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von
Zweites Blatt
postseitig vertriebenen Exemplaren und 202,8 Millionen gebührenpflichtigen Nummern; und 1899: 5713 Zeitungen mit 3,5 Millionen post' festig vertriebenen Exemplaren und 937 Mill, gebührenpflichtigen Nummern. In Berlin allein verzeichnete das dortige PostzeitungSamt 1008 Zeitungen oder 353428210 einzelne Nummern im Jahre 1899, eine Zahl, die den dritten Theil aller im deutschen Reich expedirten Blätter ausmacht. In der Provinz Hessen-Nassau erscheinen 57 Zeitungen, darunter 5 sieben Mal in der Woche, 14 sechs mal.
Ungeheure Echnremasir«, die seit Weihnachts- Heiligabend im südlichen Norwegen niedergegangen find, haben selbst für dieses Schneeland ungewöhnliche Verhältnifle geschaffen. Sest Menschengedenken hat es dort nicht so viel Schnee gegeben, als in diesem Jahre. Daß sich ein Brautpaar und die ganze Hochzeitsgesellschaft auf Schneeschuhen zur Kirche degeben müssen und auch Geistliche und Kirchgänger nur mit Hilfe
Der Verkehr en NeujahrSbrirfen in Berlin hat diesmal die ungeheure Zahl von fast zwölf Millionen erreicht. Hierbei find lediglich die bei den Postämtern in Berlin aufgegebenen Stadtbriefe gezählt. Der Fern- und Durchgangsverkehr ist gar nicht in Betracht gezogen. Als Neujahrsverkehr rechnet die Post die Zeit vom 30. Dezember mittags bis zum 1. Januar 10 Uhr abends.
Nene Peßvrrthzrichen. Für die Briefmarkensammler hat daS abgelaufene Jahr allerhand Neue« gebracht, und anscheinend wird auch das kommende Jahr für fie nicht weniger fruchtbar sein. Frankreich hat vor nicht langer Zeit seine Briesmarken geändert; Bulgarien hat kürzlich in Petersburg neue Freimarken Herstellen lasten, die an Stelle des Löwensymbols das Bild des Fürsten Ferdinand tragen; die Postverwaltung der Bereinigten Staaten hat seit dem 1. Dezember Marken mit dem Bildniß deS früheren Präfidenten Mac Kinley in den Verkehr gebracht; in Großbritannien gelangen in diesen Tagen Postwerthzeichen mit dem BildeEduard VII. zur Ausgabe ;dierussische Verwaltung wird im Laufe deS JahreS zur Zweihundertjahrfeier der Stadt Petersburg besondere JubiläumSmarken auSgeben; Spanien beabsichtigt, die Krönung deS jugendlichen König« Alfonso XIII. u. A. durch Herstellung von • ErinnerungSpostwerthzeichen zu feiern; die schweizerische Postverwaltung endlich trägt sich mit dem Plane, daS symbolische Bild aufzugeben und statt besten unS hervorragende Denkmäler aus der Geschichte ihres Landes sowie Ansichten auS der Alpenwelt vorzuführen. An Stoff fehlt es ihnen ja hierzu nicht. In Deutschland tritt bekanntlich am 1. April eine allgemeine Aenderung der Postwerthzeichen ein.
Ein Deprschrnwechsel hat auch diesmal zu Neujahr zwischen den Garnisonen Lindau und Memel stattgefunden. Lindau grüßte am 31. Dezember früh: „Die Offiziere der Garnison Lindau entbieten den Kameraden in Memel die
Verantwortlich für die Redaktion: Hans Hupfer in Marburg.
Freitag, .
Sonnabend, 11. Januar: ,lieber unfere Kraft .
Sonntag, 12. Januar: .Aida'.
(Fortietaung mit den weiteren Abbildungen folgt in der nächsten Sonntagenummer, 12. Januar■)
aeseüschast.
Tie Entwickel«», nnseres ZeitnngswesenS kennzeichnen folgende Zahlen. Im Jahre 1882 zählte die amtliche Zeitungspreisliste bei ihrem erstmaligen Erscheinen 474, im Jahre 1901 11320 einzelne Zeitungen und Zeitschriften.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertag«. E,««taaSbeil-ae: 3tt*ftrirte» SonutagSblatt.
Druck und »erlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckere Marburg, Markt 21. — Telephon 65.
Was stad Bakterien? Was ist antiseptisch ?
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Der diesjährige Winter wird namentlich für diejenigen Einwohner EhristianiaS ein denkwürdiges Ereigniß bleiben, die am Heiligabend auf der in der Richtung nach Drammen führenden Westbahn in die Umgebung fuhren um Besuche abzustatten. Auf dieser Bahn blieben drei, vier Züge, die in Zwischenräumen abgesandt wurden, im Schnee stecken, aber am schlimmsten war doch der Zug daran, der biS Stören 34 Kilometer von Christiania kam. Nach säst viertägiger Gefangenschaft tm Schnee trafen die Fahrgäste, in einem einzigen Wagen zusammengestaut, der von drei Lokomotiven gezogen wurde, wieder aus dem Westbahnhos EhristianiaS ein, wo sich eure Menge Menschen eingefunden hatten, um diese Sehenswürdigkeit von Zug zu bewundern. Da die Station Röken nur ein kleines StatronS- häuschen hat, mußten die Reisenden theilS an den Tischen fitzend schlafen, den Kopf m die Hande gestützt, oder eine Holzbank bildete ihr Bett und ein Koffer ihr Kopfkissen. Die entfernt liegenden Gehöfte zu erreichen, war unmöglich. Wo die Züge mitten auf der Strecke fitzen blieben, hausten die Kahrgäste in den Wagen, wo der Humor in gleichem Maße wie die Temperatur sank. Nach den Aufzeichnungen der Wetterwarte zu Christiania, an der eine besondere Abtheilung für Messung der Niederschläge be- steht, betrug die Schneehöhe am 27. Dezember 49 Centimeter, am 28. Dezember 46 Centimeter. Dies gilt aber nur für Christiania, vom Lande und vielen kleinen Städten wird eine theilweise Schneehöhe von mehreren Metern gemeldet. Beispielsweise fuhr der eingangs erwähnte Zug durch eine Schneewand, die ungefähr die Höhe eines Zuges erreichte.
Die Stuttgarter vibelaustalt hat in den letzten Jahren durchschnittlich 270 000 heiliger Schriften im Jahre verbreitet oder täglich fast 900. Um die in einem Jahre verkaufte Bücher auf einmal zu versenden wären 22 Eisenbahnwagen, jeder mit 10 000 Kilo Belastung erforderlich. Könnte man mit den Büchern einen Thurm bauen, von der Grundfläche bis zur Spitze quadratisch, nämlich 1 Meter, so würde dieser daS Ulmer Münster, den höchsten Thurm Deutschlands, um fast 100 Meter überragen. Denkt man sich sämmtliche Bücher aufrecht auseinander gestellt wie in einem Bücherschränke, so würden sie ein Regal von etwa 8 Kilometer Länge auSfüllen. — Und daS ist nur eine Bibel-
besten Wünsche für da» kommende Jahr/ Memel erwiderte:
.Zu Grabe sank daS altersmüde Jahr, Im Morgenglanz naht jugendfrisch bas neue, Das in verhüllter Hand der Bölter Schicksal trägt. Was es auch bringt — eins bleibt unwandelbar: Zum deutfchen Vaterland die deutsche Treue, Wofür in Nord und Süd ein deutsches Herz nur schlägt.'
AnS Nah und Fern. Der Sohn eines Ostia- brücker Bürgers hatte das Unglück, in einer Seifenfabrik in Feldkirch (Tirol) in einen Bottig mit siedender Seife zu stürzen und sich schwere Wunden zazuziehen. — In Burgberg im Schwarzwald fuhr der Sägemüller W. Götz mit Familie am ersten Weihnachtstag rach Erdmannsweiler, um beim dort wohnenden Großvater dasEhristgeschenk zu holen. Auf derHeim- fahrt s ch e u t e das Pferd, Götz wurde aus dem Schlitten geschleudert, wobei die Hirnschale zertrümmert wurde, der Tod trat am folgenden Tage ein. — Bedeutendes Aufsehen erregt in Wie» ein OrdenS» l> iebstahl. Dem kaiserlichen General-Adjutanten Grafen Paar wurden aus einem verschlossenen Kasten entwendet der Rothe Adler-Orden 1. El. mit Brillanten, ferner das Großkreuz desselben Ordens, zusammen im Werthe von 4000 Kronen. Weiter wurde gestohlen eine kostbare Dose, ein Geschenk des Zaren imWerthe von 12 000 Kronen. Alle übrigen Werthsachen in dem Kasten blieben unberührt. Von dem Thästr fehlt bis jetzt jede Spur.
Allgemeiner Deutscher »erfichernugsverein in Stuttgart. Im Monat November 1901 wurden 1919 Schabenfälle rt gulieit. Davon entfielen auf die Haftpflichtversicherung 1191 Fälle und zwar 608 wegen Körperverletzung und 583 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 672 Fälle, van denen 7 den sofortigen Tod und 8 eine theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von den Mitgliedern der Kapttalverficheruna für den Todesfall sind in diesem Monat 56 gestorben. Neu' abgeschlossen wurden im Monat November 7284 Versicherungen, von den vor dem 1. September 1901 angemeldeten Schäden der Unfallversicherura. (incl. der Todes- und Jnvali» ditätsfälle) find nur 271 noch in Behandlung.
Sonntag, 5. Januar, Nachmittags: .Inspektor Bräsig . Abends: .Undine'.
Montag, 6. Januar: .Wie Klein-Else das Christkind suchen ging'. . .
Dienstag, 7. Januar: .Der Geizige. .Der etnge« bildete Kranke'.
Mittwoch, 8 Januar: .Der Barbier von Sevilla*.
Donnerstag, 9. Januar: .Flachsmunn als Erzieher'.
Freitag, 10. Januar: .Martha .
Fortwährend
werden noch Bestellungen aus die .Oberheff. Zeitung' entgegengenommen.
Wie bisher wird die .Oberhesfische Zeitung be- strebt sein, ihren Rus als gut und schnell unterrichtete Zeitung zu wahren und zu befestigen. Unsere Verbindungen mit der Continental - Telegraphen - Corn- pagnie, die fich während des bisherigen Verlaufs des Burenkriegs bestens bewährt haben, werden wir weiter aufrecht erhalten und für eine zweckmäßige Ausge- Paliung unseres Depeschentheils nach wie vor besorgt sein. Aber auch den KreiS unserer lokalen und provinziellen Mitarbeiter wollen wir mehr und mehr «weitern; wir bitten unsere Freunde in dieser Hinsicht um Unterstützung. Anerbietungen nach dieser Richtung hin find uns stets angenehm; selbstverständlich honoriren wir gern jeden Beitrag. Der bedeutende Lbonnentenzuwachs, den die .Oberhesfische Zeitung' gerade in den letzten Vierteljahren zu verzeichnen hatte, wird uns ein Ansporn sein, unsere Zeitung mehr und mehr auszubauen und fie so zu gestalten, daß fie allen Anforderungen entfpricht, die man an ein Provinzialblatt stellen kann.
Für Josrrente« ist die .Oberh. Ztg.' befonders verthvoll. Sie bietet die Vortheile eines gut eilige- führten Provinzialblattes. Vereinzelte Befer in fremden Provinzen können dem Jnferenten nichts nützen; er wird naturgemäß den größten Erfolg seiner Anzeigen bei einem Blatte haben, das nicht einen über ein weites Gebiet bünngefäten Leserkreis hat sondern das mit seiner ganzen Auflage in Marburg nnb den nahegelegenen Orten verbreitet wird. Da das bei der .Oberhessischen Zeitung' der Fall ist und fie die größte Auslage der in Marburg und der näheren Umgebung erscheinenden Zeitungen hat, kann fie als Jnsertionsorgan bestens empfohlen werden.
Der Abonnementspreis der .Oberheff. Zeitung' beträgt wie bisher bei allen Postämtern 2,25 Mk-, in h« Stadt Marburg 2 Mk. pro Quartal.
Redaktion und Verlag der .Oberhefsischen Zeitung'.
Vergnügungs-Anzeiger Repertoir-Entwurs der Frankfurt»» Stadttheater.
Schauspielhaus.
Sonntag, 5. Jan, 3t, Uhr: .Flachsmann als Erzieher.' 7 Uhr: .Mamsell Tourbillon.'
Montag, 6. Jan.: .Das große Licht.'
Dienstag, 7. Jan.: .Lumpaci VagabunduS.' Königliche» Theater zu Cassel.
Zeilen. .
Der landläufige AuSdrnck »actenen ist etgent- lich ungenau. Der Sammelname;für diese Microorganismen (deutsch: kleine Lebewesen) ist Spaltpilze, «s giebt gutartige und bösartige Spaltpilze. Tent comme eher nons. Die gutartigen besorgen eine große Anzahl von Kulturarbeiten Spaltpilze find ei, die 2. Bacllln-
den Mist in fruchtbare Ackererde umwandeln, die der Luft Stickstoff entziehen, um ihn in zahlreichen Futterkräutern aufzuspeichern, bie Alcohol, Wein, Bier, Essig erzeugen und die den Brotteig auflockern. Gewisse im Darme lebende Spaltpilze scheinen für die Verdauung so nothwendig zu sein, daß ohne ihre Thätiakeit der Mensch überhaupt nicht leben könnte. Und so ließen fich noch viele Beispiele anfuhren. Wir wollen uns jedoch nicht bei den nützlichen Spalt- Pilzen aushalten, sondern wir wollen uns die schädlichen etwas genauer betrachten.
Wie die Abbildungen zeigen, find die Spaltpilze ganz verschieden geformt. Nach ihren Formen find fie auch wiffenfchaftlich getauft worden. Ist es auch für den Laien nicht nöthig, dir einjehun Namen und Arten zu kennen fo wird es doch manchem WiffenSlustigen erwünscht sein, wenigstens einige all-
gemeine Anhaltspunkte zu erhalten: Spaltpilze in • •* FE kurzer plumper Stäbchen heißen »aderten (1) Längere fadenförmige Stäbchen nennt man Bacillen (2). Coccen sind tugdformtge, Vibrionen und Spirillen (3) spiralförmig gewundene, Spirocha.ten (4) langgetounbeue, korkzieherförmige Spaltpilze. Geißeln (5) nennt man bie langen, bünnen Fäden, die den beweglichen Spaltpilzen als Ruberarme dienen.
Die Vermehrung der Spaltpilze geschieht in der Weife, baß sie fich, wenn fie eine bestimmte Große erreicht haben, in zwei Hälften spalten. Diese werben entweder frei ober bleiben in bestimmten Anordnungen nebeneinander liegen, sodaß Gemeinwesen: Verbände ober Gruppen entstehen. Bet den CoccenSni,achaeten uuterscheibet man traubenförmige Gruppen: die • p •
Staphylococcen (6), ferner Kettenrethen: bie Streptococcen (7), bann Gruppen zu je zwei Coccen: Diplococcen (8) und packetfötmige Gruppen: 6 ordnen (9). _ „ ,
Aus der Form eines Spaltpilzes ist nun durch- nuS nicht ohne weiteres zu erkennen, ob er gutartig ober bösartig ist; ja es kann sogar ein und dieselbe Spaltpilzart gutartig ober bösartig zugl-ich sein, je nach den VerMtniffen, in denen fie aufwächst. Ganz 7. Streptococce». wie bei den Menschen: ein schlecht beanlagter Mensch kann bei guter Erziehung und günstigen Verhältniffen doch noch ein
»eher diese Begriffe herrschen im Publikum die drolligsten Vorstellungen- Die einen meinen, daß in der Lust der Städte Milliarden von Krankheitskeimen umherschwimmen und nur daraus warten, daß der Mensch Mund und Nase aufmache um auf diese Kreatur tote über eine Delikatesse herzufallen. Für andere wieder existirt diese moderne wissen-
_ fchaftliche .Erfindung' überhaupt nicht, und es fallt
' e ihnen nicht ein, auch nur die einfachsten hygienischen % _ • Vorsichtsmaßregeln zu beachten. Das Richtige liegt wie
* ’ , so oft in der Mitte. Zweifellos erwiesen ist, daß eine
* % große Anzahl menschliche Krankheiten, und besonders
• * die allergesährltchsten (Schwindsacht, Typhus, Cholera,
" “ Pest, Diphtheritis u. s. w), durch diese kleinen Lebewesen
hervorgerufen werden. Deshalb ist es für diejenigen,
I. Bectertee. bie lange zu leben wünschen, nützlich und nothwendig, fich darum zu kümmern, was es eigentlich mit diesen Erbfeinden des menschlichen Körpers für eine Bewandtniß habe, und wie man fich dagegen wehren kann und muß. Eine Anregung dazu- zu geben, ist der Zweck dieser
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der EMedstion 2 Mk., bei allen Postämtern 2,26 Mk. (e$cL Bestellgeld). . r\rxct
J»f«ti,n,gebühr: die gespaltene Zelle oder d«m «mm 10 Pf» SüNNtag, 5. JüNUllr 1902
Rerlamm: di» Zell» 26 Pfg. ____________________
nützliches Glied der Gesellschaft werden und umgekehrt, ein gut beanlagter kann bei schlechter Umgebung und vernachlässigter Erziehung zum Verbrecher ausarten. Die kleinsten Veränderungen des — ’
Nährbodens verändern unter Umständen die Eigenschaften eines Spaltpilzes erheblich. So kann z. B. der Spaltpilz der Diphtherie in der Mundhöhle mancher Menschen wuchern, ohne Krankheitserscheinungen auszulösen. Wird derselbe Spaltpilz auf andere Menschen übertragen, fo führt er vielleicht den Tod herbei. Der Cholerakeim ruft in einigen Fällen nur leichte Durchfälle hervor, in anderen
Fällen vernichtet er in wenigen Stunden das Leben 5. Gehsein, des Kranken. t
Heber die Lebensbedingungen der Spaltpilze, msbefondere der krankheitserregenden (pathogenen) herrscht jedoch kein Zweifel: Sie bedürfen alle zu ihrer Ernährung feuchter thierischer oder pflanzlicher Produkte. Von der Lust kann keiner * .
leben. (Die Aehnlichkeit mit allen menschlichen Der- • e *•’ hältniffen ist anfällig) Gegen Kälte find fie empfind- ••• •-
lich. Reinlichkeit ist ihnen ein Greuel. Wärme . ®V« (namentlich Blutwörme wie im Munde 37-, ist ihr «», -vee* Lebenselement. Ueberhaupt ist der Mund ihr be- ,.%«• •» liebteftei Aufenthaltsort. Ein ungereinigter Mund, tu •«. S dem Fäulnißsioffe sich befinden, ist ein richtiges Bak- • •• •*
terien-Nest, wo Generationen ausgebrütet werd» n und 6. Staphyiococcn.
ä, üppig gedeihen. Hier setzen fie sich
im kranken Zahnfleische und in dem kranken Zahnmarke der hohlen Zähne fest, um von da in die Schädelhöhlen, in das innere Ohr, in die Speicheldrüsen die Lymph- drüsen, die Lungen, ja selbst in den Kreislauf des Blutes zu wandern.
Soweit über die äußeren Verhältnifle der Spaltpilze Jii dem folgenden Artikel soll gezeigt werden, _ auf welchem Wege sie auf den Menschen übergehen, und
8 DlDloooocee, tote wir uns gegen ihre Schädigungen wehren können.
(Dr. med. W. Ganser-Wien).