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.Sehr wahr.
erwiderte ihm Fräulein von
Lingen.
.Dazu gehört eben die Möglichkeit, mit
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wein ^cann von Welt, benahm sich 1 i ■ Acker' und — trug sehr gute Handschuhe.
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Erscheint wöchentlich siebe» mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, UnivrrfttLtS-Buchdruckerei 40, Marburg, Markt 21. — Telephon 55. ö'
„UnsereinL ist nicht immer imstande, die eigene geistige Kochfrau soviel spielen zu können," sagte sie. „Die Mehrzahl der Männer übrigens entschieden auch nicht. Woher nehmen Sie die Ingredienzen zu Ihren Mahlzeiten? — oder ist die Frage unbescheiden?"
„Durchaus nicht. Aus Büchern, vor allem aber aus dem gesprochenen Wort. Der Gedanken- austausch mit anderen ist mehr wert als Lektüre."
Marburg
Dienstag, 5. Dezember 1905
(Nachdruck verboten.),
Die Brücke.
Rowan von Willy Scharia«.
(Fortsetzung.)
Autoritäten sprechen zu können, oder wenigstens doch mit Menschen, welche sich mit den einschlägigen Gegenständen beschäftigt haben oder noch beschäftigen. Und das dürste nicht immer leid# sein. — Wohnen Sie in einer kleinen Stadt?"
Der Mann sah die lebhaft sprechende junge Dame überrascht an. Sie schien wirklich den Ar. stkel wie so viele Zeitungsleser überflogen zu haben, die es für ihre Pflicht halten, ihr Matt vom Leiter bis zu den Familiennachrichten ge- wissenhast durchzunehmen. Mele, namenüich Damen, auch umgekehrt. Sie begann ihn zu interessieren, uneingestandenermaßen imponierte ihm ihr sicheres selbstbewußtes Auftreten.
Er schüttelte den Kopf.
„Nein," bemerkte er und blickte für einen Augenblick an ihr vorbei durch das Fenster in den niederströmenden Regen. „Nein — und ich bin zuweilen, wenn auch selten, geneigt, ein „leider" dem Nein hinzuzufügen. — Mein Beruf zwingt mich, in der Großstadt zu leben, wohl oder übel. Es geht nicht anders. Ein Schriftsteller muß in der ^.rrßstodt Hausen."
„Eirtschuldige» Sie, das dürfte nicht ganz stimmen," unterbrach ihn Fräulein von Lingen. „Ich weiß von einer ganzen Anzahl, welche in einer kleineren Stadt, oder auf dem Lande leben. Ruhe, behagliche Beschaulichkest könnte Ihrem Beruf doch nicht abträglich sein."
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-Eine Selbsterkenntnis, die immerhin zu loben »st,' meinte sie, über seinen Eifer lachend. „Ich vrn übrigens mit dem ArtikÄ durchaus nicht ein- verstanden. Wollen Sie ihn lesen?"
„Danke nein. Leitarttkel von Tagesblättem vermeide ich grundsätzlich. Sie sind stets einsettig und ich mag mir auch nicht meine geistige Nah- vung von anderen Lauten schön auf einer SchiissÄ vnrichten lassen. Ich koche mir dieselbe gern selbst."
feine Zustimmung von dem in der Kommission zn führenden Nachweis der militärischen Notwendig!« der Bahn abhäimig. Mit großer Entschiedenheit traten für die Vorlage die Abgg. v. Böhlendork Kölpin rlonfj, Graf v. Arnim (Rp), Dr. Semler (nL$ Schrader (fr. Vgg.) und Abg. Lattmann (Wirtschaft, Vgg.) ein. Letzterer machte der Regierung zum Bot Wurf, daß sie die technische Möglichkeit der Bad» nicht schon in der Denkschrift genügend erwiesen hab^ sodaß die Verabschiedung deS Entwurfs ohne Roou Mission sberatung leider nicht möglich sei. Auf Hf Anfrage des Redners, ob die Regierung eine tnfolgtz deS BahnbaueS eintretende Bodenspekulation voll vornherein unmöglich machen wolle, beantwortete ettz Regierungskommifsar in zustimmendem Sinne. Ein« ganze Reite von Regierungsvertreter« gaben de« Abgeordneten die gewünschte Auskunft. Besondere« Bestall fand dabei der vor kurzem aus Südwestafriktz beimgekehrte Oberst Deimling, der Milde gegen btt Eingeborenen mit Recht als Grausamkeit gegen btt eigenen Leute hinstellte.
Nach weiterer Debatte wurde die Vorlage bei Budgetkommisfion überwiesen,
Mittwoch l Uhr: Erste Lesung beS StatS, Motte«. Vorlage, Steuervorlage.
, „Sollten Sie nicht dabei Gesichr laufen, ein- zu werden?'^ fragte sie rasch.
, "Tch sagte ja, ich koche sie mir allem. Nur kochen. Produzieren kann ich selbstverständlich Lechaus mcht alles selber, was ich mir koche. Ich »ewtge es mir aus den natürlichen Quellen."
Er nahm den Hist ab und legte ihn auf das »«senüber. befindliche Sitzpolster. Unwillkürlich rucfte^ er rhr etwas näher.
„scheu Sie, gnädige Frau, die Zeitungen ^erderi für einen Durchschnittsleserkreis geschrie- teuk. ganz bestimmte Menschen, welche von aus Neigung oder durch Suggestton einer bestimmten Masse angchörm. Für bk schreibt ■ an. Und der Durchschnittsleser sagt dann hoch, vemevlgt: Ganz meine Meinung: ich hätte es schreiben können. Die Zeitungs» weil,chei, aber- glaubsn oft genug selbst nicht, waS I« schreiben. Es ist nur für die Abonnenten." i Hanns lachte.
ein so beredtes spöttisches Kacheln um bte Augen, und das gefiel ihr. Er t0l£ wre ein Mann von West, benahm sich wie
— Dem Reichstage ist eine im Reichsmarineamte bearbeitete Sammlung stattstischen Materials zuge» gangen über die Entwicklung der deutsche« Seeinteressen in dem letzten Jahrzehnt. Die Einleitung sagt: 1879 war die Ueberzeugung allgemein, daß der Aufwand für eine starke Flotte nur eine Rifikoprämie fei. Die Aufgabe, die zunehmende Bevölkerung zu ernähren und zu beschäftigen, sei nur erfüllbar, wenn diejenigen Zweige Volkswirt»
Deutsche- Reich.
Berlin, 4. Dez.
— Seine Majestät der Kaiser, der am Mei» tag abend wie schon berichtet in Moschen eintraf, jagte am Samstag mit einer größeren Jagdgesellschaft auf Fasanen, von denen der Kaiser 1186 Stück er» legte. Die Strecke wies im ganzen 2612 Fasanen und 155 Hasen auf.
Bierteljährlicher »ezugsprei,: bet der Expedition 2 M. 1YÖ bet allen Postämtern 2,25 M. <e$tL Bestellgeld).
Infertton,gebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Ptz.
Reclamen: die Zeile 25 Big.
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entlaffenen Reservisten, die im Verein mit beschäftigungslosen Arbeitern leicht zu Unruhen veranlaßt werden können. Da Odessa von Petersburg infolge de- Telegraphen», Eisenbahn» und Poststreiks völlig abgeschnitten ist, herrscht größte Ratlosigkeit.
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19531 d. d. Bl. ile aus un ent» n jahrl. wurde- Nedizia. nover, !. ,'9535
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„Güviß nicht, aber — doch verzeihen Sie eine I Hoffnungen, eingestürzten Luftschlössern, bis end« Zwischenfrage, gnädige Frau, schriftstellern Sie I uch ein kleiner Erfolg kam. Eine viel gelesene, etwa selbst?" , I wenn auch minderwerttge Berliner Zeitung nahm
„Noch brauchen Sie meine Konkurrenz nicht I einen Roman von ihm. Man sprach davon, das zu fürchten," sagte Hanns von Lingen und lachte I Eis war gebrochen.
"SÄ Än meIobif*en leicht auf; „Presse und Theater sind wie spröde Schönen,
fr°^nen6 •!renr I die eifrig umworben werden sollen. Für manche
Strapazen der letzten Zett erholt habe. Vor eint- I Bewerber sind sie sehr zugänglich, sie ergeben sich e ntujjtc rhn I erj-ten Ansturm, andere muffen sich erst ein
Heitmangel wieder aufgeben. | Dutzend Körbe holen, ehe sie erhört werden.
knnr e uoch einmal leise auf und fügte I ggielep wird dies Glück aber überhaupt nie zu teil.
I Und darin sind beide gleich, daß sie ihre Gunst soll, den Tag nicht vor dem Abend loben, I durchaus nicht den Besten spenden, denn sie sind ^tzt noch nicht Wissen, ob ,noch einmal ^nisch, willkürlich, unberechenbar."
der Geist über mtd) fommen wird, mich zu zwin- I „Unb jetzt haben Sie eine feste Stellung der ^uhl der tmtevergießenden Frauen zu I Großmacht Presse gegenüber gewonnen?" fragte Äre ^°.rlauh9 ^er. weiß ich esnoch mG. gräurein bon Lingen.
Das aber weiß ich genau, ttt die Großstadt werde I - .. m . ,,
ich zu diesem Zweck nicht ziehen." t Er zuckte die Achseln. — Manchmal dachte er,
„Man muß es schon, will man sich durchbeißen. & ^nnte«
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dige Frau, ich würde meine Nerven freiwillig der | Fräulein von Lingen blickte zum Fenster hm» Vernichtung durch die Großstadt anssetzen? «us, soweit das überhaupt möglich.war; die Schet- Nimmermehr. Vorläufig aber muß ich aus- be« waren beschlagen und der Nebel draußen war harren, unter allen Umständen ausharren. I ^wler geworden.
Uebrigens ist es erträglicher geworden, als es I__Plotzuch sagte er, tnbem er sich halb bon feinem
füher war. Ich darf mir im Jahre eine mehr- Hitze erhob und eine Verbeugung gegen die sich
monatlich:- Erholungszeit im Wald und Feld I ww zuwendende junge Dame machte: ,
gönnen, auch sind die Vororte um Berlin nicht I „Sie gestatten mir, eine Unterlassungssünde ganz so schlimm als die eigenttiche Stadt." I gut machen zu dürfen, gnädige Frau, und mich Hanna von Lingen, die übrigens auf den An- 1 Ihnen selbst vorzustellen., Doktor Hans OertÄ." ruf Hanna kaum gehört haben dürfte, da niemand | Hanns von Lingen blickte den Sprecher groß sie anders ansprach als Hanns, fragte nun nach I und überrascht an.
der Art der schriftstellerischen Tättgkeit, und er I „Hans Oertel," wiederholte sie und machte erzählte — erzählte mehr, als im übrigen es seine I eine leichte Verbeugung. „Sind Sie der Ver- Art war. , faffer von „Ebba Gucrit"?" , „ j.
Er sprach von den Mißerfolgen, die anfangs I Er nickte mit dem Kopf. ' '
alle Versuche begleiteten, von den getäuschten | ...:_______... i sFortsetzuna folgt.)
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I andauern wird. De« Dienst auf dem Tele» AK-kUkstk I graphenamt versehen Soldaten, die aber nur
Stettin, 8. Dez. Der Gesamtvorstand des I mit den Morse. Apparaten vertraut find und Deutschen FlottenSverein» trat gestern nach- | deshalb wenig leisten. Depeschen nach Berlin mittag im Herrenhause zusammen, um zur | werden zwar angenommen, mit dem Vorbehalt, Flottenvorlage Stellung zu nehmen. Zu dem» I daß sie nur nach Maßgabe der Möglichkeit selben Zwecke will der Alldeutsche Verband auf | abgefertigt werden. Die Post hat ihre Tätig» de« 17. Dezember nach Leipzig einen außer» keit gänzlich eingestellt, Briefe und sonstige ordentlichen Verbandstag berufen. I Sendungen werden weder angenommen, noch
Berlin, 3. Dez. Abg. Eugen Richter hat I ausgegeben. Die Eisenbahnzüge nehmen noch der „Fr. D. Pr.* zufolge, da» Mandat für daS Briefe, die direkt in die Postwagen abgegeben Abgeordnetenhaus niedergelegt, gedenkt aber I werden, mit. Man weiß aber nicht, ob dies das Reichstagsmandat noch zu behalten, um I nicht ebenfalls heute oder morgen aufhört. Die eventuell an wichtigen Abstimmungen de» I Telegraphenämter, die Hauptpost und die an» Reichstags teilnehmem zu können. Ausübung deren Hauptpostämter werden militärisch be» eines Doppelmandats aber fei ihm, wie et I wacht, und zwar ist zu diesem Zwecke eigen» seinem Wahlkomitee mitteilt, für absehbare ein Regiment Infanterie au» der Provinz Zeiten nach seinem derzeitigen GefundheitSzu» I herangezogen worden, stand unmöglich. I Konstantinopel, 2. Dez. Die Besatzung
Stettin, 2. Dez. Aus der Werft be» Vul» I de» hiesigen russischen Stationär» meutert, kan in Stettin lief heute mittag da» für die I Versuche de» russischen Botschafters, die Leute kaiserliche Marine erbaute Panzerschiff »Pom» I 8U beruhigen, sind bisher erfolglos geblieben. I nur erfüllbar", wenn diejenigen" Zweige Volkswirt» I
mern" 'von Stapel. Die Taufe vollzog der I Kopenhagen, 2. Dez. Wie da» hiesige I HaMicher Betätigung geschützt werden, welche dem I Deutsche Kolonien,
übemafibent der Provinz Pommern, Frhr. Är“ «eben. 3lur fJllönnen'bie’&ateriÄbLrn” Südweftafrika. Das Burenkomplott i»
von Malhahn. I « .* sk ,telegraphische Verbindung mit I bezahlt werden, die als steigender Einfuhrüberschuß I Windhuk hat, tote die neueste, hier eintreffend»
Rudolstadt, 2. Dez. (SB. B.) In der I Rußland vollständig unterbrochen. I allen Schichten der Bevölkerung zugute kommen. Der I Nummer der Windbuker Nachrichten" meldet
heutigen Sitzung desLandtage» wurde die For» Odessa, 2. Dez. Hier wird ein allae» I Umfang des SchuhaufwandeS muß mit dem Werte ufi infofetn eineSübne oefunben als bie Fürsten unt 52,000 Mark zu erhöhen, abgelehnt. I an,„ Aufrufe I fgt find gewachten, doch nicht der Vermehrung der I beide aus ber Kapkolonie, zu je fünf Jahr«
Dagegen stimmten acht Sozialdemokraten, drei I verteilt, bte zu ZudenmaflakreS auffordern. I zu schützenden Jntereffen vorangeeilt, auch nicht der- I Gefängnis verurteilt wurden Bezüglich weiterer Abgeordnete enthielten sich der Abstimmung, London, 2. Dez. Die Meldung auS wmmen siÄ Staatsaufgaben zu kurz ge- Angeklagten mußten neue Zeugen vernommen vier stimmten dafür. Staatömmister Frecher I Zarskoje Sselo, daß dort Maffenverhaftungen I _ $ ab Mattem^ vai mit Unterftütnm« I werden. Die Beweisaufnahme inbetreff d«
von der Recke erklärte darauf im Namen de» I von Soldaten der Husaren», S hützen» und I der konservativen Partei deS Reichstags den Antrag Verurteilung ergab, daß diese in der Tat für
FUrtten den Landtag für ausgelöst. I Kürassier Regimenter stattfanden, wird hier mit I auf Einführung deS sogenannten kleinen I einen Ueberfall und Raub Genoffen warben.
Rom, 3. Dez. Ein offiziöfeS Kommu-- I folgendem Zusatz veröffentlicht: Ein Großfürst I Befähigungsnachweises, wie er von dem I Die Höhe ber Strafe wurde vom Gericht bamit
mqu6 ber .Tribuna" stellt fest, baß sich die habe sich zum Diktator erklären und den Zaren ÄÄ Ä & begründet, daß der Plan in der jetzigen kriege»
».„^uUchland und Italien wandte I verhaften lassen wollen. Dabei habe er sich auf I Befugnis zur LehrUngshaltung nur den Personen I rischen Zeit von besonderer Gefahr war und
Mit der söittte um ihre guten Dienste zur Bet- I bte Unterstützung ber Sozialisten gegen ein Ber» I zuftehen, die in d m betreffenden Handwerke die Be» I daß im Hinblick auf die Zunahme de» Land»
legung deL Konfliktes. Beide Mächte anttoor» sprechen vollständiger Reform verlaffen. Seine I rechtigung zur Führung des Meistertitels haben. I streichertumS in der Kolonie ein Erempel sta»
k^^?^^i müffe zuerst das Memorandum Agenten seien jedoch bei ihrer Agitation unter AchnAa ei^ tochrt werden muffe. Wie daS Blatt hervor»
der Mächte und dte Finanzkontrolle in Maze» I den Garden zu unvorsichtig gewesen. Ein I fuhren dürfen, wenn sie in ihrem Gewerbe fowohl I hebt, wurde baS Urteil von Deutschen und
oomen annehmen. Sobald dies geschehen {et, I Adjutant be» Zaren habe den Plan entdeckt, I die Gesellen- als auch die Meisterprüfung bestanden I Buren im Zuhörerraum mit großer Befriedigung
würden Deutschland ebenso tote Italien gern I worauf sofort Maffenverhaftungen angeordnet I haben. I ausgenommen.
bXj?""8 bn 25? I°°m w°-dm ! Gouverneur v. Lindequist meldet vom 3V.
rt, 2. D-.. Ein Teil der tz Ä"L"^f°S-8 VEmeMMches. --uvemder. b.B der Wid»ft.nd der H-r-ror.
Demvnstrationsflotte hat heute morgen die In» I abend nach Zarskoje Sselo berufen, um über I Deutscher Reichstag. I gänzlich gebrochen ist. Er habe daher ange»
fel LemnoS besetzt. | bie Finanzlage zu beraten. I Berlin, 2. Dezember. I ordnet, daß bis auf weitere» bie militärischen
. <?!***tfln» 2. Dez. Der deutsche Gesandte I Podtooloczyska, 8. Dez. Bon Privat» I Der Reichstag begann heute die erste Lesung deS | Operationen im Hererolande, insbesondere die ffiSU? -inLnom L Ln ÄÄ“ -uld-bnng von H-.«°«,-!.°n durch P^-nMen
i-b-n wie der & Zig. g-I-b°It wird-in dort nen.^Metze,-s-n b-,3rch,-t8v,!rd.»?«« in SÄ kSÜL' WS“?”' D»-«b,-'-M-ßn-hmeward,
unterzeichnet, wonach der Zollan» I Kasernen bie Soldaten durch Proklamationen I Bahn für die Verpflegung unserer in Südwestafrika I lbdoch bte strenge Bestrafung bet Verbrecher
schluß KiautschouS an baS chinesische Zollgebiet I zur Ermordung der Juden aufqeforbert werden. I kämpfenden Truppen anschaulich beleuchtete und seiner I und Rädelsführer nicht berührt. An den Orten
am 1. Januar 1906 in Krast tritt. | Generalgouverneur General Kaulbar» erklärte Ä’Z” Omb"" mb Eb°i"°"° Sam».
= I JP einer Unterredung mit den Vertretern der I befürworten habe, die im Jntereffe der braven in I lung der noch im Felde befindlichen Eingeborenen Oi.f Qrtfi. SPnfcffltth I dreffe, die Truppen seien entrüstet übet bte Afrika kämptenden deutschen Soldaten gemacht sei. I ter grufcAt bDn Missionaren einaeriAtet
out in JlUplunD. I provozierende Haltung ber jüdischen Bevölkerung; I Abg. Erzberger (Zentr) unterzog den Entwurf einer I uuter Aussicht von Missionaren etngertqtet.
Warschau, 2. Dez. Das Ende beS Tele- er könne daher eine Bürgschaft für die Auftecht» i’ÄÄ Den Herero» seien bie vorstehenden Maßnahmen
gtaphen» und PostauSstandes ist nicht abzusehen; I erhaltung ber Ordnung nicht übernehmen. Am Att luchedingter Gegner^?er Vorlage"^igte fich^Aba durch eine in zahlreichen Exemplaren verbreitet»
Man befürchtet, daß er vielleicht noch Wochen I bedenklichsten seien bte vielen müßig gehenden I Sebebour iSoz); Abg. Kopsch (srs. Vg.s machte I Proklamation bekannt gegeben.