............111111........ EMM!.................um,..,!,»»—.........■ ■■<.........«Wil ............. HI,.«.»,.............
I
I
I
Der Reichskanzler über die
V5
Nachdruck verboten.)
alte
infolge der Beratung noch in einzelnen Punkten die Vorlage einer Umarbeitung zu unterziehen! sein. Dann werden sich über die umgearbeiteta Vorlage die beteiligten Ressortminister und daH Staatsministerium schlüssig zu machen haben, fo< daß bis zur Einbringung der Vorlage an ir-l Landtag wohl noch einige Wochen vergehen wer« den. Jedenfalls hält aber, wie verlautet, >s
den mit
— Im Kultusministerium fand am Samstag eine Beratung über die Schulgesetzvor« läge statt, an der auch die beteiligten Ressort« Minister sowie die Oberpräsidenten teilnahmen. Es handelte sich dabei in erster Linie um die ft« nanziellen Fragen des Gesetzes, die wegen deü Bildung der zum Tragen dec Schullasten geeig« treten Verbände und wegen der an schwache Schul« verbände zu leistenden staatlichen Unterstützung
denrgcmäß ebenfalls recht umfassend ausgefallen. Das Material, das in dieser Beziehung schließlich der zuständigen Stelle vorliegen loird, wird recht reichhaltig sein, seine Bsarbeitmrg wird eine geraume Zest in Anspruch nehmen. Auf jeden Fall darf man darauf rechnen, daß über die Ergebnisse der Erhebung nach deren Abschluß eine Kundgebung erfolgen wird. Sie dürste über die Lage des Handwerks die beste Aufklärung bringen. Man wird jedoch gut tun, nicht schon für eine nahe Zeit an einen Abschluß der Erhebung oder gar an eine gesetzgeberische Verwertung ihrer Ergebnisse zu denken. Dazu ist das zu bearbeitende Material zu umfangreich und sind die zu berücksichtigenden Einzelfragen zu mannigfaltig. Man wird dies aber auch kaum zu bedauern haben, da so wie so die Gewerbeord-
auf folgendes Hinweisen zu sollen: Anordnung oder Aushebung von Maßnahmen zur Abwehr oder Unterdrückung von Viehseuchen liegt gesetzt mäßig den Landesregierungen ob. Als Reichskanzler habe ich nur die Berechtigung und Verpflichtung, die Ausführung der erlafle-en Abwehrordnungen zu überwachen, nötigenfalls die Negierungen der beteiligten Bundesstaaten zur Anordnung einheitlicher Durchführung der erforderlichen Maßregeln zu veranlassen. ES unterliegt für mich keinem Zweifel, daß ebenso wie Preußen auch die anderen Bundesstaaten
— Am heutigen Montag wird der Kaiscts der Einweihung, des Kgl. Aeronautischen Obser« vatoriums in Lindenberg bei Berlin beiwohnen.
besondere Schwierigkeit bieten. Vielleicht wird
Erscheint wöchentlich sieben maL
Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, Umversitätr-Buchdruckerei 40.
Marburg, Markt 21. - Telephon 55. ^ U*
— Ihre Majestät die Kaiserin, dis Prinzen Eitel Friedrich, August Wilhelm, Oskav und Joachim wohnten einer Wohltätigkeitsvor« stellung zum Besten der Truppen in Sädüvest« afrika, der Angehörigen und Hinterbliebenen der« selben im neuen Operntheater bei. Der größte Teil der gebotenen Kompositionen war von deut Prinzen Joachim Albrecht, unter anderen bo3 Ballett „Meeridylle". Zur Abendtafel beim Kaiserpaar im Neuen Palais bei Potsdam toafl Fürst von Monaco geladen. j
Marburg
Dienstag. 17. Oktober 1905
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: Allustrirtes Sonntagsblatt.
Neueste Telegramme.
Berlin, 15. Okt. Der „Kreuzztg." zufolge hat auch Justizminister Schönstedt sein Entlassungsgesuch wegen vorgeschrittenen Alters eingereicht. Es dürfte diesmal genehmigt werden, die Entscheidung aber erst in 2—3 Wochen erfolgen. Ueber den Nachfolger ist noch nichts bekannt.
München, 15. Okt. Die Verlobung de8 Prinzen Ferdinand Maria von Bayern mit der Schwester des Königs von Spanien, Infantin Maria Theresia, soll der ,T. R." zufolge unmittelbar bevorstehen.
Baden-Baden, 15. Okt. Nach früheren Dispositionen sollte der Reichskanzler seinen Aufenthalt hier nur bis zum 15. Oktober au§- dehnen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß er noch längere Zeit dort verweilen wird.
Bndapeft, 14. Okt. (Wien. Korr.-Bur.) Gegenüber verschiedenen Meldungen, die Regierung bereite eine wirtschaftliche Trennung von Oesterreich vor, wird von zuständiger Seite versichert, daß dies eine willkürliche Kombination sei.
Belgrad, 15. Okt. Aus Mazedonien trafen hier Nachrichten über Metzeleien zwischen Griechen, Bulgaren und Serben ein. Eine bulgarische Bande verbrannte das serbische Dorf Korbu- nitza, eine andere daS griechische Dorf Aitos und eine griechische Bande zwei bulgarische Dörfer, wobei viele Männer, Frauen und Kinder umkamrn.
Washington, 14. Okt. Präsident Roosevelt nahm die russische Einladung zu einer zweiten Friedenskonferenz mit herzlichrrFreude an.
lange mit der Müdigkeit: ich denke, es wird gut sein, den Tag für heute zu beschließen." Dann nahm er Beider Hände in die seinigen und sagte mit leicht gerührter Stimme:
| ..«Gott erhalte Euch Euer sonniges, junges । Glück, meine lieben Kinoer." Er bauchte einen Kuß auf die Stirn der jungen Frau, dann zogen sich alle Drei zurück.
Das Mondlicht fiel silbern in das Zimmer des jungen Paares, und durch das offene Fenster strömte die Nachtluft, von Nosenduft erfüllt. Mit gefalteten Händen stand Gertrud da und blickte mit tränenfeuchten Augen zum Himmel. Das Herz war ihr so voller Glückseinpfindungen. daß sie keine Worte dafür hatte und nur ein stuinmes Tauige bet eiiiporschickte. Leise war ihr Gatte zu ihr getreten und hatte seinen Arm nm sie gelegt.^ Hingehend lehnte sie ihr Köpfchen an seine Bmst. So standen sie Minuten, bis er leise fragte
fast, als fürchte er sich, die heilige Stille zu unterbrechen — „bist Du glücklich, mein süßes Weib?" Statt aller Anttvort blickte sie ihn mit den schimmernden Augen an, und er war wohl befriedigt von dem, was er darin la§, denn er beugte sich nieder und küßte den rosigen Mmrd, sowie die strahlenden Sterne, die so freundlich und glückbringend in sein Leben geleuchtet hatten — die ihm den richtigen Weg gezeigt, deni er, ohne sich zu besinnen, weiter gehen wollte — zu seinem und seines jungen Weibes Glück. Er hatte wacker gekämpft mit den Widerioartig- keiten, die sich ihm entgegengestellt und die doch i das Gold seiner Seele geläutert hatten — die er | durch Ausdauer und Tatkraft überwunden. Der Erfolg rvar dann nicht ausgeblieben, und hell und sonnig lag die Zukunft vor ihm.
lind mit frischem Mut und festeni Gottvertrauen, sein blühendes Weib an der Seite, so zog er ins Leben hinein.
— Ende. —
nungsnovelle, die schon seit längerer Zeit vorbereitet wird und in die doch etwaige das ganze Handwerk betreffende Neuerungen ausgenommen werden müßten, voraussichtlich auch in der nächsten Tagung dem Reichstage nicht vorgelegt werden wird. In dieser Novelle sollen bekanntlich die verschiedensten Fragen, wie der Befähigungsnachweis für das Baugewerbe, die Abgrenz- ung von Fabrik und Handwerk, die Aeuderuug des Konzessionswesens für Schankwirtschaften u. a. ihre Erledigung finden. Kämen für sie noch Fragen der allgeineinM Handtverksgesetzgebuug hinzu, so würde sich die Novelle zu einer der umfangreichsten Gewerbeordnungsänderungen ge- stalten, die in letzter Zeit die gesetzgebenden Kör- perschasten des Reiches beschäftigt haben. Vielleicht aber wartet man gerade auch, um möglichst alle notwendigen Aenderungen auf einmal vorzu- nehuien, noch einige Zeit mit dem Abschluß der Arbeiten an der Gewerbeordnungsnovelle. Je- denfalls läßt der Umfang des Kreises der dringenden Vorlagen, die für die nächste Reichstags- tagung bereits an den BundeSrat gelangt siird und ganz sicher noch gelangen werden, die Aus
sicht, daß nm,ihnen ückch ou:e"(PeweroeofMungs- uovelle anschließen wird, recht unsicher erscheinen. Es ist demgemäß möglich, daß in die nächste Gewerbeorduuirgsnüöelle auch Aenderungen auf-
Das neue Fräulein.
Original.Noma» von Fr. Lehne.
V (Schluß.)
Ohne darauf einzugehen, sagt? die Exzellenz:
Handwerksgesetzgebung.
' Daß die Regierung der Bessermrg der Lage .Des Handwerks fortgesetzt ihre Aufmerksmnkät Zuwondrt, hat sie noch kürzlich durch die Einbringung des Gesetzentwurfs über die Sicherung der oft gefährdeten Forderungen der Bauhandwerker beim Bundesrate bewiese,:. Es steht zu hoffen, daß der Entwurf, wie die „B. Pol. 9t.N melden, noch in der nächsten Tagung an den Reichstag gelangt und Gesetz wird, damtt den tlebervorteilungeu, denen verschiedene Hand- Werkszweige gerade bei Bauten ausgesetzt sind, nach Möglichkeit für die Zukunft entgegengetreten itoirö. Aber auch die Besserung der allgemeinen Handwerksverhältnisse wird von der Regierung nicht aus dem Auge gelassen. Bekanntlich hat sie, um über die Wirkungen, die das sogenannte Handwerksorgmüsationsgeseh vom Jahre 1897 llchabt hat, näheren Aufschluß zu erhellten und gegebenenfalls auf Grund der dabei erzielenden Ergebnisse von neuem einzugreifen, eine Er- b?bung veranstaltet, der recht umfangreiche und eingehende Fragebogen zu Grunde gelegt wur. orc‘i-. , e liefen Fragebogen abgegebenen Antworten der betragten Handwerkerkreisc sind
faBeJl ÖTC Drei auf der Terrasse alle Lfr^rr Öie Wunderschön gelegen war. — Die E ^-sfllenz war ganz verliebt in die Frau sei ™ Renen, oer ihm so viel Schönes und Guti ^-.c, o^hkt hatte. Feinfühlig wie sie war hatte uch Gertrud für eine Weile zurückgezogen' morden Gelegenheit zu ungestörter Aus' se6eu' twren Ergebnis ein sehr be- fnehtgen^ war, denn Albrecht ivar freudesttah-
& ausgerufen: „Gewonnen! Hat alles emgefehen — und noch mehr — er ist ganz ent- tom 5”™' " »" "*
erkoren und gab sich wie sie war — beschei
den und doch lebhaft, klug und taktvoll. Sie I wußte von ihrem Elteruhause erzählen, von ihrer I Mädchenzeit, und allem lauschte der alte Herr mit I regem Interesse,
| „Sie sind eine kluge Frau, Frau Nichte," be- I merkte er auf Gertruds Erzählung, wie sie Al- | brecht kennen und lieben gelernt batte, „nun Hal- I ien Sie auch den Schmetterling fest, damit er I Ihnen nicht wieder entflieht! Gar viele hatten I ihr Netz nach ihm ausgeworfen, doch war es Seiner gelungen, ihn zu fesseln. Er ist eben ein Mensch, dem Keine widerstehen kann! Wie er es anfängt, ist mir ein Rätsel. Böse, ganz böse müßte man ihm sein, weil er mir so viel Sorge gemacht hat!"
| »Fetzt aber hoffentlich desto mehr Freude, lie-
| ber Onkel," sagte Albrecht ernst, „ich hoffe, daß Du Dich doch noch mal Persönlich davon überzeugen und uns recht bald besuchen toirft."
„©ine größere Freude könnten Sie uns gar nickt machen," bat auch Gertrud, bittend die Augen zu ihm erhebend, „wenn Sie nur kommen wurden!"
„Das werde ich tun, Frau Nickte," lächelte er sein, „und noch mehr — die Pathe in rolle bei dem erfieit Jungen übernehme ich, unter der. Bedingung aber nur, daß er dem Vaterlands dient, dem sein Vater untreu geworden ist."
Die junge Frau errötete tief, während Albrecht lustig ausrief: „Aber Onkel! Alle unsere Jun- gens sollen Soldaten werden, das verspreche ich ®?r. hiermit feierlich — nicht wahr, Trude?" Diese errötete noch mehr und senkte tief den | Ichonen Kopf. Bewundernd ruhten Beider Bücke auf ihr, die so unendlich liebreizend und so vornehm in dem weißen Spitzenkleide aussah. Der <lltt Herr konnte sich gar nicht satt sehen und mitte dem Neffen bedeutungsvoll zu der ihn wohl verstand. Endlich erhob sich Herr von War-
„Ich sehe, Frau Gertrud kämpft schon
Siaatsregieruiig nach wie vor daran fest, den Landtag noch »n rX>^yic ckttttiMcarUilg
der Schulgesetzvorlage einzubenifen. —Won anderer Seite wird dagegen versichert, Mß der preußische Landtag erst int Aanuar eilt berufen werden würde.
Freiherrn von Scheele zur Ilebereichung deck Orden seines verstorbenen Vaters und den Majock Wolff von Singer, ebenfalls zu lleberreichung dey Orden seines verstorbenen Vaters.
Vierteljährlicher Bezugspreis: bet ott ExpÄition 2 Wb, lio 911 bet allen Postämtern 2,25 Mk. .excl. Bestellgeld).
wl— Jnserttonsgebühr: die gespaltene Zelle ober Deren Raum 10 Pfg.
Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
Medizinische Rundschau.
I — Vom Tuberkulosemuseum in I Karlsruhe. Im Tuberkulosemuseum hat die I durch Wachsabgüsse und Photographien darge- I stellte Finsen'sche Lichtbehandlung des Lupus stets das besondere Interesse der Besucher gefunden. Seit einigen Tagen ist diese Abteilung des Museums durch 2 große Tableaur bereichert, lvelche dte Erfolge darstellen, die Hofrat Dr. Suchier in Freiburg auf Grund einer von ihm gemachten Entdeckung neuerdings mit statischer Elektrizität zu erzielen vermag. Die elektrostatische Behänd- ! lung der .Hauttuberkulose, des Hautkrebses u. a.
auf der Anwesenheit von Parasiten beruhender Krankheiten der äußeren Haut und der Schleimhäute geschieht in der Art, daß der posittve Pol des statischen (JnfluSnz-) Stromes mittels einer besonders konstruierten Spitzenelektrode auf die erkrankte Partie geleitet wird. Die Bestrahlung dauert io lange, bis die betreffende Hautstelle schwarz geworden ist, d. h. verschorft ist; alsdann kommt die nächste Stelle an die Reihe nfto. bis die ganze erkrankte Partie mit einem schwarzen Schorfe überzogen ist, was je nach der Ausdehnung des, Krankheitsprozesses % bis mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Die Behandlung ist immer eine ambulatorische, d. h. es bedarf keines Aufenthaltes im Krankenhause. Das Abfallen des Schorfes, was nach etwa 3 Wochen erfolgt, kann zu Hause abgewartet teer den. Etwa früher übersehene Punkte sind dann später nach- zuholen. Für kleinere Hautkrebse oder nicht zu sehr ausgedehnte lupose Flächen kommt man in der Regel mit 2—3 Sitzungen aus, während für größere und sehr veraltete Fälle natürlich eine längere Zeit erforderlich ist. Der Finsen- und Röntgen-Behandlung gegenüber bietet das statische Verfahren große Vorteile: z. B. Wegfall des Aufeitthaltes im Krankenhause. Erfolg in !
„Abreisen? Hast Du keine Zeit übrig für otten Oheim? Ich hatte gedacht, daß Du «.einer jungen Frau wenigstens einige Tage -nem Gast sein wurdest! — Ich will wünschen < eii\2*rQU 9Zld^e; mir alten Jungge- sellen nicht gar zu sehr langweilen werden "
Statt aller Anttvort neigte sich Gertrud über jeme -Hand, dieselbe an ihre Lippen führend. Mt iein^'^h?=U sr fQl) ^brecht, daß der Liebreiz le ne’ 25tetbe3 ben von ilnrren Vorurteilen be- Jr b4nff;n?5fer Zwangen hatte. Dankbar nahm er o.e Einladung an, aus der er deutlich entnahm Ser 9^w>rfl tC o ?Ueä vergessen hatte und mit
Lebensgefährtin vollständig aus-
V*-11V * l * IDaE.
pflichtgemäß geprüft haben werden, worauf die vorhandene Fleischteuerung zurückzuführen fei, welche Maßnahmenetwa hiergegen zu ergreifen sind. WaS insbesondere die Erweiterung der Einfuhr lebender Schweine anlangt, so sichern die jetzt gültigen Vertragsabmachungen mit Rußland diesem das Recht, ein bestimmtes Kontingent lebender Schweine nach Oberschlesien einzuführen. Durch die neuen Handelsverträge, die erst im nächsten Jahre in Kraft treten, ist daS Kontingent erweitert und ein neues Kontingent für Oesterreich-Ungarn zugestanden. Anträge auf vorzeitiges Jnkraftsetzen dieser erweiterten Kontingente sind bisher von keiner Landesregierung bei mir oder dem Bundesrat gestellt worden. Ich glaube anheimgeben zu müssen, Vorschläge zur Abwendung der in einzelnen Landesteilen vorhandenen Fleischteuerung an die Regierungen der einzelnen Staaten zu richten. Für Preußen kann ich als Ministerpräsident nur versichern, daß — außer Ermittelungen, welche der Land» wirtschaftsminister seinen Entschließungen in allen Stadien der Frage zugrunde legte — sorgfältigste Erhebungen über ^oas Vorhandensein und die Gründo« • eer Fleifchteuerung ein» ■nVeitet und ' oem Abschlüsse nahe find. Deren Ergebnisse werden für die weiteren Entschlüsse der preußischen Staatsregierung maßgebend
---------------- ------- —, , fein. Unter diesen Umständen glaube id) ben , _ = . ,.r genommen werden, die sich infolge der letzten Vertretern des Vorstandes des deutschen Städte- Dlls Ende des TUlftfifi - jaMMschett .Handwerksenguete als notwendig Herausstellen. | tages anheimstellen zu sollen, ob ihr Wunsch I ©rinnnS
auf mündliche Verhandlung in dieser Sache I spllegLS.
aufrechterhalten wird." — Die Petenten werden I Paris, 14. Okt. Wie die „Agence Havas* die hierin angedeutete Ablehnung ihres Besuches I meldet, hat der Kaiser von Rußland heute, nachwohl verstehen. I dem er den Friedensvertrag unterzeichnet hatte,
den russsichen Botschafter in Paris beauftragt, der französischen Regierung davon Mitteilung zu machen, mit der Bitte, die japanische Regierung davon in Kenntnis zu setzen.
Paris, 14. Okt. Nachdem der russische Gc- schäftsträger Nekljudow dem Minister Rouvier Mitteilung von der Unterzeichnung des Friedens- Vertrages gemacht hatte, gab Rouvier sofort dem Vertreter Frankreichs in Tokio telegraphische entsprechende Weisung.
Washington, 14. Okt. Heute früh ist hier ein Telegramm eingegangen, das anzeigt, daß die Kaiser von Rußland uni) Japan die ihnen zugestellteil Friede nsvertragsur- künden u n t e r z e i ck n e t e n und damit den Krieg ofsiziell beendet haben.
Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Auf daS I '------ ~~=' — —1
Gesuch einer Abordnung des StädtetageS um | Tellljches Reich.
tn @ad^n der Fleifchteuerung ist vom Berlin, 16. Okt.
Reichskanzler an den Oberbürgermeister Berlins — Seine Majestät der Kaiser hörte am ein Antwortschreiben, datiert Baden-Baden, 11. I vorgestrigen Samstag Vormittag von 10 Nhr ab Oktober, ergangen, worin es heißt: „Auf das | den Vorttag des Chefs des Zivilkabinetts Wirkt. Ersuchen vom 9. Oktober, erwidere ich, daß ich I Geh. Rats Dr. v. Lucanus und nahm von 12^ gern bereit bin, eine Abordnung des Vorstandes I 0& eine größere Anzahl militärischer Mel- des deutschen Städtetages, bestehend aus den I Zungen entgegen, darunter diejenigen des Ge- ersten Bürgermeistern von Berlin Dresd-n I ueral-Majors von Wallenberg, des Obersten von Frankfurt a. M., Karlsruhe, München Straß' iwch.^rs Kapitäns zur See Henkel, des General
burg und Stuttgart in Sacken der' I ®r- Lanograf, des Majors Prinzen teuerung zu emvft-nren n» I Hohenlohe-Oehringen, des Leutnants Prinzen
E S . 3^ß r.arfteHun9 b. Thurn und Taxis und des Prinzen zu ?)sen-
p § ag„ glaube ich aber schon jetzt I bürg. Der Kaiser empfing ferner dm Leutnant