mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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ober» aufs ihnen Die oder
Gesicht zu sehen, ist
LächÄn stand Ger. legte einen Band
der 'rauf, ttnd Tein trotzig gerade kein Vergnügen."
Mit einem ganz kleinen trud gehorsam auf und Shakespeare vor die Tante.
Das ganze 18. Armeekorps trat Montag früh den Vormarsch gegen Koblenz unter dem Befehl des Korpskommandeurs b. Eichhorn an und nahm Montag abend auf der Linie Limburg, Hahnstätten, Kirberg, Idstein, Hohenberg, Langenschwalbach Aufstellung. Das 8. Armeekorps sollte rmch seiner Parade Montag nachmittag über Lahn und Rhein ostwärts vor- rücken. Dienstag wird es wahrscheinlich nur zu Vorposten- und Kavalleriegefechten kommen, das Hauptgefecht wird sich Mittwoch abspielen und zwar in der Gegend von Nastätten, Miehlen, Katzenellnbogen, Hahnstätten, Dienstag und Mittwoch werden fast sämtliche Truppenteile Biwack auf dem „Schlachtfeld" beziehen. Das Hauptquartier liegt von Montag ab in Katzenellnbogen, wo bereits vorige Woche der kaiserliche Marstall eintraf. Das 8. Armeekorps kommandiert General der Kavallerie v. Deines, cs ist verstärkt durch eine Kavallerie-Division A. Am Donnerstag früh vereinigen sich die beiden Armeekorps zum Angriff auf die Festung Koblenz- Ehrenbreitenstein. Da die Truppen Lahn und
wurde nach der Beendigung des Mahles geräumt, worauf das Kaiserpaar und seine Gäste sich wieder im Saale niederließen, um den Vorträgen der Koblenzer Sänger zu lauschen. Es waren sechs Chöre gewählt. Zuerst erklang der herrliche Chor „Dem Rhein mein Lied" von I. Schwartz, unter der Leitung des Professors Litterscheid (Liedertafel). Packend war der Vortrag dieses Chores, der so hübsch den Rhein schildert: „halb Stadt, halb Dörfchen wonniglich, manch Schloß gleich einer Traumgestalt". Dann folgte unter Leitung des Dirigenten des Männergesangvereins Rheinland das innige Volkslied von Engelsberg „So viel Stern' am Himmel stehen" und der flotte Chor „Das Wandern ist des Müllers Lust". Ter Dirigent des St. Castor leitete das stimmungsvolle „Sonntag auf dem Meere" von Heinze, und nach dem Chorliede „Unterm Lindenbaum" ließ Professor Litterscheid mit seiner eigenen Komposition im Volkston „Ma Schätzer!" die Vorträge schließen. Die drei Dirigenten wurden vom Oberpräsidenten den Majestäten und ihren hohen Gästen vorgestellt und ernteten viel Lob. Die Sänger erhielten Wein und einen Imbiß, bis das Kaiserpaar und die Fürstlichkeiten sich entfernten. Alle durchschritten dabei die Reiben
„Hörst Du denn gar nicht, das ist doch nicht Schiller, nein —"
„Wohl aber der Band Shakespeare, in welchem „Romeo und Julia" enthalten ist," versetzte Gertrud, die Tante groß ansehend.
Diese wurde rot vor Zorn.
„Was stehst Du da und guckst mich an wie die Kuh das neue Tor, Fräulein Allwissenheit? Was | ist denn dabei, wenn man sich mal verspricht? Du meinst wohl, mit Deiner Bücherweisheit könntest Du mir imponieren? Was bringt Dir das ein? Gar nichts! Aber freilich, große Dame —"
»Ich glaube, Tante, Onkel kommt mit noch Jemand .. die Treppe herauf," unterbrach das junge Mädchen, blaß vor Erregung, die scheltende Frau.
Diese lauschte — war es nicht neben Teich- umnns wohlbekanntem Tritt wie Säbelklirren? Schnell warf sie einen Blick in den Spiegel, ehe sie ihre bequeme Stellung einnahm. Sollte etwa gar^Warburg —?
. Teichmann öffnete die Tür, „bitte, bitte, nein. Sie stören durchaus nicht, Herr Leutnant, im Gegenteil —"
Wirklich trat Herr von Warburg über die Schwelle. Mit ihrem süßesten Lächeln begrüßte ihn die Frau des Hauses und wie fortgeweht war jeder Unmut aus ihrem Gesicht.
„Nein, diese Ehre!"
„Verzeihen die Damen, daß ich so sans faron hier cintrete," sagte Leutnant von Warburg, dieselben begrüßend, „ich saß unten ganz allein im Gastzimmer, kant mir von Gott und aller Welt verlassen vor — ja, ja, wir armen Junggeiellen! — Vater Teichmann macht? ein so trübselig Gesicht — na, und so geschah es, daß ihm — oder war ich es? — der Gedanke kam, nach den Kamen zu sehen —*
der Sänger; die Kaiserin und der Kaiser grüßten, ehe sie die Treppen zu den Gemächern emporstiegen, die Sänger freundlichste, und der Kronprinz, der folgte, drückte den Dirigenten die Hand. Fürstlichkeiten fuhren in ihre Privat- Hotelquartiere und bald war Ruhe über das Schloß gebreitet.
und ihnen dadurch eine große Freude zu machen, 'eine unverhoffte große Freude. —"
Frau Anna strahlte; ihr Herz war von Eitelkeit geschwellt — sie bezog den Besuch des jungen Offiziers nur auf sich — denn es war ja augenfällig, wie er ihr in letzter Zeit gehuldigt. Warburg itahm auf einem Sessel Platz, so, daß er Gertrud beobachten konnte, die ihren Läufer wieder zur Hand genommen hatte und daran arbeitete. Er hatte das Aufleuchten ihrer Augen bei seinem Eintritt gesehen, und still beglückt darüber ließ er den Strom von Annas Liebenswür-, digkeit über sich ergehen, die sich gar nicht genug tun konnte in Ausdrücken über die große Ehre und Freude, die er ihnen durch seinen Besuch 'erwiesen.
Albrechts Blick ruhte sinnend auf Gertrud, die reizend in ihrer rotseidenen Hemdbluse aussah, die sie mit weißer Wäsche und Krawatte trug; sie hatte auch im einfachsten Kleide stets etwas Apartes, Feines an sich, was seine Wirkung nicht verfehlte. Wie sie den Kopf mit dem schönen goldigbraunen modern frisierten Haar auf die Arbeit geneigt hielt, lag in ihrem Wesen etivas Demütiges, Hingebendes, das aber, so- bald sie den Blick erhob und das Auge voll aufschlug, verschwand und einem stolzen gebietenden Ausdruck Platz machte. Er beobachtete sie und sah. daß ihr Gesicht ungewöhlich ernst war; hatte die Tante sie gekränkt? O, er kannte Frau Anna ganz genau — nicht umsonst hatte sie Gertrud bei ihm angeschwärzt und ihr häßliche Charaktereigenschaften angedichtet, die er bis jetzt vergebens bei ihr gesucht hatte. Die Wolken auf ihrer weisen klaren Stirn gefielen ihm nicht.
So ernst und fleißig, Fräulein Gertrud?* fragte er, sie das erstemal mit ihrem Vornamen anredend, — „woran arbeiten Sie so eifrig?"
„An einem Tischläufer für Tante; ich mödjte ihn gern heute noch fertig bekommen," entgegnete sie freundlich.
• (Fortsetzung folgt.)
I „Bist ja sehr mitfühlend, Gertrud! — Sag' I mal, stickst Du denn noch immer an dem Tisch-- I läufer? Der könnte längst fertig fein; so viel I hast Du doch wirklich nicht zu tun!"
I „Ich denke, daß er heute fertig wird," ent- I gegnete das junge Mädchen mit niedergeschlage- I nen Augen; sie fürchtete, ihr Blick könnte sie ver- I raten, wenn sie die Tante jetzt hei dieser unge- I rechten Beschuldigung angesehen hätte. Sie I hielt es der Frau gegenüber nicht für wert, zu I sagen, daß sie in der letzten Woche die halben I Nächte geopfert hatte, nur um etwas fertig zu I bekommen — das war der Dank für ihre I Freundlichkeit, der Taute etwas arbeiten zu I wollen!
I „Das will ich meinen — es wird auch Zeit! I — Hast Tu mir übrigens gestern Abend die I Bücher in der Bibliothek umgetauscht? Eben I denke ich daran."
„Wenn Du mir um acht Uhr Erlaubnis zum Gehen gegeben hättest, als ich Dich darum bat, wäre es nicht zu spät gewesen — so war das Geschäft geschlossen; — Und heut' Morgen wollte ich mir darum mein Kleid nicht verderben'"
„Tas ist ja recht niedlich — also ich bin für 1 Deine Saumseligkeit verantwortlich! 's wird alle Tage besser! Noch nicht einmal zum Sonntag hat man etwas Zirm Lesen. Auf Dich ist aber auch gar kein Verlaß," zeterte Frau Anna.
Gertrud blieb stumm auf diese ungerechten Beschuldigungen, wodurch sie die Tante noch mehr reizte als durch ein Widersprechen. Sie murmelte etwas von „Hochmut, der vor den Fall kommt", von „Bettelstolz" usw. So herrschte I eine Weile ein ungemütliches Schweigen — Frau Anna war schlechter Laune; sie hatte sich so auf die Ausfahrt gefreut, die ihr Teichmami ver- sprocheii und die durch deii Regen zu Wasser geworden war. Da mußte nun Gertrud als Blitzableiter dienen; einen mußte sie haben unb da war ihr das junge Mädchen gerade recht.
„Gertrud, gib mir mal „Romeo und Julia" | von Schiller 'rüber, damit man doch etwas Zeit- | vertreib hat. Teichmann komnst auch nickst tote- I
Das Kaiftrpaar iit Koblenz.
Am Sonntag Abend fanden sich das Kaiser Paar, der Kronprinz und die Prinzen Eitel r^b Albert, Prinz und Prinzessin Adolf zu Schaumburg-Lippe, Prinz Leopold von bän,^e und der englische Gast mit ^rem Gefolge zu einem Familienmahl zusammen, des Mahles versammelten sich im Vorsaale an 400 Sänger der Koblenzer Mannergesangvereine St. Castor, Concordia Liedertafel und Rheinland. Der Speisesaal
Neueste Telegramme.
Berlin, 11. Sept. Minister Witte hat dem Präsidenten Roosevelt mit dem Dank für feine Bemühungen in Sachen der Friedensvermittlung die Mitteilung gemacht, daß alle russisckien Sonderzölle auf amerikanische Produkte aufgehoben sind.
Berlin, 11. Sept. Ein Telegramm des Kommandanten S. M. S. „Bussard" vom 9. ds. aus Dar-es-Salaam meldet: Leutnant z. S. Schröder ist von Kilwa Kiwindsche zurückgezogen. Ich bin den Lindi-Fluß am 8. ds. abgefahren und habe dort Leutnant Schröder mit 16 Mann zurück- gelassen. In Mkindani steht ein Deckoffizier nnt 10 Mann. Am 8. ds. bin ich in Dar-es- Salaam eingetroffen. Oberleutnant z. S. Paasche üt am 30. August von Mohoro mit einem Teil der Marinelandungsabteilung und einer Ab- Teilung der Schutztruppe nach Kitschi abgegangen. Ain 4. ds. ist Oberleutnant Paasche in May enge gu r ruf gebt lebe n, um diesen Platz zu sichern, wahrend die Schutztrupps nach Kibatta weiter marschiert ist.
. ^oittclevuc, 11. Sept. Der König fichr mit dem Minister der öffentlichen Arbeiten Ferraris nn Automobil durch die von dem Erdbeben be- troffenen Ortschaften. Der König, der von der Menge lebhaft begrüßt wurde, stieg in allen Dörfern vom Wagen, besuchte die zerstörten Hauser und befragte die Bevölkerung Der Konig^war tief bewegt durch das große Unglück, bestärkte die Behörden und die Ingenieure in ihren Bemühungen und empfahl, für die Obdachlosen Hutten zu bauen. Der Bifchof in Monte- leone hat von Merry del Val eine Depesche im Kamen be§ Papstes erhalten, worin er die so bart betroffene SMüäefe der Fürbitte des Papstes versichert und ihr den Segen des heiligen Vaters ^vermittelt.
$ütl den Kammerwahlen » , heute mittag folgende Ergebnisse be-
140 Ministerielle, 64 Kon. ferbotibc, -3 Republikaner, 6 Unabhängige, 2 Re- ßwnahKen und 3 Karlisten. So Wit sich bis läßt, sichern die Wahlen der Re- tttnung die Mehrheit m den nächsten Eortes. Die Wahlen riefen m vielen Orten Unruhen hervor, j
sLS ün einem Sonntag Nachmittag. Der Regen floß in -strömen, so daß kein Meuick btoiiBen gehen konnte. Teichmanns hatten es sich gemütlich gemacht in ihrem großen Wohnzimmer das sehr anheimelnd, beinahe eleaant . ^richtet war - Frau Anna liebte das -
sie brauchte Staffage. An der einen Wand stand «in große», ichon geschnitztes Büffet — das »immer diente zugleich als Eßzimmer — an einem Remter stand ein Schaukelsüchl, in dem Anna be- totem lehme, wahrend Gertrud an dem andern warenHandarbeit beschäftigt. Die Möbel waren mit dunkelgrünem Plüsch bezogen und -aorqange von gleicher Farbe zierten Türen und t-itn -Uiijita nicht abhold war
S-Ittr3 iil
Wcanä^r hat sich gewiß auf den Sonntag ge= & m's em er kleinen Ausflug gemacht statt, und nun muß er daheim bleiben, das tut S “iS E™6-;-56™'6
„Da gehört wohl mein Fräulein Nickte auck i MZU? fragte Frau Anna etwas spöttisch.
. Ie<Ä daß ich heut' gern einmal nato dem Wald gegangen wäre; ist jetzt so schon dort," versetzte Gertnid ruhig, „aber es must ja nicht sein! — An mich hatte ich bei jener Bemerkung nicht gedacht, Tante, nur an die tJirte, die sich mit allem eingerichtet haben, so- vie an ue armen Leute, denen der Sonntag doch
eu-zwe Erholung ist und die sich die ganze Loche auf diesen Ruhetag freuen." -
Ae-n überschreiten müssen, so müssen die Kaiser sich zeigt. Daß dieses Grenzkorps bte
Pioniere größere Brückenbauten ansfuhren. Die Wacht am Rhein gut halten wird, daraus
strategischen Erfahrungen des ostafiatischen I vertraue ich in Ruhe nach dem, was ich heut*
Krieges sollen tm Kaisermanöver angewandt I gesehen habe. Das 8. Armeekorps Hurra,
werden, die Leitung der Schlacht geschieht vor- I hurra, hurra!"
wiegend durch Telephon, sodaß auf dem ausge- I Der Kaiser verlieh anläßlich der heutige«
dehnten Gefechtsfeld große Telegraphenleitungen Parade dem Reichskanzler Fürsten Bülow den angelegt werden müssen. In Katzenellnbogen I Charakter als Generalmajor, unter Belassung und Nastätten liegen bereits Telegraphen- der Uniform des Husaren - Regiments König
abteilnngen aus Berlin und Koblenz und stellen Wilhelm (1. Rhein. Nr. 7). Bei dem Parade«
Linien von Koblenz nach Katzenellnbogen, marsch führte Fürst Bülow das Königshusaren' Nastätten usw. her. Der Kaiser besichtigt am I Regiment beim Kaiser vorbei.
Dienstag einige Schlösser und Burgen am Rhein I ----,
und wird Mittwoch und Donnerstag — wie l Ä t
verlautet — selbst den Oberbefehl übernehmen. I Zum Friedensschluß.
Am 15. Sept, gehen die Manöver zu Ende, I Der WaikeniiillSand
und die Infanterie-Regimenter werden per Bahn . .. k in ihre Garnisonsorte verbracht, ihre Entlassung I w ® v1 n* (Petersb. Telegr.«
erfolgt am 18. September. Die berittenen I ®eo,etn mittag 1 Uhr traf bei de« Truppen marschieren größtenteils in die Garnison I vl; mr16n “n der Eisenbahn em iapa-
zurück. Die 80er (Homburg) haben am 15. I Parlamentär mit weißer Fahne ein, und 16. noch zwei Marfchtage über Kamberg I ^gleitet fort 50 Soldaten. Der Parlamentär durch den Kreis Usingen. übergab dem wachthabenden russischen Offizier,
Montag Vormittag 9 Uhr fand die große gegangen war ein Schreiben
Parade des 8. Armeekorps vor Sr. Majestät I des Marschalls Ohama on ßenetoitfdj. 3n dem» dem Kaiser bei Urwitz statt. Das Wetter war sendet der Manische Heerführer dem trübe. Das 8. Korps stand unter dem Befehl russischen , Dberkommandierenden , Gruße und des kommandierenden Generals General der I ® des Friedensschluss^
Kavallerie v. Deines. Der Parade wohnten bei und derBeendlgungdes Krieges. Er ersucht
die Kaiserin, die Prinzessin Adolf zu Schaum- Knewitsch, einen russischen Bevollmächtigten für
burg-Lippe, die Prinzen, welche schon in Hom- I &ie Angelegenheiten des Waffenstillstandes z« bürg gewesen waren ferner der Fürst von ernennen. Er selbst bestimmte zu diesem Zweck,
Hohenzvllern, der Fürst zu Hohenlohe-Langen- I ^neral ^ukuschima als japanischen Bevoll- bürg, Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe, Reichs- I ^r Zusammen
kanzler Fürst Bülow, viele Generale und die I ^te ^a^l0n Sakhedsa vor. fremdherrlichen Offiziere. Der Kaiser wurde I Aufstand in Tokio.
am Paradefeld von der Vertretung des Land- I Tokio, 10. Sept. (Reuter.) Die Mit- kreises Koblenz begrüßt, rückte mit der Fahnen- I glieder, der progressiven Partei nahmen em« kompagnie desJnf.-Regts. von Eoeben (2. Rhein.) I Resolution an, in der die Regierung wegen bei Nr. 28 vor die Front und übergab die neuen I Friedensschlusses scharf verurteilt wird. Der- Fahnen mit einer, Ansprache den Regiments- I selbe sei demütigend und habe den Aufruhr i« kommandeuren. Hierauf begrüßte der Kaiser | Tokio herbeigeführt. Die Friedensbedingungen die Kriegervereine und ritt dann die Fronten I widersprächen diametral den nationalen In» des in Parade stehenden Armeekorps ab. Es I teieffen.
fand nur ein Vorbeimarsch statt. I Tokio, 11. Sept. In Tokio ist die Ruhe
Bei der folgenden Paradetafel brachte der I wieder vollständig hergestellt. Viele tausend Kaiser einen Trinkspruch aus, der folgenden | Soldaten mit aufgepflanzten Bajonetten find Wortlaut hat: I über die ganze Stadt verbreitet. Vor den
„Nicht in lichtem Paradekleide, sondern I Wohnungen der Minister stehen Schildtoachen. wie zum ernsten Waffengange standen die I Vor den staatlichen und Regierungsgebäuden, Söhne Rheinlands heute vor mir. „Feld- I auf den öffentlichen Plätzen und vor allen ®e» marschmäßig" war die Ueberschrift über dem I sandtschaften sind Polizeiposten ausgestellt. Jn- heutigen Tag. Die Marine nennt das „Klar I sanierte und Kavalleriepatrouillen durchziehen zum Gefecht!". Die schönste Wehr, die der I die Straßen. Marquis Ito lehnte die Kavallerie- preußische Soldat tragen kann, ist das Kleid, I bedeckung zum Schutze seines Hauses ab. Ebenso in dem er seinem Gegner im Felde siegreich I wird berichtet, daß die Generale Nogi und entgegentritt; das schönste Gewand, das das | Nodzn darauf verzichteten. Aus den Provinzen Grenzkorps tragen kann, wenn es vor seinem | laufen Nachrichten über zahlreiche gegen die
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Das neue FrZs-riii.
Original-Roman von Fr. Lehne.
(Fortsetzung.-
Zweites Kapitel. * > '