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Erstes Blatt
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der eine war Warburg, der andere
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kehrenden Reichstagsabgeordneten an Bord in Conoakrh eingetroffen. An Bord ist alles wohl.
Jahre, Schatz, dann bist Du ganz mein, dann können wir heiraten! O, wie ich mich auf mein eigen Heim mit Dir darin freue!" |
„Wir sind ja noch nicht einmal richtig der« lobt, und Du denkst schon ans Heiraten!" uni etwas gezwungen lachte sie.
In diesem Augenblick bogen sie um eine Ecke und stießen beinahe mit zwei Offizieren zusam-
Neueste Telegramme.
Berlin, 20. Sept. Laut einer Mitteilung der Woermann-Linie ist der Dampfer „Eleonore
Woermann" mit den von Kamerun zurück-
I erklärung beleidigt und mich auf das Niveau I einer Kellnerin herabgedrückt haben?"
I „Das habe ich nicht beabsichtigt, nein. Frön- I lein Gertrud," beteuerte er.
I „Ich habe es mir zur Warnung dienen lassen,
I Herr Leutnant," fuhr sie fort. „Ich gestehe, daß ich gern mit Ihnen geplaudert und mich gefreut hatte, wenn Sie kamen — dann hörte ich wenigstens mal etwa anderes als die beständigen Vorwürfe und Tadel der Tante. Aber auch darüber durfte ich mich nicht mehr freuen — und Sie tragen die Schuld!" fügte sie traurig hinzu.
Er hielt sie zurück, da er sah, wie sie sich wieder wegwandte.
„Gertrud, hören Sie mich! Ich habe Sie | nicht kränken wollen! Seit Montag suchte ich Sie, um Ihnen zu sagen, wie leid mir meine Unbesonnenheit tut., — Verzeihen Sie mir!" und da sie schwieg, fuhr er fort: „seien Sie nicht nachtragend! Sie denken doch sonst nicht so kleinlich! Ich bitte Sie herzlich um Vergebung!"
Da , konnte sie seinem flehenden Blick nicht mehr widerstehen und ergriff, wenn auch zögernd, die ihr bittend entgegengestreckte Hand.
„Sie hatten mir sehr wehe getan, Herr von Warburg," sagte sie leise, „aber nun ist es wieder gut!"
„Ich danke Ihnen. Fräulein Gertrud! aber auch wirklich —?"
»Ich trage keinen Groll mehr!" v
„Dann wollen w wieder die alten guten Kameraden sein!" i
»Ja", lächelte sie ihr. freundlich an, „einvcr- standen!" Da neigt; er sich über ihre Hand und drückte einen innigen Kuß darauf. Hocherrötend und verwirrt entzog ft, ihm dieselbe — „o nicht Evch! Ist das Sitte zwischen zwei Kameraden?"
Heute war Albrecht von Warburg der Lussig- I üen einer — er hätte nicht gedacht, daß Gertruds Worte fo befreiend auf ihn wirken würden. Es ।
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Der Deutsch-Evangelische Frauenbund
hatte, wie uns Frl. Paula Müller, die 1. Vorsitzende, schreibt, seine Mitglieder de8 Vorstandes, die Vorsitzenden seiner 50 Ortsgruppen (von denen 37 vertreten waren) und der angeschlossenen Vereine zu der alljährlich ftatt- findenden Ausschußsitzung am 12. und 13. Sept.
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mit dem K reis blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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Hauptmann von der Heyden. Der Einjöhrigt grüfete militärisch stramm; dann fragte er seine Braut: i
„Du kanntest die Herren? Sie grüßten Dich sehr freundlich."
„Flüchtig," entgegnete sie, wobei sie nicht der« hindern konnte, daß ein leichtes Rot in ihre Wangen flieg, „flüchtig! Ich sagte Dir doch! bereits, daß Teichmanns eine Frühstücks- und Weinstube neben ihrem Geschäft haben."
„Du bedienst doch nicht etwa mit, Ger«
trud?"
„Aber wo denkst Du hin, Ferdy! Das toür« den sie mir gar nicht zumuten! Ich helfe im Haushalt und im Laden; das andere geht mich nichts an. Es bleibt aber nicht aus, daß maq den einen oder andern kennen lernt." ■
„Es wäre mir nicht angenehm, Gertrud, wenn Teichmanns Dir etwas zumuteten, was sich für Dich durchaus nicht schickt. Du gehörst mir, und ich möchte nicht, daß meine Braut — zu« künftige Frau Dr. Phil. Gertrud Wehner —• etwa in einer Stufe mit Kellnerinnen oder sonst etwas rangierte." '
Sein Ton klang fest und bestimmt, wie ev dieses sagte.
„Du wirst ja sehen, Ferdinand, daß Deine Befürchtungen unbegründet sind, lind schließlich müßtest Du mich auch von der Seite kennen, daß ich mir nichts Ungehöriges zumuten lasse."
Ohne daß sie es recht wollte, lag eine Schärfe in ihrer Antwort, die ihn befremdet aufblicken
Das neue Fräulein.
Original-Roma» vo« Fr. Lehne.
(Rorifetuna-)
„Am Sonntag ist vielleicht Gertruds Verlob. 1er hier," sagte Frau Anna, „ich bin wirklich neugierig auf den, der diese hochmütige Prin, zessin^heimsühren wird."
„Lro?" fragte er anscheinend glaichgiltig; aber das Herz schlug ihm heftig, als er dies hörte. Er hatte ja nie daran gedacht, daß das Mädchen nicht mehr frei war — und nun, als er daran erinnert wurde, daß sie einem anderen gehörte, wuchs das Begehren nach ihr — 'er hätte sie auf der Stelle heiraten können, wenn
ihm nicht große Hindernisse im Wege lagen. Er wußte jetzt, daß er sie liebte; was er für bloße Tändelei gehalten, wurde bitterer Ernst. Manch, mal hatte er das Gefühl, daß er ihr ebenfalls nicht g-eichgsttig war, obwohl ihm ihr Verhalten noch nicht die leiseste Hoffnung gegeben hatte.
Nachdenklich trank er feinen Schoppen und
war sehr schweigsam, so daß es den Kameraden, mw denen er zusammensaß, auffiel.
Weder heute noch an den nächsten drei Tagen gelang es ihm, Gertrud überhaupt nur zu sehen. Endlich hatte er das Glück; er traf sie in dem Hausflur, als sie mit einem kühlen zuriickhalten-
ben Tank auf seinen Gruß den Laden betreten wollte.
„Fräulein Gertrud, bitte, einen Augenblick'" bat er.
, „, »Ich wüßte nicht, was wir uns zu sagen hatten." erwiderte sie kalt.
„Fräulein Gertrud, seien Sie nicht so grau. bnjoT” toarum entziehen Sie mir Ihren Anflick?"
„Warum? fragen Sie, können Sie noch fra- |en, nachdem Sie mich durch Ihre sade Liebes- .
W ute t.
18 ilie za 486
war ihm ordentlich ungemütlich gewesen; nach jenen unüberlegten Worten Gertrud gegenüber war er sich wie ein Kirchenschänder vorgekommen, und der Gedanke, daß sie in Groll seiner gedenke, war ihm sehr drückend gewesen.
Am Sonnabend gegen Abend kam Gertruds Verlobter. Sie erwartete ihn mit gnädiger Er- laubnis der Tante am Bahnhof, trotzdem viel zu tun toan.- Ferdinand mußte sich, da die Ver- kobung noch nicht öffentlich war, mit einem Händedruck begnügen.
„Meine süße Gertrud," sagte er innig, „wie lange haben wir uns nicht gesehen, und ich hatte so große Sehnsucht nach Dir."
„Ja, Du sollst gleich mit zu Onkel Teichmann kommen! Gerade uns gegenüber ist ein Hotel, in dem Du wohnen kannst," entgegnete sie ihm auf seine Frage, und dem Hausdiener des be- treffenden Hotels winkend — „hier Friedrich, Sie besorgen wohl diesen Gepäckschein und be« stellen ein Zimmer für diesen Herrn!"
„Nun erzähle mir, Truding, wie es geht und wie es Dir hier gefällt! Wohl siehst Du aus — bist noch hübscher geworden!" Dabei schob er seinen Arm unter den ihren, was sie aber nicht duldete.
„Nicht, Ferdinand, das fällt auf!" Und da sie die Wolke sah, die über sein Gesicht flog, „ja, man muß hier mit den Verhältnissen rechnen, und Tante ist recht komisch." Dann erzählte sie ihm von ihrer Tätigkeit bei den Verwandten, von diesen selbst und von ihrer Mutter und Schwester — alles das in einer etwas hastigen Art, die von ihrem sonst so gleichmäßigen Wesen ausfallend abwich. Er merkte dies aber nicht; glückselig sah er sie immer an.
„Gertrud, Liebling, wie bist Du reizend!" Und er hatte auch Recht; sie sah bildhübsch aus in dem hellen Organdykleide, das mit einem dünnen Spitzenstoss verarbeitet war. Er faßte nach ihrer Hand — „noch zwei — höchstens drei
©emsfcte betont und die gerechte Forderung der FttFuen: für die erfüllten Pflichten auch btt Rechte du erlangen, fand ungeteilte Zustimmung SW-----—^»-» == ' ~1
Die Unruhen in Rußland.
Odessa, 10. Sept. Heute wurde hier eint Division Infanterie und achtzehn Schnellfeuer geschütze zu Schiffe nach Datum verladen, um die Unruhen im Kaukasus zu unterdrücken.
Petersburg, 19. Sept. Au8 Schuscha wird gemeldet: Infolge vollkommener Ohnmacht der Behörde wie unzureichenden Militärschutzes werden reisende Armenier von Tataren in Gefangenschaft geschleppt. Während der letzte« drei Tage wurden 30 Armenier gefangen genommen, und man ist ohne jede Nachricht übet ihren Aufenthalt. Auch Ueberfälle auf die Post finden täglich statt. Schuscha ist durch Tatarea vollkommen von der Eisenbahn abgeschnittem es herrscht insolgedeffen Hungersnot, namentlich unter den Christen. Au8 Baku wird gemeldet, falls nicht bald die allerenergischsten Mittel an» gewandt werden, dürfte Baku vollständig zerz stört werden. Proklamationen verkünden alle« Arbeitern, welche die Arbeit wieder aufnehme» sollten, den Tod.
Petersburg, 19.Sept. Die Verhaftungen in Petersburg nehmen wieder großen Umfang an. Während der letzten vier Tage sind 344 Personen verhaftet worden. Bei drei Arbeiter» der Werkstätten der Warschauer Bahn wurdeq größere Vorräte an Waffen und Patronen gefunden. An der Grenze wurden zwei Waggons, die angeblich mit Spielwaren beladen sein sollten, beschlagnahmt. Bei der Untersuchung ergab sich, daß die Gummibälle mit Dynamit gefüllt waren.
Baku, 19. Sept. Obgleich scheinbar diß Ruhe wieder in die Stadt zurückgekehrt ift bleibt die Lage gespannt. Der bisher unbedeutende öffentliche Verkehr ist in Zunahme begriffen, und eine Reihe von Läden ist wieder geöffnet. Gestern kam e§ zu zahlreichen Zusammenstößen, bei denen e8 Tote und Vevz wundete gab. Die Einwohner bewegen sich auf der Straße wie Gefangene. Sie werden botf bewaffneten Soldaten eskortiert. Die Fabrik-m und andere Betriebe sind untätig. Eine ikc. von Arbeitern reist mit Freibilletten, die sie von dem Gouverneur erhalten, ab. Die Perser werden in ihre Heimat zurückgeschafft. Der Betrieb in Romana hat weniger gelitten als der in Sabuntschi und Balachani. Viele Werk stätten und elektrische Pumpen find unvers ' Der Brand vernichtete 4 Millionen Pud Nap^..,^ aus den Reservevorräten. Die Naphthazisternen außerhalb der Stadt sind verschont geblieben. Von den Häusern haben besonders die von be» Armeniern gelitten, weit weniger bieder Tataren, Stellenweise dauern die Brände noch fort. D'»
Tätigkeit, die Stellenvermittlung für gebildete Frauen, der Beratung in Rechtsfragen für den Bundesvorstand, der Kommission zur Prüfung der Ausnahmegesetze für Frauen und bei zum Studium der Arbeiterinnenfrage ist ein steter Fortschritt in den Arbeiten des Bundes und in dem Verständnis seiner Mitglieder auf sozialem Gebiete zu verzeichnen.
Eine gut besuchte öffentliche Abendversamm- „rtrf. I lung, mit dem Referat von Pastor Meyer
n° k1 * * * *' <$ n r, -r, I (Hannover) über das Thema: „Die Frau
Der Geschäfts- und der Kaffenberrcht gaben I |m kirchlichen Gemeindeleben", bilden erfreulichen Erweis der Ausbreitung I h.„ ßrr;it, her <rur s»pfPTPnt
Hamburg, 20. Sept. Gestern traf der I und dar Erstarkung des Bundes und I { b a^mnksamen^Zuhörern unter denen Dampfer Silvia" mit 28 Offizieren und 950 legte die w-rtverzweigte^Tätigkeit des Haupt- U andere GeistlL der Stadt waren, in
Mann abgelöster Truppen aus Tientsin und Vorstandes tat letzten Arbeits;ahre dar. feinen interessanten Ausführungen, die den Ein-
Peking, ferner mit abgelosten Marrnemann- Anregende Debatten rief die intereffante druck einer großen Abgeklärtheit erweckten, dar,
schäften von den Schiffen des Kreuzergeschwaders Besprechung der Stellung des Bunde» daß die weibliche amtliche Hülfe bei denPsarr-
frei em. Transportführer ist Mazor Nissern zur bürgerlichen Frauenbewegung ümtern heute von vielen Seiten als dringend
Nach der Ausschiffung werden die Truppen nach hervor. ES wurde betont, wie der Deutsch- notwendig erkannt ist. Die christliche LiebeS-
Jltunfter weüerbefordert. I Evangelische Frauenbund die jahrzehntelange I tätigfeit der Frau als ein kirchliches Gemeinde«
Essen (Ruhr), 19. Sept. Die heutige Vorarbeit der älteren Frauenbewegung durch- amt auszugestalten und dadurch den Ausübenden Reichstagtzersatzwahl hatte daS Ergebnis, daß I aus anerkenne und wie dankbar er auf die I eiren wertvollen Rückhalt an der Gemeinde zu
eine Stichwahl zwischen dem Zentrum und den tapferen Vorkämpferinnen der Bewegung blickt, I geben, ist keine neue Forderung. Der refor-
Sozialdemokraten stattfinden muß. Es betet- aber mit großer Entschiedenheit wurde bte I mierte Pastor Klönne stellte sie schon irn Jahre
ligten sich von den über 100000 Wahlberech- I Strömung innerhalb der Frauenbewegung ab- I i82o. Die christlichen Frauen von heute find
tigten annähernd 90 Prozent. Bis 10 Uhr gelehnt, die in jüngster Zeit in radikalster ^r Forderung des aktiven kirchlichen Wahlabends waren rund gezählt für das Zentrum I Weise vorgegangen ist und die in der „Be- I rechts gekommen, aus Liebe und Jntereffe zur
36000 Stimmen, den Sozialdemokraten 25 000, I wegung für Mutterschutz" und „Reform der I Kirche und weil sie die Not der Zeit erkannt
für den nationalen Kandidaten 20 000, ebensoviel Ehe" aufgetreten ist. Der Deutsch-Evangelische I j^en. Diese Erkenntnis treibt sie, solche Rechte
für den christlich - sozialen, und 1200 für den Frauenbund hofft mit der sogen, gemäßigten I för die Frau zu wünschen, welche der freien
Polen. bürgerlichen Frauenbewegung weiter freudig Laienarbeit die Möglichkeit der dilettantenh asten
Kopenhagen, 19. Sept. Am 15. September I yon° arbeiten, und bte gemein» I Ausführung nehmen, und ihnen die volle Ver-
wurde hier der Schiedsgerichtsvertrag zwischen I 'amen Interessen zu fördern. I antwortlichkeit übertragen.
Dänemark und Frankreich unterzeichnet. I Die eingegangenen Anträge zeugten von dem I Im Korreferat suchte Pastor Crome (Celle)
Varis, 19 Sept Der Gaulois" berichtet I stetig wachsenden und sich vertiefenden sozialen I die einzuschlagenden Wege zur Verwirklichung
daß die japanische Regierung" sich mit dem Plane I Interesse der Bundesmitglieder. Die Annahme I dieser Wünsche anzugeben. Ohne die großen
beschäftigte, im Jahre 1903-eine Weffausstellung I Drages ermächtigte den Bundesvorstand, I Schwierigkeiten, die s. E. bis zur Erfüllung in Tokio zu veranstalten. I die Ortsgruppen zu veranlassen, an zuständiger I dieser Hoffnungen noch zu überwinden sind, zu
m . <->• n ■ , I Stelle in ihrem Orte dahin zu wirken, daß die I verschweigen, legte der Redner besonderen Nach«
h » 6'rk . . Z^tung I Zuziehung von weiblichen S a ch v er-! druck auf die Heranbildung lebendiger weiblicher
„Aftenposten meldet: Wie sicher verlautet I ständigen zu denKaufmannsgerichten I Persönlichkeiten, um mit ihnen die Gemeinden werden, solange die Verhandlungen dauern, beschlossen und daß eventuell von ihnen eine | neu zu beleben, um die Frauen zu Helferinnen weder norwegische, noch schwedische Truppen I Liste von geeigneten Persönlichkeiten in Vor- | des Pfarrers auch in amtlicher Stellung zu ge» ÄÄ . ®r ferner sollen Ver- schlag gebracht werde. Winnen. Man hatte den Eindruck, daß bem
?etk°-kn A°rden, bte Grenzbe- I Weiter wurde der Bundesvorstand beauf- | Korreferenten die Hindernisse, welche den Hoff-
^Pr^Uns§trUvvet! ^ei^e I tragt, eine ständige Kommission zum Studium I nungen und Wünschen der christlichen Frauen
zwischen ihnen zu I bes Kinderschutzes einzusetzen. Außerdem ! in dieser Beziehung noch entgegenstehen, im
über die Heimsendung der Be- | wurde der Bundesvorstand ermächtigt, bei Er- I Gegensatz zum Referenten vorläufig noch zu
wachung^.ruppeii verlautet nichts. I ridjtung von Arbeitskammern, die hoffentlich I groß erschienen, als daß die Heranziehung der
Tientfitt, 19. Sept. Chinesische Blätter I in her nächsten Reichstagssession beschlossen wird, I Frauen zu den kirchlichen Rechten sich schon in
hatten einen Aufstand in Schantung angekündigt. I die Interessen der Arbeiterinnen wahrzunehmen. I absehbarer Zeit verwirklichen würde. Don der
Ermittelungen der deutschen Gesandtschaft in I Mit der Frage der Mädchenbildung be- I Vorsitzenden des Deutsch-Evangelischen Frauen-
Peking haben nun laut Telegr. der „Frkf.Ztg." I schäftigte sich der letzte Antrag. Die Forderung I bundes wurde die Mitteilung gemacht, daß der
ergeben, daß keine Gefahr für bte Deutschen in I der versuchsweisen Aufnahme von jungen Mäd- I Bund versuchen wird, in dem angegebenen Sinne
Schantung vorhanden ist. Cs haben keine I chen in die , Gymnasien und Realgymnasien I vorzugehen, um das Ziel zu erreichen. In einer
Metzeleien stattgefunden. | wurde als eine noch nicht genügend geklärte I sehr angeregten Diskussion kamen noch die ver-
Frage abgelehnt. I schiedensten Redner und Rednerinnen zum Wort.
Aus_ den Berichten der einzelnen Arbeits- I Von allen Seiten wurde die Zulassung der
kommisfionen des Bundes über die Propaganda- I Frauen und die engere Eingliederung in die
Vierteljährlicher Bezugspreis: bn der ErPÄition 2 Mk„ Erscheint wöchentlich sieben mal.
X. 222 - - sswisr-* *»■.