mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra «ad Kirchham
Erstes Blatt
Frankreich im Jahre 1901.
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Für diese opportunistischen Anschauungen des Ministeriums spricht auch der Umstand, daß I General Andre, der sich angeblich die Säuberung des Osfizierkorps von unsicheren, d. h. nicht strengen republikanischen Elementen zur Ausgabe gestellt hat, vor einigen Tagen den General tzeslin de Bourgogne wieder in den aktiven Dienst ausgenommen hat, der zur Disposition gestellt worden war, weil er den Soldaten die Vendeer, die sür „Gott und den König gekämpft hätten, als Muster hingestellt hatte.
Vielleicht soll die Wiederanstellung aristokratisch gesinnter Offiziere in Rußland einen guten Eindruck machen. Es läßt sich nicht verkennen, daß trotz des Zarenbesuches die Beziehungen zwischen den beiden verbündeten Staaten im letzten Jahre nicht intimere geworden find. Der Besuch selbst verlief unter
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nun lassen wir die Fata morgnna wieder ver- I schwinden." Sie zog an der Schnur, das lauschige Plätzchen war verhüllt: „Aber Hertha, warum das?" — Weil ich die lachende Blumenpracht hier nicht immer ertragen kann, weil ich den Anblick meines kleinen EdenS nicht jedem gönne, der dies Zimmer betritt und last not least, weil es Stimmungen giebt, tn denen I ich mir nur zu helfen weiß, indem ich den Dor- I Hang dort in Bewegung setze. Dann wird es Licht in mir und um mich, und der Anblick meiner Lieblinge wirkt so stets wie ein neues I Wunder auf mich."--—
Hertha mochte ein Viertelstündchen m tiefem Sinnen gesesien haben, als sie aufspringt, an den Vorhang eilt, und die Schnur zieht. Und als nun die Fensternische ihr reiezendes Ge- 1 heimnis enthüllt, begrüßt das Blumenprinzeßchen ! mit Entzücken seine Lieblinge. Die ernsten Grauaugen leuchten in bläulichem Schimmer, der herbe Mund ist lächelnd geöffnet, und wie sie den Stengel einer srischerblühten Calla zu sich herüberzieht, da senken sich zwei reizende Grübchen in die sammetweichen Wangen und verleihen dem schönen Antlitz einen be- I strickenden, kindlichen Reiz. Und die duftenden Blumenkinder neigen sich schmeichelnd nach der holden Herrin und umfächeln mit süßem Odem das zarte Gesichtchen und die seidenen Löckchen I an Stirn und Schläfen. Mit prüfenden Blicken I betrachtet Hertha ihr kleines Reich, entfernt dort ein welkes Blättchen, stützt hier einen schwankenden Zweig nnd befreit eine vorwitzige I Nelke, die sich in den Blättern des Gummi- I baumes verfangen hat.
Zum dritten Male in unmittelbarer Aufeinanderfolge haben am Neujahrstage die
Und triffst Du wo ein Menschenherz, I Gebeugt von Kummer und von Schmerz, I Und sei es Jrrthum, sei es Schuld — |
O habe Ehrfurcht, hab' Geduld. I
Du siehst des Jrrthums dunkle Spur, I Die üumme Narbe siehst Du nur, I
Und kennst die Hand nicht, die sie schlug — I Und weißt nicht, was dieS Herz ertrug.
(Prutz.) I
Fünf helle Glockentöne klingen durch das Haus. Der Vorhang gleitet nieder und "mit I ihm über Herthas Antlitz ein Schleier von Ernst und Zurückhaltung, Hastig ordnet sie ihr Haar und geht bann hinunter, liebet die läuserbelegte Treppe gelangt sie in das prachtvolle Vestibül. Seltene Blattpflanzen, zwischen deren saftigem Grün zwei lichttragende Genien ihre schneeigen Glieder verstecken, heben sich wirkungsvoll ab von dem venezianischen Rot der Wände. Vom Mosaikboden leuchtet ein „Salve", und bie breiten Flügelthüren, die von verschiedenen Seiten hier münden, tragen in feinen Goldlettern finnige, der Geselligkeit geweihten Sprüche. Aber es liegt ein kühler, unwohnlicher Hauch über dem Ganzen: Die frostige Athmosphäre der Prunksäle in Fürstenschlöffern.
! Hertha eilt flüchtig hindurch. Sie hat keinen Blick für die steife Pracht. Am Ende eines schmalen Korridors klopft sie leise an eine Thür. Müde, schleppende Schritte von drinnen, bann wird der Riegel zurückgeschoben. „Grüß Gott, Papa!" sagt Hertha freundlich. Sie küßt ihn, was dieser gleichgültig geschehen läßt. Er ist zu seinen Schreibtisch zurückgekehrt und fitzt dort, den Kopf in die Hand gestützt. Mit I unbeschreiblichem Ausdruck ruht deS Mädchens I Auge auf der gebückten Gestalt. Wie zusammen
gesunken er dasitzt, ein Bild des Gebrochenseins an Leib und Seele; die ehemals berühmt schöne, männliche Gestalt hager und ausgesogen, das üppige, braune Haar in sorgenschweren, schlummerlosen Nächten ergraut und gelichtet, die klugen Augen trübe und finster.
Ein weher Seufzer entringt sich unbewußt Herthas Lippen. „Was willst Du?" fragt Herr Herwig, ohne sich umzuwenden. Seme Tochter tritt zögernd näher. Die Hände fest auf das pochende Herz gepreßt, bringt sie ihre Bitte vor, die Bitte um eine Unterredung. Er hat sie schon zweimal abgewiesen, endlich muß er sie doch einmal anhören, denn sie muß Klarheit haben über feine Lage; dieses Hangen und Bangen ist nicht zu ertragen. „ Bitte, Papa, schenke mir ein halbes Stündchen, es ist doch bester, man spricht sich aus." Sie legt zärtlich den । Arm um des Mannes Schulter, aus ihrem Antlitz strahlt das ganze Evangelium der Kindesliebe. Aber er schaut garnicht aus. Den weichen Mädchenarm von seinem Hals lösend, sagt er ungeduldig, und ohne feine Stellung zu verändern: „Ich habe zu arbeiten, Hertha, mein Kopf ist so schon ganz kaput — wieder fertig für dm ganzen Tag." .
DeS Mädchens Auge streift traung den Schreibtisch. ES liegen wohl Briefe und Schriften I in buntem Durcheinander aus der Platte, aber angerührt hat der Vater sie kaum, auch das I Tintenfaß ist fest geschlosten. Hertha denkt der I Scene, deren Schlußmomente sie beim Eintritt I ins Haus erlebte. Sie weiß, daß dergleichen Auftritte ihres Vaters Nerven stets für lange Stunden in krankhafte Erregung versetzen.
I (Fortsetzung folgt.)
Erscheint täglich außer an Werltagen nach Sonn- und Feiertag« . Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker» Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Umschau. |
Deutschland und Venezuela.
Es wird von Berlin aus bestätigt, daß der deutsche Geschäftsträger in Caracas, Herr von Pilgrim-Baltazzi, dem Präsidenten von Venezuela vor einigen Tagen eine amtliche Note überreicht hat, welche zwar nicht der Form nach, aber in ihrer Bedeutung als Ultimatum aufzufasten ist. Ueber die Antwort des Präsidenten ist hier noch nichts bekannt. Man hat ihm sür seine Entschließungen eine bestimmte Frist gelosten, welche nach amerikanischen Meldungen am Dienstag, den 7. d. M., ablaufen soll. Deutscherseits hüllt man sich auch über diesen Punkt in Schweigen, da man aber das Datum nicht bementirt, wird es wohl seine Richtigkeit damit haben.
viel ungünstigeren Auspizien und hinterließ auch bei dem russischen Kaiserpaare viel weniger sympathische Eindrücke, als der 5 Jahre vorher stattgehabte erste Besuch des russischen Kaiserpaares in Frankreich. Es war fast wm ein böses Omen, daß die Landung auf französischem Boden nur unter erschwerenden Umständen stattfinden konnte, denn von diesem Augenblicke ab wurde das Zaarenpaar derart nut Taktlosigkeiten überschüttet, daß es unmöglich angenehme Eindrücke aus Frankreich mit nehmen konnte. Eine Thatsache, an der auch durch traditionell gewordene gegenseitige Beglückwünschungen der beiden Staatsoberhäupter nichts geändert
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Ausland
GrotzbritAttUie«. Ohne Quellenangabe, aber offenbar im Zusammenhang mit der Ankunft Cecil Rhodes in London, kann die „Daily Mail" mittheilen, daß die Telegraphenlinie von Kapstadt nach Kairo in aller Ruhe, aber stetig und ohne die Aufmerksamkeit herauSzusordern, vorwärts schreite. Der Telegraph liegt bereits bis zum Taganhka - See und die Fortführung der Linie nach dem Viftoria - Nyanza wird in Kürze begonnen. Das gesammte Gebiet zwischen den beiden Seen sei bis ins einzelne vermesten und studirt.
Südafrika. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Schreiben, in welchem der Oberkommand- irenbe der Armee, Lord Roberts, in Beantwortung einer Anfrage einer Dame die in auswärtigenBlättern enthaltenden Behauptungen
1 über grobe Ausschreitungen englischer Offiziere und Soldaten gegen Burenfrauen und Mädchen, namentlich solche aus den Flüchtlingslagern, für vollkommen unbegründet erklärt. — Es wird daraus ankommen, ob Roberts bal auch beweisen kann.
— Auf wie schwachen Füßen die militärische Lage der Briten in Südafrika stehen muß, zeigt folgende Mittheilung eines beseitigten Beamten aus Transvaal an den
| „Daily Expreß". Dort heißt etz:
I .Lord Kitchener hat einen durchgreifenden Wechsel I seiner bisherigen kriegerischen Methoden ins Auge I gefaßt Er wird die Regierung um mehr berittene I Truppen angchen und diese sowohl als auch die I bereits im Felde befindlichen .fliegenden Kolonnen I nur in den all-rseltensten Fällen mit Geschützen aus- I rüsten. Als Beweggrund nennt das englische Blatt I die Erkenntniß des Höchstkommandierenden, daß die jüngsten .Unglücksfälle' lediglich auf die geringe Be-
I weglichkeit der englischen Truppen zurückzufuhren I seien. Auch soll die Zertheilung derselben tn kleine I Kolonnen möglichst vermieden werden, da sie dem I wachsamen Feinde im gegebenen Augenblicke stets I ein leichtes Mittel in die Hand gäben, sich bei entern I Ueberfille der Geschütze zu bemächtigen. So sollen I denn diese Kolonnen mit bedeutender Verstärkung, I obwohl mit weniger Kanonen, im Felde Verwendung finden. Angesichts der Thatsache, das der Feind nur wenige Geschütze bez. in den meisten Fallen überhaupt
I keine Geschütze zu Verfügung hat, ist die Mitfuhrung I solcher auf englischer Seite von fast keinem Werth, ganz I abgesehen von der dadurch bedingten geringereuBeweg. ; lichkeit. Während der Monate Januar und Februar
werben kann. „ I
Man kann auch nicht sagen, baß die Ttan= i -ösifche Politik im letzten Jahre durch Rußland wesentlich gesörbert worden wäre. Allgemein wurde angenommen, daß das mit so vielem I Pomp gegen die Türkei entsandte französische I Dem onstration sgeschwader sich aus einen Wink I Rußlands mit überraschender Schnelligkeit aus l dem östlichen Mittelmeere zurückzog. So wurde durch die ganze großartige Demonstration nichts weiter erreicht, als daß Frankreich formell Rechte I in Kleinasien zugesichert erhielt, die es faktisch 1 schon längst besaß und auöübte. Gerade diese Rechte der Franzosen aus klein asiatischem Boden aber find den Russen durchaus nicht genehm und deshalb eben sorgte Rußland dafür, daß Frankreich seine maritimen Machtmittel nicht gar zu lange von der Bevölkerung Kleinasiens bewundern lasten konnte.
Es erscheint unzweifelhaft, daß die Gegner des Ministeriums diese geringen praktischen Er- ' I folge der sranko-russischen Allianz fowohl m der I Wintertagung der Deputirtenkammer, tote noch I mehr bei den Neuwahlen gegen das Ministerium I ausspielen werden. Es ist aber sehr fraglich, I ob dieser Triumpf bei der Bevölkerung viel zählen wird. Die Hochfluth des Boulangismus und des Nationalismus ist in der französischen I Provinz längst vorüber. Die Bevölkerung will I vor allem Ruhe haben, um wirthschaftlich vor- I wärts zu kommen, und eS läßt sich nicht leugnen, I daß während der nunmehr 2V,jährigen Amts- I dauer des Ministeriums Waldeck Rousteau sich I ein Zustand in der inneren Politik entwickelt I hat, der sehr wohlthuuend absticht von den I chaotischen Zuständen, die in den vorange- I gangen en Jahren geherrscht hatten und in denen I es den Anschein hatte, als ob in jedem Augen- I blicke der republikanischen Staatssorm in Frank- I reich den Garaus gemacht werden könnte. a.
Glückwünsche einem Ministerium dargebracht, ! an dessen Spitze ein und derselbe Mann steht, .rnnthüimb besten Mitglieder auch zum größten Theile HS aus denselben Männer zusammen gesetzt find.
ist dies ein sür französische Verhältnisse völlig unerhörter Rekord.
Freilich war es vor wenigen Wochen nicht aanz sicher, ob Diejenigen die Anlaß haben, einem Ministerium sich in angenehme Errnner- ung zu bringen, diesmal auch dieselben Männer antresten würden, tote vor Jahresfrist. Bei den Chinadebatten wankte der Boden, aus dem das Ministerium steht, ganz bedenklich, weil die am weitesten links stehenden Anhänger der Herren Waldeck und Millerand in dem Entgegenkommen gegen die Missionare klerikalifirende Neigung zu erblietfen glaubten, und wenn nicht an ihrer Stelle ein Theil der gemäßigten Repu-
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Deutsches Reich
Brrlitt, 4. Jan I
— Der preußische Etat für 1902 bringt keine erste Rate für die Errichtung einer Technischen I Hochschule in Breslau, trotzdem seiner Zeit wiederholt einstimmige Beschlüsse beider Häuser des Landtages I diese Errichtung für dringend nothwendig bezeichnet haben. Da der Zeichenschein für einen Fonds zur I Errichtung einer Technischen Hochschule, welchen das Comite seiner Zeit den Zeichnern vorgelegt hatte, die Klausel enthält, daß die Zeichner an die gezeichneten Beiträge nur gebunden find, wenn spätestens tm Etat I für 1902 die erste Rate für den Bau vorgesehen ist, I so sind die sämmtlichen Zeichnungen dadurch hinfällig geworden, und der der Regierung angebotene Betrag I der Interessenten von mehr als dreiviertel Millionen Mark, ausschließlich des Beitrages der Stadt Breslau, kommt einfach in Fortfall. Damit ist die Errichtung I der Hochschule vertagt.
— Wegen Landesverraths ist nach der .Bad. Landesztg.' der frühere Bezirks selb- webel F i ß l e r »u zwölf Jahren Zuchthaus ver. urtheilt worden. Fißler soll wahrend seiner Dienst, zeit beim Bezirkskommando Bruchsal etnem französischen ! I Spion Mobilmachungspläne gegen hohe Bezahlung zugänglich gemacht haben.
- In der .Freis. Zig.' lesen wir: Die Nation al- soziale Partei bekämpft augenblicklich die Er- Höhung des Eetreidezolls, aber die Belehrung der Partei ist sehr jungen Datums. Früher sympathie- sirte fie mit den Agrariern und mit dem Anträge Kanitz. Daran wird die Partei eben letzt erinnert durch einen Bries, welchen fie nach der .Hilfe von dem Landwirth Wilhelm M ö s e r in Rieder-Erlenbach erhalten hat, der ihr zu Gemüthe fuhrt, daß ferne I heutige Stellung zur Zollfrage noch dieselbe sei, tote er solche in seinem Vortrage auf dem zweiten national- sozialen Delegirtentage 1897 in Erfurt festgelegt habe. I Möser war damals die Autorität der Partei tn land- wirthschastlichen Fragen und beantragte aus tenem I Parteitage am 30. Dezember 1897 als Referent float» I litte Monopolifirung des Getreidehandels, Festlegung I der Getreidepreise bet normalen Ernteverhaltntssen aus
44 (Nachdruck verboten.) I
Elfe.
Roman von Hanna Afchenbach. I
lFortsetzung.) I
Ein Schrei des Entzückens entfuhr ben I Lippen der jungen Frau. Ein zweiter Fenster- I bogen hatte sich gezeigt, dicht besetzt mit üppig I blühenden Topfgewächsen: Monatsröschen und Geranium, ein großer Kaktus mit märchenhaften , lichtrothen Blüthen, Azaleen und üppige Blattpflanzen; ein riesiger Gummibaum ragte stolz empor, und aus einer reizenden Ampel rankten sich herrliche, dunkelgluhenbe Kletternelken und weiße Winden. Herthas Augen waren zärtlich über ihre Lieblinge geglitten, als fie erklärend sagte: „Siehst Du, Berthel, bas ist mein Reich! Den Blumen widme ich meine freie Zeit, und fie lohnen es mir reichlich. Hier haben fie Morgensonne, und vor Unbilden des Wetters schützt fie ein von außen schließender Laden. Erst im Herbst lasse ich bas Fenster wieder einsetzen."
Die Freundin hatte entzückt die theilweise kostbaren Blüthen betrachtet. „Also bie Blumen find noch immer Deine schwache Sette, Prinzeßchen? Gott sei Dank, daß Du noch Freude daran hast, noch geben wir alle die Hoffnung nicht auf, Dich dem Leben wieder zu- rückgegeben zu fehen. Freilich, manchmal fürchten wir, Du könntest in diesem Eispalast erfrieren, puh!" und fie schüttelte fich üor Grauen. Hertha aber erwiderte weich: „Seid unbesorgt, Ihr Lieben, meine Blurnenkinder bewahren mir den Frühling im Herzen. Und
der Basis der gegenwärtigen Brodpreise rc. Dem Referenten wurde für sein Referat der Dank der Partei ausgesprochen. Sein Antrag wurde an eine Kommission überwiesen. Die .Hilfe' meint, bte parteipolsiische Entwickelung' der Rattonalsoztalen habe schon 1897 in Erfurt begonnen durch die Ver- Weisung jener Anträge an eine Kommission.
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so war der Ministersturz fertig. Dieser eigenartige Vorgang beweist zweierlei: einmal, daß ein Theil der republikanischen Gegner des gegen« Jahrei bärtigen Ministeriums zur Zeit doch Bedenken (102 trägt, selbst bie Regierung anzutreten, und b zweitens, daß das Ministerium Waldeck- Rouffeau durchaus nicht übertriebenen catomschen Auffassungen huldigt, sondern das Gute nimmt, wo es sich finden läßt.
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