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Zweites Blatt

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M §»«<« «e i« «''M,..,. 3».®* Extrablatt" setzt Eduard Seibel die Deroffent lichung seiner Blüthenlese heiterer^ Wahr­nehmungen fort, die er in Wiener Gerichts­sälen gesammelt. Wir führen durans folgende

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Staaten.

Der Krr s

Pretoria, 30. Dez. (Reuter) General Spens trieb gestern Britz's Kommando von Bankesdraai über eine Strecke von 50 Meilen nach Platrand, wobei 25 Buren gefangen ge nommen und 600 Stück Vieh erbeutet wurden.

Neue Christenmorde in China.

Vekina, 31. Dez. Nach Berichten chinesischer Zeitungen sind in Nanghiafu em sranzostscher Missionar und mehrere chinesische Chnsten er mordet worden. Eine amtliche Bestätigung dieser Nachricht fehlt jedoch noch.

Stift«««.

Este«, 31. Dez. Geheimrath Krupp stiftete für die Pensionskasse der Gußstahlsabrik 508 000 Mk.

Es M sich entweder um ein.[Mg Ueberführung oder-Unterführung ev"tl. sogar uch eine Verlegung des hiesigen Bahn- Sofel. m .

Sietk«, 30. Dezbr. DerL hat abermals ein Opfer gefordert

Neueste TelegraMme

Reichstags« ahl in Wittenberg- Schweinitz.

Wittenberg, 31. Dezbr. Nach vorläufiger Feststellung ist Barth (f. Vg.) mit 9463 Stimmen gewählt, v. Leipziger (kons.) erhielt 8862 St. ^nmdeuttch-venezolaniichen Zwischenfall.

London, 31. Dez. Nach Meldungen aus Washington beabsichtigt die Regierung!)er^Ver­einigten Staaten in keiner Weise sich w die deutschen Maßnahmen einzumischen, ihre For- derunaen von Venezuela einzutreiben. Der Präsident verurtheile scharf die Sensationsnach­richten über die Absichten der Vereinigten

Hcflcn-Naffau und Nachbargebiete

11^ Betzdorf verläßt, ist zwischen dleser Statlon und Wißen in der Nähe von Ntedersövels Eupel sntoleiit Nähere Angaben über den unyau und^ wodurch dieser herbeigeführt worden, fehlen »ur Zeit noch. (Spätere Nachrichten besagen, K der Unfall durch einen Schienenbruch herbeigeführt worden ist. Der Materialschaden ist bedeutend; glücklicherweise wurde Nieman ernkthast verletzt. D. Red.)

B«tzbach, 29. Dezbr. Unter der ifanta «varvetein Butzbach ist der aus kleinen An- Km« eine»

birberiae Sparverein hier gestern m eine we sellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt worden. Die 40 Gesellschafter h°b-n ie 500 Mark Stammeinlage zur Bildung be» Betriebs- kapitals eingezahlt und bte Firma zum Ei trage bereits angemeldet.

Wetzlar, 30. Dez. Die vielen Petitionen seitens des Handelsvereins, der Handels- kammer rc. rc, welche schon so

Lafe der Jahre wegen des auch von uns so oft gerügten unhaltbaren Uebelstande» am Bahn- über« des hiesigen Bahnhofs abgesandt wurden? scheinen doch endlich Erfolg gehabt zu haben. Der Präsident der Kömgl Ei enbahn Direktion Franksurt a. M., Herr Thome, »e kut. Mr." Jeutefcer um eine!örtW

wohnenden Maschinenwärters Söhnge begab sich, wie man annimmt, am

«lYpin »u dem noch mit einer Eisdecke versehenen Waste? um Schlittschuh zu laufen. Nun hat Tr Junge jedenfalls sich zunächst überzeugen wollen, ob das Eis noch trage, uno betrat es; di- Schlittschuhe am Land liegen lassend^ Dabei ist er einaebrochen und ertrunken und Niemand fcat es gesehen Als die Angehörigen, wegen L lang AE-ib-»» d°i

Master seinen Tod gesunden haoe. ________

sprechautomaten. Die Benutzung eines Amw muten für ein Gespräch kostet 10 Cents (42 Pfg.1, wie man zugeben muß, eine selbst fu amerikanische Derhältniste recht hohe G buhr. Dieser Ansicht scheinen auch die Yankees zu fern, denn sie behelfen sich zur Verminderung ihrer Ausgaben schon längere Zeit damit, daß fi statt eines silbernen 10 Cent-Stückes ein gleich großes Stück irgend eines anderen weniger edlen Metallcs in den Schlitz des Apparates hineinstecken. Der Bedarf an solchen Blech­marken geht ins Große, aber der amerikanische Fabrikant versteht es, den Wünschen des PubU- kums auch in solchen Sachen schnell gerecht iU werden und so find denn die Anfertigung md der Vertrieb der .etuas- w,e man di- BMmarten nennt, to=n'oen ÄÄJ Bedürfnisten entsprechend ausgebildet. Händler besuchen regelmäßig die Gebäude, m denen sich Fernsprechautomaten befinden, und s^rgen ge wissenhaft dafür, daß Jeder, der die Telephon­gesellschaft betrügen will, alsbald dazu m den Stand gesetzt wird. Vor ewiger Zeit wurde die Stadt von einer neuen, aus Kaliformen Angeführten Marke aus Messingblech über­schwemmt. Sie ist für den Vertrieb auf Kartons gereiht und kostet 30 Cents das Hundert. Damit der Käufer gleich weiß, was er damit anfangen sann siebt auf dem Karton zu lesen.

Dies sind Messingknöpfe. Sie dürfen aber unter keinen Umstanden sur Fer- svrech- oder andere Automaten benutzt werden . Wenn der Händler die Knöpfe anbietet, zwinkert er mit deu Augen. Dieser Unfug hat eine solche Verbreitung genommen, daß der Lete- phongesellschaft im vorigen Jahre eme Einbuße von 100,000 Dollars erwachsen ist. Hiernach wird durchschnittlich in jeden Automaten der Gesellschast täglich eine Blechmarke bmelnge worfen. Die Gesetze bieten, wie das .'Telephon­magazin" berichtet, keine genügende Handhabe, um® dem Verkauf und der Verwendung der Blechstücke gründlich zu steuern.

Das entschuldigte Schulversaumniß. , < heiteres Vorkommmß ereignete sich vor einigen Tagen in einer Klaste der Volksschule w Sterk- rade. Eine Schülerin fragte ihren Lehrer ob sie am folgenden Tag zu Haufe bleiben könne Auf die Frage des Lehrers,was denn los sei?" antwortete das Mädchen: '.Großmutter hat Hochzeit!" Und so war es auch. Anderen Tages hatte die neugierige Welt Gelegenheit, zu beobachten, wie eine jährige Braut und ein 40jähriger Bräutigam vor dem Altar auS-

Grttfswald, 31 Dez. Der Ekloge Prosestor Pernice ist vergangene Nacht ge- ft^Nizza, 31. Dez. Ein gewisser Vidal, der dieser Tage wegen Diebstahls photographischer Apparate verhaftet worden war g-standd Untersuchungsrichter, daß er der M ör d er der jüngst aus dem Bahndamm todt aufgefundenen Gertrud Hirsbrunner fei. Vidal ist 30 Jahre alt und behauptet aus Eifersucht ge handelt zu haben. ---------.

Schiffs««Sl»ckrfSlle.

31 Der DasBerliner Tage­blatt" meldet aus Hamburg: Der Fischdampfer Solon" ist in der Nordsee gesunken. Neun Mann der Besatzung ertranken.

Berlin, 31. Dez. Die Morgenblatter be­richten aus Hamburg: Das Hamburger Voll- schiff Brunshausen" mit einer Kohlen- und Dynamitladung unterwegs, ^brannte mFo g Ein von Selbstentzündung an der Westküste von ® Südamerika am 25. ds. Der Kapitän und 12 Monn der Besatzung landeten in einem Boot. Ein zweites Boot Mit dem Steuermann und 6 Mann ist verschollen.

. h. mpftpHunattuI die .Oberhessische Zeitung" muß die Bestellung I gewohnten

S.T.SJi'ÄÄ

'"bi, "i ititeni) d,i Wetigen 6,8 JSrlÄ* Wrtiab«.,

EbinSen Arbeiter wollen wir mehr und mehr «weitern; wir'itten unsere Freunde in dleser Hw- ficht um Unterfttzung. Anerbietungen noch dieser 4h*+11Ttn bin sib uns stetsangenehm; setbstverstano

>-d-° *«. SÄi den die .Oberhessische Zeitung

& «Stbs .in an»« 1-n, «fer. 3««»» mehr und meh auszubauen und sie so zu gestalten,

datz sie allen Aiforderungen entspricht, die man an em

e>« telet di- "18 führten.' Prwinzialblattes. Vereinzelte Leser m Nemden Prwinzen können dem Inserenten mch nützen; er wrd naturgemäß den größten Erfolg seiner Anzeigen U einem Blatte haben, das nicht einen

°ein veites Gebiet dünngesäten Leserkreis hat X. M mit f.in« -°m-a

und bin nrtea*a«n«n CUen mrbwitl m D das bei der .Oberhesfischen Zeitung der Fall ist und sie die größte Auflage der m Marburg und der

näheren Umgebung erscheinenden Zeitungen hat. kann sie als Insertionsorgan bestens empfohlen'®«

Der Abonnementspreis der ..Oberhell Zeit» g beträgt wie bisher bei allen Postämtern 2,25 Mk., m der Stadt Marburg 2 Ml. pro Quartal.

Redaktion «nd Verlag der .Oberhessischen Zeitung .

g.8 'SÄÄflÄ liÄÄell. t-L bi. .ul.m.mman.db.fl.«

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gejefet siN ' - indem die erweiterte Schnittfläche

MMtzGZWzZL das^Anhaftungsvermögen des Hufes noch wesent ch erhöht gegenüber dem einer einfachen Schneide oder

in der Lage ihr vorzügliches Fabrikat zu einem i m billigen Preise abzugeben. ----- - -

Sreisblatt Nr. 104.

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lns.rtiousgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum IU P» jnserttonsgeo bie 3tiIe 25 Pfg. _______

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Mtwoch, 1. Januar 1902. m Marburg. Markt 21. Telephon oo.

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Der Sylvestcrtag als der letzte des Jahres

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ssstSÄ- bürg ein Mädchen erfahren w°s das neube^ ainnende Jahr bringen wird, so stellt es m der Shlvesternacht einen viereckigen Tisch mitten in die Stube und legt auf die eme Ecke einen Ring auf die zweite ein Stuck Brot, auf die dritte einen Kranz und auf tue werte ein G^ fäsi mit Master. Nun fuhrt man das Mädchen mit verbundenen Augen um den Tisch herum und läßt es dann den Tisch .aufsuchen. Die Ecke auf welches sie zuerst stößt, ist vorbedeutend und ^war bedeutet der Ring Verlobung das Brot alltäglich fortgehendes L^en, der Kranz Tod daS Master Thränen. In

Wurfe die Münze in der Schale liegen bleibt so lange lebt man noch, springt sie heraus, so b°S bi« ben Tod. B-Mbrsuch- *. meineren Charakters am Sylvestertage haben mehr oder weniger alle Beziehungen zum An­fänge des Jahres. Im Oldenburgischen wird am Sylvesterabend geschosten, und am Südharze klatschen die Knecht- vor den Häusern ihrer Herren das neue Jahr ein" wofür sie ein Geldgeschenk er- balten'. In der Goldenen Aue, wie über­haupt in Nordthüringen, ziehen Kmder- schaaren von Haus zu HauS fi* unter Abfinaung gereimter volksthumncher NeujahrSwünsch^Gaben von den Hausbewohnern. <x Baiern und Oesterreich begegnet man noch hin und wieder der Krönung des Sylvester- ^aS Dem Tölpelhaftesten aus dem HauS- aesinde wird ein Strohkranz aufgelegt und em Strohbüschel in die Hand gegeben. Die Uebrigen iaaen dann den Sylvesterkömg mit einer aus Stroh geflochtenen Peitsche durch Thur und Thor Er muß so lange vor der Thur stehen, bis sich die jüngste Dirne seiner anntmwit und ibn bereinführt Diese Dirne ist nun das Haupt des Gesindes für da» folgende Jahr uud den ganzen Abend hindurch werden ihr Gluck- wünsche dargebracht.

@refex Haeseler geht folgendes ®e- schichtchen durch die Preste:, ^"/^ ?Ecier" Mittwoch auf Donnerstag hatte das OMcier corpS der Garnison St. Avold eme Festlichkett mit »all. AlleS war schön und schien ohne Störuna zu verlaufen. Aber mit des Geschickes miäckten u f. w. In mitternächtlicher Stunde Mn Telegramm d-S Generalobersten Grafen 6allde «n, ba« die ®rai[on «m tiolgen seldmarlchmSßig aus den beriet Der Alarm verlief übrigens ganz g , laut 1Z15. 3cacgr. i#euic h«.*., ** , jedenfalls bester als der gestörte »all, a, J

Besichtigung am Bahnübergänge .vorzunehmen. 11 j Corps wieder das Zeugniß auss ,

- - Bersonen- > N« « ^egs- und kampfbereit ist.

-eimi-ch-r Weiher ®ifeu4 h-t^Le» ^WC«ire,Mi"«Ä » Älfö 'n der Stadt Chilngo °tw. 3000 Fern-

stellen a gjjaren Sie am Tage der That be- trnnttn»- AngM.: .Ja". Richter: .Sie sind ia

fe.T «6W.m S & ein® solche Arbeit möchte ich auch Habern.

Richter: .War bei Angeklagte betrunken? 6icherheitswachmann: Rem, er hat ganz chÄ'n hat"sort und fort über dieWachr geschimpft.

r«a und Fern. In B ö g e n d o r f bei Schweidnitz mißhandelte ein junges Ehepaar ttnm Kähttaen'Sahn so u"m°nschlich^ daß buttionntouren an6ber Leiche 150 Wunben gezahlt. Der Ehemann entfloh, bie Frau wurde verhaftet^ _, ?otte?ie)m Bettage von 100 M0 Mk. ist von zwei Angestellten einer Sammetsabrik in Kreseld gespielt worben DaS war eine Weihnachtsfreube! - Mit

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Sää6 ÄÄ» m«ben HaM>tfächlich sind es Rogen-Karpsen, bie 7m Svlvester-Ta°7 gefordert und bemgemaß ent- ^^nd tbeurer bezahlt werben müsien. Doch gern

Glück im kommenden Jahre .