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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Somttagsbeilage: ZUustrkies Gonntaasblatt. ---------

M 297

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Marburg

Dienstag. 19. Dezember 1905.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, llnwcrsttäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 2L Telephon 55.

40. Jahrg. '

Reueße Telegramme.

®erlitt, 18. Dez. Die Nachricht, daß der Oberpräfident der Provinz Sachsen, v. Bötticher, | seine Entlassung eingereicht habe, wird der -»Nat.-Ztg." von unterreichteter Seite bestätigt, r ' Oldenburg, 16. Dez. Die .Nordwestd. Morgenztg." meldet, das Gerücht, da» den Oroßherzog mit einem angeblichen Wechsel in der Regentschaft deS Herzogtums Braunschweig in Verbindung bringt, ser dreist erfunden.

Sigmaringe«, 16. Dez. Der Reichstag«. und Landtagsa'vgeordnete Dekan Bumiller von Ostrach legte aus Gesundheitsrücksichten beide [ Mandate nieder.

Rom, 16. Dez. Der Minister des Aus- t wärtigen Tittoni und der dänische GeschäftS- sträaer Legationssekretär Graf Moltke unter­zeichneten ein Uebereinkommen, durch welches beide Staaten sich verpflichten, alle sich etwa l zwischen ihnen ergebenden Streitigkeiten dem Schiedsgerichts im Haag zu unterbreiten.

Paris, 6. Dez. Der japanische Gesandte Dr. Motonv teilte dem Ministerpräsidenten Rouvier mit, daß die koreanische Gesandtschaft aufgehoben worden sei, da Japan als Protektor Koreas die Vertretung aller koreanischen Jnte- reffen in Frankreich übernehme. Rouvier er- klärte dem Gesandten Motono, daß er den französischen Geschäftsträger in Söul demnächst abberufen werde.

Ko«ftanti«opel, 17. Dez. Hier find gegen 4000 mohammedanische, tatarische Flüchtlinge aus Südrußland und der Krim angrkommen. Sie werden unter der Mithilfe der Direktion der Bagdadbahn auf der Ltnie angefiedelt, wozu die Pforte 50,000 Pfund bewilligt hat.

Die revolutionäre Bewegung in Rußland

Die Anarchie in den Ostfeeprovinzr» ist auf ihrem Höhepunkt angelangt und die schlimmen Zustände, an denen die Verlängerung des Kriegrechts nichts zu beffern vermocht hat, spotten fast jeder Beschreibung. Tausende von deutschen StammeSgenossen sind in überaus gefährlicher Lage. Viele find der revolutionären Mordlust schon zum Opfer gefallen, die Uebrigen haben unermeß- llchen Schaden erlitten. Für die Reichs» regierung erwächst u. E. die Pflicht, durch Entsendung von Schiffen den Bedrohten die Möglichkeit der Ret» iung zu gewähren, da die russische Staats- gemalt versagt. Eine Schilderung der Vor­gänge gibt der ,L-A." in einem Bericht au« Riga vom 13. Dezember auf dem Umweg über Reval und Petersburg:

Alle Fabriken haben sich dem Streik Hängeschloss en. Die Elektrizitätswerke wer­den von Militär bedient. Heute Nacht suchten

V 14 lNachdruck verboten.)

Die Brücke.

Roman von Willy Scharla».

f : (Fortsetzung.)

»Wie sagt Dein Freund Roden? Pfeif' | auf die Bande."

Bande* Bande. Was das wieder für t ein Ausdruck ist! Ich kann sie jedenfalls nicht 's. zur Bande rechnen."

.Die Bande kommt nur von Deinem Um­gänge her. Nun, mir ist schon ein Stein vom "Herzen, daß Du nicht in sie verliebt bist. Zweifel k 'kennen jedenfalls leichter behoben werden. Hast Du ihr das Buch schon geschickt?"

Nein!"

Ich bin ja nur ein Mädel und Zweifel find «tir bis jetzt noch nicht gekommen. Aber Du * Hans, soll ich Dir einmal einen Rat geben?" \Du? Ja, was rätst Du mir denn, r Maus?"

Schick' ihr das Buch, schreib 'einen hoch. V achtungsvollen Brief dazu, und komme nach Tisch mrt nach Schlachtensee. Heute ist ein schöner

; Herbsttag, toir wollen einen RieserrbummÄ durch den Grünewald machen. Willst Du?"

Recht so, hochachtungsvoll und ergebenft,"

[ rief er und sprang auf..Hans Oertel an Fräu­lein Doktor Hanna von Lingen. Schließlich kann

[ sie es auch gar nicht beurteilen."

Der Stuhl, auf welchem er gesessen, flog von t Bee heftigen Bewegung fast um. Rasch verließ teertet das Eßzimmer. Er schrieb an Fräulein

>n Lingen:

Mein gnädiges Fräulein!

r Wenn ich die Erlaubnis, Ihnen ein Exemplar neiner Novellen feilten zu dürfen, dahin erwei»

300 lettische Arbeiter in die Wasserwerke ein­zudringen; vorher hatten zwei Leute in Osfi- ziersuniformen Einlaß begehrt, doch der Posten erklärte, er habe strengen Befehl, nur Offiziere seines Regiments einzulaffen. Eins halbe Stunde später suchten Arbeiter die Tore einzubrechen. DaS Militär gab Salven ab und tötete zwölf Leute, die übrigen flüchteten. Brand stifter durchziehen gruppenweise die Straßen, sie drangen in die Holzhäuser deS Moskauer und Mitauer Stadtteils ein, die bald darauf in Flammen aufgingen. Der Versuch, die Holzplätze in Brand zu setzen, konnte glück­licherweise vereitelt werden. DaS lettische Revolutionskomitee hält sämtliche Zufuhrstraßen besetzt. Die Pferde der einfahrenden Fuhren werden getötet, das Fleisch wird mit Petroleum begoffen, die Waren werden verdorben. Eine ungeheure Teuerung der Lebensmittel ist bereits eingetreten. Ein vom Warenbahnhof der Stadt abgelaffener Zug wurde bei Stvckmannshos zum Entgleisen gebracht. Ausländische Untertanen flüchteten auf die Schiffe ihrer Heimat. Heute werden Kriegsschiffe aus Libau erwartet. Die Straßen find wie ausgestorben, die Geschäfte geschloffen. In der Moskauer Vorstadt brach dis Menge in jüdische Kramläden ein, plün­derte sie und steckte ein Haus in Brand. Die Inden rotteten sich darauf vor dem Polizei- ptbäube zusammen, zertrümmerten alle Fenster und erschoffen zwei Schutzleute. Nachts organi­sierten die Juden bewaffnete Wachmannschaften, die in Stärke von je zwanzig Mann im Juden» viertel patroullierten.

Nach einem weiteren Bericht deS gleichen Blattes find in Riga überall Maueranschläge befestigt, die zur Ausrottung deS Adels und der Kapitalisten auffordeten.

DieTägl. Rund sch" berichtet, auf dem AuSwärtighn Amte liege seit dem voriaen Monat ein durch Funtentelegraphie nach Me­mel übermitteltes dringliches Telegramm des Rigaer deutschen Generalkonsuls, in dem um um sofortige Entsendung deutscher Kriegsschiffe gebeten wird, da der Konsul anderenfalls nicht für die Sicherheit der deut- schm Untertanen zu bürgen vermöge. Bereits am Sonntag war in Riga die Parole auSge- oeben, daß im äußersten Falle die Deutschen sich auf dem Konsulat versammeln sollten, um dort Schutz zu suchen.

Wie da« Wolff'sche Telegraphen» burea erfährt, ersuchte der Reichs­kanzler den Oberpräsidenten von Ostpreußen sofort je einen Dampfer fürRiga, Libau undReval zuchartern, damit fie im Notfall für dortige deutsche Reichsangehörigen zur Ver­fügung stehen.

tote, dem Buch einige Zeilen hinzu fügen, so ver­folge ich mit diesem Tun einen sehr selbstischen Zweck. (Seit ich wieder daheim bin, tenfe ich oft an ihr Urteil über Ebba Gurrst und ich kann darüber nicht zur Ruhe kommen.

Haben Sie reckt mit Ihrer absprechenten Kri­tik? Oder bleibt meine Charakterisierung die richtige?

Spiegelt sich in ter Tat das Weib so nur in meinem Gehirn wieder, oder überschätzen Sie Art und Kraft ter Frau. Schreckt die Frau nicht schließlich vor tem Aeußersten stets instinktiv zurück, früher und leichter als ter Mann, welcher oft genug aus starrem Eigensinn, um feiner Manneswürde nichts zu vergeben, vor den Konse­quenzen einer sogenannten, mit Recht sogenannten männlichen Handlungsweise nicht Haft machen wird?

Sie meinen, Ebba Gurrst hätte sich tem im­mer noch geliebten Mann, denn sie liebt ihn trotz aller Vorkommnisse nicht unterwerfen dürfen, sondern von ihm trennen müffen. Ich finde kein Motiv dafür, müßte diese Starrhest für kindischen Trotz halten und könnte den Satten nur glücklich schätzen, sie los zu sein.

Meine Ansicht.

Wenn Sie eine zweite Novelle, Im Schatten, lesen sollten, wird Ihnen eine Aehnlichkeit ter Maria von Ebba nicht entgehen. Und ich höre Sie im Geiste sagen, ich bin anderer Ansicht.

Aber weshalb denn?

Auch das modernste Weib ist und bleibt immer Frau, in deren Charakter das Weiche die Ober­hand hat oder doch stets wieder bekommt. Aus­nahmen können die Regel nur bestätigen und Ausnahmen habe ich in beiten Fällen näht schkl»

Berlin, 16. Dez. (W. B.) Nach amtlich eingegangener Auskunft ans Stettin und Lübeck befinden sich zur Zeit in Libau: Die Dampfer Wilhelm Minlos" undHansa" aus Lübeck; Riga: Die DampferSedina,- Stettin und »Deutschland'-Lübeck; Reval: Die Dampfer Wolga.-Stettin (dieser möglicher Weise schon auf der Rückreise) und ,Jllita"-Lübeck. Nach Riga unterwegs: Dampfer ,Livland"-Lübeck. Aach Reval unterwegs: Die DampferTrave"» Lübeck undMoskau"-Stettjn (dieser über Stockholm).

Petersburg, 17. Dez. Aus Südlivland wird gemeldet, daß dasselbe in hellem Aufruhr steht. Auf die Gutsbeamten wird von Unter­gebenen geschaffen, die Landfitze liegen in Trümmern. Das Gut Jürgersburg wird von etwa 200 Aufständischen belagert. Schloß Lemburg ist in Brand gesteckt, nachdem es mit Petroleum begossen war, in Allasch ist ein Wohnhaus und eine Brennerei eingeäschert. Von Mitau bis Segewold sind die Güter ein« geäschert. Von 120 ansgeröckten Dragonern werden 34 vermißt, die übrigen erzählen gleich­falls, auf einer Strecke von 126 Kilometern überall brennende Güter gesehen zu haben.

Kowno, 16. Dezbr. Ans allen Greifen gehen nach den amtlichen Meldungen Berichte ein über einen Aufstand der Littauer, die sich gegen die bestehende Ordnung anflehnen. Ueber- all werden Regierungsanstalten und Schulen demoliert. Die Beamten flüchten. Wie fest- gestellt, agitiert die katholische Geistlichkeit für Fortnahme der Ländereien der orthodoxen Kirche und Austreibung aller Ruffen aus Littauen. Auch altgläubige Bethäuser wurden demoliert.

Riga, 16. Dezbr. Die hiesige Stadtver­waltung steht unter Dorwffsen der Ritterschaft mit den Aufständischen in Unterhandlung. Letztere verlangen von der Ritterschaft für die Herausgabe von 17 Geiseln, unter denen sich auch vier deutsche Reichsangehörige befinden, daß die lettische Republik anerkannt, und die völlige Lossagung von Rußland zugelaffen werde. Alle Pachten und Leskaufzahlungen sollen erlassen, der Kriegs- und Belagerungs­zustand aufgehoben werden. In Mitau bauert der Kampf fort. Unter Führung von Sozia­listen wurde von bewaffneten Banden ein An­griff auf das dortige Schloß ausgeführt, der abgeschlagen wurde. Jedoch zwangen die Auf­ständischen den schwedischen Konsul, die, von ihm erteilte Erlaubnis wieder zurückzuziehen, nach der die Deutsch-Ruffen den schwedischen Passagierdampfer mitbenutzen durften.

Tie inntrpolitWe Lage

ist, wie aus Petersburger Meldungen hervorgeht, so verworren wie nur möglich. Die liberale Preffe hebt hervor, daß die letzte Hoffnung auf Witte geschwunden sei, jetzt müßten

tern wollen. Solch ein Mld wird nut zu leicht ein verzerrtes.

Sie sehen, gnädiges Fräulein, daß ich ttotz meiner Zweifel schließlich doch meiner Ansicht treu bleite. Die Liebe ist eben im Leben jeder Frau viel entscheitender und ausschlaggebender als in dem des Mannes. Sie wird es, wenn sie über­bauet vorhanden ist, stets verhindern, daß die Frau aus den von Natur und Sitte gezogenen Schranken hervustritt.

Das mag nach Lehrstuhl klingen, ist aber meine Ueberzeugung.

Ich bitte um Entschuldigung, daß ich Ihre Ge­duld länger in Anspruch nahm, als es mir zu- kommen dürfte. Die Erinnerung an einige mir sehr interessante Stunden gab mir den Mut dazu.

Mit ausgezeichneter Hochachtung

Hans Oertel.

In das Buch schrieb er:

Die Liebe ist der Angelpunkt im Leben ter Frau. Sie fit stärker als Ehrgeiz, fie überwindet die Selbstsucht.

Als die Zeilen daftmrten, sagte er sich, einer vierundzwanzigjährigen, klugen und denkenden Frau hätte er das nicht schreiben dürfen. Ater mm gerate, dachte er. Vielleicht fft ihr eine solche kleine Lehre ganz dienlich.

Nach Tisch machten die Geschwister die bott Marga vorgeschlaaene Partie nach Schlachtensee. Hans war so vergnügt, wie noch nie fett seiner Rückkehr, am Abend aber hatte Marga Gelegen­heit genug, seine Ausdauer im Diktieren zu be­imuttern und die ihrige im Maschinenschreiben W beweisen.

Oertel war tote mngewcmteü, es schien, <M wäre ihm ein Stein von ter Seele gefallen. Wen« die Fremde nicht überaus unhöflich war.

die SemstwoS ohne ihn handeln. Der Post" und Telegraphenftceik zeigt einige Aussicht auf Milderung, feit das Moskauer Börsenkomitee als Vermittler aufgetreten ist und bei Witte um Erfüllung der wirtschaftlichen Forderungen der Beamten nachgesucht hat. DaS Börsenkv» mitee ist im Falle einer abschlägigen Antwott Wittes bereit, dafür die erforderliche Summe, etwa 60 000 Rubel, bis zur Einberufung der Reichsduma auS eigener Tasche herzugeben, weil der Handel auf die Dauer zu gewaltige Stockungen und Verluste durch den Streik erleidet.

Eine ««spreche des Seren.

Am 14. d. M. empfing Kaiser Nikolaus eine Abordnung des Verbandes russischer Leute, eine des Verbandes der Großgrundbesitzer, der Monarchisten, des Kirchenbannerträger-VereinS und des Vereins freiwilligen Schutzes, sowie einige Bauern. Die überreichten Adressen betonen, daß die Selbstherrschaft bedroht sei. Außerdem bezeichnet die Adresse der Großgrundbesitzer die erbarmungslose Bestrafung der Unruhestifter als unerläßlich. Der Kaiser hielt an die Ab» Ordnungen eine Ansprache, in der er erklärte, er bezweifle nicht, ergebene Söhne Rußlands vor sich zu sehen, die den von ihm vorgezeich­neten Weg gehen werden. DaS Manifest von, 30. Oktober sei volle Aufrichtigkeit, der Ausdruck seines unabänderlichen, unbeugsamen Willen» und ein keiner Abänderungen unterliegender Akt. Zur schnelleren Verwirklichung der Refor­men sei die Einl ürgerung von Ruhe und Ord­nung durch Gerechtigkeit, Strenge und Festigkeit erforderlich. Dabei müßten alle Bürger di» Obrigkeit und den Kaiser unterstützen.

Petersburg (über Eydkuhnen), 16 Dez., abends. Der Rat der Arbeiterdeputationen, dem sich noch anschließen das Hauptkomitee de» Bauernverbandes, das Zentralkomitee und da» Organisationskomitee der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, daS Zentrollkomitee der polnischen Sozialdemokraten, veröffentlichte heute ein Manifest mit der Aufforderung, sämt­liche Staatssteuern zu verweigern sowie alle Zahlungen nur in Gold und klingen­der Münze zu verlangen, alle Einlagen in Staatssparkaffen herauszuziehen und die Rück­zahlungen ebenfalls in Gold zu verlangen.

Die Meuterei int Heere macht Fortschritte und beraubt somit die Regie­rung der letzten Machtmittel gegen die revo­lutionäre Bewegung. Ans Moskau wird vom 16. Dez. gemeldet:

Die Gärung in der Garnison führte infolge schlechter, unzureichender Kost und wiederholter Verhaftungen zu offener Meuterei be$ Rostowschen Grenadierregiments. Di» Grenadiere befreiten gewaltsam die Verhafteten,' bemächtigten sich deS Zeughaus es, ver­sahen sich mit Waffen und Munitioß und stellten vor der Kaserne Maschinen-

mußte fie antworten. Mel brauchte es nicht zck sein, nur einige Zeilen. Wenn sie überhaupt an chn schrieb, mußte sie auch an ihn denken, uni diese Vorstellung übte einen gewissermaßen bereu» schenken Einfluß auf ihn aus. J

Er berechnete, wenn das kleine Paket in FrM lein von Lingens Hände sein mußte. Dann gal er ihr einen Tag zum lesen, einen zweiten für bi Antwort. Doch nein, auf so prompte Erlediaunt von Korrespondenz dürste er wohl bei einer Dan<

niete rechnen.

Einen Tag rechnete er, gebrauchte ihr Bries hierher zu gelangen; nun wartete er auf Antwottj

Er wartete ungeduldig, denn er meinte, sie si so wohl erzogen, daß sie eine einfache Höflichkeit» pflicht nicht auf die lange Bank schieben werte Und richfige Zett war sehr bald. I

Aber es vergingen zwei Tage, drei Tage, atei kein Bries kam. !

Hans Oertel wurde ungeduldig. Die Lust uni Fähigkeit zur Artest schwand abermals mehr un| mehr. Bald grübelte er, bald war er wieder aus gelassen luftig, dann wurde er gegen Margi heftig.

Schließlich lief er aus dem Haus. Die Schwt ster durchschaute ihn. Und er fft doch verliebt M die Fremde, dachte sie. Ich war gerate so, als U in Fräulein Stetiger verliebt war. I

Der arme Hans. Sie sollte doch ein Eüß sehen haben und ein paar Zeilen an ihn schreib^ Guten Geschmack würde es nebenbei doch «N bezeugen, wenn sie Interesse fist ihn an dq fegte.

r (Fortsetzung folgt.),