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Vierteljährlicher Bezugspreis: bet bet Expedition 2 Mk, bet allen Postämtern 2,25 Mk. i.cjcl. Bestellgeld), Jnserttonsgebühr: die gespaltene Zeile oder Seren Raum 10 Pfg. Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Freitag, 8. September 1905,

in der Lage, dm Inhalt der einzeliteir Artikel wiederzugeben. Wesentlich Neues enthalten sie nicht, da sie sich ja möglichst eng au die bereits bekannten Grundlagen der Witte - Koimtraschcn Vereinbarungen halten müssen, aber zunächst fällt auf, das; in dem Auszuge von einein beider­seitigen Verbote der Befestigung der La Perouse» f-'raße feine Rede mehr ist. Es scheint dem­nach, dass Rußland tote Japan dem ewigen Landfrieden, , für den die Nichtbefestigmig eine Bürgschaft sein sollte, doch nicht recht tränen, und starke Batterien noch immer als die beste Bürgschaft für den friedlichen Handel ansehen. Sonst enthält fast jeder Artikel ausdrückliche Zu- sicherungen, den Grundsatz deroffenen Tür" in Stofen wie in der Mandschurei zu wahren, die fremdländischen, Handelsunternehmuttgen zu schützen und Privatrechte tinangetaitet zu lassen. Besonders im Artikel 5, welcher den Einfluß Japans wie Rußlands auf China einschränkt, merkt man, wie stark das .Handelsinteresse der neutralen Mächte bei , dem Friedensschlüsse Ge- Vatter stand. Auch die sibirische Bahn in der Mandschurei wird trotz ihrer Teilung nicht künstlich unterbrochen N>erden dürfen, mithin als Hauptverkehrsstraße dem Welthandel unvcr- I fahrt erhalten bleiben. Ob aber die beiderseitige I Räumung der Mandschurei in 18 Monaten wirk- I lich vollendet sein wird, wird man trotz der Be- I schräukung der erlaubten Bahnbesatzung auf 15 I Vlann per Kilometer noch bezweifeln müssen. I Wie dehnbar der Begriff solcher Schutzwachen I ift, hat Rußland oft bewiesen, und das japanische I Gewissen dürfte in diesem Punkte nicht enger I fein. Im Artikel 15 tritt Frankreich wieder als I Verbündeter Rußlands in den Vordergrund. I

mitgeteilt werden, daß die Ratifikation be­willigt ist.

Im ersten Zusaharfikel wird bestimmt, daß die Räumung der Mandschurei durch die beide« Armeen innerhalb von 18 Monaten vollendet sein muß, wie wir schon anderweitig gemeldet haben, und zwar sollen die Tntppen der ersten Linie den Anfang machen. Nach Ablauf der Räumungs­frist dürfen beide Parteien nur 15 Soldaten auf den Kilometer zur Ueberwachung der Eisen­bahn zurücklassen.

Nach dem zweiten Zusatzartikel soll die Ab­steckung der Grenze zwischen 'Öen Japan bezw. Rußland gehörenden Teilen der Insel Sachalin durch eine besondere Kommission erfolgen.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck imd Verlag- Joh. Aug. Koch, Univcrsttäts-Buchdnlckerek 40. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon o5.

um. 5624

m.

Die drei Plauderten noch eine Weile, bis die Ladenklingel ertönte.

Das Gescl)äft ruft," sagte Herr Teichmann hinuntereilend.

Ja, wir armen Geschäftsleute find immer gebunden," seufzte Frau Anna,feinen Augen- blick lwt mau für sich. Du siehst, noch nicht 'mal abends um neun hat man seine Ruhe! Na, jetzt im Sommer ist wenigstens in der Gaststube nichts zu tun. Da sind die Herren in den Konzertgärten, aber im Winter: manchmal zum Verzweifeln I Da heißt's, Frau Teichmann hier, Frau Teich- manu dort, denn jeder will nur von mir seine Brötchen haben- das Fräulein stand manch­mal daneben! Na, nun fomme! ich will Dir Dein Stübchen zeigen; Dn kannst dann gleich noch Deine Sachen auspacken und Dir alles ein­räumen; ich habe schon alles- so weit zurecht ge­macht! Du wirst gewiß auch müde sein!"

Gertruds Stübchen war sehr klein, aber ganz nett eingerichtet, und ihre Freude darüber war ungekünstelt und wahr. Balo hatte sie ihren Reisekorb ansgepackt und sich alles möglichst vor­teilhaft eingerichtet, während die Tante dabei stand und mit ihren scharseit Augen Gertruds Sachen musterte und sogar kritisierte; sie fand die Leibwäsche reichlich elegant, das wäre doch wirk­lich nicht nötig und so in einem fort.

'hab mir aber alles selbst gearbeitet; ich habe Freude, wenn alles recht hübsch und zierlich ist und plätten kann ich auch," versetzte Ger- trud ruhig, während es doch innerlich kochte.

Mutter batte also recht gehabt, als sie ihr von Tantes kleinlichem Sinn sprach und sie davor warnte, sich allzu rosigen Hoffnungen in Bezug auf ihre Stellung hinzugeben. Na, sie wollte schon mit ihr fertig werden und ihr zu begegnen wissen; gefallen läßt sie sich nichts!

Endlich war alles erledigt und ausgepackt. Ihre Wäsche hatte sie schon vorher geschickt, damit sie alles zur rerfjten Zeit da hatte.

,Bei dem Staat, den Du da hast, traue ich mir gar nicht. Dir meine tofißen Schürzen an«

Grunderwerbungen und Anrechte russischer (Staatsangehöriger werden davon nicht betroffen.

Artikel 5: Rußland und Japan verpflichten sich gegenseitig, den im allgemeinen alle Nationen in gleichem Maße berührenden Maßnahmen, die China zur Hebung des Handels und der In­dustrie in der Mandschurei treffen konnte, keiner­lei Hindernisse in den Weg zu legen.

Artikel 6: Die mandschurische Eisenbahn wird bei Kuangtschengtse zwiscl-cm Rußland und Ja­pan geteilt. Beide Abschnitte dürfen nur im Interesse des Handels und der Industrie ver- wandt werden. Auch behält Rußland in feinem Babnteile alle durch das Ucbereinkommen mit China für den Bau dieser Bahnlinie erwor­benen Rechte. Japan erwirbt die Gruben, für die feine Teilstrecke den Verkehr vermittelt. Privatunterirehmungen werden dadurch nicht be- rührt. Beiden Parteien wird gänzliche Hand­lungsfreiheit auf dem expropriierten Gebiete eingeräumt.

Artikel 7: Rußland und Jcstian verpflichten sich, ihre Bahnstränge bei Kuangtschengtse zu verbinden.

Artikel 8: Die Teilstrecken werden derartig txwwaltet werden, daß dem Handelsverkehr zwi­schen ihnen keine Schwierigkeiten entstehen.

Artikel 9: Rußland tritt an Japan den süd- licheii Teil Sachalins bis zum 50. Breitengrade mit den Inseln, die dazu gehören, ab. Die Frei­heit der Schiffahrt in der La Perouse- und der Tartarenstraße wird gewährleistet.

Artikel 10: Betrifft das Verhältnis der rus- sischeu Untertanen im südlichen Teil Sachalins. Die freien russischen Ansiedler behalten alle Rechte, ohne ihre Nationalität zu ändern, aber Japan kann die Verschickten ausweisen.

Artikel 11: Rußland verpflichtet sich, einen Vergleich abzuschließen über die Fischereigerecht- same der Japaner im japanischen, dem schottischen und dem Behringsmeer.

Artikel 12; Rußland und Japan verpflichten sich, einen Handelsvertrag, wie er por dem Kriege bestanden bat, zu erneuern mit einigen Abän­derungen, darunter besonders die Bestimmung, daß Rußland und Japan gegenseitig sich die Rechte der meistbegünstigten Nation zugestehen.

Artikel 13 verpflichtet Rußland und Japan zur gegenseitigen Rückgabe der Kriegsgefangeiten und gegenseitiger Bezahlung der ihnen für den Unterhalt der Gefangenen entstandenen wirklichen Kosten, die durch Beläge nachgewiesen werden müssen.

Nach Artikel 14 ist der Text des Friedensver­trages für die Russen in französischer, für die Japaner in englischer Sprache abzufassen. In Zweifelfälleu soll der französische Wortlaut maßgebend sein.

Artikel 15 bestimmt, daß die Herrscher beider Staaten die Ratifikation des Vertrages innerhalb 50 Tagen gegenzeichnen sollen. Nach der Unter­zeichnung soll durch Vermittlung der Botschafter Frankreichs und der Vereinigten Staaten der japanischen und russischen Negierung telegraphisch

zubieten, Gertrud, Tu hast sie ja besser als ich."

Danke Dir schön, Tante, ich bin jedoch mit allem versehen. Zu Hause wäre ich ja doch nicht geblieben, da muß man denn alles reichlich und ordentlich haben."

Herr Teichmann kam dazit und das Gespräch drehte sich insolgedesien in andere Bahnen. Gegen elf begaben sie sich zur Ruhe. Am anderen Tage fing die Arbeit an. Es dauerte nicht lange, fo war Gertrud vollständig eingerichtet und wußte überall fast besser Bescheid als- Frau Teichmann, die in ihrer Bequemlichkeit vieles dem Dienst­mädchen überlassen batte. Die Tante tnerfte wohl die große Unterstützung durch die Nichte und pries im Stillen ihre gückliche Idee, die ihr diese ins Haus gebracht.

Die Damen ihrer Kundschaft sprachen sich über das junge Mädchen, das so rnhig und sreundlich bediente, sehr lobend ans. Es war auch eine Freude zu sehen, wie die weißen schlanken Hände so gewandt und flink hantierten, ohne jegliche Hast und Ueberstürzimg, auch wenn viel zn tun war. Das Ladengeschäft versorgte Gertrud fast allein; nur die Appetitsbrötchen für die Herren machte Frau Teichmann selbst zureckst das ließ sie sich nicht nehmen. Gertrud hatte noch Niemand von den Stammgästen gesehen, obwohl die meisten von, ihnen den Weg durch den Laden nach dem Gastzimmer nahmen, da dieser an der Hauptstraße lag. während die Haustür, von der au5 man den Hausflur betrat, sich an einer Nebenstraße befand und meistens nur als Aus- gang benutzt wurde, da Teichmanns Hans ein Eckhaus war.

Frau Anna richtete es mit Absicht so ein, daß Gertrud zu der Zeit, wenn die Herren kamen, sich meistens oben in der Wohnung bescksäfügte; am Abend war ja der Verkehr sehr gering, da jetzt, anfangs Juli, der Aufenthalt im Freien vorgezogen wurde. -V

> .: * .1^Fortsetzung folgt.)

mit ocm Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

_____ Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.

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Deutsches Reich.

Berlin, 7. Sept.

Se. Majestät der Kaiser konferierte Mittwoch Vormittag mit dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Freiherrn von Richthofen und hörte dann den Vortrag des Chefs des MM« tärkabiiietts, Generalleutnants Grafen Hülsen- Haeseler. Die Kaiserlichen Majeftäteil sind Mitt­woch abends 10 Uhr von der Wildparkstation nach Homburg v. d. H. abgereist. Der Kron­prinz, die Kronprinzessin itnd Prinz Eitel-Fried- rich waren bereits vormittags 10 Uhr mittelst Sonderzuges nach Homburg abgereist.

Die Teilnahme des Kaiserpaares an der am 11. Oktober d. I .auf Schloß Glücksburg stattfindenden Vermählung des Her­zogs Karl Eduard von Sachsetr- Co­burg und Gotha mit der Prinzessin Viktoria Adelheid voit Schleswig - Holstein - Sonderbuvg- Gliicksburg gilt nunmehr als sicher. Der Kaiser und die Kaiserin werden mit der Prinzessin Viktoria Luise am Morgen des 10. Oktober mittelst Sonderzuges in Flensburg eintreffen, wo sie sofort nach der Ankunft die kaiserliche JachtHohsuzollern" besteigen, an deren Bord die hohen Herrschasten die etwa dreiviertel Stun­den währende Fahrt nach Glücksburg zurück­legen. Der Kaiser war Dienstag Abend zum erften Mal Gast des Kronprinzenpaares in dessen eigenem Heim.

Einen Botschafterwechsel signali­siert der.Haiin. Cour.": Bestem Vernehmen nach bestätigt 'es sich, daß gleichzeitig mit dem Rücktritt des hochbetagten russischen Botschafters in Berlin, Grafen v. Osten-Sacken, auch der deutsche Botschafter in Petersbttrg, Graf Alvens- leben, seinen Posten verlassen wird. Die Be­stätigung dieser Meldung ist noch zit erwarten. Graf Alvensleben steht im 70. Lebensjahre und hat feinen jetzigen Posten am 4. März 1901 an­getreten.

Einen Wechsel der deutschen Politik in der Nord mark kündigt eine Zuschrift derKöln. Ztg." aus Schleswig-Holstein an. schrift derKöln. Ztg." aus Schleswig-Holstein. Danach ist in der Optantenfrage in Nordschles- toig neuerdings ein Verfahren eingeschlagen wor­den, das auf eine allmähliche Beseitigung des

Flensburg, 6. Sept. Das Festmahl, das die Stadt Flensburg zu Ehren der Offiziere der hier eingetroffenen englischen Torpedoboots- stottille deranstaltete, rahm einen stimmungs­vollen Verlaus. Die englischen Gäste wurden in zwölf Galawagen vom Hafen durch die mit englischen und deutschen Flaggen reichgeschmückte Stadt nach der Harmonie gebracht, wo Ober­bürgermeister Dr. Todsen sie begrüßte. Bei der Tafel brachte Dr. Todsen den Toast auf die beiderseitigen Herrscher aus, und begrüßte im Slnfdjluf} daran den Admiral und die englischen Offiziere als Gäste Flensburgs.

Swiuemnude, 6. Sept. Das englische KriegsschiffCorntoallis" ist heute morgen 93 */t Ugr nach Arkona in See gegangen, um dort die andern von Danzig kommenden Schiffe des I Kanalgeschwaders zu erwarten. I

Wtthelmshaveu, 6. Sept. Die letzten Schiffe der aktiven Schlachtflotte mit dem Flöt- I leltflaggschiffe sind heute früh in See gegangen. | ©egcti 10 Uhr verließen auch die Boote der I Min-nsuchdivision den Hafen.

7. Sept. Der BürgerauZschuß be- I ^loß die Errichtung einer Landwirtschafts- I lammet für den Freistaat Lübeck, gemäß der I Senatsvorlage.

. Petersburg, 6. Sept. Das Börsenkomitee ui Nischninowgorod hat den Finanzminister I drahtlich um energische Maßnahmen gebeten, I bamit die Ereignisse in Baku nicht den ganzen | m Wolgahandel und die Fabrikindustrie lahmleaen. IParis Z. Sept. (Trahtb.) In einem

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ÄS' ct(^etiE;2SeIbunß? ~ .Artikel 1 stellt die Wiederherstellung des Die Nachricht Von dem Friedensschlüsse wurde I Friedens und der Freundschaft zwischen den hrer ogne besondere Freude aufgenommen. In I Serrscksern der Staaten und der Untertanen lei­den Hauptplätzen der Insel Kin-Tschin ist die I der Länder fest.

allgemeine Empfindung das Bedauern, daß I Artikel 2: Rußland erkennt an, daß vorn Japan der Früchte seiner Siege beraubt worden I holitiscksen, militärischen und verwaltiniastx.'cht- fei, Enttäuschung wird besonders darüber laut, I P^en Standpunkte aus die Interessen Jat>ans daß man keine dauernde Sicherheit gegen ruf- I !11 borherrfchend sind und wird sich nicht fische Angriffe durchgesetzt habe. ßel-ini Schutzes und

____________ I der Aufsicht widersetzen, die Japan m Korea in ~~ "" ----! | llebereinstimmnng mit der koreanischen Re-

urx, rv - o I Gierung anzuordnen für nötig erachtet. Die ei-Ct IU[[l|Cy=jflpniii|£yC yrtCuCnS5 * * B * I russischen Unternehmungen in Korea genießen die

I gleichen Rechte, tote die Uuternehniimgen Staats- I angehöriger anderer Länder.

Obwohl der Wortlaut des Friedensvertrages, I Artikel 3 setzt gleichzeitig die Räumung der der nun in Portsmouth die Unterschrift 'der I Mandschurei auseinander; die dort durch Privat-

Unterhändler erhalten hat, erst nach der Rattfi. I kitte erworbenen Rechte bleiben unberührt.

der beiderseitigen Staatshäupter ver- I Artikel 4: Russische Pachtrechte auf Port Ar- a»Matin-, offenbar thnr, Dalny und den angrenzenden Gebieten und

auf Grund nistischer Mitteilungen, schon zetzt Gewässern geben gänzlich ans Japan über ^ie

3 kNochdnlck berboten.), I Herr Teichmann beobachtete seine Nichte, die

OsrtÄ ttoit» CüvrtMfui« I außorordentlich gefiel. Sie hatte elivas Be-

Vus neue tyTnUlClH. I fhmmte-?, Tatkräftiges in ihrem Auftreten und Original-Roma« von Fr. Lehne. I ^fen wie man es selten bei einen- Mädchen von > I riuundzwanzig Jahren findet und dann diese

, s iT . I Erscheinung! Vor allem die schöne, schlanke und

'vrrs es Wohl nicht ausbleiben, wenn I doch volle Gestsalt mit der unbewußt vov- DWgerade im -aden bist, daß Einer oder der I nehmen Haltung. Ihre Gesichtsfarbe zeigte 7lnd,ce vcrwchcii wird, Dich I eine gleichmäßige elfenbeinerne Blässe, die aber

s unterbrach Gertrud I doch nicht den Augenschein von Kränklichkeit dieselbe, sich, hoch aufrichtend,ohne Sorge, ich I hatte; dazu war der ganze Eindruck von Ger- Weitz,^was ich Euch schuldig bm sowie mir! tmds Persönlichkeit zu gesund und lebensfritch XIC. 3u.r vollständigen Beruhigung, Lag ich I fte atmete den Zauber echter Jungfräulichkeit, "'E-lr frei bm ich habe jemand mein I dem sich so leicht Niemand entziehen konnte. Ihr schön geformter, rosiger Mund, mit den tadellos Ach-, was Du sagst wer und was ist er I toeigen Zähnen zeigte beim Lachcm in feinen /ragte Frau Anna neugierig - I Winkelt, reizende Grübchen, wodurch ihr sonst

letzt nocp nicht darüber [ elivas ernster Gestchtsausdruck fast sckwlmisck, sp.eche, es toeiß noch Niemand darum. Euch I wurde und ihr einen unwiderstehlichen Reiz ver- ,a9en' "Tr ^5 'Nieder Be. lieh. DaS Schönste an ihr aber waren ihre i x 3r1IlL ,a?en könnt!' I Augen unter den hochgeichnmngenen dunklen

' ®9frfrut>' /o habe ich es nicht gemeint," I Brauen. Sie zeigten eine unbestimmte Farbe fügte Fran Anna etwas verlegen,es war auch I bald graublau, bald schwarz die ze nach der Teilnayme, nicht,mnllige Neugierde, die mich I SeeL'nftimnmng toed,fette. Für gewöhnlich t m h -f I blickten sie ruhig und kühl in die Welt aber

B ich,, Tantck>en, verzeihe meine I am ti)rem Grunde schlummerte etwas Geheimnis- ^""^haltung und ich bste Dich, gegen Nie- I volles. Rätselhaftes, was kaum damit in Ein- k^bon zu erwähnen, damit Mutter- klang zu bringen war es waren gefährliche, chen^nichto e-fahrt. I lackende Augen, die denienigeit der zu tief

rncröm'1 5*r2"^tS bavoii reden 1 hineinblickte. Nicht wieder losließeii. Gertruds

5)ent seiner Kopf trug als herrlichen Schmuck üppiges, ' s^'nr^-r l6erri>ent !d)-9ut " I katlamenbraunes Haar, das wie von einem Hat'twüubc Selßf?« 1 ( 3U f)orcu m her j goldenen Schimmer überhaucht scksief.

Ursache ich selbst. . | Herr Teichmann fühlte, wie dies Mädchen sich

kerin'i" ' r '3' lv eine Kunst- I beim ersten Augenblick in sein Herz gestohlen

> chz,- . . , . I hatte, und er nahm sich vor, sie zu unterftützen,

noch dahingestellt Jen wenn es 'mal zu schwer für sie wurde - er

will ch ? ~U etro?F ?u ^^en hast, kannte ja seine Frau zur Genüge; deren Eitelkeit

will ich es gern tun, e^ macht nur Vergnügen!" konnte keine Andere sehen, die schöner war als g j *' Spaß macht, es gibt I sie, er wußte genau, daß sie schon jetzt aus

»ne 9t0f nftnSL?''11 6ier« tt'uge, lebens, und kraftvolle Gestalt

nicht w foneni X -'°""^^'bermiren, ichrecklich, j eifersiichttg war, wie es ihm ihre Augen verrieten, mcht zu sagen! die unablässig aus der Nichts herumirrte».

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