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qlteber des Zentralstreikkomitees, sowie den Präsidenten des Kongresses der Eisenbahndelegierten empfangen. Er ermächtigte sie, alle Bahnstreikkomitees telegraphisch zu benach-
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nuug vermieten.
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Aber sie verriet mit keiner Silbe etwas von dreiem, Geständnisse, denn warum sollte sie nicht auch ernrnal, ein kleines Geheimnis haben? —
Das Weihnachtsfest war herangekommen und beide Damen hatten nun vollauf zu tun, um mit ihren Arbeiten fertig zu werden.
Viola hielt sich wieder stundenlang in ihrem k-einen, hübschen Salon einfach auf, und selbst ^cagda konnte nicht, erraten, was „die Kleine", w nannte sie sie meist, denn eigentlich nur vor. brachte Cf}ri''to5enb Lösung des Rätsels
Würde er an Violas Seite Glück finden, das er so sehr verdiente?
Sie wollte es ihm von Herzen gönnen, wenn es so war; denn gegen diese Liebe, das sah sie ein, war ed unmöglich, anzukämpfen.
So bemühte sie sich denn redlich, die sie erfassende Eifersucht zu bemeistern, und seltsam, eS gelang ihr rascher, als sie es sonst gedacht.
Viola war in den letzten Monaten so gut, so nachgiebig geworden, sie hatte sich all' ihre Keinen, hochmütigen Eigenschaften so gründlich abgewöhnt und sich so willig und freudig in alles gefügt, daß man das Beste von der Zukunft hoffen konnte.
Und so hoffte Magda denn auch das Beste für das Glück des geliebten Bruders, und deshalb war sie heute bescheiden zurückgetreten, um der künftigen Schloßfrau den Vorrang zu lassen, und neidlos sah sie nun zu, wie Mola an ihrer Seite den Armen die Gaben reichte.
Mit strahlenden Augen stand der Schloßherr dabei.
Eine heftige, reine Freude erfüllte seine Brust. Er hätte das liebliche Mädchen dort in seine Anne schließen, fest an sein Herz pressen mögen! Nicht ihre Schönheit war es, die ihn so bezauberte unb fesselte; nein, es war das echte Gold, daS er unter den Schlacken einer modernen, überfeinerten Er- ziehung gefunden, der Adel der Seele, der trotz so manchen Fehlers hell und glänzend zum Vorschein kam. Er liebte sie um ihrer einfachen Natürlichkeit willen, die ungeachtet der aufge- zwungenen Ueberbildung sich geltend machte, er liebte sie, weil er in ihren klaren Augen den Spiegel einer reinen Seele las und er hoffte mit dem siegesgewissen Mute der Liebe, sich das Mädchen zu erringen und ein echtes, deutsches Weib aus ihr zu machen, treu und rein in Wort und (Sinn, kein höheres Glück als das der eigenen Häuslichkeit kennend.
Violas leuchtende Blicke flogen zu Gerhard sinüber und er las aus diesen schönen strahlenden
Rcucste Telegramme.
Deimold, 5. Nov. Nach der »Lippischen TageSztg." wird die lippische Staatsregierung im Landtag ein Gesetz über die Thronfolge ein- bringen, daS im Falle des AuSsterbens der Biesterselder Linie die Sukzessionsrechte der Weißenfelder Linie sichert.
Danzig, 5. Nov. Der Magistrat hat beschlossen, zur silbernen Hochzeit des KaiferpaareS bei den Stadtverordneten die Bewilligung von 20000 Mk. zu einer Stiftung zu beantragen, die der Heilung tuberkulosekranker Personen des Handwerker- und Arbeiterstandes dienen soll, wozu bereits ein Fonds von 10000 Mk. vorhanden ist.
Dresden, 5. Nov. Bei dem Kommers alter deutscher Korpsstudenten, der anläßlich des 50jährigen Bestehens deS Kvsener 8. C. hier gestern abend stattfand, waren Vertreter der Korps fast aller deutschen Universitäten erschienen. Der König von Sachsen betrat um 9 Uhr abends den Saal, und nahm an der Ehrentafel Platz. Nach der Begrüßungsrede des Vorsitzenden, Professors Dr. Sponsel, erhob sich der König und richtete an die Kommilitonen eine längere Ansprache, zu deren Schluß er einen Salamander auf daS fernere Blühen und Gedeihen der deutschen Korps kommandierte.
Wien, 4. Nov. An der Wiener Universität fand heute bormittap eine große Schlägerei zwischen deutsch - nationalen und slawischen Studenten statt, wobei mehrere Studenten ver-
Deutsche Kolonien.
Südwrstafrtta. In der Gegend nord« westlich Garinai«, in die Hendrik Witbm gezogen ist, sind jetzt zwei Hottentottenbanden festgestellt. Eine davon befindet stch südwestlich Gründorn, wo sie Major v. Estorff mit 2*/i Kompagnien, 4 Geschützen und 4 Maschinengewehren an greifen will. Bei der anderen nm mehr 30 Berittene und 100 Unberittene starken Bande scheint sich Hendrik Witboi aufzuhalte^ Diese Bande überfiel am 29. Oktober westlich FahlgraS einen Proviantwagen, wurde aber von der bei FahlgraS befindlichen Halbbatteri« unter Verlust von fünf Toten und einem Vev wundeten vertrieben und scheint jetzt dem Fisch- stuffe zuzustreben. Die Abteilung Lengerk» sperrt die Wasserstellen zwischen Kiriis-Ost und KiriiS - West. Die Wasserstellen am Fisckfluff, find von Teilen der Truppen deS Bezirks Nordbethanien besetzt. Simon Köpper und Manan« Noroseb, die Häuptlinge der Franzmannhottem totten und roten Nation find östlich auch nach
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck imb Verlag- Iah. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerck
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
heute aus freiem Antriebe dieses Amt gern an Mola ab.
„Sie soll sehen, um wieviel seliger Geben denn ,Nehmen ist," sagte Magda zu ihrem Bruder, als sie ihm von dieser Veränderung des Programms in Kenntnis setzte, „und dann hat sie wirklich so fleißig mitgearbeitet, daß ich ihr den Vorrang von ganzem Herzen gönne."
„Gut und liebevoll wie immer," hatte der Freiherr mit einem, dankbaren Blicke erwidert, und Magda fühlte in ihrem Innern eine tiefe Befriedigung über diesen Entschluß, der ihr gar nicht leicht geworden war.
Magda gab bannt ein altes Vorrecht ab, welches nur ihr oder der Schloßfrau zukam, und eS hatte sie keine kleine Ueberwindemg gekostet, dies zu tun.
Ihr scharfer Blick hatte es längst erkannt, tote es um die Beiden stand, und so herzensgut Magda auch toar, so hatte es ihr doch manche bittere Stunde gekostet, zu sehen, toie eine andere kam und ihr den ersten Platz im Herzen des geliebten Bruders ftreitig machte.
Und wer toar diese andere?
Ein halbes Kind, daß selbst noch iiicht recht wußte, was es wollte, daß von der hohen Aufgabe des Weibes und dessen Pflichten kaum eine Ahnung hatte.
Marburg
Dienstag, 7. November 1905.
Konflikte und Unruhen zu vermeiden, welche die Regierung unterdrücken müfle, um die Unverletzlichkeit von Leben und Eigentum aller Bürger Rußlands jeder Nationalität und jeder Religion sichern zu können. Die strengsten Weisungen feien in diesem Sinne an alle Verwaltungen ergangen.
Petersburg, 4. Nov. Die heute zum erstenmal nach langer Pause wieder erscheinenden TageSblätter feiern einhellig in aufrichtiger Freude die Umwandlung Rußlands in einen konstitutionellen Staat. Die vielfach geäußerte Vermutung, daß die Freiheit des Wortes mehr oder weniger eingeschränkt werden würde, bat sich nicht bestätigt, die ganze Prefle ist gewillt, auf der, neu geschaffenen Grundlage für Ruhe und Frieden zu wirken, und tritt zum Teil in scharfer Weise jenen Radaumachern und politischen „Hooligans" entgegen, deren Sinn für Gegenwart und Zukunft keine Grenzen kennen. In einem begegnen sich alle Residenzblätter, und zwar in dem Verlangen nach schnellster Umarbeitung beS PreßgeseheS und nach sofortiger Befreiung von der lästigen Zensur jeder neu erscheinenden Zeitungkuummer. Die heutigen Zeitungen sind dem Zensor vor ihrem Erscheinen nicht vorgelegt worden. — Ministerpräsident Witte ist noch immer damit beschäftigt, daS Kabinett herzustellen. Bulygin hat seinen Abschied eingereicht. Einstweilen scheint daS öffentliche Leben wieder in eine ruhigere Phase zu treten. Der Streik ist beendet, jedoch in der Hochschule sieht eS noch trübe auS. Die Türen find geschloffen und von Militär bewacht, nur mit der Erlaubnis des Rektors betritt hin und wieder eine Persönlichkeit das stark besetzte Vestibül.
Petersburg, 4. Nov. Der Präsident des MinisterrateS Graf Witte hat gestern drei Mit»
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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im Fluge hatte diese halberblühte Mäd- ■? das Herz des ernsten Mannes erobert,
Nachdruck berBcfetLjt Pflicht nud Liebe.
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t großen, nur selten benutzten Speise,
fünfer s ein hoher Tannenbaum,
ö und ichmnnernd von zahllosen, bunt- farbigen Wachskerzen, geschmückt mit all' dem gjmnwafcn, fugen Tand, toie er ein jedes nmderhcrz mit jubelnder Freude zu erfüllen ver- mag.
®^id) einer Fee stand Viola neben der im hell- >>en Lichtenchmucke prangenden Tanne.
Ein einfaches weißes Wollkleid umhüllte die Mauke, geschmeidige Gestalt.
Wie ein Goldregen flössen die langen Locken uvex den stolzen Nacken herab, kein Band, keine .dieselben und doch toar die zauber- des jungen Mädchen noch nie so ^.,-ch^sdollen Geltung gekommen, als gerade an »r4oa sie strahlenden, leuchtenden
KP,'“ra / ^cmd, um mit der Verteilung der mil- ven Gaben zu beginnen, welche ihre und Magdas lafteT <1QanbC mit nimmermüdem Eifer verfertigt fcÄS, Ä ?ie Schwester des Schloßherrn I doch nicht selbstlos g ■ efe Verteilung übernommen, aber sie trat I Schmerz zu empfinden.
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.schäft mmlung orftand. mit allen nt, sucht, tellung a. inert ft ob. .U.KK15 erbeten.
Deutsches Reich.
Berlin, 6. November- 1;
-— Seine Majestät der Kaiser empfing am vorgestrigen Samstag SPHttag den argentinische» Gesandten Gomez zur Ueberreichung seines Sei glaubigungsschreioens, später den von der Man» dschureiarmee zurückkehrenden amerikanische» Brigadegeneral Barry und deffea Adjutanten Kapitän Cloman. Zur Frühstückstafel toar« unter anderen geladen der italienische Botschaften Graf Lanza und Klosterprobst v. Siliencron, bee über die Herausgabe des Volksliederbuches Vor- trag hielt.
— Der Großherzog von Hessen mH die Großherzogin toerben heute Montag vort Paris nach Darmstadt zurückkehren. Prinz untz Prinzessin Heinrich von Preußen werden heute abend zum Besuche bei dem Grotzherzogpaar ein, treffen.
— Wie „Staatsanz." und „Nordd. Ztg." meU den, trat das StaatSministerium am Samstag unter dem Vorsitz seines Präsident« Fürsten Bülow zu einer Sitzung zusammen. Ma« geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß in btef ser Sitzung über die Einberufung des Landtag« Beschluß gefaßt worden ist.
— Der „Lokalanzeiger" will wissen, di* Reich sfinanzvorlagen enthalten außen der Quittungssteuer und der FahrkartensteuÄi noch andere Stempelsteuern. Von einer fortlaufenden Entschädigung der Bundesstaaten für de» Erbschaftssteuerverzicht sei abgesehen, aber < seien erleichternde Uebergangsbestimmungen vorn geschen. Auch ein fester Reichsschuldentilgungsplan, ähnlich der preußischen Praxis, sei entroot« fen. Die Tabaksteuernovelle enthalte eine Höhung des Tabakzolles und in geringem Matz« auch eine Erhöhung der Tabaksteuer unter vermehrter Begünstigung des Jnlandtabakes.
zeugt von dem großen Umfange der Amnestie-
Petersburg, 4. Nov. Das in Reval liegende Geschwader der Kriegsflotte ist nach HelsingforS gesandt worden.
Petersburg, 4. Nov. Die Meldungen auS der Provinz Hinnen ruhiger. In Rostow, wo die Unruhen mehrere Millionen Schaden verursacht haben, ist der Bahnverkehr wieder aufgenommen. In Riga fand gestern eine Maffenkundgebung statt, an der 150000 Personen teilnahmen. Von 34 Tribünen wurden in sieben Sprachen Reden über die Bedeutung des Manifestes gehalten. Die Truppen wurden mit Rufen: „Es lebe die Armee!' begrüßt. In Noworofsisk ist der Eisenbahnverkehr wieder aufgenommen.
Odessa, 4. Nov. Auch im Laufe deS gestrigen Tages dauerten die Ausschreitungen deS PöbelS fort. Eine ganze Anzahl jüdischer Läden, darunter große Geschäfte in den zentralen Straßen, wurde geplündert. Mehrere Fabriken vor der Stadt sind niedergebrannt. Die Hospitäler sind mit Verwundeten überfüllt. Es wurden auch wieder mehrere Personen getötet. Die Konsulate und die Hotels werden von Truppen bewacht. Auch aus Kischinew, Nikolajew, Sewastopol, Rostow und Elisabeth» grad wurden schwere Ausschreitungen deS Pöbelgemeldet, die sich hauptsächlich gegen die jüdischen Geschäfte und Häuser richten.
In Odessa hat die verspätete Energie deS Militärs endlich Früchte getragen, die Ruhe ist einigermaßen wieder hergestellt. Es fanden nur noch vereinzelte Zusammenstöße in einigen Vor- orten statt. Die Opfer der letzten vier Tage und Nächte werden auf etwa 15 000 geschätzt, darunter mindestens 1100 Tote. Das Publikum beginnt die Straßen wieder zu beleben, einige Tramway- Haben sich hinausgewagt.
Petersburg, 5. Nov. Die Petersburger Telegraphen-Agentur verbreitet nachfolgende Mel- düngen über die Unruhen vom gestrigen Tage: In Kutais (Kreis Osurgety) fanden blutige Zusammenstöße zwischen den Truppen und der Bevölkerung statt. In Gadatsch (Gouvernement Tschernigow) hält die Judenhetze schon den zweiten Tag an. In Odessa befahl der Chef des Bo- zirksstabes der Arttllerie, auf die Häuser, zu feuern, aus denen geschossen werde. Die beiden Orte Golta und Oliopol (Gouvernement Cherson) sind in Brand gesteckt.
Moskau, 5. Nov. (Petersb. Telegr.-Aa.) Alle Restaurants und Speifewirtschasten sind infolge des Ausstandes des Dienstpersonal- geschlossen.
Warschau, 5. Nov. Die Beamten der Stadtverwaltung beschlossen, als Amtssprache die polnische zu gebrauchen. Die Angestellten in allen Bureaus der Hauptfemsttoo-Verwaltimg sind in den Ausstand getreten.
Augen die Bestätigung seines Glückes. Ihr Munt zeigte ein seliges Lächeln, während er gütig« Worte sprach, und als die Bescherung zu End« war und die so reich Beschenkten sich dankend entfernt hatten, da warf sich Viola freudetrunken <m Magdas Brust. _
„Wie füble ich mich heute so glücklich, so N» frieden," flüsterte sie. . „
Ein wehmütiger Zug umflorte für eine S» künde Magdas Gesicht; aber sie faßte sich rasch.
„Ich freue mich mit Ihnen," erwiderte si« sanft; „aber nun lassen Sie uns sehen, ob bal Christkind auch unser gedacht." .
Sie zerdrückte ungesehen eine Trane tm Auge unb führte Viola in das Nebengemach, in welchem reiche Geschenke für das junge Mädchen auS- gebreitet lagen. .
Purpurglut auf den Wagen und eine Welt voll Glückseligkeit in den Augen, dankte Mo!» den Geschwistern für die bereitete UeberraschunL dann kam auch sie mit ihren Geschenken.
Für Magda hatte sie mehrere zierliche Stick» teien verfertigt, der unermüdliche Herr vo» Rotteck -erhielt eine Zigarrentasche und Gerhart! eine große Rolle weißen Papiers. Erstaunt entfaltete der Freiherr dieselbe.
„Unser Heim, Magda!" rief er freudig überrascht, als er der sorgsam ausgeführten Zeichnung ansichtig wurde. „Wie hübsch, Sie haben sich selbst übertroffen, Viola!"
„Unser liebes, altes Schloß, getreu bis in bal kleinste Detail," nickte die Schwester, „Sie hätten Gerhard keine größere Freude bereiten können, f meine gute Viola." i
Wie stolz, toie glücklich fühlte sich das jung« Mädchen bei diesen Lobsprüchen.
Und als Gerhard dann zu ihr trat und nttt einem warmen, innigen Händedruck sagte: „Voa morgen an wird das Bild über meinem Schreibtisch hängen, da glich nichts der seligen Freud«,, die Violas ganzes Herz erfüllte- (Forts, folgt.) j
letzt wurden. Die freiwillige Rettungs-Gesellschaft mußte einen Zug zur ersten Hilfe für die Verwundete« nach der Universität entsenden.
. Vrag, 5. Nov. Das „Prager Tagblatt' erfährt aus sozialdemokratischen Kreisen, daß trotz der heute zugesagten Wahlreformarbeit der Regierung ein Massenstreik in ganz Oesterreich organisiert wird, falls daS Parlament nicht sofort einberufen unb ihm eine WahlrechtS- dorlage vorgelegt wird. .......
New York, 5. Nov. Für die Verstärkung I richtigen, daß ihre Forberungen bewilligt seien, der Marine fordert die Regierung der Union I Heute findet eine Beratung von Eisenbahn- dieses Jahr vom Kongreß drei Schlachtschiffe I angestellten über die Beendigung des Ausstandes mit einem Deplacement von je 18 000 Tonnen, I statt. — Die Post hat heute nachmittag um ferner vier Unterseeboote und zwölf Torpedo- 1 Uhr den Abonnenten ihre Zeitungen wieder boote. I zu gestellt.
im l.Apr. itage von ichst mit lie. (Sef. . 437 6gV.
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mh, H' * bei allen Postämtern 2,25 Mk. <ejct Bestellgeld).
JiS. äVä JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamcn: die Zeile 25 Pfg.
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innig xffenb für vermieten.
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'■<it unbewußt vielleicht; denn sonst hätte besser gehütet und sich Zeit zur Prüfung vif. Ach, wo das Herz spricht, da geht zu- meist die berechnende Vernunft verloren.
Magda sah dies aus den Blicken, mit denen Gerhard jeder Bewegung dieses Mädchens folgte, fie. Hörle es aus dem weichen Klang seiner Sttmme, wenn er mit Viola sprach, und sie toar doch nicht selbstlos genug, um darüber nicht
I Petersburg, 4. Nov. Die „Nowoje
Q1tr SönfcTrttth Wrernja' schreibt über die Amnestie: Von
ÖUl Lupe rr Jtllßiano. 1825 bis 30. Oktober 1905 dauerte der Kampf
Ein amtliches Kommunignö besagt, daß die I um konstitutionelle Freiheiten. Ein Teil der
Veröffentlichung des kaiserlichen Manifestes das I sich selbst aufopfernden Kämpfer ist tot; still
Land noch nicht beruhigt habe. Die Regierung I ehrt heute die Heimat ihr Andenken. Andere erkläre eS daher für alle Klaffen der Bevöl- I schmachten noch in Kasematten und Bergwerken kerung für unerläßlich, sich jeder Handlung zu I in der Verbannung. Ihnen mußte geholfen , enthalten, die die Lage verschärfen könnte, und I werden, daher begrüßen wir die erlaffene in den Beziehungen der einzelnen BevölkerungS- | Amnestie. Ein flüchtiger Blick auf die darin Haffen die größte Umsicht walten zu kaffen, um I angeführten Artikel deS KriminalgesetzeS über-