Zweites Blatt
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Meine Lehre und mein Glück.
Als Jüngling mit lockigen Haaren Da lag mir das Bauen im Sinn, Ich stellte aus Richterschen Kästen Die schönsten Gebäude mir hin.
Einst' baut ich ein niedliches Dörfchen Mit Kirche und Pfarrhaus dazu. Da schaute mit heimlicher Freude Ein Stadtbaumeister mir zu.
Er nahm mich sofort in die Lehre, Erteilte mir Unterricht viel. Ich baute mit meinen Steinen Gebäude nach neustem Profil.
Staatsbauten nach Meisters Zeichnunc
Entwarf ich in Miniatur, Gerieten sie nicht nach Wunsche, ' Verlangt er die Zeichnung retour.
So gelangte der Meister zu Ehren
Er ward gar schnell bekannt
Und wurde in wenigen Jahren
Zum Regierungsbaumeister ernannt.
Nun kam ich an seine Stelle
Und wurde geachtet, geehrt. Mich haben in frischester Jugend Die Ankerbausteine belehrt.
Richters Anker-Steinbaukasten Der Kinder liebstes Spiel!
Wilhelm Schlicke.
auch natürlich, nicht aus Loyalität, sondern, was der Einsender ausdrücklich hervorhebt, in der Befürchtung, daß ein solches neues „Grast- Herzogtum Warschau" napoleonischen Andenkens politisch zu sehr unter preußischen Einfluß geraten könne. Gegen diese Gefahr wird tmt einem leisen Anklinaen des den Polen sonst so verhaßten panslawistischen Gedankens die natürliche Jntereflengemeinschaft von Polen und Russen ausgespielt. Ferner aber trifft die Ruht eben doch nur die Idee eines autonomen Weichsel- gebieteS, nicht die eines neuen polnischen Reiches überhaupt. Denn das würde ja mit größerer AuSdchmmg auch eine größere politische und wirtschaftliche Selbständigkeit verbinden und nach den Ausführungen deS Krakauer Univer» fitätsprofeffors Lutoslawski in der Review of Reviews vom Baltischen bis zum Schwarzen Meere reichen. Freilich würde dieses Reich unter seinen 50 Millionen Eirwohnern beinahe mehr Nichtpolen (20 Millionen Ruthenen und 5 Millionen Deutsche) als Polen zählen. Auch würde es sich Wohl noch etwaS schwerer ver- wirlliiben lasten als der polnische W-ichselstaat auf russische Kosten. Aber allerdings .preußische" Einflüffe würden in diesem Pol-nre-che, das Preußens Zertrümmerung zur Voraussetzung hätte, nicht mehr zu befürchten sein und eben dieser Umstand mag ihm für polnische Herzen als besondere Empfehlung dienen.
Die Fäll« bringe« wieder die Worte m die 6p hnterung, die dieselbe Monatsschrift früher einmal enthielten. Bei Unglücksfäll«, die sich gelegentlich beim Tur«, oder Chemie. Unterricht.-«trage«, wird immer wieder die allgemeine Aufmerksamftlt aus de« " --- 1 832 gelenkt, und volle Beruhiguag
. wMiabe« der Schule nicht eher rtntretea, al» bi» geeignete Schutzbestimmung« für die Lehrer getroste« Irin werden. Bayern und Württemberg find voremgegang«: warm wird Preußen folgen V
mit »cm al «Watt für die Kreise Marburg unb Kirchhain. -
Sonntagsbeilage: Illustrirtes Sonntaasblatt. _____
I. Lange $ tom
1. Uhrenfabrik Glashütte (S.)
Arbeiter an den Fahrkartenschalter und verlangt eine Fahrkarte. Der Schalterbeamte fragt nm, .Ja, wohin denn?' Darauf die prompte Antwort! .Weiß ich nicht gleich!" , .Sw müffen aber doch wissen, wohin Sie reisen wollen! entgegnete der Beamte. Nach längerem Hi«- und Herreden fragt der biedere Sachsengänger: „Sagen Sie, wie heißt sich Kind von Kuh! Jetzt ging dem Beamten endlich ein Licht am. er spricht: .Sie wollen wohl nach Calve! „Ja, ja!" ruft freudig der Pole, »nach Calbe. DaS Rätsel war gelöst. t m ,
Dasselbe in Grim! Am Schalter des Bahnhofs in Offenbach löste nach dem „Franks. ®en.‘ Anz." ein Fahrgast eine Fahrkarte mit der Worten: .Sachsenhausen vierter und zurück! Ein junger hinter diesem stehender Mann verlangte darauf: „Dasselbe in Grün!" Als rhm nun der Beamte eine Fahrkarte zweiter Ktafft ausfertigte, sagte er: „ich will doch vierter Klaffe haben." Der Beamte nahm aber die Fahrkarte nicht mehr zurück, sondern sagte: „Sie haben eine grüne Fahrkarte verlangt, also müffen Sie diese auch behalten." Der mng» Mann konnte nun zweiter Klaffe fahren, halt» aber reichlichen Spott mitzunehmen!
BkNiiWeS.
Ein Mißverständnis. Ein heiteres Stückchen erzählt die „Konst. Ztg." vom Bahnhofe eines württembergischen AmtSstädtchenS. Zum Mit» tagszuge hatten sich die Portier» vom Hotel „Bären" und .Ochsen" zur Empfangnahme ihrer Hotelgäste am Bahnhofe eingefunden. Dem Zuge entstieg bald eine hübsche Anzahl Reisender, ab en voran ein Bäuerle mit seinen zwei erwachsenen Söhnen. .Bären", .Ochsen", riefen nun die beiden Portiers mit kräftiger Stimme den neuangekommenen Paffagieren entgegen, um dadurch bekanntlich die Aufmerksamkeit auf ihre Firmen zu lenken. Das Bäuerle aber faßte die Sache ganz anders auf. Mit seinem Schirm in der Lust herumfuchtelnd, stürzte er auf die beiden Portier? los: „So, ihr grobe Saubube, Bäre un Ochse hoißet ihr uns, do hoscht mol eine, und „schwupp dich" hatte der eine von den beiden schon den Schirm de8 Bauern am linken Ohr sitzen. Die beiden aber nun nicht faul, packten den Bauern "etwaS kräftig", um ihn durchzuprügeln, inzwischen kamen ihm aber auch seine zwei „Sueben" zur Hülfe. Nun hätte eS eine gewaltige Schlägerei unter den fünfen abgesetzt, wenn nicht der StationSvor- stand energisch dazwischen getreten wäre und das biedere Bäuerle über sein Mißverständnis aufgeklärt hätte. DaS „Bäuerle" verließ nun mit seinen zwei „Sueben" den Perron mit der Bemerkung: „Jetz isch au no wei Regedach zum Deufel gange." Der Schirm lag nämlich zerfetzt auf dem Sahnhofsperron herum.
Eine drollige Episode ereignete sich dieser Tage auf einem Bahnhof der Umgegend der Stadt Calbe a. S. Kommt da ein polnischer
Man ersieht aus diesen Fällen, wie sich da» Publikum sckon daran gewöhnt, bei jedem Unfall de« Lehrer haftpflichtig zu mache«. Jagend em gering- fügige» oder nur vermeintliches Versehen gibt den Grund zur Klage. Und selbst wenn der Lehrer nicht zur gerichtlichen Verantwortung gezogen wird, so hat er doch Aerger und Unruhe. Man bemüht sich seit längerer Zett, mehr Oberlehrer zum Erwerb der Turnfakulta» zu gewinnen; man kann es ihnen nicht verübeln, wenn sie — namentlich bei den »ehmen guten Anstellungsausfichten — hebet verzichten. Der Turnunterricht ist schon an und für sich W ft«‘ strengend, zunächst körperlich — man denke auch an die Anstrengung der Stimme — und dann durch öie in doppeltem Mähen ötige Aufmerksamkeit, zumal wen« noch die Schülerzahl über 50 hinanSgeht, tote da» bei den Klassenkomdinationen sehr häufig vorkommt. Dazu lauert dann im Hintergründe da» Gespenst der Haftpflicht l Kein Wunder, daß der Turnunterricht so unbeliebt ist. Den Schaden hat von dieser Zurückhaltung der überlebter natürlich die Schule, bezto. die Schüler Ist doch an einigen Schule« sogar schoa bie schöne, alte Sitte de» Ausflugs wegen der Haft» Pflichtgefahr aufgegeben worden! ES ist toirUich an der Zett, daß man diese, durch das neue B. G. B. noch verschlechterte Lage de» Lehrers, dem Me Ser» antwortung für ein« sehr /roßeZahl Unmünbifier obliegt, welche sich meistens der Folgen ihreS TunS nicht bewußst find, durch Schutzmaßregeln von Sette« be» Staate» bessert. —T—
+ Don ben Lettern, Lehrern und Syrerinnen an den öffentliche« Mittelschulen und Rekw- ratSfchulen soll dem Abgeordnetenhaus« toteberam in bieier Tagung eine Eingabe überreicht werden, in bet um eine einheitliche gesetzliche Regeln«gi hrer »ef,lduna»»«rhLltnifs« gebeten wk^soUboM
Das deutsche Kapital in Afrika.
Das oft erörterte Thema des im Auslande angelegten deutschen Kapitals erfährt Klärung yurch eine soeben vom Reichsmarineamt heraus- tzegrbene Broschüre „Die Entwicklung der deutschen Seeintereffen im letzten Jahrzehnt" — Wenn auch infolge des lückenhaften Materials genaue Feststellungen unmöglich sind. UnS interessiert daraus vor allem, waS über das in Afrika arbeitende deutsche Kapital gesagt ist, Weil zum Teil bekannte Tatsachen dadurch neu beleuchtet, zum Teil unbekannte erst ans Licht gefördert werden. Wir werden auS eigenem Material einige Ergänzungen geben und verweisen, waS das wichtige Marokko anbelangt, auf unsere früheren Veröffentlichungen.
schloffene Herabsetzung der Posttarife im Verkehr zwischen Großbritannien und Aegypten. Die Denkschrift des ReichSmarineamtS schätzt die deutschen Kapitalien und Kredite in Aegypten auf mehr als 50 Millionen Mark, wozu noch mehr al» 30 Millionen Mark in ländlichen unb städtischem Grundbesitz, in Pflanzungen, Eisenbahn- und Industrieunternehmen arbeitender Aktienbesitz kommt. Wenig bekannt dürfte fein, daß die algerischen Eisenerze ganz ausschließlich «ach Deutschland gehen, wie auch ein großer Teil der Korkernte deS Landes. Deshalb find unsere Einfuhren auS dieser französischen I IIMfÄllU.
Kolonie nicht geringer al« die Großbritanniens, I . a t
vährend wir in der Ausfuhr nach Algier wert I selbständige! fAelensiaat.
jurück stehen. Immerhin beziffern sich die I WaS ein von Rußland losgelöstes Polenreich »rutschen Jntereffen in Algier auf 5 Millionen I bedeuten würde, schildert treffend eine Ein- Mark. In Marokko stellen die 86 deutschen I sendung des .Posener Orendownik". Politisch
Firmen ein Kapital von 10 Millionen Mark I würde eS, führt der Einsender auS, von der
dar. Die gesamten deutschen in Marokko domi» I Unselbständigkeit Serbiens werden, daS ab-
»lierten Jntereffen dürften über 12 Millionen wechselnd unter österreichischem und russischem
Mark betragen, der Umsatz ein Vielfacher. I Einflüsse stehe. Noch viel weniger könne eS
Zieht man die deutschen Handelsumsätze mit I aber ein geschloffenes Wirtschaftsgebiet werden, Westafrika in Vergleich mit den britischen dort- I zumal vorauSzusehen sei, daß fi4 Rußland gegen hin, so fällt fofort in die Augen, daß die Sin- I dieses Polenreich möglichst durch Zölle abschuehen fuhr au» den dortigen englischen Kolonien nach I und den wichtigen Absatz industrieller Erzeug- dem Mutterlande noch um ein kleine» geringer I niffe auf diese Weise unterbinden werde. Erne ist, al» die nach Deutschland. Desgleichen ruht I sehr treffende Kritik — heute bet den russischen der Handel der Negerrepublik Liberia zu drei I Pole« im Schwange gehender Hoffnungen und Vierteln in deutschen Händen, und in da» üb- I Pläne, zu der aber noch zweterlet zu bemerken rige Viertel teilen sich England und Holland. I ist: Einmal geschieht die Warnung, wte za wohl
Frankreich also, da» dort gern eine pol tusche Rolle spielen will, hat gar keine ökonomischen Jntereffen. Genauere Nachrichten über die vom Senegal bi» zum Kunene anaeleoten deutschen. Kapitalien fehlen leider. Schlüffe auf ihre Höhe lassen sich Wohl nur mit Hilfe der Handelsbilanz ziehen, die bekanntlich aber mcht immer Herkunfts- und Bestimmungsland exlen» nen läßt. Jedenfalls steht die deutsche Schis- fahrt hier mit im ersten ©liebe. ,
In den Hasen- und Binnenstädten von Brt- tisch-Südasrika übersieigen die deutschen Handelshäuser die Zahl von 50 und ihr Sehne 8» kapital die Summe von 100 Millionen Mark. Dazu kommen Kredite in gleicher Höhe und Anlagen in Grundbesitz, Hypotheken und Plantagen im Werte von 140 Millionen Mark. Die deutsche Beteiligung an den Minen de» Transvaals wurde im Sommer 1904 mit 800
I Millionen Mark angegeben, so daß also mindestens eine Milliarde Mark deutschen Kapitals I in Südafrika arbeitet.
In Nordafrika (Aegypten, Tunis, Algier, In Sansibar, das einst uns so fchmerziich Marokko) spielt wirtschaftlich das Deutsche verloren ging, haben sich im letzten Jahrzeym Reich bekanntlich keine unbedeutende Rolle, die angelegten deutschen Kapitalien verdoppelt.
Seine Einfuhr aus Aegypten hat sich irn letzten Auf Madagaskar erschwert d,e französische Zoll-
Jahrzehnt verfünffacht und im letzten Jahrfünft behörde dem Ausländer die Konkurrenz sehr
mehr al» verdoppelt und erscheint mit 63 Mil- In den britischen Festlandsbesitzungen soll des
Honen Mark verhältnismäßig hoch der Ziffer vorgeblich nicht der Fall sein, doch haben un-
Großbritannien» (291 Millionen Mark) gegen- fere Kaufleute auch dort mit Schwierigkeiten
über, wenn man bedenkt, wie sehr e» die Eng- zu kämpfen. In Abessimen haben w^ leider recht
länder darauf anlegen, am Nil jeden fremden spät eingesetzt; möchte doch durch Schritte, wie
Wettbewerb auszuschließen. Al» letzte» Zeichen die Errichtung einer Gesandschaft, durch Au»
dieser Politik sei beiläufig erwähnt, daß in stellung einer Sammlung abesfinlscher Einfuhr
diesen Tagen in Alexandrien eine Gewerbe- und I waren und Landesprodukten, die im Reichsamt Jndustrinausstellung stattfindet, die nur äghv- des Innern von Jntereffenien besichtigt werden
tischen und englischen Erzeugniffen die Tür I kann, und dergleichen Versäumte» noch einzu öffnet. Ebenso beachtenswert ist die soeben be- I hol-n sein.
- - ---- * " 1 Die Gesamtsumme deutscher Jntereffen m
Afrika, ausschließlich der deutschen Kolonien, aber einschließlich der hier nicht angeführten portugiesischen, spanischen und britischen Kolonien, beziffert die Denkschrift auf 1350 Milli- onen Mark. Eine von der .Deutschen Kolonialzeitung" gemachte Schätzung deS deutschen Kapitals, da» in den deutschen Kolonien investiert ist, bleibt hinter einer halben Milliarde Mark nicht weit zurück.
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Erk-dition 2 Wk, (frföeint wöcheutlich fiebeu mal. AkrfiflL
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Dr. DoerkeS-Bovvarb in Morburg.
Abgeorbneienhause ein entsprechenber Gesetzentwurf feiten» der Staatsregierung nicht vorgelegt wir». Begründet wirb die Eingabe damit, baß diese «tatst von Beamte« die einzige von sämtlichen öffentlichen Beamten in Preuße« ist, deren Di-nsteinrommett auf tciiyr gesetzlichen Grundlage beruht
+ Zur Gleichwertigkeit der höhere« Lehranstalten wird unS mitgeteilt, baß vor kurzem schon zwei ehemalige Abiturienten der Oberrealschule zu Slberfeld von Ostern 1902 ihre Referent»«« Prüfung aut bestanden haben, also nach einem Studium von nur sieben Semestern. ,
+ Zu dem letzthin a« dieser Stelle gebracht« Auszug aus der neu erschienenen Dienstalter». liste der preußischen Oberlehrer trag« wir auf Wunsch noch nach, daß er einer Bearbeitung von Oberlehrer Ewoldt hier entstammte
+ Die Abschaffung be» Duells b* treffend beantragte die große flommtffionbtr hannoverschen LandeSshnode folgende R.fol^ Hon: „LandeSshnode beklagt tief, daßdaSDuelln^ immer in manchen K^is-n unsere» christlichm Bolle, al» ein nicht zu entbehrende» Mittel für die s®a&t’“JI der persönlichen Ehre angesehen wirb, «j m«6 M Duell al8 Sünde bezeichnen unb richtet an alle Glieder der Kirche, die Einfluß auf Bildung de» richtig« Ehrbegriff» habe« unb »um gesetzliche« SchHe d« Ehr« de» einzelnen beitragen können, die Bitte z« Beseitigung dieses sittlich« Schaden» zusammen»» toirten9 - Vom christlich • dogmatischen SMndPuA ist der Beschluß berechtigt undunanfechtbar.S» lange jedoch Verletzung« der Ehre, unb namentlich der Familienehre bett jetzigen nur ungenügend« Schutz im Gesetz haben, wird btt Zweikampf sein* Anhänger nicht vertieren.
I Mark! Da» wäre doch der wirtschaftliche Ruin eines Aus Schule und Kirche. I Oberlehrer», der kein Vermögen bat
fuLr Man darf auf den AuSgang KS Prozesses, den
Z«r Haftpflicht btt Lrtznr. I t,ie Frankfurter Versicherungsgesellschaft für den glück»
Zur Warnung möge folgender Fall dienen, den I licherweif« versicherten Lehrer führt, gespannt fein. He Monatsschrift f. b. Turnwesen auf 6.255 b. lauf. I Mit Recht fügt aber die Monatsschrift hinzu: .Lewer Jahrgangs mitteilt - Ein Lehrer in Stettin hatte die I enthält der Bericht (be8 Vorstandes be» Pommerschen Turnhalle durch einen Schüler öffnen und die 60 bi» I Provinzral-L-brervereins in der „Preuß. Lehrer-Ztg. 1 70 Schüler eintreten lasten. Er betrat die Halle al» I keinerlei Angaben darüber, wie sich die vorgesetzte letzter. Trotz eines allgemeinen Verbote» stieg ein I Behörde de» Lehrer» zu dieser Angelegenheit stellt Junge an der senkrechten Setter hinauf, um hinabzu- I Selbst wenn ein Lehrer versichert ist. sollte er doch gleiten, verlor aber da» Gleichgewicht und stürzte ad. I au» Prinzip zunächst alle» aufbieten, feine Vorgesetzte Er blieb bewußtlos liegen $ die äußeren Verletzungen I Behörde zur Erhebung de» Konflikt« zu veranlassen. Waren geringfügig. Bald zeigte sich jedoch Neigung I Diesen Weg sollte man tatsächlich stet» zuerst geg. Mt Schtoiitdelanfällen, die in Krämpfe ausarteten. I Fall, bi« zu einem Gesuche an ben Minister-»-gehen. Aus dem Krankenhaus« würbe er nach 10 Tagen ent- I $Qe[*ett Vorteil diese» Verjähren bietet, zeigt ein lastew da Heilung nicht zu «warten sei. »weiter Fall, der kürzlich durch Die TagEätter ging.
Nun macht der Vater ben Lchrer haftpflichtig, i a, - " „beinifdben Anstalt war ent Schüler außer Al» Grunb gibt er Pflichtversöumni» an, weck der I bet gjeiIje über den Bock gesprungen, gefallen und Lehrer versäumt habe, al» erster die Tumhallezu I b*n atm gebrochem Da» Provinzial • Schul- betreten, unmittelbar nach dem Srschemen be» letzten I gjjj“. gestützt auf ein günstige» Urteil be»
Schülers biefe antreten zu lasten oder wenigstens I Direktor» bet Zentr<ut«rnanstatt, zu Gunsten be» burch energischen Zuruf die Knaben $» bewilaffett, I Ob^^«r» den Konflckt und drang auch bamtt durch, von ben Turngeräten zu gehen. Da eine Einigung I Darntt ist bet Kollege vor gerichtlicher Verfolgung nicht stattfand, wurde der Prozeß angefiteneL Kläger I . $ - aeschützt.
verlangt: Ersatz für die bei dem Unfall entstand«« I on ®aa}t »e"*u»u _
Unkosten - 30 ML, Schmerzensgeld-- 400 ML, Ersatz für die um lk verminderte Erwerbsfähigkeit be» Knaben = 300 MLjährlich oder eine einmalige Abfindung von 5400 ML nebst 4Pro». Zinsen vom
Tage der Klagezustellu-tgaa. Da» find rund 6000 I immer toteber M-rkt Im Falle der Verurtettung, b« kemeSwmS I bnüchtigt« ß an-geschlosten ist, komme« noch die hoh« Gerichts- | wirb zum Sch kosten dazu. Wie nun vollenb», wenn statt be» ein« Viertels h-e reifte ober die ganze rrwerbsfähigkett