Einzelbild herunterladen
 

Jtl 259

für die Monate November und Dezember auf die

»OberhsNifche Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- Hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern

Neueste Telegramme.

Berlin, 1. Nov. Der L.-A." meldet: Bei der Audiens de« Vorstandes des Deutschen Ctädtetages bei dem Reichskanzler setzte jeder der Delegierten die Verhältnisse auseinander, Wie sie sich bezüglich der Steigerung der Fleisch­preise in der ihm unterstellten Hauptstadt und weiterhin im ganzen Lande entwickelten. DieS geschah auch an der Hand statistischen Materials. Fürst Bülow erklärte, daß er sehr wohl daS Moment der Uebereinstimmung in den ver­schiedenen Darlegungen erkenne und erörterte sodann die gehörten Ausführungen.

Berlin, 2. Nov. Wie dieT. 3t." erfährt, wird die Regierung keine besondere Vorlage über die Entschädigung der Ansiedler einbringen, sondern eine Rate der für diesen Zweck not­wendigen Summe in den Etat einstellen.

Wie«, 2. Nov. Der sozialdemokratische Parteitag beschloß nach einem Referat Dr. AdlerS, daß nötigenfalls zur Erreichung deS allgemeinen Wahlrechts der Generalstreik durchzuführen fei; doch wurde die endgültige Entscheidung den Vertrauensmännern der Gewerkschaften über­lassen.

StviLrjvlrn, 1. Nov. Unter Kanonensalut und Glockengeläute wurde heute vormittag die reine schwedische Flagge gehißt. Die Gebäude und auch die Kirchen haben Flaggenschmuck an­gelegt. König Oskar und der Kronprinz wurden von der zahlreichen Menge,, die sich vor dem Schlaffe angesammelt hatte, mit lebhaften Kund­gebungen begrüßt. Aus dem ganzen Lande laufen M^dnngen über die feierliche Flaggen- hiffung ein.

Christiana, 1. Novbr. Auf die an die deutsche Negierung gerichtete Mitteilung, daß Norwegen mit dem deutschen Reiche in amtliche Verbindung zu treten wünsche, lief von der deutschen Regierung eine entgegenkommende Antwort ein.

Bukarest, 1. Nov. Die rumänische Regie­rung hat die Sprrrmaßregeln gegen die deutsche Einfuhr ausgehoben.

15 'Raddruck verboten.)

Pflicht u«d Liebe.

Roma« vo« C. Wil».

(^o> netzung.)

Welche Triumphe würde sie in der Residenz ge­feiert haben?

Aber hier? Diese rotwangigen, etwas unbe­holfenen Landjunker, denen man die Mühe ansah, mit der sie eine zierliche Phrase drechselten, deren ganzes Gespächsthema, toenn sie untereinander waren, sich nur um die Wirtschaft drehte, wie konnten diese ihr ein lebhafteres Interesse abge- tvinnen?

Und die Damen! Bond, blauäugig, rotwangig, schüchtern und bescheiden bis zum Uebermaß, oder chn wenig derb und gerade heraus. Alle eine Zweite Auflage der Prosaischen, fleißigen Magda, hausbacken, nüchtern. Alle mit ihrer Toilette gegen die Mode um ein halbes Jahr zurück, schlicht und einfach in Wort und Wesen, wo hätte sie da eine Freundin finden sollen?

Wohl traf sie hier und da ein Dämchen, daS einige Jahre in der Residenz zugebracht hatte und, gleich ihr, nun glaubte, höhere Ansprüche an ibre Umgebung stellen zu dürfen.

Aber du mein Gott, da waren ihr die ein- fachen Landfräulein denn doch noch viel lieber; die gaben sich wenigstens schlicht rind ungekünstelt, während an diesen Stadtkmmen auch nicht eine Spur von Natur mehr war.

Mir einet Art geistigen Hochmutes auf chr f-'l socht geringes Wissen pochend, benahmen sie sich so prätentiös und geziert, daß Viola bald all« Lust verlor, .ihren näheren Umgang zu suchen, ^rhrem feinfühligen Wesen widersprach die Art und Weise, sich zu geben, und so vornehm sie auf d'.e einfachen Landfräulein herabblickte, so war sie doch viel zu klug, um ihre geistige Ueberlegew-

zu stark hervortreten zu lassen; die gute

Die geplante Eisenvahnreform.

Minister v. Budde hat dem preußischen Landeöeisenbahnrat eine Denkschrift über die geplante Reform der Personen- und Gepäcktarife unterbreitet.

Diese Denkschrift führt zunächst die bekannten allgemeinen Gesichtspunkte an, die für eine solche Reform sprechen, und empfiehlt hierauf die weitere Ausdehnung der 4. Klaffe im Jntereffe der Minderbemittelten über daS Gebiet der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschast hinaus.

Die Beseitigung der Rückfahrkarten sei u. a. durch die häufige Möglichkeit unbe­rechtigter Benutzung begründet. ES sei unmög­lich, zu schätzen, in welchem Umfange Durch­stechereien getrieben worden seien. Die Rück­fahrkarte sei geradezu eine Fessel des Verkehrs. Für kurze Reisen werde eS angängig sein, die Karten für die Rückfahrt bei der Hinreise zu lösen, oder auch Rückfahrkarten mit kurzer, etwa eintägiger Geltungsdauer ohne Preisermäßigung auszugeben. Die neuen Fahrpreise könnten nicht weiter herabgesetzt werden; sie feien fo billig wie die regelmäßigen BeförderungSpreise kaum in einem anderen Lande. Den Arbeitern stünden die noch billigeren Arbeiter- karten zum Preise von einem Pfennig für das Personenkilometer zur Verfügung.

Ob sich Schnellzugszuschläge theo­retisch rechtfertigen ließen, sei ungewiß. Die Meinung der Theoretiker und Praktiker über die Selbstkosten der Schnellzüge gingen ausein­ander. Tie Zuschläge rechtfertigen sich aber durch die in den Schnellzügen gebotene größere Bequemlichkeit und die schnellere Beförderung. Die Einführung der SchnellzugSzuschlüge ist nicht bei allen Schnellzügen ins Auge, gefaßt, sondern außer bei den D Zügen nur bei solchen Zügen, diewesentlich dem durchgehenden Ver­kehr bienen." Nach Zählung von 1903 wurden etwa 40 Proz. der mit gewöhnlichen Rückfahr­karten zurückgelegten Personenkilometer in Schnellzügen gefahren. In Preußen wurden zu­schlagsfreie Schnellzüge nur etwa 8 bis 9 Proz. der Personenkilometer gefahren.

liebet daS Freigepäck veröffentlicht die Denkschrift eine eingehende Tabelle, die nach­weisen soll, wo der neue Tarif billiger und wo er höher ist als bisher. Höher ist der .neue Tarif in Preußen für alle Sendungen bis zu 35 Kilogramm, für Gewichte von 36 bis 45 Kilogramm find die Preise gleich, für 46 bis 50 Kilogramm ist der neue Tarif niedriger, für 51 bis 55 Kilogramm höher, über 55 Kilo­gramm durchweg billiger. Es wird besonders geltend gemacht, daß der neue Gepäcktarif den Geschäftsreisenden zugute komme. 69,3 .Proz. aller Gepäckiendungen entfallen gegenwärtig auf Freigepäck. Von diesen fallen 31,4 Proz. auf die Nahzonen von 1 bis 25 Kilometer, für die

Magda mit ihren schlichten Worten hatte ihr dazu ein für allemal die Lust genommen.

Im ganzen jedoch amüsierte sich Viola recht gut bei den ländlichen Festen und Ausflügen, an denen sie mit Magda und Gerhard teilnahm. Mit siebzehn Jahren ist man noch keine Philo- sophin, und ein Ball, eine hübsche Fußpartie machen einem so manches Unangenehme ver- geilen.

Viola lachte und scherzte, wenn sie in Gesell- schäft war, und die kleinen Triumphe, die sie feierte, machten ihr recht viel Vergnügen, obgleich sie sich dies selbst nie gestchen wollte. Ihre sonst so blaffen Wangen wurden rosig .und rund, und ihre ganze märchenhafte Schönheit hatte dadurch einen neuen Reiz erhalten.

Hatte sie früher einem schönen Silbe geglichen, dem nur das Leben zur Vollkommenheit, fehlte, so hatte jetzt dessen Frische einen unnennbaren Zauber über ihre ganze Erscheinung gegossen, der Blick ihres Auges war klarer und glänzender qe- worden, und daS Lächeln, das zuweilen ihre Lip­pen umspielte, verlieh ihren Zügen einen hin­reißenden Ausdruck.

Nach und nach hatte sie sich an Mag das kleine Eigenheiten gewöhnt und sich in diesehans- backene Prosa", wie sie bei sich sagt«, gefunden.

Sie lächelte nicht mehr spöttisch, wenn sie sah, wie das Freiftäulein abends zum Strickstrumpfe griff, oder wenn Magda in der Küche eigenhändig ein Lieblingsgericht ihres Bruders bereitete.

Es kam sogar bisweilen vor, daß Viola ihr in die Küche nachgeschlichen kam und sich zu aller- Hand kleinen Dienstleistungen erbot; und wenn Magda bei Tische erzählte, Viola hätte heute mit- geholfen, und der Freiherr dann galant versicherte, es hätte ihm auch noch nie so gemundet, da konnte sie sich freuen wie ein Kind, und das stolze Frau, lein, das fünf Sprachen geläufig sprach und Chemie und andere Wissenschaften ftubiert hatte, fühlte sich glücklich wie eine Königin, wenn man

künftig nur 20 Psg. erhoben werden, und 20,9 Proz. auf die 1. Zone 26 bis 50 Kilometer, für die eine Gebühr von nur 25 Pfg. erhoben wird.

Als Ausnahmen bleiben bestehen die bisherigen zusammenstellbaren Fahrscheinhefte; sodann die ermäßigten Tarife für Sonderzüge und die Einrichtung der sog. Feriensonderzüge; ebenso die ermäßigten Zeitkarten, die Schüler­karten und die Arbeiterkarten, sodann einige auf einzelnen Bahngebieten eingeführten Tarife ausschließlich örtlicher Bedeutung, insbesondere die Stadt- und Vorortbahntarise, und die Sonn­tagskarten. Ermäßigte Tarife für Gesellschafts­reisen von 30 Personen sollen nur noch in der vierten Klaffe für die Beförderung von Arbeitern zu 1,5 Pf. für daS Personenkilometer gewährt werden.

Heber die finanziellen Wirkungen der Reform wird mitgeteilt, daß die rech­nungsmäßigen Mindereinnahmen 15 680 715 Mk. betragen. Mehreinnahmen werden ange­nommen bei der 1. Wagenklaffe 1163687 Mk., bei den zusammenstellbaren Fahrscheinheften 431148 Mk., bei den Schnellzügen 6110 097 Mk., bei dem Gepäck 7 070 559 Mk., zusammen Mehreinnahmen 14 775490 Mark. Der ganze Fehlbetrag, der au» der Reform rechnerisch entstehen würde beträgt demnach 911225 Mk. Die bisherigen Einnahmen aus dem Gepäck» tarif betragen 9,1 Mill. Mark. Die neue Einnahme würde 16,2 Mill. Mk. betragen, so daß au? dem Gepäcktarif allein eine Mehrein­nahme von rund 7 Mill Mk. resultiert. Die bisherigen Einnahmen aus den Plotzkartenge- bübren betragen 3 415 661 Mark. Die neuen Schnellzugszuschläge sollen 9 525 758 Mark bringen, also eine Mehreinnahme von 6110 097 Mark.

Zum Schluß macht die Denkschrift geltend, die Tarifreform werde für daS ganze Deutsche Reich einen einheitlich klaren, von jedermann leicht zu übersehenden Tarif schaffen. Werde die jetzt sich darbietende Gelegenheit wiederum unbenutzt gelaffen, so werde im gesamten Ge­biete des Deutschen Reiches auf absehbare Zeit an eine Beseitigung der von allen Seiten bemängelten Mißstände nicht zu denken sein.

Zur Lage in Rußland.

Tie privaten Meldungen aus Rußland über Aufnahme und Wirkung des Zarenmanifestes sind noch dürftig und geben kein sicheres Bild. Nach Meldungen, die derKöln. Ztg." zugehen, hätte die Bewegung in Rußland trotz des Mani­festes an Schärfe weiter zugenommen. Kundige Beobachter erklären, das Manifest komme zu spät, eS befriedige nur die gemäßigten Elemente, die keinen Einfluß auf die politische Entwickelung besitzen. Don radikaler Seite drückt man sich

ihren noch sehr bescheidenen Kochkünsten Anerken- nung zollte.

In der frischen, reinen Luft, welche auf Schloß Lindenhain wehte, mußten Körper und Seele erstarken und langsam lockerten sich die Schlacken, damit das reine Gold des Herzens zum Durchbruch kommen konnte.

Sommer und Herbst waren vergangen, und nun kam der Winter mit seiner ganzen unge­stümen Macht. Draußen lag fußhoher Schnee, und selbst die Wege im Park waren ungangbar geworden.

Viola war ans Zimmer gebannt, und bald machte sich ein schlimmer Gast, die Langewelle, bei ihr gütend. Dann kamen die bösen Gedan­ken wieder; es wurde gegrübelt und gesonnen, und das junge Mädchen konnte sich dann in eine finstere, menschenfeindliche Stimmung hinein- reden, daß ihr vor sich selbst bange wurde.

Sie fühlte sich so überflüssig, so vereinsamt, wie an den ersten Tagen ihrer Ankunft, und dann empfand sie es als eine bittere Demütigung, unter des Freiherrn Dach weilen zu müssen. Sie versuchte es mit ihren Sprachstudien und saß oft stundenlang bei ihren Büchern, um dann miß­mutig aufzuspringen und alles liegen zu lassen.

Wozu mühte sie sich denn ab? es hatte doch keinen rechten Zweck.

Sie setzte sich an ihr hübsches Piano und spielte und sang. , , . , ,

Aber Magda hatte recht, man konnte doch mcht den ganzen Tag lesen und Klavier spielen, und wenn es auch ihr über einige Stunden hinweg- half, die Zeit füllte es doch nicht aus.

Und dann dieses Unbefriedigtsein, wenn sie sich des Abends zur Ruhe legte, die Furcht vor dem kommenden Morgen, der ihr dieselbe Ein- tönigkell, dieselbe Langeweile brachte.

Es war zum Verzweifeln.

Wenn sie jetzt in der Residenz gelebt hatte, wie angenehm würde ihr die Zeit vergangen sein.

äußerst skeptisch aus. Man traut Witte nicht, der, als Bureauhat alten Schlages, lediglich ein Witteffches Selbstherrschertum an Stelle de8 zarischen SelbstherrschertumS setzen würde, und erklärt, eS fei ganz unwahrscheinlich, daß die russische Bewegung schon jetzt in ihr ent­scheidendes Stadium getreten fei.

Petersburg, 1. Nov. Die Stimmung in den Arbeiterheisen ist völlig umgeschlagen, das Manifest wird für ungenügend angesehen und ein abermaliger völliger Generalstreik proklamiert. Gestern nachmittag lag ein Be­schluß vor, überall die Arbeit wieder aufzn» nehmen, auch die Bahnen sollten wieder arbeiten, doch hat die revolutionäre Partei wieder di, Oberhand gewonnen. Gestern kam eS in den entlegenen Stadtteilen zu vereinzelten blutigen Zusammenstößen zwischen Dolkshaufen uni Militär. Diese Zusammenstöße haben groß, Erbitterung hervorgerufen und eine neue Span­nung gezeitigt. Heute verlangen die Arbeite, wiederum sofortige Freilaffung aller politische» Gefangenen und fordern dazu die Einführung des allgemeinen Wahlrecht« und Aufhebung de» über Petersburg verhängten Kriegszustände«. Man fcheint sogar entschloflen, nach den Ge- fängniffen zu ziehen und die Gefangenen ge­waltsam zu befreien. Die Lage erscheint völlig ungewiß.

'Petersburg,!. Nov. Heute Vormittag wurde die Universität auf Anordnung der Poliz« von den anwesenden Studenten geräumt unb geschloffen, wobei zwei Studenten von Kosaken mit blanker Waffe schwer verwundet worden fein fallen.

Petersburg, 1. Nov. (W. B.) Da« Kronstadter BlattKotlin" dementiert auf Grund einer bei dem Marinestab eingezogenen genauen Erkundigung das Gerücht, daß da« PanzerschiffKnjaes Potemkin" der Schwarz­meerflotte in die Luft gesprengt wurde und daß hierbei Marineminister Birilew und Admircn Tfchuhnin verunglückt feien. Don dem Marine­stab wurde gleichzeitig mitgeteilt, daß da» Aktive Geschwader des Schwarzen Meere« bei der bereits gemeldeten Ankunft in Samsun am 27. Oktober und bei der am 27. Oktober abends erfolgten Weiterfahrt nach Trapezunt in vollem Bestände war.

Odessa, 1. Nov. (W. BZ Die Unruhen dauerten gestern bis in die späten Abendstunden fort, besonders in der Dalnitzkajastraße, tot vier Personen getötet und 92 schwer verwundet wurden. Zwischen den Studenten einerseits und den Kosaken und der Polizei andererseft« kam es zu förmlichen Kämpfen. Man befürchtet, daß die Unruhen hier immer noch weiter ine sich greifen.

Kiew, 1. Nov. Im Laufe der gestrigen Straßenkundgebungen wurden auS der Meng« heraus wiederholt scharfe Schüffe auf die Sol-

zögernd inne.

'(Fort setz

Sie hätte Museen und Gemäldegallerien bo, suchen können, auf Bällen und Konzerten glänzen dürfen, statt hier in trostlosem Einerlei ihre Ir­gend zu verseufzen. . _

Sie begriff nur nicht, tote es kam, daß Gev« Hard und Magda niemals über Langeweil» klagten.

Sie waren den ganzen Tag beschäftigt un» befanden sich prächtig dabei.

Wie froh und vergnügt besprachen sie abend» ihre Pläne für den folgenden Tag, und fie fa| verdrießlich dabei und wußte nichts zu sagen.

Nein, das konnte nicht so fortgehen, das muß« anders werden. .

Eines Morgens^ nach dem gemeinschaftlich eingenommenen Frühstück ging Viola nicht tote sonst in ihr Zimmer hinauf, sondern wartete, bist Gerhard in sein ArbestSzinnner gegangen war« um einen Stoß soeben eingegangener Rechnungen, zu revidieren. , ...

Ich möchte nicht müfetg untergeben, toabtetoS Sie den ganzen Tag emsig sind," sag« sie mtt leichtem Erröten zu der verwundert aufschendeq Magda,haben Sie denn gar keine Beschäftigung für mich?"

So ist's recht," sagte sie, Vwla beide Hande, entgegenstreckend,ich habe Arbeft genug fuS, Sie, mein Kind, toenn Sie mir nur helfen wollen." ü

O, gewiß, toenn Sie mich nur brauchen können!" , , _J

Nun, das wird sich schon finden, memtt Magda.Wir haben in unserer Gegend tE arme Leute, und damit beschäftige ich mich den ganzen Winter hindurch, allerhand Kleidungs- stücke für fie anzufertigen; toenn Sie mit mW nähen wollen, fo soll Ihre Hilfe wilftowmeir fein." ,.

Von Herzen gern, aber Du-la