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Zweites Blatt

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Hans Albrecht (Cassel).

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in ihrem neuesten Roman und

Aber sie schwiegen. Denn nicht man Frau von Schulz an den

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ten es besser, ungestraft fuhr Wagen.

Eine Stelle

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. DoerkeS-Bovvard in Marburg.

Dez. 1904

ericht.

ein ülfe . Samt«

würts kommenden Vollschiffe sank Vier Personen sind ertrunken.

Nhehdt, 16. De^ Bei dem

Fräulein von Lingen fügte sich mit Entsetzen in das Unvermeidliche.

Jeden Mittag sehen die Wilhelmsburger die Lingensche Equipage durch die menschenleeren Straßen rollen, hier und da lange halten. Man war neugierig auf Hans.

Die Töchter des Forstmeisters, welche ihre Stellung bedroht sahen, wurden nicht müde, niedliche Geschichten von der Zurückgekehrten zu erzählen, Geschichten, die ohne witzig zu sein, ein bischen verleumdeten.

Forderte denn nicht auch eine junge Dame, welche sich soviel draußen in der Freiheit bewegt hatte, geradezu heraus, Geschichten zu erzählen.

Beide Fräulein von Herzog, übrigens gtod niedliche junge Damen, von denen die eine malte, die andere dichtete, beide aber kleine got« tesfürchtige Geschichten von treuen Eltern und liebenden Kindern für Jugendschriften verfertig« ten, waren die besonderen Lieblinge und Schütz, finge der Frau von Schulz.

Die Dame dachte an ihre Jugendzeit zurück. Genau so wie diese dichtete, malte auch sie, schrick auch sie kleine Erzählungen. Später heiratet« sie -Herrn von Schulz, einen stattlichen Ulanen« offizier, der es auch glücklich bis zum Rittmeister brachte. Aber nicht weiter; das kommt vor.

Frau von Schulz erzählte überall, er sei auS Furcht vor seiner scharfen Zunge und seinen Bonmots gemaßregelt worden, Eingeweihte wuß.

Dann zuckte sie zusammen, wurde rot und geriet in sichtliche Erregung. Noch einige Sei. ten, die Novelle war zu Ende.

Sie stand rasch auf und warf das Buch auf den Tisch.

Da hat er sie wieder glücklich im Stachel, drahtzaun. Nun hat er sie fest, und---

er kommt nicht darüber hinaus. Frauen nach dem Schema, aber nicht solche, die eigenes Denken und eigenen Willen haben."

Am nächsten Tage las sie auch die anderen drei Novellen, die ihren vollen Beifall fanden. Die , feine Schilderungsmalerei, eine Filigran­arbeit in der Darstellung von Menschen, ihres Tun und Treibens, erzeugte eine behagliche Stimmung.Im Schatten" aber noch einmal zu lesen, vermochte sie sich nicht zu entschließen, ebensowenig allerdings Oertels Brief sofort zu beantworten.

Aeußere Umstände trugen dazu bei, sie die Erwiderung von Tag zu Tag aufschieben zu lassen.

Da waren zunächst die Besuche.

Zwar erklärte sie dem, Vater, sie wünsche dringend, daß in dieser Hinsicht nur der nötigen Pflicht genügt würde; als der alte Herr aber aufschrieb, wohin diese Pflicht sie führen würde, schauderte.sie zusammen.

Aber es, half nichts, sie gehörten zur Gesell- schäft, und in derselben leben, heißt ihr mit Leib und Seele verkarift sein. Sklavenketten sind leicht gegen den Zwang, welchen sie ausübt.

Da waren zwei kleine Höfe, Höfchen war rich- tiger, eine alte Prinzessin aus einer Nebenlinie der herrschenden Familie mit ihrem ebenfalls alten ,Hofpark, und ein junger süddeutscher Prinz, verheiratet und großer Sportsmann. Sie zu umgehen war schon eine Unmöglichkeit. Hof­damen, Kammerherren, die Offiziersfamilien, ein paar Offiziere außer Dienst, zu dm auch Herr von Schulz gehörte.

)5.

Fran ider. i

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck Md Verlag' Jo-. Ang. Koch, llniversttlitrEuchdruckerei 40. Iabra. Marburg, Markt 21. Telephon 65. n

»rieb.

Ja, die Liebe. Für die Männer eine ange- Unterhaltung, für uns der Angelpunkt

Hermann Schütt Aktiengesellschaft im August d. I, hatte ein Steindrucker Streikposten ge­standen. Er suchte einen Arbeitswilligen durch die Drohung von der Arbeit abzuhalten:Menn Sie weiter arbeiten, dann nehmen Sie sich in acht, daß Ihnen der Schädel nicht eingeschlagen wird." Das Schöffengericht verurteilte den Mann zu einer Woche Gefängnis und zwei Tagen Haft.

Agram, 18. Dez. In der vergangenen Nacht ereigneten sich hier drei wellenförmige Erdbeben. Das erste, um 11 Uhr 8 Min. und lauerte 20 Sekunden. Das zweite, um 12 Uhr 30 Min., war nur schwach. Das dritte, um 1 Uhr 25 Min., war stärker. Schaden hat daS Beben nicht angerichtet.

Hojscll-N-^sst'.l und NllchbargeLicte.

Hanau, 17. Dez. Das Geburtshaus der Brü- per Grimm ging gestern in öffentlichem Derkaufs- teriiiine an eine Gesellschaft über. Der Kauf­preis beträgt 61 500

, Bebra, 16. Dez. In Breitenbach brach an Mit ein Neubau ein Gerüst, 2 Maurerlehrlinge und

bestehend Marmm

l (9991

ll

gegen s» Meiger» iet.

tber 1906, vollziehe»

(Nachdruck verboten.)

Adventszeit.

i Adventszeit du seltsam erhebendes Wort, Von Himmelshöh'n klangst du herniederl Frohlockend erschallt es an jeglichem Ort: Das Christfest, die Weihnacht kehrt wieder!

i Adventszeit wo immer die Botschaft erklang. Dort fliehen bald Kummer und Leiden

! Bei jubelndem Jauchzen und Kindergesang ' Da mögen die Sorgen uns meiden.

Die Zeiten sind ernst, doch des Lebens Pein, ; Soll länger das Glück uns nicht rauben!

i Hell leuchtend verkündet ein göttlicher Schein

Der Christenheit seligen Glauben:

Der Glaube, daß alle ein Vater erhält.

Der zu ewigem Heil »ns erkoren. Daß aus himmlischer Gnade bet sündigen Welt

Messias, der Nester, geboren!

; Ein Mahnruf aber erklingt in die Zett:

Wollt den Heiland als Jünger ihr lieben. So lernt es, am Bruder im ärmlichen Kleid Die Werke des Wohltuns zu üben!

j Nicht Hochmut und nicht pharisäischer Sinn Kann ,Euch sühnende Gnade erwerben

i Der liebenden Taten nur wartet Gewinn

i Und krönt Euch zu himmlischen Erben!--

In düsteren Gassen wohnt Elend und Not, l Wo im Kampfe des Lebens sie ringen , Der Weihnachtszeit leuchtendes Morgenrot, Auch dort soll Erlösung es bringen!

: Die Stätten der Armut vergesset sie nicht! Die Weihnacht heischt freudig Frohlocken,

. Will fröhliche Mienen und sttahlendes Licht

, Beim festlichen Klange der Glocken!---

Dann winkt uns das Chrisstest mit all' feiner

(Nachdruck verboten/

Die Brücke.

Roman von Willy Scharia«.

(Fortsetzung.)

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Züustrirtes Sonutaasblatt. -------

zwar die eines fürchterlichen Bösewichts war dem betreffenden sicher. Und Frau von Schulz' Ro. mane las die ganze Gesellschaft und freute sich darüber. Die gelesensten Familienblätter brach­ten sie. j

!" i '(Fortsetzung folgt.).

: Immerhin aber ist Oertel noch nicht von der glimmen Sorte. Er schätzt die feminine Seite fer Frau so hoch, daß er demzuliebe sogar Mützer macht; besser so als das Gegenteil. Ich mehr als ein Buch, in dem wir als ein Aiiger Mißgriff der Natur dargestellt werden.

Ja, die Liebe, sie überwindet die Selbstsucht.

(. Damit, glaube ich. hat er mir eine Lektion er- seit und einen kleinen Hieb versetzen wollen.

Sie mußte lächeln, als sie sich ausmalte, mit fekber Befriedigung er diese Worte in das Buch

Bremen, 18. Dez. Bei einem Zusammen­stoß eines Schleppzuges mit einem weserauf- ein Kahn.

(AuSschuetde, und anfbewahreu.)

Abfahrt der Eisenbahnzüge in der Richtung Frankfurt, Cassel, Creuzthal, Warburg Gladenbach-Herborn, Ebsdorf, Burg» und Nieder» gemünden, Londorf-Grünberg.

Die Nachtzeiten sind unterstrichen, Sternchen bedeutet Schnell» und v-Züge.)

Bom hiesigen Haupt- und Südbahnhos gehen Zügs in folgender Ordnung ab:

Richtung Frankfurt:

Ab Hauptbahnhof 1®. E (nur bis Gießen), b

516*553. ß58e ?Äi* 9'Hi H06 1J33* J.35 4»L 5is* 728, 8<n* sw, ui« gehlerer nur bil Gießen).

«b Südbahnhof 1»1 4« (nur bis Gießen), l>L 7« 93J, lli-, ist, 416, 734, 902, 1122 (letzterer nur bik Gießen).

Richtung Casfel.

Ab Südbahnhof 2j», E. 6«., 9« 11« 12", 3 5« 7« 8«, 921 11£* (letzterer nur bis Treysa).

Ab Hauptbahnhof 2®, 4« 7«-e, 912, IO»*, 12^ 200, 226», 4<M, ßPj 625* 900, 1028*, 1215 1222 (letzterer nur bis Treysa).

Richtung Cölbe-Creuzthal.

Ab Hauptbahnhof 6»», 9, 11« 2«, 6« 1022 (letzterer nur bis Laasphe).

Richtung WetterFrankenbergWarburg.

Ab Hauptbahnhof 6», 9-», 8^ 722- 10» (Zug 6» nach Creuzthal hat Werktags von Sarnau ab Anschluß nach Münchhausen.)

Richtung Niederwalgern -Herborn:

Ab Hauptbahnhof 12« (Süd W, 938 (Süd 9»). Die Züge 522 9oo 40 t noch Frankfurt haben i Niederwalgern Anschluß nach Herborn.

MarbnrgEbsdorf.

650, 143 425, 7,13.

Station Kirchhain.

Nach Burg» und Niedergemündeni Ab Kirchhain 5^ 1«, 7«

Station Lollar.

Nach Londorf und Grünberg:

Ab Lollar 522, 939, 307, 6«. 8£ llehterer nur bis Low borf).

U Dann kehren die Engel, die lieblichen, ein, R Erst dann soll zur Wahrheit uns werden

I Die göttliche Gnade und Friede wird sein.

6 Allüberall: Friede ans Erden!

Frankfurt, 18. Dez. Mi eh markt.) Zum Berkaus standen: 516 Ochsen, 66 Bullen, 1069 Kühe Rinder und Stiere, 436 Kälber, 295 Schafe und Hammel 1 . ----

und 1322 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund liNfN IMK^rgl II kllifLliMllM ¥. K dflH Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 80-83M!., 2. Qual. »MUftlUUklv! U. LH11 flUUlUllg» «UUrif 73-75Mk., 3. Oual. 65-67 Mk., 4.Qual. 00-00Mk, I ♦♦ Bar fils3er 3tr ass e 2! ♦♦ Bullen 1. Qual. 67-69 Mk., 2. Oual. 65-66 Mk., .

3. Dual. 0000 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Oual. » wCflülZ-

7.-71 Mk.. 2. Qual. 65-66 Mk., 3. Qual. 47-48 Mk., 4. Qual. 44-4 > Mk., 5. Oual. 00-00 Ml. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht- Kälber 1. Quai.

des Lebens. Mir kommt sie eher zuweilen wie «in Stacheldraht vor, der uns verhindern soll, uns frei zu bewegen und einmal die Glieder zu recken. Wir sind dazu da, zu lieben, vielleicht auch, geliebt zu werden. Daß mehr noch in uns steckt, glaubt man nicht, will man nicht glauben.

Sie ärgerte sich über Oertels Brief.'

Nicht darüber, daß er seine Ansicht verfocht, denn toer gibt eine solche gern auf. Nein darüber, daß er wenn auch nur indirekt beanspruchte, sie möge die ihrige ändern.

Ah, bah!" meinte sie halblaut, indem sie den Brief fortlegte, und nach dem Buch griff.Er ist eben auch nicht anderes als sie alle. Ich will mir überlegen, ob ich ihm antworte, denn daraus muß sich notweudig eine Kontroverse entspannen. Aber schließlich könnte er ein Schweigen als Zu­stimmung anffassen, und davon ist nicht die Rede. Die deutlichste Antwort toäre jedenfalls, eine VisitenkarteDoktor Hanna von Lingen" zu nehmen, verbindlichsten Dank darauf zu schrei­ben, sie in einen Umschlag zu stecken und an seine Adresse zu, senden. Aber diese Antwort wäre ein Jwöre ein Jagdhieb, Hanns, und einer beritablen Grobheit hast Du Dich in Deinem Le­ben noch nicht schuldig gemacht."

Hanns setzte sich in den großen bequemen Lehnstuhl und begann die zweite Novelle zu lesen.

Im Schatten.

Sie las sehr langsam, kritisch, mit dem Stift in der Hand. Hier und da ein Strich, ein Frage- zelchen, ein Wort an den Rand. Wie ihr das leicht geschah, begann sie halblaut zu lachen.

Immer mehr nahm sie der eigentümliche Reiz der Schilderung ein. Das war alles so einfach und natürlich, konnte gar nicht anders sein. Hin und wieder huschte ein Lächeln über ihr Gesicht, ber Bleistift lag längst auf dem Tisch.

Sie lag und las.

Pracht

Durch Oede und winterlich Dunkel j Aufflammen die Kerzen der heiligen Nacht

Bei ewigem Sternengefunkel.

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(9091 ftrat.

I , Fünftes Kapitel.

I Fraulein von Lingen empfing natürlich recht- Kstig Hans Oertels Brief. Sie las denselben ind legte ihn in ihre Schreibmappe. Briefe, welche wen mehr als geschäftliche!! Inhalt hasten, pflegte sie niemals sofort zu beantworten.

- Durch das erste flüchtige Lesen war sie mit fei» Inhalt vertraut, später am Abend, las sie MI! Brief noch, einmal.

999k x Tkicptz. J 267 \ perliiw ' 17 Pfg. reffend. J. :gaiie

< i So auch diesmal.

Harfetü. Als sie aber geendet haste, zeigten sich auf «Zither, «. .r Stirn et paar kleine krause Fältchen.

>uit«rtt l Es ist zu merkwürdig, dachte sie, daß die

$CrUll[djte$» I Frankfurt, 18. Dezbr. (Getreidemarkt.)

a«; «SP. ; m, iq I Am heutigen Wochenmarkt vollzog sich das Geschäft

. er£. *" I in emheimischen Brodfrüchten bei mäßigem Angebot

der ältesten preußtschen Regimenter, daS Gre- I und schwacher Nachfrage in engficn Grenzen zu un« nadier'Regiment Kronprinz (1. Ostpreußisches) I veränderten Preisen. Ausländische Brolfrüchte bei Nr 1 in öninSbern i Nr feiert nm kam. I ruhigem Geschält gut behauptet. Kleberweizen knapp »SftÄÄ WMSÄtMfiÄ Urterm 20. Dezember 1655 verlieh der Große I Es notieren je nach Qualität: Weizen, hiesiger Kurfürst dem Oberstleutnant V. Schwerin die I und Westerauer Mark 18,1018,25, kurhesfischer Kapitulation über ein Regiment zu Fuß zu I ?!rn,k^0'0000,60, norddeutscher Mk. 00,0000,00, Jo,, snJLk Ar I russischer Mark 18,w19.50, Redwmter Mark adjt Kompagnien, dessen erster Standort Kol- I CO,00-00,00, Kansas Mark 00,00-00,00, La Plata berg war. Dte Stärke bes Regiments wechselte I Mark 18,25-19,25, Rumänischer Mark 18,0019,25, je nach der politischen Lage. Im Laufe der I Roggen, hiesiger Mark 16.9017,00, bayer. Mark zweiundeinbalb Jahrhunderte seine- Bestehens 00^0-00,00, amerikanischer

*?ar. der Standort des Regiments wiederholt I Pfälzer M. 18,2518.50, fränkische M. 18*2518^75' Königsberg, wo es fett 1855, also fett 50 Riedgerste M. 18,25-18.50, ungarische M. 18 75-19,50, Jahren, dauernd in Garnison liegt. Die Feier I Hafer, hiesiger Mk 15,7516,75, Rumän. Mk 15,75 bis wird am 19 und 20 d M besannen werden I 17-25- bayr. 06,00-00,00. Ruff Mk, 15.90-17,75, ' ,uu vegangen weroen. | Umerikan. Mk. 16,00-16,60. Mais, Mi?ed M. 13,80bis 14 00, Odessa 00,00-00,00, Laplata Mk. 13,80-1390. Alles p. 100 Kilo netto effektiv loco hier. Mehl mW. Es notieren: Weizenmehl, hies. Nr. 0 M. 27,0028,00, feinere Marken M 28,50-29,50, Nr. 1 M. 25,0026,00, feinere Marken Mk. 25,75-26,75, Nr. 2 Mk. 24,00 616 --500, feinere Marken Mk. 2500-26,00, Nr. 3 Mk. 22.50-23,00, feinere Marken Mk. 23,00-23,50, Nr. 4 Ml. 20,00-21.00, feinere Marken Mk. 21.00-21,50. Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 24,7525,75 Nr. 1 Mk. 22.25-23,25, Nr. 2 Mk. 17,50-18,50. Alles per 100 Kilo inkl. Sack. Futterartikel gut ge­fragt. Es notieren: Weizenschalen Mk. 4,60-4 75, Weizenkleie Mk. 4,704,80, Roggenkleie Mk. 5,60 bis 5.75, Futtermehl Mk. 7,008,00, Biertreber, getrocknet Mk. 5,906,10 je nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier

86-90 Pfg., 2. Qual. 80-85 Pfa., 3. Qual. 60-« Pfg-, 4. Oual 0000 Pfg., Schafe und Häauw L Dual. 6870 Pfg., 2. Oual. 58-60 Pf., 8. Qua 5254 Psg., Schweme 1. Oual 78 -74 Pfg, 2. Qua 72-00 Pfg., 3. Qual. 67-69 Pfg., 4. Oual. 000 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht! Kälber 1. Oual. 5254 Pfg., 2. Oual. 00< 0 Pfg, Schweine 1. Dual 60 Pfg., 2. Qual. 57-57'/, Pfg Geschäft in Hornvieh mittelmäßig, Ueberstcmd unb» deutend, in Kleinvieh mittelmäßig, Markt geräumt Aus Oesterreich standen 183 Ochsen, 5 Bullen um 1 Rind zum Berkaus.

Bierteljährlicher Bezugspreis: bet ver Expedition 2 Mk., -**»<*«**.*

298 bet allen Postämtern 2,25 Mk. <e$cL Bestellgeld).

fcöO JnsertionSgebührrdie gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. OA mne

Reclamen: die Zelle »5 w MlttW0ch, 20. De^Mver 1905

2 Handlanger stürzten infolgedessen ab. Wäh. I Lern, 18. Dez. Wie demBund" ße- rend die beiden ersteren mit leichten Verletzungen I meldet wird, wurde Lucieni, der Mörder der davonkamen, wurden die Handlanger schwer ver- I Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, wahnsinnig 10 ers . I unl) wird von jetzt ab ständig isoliert gehalten.

?8 I Ex hatte vor einiger Zcit Piordverfuche gegen

Lehrerverem für den RegterungSbeztrk WteS- den Direktor und einen Aufseher des Gefäng. baden hielt gestern tn Ttez etne Vertreterver- mffeS unternommen, die mißlangen.

sammlung ao tn der Stellung zum neuen Schul- Paris. 18. Dez. Ein furchtbares Unglück Unterhaltungsgesetz genommen wurde. Etn- ereignete sich in den Stahlwerken Homecourt

sttmmtg wurde eine Resolutton angenommen, (Dep. Meurthe et Moselle) 24 Arbeiter waren

Äi ? "it dem Reinigen der Röhren beschäftigt, als

und dte gesetzliche Eletchberechttgung der Stmul- sich plötzlich eine Menge KohlenoxhdgaS auS

tanschule mit der Konfessionsschule auS natw» Hflher noch nicht festgestellter Ursache in den

nalen, pädagogtschen, reltgtösen und sozialen Röhren ertwickelte. Die daselbst befindlichen

10 o. ,I Arbeiter schrieen um Hilfe. 2 Werkführer

SlltraftaM, 18. Dez. Der Oberburger- I drangen ein, erlagen jedoch wie 12 Arbeiter den tnetfter der Stadt Darmstand, Morneweg, Wirkungen des GaseS. Die Verunglückten sind

wurde vom Großherzog zum Mitglied der zumeist Italiener

Ersten Kammer ernannt. I----... ------i_

Aehrkkk Männer stets der Ansicht sind, sie könnten ein i, 1 Wjiige» Urteil über uns abgeben, selbst dann,

mehrer* »enu sie keinerlei Erfahrung und keine Gelegen- le uoü batten, die Frau zu studieren. Wehe uns krofkop- L r. falt? es ns einfiele, derartig scharfe Urteile -er die Männer abgeben zu wollen. Wir wer- ii aber immer noch mit anderem Maß gemessen.