mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: Illrrstrirtes SonntagKblatt. ——- - —- —-
Erstes Blatt
UrksMtM
laden wir zum Bezug unserer Zeitung höflichst ein.
Deutsch-Südwest-Afrika.
I Der Entwurf eines Gesetzes, betreffend bif I Feststellung eines vierten Nachtroges zum Haus.
Haltsetat für die Schutzgebiete auf das Rech. I nungsjahr 1905, ist dem Reichstage zugegangen.
Der diesem Gesetz als Anlage beigefügte vierte Sdachtrag wird in Einnahme und Ausgabe für das südwestafrikanische Gebiet auf 30 600 000 Ml. festgestellt. Wie wir den Erläuterungen entneh- nren, sind bisher zur Niederwerfimg des Auf- standes seit Beginn dessÄbm bewilligt worden I 185 940 950 Mk. Bis Ende November betrugen die Ausgaben zur Niederwerfung des Aufstandes 177 673 937 Mk., verfügbar waren also noch ' rund 8 Mill. Mark. Die monatliche Durchschnittsausgabe betrug 8V2 Mill. Mark, so daß beim jetzigen Stand der Schutztruppe vom 1. Januar bis 1. April 1906 noch weitere 26 Millionen er- forderlich wären. Der Mehrbedarf gegenüber dein
der Kosten für die Treiber auf rund 2 000 000
Mark. Es waren sonach im ganzen 30 600 000 Mark nachträglich anzufordern."
Ausland.
Vereinigte Staaten von Amerika. Der ameri- kanische Kongrest hat soeben nach neunmonatlicher Pause seine gesetzgeberischen Arbeiten wieder auf. genommen. Uns interessiert aus der ganzen Fülle seines Arbeitsstoffes besonders der Antrag des Führers der demokratischen Minderheit, Williams, der den gegenwärtigen Zolltarif nur als Maximal, tarif gelten lassen will, von dem 20 Prozent zu- gunsten aller derjenigen Länder abgelassen wer. den sollten, die Handelsverträge mit den „Ver- einigten" abschlrctzen wollen. Dieser Antrag rechnet bannt, dast einst Senator Dolliver in öffentlicher Senatssitzung zugegeben habe, das alte Dingleytarif-Komitee habe seinerzeit alle Zollsätze bewustt 20 Prozent über die eigentlich in Aussicht genommene Höhe hinauigeseht, um
I ursprünglichen Anschlag ist in den hohen Kosten der Militärtransporte auf den Etappenlinien Lüderitzbucht—Keetmanshoop und Windhuk— Keetmanshoop begründet. „Gerade die Erfolge, welche in der allerletzten Zeit in der Mitte des Schutzgebietes gegen die Witbois und die | Hoachanas-Hottentotten erzielt worden sind, I machen es notwendig, den Kampf gegen die im I Süden des Schutzgebietes stehenden Banden des I Morenga und Morris trotz der schwierigen Trans- Portverhältnisse mit größtem Nachdruck weiter zu führen. Nur wenn auch diesem Teile der Auf. ständischen die Ucberzeugung beigebracht wird, daß der Kampf unter allen Umständen und mit I den erforderlichen Machtmitteln weitergeführt I wird, ist ihre Unterwerfung in absehbarer Zeit zu I erwarten. Zu einer nachdrücklichen Fortsetzung I des Kampfes bedarf es aber nicht nur einer Er- I gänzung der durch Tod und Krankheit im Mann- I schaftsbestandc eingetretenen Lücken, sondern auch I einer Auffrischung des stark gelichteten Pferde- I bestandes der Truppe und einer Erhöhung der I Leistungsfähigkeit der Ekrppenlinie Windhuk— I Keetmanshoop. Zur Verstärkung der im Süden I stehenden Teile der Schutztruppe ist die Entsen- I düng von 30 Offizieren, 2 Sanitätsoffizieren, 2 I Veterinären und 667 Unteroffizieren und Reitern I erforderlich. Diese Mannschaften, die nicht zur I Formierung besonderer Kadres verwendet werden, I sondern lediglich die entstandenen Lücken auszu- I füllen bestimmt sind, sollen in zwei Transporten, I am 18. Januar und 28. Februar 1906, entsandt I werden. Der Sollbestand der Truppe würde I durch diese Entsendung in Anbetracht der im De- I zember noch zu erwartenden Heimtransporte nicht I überschritten werden. Die im Etatsentwurf für I das Rechnungsjahr 1906 veranschlagte Stärke der I Schuhtruppe wird durch diese Entsendungen nicht I berührt. Der Pferdebestand der Truppe ist in- I folge der Pferdesterbe und der fortgesetztenKämpfe I der letzten Monate sehr stark mitgenommen war- I den. Um die Truppe wieder voll akiionsfähig zu I machen, muß für die neu zu entsendenden Ersatz- I transporte von vornherein die erforderliche Zahl I von Pferden (800) bereitgestellt werden. Außer. I dem ist zur Ergänzung des vorhandenen Be- | standes die Beschaffung von weiteren 1800 Pfer- I den erforderlich. Von diesen können etwa 800 I im Kaplande angekauft, der Rest muß in Deutsch- I land beschafft werden. Anschaffungs- und Trans- I Portkosten werden sich auf rund 2 600 000 Mark I belaufen. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit I der Etappenlinie Windhuk—Keetmanshoop, die I nach Ausbruch der Rinderpest stärker als bisher I fiic die Verpflegung des Südens herangezogen I werden muß, ist vom Kommando der Schutztruppe I die Besckmffung von 1000 in Abessinien anzukau- I senden Dromedaren beantragt. Die Verwendung I von Dromedaren empfiehlt sich aus dem Grunde, I weil sie, soweit bisher festgestellt, gegen die I Rinderpest immun sind. — Die Kosten für Auf- I kauf und Ucbecführung von 1000 Dromedaren, I für welche auch eine größere Anzahl Treiber an- I z»werben sein werden, beläuft sich einschließlich I
Erscheint wöchentlich sieben mall
Druck Md Verlag- Joh. Aug. Koch, UmverfitätS-Buchbrucker-i 40. IllbkO.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55. "
Umschau.
Gewerkschaften «nd Sozialdrm». k r a t i e.
In dem Jahresberichte des Buchdruckerverbandes finden sich, nachdem daselbst das Ver- mögen des Verbandes auf 5 990 060 Mk. angegeben ist, folgende Ausführungen: „Rechneten wir davon rund 4 Millionen verfügbar für Streik- unteichützung und folgen dann den sirenenhaften Lockungen der Generalstreikaposteln a la Rosa Luxemburg, so wäre die ganze Herrlichkeit auch bald zu Ende — und das Hungern für die lieber, zeugung könnte seinen Anfang nehmen. Sind wir dann bei der Elends- oder richtiger gesagt der elenden,Theorie angelangt, dann, ja dann endlich käme die Besinnung, und das Sammeln von Fonds könnte unter den schwierigsten Umständen von neuem beginnen. Nach mehreren Dezennien von Jahren, wenn dann endlich wieder eine nennenswerte Summe beisammen wäre, könnten nochmals solch moderne Herostraten erstehen, die mit dem Massenstreik, der direkten Aktion oder sonst welchem modernen Allheilmittel der Masse des Volkes wohl ein Brillantfeuerwerk von hx*, nigen Tagen vormachen könnten, im übrigen aber die wirklichen Bedürfnisse unbefriedigt ließen. Hier trifft das Goethesche Wort im „Faust" zu:
„Ich sag' ,es dir: ein Kerl, der spekuliert, Ist wie ein Tier auf dürrer Heide,
Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt. Und rings umher liegt schöne grüne Weide."
Der „Vorwärts" ist hierüber aufs äußerste er. grimmt und belegt die Ausführungen des Buch- druckerorgans in dem sattsam bekannten Ton mit Schimpfworten wie „Gewerkschaftskretinismus" und dergleichen. Die Wahrheit, die in jenen Ausführungci! liegt, aber vermag er damit selbst- verständlich nicht aus der Welt zu schaffen.
Wissenschaft, Kunst und Leben.
Zar Peter *)
Drama in vier -Auszügen von Otto Erler.
Ein interessantes Bühnenwerk hat vor wenigen Monaten seine Rejje über die großen Bühnen Deutschlands angetrcten: Zar Peter, von Otto j Irker- Nachdem es bei seiner Uraufführung int Dresdener Hoftheater einen außerordentlichen Er- folg errungen hatte, erregte es kürzlich bei seiner Erstaufführung am alten Kölner Stadttheater stürmischen Beifall. Das „Kölner Tageblatt" bezeichnete es am nächsten Tage als „ein historisches Drama, bei dem man an Schillers unerreichte Dichtungen denken darf, ohne es erblassen zu sehen."
Interessant ist die genannte Dichtung in mehrfacher Hinsickst. Einmal bezüglich der Ent- Wicklung des hiswrischen Dramas. Das historische Drama dürfte wohl dasjenige Gebiet der Literatur fein, welches von den Stürmen der letzten Jahrzehnte , am wenigsten berührt worden ist. ^xetzt, wo die Wogen des Naturalismus sich so ziemlich geglättet haben, findet er — in geläu- terter Form — auch bei dem historischen Drama Eingang. Zar Peter ist ein hübsches Deifviel dafür.
Einen besottderen Reiz verleihen dem Werke me augenblicklichen Vorgänge in Rußland: nicht freilich, als ob sich Parallelen böten; im Gegenteil jCigeji sich scharfe Kontraste. Heute sehen wir einen schwachen unentschlossenen Epigonen aus dein Throne seiner, Väter, der es nicht wagt, seinem vorwärts drängenden Volke voranzugehen; damals der große Zar, der starke entschlossene
*). bringen diese Skizze in der Annahme, datz sie bei dem Marburger Publikum besonderes Interesse erregen wird. Der junge Dichter dürste j noch manchem Marburger ober Marburgerin aus seiner hiesigen Studentenzeit bekannt sein. Erler üt auch alter Herr einer bekannten hiesigen Korporation. . _ • _ .. .
Mr richten einen neuen Wegstein auf am Wege der Zeit und schreibeil darauf die Zahl 1906.
Wieder hat unsere Erde ihren Kreislauf im Weltenraum vollbracht. Von unsichtbarer Macht getrieben, eilt sie dahin mit fliegenber Eile, und wir durchmessen auf ihr in jeder Minute weite Strecken des Raumes. Nicht weicht sie aus ihrer Bahn, verfehlt ihren Weg nicht, sie ruht nicht und steht nicht still. Vorwärts, immer vorwärts geht es nach ewigen Gesetzen. Weim der Neu- jahrsmorgen graut, ist sie schon weit voran auf dem neuen Weg l
Vorwärts — das ist die Losung des Menschenlebens. Unaufhaltsam arbeitet das Uhrwerk des Menschenherzens; von geheimer Kraft getrieben, schlägt der Puls. Ein Merkstein unseres Lebens nach dem anderen bleibt am Wege stehen, und mit jedem Jahre schneller rauscht der Schlag der Zeit an uns vorüber, bis man auf unserem Grabe den letzten Merkstein des Weges hier unten setzt. „Es führet schnell dahin, als flögen wir davon."
Vorwärts — das steht auch über der Pforte des neuen Jahres! Die Blicke richten sich voraus in die Zukunft. Zwei Kräfte wirken im Kreis- lauf, der Gestirne, (scheinbar entgegenwirkend), die eine abstoßend, die andere anziehend, aber ihre Harmonie erst schafft die rechte Bewegung, zeichnet den Himmelskörpern die rechte Bahn vor. Zwei Kräfte bewegen auch das menschliche Leben. Tief im Menschenherzen schlummert die eine und bringt vorwärts, immer pochend unb hämmernd: Ich will, ich will! Die andere, unsichtbar uns umgebend und lenkend: Gott will! Damit unser Schritt im neuen Jahre nicht abirre von seiner Bahn, laßt sie uns in Harmonie setzen diese beiden I Kräfte. I
Wir schreiben auf den Wegstein des neuen Jahres den Wanderspruch: „Ich will, wie Gott will!"
Der wirksame Erfolg aller Anreisen !.kt in der .Oberhess. Ztg' ge- jvtyvll sichert durch deren Verblei' t««g in Stabt und Land und durch gediegene, kunstvolle Ausstattung des Inseratenteils.
Der Rachrichtendicie
ausgedehnter. rnegraplulche unb hlt< Phon,sch, Bedienung von Frankfurt und Berlin durch das Wolsssche Tel.-Bureau. Eigene Parla»e«tSberichtr aus dem Reichstage und dem preußischen Land, tage. Außerdem besitzt die Zeitung zahl- reiche Korrekpv«be,tr« u. Mitarbeiter.
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Die Oberhesfische Zeitung
ihrer stets wachsenden Austagehöhe dos größte, mristgeleleuit» und ««gefehensir Blatt i« Marburg und den angrenzenden Kreisen. Sie gilt als das Organ der Gebildeten aller Stände.
Der Politische Teil
btete der lauere« «uv auswärtige« Politik, deren Fragen von einem streng nationalen, im besten Sinne konservativen, aber wo er 'o gebracht ist auch freimütigen Standpunkte behandelt werden.
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- enthält die neuesten Ereigniste in der
Stadt, aus der Umgeb«««. der Provinz und den angrenzenden Gebieten, Ver. sawmluugS- und Vereinsberichte, later,ssa«te Nachricht,« aus allen Ge- bieten des öffentlichen Ledens, besonders Zeit- ««» Streitfrage« a«s der Ko»«u«alpolitik.
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Herrscher,, der bie stumpfe unbewegliche Masse des | ausgelassen unb fröhlich; prachtliebenb unb ver- Volkes mtt sich zu reißen versucht. I schwenderisch, bann wieder geizig unb anspruchs.
Erlers Dichtung knüpft an den Konslikt mit I los; heute zufrieden an bescheidenem Tische, mor- Peters söhne Alexej an. Der große Reformator I gen in rasender Völlerei — kurzum: heute das [ Rutzlanos, der seine Lebensaufgabe darin sieht, I Gegenteil seines Gestern. Immer aber ein ©an« fernem Volke Bildung unb Aufklärung einzu- I zes; eine ganze Bestie ober ein ganzer Mensch; stoßen, muß in bitterer Besorgnis sehen, wie ber» I immer ein Riese.
ientge, ber sein. Nachfolger werden, sein Werk So ist Zar Peter ein rechtes Objekt für Cha- vollenden sollte, in kurzsichtiger Kraftlosigkeit sich I rakterschilderer, mag es ein Poet, mag es ei» vom Alirussentum umgarnen läßt und dereinst I darstellender Künstler sein; insbesondere erfordert in^, halbvollendete Werk vernichten wird. Die I die Darstellung dieses llebermenschen einen gan- ^Muche Peters, in seinem Sohne den göttlichen I zen Künstler. Bei ber Aufführung am Kölner Funken zu entfachen unb ber geheimnisvolle Tod I Stabttheater, bei welcher das Werk eine meistcr- Alexeis bilden den Kernpunkt der Handlung, um I hafte Wiedergabe erfuhr, wurde Zar Peter von
HA. 'E Schilderungen und, Geschehnisse an- I Haus Siebert verkörpert, der als Mitglied kristallisieren. Daß Erler es mit der Geschichte I dcs früher zeitweilig hier gastierenden Kölner En- mcht allzu genau nimmt, wird ihm niemand ver- I sembles dem älteren Marburger Publikum viel- ubelm zumal die politische Geschichte des damali- I leicht nicht ganz unbekannt sein dürfte. Siebert, gen Rußlands wenigstens in den weiteren Krei- I der inzwischen mehrere Jahre in Berlin tätig war, fen des Publikums herzlich unbekannt sein dürfte. I wo er beispielsweise mit seinem EliaS Sang (im 1 Sistonsche Treue aber findet sich in der Milieu- 2. Teil von Björnsons „lieber unsere Kraft") 'chudernng — welche besouders im ersten Akte I Triumphe gefeiert bat, hat sich im Lause der Zeit vorzüglich gelungen ist, — und in der Figur des I zu einem originellen Charakterspieler entwickelt großen Zaren. , I unb bedeutet zur Zeit wohl den hervorragendste»
Es ist eine große Ausgabe, diesen mächtigen I Künstler des Kölner Schauspiels, lieber seine Charakter in den engen Rahmen eines Theater- I Darstellung des Zaren schrieb die „Köln. Zig.": stucks zu spannen. Der Poet, der solche Schätze, I „Als Zar Peter bot Hans Siebert eine seinem mm die Geschichte bietet, zu formen sich I Richard III. ebenbürtige Leistung eindringlicher anschukt, muß gar vieles bei Seite lassen unb I Verlebendigung eines ganz aufs Individuelle ge- üch begnügen, die auffälligsten Züge aneinander I richteten, auf keinen Typus sich stützenden Charak. zu reihen und zu einem einheitlichen Bilde zu I ters. Originell mit mutigem Realismus, das verschmelzen. . Erler ist es fo ziemlich gelungen, I bis ins Groteske, Barbarische Gehende der Gestalt eine solche Mischung zu brauen, die uns die Ge- I herausholend, ließ er auch die Größe und insbe- stalt Peters in seiner ganzen Größe erlernten I sondere das verhaltene Gemütsleben Peters er- *ab‘- I kennen. Seine Leistung hatte den schöpferische»
Erlers Zar Peter ist allerdings anders ge- I Zug eigener Phantasie des Schauspielers." raten als derjenige, der in Lortzings „Zar »nd i Doch wollte ich ja von dem Stücke reden, nicht Zimmermann" in schmelzenden Tönen seiner I von seinem Interpreten. Leider wird es wohl, Sehnsucht nach den Tagen der Kindheit Äusdruck I infolge der große» Anforderungen, die das Stück derlei bl Ein tolles Durcheinander grellster l an Schauspieler ullb russtattung stellt, kaum mög« Gegensätze. Bald von unmenschlicher Grausam- I lich fein, das Wer? am hiesigen Theater aufge- k«t. balo von liebevoller Zärtlichkeit; bald heim. I führt zu sehen; jedenfalls aber fei es einer auf«! tückisch und verschwiegen, bald vox allem Nolle I merksamen Aektme wann «npfohlchr, »—g« j.
Vierteljährlicher Bezug»preir: bei der EkPÄiiio« 2 äJIL,
M 306 bei allen Postämtern 2,25 Mk. (e$cL Bestellgeld). Jl'UltvUVrt
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Reclamen: die Zeile 25 Pfg. Sonntag, 31. Dezember 1905