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5 Kosaken, 4 Gendarmen und einige Polizist« verwundet. Gestern abend um 11 Uhr war bif Ruhe in den Straßen wieder hergestellt.

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gezeichnet. Im September 1898 war er Gouver­neur von Kreta, als die türkischen Truppen die Insel räumen mußten.

Tokio, 9. Okt. Zu Ehren des in Kobe ein« troffenen englischen Geschwaders gab der dortige Gouverneur ein Bankett, auf welchem Trink- spräche auf König Eduard und den Mikado aus- gebracht wurden. Die Stadt Kobe ist mit eng­lischen und japanischen Fahnen geschmückt.

Weg zu legen.

Mit Deutschlands Beziehungen za England beschäftigt sich Graf Hoensbroech in seiner Monatsschrift .Deutschlands wobei er vorerst

Die Unruhen in Rußland.

M o § k a u, 9. Okt. (Petersb. Telegr.-Ag.) Der Ausstand der Bäcker ist heute hier allge­mein geworden.

Moskau, 9. Okt. Zwischen Kosaken und ausständigen Bäckern kam eS zu einem furcht­baren Zusammenstoß. Etwa 590 Bäcker hatten das Dach der Bäckerei von Petrowolowo be­stiegen, von wo. sie die Polizei mit Pflaster­steinen und Dachziegeln bombardierten. Kosaken forderten zur Uebergabe auf, wurden jedoch mit Steinen beworfen, worauf daS Militär eine Salve abgab. Das Haus wurde schließlich er­stürmt, wobei 192 Bäcker verhaftet wurden, darunter 28 Verwundete. Zwei Bäcker waren tot.

Petersburg, 9. Okt. DerRuß' meldet aus Moskau: Bei dem gestrigen Zusammenstoß zwischen Bäckern und Kosaken wurden acht Bäcker getötet und zwei verwundet, außerdem wurde ein Schutzmann, ein Revieraufseher und ein Kosak getötet. Viele Polizisten und Privat­personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Ein vorübergehender Professor namens Chorulski wurde durch einen Nagaikahieb ver­letzt. Die Hauptstraßen und -Plätze find durch Polizisten, zwei Regimenter Grenadiere, eine Schwadron Dragoner und acht Sotnien Kosaken besetzt.

Moskau, 9. Okt. (Petersb. Telegr.-Ag.) Während der letzten Nacht wurden insgesamt

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Marburg

Mittwoch. 11. Oktober 1905

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, UniversilLlS-Buchdruckerck 40. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Linienschiffe und Panzerkreuzer, sowie an Staunt» gehalt der Schiffe bedeulend geschlagen, sodaß es sich mit dem vierten Platz begnügen muß. Dann werden folgende Gefechtsein feilen bestehen: Eng. land 802,2, Frankreich 433,9, Amerika 430,5 Deutschland 291,4.

Die Erfahrungen des letzten großen Seekrieges lehren nun, daß für die Entscheidung maß­gebend sind: große Typen der Schlachtschiffe von 16 000 Tonnen aufwärts mit starker Panzerung und schwerer Artillerie (30 Zentimeter-Geschütze) mit wirksamer Schußweite von 6000 Meter und darüber. Ferner sind ebenso notwendig große Panzerkreuzer von 10 000 Tonnen und darüber. In diesen beiden Faktoren leistet die deutsche Flotte noch nichts.

Im Material stehen wir noch in allen Punkten zurück.

Für den Kriegsfall brauchen wir eine Schlacht­flotte. eine Kreuzerflotte, eine Torpedoflotte und Transport, und Hilfskreuzer. Eine schwache Flotte ist eine Verschwendung, und eine starke Flotte ist eine Bürgschaft für die Erhaltung des Friedens, für die Zukunft und Mattstellung des deutschen Volkes. Der Redner schloß: Preußen ist durch die gewalttge Arbeit seiner Armee groß geworden das Deutsche Reich soll es durch seine Marine wer­den. Es darf sich nicht durch abgedroschene Redensatten abschrecken lassen. Unser Wahlspruch muß fein: Das zwanzigste Jahrhundert gehört dem Denffchen!

Das Abonnement

auf dieOberheffifche Zeitung", daS größte, meistgelesenste und weit­verbreitetste Blatt MarbnrgL und der Umgegend kostet vierteljährlich nur 2.25 Mk. Inserate habe« besten Erfolg.

Ratzel.) Er führte aus, daß es erst keines Nach­weises bedürfe, daß das Kolonialwerk uni), die dauernde Erhaltung des Kolonialbesitzes von einer starken Seemacht abhängen. Der Redner greift in historischen Beweisen zurück auf die Geschichte der großen Seemächte, die sich in der Vorherrschaft auf den Meeren abwechselten.

Nachdem feit 1880 die französische und deuffche, später die russische und amerikanische Kriegsflotte sich allmählich Geltung verschafften, verkündet Großbritannien den two powers Standard, wo­nach seine Flotte stets der Seemacht zweier ver­bündeter Staaten noch überlegen fein müsse. So will es auch heute noch dauenid die volitffche Vor­machtstellung behaupten.

Wir Deutsche haben in unserer traurigen Ge­schichte 'leider das genaue Gegenstück zu jener großartigen maritimen Leistting Encn..s auf- zuweisen. Wir zeigen das negative Beispiel für die polittsche Bedeutung einer starken Seemacht seit Jahrhunderten. Dank der Kleinstaaterei und der uns selbst zerfleischenden Politik des 17. und 18. Jahrhunderts wurde der Blick der Station von der See gänzlich abgclenkt und wir mußten gor nicht mehr, daß Deutschland eine Küste besitzt. Der deutsche Bund führte überhaupt keine Flagge.

Aber auch nach 1870 hat Fürst Bismarck sich noch lange Zeit ausschliebsiib der Eurovavolittk gewidmet und erst spät sich mit überseeischen Din­gen beschäftigt. Viel mehr aber wie Frankreich, das nur äußerlich blendende Machtvolitik treibt, ist Deutschland durch die Verhältnisse gezwungen, seine Flotte so zu verstärken, daß sie feder anderen, außer der brittschen gewachsen ist, daß sie als star- ker Bundesgenosse gesucht wird, und daß auch die brttffche sich scheut, sie anzugreifen.

Gegenwärtig ist das Deutsche Reich nach dem Verschwinden der russischen Flotte als drittstärksle Seemacht anzusprechen. Im Jahre 1909 ist es aber von den Vereinigten -Staaten an Zahl der

Keine Bedingungen, Albrecht! Selvswer- ständlich schreibe ich, und nun leben Sie wohl."

Sie konnte in Gegenwart der Schwester nicht Du sagen, trotzdem sie seinen Vornamen nannte. Er hielt ihre Hand fest umklammert und sah sie bittend an. Sie las in seinen Augen, was er noch wollte, und beugte sich nieder, seine Stirn mit ihren Lippen berührend.

Nun willst Du fortgehen," klagte er,ach, Gertrud, wenn Du wüßtest" er brach kurz ab; fast hätte er die Gegenwart der Schwester ver­gessen Tränen glänzten in seinen Augen und um seinen Mrmd zuckte es schmerzlich.

Sticht weinen, Albrecht," sagte sie leise, er­schrocken,ich kann doch nicht bleiben, so gern ich auch möchte.".

Sie legte ihre Hand auf seine Stirn.

Ach, Trude, wie gut das tut siehst Du, wenn Du fort trift, kommen die schwarzen Gedan­ken wieder; und Du nur kannst sie mir bannen," seufzte er, ihre Hand fester auf seine Sttrn pressend.

Albrecht, nicht so sprechen; das tut mir weh! Vergessen Sie doch nicht, was Sie mir versprochen haben! Vor allem gesund werden zu wollen! Nochmals einBehüt Gott!"

Sie wandte sich schnell ab und ging hinaus, da sie fühlte, wie es heiß in ihren Augen aufftteg. Er durste das nicht sehen, damit er sich nicht auf­regte. Beim Ausgang faßte sie der Schwester, die if)t gefolgt irrar, beide Hände.

Tausend Dank, daß Sie mir vergönnt haben, ihn zu sehen," sagte sie mit bebender Stimme.

Die Oberin strich liebkosend über ihr heißes Gesicht.

Keine Ursache, liebes Kind," sagte sie herz­lich,hoffentlich habe ich Sie nicht znm letzten Male gesehen!"

Ich kann doch nicht*

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: JUustrirtes Sonntagsblatt. . .......

Deutsches Reich.

Berlin, 10. Oktober-

Ihre Majestäten der Kaiser und di« Kaiserin setzten gestern Montag Morgen früh 9 Uhr an Bord derHohenzollern", die in der Nacht von Sonntag auf Montag unterhalb beg Halbinsel Hela vor Anker gegangen war, di« Fahrt nach Glücksburg fort.

Ter Kronprinz, der, wie gemelbef, zur Zeil mit seiner Gemahlin als Gast des Her« zogs Karl Theodor in Bad Kreuth bei Tegernsee wäll, konnte bisher der ungünstigen Witterung wegen keine Pirschfahrten unternehmen. Del! Aufenthalt des Kronvrinzenpaares in Bad Kreuth wird noch bis gegen Ende dieser Woche dauern.

Dem bayerischen Landtage ist einftinatty gesetzenlwurf vorgelcgl worden, der u a. folgenden Paragraph enthält: »Der Staatsminister der Finanzen wird ermächtigt, für den Fall, daß die int Laufe bei 28. Finanzperiode 1906/7 zu entrichtenden Matrikular- beiträge die Ueberweisungen seitens des Reiches über­steigen sollten, den Mehrbetrag, soweit er nicht au» den für diesen Zweck zu reservierenden Erübrigung« früherer Finanzperioden im Betrage von 2140401 Mk. bestritten werden kann, durch die Aufnahme eines auf die Staatsfonds zu versichernden Anlehens zu decken und im Bedarfsfälle das Anlehenskapital um den Betrag der Geldaufbringungskosten sowie bei während der 28; Finanzperiode erlaufenden Zinsen zu erhöhen." In der Begründung dieses Vorschlaget heißt cs:

»Für eine weilergehende Inanspruchnahme Bayerns mit Matrikularbeiträgen bietet das Budget der kam» menden Finanzperiode keinen Raum. Sollten daher auch in der kommenden Finanzperiode ungedeckt« Matrikularbeiträge erhoben oder gar die den Bundes­staaten bis jetzt gestundeten Matrikularbeilräge nach­träglich angefordert werden, so würde hierfür nur der nach dem Etat der Uebertragungen aus den Er­übrigungen früherer Iinanzperiod-n reservierte Bettag ton 2,1 Mill. Mk. zur Verfügung stehen. Zur Deckun­einer weiteren Mehrausgabe würde mangels ander» wütiger Mittel nur die Aufnahme eines Anlehens erübrigen, weshalb vorsorglich eine dementsprechend« Bestimmung in den Entwurf des Finanzgesetzes au^ genommen wurde. Hierbei ist jedoch angenommen, daß es sich nur um eine vorübergehende Maßnahm« handelt, da für die Dauer die Aufnahme von Anleh« zur Bestreitung laufender Bedürfnisse sich verbietet. Bei längerer Fortsetzung der Erhebung ungedeckter Matrikularbeiträge toütbf voraussichtlich die Erhöhung der bh retten Steuern unvermeidlich sein.'

Wenn also die Reichssinanzresorm nicht

Nein, das sollen Sie auch nicht, ihn wieder besuchen, ihn vor seiner Genesung wieder sehens Aber von mir, könnten Sie sich wohl Bescheid holen, wie es ihm geht! Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr liebes ©e^feen noch öfter sehen würde. Wenn mir auch anfangs Ihr Bs- such seltsam erschien, jetzt ist er es nicht mehr, und ich bin ordentlich glücklich, daß Sie vermocht haben, unserem Patienten zuzureden, was uns allen nicht gelungen ist. Ein froh' Gemüt ist unser bester Helfer! Mr können hier gar nicht genug Sonnenschein haben! Nun Gott mit Ihnen, liebes Kind!"

Die Oberschwester konnte am selben Tage und den darauffolgenden nicht genug von Gertrud hören. Es tat Albrecht sichtlich wohl, von ihr zu sprechen, und gerne lauschte die müde sanfte Frau seinen Ergüssen, um so mehr, da sie sah, von welchem günstigen Einfluß jener Besuch des jungen Mädchens war. Er las ihr sogar Stellen aus ihren Briefen vor, aus denen sie sah, wie rein und lauter die Beziehungen waren, die die beiden jungen Menschenkinder miteinander ver­knüpften.

Gertrud schrieb ziemlich pünkttich, und er auch so viel er konnte. So waren vier Wochen der- gangen; da teilte er ihr mit, daß sein Onkel, von dem er doch so vollständig abhängig war, bei ihm gewesen wäre. Er hätte ihm heftige Vorwürfe gemacht und gefragt, was er zu tun beabsichtigte, da ihm nun die militärische Laus- bahn verschlossen wäre. Zu seiner ernsten Ab. sicht,, einen bürgerlichen Beruf zu ergreifen und arbeiten, hatte er spöttisch gelacht, well er ihm das nicht autraue,. Dann hätte er ihm den Vor­schlag gemacht, ferne Kusine Melanie zu heiraten, infolgedessen , würde er sogar Großgrundbesitzer und stiege jtidjt hinab. Das wäre der einzige, standesgemäße AuAvog, und Melanie würde ihm sicher alles verzeihen.

bald in befriedigender Weise zur Durchführung tomuch wird so bemerkt hierzu die Münchener »Allge­meine Zeitung' der zweitgrößte deulfche Einzel- float Bayern in die Notwendigkeit verseht, fein« direkten Steuern zu erhöhen. Will daher das Zentrum in Bayern nicht den Vorwurf auf sich laden eine Erhöhung der direkten Staatssteuern verschuld« zu haben, so wird cs nicht umhin können, auf feine Parteigenossen im Reichstage dahin einzuwirke«, daß sie der so bringend notwendigen Neuordnung bei Reichsfinanzen keine Schwierigkeiten mehr in d«

Das glaube ich," schrieb er weiter,denn sie ist häßlich und nicht mehr jung. Aber nein, mein Herz, ich habe von Dir gelernt. Ruhig, aber ent­schieden, wies ich diesen Vorschlag zurück; ich will mich aus eigener Kraft emporringen und nicht der Gnade meiner Frau alles verdanken. Site und nimmer! Dies war mein letztes Wort, wenn auch der Onkel grollend ging. Ich will Deinen Rat befolgen und sehen, ob mein Zeichnertalent mir eine auskömmliche Eristenz verschaffen kann. Dir, Gertrud, Du herrliches Mädchen. verdanke ich meinen Lebensmut und mein Selbstvertrauen durch Dich vermag ich frei, zu atmen. WaK ist mir aller Reichtum! Ich fühle eine Kraft in mir und eine Arbeitsfreudigkeil, daß ich den Tag herbeisehne, der mich von meinem Lager befreit. Und dann winkt mir vielleicht in der Ferne ent süßes Glück, woran ich kaum zu denken wage Gertrud, Gertrud lebe wohl Du meine Helferin, mein Trost I Albrecht."

Siebentes Kapitel.

Endlich, nach langen, schweren Wochen wurde Leutnant von Warburg aus dem Krankenhaufe als gesund entlassen. Sein erster Gang war zu Gertrud. Er hatte ihr vorher geschrieben, fte möchte ihm mitteilen, wenn er sie ungestört sprechen könnte. Sie hatte ihm den Dienstag bestimmt, da Tante an diesem Nachmittag ins Kränzchen ging; so paßte es gerade. Mit Herrn Teichmann, der ihn freudig begrüßte, tourbe er bald fertig; er bat ihn, ihn ein paar Worte mit Ger­trud sprechen zu lassen. !

Verdutzt sah ihm dieser nach, als er die Trepp« hinaufging dann stieß er einen leisen Pfiff aus, als ob ihm eine Erleuchtung käme.Das kommt mir aber sonderbar vor, na, werden jaf scheu bin doch wirklich neugierig!" | .(Fortsetzung st W. '

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Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Wit, tr,'» nnn btt allen Postämtern 2,25 Mk. <e$cL Bestellgeld).

vl*«V" JnserlionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg.

Neclamen: die Zeile 25 Psg.

Nach Meldungen a .. Kapstadt soll in der dortigen Presse behauptet werden, es seien zwischen der deutschen und der englischen Re­gierung Verhandlungen wegen Abtretung Deutsch- Südwestafrikas an Großbritannien im Gange. Wie dieNat.-Ztg." erfährt, entbehren diese Behauptungen jeder tatsächlichen Unterlage. Es ist natürlich auch absurd, der deutschen Re- gierung den Gedanken der Möglichkeit einer Aufgabe der Kolonie unterzuschieben, während mit Einsetzen von deutschem Gut und Blut an der dauernden Sicherung dieses Besitzes gear­beitet wird.

9. Oft. Amtlich wird mitaeteitt, daß in Soppang, Wadjo und Luwu auf Celebes oie namhaften Häuptlinge sich alle unterwarfen. Im Gebiete von Masenvempulu und Paffo werden die Operationen fortgesetzt.

SBßrceloua, 9. Okt. In einer Versammlung der radikalen Arbeiterpartei wurde beschlossen, in den allgemeinen Ausstand einzutreten, falls die Anarchisten, deren Prozeß am 17. Oktober beginnt, verurteilt werden.

New York, 9. Ott. Der Sekretär des Kriegs- departements Tast erklärte nach einer Besichtigung der lokalen Hafenverteidigung, keine fremde Dtacht könne die amerikanischen Seestädte an« greifen; jede Flotte die in den Schußbereich der Batterien komme, werde vernichtet werden. ^.Konstantinopel, 9. Ott. Der Marschall Edhem Pascha, der als Befehlshaber der türtt- schen Truppen im türkisch-griechischen Kriege im Fruhrahr 1897 weiteren Kreisen bekannt ge- worden ist 63 Jahre alt gestorben. Edhem fich bereits im russisch - türkischen Kriege 1877/78 bei Plewna unter Osman Pascha aus- 80

'Nachdruck verboten.)

Das neue Fräulein.

Drigirral- Noma« vo« Fr. Lehne.

lZorisexung.)

anfängliches Mißtrauen war jetzt gänzlich geschwunden, nachdem sie Gertrud gehört. Wie 'ah doch der junge Offizier aus! Und wie duster und verzweifelt hatte er doch die stanze Zeit feines Hierseins dagelegen. Als fi-

SS'Wre» -SertaS ~ l Wanmi fuhren Sie sie nicht herein?" .J16r-u e-'e~ gegeben und hinzugefügt diese sein Weib Werdern fer^geS

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Man funr vorüber; sie hustete dttoas, um^e sur^rfB-?81 Abwart Entrückten wieder sich um wandte

It* "T ,, »beleihen Sie, Frau Oberin icb hnfe cie erlaubte Zett gewiß schon überschritten "

Sie erhob sich.

Du willst gehen, meine Gertrud, schon?" flagle er,aber Du kommst doch wieder?" I den'^EW Mrecht," fagte ftefanti, aber enschie- f-U-, "das kann ich mcht! Ware mehre Sorge I sr°B llowescn, wäre ich nicht gekommen. I £.t ^2rbe Nr Versprechen, wieder neuen rS; A und gesund werden zu wollen; und | nebi wieder so schwarze Gedanken hegen, nicht I roanr. Skirauf befomme ich die .Hand! So, und I ton muß ich gehen!" I

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Neueste Telegramme. Die Notwendigkeit einer starken Berlin, 10. Olt. Die .D. SEageSjtg.- b I Seemacht

hauptet, man sei in jüngster Zeit zweifelhaft I hat der rührige Vorkämpfer für die Vergrößerung geworden, ob Graf Götzen, dessen hervorragende | unserer Flotte, Generalleutnant v. Siebert, in Tüchtigkeit in seinem jetzigen Amte unbestritten einem auf dem soeben beendeten Kolomalkongreß sei, der rechte Mann sein werde, um in den '^ Berlin gehaltenen Vorträge überzeugend dar- bevorstehenden, überaus schweren Zeiten da» . ErMenz w Lnb^ wrach über ,,d i e

?ertret?namt SJP'üi'rt Reichstage zu wirtschaftliche Bedeutung einer vertreten. Richtig wird daran wohl nur so- starken Seemacht" und legte seinem Vor- btel fein, daß Gras Götzen bei der gegenwär- I trag das Motto zu Grunde:Seitdem rin ®ro6- tPen Unsicherheit der ostafrikanischen Zustände I ftaat ohne wirffchaftliche Interessen undenkbar ae- selbstverständlich mcht seinen bisherigen Posten I worden ist, ist auch ein wahrer Großstaat ohne verlassen kann. I Seemacht nicht mehr zu denken." (Friedrich