahr und greifen störend in die Finanzverwaltung der Einzelstaaten ein. I Die Ueberweisung dagegen, nämlich die Einnahmen aus den Zöllen und Verbrauchssteuern, die auf Grund der Frankenstein'schen Klausel über die Summe von 30 Millionen hinaus an die Einzelstaaten zur Vertheilung kommen sollen, werden immer geringer. Aus allen Bundesstaaten kommen Klagen über die Unficherheit der FinanzverhältniffeS mit dem Reiche. Im Herbst hat man ans den Parlamenten fast aller Bundesstaaten den Wunsch ver- nommen, daß der Reichstag endlich die Reichs- finanzresorm, wie fie seit Anfang der 90er Jahre angestrebt wurde, in Angriff nehmen und zur Durchführung bringen möge. Das Reich darf me, wie Fürst BiSmarck einst sagte, der Kostgänger der Einzelstaaten sein, noch weniger aber ist eS ! angängig, daß der Reichstag ausS Blaue hinein Ausgaben bewilligt und die Einzelstaaten em- fach den Zahlmeister fein läßt. Es muß eine Garantie dafür geschaffen werden, daß die Einzelstaaten nicht über eine bestimmte Grenze hinaus vom Reiche in Anspruch genommen werden. Die Einzelstaaten haben alle ohne Unterschied darüber lebhafte Klage geführt und der Reichstag wird gut thun, bei der bevorstehenden Generaldebatte fich mit der Frage der Regelung des Finanzverhältniffes zwischen Reich und Einzelstaaten auf» ernstlichste zu beschäftigen. **
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Würdevoll vom Bock und öffnete einer jungen Dame den Wagenschlag. —
„In einer halben Stunde fahren Sie wieder I vor, Friedrich," klang es befehlend zu dem vermummten Kutscher empor, dann erkämpfte fich I Bertha Sensteich, gefolgt von ihrem Lakaien, I den Weg nach dem Gartenhaus. Der Diener I zog für feine Dame die Klingel, als aber Else Herwigs liebliches Gefichtchen selbst in der Thür I erschien, wurde er einfach bei Seite geschoben, und feine Herrin flog der Freundin an den Hals, vor der verblüfften Lakaien Rase die Thür ins Schloß werfend. Dieser schüttelte höchst mißbilligend da« Haupt ob dieses „unladygleichen Benehmens, wie er es nannte. Warum war er auch aus dem hochadeligen Palais Maxstadt m diese» KrämerhauS hinab gestiegen ? t Freilich, der Graf war ein armer Schlucker, und Philipp Sensteich bezahlte „repräsentirende" Diener fürstlch. Da konnte Wilhelm Dürrbein wohl
i ein Auge zudrücken.
। Während der Lakai, mit diesen aristokratischen Erwägungen beschäftigt, zum Wagen zurückkehrt, hat Elfe ihren Besuch der Hüllen entledigt und inS Zimmer gezogen. Dabei find die rothen Mündchen der Mädchen unaufhörlich in Bewegung. Ist das ein Fragen und Erzählen und Lachen! Kein Wunder auch, haben sich die Freundinnen doch ein paar Monate nicht gesehen. „Aber nun stillgestanden", kom- mandirte Elfe, „laß Dich mal mustern, tote Dir die Reis inS Land meinet Träume be- I kommen ist." Sie schreitet aufmerksam um ine in drollig steifer Haltung stehende Freundin I herum, um fie dann jubelnd in die Arme zu | schließen. „Ausgezeichnet, Berthl, bist reizender
en.
l5.
Umschau.
Zu den Zolltarif-Verhandlungen.
In der dem Zolltarif grundsätzlich gegnerisch gegenüberstehenden Preffe wird der Gesetzentwurf nach wie vor mit allen Mitteln der Stimmungsmache bekämpft. DaS wird niemand anders erwartet haben. Verwunderlich aber und in Rücksicht auf die weitere parlamentarische Be- Handlung des hochwichtigen Gesetzes unersreulich ist eS, daß neuerdings auch in der Zentrums- preffe die Ansicht vertreten wird, innerhalb der RegierungSkreise habe fich bezüglich der Zoll- tariffrage ein gewisser Umschwung tn der
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(Nachdruck verboten.)
Else.
ver- l jetzt oerks- efitzer e Be» litten»
(177 1902.
Roman von Hanna «schenbach. I
(Fortsetzung.) I
Herr Weißbach hatte ihr - anspielend auf die geheimnisvolle Verborgenheit, in der fie ihre Person hielt — den Künstlernamen La Violett* zugelegt und als kluger Geschäftsmann nicht gezögert, seinen besten Kunden von- der inter- effanten, unbekannten Malerin zu erzählen, die I nur selbsterfundene Sujets malte, und keines, I auch gegen reiche Vergütung kopierte. Da die I Arbeiten wirklich gut und flott gemalt waren und etwas Originelles, Absonderliches an sich hatten, verfehlten die geheimniSvollenAndeutungen Weißbachs ihre Wirkung nicht. La Violetta ward Mode und zwar in solch tollem Maße, daß der würdige Besitzer des „Kunstheim , tote er fein Geschäft nannte, seine unbekannte Lieferantin täglich durch Jakob beschwor, mehr I fertig zu stellen, waS fie unbegreiflicher Weise nicht that. .Denn," sagte er sich, „wenn fie nm Geld arbeitet, muß fie's nötig haben. „6t ahnte freilich nicht, daß der alte Diener fich hütete, seiner Herrin die Bestellung ihres Abnehmers auSzurichten, aus Besorgniß um deren bleiche Wangen. So wußten die Kauflustigen fich gedulden, und gerade daS machte wieder ausgezeichnete Reklame für die beliebte Künstlerin La Violetta.
18. Kapitel.
Kurze Zeit, nachdem Hertha das Haus ihrer Mutter verlaffen hatte, hielt ein elegantes f Eoupe vor der Gartenthür. Der Lakai stieg
Deutsches Reich
Setlin, 8 Jan
— Das preußische Staatsministerium hat fich, wie I verlautet, in seiner letzten Sitzung für die Zu- I
I und glücklicher denn je, ich sehe eS Dir an, I und was für eine entzückende Toilette Du an- I hast." Flüchtig streift der anderen Ange ihr I allerdings sehr kleidsamer Kostüm aus filber- I grauem Sammet. „Ja, ganz nett", sagt fie I gleichgiltig. „Weißt Du. Bernhard sah es in Genf und ruhte nicht eher, bis Mama mir'» kaufte. Das ging, beiläufig gesagt, fast in jeder größeren Stadt so, und Mama mied die Modemagazine wie die Pest, wenn Bernhard fich bei un$ befand — war natürlich stets der Fall war", setzte fie lachend hinzg. „Was sagst Du dazu, Else, ich glaube, fieben oder acht Roben habe ich mitgebracht, resp. wurden mir nachgeschickt. Dies Anprobieren — ich verzichte!" und die junge, verwöhnte Dame gähnt schon bei der Erinnerung an die ihr von ihrem verliebten Bräutigam auferlegte Tortur, während Elfes Gefichtchen die größte
I Bereitwilligkeit auSdrückt, solche Marter auf fich zu nehmen, wenn fie ihr nur jemand zu- muthen würde.
i Ein leiser Seufzer entwindet fich dem kleinen, eitlen Herzen. „Dein Bräutigam will eben Staat machen mit seiner schönen Gräfin, und das kann er auch." Bewundernd und zärtlich blickt Elfe auf die Freundin, deren blaue Augen I sinnend den ihren begegnen. Diese Augen, von I einem ganz anderen Blau wie ElfeS schimmernde I Sterne, würde der Engländer violett nennen; I fie bilden einen wunderbaren Kontrast zu den I nachtschwarzen Locken, die auf englische Art hoch I am Kopf durch eine Schleife gehalten, breit auf die Schultern fallen. Berthas Mutter ist Süd- I länderin, von ihr hat die Tochter das feurige I Temperament und die klare, bräunliche Haut
Ausland
Frankreich. „Matin" beklagt fich bitter darüber, daß die französische Ostbahn i n Deutschland dreißig Schnellzugs- lokomotiven von 3600 Pferdekraft bestellt hat; ein Ingenieur fragt in einem Briefe an das Blatt entrüstet, ob dies ein Ergebniß der Weltausstellung sei. Die Direktion antwortet darauf, daß eS nöthig war, 50 neue Lokomotiven anzuschaffen, wovon 20 in allerkürzester Frist geliefert werden sollten. Es fand sich aber keine französische Lokomorivfabrik, die in der- Lage gewesen wäre, die Ausführung deS Auftrages in kurzer Zeit zu garantiren. In dieser Nothlage hatte fich die Direktion nach dem Ausland wenden muffen. Die Maschinenfabrik von Maffey in München machte die günstigsten Angebote und die Direktion bestellte bet ihr 26 Lokomotiven, die spätestens Ende 1901 und Anfang 1902 zu liefern waren, während die französischen Fabriken nicht vor Ende 1902
i geerbt, während die hochgewachsene, stqsze gestalt an den Papa Kommerzienrath erinnert.
Die Freundinnen fitzen eng aneinandergeschmiegt aus dem Sopha, da beugt fich die junge Braut zu Elfer rosigem Ohr und flüstert ihr zu: „Schau, Herz, ich bin glücklich, unmenschlich überglücklich." — „Weiß ich schon," lacht diese. — „Nein, Liebling, Du kctnnst e8 nicht wiffen, auch ich weiß es erst seit der Reise was das wahre Glück ist. Siehst Du, vorher da hatte ich immer noch den geheimen I Gedanken, daß mein oder vielmehr Papa» I Reichtum bei Bernhards Werbung sehr in die I Wagschale gefallen sei. Und wenn ich auch I kein thörichtes Mädchen bin und weiß, daß I verarmte Grafen gute Partien machen müssen, I wenn schon ich fühlte, daß Bernhard mich I wirklich gern hatte, trotzdem war mit ein ge« I wiffek, ungewisses, sehnsüchtiger Gefühl geblieben. I In Rom sprachen wir uns darüber au8. Wir I sahen den herrlichen Sonnenuntergang vom I Platin; die übrige Gesellschaft war schon zurück- I gefahren, und Mama ruht fich in Cfteria I aus. Es war herrlich und Bernhard so weich I und zärtlich, und da begann er selbst, schilderte I mit die Verhältnisse, wie fie ihm von seinem I Vater überkommen waren, und daß er als I letzter KönigSmarck — die Verwandten in | Oesterreich find Reichsgrafen und feit Jahr- | Hunderten von der deutschen Linie getrennt — I daß er als letzter seines Hauses zu einer I Heirat gezwungen sei, diese aber, die eine I Geldheirat sein mußte, immer hinausgeschoben
laffung von Abiturienten der Realgymnasien undOberrealschulen zum juristischen Studium entschieden.
— Das Str afgericht auf der St. Matthias- Insel wurde von dem „tormoran" vollzogen. Es kostete 81 Inselbewohnern das Leben, aber es stellte sich doch heraus, daß der ermordete Bruno Mencke und seine Begleiter einen recht großen Theil der Schuld an dem traurigen Ereigniffe trugen, nicht nur durch ihre unbegreifliche Sorglosigkeit, sondern vor allem dadurch, daß die wenigen vorhandenen Kokospalmen rücksichtslos vernichtet wurden. Deren Früchte aber find den Schwarzen ein äußerst beliebtes Genuß- mittel ; sie sahen fich in ihren natürlichen Rechten bedroht und wandten das bei ihnen von jeher üblich gewesene Mittel des Todtschlags an, um ihr Eigen- thum vor weiteren Verletzungen zu schützen.
— Die dem Kaiser geschenkte Billa i» Arco (Südtirol), eine Spende des Rentier» Hilde- brandt aus Dresden, wird, wie im Auschluß an mehrfache Berichte mitgetheilt sei, jetzt ihrer Bestimmung entaegengesührt werden. Die Villa, durch Lage und Einrichtung gleichbegünstigt, wird als Sanatorium für kranke Offiziere eingerichtet werden, denen ein Aufenthalt im Süden ärztlicherseits empfohlen wird. Professor B. Fraenkel, der bekannte sachverständige Förderer deutscher Lungenheilstätten, der Generalstabsarzt Dr. von L»uthold und Oberstabsarzt Dr. Schultzen, find in dieser Angelegenheit vom Kaiser empfangen worden.
I — Zu dem neuerdings von der „Germania" geäußerten Verlangen, die Regierung möge alsbald ui der Kommisslon mit aller Bestimmtheit erklären, wie weit sie in Betteff unabänderlicher Miuimaltarife für Getreidezvlle gehen könne und wolle, bemerkt die „Kreuzztg. : „Nach I unserem Dafürhalten dürfte die Regierung der Er- I füllung dieses Wunsches nicht abgeneigt sein, aber zunächst abwarten, welche Anforderungen auS der
I Kommission an fie herantteten werden."
Um dieselbe Zeit, in der der preußische taibtag zur vierten Session der lausenden I (-aislaturperiode zusammentritt, wird auch der ätsche Reichstag feine Arbeiten wieder auf- tebmen. Die 3^ wöchige Weihnachtrpause, in n nach Beendigung der Generaldebatte zum -olltarif am 12. Dezember v. Js. eintrat, ist Anett verflossen, eine neue Arbettkperiode steht ®r un8. Die Wiederaufnahme der Arbeiten I ieainnt mit der ersten Lesung deS Reich8hauS- I mÜSetatS, die, entgegen bisheriger Hebung, I lieSmal nicht im ersten ArbeitSabschmtt erledigt vurde, sondern in die Zeit nach Neujahr hinauS- oeschoben werden mußte. Der Reichsschatz-1 Nketär Frhr. v. Thielmann, der plötzlich er- Kaufte, sodaß die Interpellation Dr. Arendt, betreffend die Fürsorge für die Veteranen, von der Tagesordnung abgesetzt werden mußte, hat ich inzwischen wieder erholt. ES war nicht, wie böse Zungen damals behaupteten, diel englische Krankheit", die ihn plötzlich ergriffen habe, sondern ein leichter Jnfluenzaanfall, der bereits nach einigen Tagen überwunden war, sodaß Frhr. v. Thielmann bereits dem edlen Waidwerk obliegen konnte und fich am Mittwoch vor dem Reichstage in voller Frische »eigen wird.
Im allgemeinen sollte man annehmen, daß die Etatdebatten in erster Reihe der Prüfung der Reichsfinanzen gewidmet wären. DaS war einmal der Fall, nämlich in den Jugendiahren des deutschen Reichstags; von dieser Hebung ist man jedoch längst zurückgekommen. Zur Zeit | haben die Etatdebatten mehr den Charakter einer mehr oder weniger anmuthigen Plauderei über die gefammte politische Lage. Man unterzieht sich heute kaum noch der Mühe, den Etat zu studiren, man greift einige Fragen auS der Reichsverwaltung heraus und benutzt fie zu patteipolitischen Betrachtungen. Herr Bebel ■ von der äußersten Linken marschirt in der Regel mit Angriffen gegen die Militärverwaltung, mit Soldatenmißhandlungen, Hunnenbriefen und der gl. auf, während Engen Richter ein EpoS über das Thema: Verkümmerung des Etatsrechts deS Reichstags und dergl. vorträgt. Die Zeiten, in denen bei dieser Gelegenheit von den Etatrednern große allgemeine Gesichtspunkte erörtert wurden, in denen es zu intereffanten Rededuellen zwischen dem Leiter der Reichs- geschäste, dem Fürsten Bismarck, und seinen Gegnern kam, find vorüber.
. . - . „ dll, rw« < Ärfcbcint täglich außer an Werktagen nach toonn- und sieiertage».
Vterteljährlicher Bezugspreis: bei der Expediturn 2 RtL, SouutaaSdeilaae: Jlluftrirtes SouutagSblatt.
bei allen Postämter» 2,25 M.(ertt«^MgeL). ** " inno Druck und vettag: 3 oh. «lug. Koch, UniversitätS-Buchdruckeri
guf«rttou»gebühr: die gespaltene Zelle oder deren»«« 1V Pf». DlMNerstall, 9. JlMUlU 1902. Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Reclamen: di« Zell« 25 Pfg. 1 ' -__ ____