Einzelbild herunterladen
 

nb*t

r.

und

(9831

tt.

Zweites Blatt

M MstMM!

<9747

(9827

(ei«.

probat

Salat.

ner

ift

od

S.

Bachbinfltrei n. Einrahmung v. Bilden

J. Schuh.

ilich

1870

1879

1880

1882

1883

1835

(8771 irburg

rm

idrN-v»

sich be­währt

wir 855 Studenten. . 15619 Einw.

klage»

M assen; (6941

wovon 3247 der lutherischen und 1L46 der reformierten Religion angehörten, 139 waren katholisch und 64 waren Juden 1850 hatte Marburg 7900 «Anwohner, welche Zahl bis 1858 aus 7000 Einwohner zurückging. Die Universität takte 250 Studenten.

1866 hatte Marburg 8000 Einwohner mit Militär, 431 Studenten,

dustrie, in seiner Schiffahrt und schließlich in seiner Sicherheit durch Deutschland bedroht werde.

Verantwortlich für die Redaktion:

Dr. Doerk.'S-Boppard in Marburg.

Hesien-Najsau und NüchSargrLiete.

Dillenburg 12. Dez. Eine Bauersfrau in Mudersbach hatte sich eine kleine Wunde zugezogen. In diese gelaugte ein unreiner Stoff und verursachte Blutvergiftung, an deren Folgen

Jahre 1900 beträgt 2602 Seelen.

* Postpakete nach Orten des General-Gou­vernements Warschau (Ruffisch-Polen) werden von den Poftanstalten bis auf weiteres nicht zur Beförderung angenommen.

Erscheint wöchentlich fitben mal.

Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, UmverfitätS-Buchdruckerei 40. Jahkg.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Marburg

Freitag, 15. Dezember 1905.

Vermischtes.

Berlin, 12. Dez. Hofprediger a. D. Adolf Stöcker empfing gestern zu seinem 70. Ge» burtstag zahlreiche Glückwünsche. 3« den ersten Gratulanten gehörte Prinz Friedrich Heinrich von Preußen, der zugleich die Grüße seines Vaters, des Prinzen Albrecht von Preußen, überbrachte, die, Glückwünsche des Evangelischen Oberkirchenrats, des­sen beide Präsidenten Wirkt. Geh. Voigts und Wirkt. Ober-Kons.-Rat Propst D. v. d. Goltz. Der Reichskanzler sandte folgendes Tele­gramm:Zu dem heutigen Tage, an dem Sie an Ihrem 70. Geburtstage auf Jahrzehnte rast­loser Arbeit zurückblicken, spreche ich Ihnen auch in Erinnerung alter Beziehungen zu meinen Heimgegangenen Eltern meinen herzlichsten Glück­wunsch aus. Möge Gott Ihnen noch lange die Frische des Geistes und Körpers erhalten, welche durch ein kampfbereites Leben hindurch zu bewah­ren Ihnen beschieden gewesen ist. Bülow." Auch die theologische Fakultät der Greifswalder Uni­versität sowie der Zentrumsabgeordnete Roeren sandten Grüße. Persönlich, erschienen, ferner: General v. Werder, Graf Zieten-Schwerin, Prä­sident und Vizepräsident des Oberkirchenrats, des Königlichen Konsistoriums Exzellenz Dryander, Oleneralsuperintendent Faber, der Generalsyno­dalvorstand, die Vertreter Politischer und kirchlicher Körperschaften, der Studentenschaft usw. Tele­gramme und Briefe gingen zu Hunderten aus allen Ländern ein. Abends fand in dem Fest­saale des Stadtmissionshauses die Feier im Kreise der Freunde und Verehrer statt.. In der Ver­sammlung befanden sich u. a. Minister von We­del, Ministerialdirektor Schwarhkopff, Professor Adolf Wagner. Die Festgabe der Freunde Stöckers bestand in einer vortrefflich modellierten Marmorbüste, die auf dem Podium enthüllt wurde und in einer Adolf Stöcker-Stiftung im Betrage von 40 000 Mark zur freien Verfügung des Ju­bilars.

Berlin, 12. Dez. Ein unangenehmes Abenteuer erlebte gestern abend ein junger Herr. Er begegnete auf der Waisenbrücke einer hübschen Dame, die mit Düien und Paketen überreich beladen war und hülfesnchend um sich blickte. Der junge Mann erklärte sich bereit, ihr nach ihrer angeblich nahen Wohnung ein großes Paket zu tragen. Auf dem Straußberger Plat sagte die Dame, daß fte etwas an ihrer Toilette ordnen müsse und deshalb in ein Hau8 eintreten wolle. Sie bepackte ihn daher noch mit weiteren Paketen und steckte ihm einiges in die Taschen; dann verschwand sie. Lange harrte der Ritter in seiner eigentümlichen Situation vor der Tür. Schließlich stellte sich heraus, daß die Dame durch einen zweiten Ausgang des Hauses verschwunden war. Zu spät merkte nun auch der junge Mannn, daß die Schöne ihm, al» sie ein Paketchen Knoblauchwürstchen in seine Tasche steckte, ihm dabei sein volles Portemonnaie gestohlen hatte.

Duisburg, 4. Dez. Wie weit die Haft­pflicht unter Umständen geht, zeigt der nach­stehende Fall. Am 31. Mai 1904. ging der siebenjährige Jolef K. an der Wohnung des Metzger? F. in Oberhausen vorüber, vor dessen Tür zwei Hunde, beide ohne Maulkorb, lagen. Der Terrier sprang auf den Knaben zu; dieser lief aus Angst auf die Straße, wo er von beiden Hunden verfolgt wurde. Hier sprang ihm ein Hund gegen die Brust, sodaß er auf die Erde geworfen wurde. Im selben Augenblick fuhr ein Wagen vorüber, von dem der Knaben über­fahren wurde. Für den durch diesen Unfall entstandenen Schaden wacht nun der Vater des verletzten Knaben den Besitzer der Hunde, den Metzger F., verantwortlich. Dieser wendet für alle Fälle überwiegendes konkurrierendes Ver­schulden ein, daß daran liege, daß man den Jungen unbeaufsichtigt aus die Straße gelassen habe. Da«

die Bedauernswerte vergangene Woche gestorben ist. Die Verschiedene hinterläßt 7 unmündige Kinder.

Hofgeismar, 12. Dez. Nach der Volks­zählung vom 1. Dsz. beträgt die Bevölkerung in hiesiger Stadt einschließlich de8 Militärs 4857. Davon sind 2678 männlich und nur 2179 weiblich. (Auf nach Hofgeismar.)

©Üttingen, 12. Dez. Zur Uebergabe des neuen physikalischen Instituts an die Universität wurde von einem früheren Angehörigen deS Lehrkörpers der letzteren eine Zuwendung von 5000 Mark als Grundstock für die Einrichtung einer Mccha- nikerschule gestiftet.

Darmstadt, 12. Dez. Im Handelsregister des Amtgerichts I ist folgende Eintragung vollzogen worden:Großh. keramische Manufaktur, In­haber Seine Königliche Hoheit Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen."

Ausland.

Großbritannien. Der frühere deutsche Gesandte in Peking Herr von Brandt, schreibt in derNeuen Freien Presse': ES ist viellicht nicht ohne Interesse, sich einmal zu vergegen­wärtigen, waS England, dessen Presse nicht genug über die ehrgeizigen Pläne Deutschlands schreiben und schreiben kann, in den letzten dreißig Jahren» ohne sich dessen besonders zu rühmen, an neuen Gebieten erworben hat. In Asien: Sokotra 1876, Britisch-Nord Borneo 1882, Brunei 1880, Beludschistan 1876 bis 1899, Birma 1885, Sikkim 1889, die Lackediven 1877, die Vereinigten Malohischen Staaten 1887 bis 1896, Zypern 1878. Waiheiwai 1898, Kowloon 1898, das heißt, die Kleinig­keit von 361,301 englischen Geviertmeilen. Und in Afrika: Basutoland 1884, Betschuansland 1888, Zentralafrikanisches Protektorat 1891, Ostafrikanisches Protektorat 1891, Uganda 1894 bis 1898, Sansibar 1888 bis 1890, Peraba 1901, Nigeria 1884, Oranje-River-Kolonie 1900 bis 1902, Rhodesia 1888 bis 1889, Somaliland 1884, Transvaal 1900 bis 1902. Zusammen 2,002,995 englische Geviertmeilen. Die An­gaben sind englischen Werken entnommen. Die englische Handelsflotte hatte nach Lloyds-Register am 30. Juni 1905 einen Raumgehalt von 17,009,720 britischen Registertonnen, tzegenüber von 3,564,798 Tonnen der deutschen und 1,728,038 Tonnen der französischen Handels­flotte. Und solchen Zahlen gegenüber wird Deutschland als bei allgemeine Feind verklagt, dessen Ländergier und kommerzielle Konkurrenz eine Gefahr für olle anderen Länder bedeute! Das Traurige bei der Sache ist, daß die Hetze tatsächlich den Erfolg gehabt hat, in der eng­lischen Bevölkerung den Glauben zu erwecken, daß England in seinem Handel, in seiner In-

yiatbutfl.

1889 hatten

1894 .

1895 ,

1896 ,

1898 ,

1899 ,

1900 ,

1901 .

1902 .

1903 ,

1904

1905 ' ' 2Ö133 ' ' 1630 ; '

Die Zunahme feit der letzten Volkszählung un

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt. ______________

»im.

1

als: aftS. umS, ittte« hl in teu

Haltungen und 839 Studenten.

1886 hatten wir 950 Studenten.

1887 hatten wir den lOOOjten Studenten. Das Mili­tär zählt jetzt 369 Mann. Am 1. April kam das 11. Jägerbataillon hier weg und das 2. Bataillon vom Füfilier-Regiment Nr. 80 nach Marburg. Am 1. April 1888 kommt das 11. Jägerbataillon wieder nach

, , 10122 Einw.,

' ' 11225 . 704St.,993Wohnh,

' , 11280

' , 125'20

' . 12594 , 6435 männliche,

6210 weibliche, 1003 Wohnhäuser, 2328 Haus-

Landgericht Duisburg hat den Beklagten zum' Ersatz deS ganzen Schadens verurteilt, indem es ausführte: § 833 B. G. - B. bestimmt: Wird durch ein Tier der Körper oder die Ge­sundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ift derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daran» entstandenen Schaden zu ersetzen. Hiernach müsse zwischen der Handlung de» Tier» und, dem entstandenen Schaden ein ursachlicher Zu­sammenhang bestehen; e8 genüge aber eine nur mittelbare Einwirkung des Tier». Der Einwand deS mitwirkenden Verschuldens sei nicht be­gründet. Denn darin, daß ein schulpflichtiger Knabe allein auf die Straße geschickt werde, könne ein Verschulden nicht erblickt werden. DaS Gericht hat hiernach den Beklagten zur Zahlung von 200 Mk. verurteilt und ferner festgestellt, das der Beklagte verpflichtet sei, dem Sohn deS Klägers allen weiteren Schaden zu ersetzen, der ihm aus dem Unfall noch ent­stehen wird.

Bautzen, 12. Dez. Gestern begann vor dem hiesigen Schwurgericht die Verhandlung über die Ermordung der sechs köpft gen Familie des Glasmachermeisters Linke in Ka­menz. Und zwar ist es der 36jährige Meister Linke selber, der sich unter der schweren Beschul« digung des sechsfachen Mordes und der vorsätz­lichen Brandstiftung zu verantworten hat.. Er wird beschuldigt, wie derFrkf. Ztg." berichtet wird, in der Nacht zum 31. August d. I. seine da« mals im 36. Lebensjahre stehende Ehefrau, ferner seine im Alter von 510 Jahren stehen­den vier Sohne und seine 65jährige Schwiegermutter mit einem Bell ermordet und dann das Haus in Brand g e st e ck t zu haben, um seine Tat zu verbergen. Linke leugnet bei seiner Vernehmung alles. Sach­verständiger Universitätsprofessar Dr. , Kockel- Leipzig bekundet: Die an der Hose (die Linke da­mals trug) befindlichen Blutspritzer stammen di- rekt von den Beilschlägen her. Er hat entweder eine Zertrümmerung von Arterien stattgefunden oder sie stammen von Schlägen in fließendemBlnte her. Die Blutflecke, an einer ebenfalls Linke ge­hörigen Bluse können unmöglich als Waschfleck« aufgefaßt werden: sie bestehen ans direkt angs» spritztem Blute. An der Bluse befinden sich auch größere Flecken frischen Blutes und ein Stück menschlicher Gesichtshaut. Die Uebertragung muß sicherlich direkt bei ober nach der Tat auf die Bluse erfolgt sein. Auch das Hemd weist Blutflecke auf. Im Anschluß daran bemerkt der Vorsitzende zum Angeklagten: Ich kann Ihnen nur raten, angesichts dieser Bekundungen ein offe­nes Geständnis abzulegen. Sie können sich da­durch allein vor der schwersten Strafe schützen. Angeklagter, ganz ruhig: Ich weiß doch ganz gs< nau, daß ich es nicht gewesen bin. Sachverst- Dr. Streit, Bezirksarzt in Bautzen, bekundet, et habe mit Dr. Böhme-Kamenz die Sekfion der sechs Leichen vorgenommen. Die Todesursache Ivar Schädelzertrümmerung. Er demonstriert de« Geschworenen an den Schädeln die ungeheuer­lichen Verletzungen. Der Ehefrau war die Stirn eingeschlaaen, der Schwiegermutter das Gesicht und ein Auge, dem ältesten Sohn war der .Hinter­schädel zertrümmert, der zweite durch Schläge auf die rechte Gesichtshälfe getötet und der Un­terkiefer zertrümmert worden,, ebenso die Nase, dem dritten Sohn war die linke Kopfseite zer­schlagen, dem jüngsten Kinde das Scheitelbein. Alle Personen batten die Schläge mit der stump­fen Seite eines Bestes in liegender Stellung er. halten. Bei der Schwiegermutter ersah man aus Wunden am Halse, daß sie gevackt und ertoiirflt worden ist, nachdem sie erwacht war. Es muß angenommen werden, daß sie auf den Mörder einbrinaeit wollte. Alle anderen Personen sind im Scklafe erschlagen worden. Dert. Justizrax Seiffert: Kann es sich bei dem Angeklaaten nicht um einen Geisteskranken bandeln? Er verhält sich hier doch ganz ruhig k Dr. Streit: Der Vater Linkes ist allerdings an Gehirnerweichung gestor­ben. Ich zweifle aber an der Geisteskrankheit Linkes. Es kommt sehr häufig vor, daß Geistes­kranke durchaus normale Kinder haben. Di» Krankheitsursache kann ja erst nach der Geburt der Kinder entstehen. SaLverständ. Dr. Bohme- Kamenz schließt sich diesem Gutachten an und be­tont, daß die Tat gegen 4 Uhr morgens, verubf sein müsse. Darauf begann die Zeugenverneh­mung. Am Mittwoch verurteilte das Schwurge­richt Linke wegen Ermordung seiner Frau. Schwiegermutter und vier Kinder sechs Mas zum Tod e. _______!

Marburg und Umgegend.

(Nachdruck aller Originalartstel Ist gemäß F 18 Urbäerr-cht- nur mit der deutlichen Ouellencmgcwe

»Oberhest, Zig." gestattet.!

Marbnrq, 14. Dezember.

Eine Hilfsaktion für Vie Deutsche« in Rußland ist tote schon gestern kurz gemeldet wurde, in einer zahlreich besuchten Versammlung, ote auf Einladung der Professoren Harnack und v. Bergmann im Abaeordnetenhause stattfand, in die Wege geleitet toorden. Die Versammlung, die einen vertraulichen Charakter trug, war von Mitgliedern aller Fraktionen des Hauses und vielen anderen Herren besucht Auch einige Deutschrussen toohv'-n ihr bei und schilderten aus eigener Anschauung die Zustande,, die in beit Ostseeprovinzen herrschen. Der eine dieser Herr-n, besten Familie feit Jahrhunderten in Kurland ansässig ist erzählte laut Bericht beS .L.-Ack wie aut das Verhältnis zwischen Deutschen, Letten und Ehsten ge- toesen, bis die Schulen rusfifiziert tourbeit; Mst den russischen Lehrern zogen die revolutionären Ideen ein und wurde der Rassenhaß anaelacht. Jetzt uaben die lettischen Bauern da8 anarchistisch sozial mische Programm angenommen. Sie zahlen keine Steuern, setzen die Gemeindebehörden ab und totalen, tbre eigenen, in denen auch die Frauru Sih und Stimme haben, fordern die Austeilung der staatlichen Lande- reien und Verstaatlichung sämtlicher Forsten, m denen kein Holz für die Ausfuhr mehr nelchlagen werden darf usw. Es herrscht völlige Anarchie. Der Kampf geht in erster Linie gegen die Deutschen, die loyal geblieben sind. Auf dem Lande und in bett kleinen Städten sind die Deutschen wehrlos, in Riga mögen sie sich vielleicht halten, da sie eine gute Miliz gebildet haben und 1200 Mauser besitzen. Die russischen Behörden sind machtlos und sehen mit verschränkten Armen zu. Am meisten ge­fährdet find die Pächter, meistens Deutsche, , die Pastoren, Förster und Gutsbeamten. Diese sind fast wehrlos den Mörder» und Räuber­banden preisgegeben, werden erschlagen oder vertrieben und sind brotlos. Schlimm ergeht es auch den deutschen Haudtoerkern. Sie müssen Hab und Gut im Stich lassen und fliehen, wenn fie sich den Letten nicht aulchiießen, was fast keiner tut. Der Redner schloß mit dem Rate, nicht die Auswanderung dieser Leute zu fördern, sondern die Mittel aufzubringen, um die Deutschen aus ben Ostseeprovinzen während der schlimmen Zeit zu unter­stützen und so in jenen Provinzen ein starkes Deutsch­tum gegen die Slawen zu erhalten. , Prosiss. r Schiemann erblickt die Dinge in Rußland im schwär­zesten Lichte. Menn nicht alles trüge, bereite sich in den russischen Ostseeprovinzen eine furchtbare Kata­strophe vor. In ganz Rußland seien zwei Millionen Deutsche, unter ihnen 150000 Reichsdeutsche, zerstreut, und es sei die Pflicht de ^Deutschen im Reichs ihre Brüdcr irn Auslande nicht im Stiche zu lassen. Nach einer eingehenden D Skusfion wurde einArbsits- auSschuß, mit dem Rechte der Kooptation, eingesetzt, der einen Ausruf an das deutsche Volk erlassen und die Hilssaküon leiten soll.

* BedölkernngSvorgänge in Marburg. 1771 nach dem fiebenjähriaen Kriege hatte Marburg 5076 Einwohner, 1783 5833 Einw., 1811 6180 und 1814 6106 Sinto. und zwar 2910 männliche, 3198 weibliche.

Virrteljährlicher Bezugspreis: bet der Edition 2 Mk, an - bet allen Postämtern 2,25 M. <egcL Bestellgeld).

1 V12. JnferttonSgebührr die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Neclaiuen: die Zeile 25 Pfg.

Deutsche Kolonien.

Kiaulschon. Das neue Zusatzabkommen tu ber deutsch-chinesischen Zollvereinbarung über baS Kiau'schougebiet, baS, wie gemeldet, don bem brutschen Gesandten in Peking, Frei­herrn Mumm von Schwarzenstein unb dem Direktor der chinesischen Seezölle Sir Rob. Hart unterzeichnet und das deutscherseits auf Wunsch der Tsingtauer Kaufmannschaft und Mch Anhörung der heimischen deutschen Jnte- keffenvertretungen abgeschlossen ist, bestimmt, haß hinfort ein beschränktes Freihafengebiet geschaffen wird und der übrige Teil deS deut­schen Schutzgebietes an das chinesische Zollgebiet angegliedert wird. Hierdurch wird die von den Kaufleuten gewünschte Vereinfachung und Be- schleunigung der Zollabfertigung erreicht und der kaufmännische und industrielle Verkehr zwischen der deutschen Kolonie und dem chine­sischen Hinterlands erleichtert. Zugleich erhält das deutsche Eonvernemert ohne besondere Ver­waltungskosten eine neue Einnahmequelle, indem ihm 20 Prozent aller Einfuhrzölle, die das chinesische Seezollamt in Tsingtau erhält, zu- fließen.

. 16033

, 16133

. 16758 . u. 1115 Stud. im S

. 17 085 , , 1222 , ,

, 17527 . , 1170 , i

, 18000 . , 1100 , ,

, 18351 , , 1380 , .

, 18744 , , 1384 , ,

. 19353 , . 1410 , .

Wir bitten, mit der Aufgabe der WeihnachtS- gNzrigru

«cht bis M lchien Angtsblick in matten,

sondern dieselben so früh al» möglich einzusenden ^möglichst am Tage vorher) damit ein geschmackvolles und auffälliges Satz­arrangement

ermöglicht werden kann.

Die Expedition.