Zweites Blatt
So war's berabrebet. Der Kirchen-Anfang bis 11' die Leute aus der Kirche blieben Männlein un8 schauten den Fremden mit
Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Doerkes-Boppard in Marburg.
Menenstande sieben.
Mann stand nach Uhr vormittags, als kamen. Verwundert Weiblein stehen und
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck intb Verlag' Joh. Aug. Koch, UnwcrMtS-Buchdruckerei 40. Iahrg Marburg, Markt 21. — Telephon a5.
dem Bienkorb an, der wie festgewurzelt dastand. Unser Imker stand gemütlich, seine Piepe rau« chend, am Bienenstand. „Nachher, was ?s dA un wat schall datt bedüden?" — „Oh, wider nkl nich, dat is 'n Dees, de het mi Immen stablen/ — „Worum steif he denn aber da?" — „Oh, ick hebb ent bannt!" meinte unser Imker und wieS mit der Pfeifenspitze auf den „Bienendkeb". Nun war die Sache den Leuten klar, ein kaltes! Gruseln ging ihnen den Rücken herunter und scheu blickten sie zu dem Hexenmeister hin, dev solche Dinge verstand. Ein altes, gutherziges Weiblein mit dem Gesangbuch in der Hand trat nun zu dem Imker heran und bat ihn: „Nach« ber, nu lat em loopen, he het so nu sin Deel.'* — „Na, wenn si meent, denn schall en dat noch mal so hingohn," svrach's, ging auf den „Gebannten" zu, holte seinen „Bannzettel" aus bet Tasche und las halblaut die beschwörende Formel ab, dann machte er drei Kreuze über bett „Gebannten", damit war der „Bann gebrochen". Der „Dieb" hatte plötzlich den Gebrauch seiner Glieder wieder, säh liest er den Bienkorb fallen und rannte wie befesien durch den Obstgarten ins freie Feld (genau wie es verabredet war)". Im ganzen Dorfe aber wurde noch nach Wochen die gruselige Geschichte immer und immer wieder erzählt und die Leute, die es gesehen hatten, waren überall der Mittelpunkt des höchsten Jn- terestes. Immer wieder mustten sie es den anderen erzählen und sie schlossen dann stets mit den Worten: „Ick hebb et mit mitten Oogen sülben sehen, ick bün mit bi wesen." Seit dieser Zeit ist aber dem schlauen Imker niemals mehr ein Bienenkorb gelioblen worden.
einer Feuerversicherung, 16. Agent einer Lebens»« Hast-, Unfall-, Glas-, Sturm- und Maschinen^ Versicherung, 17. Mitglied ber Einkommensteuer« einschätzungs-Kommission und 18. Inhaber eine# Auskunftsbureaus. 1
Eine nent Methode, Diebe zu baniten, wird der „Nienburger Post" aus Hoya mitgeteiltj Einem bortigen Imker waren öfter Bienenvölker! gestohlen worden. Alles Anzeigen und alles' Aufpassen half nichts. Ter Bestohlene war eitt Menschenkenner (das sind die meisten Imker)! und er spekulierte auf den Aberglauben. Eit griff sich einen Handwerksburschen auf, hatte eine lange heimliche Unterredung mit ihm, gab ihm einen Taler und liest ihn am Sonntag Morgen mit einem zugebundenen Bienenkorb auf dem Rücken in einiger Entfernung von seknenr
Vom Büchermarkt.
** Ein Prachtwerk gratis und ftauko erhält feder Karrbedürftige und Reiselustige, wenn et . von dem Verlage der Buch- und Kunstdruckerek. F. Emil Boden in Dresden-Blasewitz das unter dem Titel „Schlesiens Bergwelt, sein? Bäder und Kurorte" erschienene Buch abfordert.
ganz erheblichem, Maße. Ein ausreichender Schlaf ist aber nicht nur für den Erwachsenen, sondern auch für das Kind überaus notwendig. Das Schulkind wird durch zu kurzen Schlaf mehr geschädigt, als durch die anstrengendste Arbeit; Ermattung und Nervosität stellen sich ein, während ein ausreichender, Schlaf die Widerstandsfähigkeit erhöht. Die wiederholt festgestellte Tatsache, daß Kinder, welche nicht genügend schlafen, öfter erkranken, als die, die ausgeschlafen haben, hat neuerlich auch die Schulkommission in Stock« Holm wieder beobachtet. Sie konstatierte, daß nicht ausgeschlafene Kinder zu % mehr unter Krankheiten leiden als andere, und setzte dem- gemäß die Schlafzeit für Schulkinder fest. Kinder von 4 Jahren sollen mindestens 12 Stunden schlafen, solche von 7 Jahren 11 Stunden, solche von 9 Jahren 10 Stunden, von 12—14 Jahren 9—10 Stunden, junge Leute von 14 bis 21 Jahren 8—9 Stunden. Im Winter ist es nicht schwierig, diesen Anforderungen zu genügen. Im Sommer schlafen die Kinder dagegen sehr schwer ein, so lange es noch hell ist. Man soll aber die Kinder nicht zu früh zu Bett bringen, ehe Schlaf sich einstellt, auf der anderen Seite kann man bett Schlaf im Sommer etwas rascher herbeifuhren, wenn man die Lichtreize ausschaltet und daher das Schlafzimmer verdunkelt: auch laue Bäder und Waschungen wirken einschläfernd. Auf feinen Fall sollte aber der Unterricht am Morgen zu früh beginnen, der Siebenuhrbeginn bei Kindern unter 11 Jahren ist entschieden als zu früh zu bezeichnen.
Ein vielbeschäftigter Mensch. Daß auch ein biederer brandenburgischer Stellmachern:eifter ein recht ansehnliches Päckchen Lasten zu tragen hat, beweist folgendes Verzeichnis seiner Aemter und Pflichten: 1. Das Handwerk, 2. Beauftragter
Hochschulnachrichten.
"Berlin: Der Admiralitötsrat im Reichs, marmeamt Prosesior Dr. jur. et phil. Otto Koebner führte sich mit einer Vorlesung .Bedeutung und Auf. gäbe des Kolonialrechts' in der juristischen Fakultät der Universität als Privatdozent ein.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.
| ber Handwerkskammer, 3. stellvertretender Prä- | fungsmeister, 4. Kirchenältester, 5. Rendant der • Kirchenkasse, 6. Rendant der Pfarrkasse, 7. Rendant ber Diakonatskasse, 8. Rendant der Svar- und Darlehnskasse, 9. Dirigent des Gesangvereins,^ 10. Synodalmitglied, 11. Schöffe, 12. Feldwebel bei ber Schützengilde, 13. Schriftführer im Kriegerverein, 14. Fleischbeschauer, 15. Agent
Bei der diesjährigen Sedanfeier gewann ia dem Kreise alter Soldaten der Plan feste Gestaltung, unseren tavferen Kämpfern in Südwest« afrika eine Weinachtsfrrnde zu bereiten. Würdig ihrer Väter aus dem Kriege von 1870/71 käinp- fen sie unter den denkbar schwierigsten Verhält« nisten gegen einen ebenso verwegenen wie grausamen Feind in wackerster Weise für Deutschlands Ehre. Darum wollen wir, die wir im Frieden z«> Haufe weilen, dankbar dieser Tapferen gedenken, welche an Mut und Hingebung ihren Vorfahre« nicht nachstrhen.
Das bevorstehende Weihnachtsfest bietet un3 dazu die schönste Gelegenheit. Deshalb bitte« wir alle unsere Mitbürger herzlich, nach ihre« Kräften dazu beizutragrn, dasi unsere brave« Landsleute im ferne« Afrika sich auch einer deutschen Weihnacht erfreneu und gewiß sei« können, daß wir in der Heimat uns ihrer t« treuester Dankbarkeit erinnern. Die Unterzeichneten und die Erveditionen der beiden hiesige« Zeitungen find bereit, Gaben — auch die kleinste« — in Empfang zu nehmen. Die Sammlung muß, um ihr Ziel zu erreichen, am 21. Oktober geschlossen werden.
Dr. Andrch Professor: von Bartenwerffer, General ber Infanterie z. D.: Adolf Blencke, Rob. ’ Becker, Bauunternehmer: Ed. Frenzel, Postinspektor; Dr. Knabe, Oberrealtchuldii-ektor; von Müller, Oberstleutnant und Bataillonskomman« beur; von Regelein, Landrat; v. Pentz, Generalmajor z. D.; Roeder v. Diersburg, Oberstleut« nant und Bezirkskommandeur; Schimpfs, Beigeordneter: Wirges. Gerichtsassistent.
t?1L6,I,Ae2tL Der Ordinarius der Finanz- wrstenschaft und der Nationalökonomie an der hiesigen Nmversttat, Prost Dr- Julius v. Neumann, feiert am
l ich leit zur allgemeinen Pflicht ber Bahnhofswirte I 12. seinen 70. Geburtstag. Der Gelehrte wirkt hier gemacht zu werben. Auch die verschiedenen Obst- I seit 1876.
forten erfreuen sich einer ähnlichen Behandlung; I ®$ u * Ön^n ®rn‘ fie ruhen unter einer Gazeumhulluna und kam- I ^or a? di?Uni?ersitä?Greifswaw ang?nommen. - men dadurch mit Staub und Insekten wenig oder I «,um Nachfolger des Assistenten an der von Geheimrat gar nicht in Berührung. I Schoenborn geleiteten chirurgischen Klinik und Poli-
I klinik Dr. M. Brod, wurde Dr. F. Hesse, zum zweiten I Assistenten Dr. E. Rüge und zum dritten Assistenten Hessen-Nassau und Nachbargebiete. Dr. A Kapvis ernannt.
Edertal, 8. Ott. Die Schurfungsarbeiten der kommissarische Direktor des Physikalischen Instituts Hemfurther Talsperre werben m den nächsten I Dr. phil. R. Wachsmuth, ist als Prosesior an die Tagen beendet fein. Die in Aussicht genommene I Kriegsakademie in Berlin berufen worden. Auf sein Stelle ber Bau-Sperre ist als bie am besten ge- I Ansuchen wurde ihm die Entlastung aus dem Rostocker eignere nunmehr festgelegt. Das Tal ist da in | Lehramt erteilt.
ber Sohle zirka 180 Meter breit. Die Mauer I .
wirb erheblich länger, weil sie bogenförmig nach I N-rmii'cht-ä
innen hergestellt unb in beiderseitige Felsen ein- I
gelassen werden muß. Ihre Höbe beträgt 40, die I Erfurt, 8. Oktober. Vor einigen Tagen unterste Breite 50 Meter. In ber Talsohle und I starb, dem „Mühlh. Anz." zufolge, in einem hie- cm Fuße der Berge sind Schächte angelegt, in den I figen Krankenhause die junge Frau eines Einlinken Berg führt ein Stollen unb auf dem rechts I wohners unserer Stadt an den Folgen einer liegenden Berg hat man bei 1,5 Meter schon I Blutvergiftung. Die eigentliche Ursache war bie Grauwacke erreicht, während man auf ber Höhe I eitrige Entzündung eines faulen Zahnes. Trotz erst durch einen 6 Meter tiefen Schacht auf Felsen I wochenlanger rasender Schmerzen konnte sich bie kam. Insgesamt sind 18 Schächte bis jetzt ange- I Frau nicht entschließen, den Zahn entfernen zu legt und 6 Stollen. Es sind in Abständen von I lassen, da sie in dem leider weitverbreiteten Aber- ettoa 50 unb 100 Metern brei Linien angelegt, I glauben befangen war, daß bei Aussicht auf Fa- wo gearbeitet wird. In ber Talsohle kam man I milienzuwachs jede Zahnoperation gefährlich unb bei einer nahezu 3 Meter Tiefe auf Felsen, aus I deshalb zu unterlassen sei. , Erst die Unmöglich- ü6ereinanberTaaernben Schichten hon Granwack I feit, ihren Mund zu öffnen infolge Weiterverbrei- und Hornschiefer bestehend, in welchem versteinerte I hing ber Eiterung, zwang sie, ärztliche Hilfe in Muscheln gesunden wurden. An noch drei Stellen I Anspruch zu nehmen. Die Beseitigung der Urteilen bie Schiirfunasarbeiten fortgesetzt werden, I suche kam zu spät, es mußte leider nach kurzer bei Bringhausen, Gerzbaustn und Battenberg. I Beobachtung die schon eingetretene Blutvergif- Die Kosten des Schürfens bei Hemfurth sollen I hing konstatiert werden, an deren Folgen bie sich auf etwa 8000 Mark belaufen, und es dürfte I Mutter und das vorher totgeborene Kind zu- ! daher auf die Anlage dieser Talsperre mit Sicher- I gründe gingen.
beit zu rechnen sein. | Königin Margherita und die Schornsteinfeger.
Als die Königin-Mutter von Italien dieser Tage in der holländischen Provinzialhauptstadt Zwolle vor. Das Gaswerk erzielte I verweilte, bemerkte sie zwei jugendliche Schorn-
einen Reingewinn von 155 372,10 Mark gegen I steinfeger, in denen sie Italiener vermutete. Sie
im Vorjahre, das Wasserwerk I ließ jene zu sich kommen und zog sie in ein Ge-
erbrachte einen Reingewinn von 16 290,51 Mark I spräch. Der kleinere von beiden, welcher ber
gegen 14 459,14 Mark im Vorjahre. Beim Elek- I echte Italiener war. konnte jedoch in seiner 33er- trizitätswerk ergibt sich nach Deckung der Un- I legenbeit fein Wort herausbringen, und so I foften, Verzinsung und Amortisation ein Ueber- I mußte ber öftere, ein Holländer von italienischen I schuß von 10719,74 Marf, der, wie im Vorjahre, I Eltern, das Wort führen. Die Königin erkun- I wiederum zu Abschreibungen Verwendung finden I digte sich bei den schwarzen Kransföpfen nach I soll. I ihren Geburtsorten und drückte beim Abschied I
Hanau, 10. Oft. Im benachbarten Kessel- I in die schwarzen Hände ber verwirrten Knaben I stadt kam es vorgestern Abend zwischen Soldaten I ein blinkendes Goldstück. I
und Zivilisten zu einer blutigen Schlägerei. | Ausreichender Schlaf für iinsere Schulkinder. I Wie die „Frkf. Ztg." meldet, haben die Soldaten I Wir lesen in ber Monatsschrift „Die Gesunbheit I dabei umfangreichen Gebrauch von ihren Säbeln I in Wort unb Bild": Es ist eine'wenig beachtete I ■ " "" Tatsache, daß im Sommer im allgemeinen ein I
ausreichender Schlaf viel schwieriger zu erzielen I ist, als im Winter. Zum Zustandekommen des- I selben ist nämlich die Fernhaltung aller Reize I durchaus notwendig, vor allem also die Aus- I schaltung des Lichtes. Die Kürze der Nächte be- | einträchtig! demnach die Länge des Schlafes in I
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Originalartikel Ist gemäß § 18 Del Urheberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oberheff. Ztg." gestattet.)
Marburg, 11. Oktober.
* 70. Geburtstag. Der General-Superintendent der lutherischen Kirchengemeinschaft im Konfistorialbezirk Cassel, D. theol. Ludwig Werner, geboren in Marburg, Zwischen- Hausen 8, am 17. Oktober 1835, wird am nächsten Dienstag sein siebzigstes Lebensjahr vollenden. Aus diesem Anlaß soll dem allgemein beliebten und verehrten Oberhirten von der ihm unterstellten Geistlichkeit eine Summe überreicht werden zu einer von ihm zu bestimmenden Stiftung.
Vierteljährlicher Bezugspreis! bet der ErpMion 2 MH,
240 ... ber allen Postämtern 2,25 Mk. Bestellgeld).
Tounerstag. 12. Oktober 1905
* Wiederholt gewarnt wurde in der Presse vor schwindelhaften Los- und Prämiengeschäften tu den Niederlanden, deren Hauptsitz in Amsterdam ist, bie sich aber auch im Haag, in Arnheim. Rotterdam und in anderen Stadien finden. So wurde bereits mehrfach in der Presse auf das trügerische Treiben ber Commerce- unb Kreditbank, ber Internationalen Prämienbank, ber Nationalen Renten- unb Kreditbank, der Inter- nationalen Wechsel- und Effettenbank, der Hol- ländischen Kreditbank, Grün & Co., des Bank- Effekten-Kontors, Weber & Co., Fortuna, samt- nch in Amsterdam, hingewiesen. In letzter Zeit sind die „Holländische Boden-Kredü-Anstalt (Hol- landsche Gronkredietbank)" sowie das „Bankkon- tor für Siaatsloose, Att.-Ges." in Amsterdam • „
neu errichtet worden. Es mag daher jetzt noch- I Ha»au, 9. Oft. Nunmehr liegen die Abschlüsse
Mals nachdrücklich und ganz allgemein darauf I "userer städtischen gewerblichen Anlagen für das hingewiesen werden, daß nach den seit Jahrm ge- I Betriebsjahr 1904 "m ------ ’ * "
mahlen Erfahrungen schlimmster Art unb der . ™ ,
Ansicht enisthafter Finanzleute vor einer Be- I 166 563,08 Mark feiligurtg an allen iii den Niederlanden befindlichen Unternehmungen, die sich mit dem Handel unb dem Spiel von Losanteilen oder von Anteilen an Prämienpapieren oder von Promessen an Gewinnen auf Los- ober Prämienpapiere be- faffeit, , eindringlich gewarnt werden inuß. Die Tätigkeit dieser Banken oder ihrer deutschen Agenten pflegt ferner gegen den 8 7 des Deut- fchen Reichsgesetzes vom 16. Mai 1894, betreffend die Abzahlungsgeschäfte, m ber Mehrzahl ber rwlle aber auch gegen den Betrugsparagraphen bc§ Deutschen Strafgesetzbuches zu verstoßen. Wer
m T eutschland eine Agentur ober Vertretung I gemacht und "drei Zivilisten tätlich verletzt. Ein M W fi* Postkutscher erhielt einen schweren Hieb Über
Zusatz dulch n -5“ den Kopf, sodaß er den Verlust eines Auges
-ourch königlichen Beschluß genehimgt", I ,u W[Qnprt f,nr1pn l-i-l J
ber sich auf ben Prospekten derartiger, als Aktien- I ’ ^nagen Haven wird.
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i>te Statuten ber Gesellschaft, wie gesetzlich borge- I huldigte er dem T-unke und ließ sich angeblich im schrieben, der niederländischen Regierung zum I Banne des Alkohols, zu verschiedenen Betrügereien Zwecke der Prüfung eingereicht sind, ob bie für I bei der Lohnauszahlung gegenüber den Arbeitern Aktiengesellschaften neUenbcn Normativbestimm- I verleiten. Das Gericht erkannte auf 2 Monate Ge- ungen, z. B. hinsichtlich bes Vorstands, des Auf- fan9™S- , sichtsrats, der Generalversammlung usw. im I A«s Thurittge«, 10. Ott. Ein Beschluß Statut beachtet worden sind. Liegen in dieser I sämtlicher thüringischer Handelskammern fordert Beziehung Feine Anstände vor, so werden die I von dem gemeinschaftlichen obersten Ver-
• - „ourch Königliche Verordnung „geneh- | waltungsgerichishof der thüringischen Staaten
bie Erlaubnis erteilt, daß I und deren Vertretung im preußischen Landes-
i »n ra-2"S ■ ,twnr Augenblick an I eisenbahnrat einen Einfluß auf die Tarif- feW®«'8 ä Äae.r,e,timn -- - «ebmen§ ist in dem „Königlichen Beschlüsse" nicht I t
enthaften. I Hann.-Munden, 9. Okt. Das Erholungsheim
* A« Fünfzig - PfkNNknSücke« fehlt es I f>e§ Verbandes der Deutschen Lokomotivführer immer im Kleinverkehr. Deshalb wurde der hattemdiefem Jahre schon Über, 7000, Knrauf- Reichsschatzsekretär hnm / I enthaltstage zu verzeichnen. Dabei mußten IM
noch für zwZ Millionen Mo? brm chtlgt, Jmti, Juli unb August viele Mitglieder außer- Bninftiirf h ^ilUl0nenr Mark neue Fünfzig- halb des Herms in Privatwohnungen unterge- Pwnnigstuckefprägen zu lasten. Am Kleingeld bracht werden.
* «an her | Mainz, 8. Okt. Im hiesigen Krematorium cr
emte wird btr A! £tM *■ S. F.^toffel- I folgten im dritten Quartal d I. 39 Einäscwrun- fehr t PQffe und kalte Witterung | gen. Von den Einaeäscherten waren 27 Männer
tor bis «r9, ^Ie toatmen trockenen Tage, und 12 Frauen. Der Religion nach waren 21 E lur das Ausmachen deS Knollengewächses evangelisch, 10 katholisch, 5 israelitisch unb 3 rwartet wurden, find auSgeblieben. WaS die I Dissidenten. Die Gesamteinäscherunaen in diesem L.enge und Güte der Kartoffeln anlangt, so I Erahne betragen bisher 143 geaen 119 im gleichen lann nicht geklagt werden. Krankheiten machen I Beitraum des Vorjahres. — Wie verlautet, soll sich zwar hier und da bemerkbar, bei der Menae I ^änbe ber Mainzer Lederwerke in der Neuner geernteten Früchte fällt dies aber ruAt I stabt an eine Frankfurter Firma zum Preise von allzusehr ins Gewicht. * I Millionen Mark verkauft worden sein. Die I
. * Btttterbrode und Semmeln in I ^derwei'ke haben in Budenheim 35 Morgen Ge-
Wirtschasten werden, wie bie Disch Eis°nkv>f>n' I ^Tt^)e fUr Anlegung ihrer Fabrik aokaust. | Deamten-Zoitung" mitteilt, jetzt von zahlreichen ,Bahnhofswirten, säuberlich in durchsichtiges Map'er eingetragen verkauft. Ein Aufdruck auf gern Pamer betagt, welcher Art der Belag ist.
Hierdurch fpff uerbütet inerden. daß sich bte Esi- tonren mtt Staub bedecken, daß sie Besuch von FliegeN-Und Wespen erhalten unb daß sie vor Ollen Dingen von unberufenen, oft unsauberen
kfa'tef werden. Diese vorerst noch rein priocue Maßnahme verdiente wegen ihrer Nütz-