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.Nachdruck verboten.)

Do- halb den

(Reuter.) nicht zu-

der Tür.

Znm Frredensschluß

Izwischen Rußland und Japan.

'e Fast neunzehn Monate hat der russisch-japa- visckie Krieg gedauert, der die ganze Welt in höchster Spannung gehalten bat und einer der blutigsten Feldzüge gewesen ist, tvelchc die Neu-

Neues Palais. Hier eingetroffen, empfing ich eben das Telegramm aus Amerika, das die Einigung der Friedenskonferenz über die Prä­liminarien des Friedens meldet. Ich bin hoch, erfreut und spreche Ihnen meine aufrichtigsten Glückwünsche zu dem großen Erfolge aus, del Ihren unermüdlichen Anstrengungen zu danke« ist. Die ganze Menschheit muß sich Vereinen, uni wird dies auch tun, um für die große Wohltat, die Sie ihr erwiesen, zu danken."

Dem Kaiser ging gestern folgendes A n t«

Vierteljährlicher Bezugspreis! btt der Expedition 2 Mk» bei allen Postämtern 2,25 Mk. <tjcl. Bestellgeld).

JnstrttpnSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamcn: die Zeile 25 Pfg.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckers 40. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon o5.

Marburg

Freitag, 1. September 1905

Bestellungen

für den Monat September auf die

Oterheffische Zeitung" nebst ihren

Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- Hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und LandbrieftrSgern entgegengenom men.

Miß Harrison Hal sich bereits zur Ruhe be- geben. Brunhilde sitzt, den blonden Kopf über einen Roinan von Trugenjeff gebeugt, in lorcs Boudoir. Die Hoheit Fettster stehen offen. Würziger Blumenduft durchhaucht ganzen Ra uni.

Kaiser Wilhelm sandte folgendes Te- gramm an den Präsidenten Roose- velt:

Nein, nein.. Vielleicht, wenn er vor mir steht so hübsch, so offen, so männlich, wenn ich seine schönen blauen Augen sehe und den | Zug von kaum überstandenem Leiden in seinem Gesicht vielleicht, daß ich dann wieder andrer Meinung werde. Ihib das will ich nicht. Ich kenne mich. In einpaar Wochen wäre dieser Impuls wieder vorbei und das Unglück fertig. S,_ liebe, beste Brunhilde, Du inußt ihm sagen, daß er mich freigeben soll!" , , .

Brunhilde schüttelt den Kopf. <

Nein, Dolores. Er würde mir nicht glau­ben. TM mußt ihm das schon selbst sagen. Jetzt ensichiildige mich! Ich muß zur Miß Harrison. Sie war sehr krank und bedarf nloch größter Schonung."

Darf ich Dich zu ihr begleiten?"

»Wie Du willst."- . , ,

Neueste Telegramme.

Berlin, 31. August. ImReichsanz." wird in einer langen Liste die Verleihung preußischer Orden an jetzige und frühere Angehörige un­seres Expedittonskorps in Deutsch-Südwestafrika veröffentlicht.

Berlin, 30. August. DieNordd. Allgemeine Zeitung" meldet aus Togo: Nach einem gestrigen Telegramm des Gouverneurs ist am 27. ds. die Mte Teilstrecke der Inlands-Eisenbahn Lome- Palime, ttämlich die Strecke Lome-Noege, unter Teilnahme der sieben dort befindlichen Reichs­tagsabgeordneten eröffnet worden.

Kiel, 30. August. Auf der Germaniatverft lief 6eilte Vormittag eines der für Deutschland zur Vornahme von Versuchen gebauten Untersee­boote vom Stapel, das ein Deplacement von 180 Tonnen ausweist. In etwa vierzehn Tagen, nachdem es seine letzte Ausrüstung bekommen hat, wird es seine Versuche aufnehmen.

Hainburg, 31. August. Nach einer hierher gelangten Meldung ist bet DampferEleonore Woermann" mit den auf einer Studienreise nach Westafrika begriffenen. Reichstagsabgeordneten Ott Bord wohlbehalten in Viktoria augekommeu.

Budapest, 31. August. Ministerpräsident Fcjervarh wird morgen in Ischl aberumls in Audienz empfangen werden. Es heisst, daß er die Genehmigung des Königs zu dem in den letzten Ministerberatungcn ansgearbesteten fortschrstt- lichen Regierungsprogramm einholen und über die Folgen des passiven Widerstandes auf die finanzielle Lage Bericht erstatten wird.

London, 31. August.Daily Mml" bestätigt, daß die Erneuerung des Allianzvertrages zwischen England und Japan eine umfassendere und be- 'detttendere Basis besitzt, als der frühere Vertrag. Die Unterzeichnung desselben hat bereits stattge- fanden.

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete . . . . . Roma« von Erich Friese«. wi-r.!cvt:ng.)

Einige Sekunden blicken die beiden einander Prüfend an. Dann sagt Brunhilde mitleidig:

Du siehst schlecht aus, armes Kind. Hast Dich gewiß sehr um Deinen Bräutigam geäng- sngt. Recht tatst Du, auf mein Telegramm hin sofort zu kommen. Jetzt wird die Genesung unsees lieben Kranken gewiß noch schneller fort- schreiten."

. In ihrer Freude bemerkte sie erst gar nicht, wie ablehnend Dolores sich verhielt. Jetzt je- doch, da das Mädel noch immer schweigt, fragt sie erstaunt:

u ..Was ist Dir, Kind? Bist Du krank?" :~

Dolores schüttelt den Kopf. . ' T

' .-Nein, nicht krank. Aber ich kann Dich nicht wreden hören, Brunhilde. Ich bin ja gar nicht Günthers wegen gekommen."

Nicht? Weshalb denn?"

--Weil ich" sie stockt, den klaren, bertoun- «erten grauen Augen gegenüberweil ich ach, verachte mich nicht zu sehr, Brunhilde! Aber "-7 ich habe die ganzen Horsts satt! Ich kann sie Atcht mehr sehen!" .. .. I

Brunhilde tritt einen Schritt zurück.

Langsam löste Brunhilde Dolores Arme von ihrem Nacken, den die kleine Exaltterte in ihrer Erregung umschlungen hatte.

Du stehst im Begriff, das Herz eines guten, ehrlichen Menschen aufs. tiefste zu verwunden!" sagte sie ernst, fast feierlich.

mehr mit Dir zu tun haben.

Sie will das Zimmer verlassen. Doch Do­lores sttirzte hinter ihr her.

Aber ich mit Dir, Brunhilde!" schluchzte sie auf.Verlaß nicht auch Du mich noch! Ich kann doch nichts für meine Natur. Vor kurzem hatte ich Günther noch sehr lieb"

Und jetzt?" ,

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Attnstrirtes Sonntagsblatt.

.. , (Reuter.) Professor v. Martens und der Rechtsbeistand der

Als Brunhilde nach derVilla Romulus" zurückkehrte, erwartete sie eine neue Heber- raschung.

Rechtsanwalt Laboriola war da und ver­langte, sie sofort zu sprechen.

Er komme soeben aus derVilla Remus", wo er nach eindringlicher Unterredung mit Bernardo Rosso von diesem die schriftliche Ver­sicherung . erhalten habe, baß Mist Harrisons

Da rasche, huschende Schritte in

Halle. . . Und jetzt hastiges Oeffnen der

Die Lesende wendet den Kopf.

Mit einem Freudenschrei stürzt Dolores auf Brunhilde zu.

Bist Du von Linnen, Dolores? Du hast I Und hoch erhobenen Hauptes, noch voller die Horsts latt? . . Und Gunther" I Entrüstung über das soeben Gehörte, schreitet sie

Den habe ich auch satt!" . . I Dolore? voran in Miß Harrisons Zimmer.

Und wicht ihn heiraten?" r I _

^"Sr-2'eilL. das ist es ja eben! Am folgenden Morgen begibt Brunhilde sich ^ch will ihn gar nicht betratet Ach, sieh mich schweren Herzens auf den Weg nach dem Kran- ^/^ -durchbohrend an! Ich bin p viel zu I kenhaus. Sie soll den teuren Patienten heute lchlscht für ihn!" | zum ersten Mal sehen.

An der Tür, zum Krankenzimmer empfängt sie eine Pflegerin von freundlichem Ausschen.

Der Patient sei noch zu schwach, um Besuche zu empfangen. Ob das Fräulein nicht lieber morgen wiederkommen wolle.

Ich mag nichts | Brunhilde nickte und wollle sich wieder -ent­fernen. Da hort sie hinter sich die Stimme der Krankenpflegerin:

Verzeihen Sie, mein Fräulein ist Ihr Name Dolores?"

. Brunhilde blieb stehen.

Wanim?"

, Weil der Patient in seinen Fieberphantasien

<v ., .,r - .... , .: < immer diesen Namen rief. Da glaubte ich, weil

'» s I Sw ihn zu sehen wünschten. Sie wären viel-

.--Die Liebe wird wiederkommen, wenn Du I leicht"

n !'Ehst! |Nein", erwiderte Brunhilde mit seltsam

rauher Stimme.Ich heiße nicht Dolores. Es ift der Name seiner Braut. Ich bin nur seine Pflegeschwester."

Rasch wendete sie sich zum Gehen: denn sie fühlte, wie ihr die Tränen in die Augen steigen. Was wird er sagen, der Arme, der kaum nach schwerer Krankheit wieder zu neuem Leben er­wacht, wenn er erfährt, mein Gott! mein Gott!"

zett kennt. Riesenheere standen einander gegen- I beiten stn Laufe der Verhandlungen verursacht. I hervor. Die gemäßigte Presse verhält sich «och

über, mehrtägige,Schlachtet mit unerhörten I Diese Tatsache hat häufig das Scheitern der I zurückhaltend, die Opposittonspresse tadelt scharf

Verlusten auf beiden Seiten wurden geliefert, I Verhandlungen als unabwendbar erscheinen I den Verzicht auf die Kriegskosten, mehr noch die

niegefebene Belagerungsarbeiten wurden auSge- I lassen; deshalb haben Seine Majestät der Kaiser I Abtretung von halb Sachalin. Sie sagt den

führt und Seeschlachten fanden statt, die ganzen I von Japan, einem Geftihl seiner Verantwortlich- I Sturz des Ministeriums vorher uni

Flotten den Untergang bereiteten. Eine Kriegs- I keit gegenüber der Zivilisation und der Mensch- I greift heftig Komura und den Rat alter Staats-

geschichte, die auf lange, lange Zeit hinaus ihre I lichkeit entsprechend, und vom Geist vollständiger männer an.

Einwirkung und Lehren wird fühlbar machen. I Versöhnlichkeit getrieben, seine Delegierten in- Der Eindruck im Auslande.

Der soeben beendete Krieg kann als einer der I ftruiert, auf Kriegskostenentschädigung zu ber- blutigsten der Weltgeschichte gelten und der Frie- I zickten und die Teilung Sachalins zuzugeben I densschluß besiegelt eine Umwälzung der Macht- I Er hat damit die Beendigung des bedeuttamen verhältnisie tm fernen Ostasien, das nunmehr I Friedenswerkes möglich gemacht." bollständig in die Kreise der Weltpolittk Hinern- I Portsmouth, 30. August gezogen ist. Für Rußland bedeutet, so schreibt I Die Friedenskonferenz tritt heute das Organ der Reichsregierung, die über Er- I sammen.

warten rasche Einigung ein Ergebnis, das es I Portsmouth, 30. August. I dem ruhigen Ausharren des Kaisers Nikolaus " " "

und seiner Ratgeber in Petersburg, wie seiner I japanischen Friedemckommission, Denison, kommen

Bevollmächtigten in Portsmouth verdankt. Es I heute Nachmittag 3 Uhr zusammen, um mit der

siegt darin zugleich eine Anerkennung der I Aufstellung des Friedensvertrages zu beginnen.

bauen Den ?ateniscken Staats^nn^ maa I 21 n3^ nunmehr an den Beratungen teilnehmen wünsche und möchte diese Gelegenheit ergreifen

w I werden, noch mehrere Wochen zusammenhalten. I um meine tiefstgefühlte Würdigung der Art und

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£1 Shen§i X toi e Näteen d heVSriS I Flnanzleute hmzugezogen werden. Die Unter- I jedem Stadium meiner Bemüh UN-

i ^r bes en^ Vorbi der wi rdig ÄSn vermutlich die Delegierten ist eine sehr große Freude gewesen, mit Ew. Maj.

oniiK I bald begeben, da Portsmouth, wo die Sai- I zu diesem Ziele zu arbeiten."

6 I ^°11 $u Ende ist, keine Beguemlichkeit und keine I Ost er bat), 30. August. (Reuter.) Roose-

sevs und der gteS-u ni S sum S ^jSquert tür Bewältigung des umfang. I velt sagte in seiner Antwort, als ihm bon ®itte b I ^kchen Materials bietet. Herr v. Mtte soll | und Rosen das Friedensabkommen mitgeteilt

SÄnn um totste S e£% t">- »> wurde, er I-n- nicht a-nu« ihneu.nnd »er g<m.

e- sbj, 1ltn XS??'ans drahtet, dre Tauer der noch erforderlichen 58er- I zen zivilisierten Welt seine Gliickwunsck)e ausspre- toärttocn Druck Ä*** ** W S1 *4S!? Äffi

handelt. Wir beglückwünschen die beiden Sou- I - ~ h I hgtm ^ch"ch ^we Eimgung Z wn |

beränc, ihre Regierungen und ihre Völker mit I . Stimmung tn Japan. I durch der Friede ^sichert worden fei. gleitet

aufrichtiger Freude zu dem erzielten Ernvernch- I Aus die Frage desMatin"-Korrespondenteli, I Weise antwortete der Präsident dem J3 men und hoffen, daß sich nach der für einen I Sato die Bedingungen nicht ungunsttg für I Komura. <-

nahen Zeitpunkt in Aussicht gestellten Unterzeich- I Japan finde .versetzte dieser:Wir haben die I P ortsmouth, 30. August. An nung des endgülttgen Friedensvertrags ein Zu- | Instruktionen des Mikado zu befolgen. Was er I Friedensgesandten laufen fortwährend St tz

stand herausbildet, der eS den bisherigen Geg- I tut, ist wohlgetan." Die Refignation Satos von Glückwunsch-Depeschen aus allen Weltteilen

nern ermöglicht, in fester guter Nachbarschaft I wird übrigens nicht bon allen in Portsmouth I «in, besonders zahlreich persönliche Muckwunlcht

nebeneinander zu leben. I anlvesenden Japanern geteiü. Die Journa. I an Wüte aus Rußland, Frankreich und Amerika.

Der Friedensvertraa Iiftcn japanischer Blätter sind in I Osterbay 30. August. König Edu-

Der .rr'kdensvertrag Hellem Zorn gegen Komura. Einer ard sandte folgendes Telegramm au

wird, wie schon gemeldet, bon dem Völkerrechts» I sagte, daß Komura gezwungen sein I Roosebelt:Lassen Sie Mich einen bet lehver b. Dkartens und dem amerikanischen Be- I werde, Selstmord zu begehen Kehre I ersten sein, der Sie zu dem erfolgreichen Aus- rater der Japaner, Denison, abgefaßt werden I er nach Japan zurück, so würde das I gange der Friedenskonferenz beglückwünscht, zu und soll 15 Artikel enthalten. Er wird in I Volk ihn töten Ein anderer rief aus' I dem Sie in so hohem Maße beigetragen haben, einem englischen und einem französischen Exem-Das ist fein Frieden, sondern ein Waffensttlsi Genf, 31. Aug. Der z. Z. hier tagende °9rÖ1fS8rert"^-?tn^llx®n^e*^r I jtand; freilich der schimpflichste und be- I Kongreß für freies Christentum hat zil Anfang nächster Woche unterzeichnet. Die mutigendste, der je geschlossen wurde." den Präsidenten Roosevelt folgen« Wellung der ostchinesischen Eisenbahn zwischen Der japanische Marineattache Takeshita brach in I Ä-^amm cefanbt- Der internationale 'Fapan und Rußland erfolgt in Kwangschenna, I Tränen aus als er die Frieden^bedinaunaen er- I » «.

240 Kilometer südlich von Charbin. Die Japa- fuhr. Die'mnerikanisck^^ Polizisten teL l^n Kongreß,für freies Christentum beglückwünscht

uer verosfentlichteii eine Erklärung über I Auftrag, Konmra und Takahira^auf öltet Aus- I Sie in seiner heute in Genf abgehaltenen feier-

b i e @ r u n b e ihrer Nachgiebigkeit: I gängen zu begleiten, da man die Wut ihrer ent- I lichen Sitzung für den, großen Anteil, den Sie an

Die Frage der Annexion von Sachalin und I rüsteten Landsleute fürchtet I dem Abschluß deS FriedenSvertrageS genommen

der Ruckerstatung der Kriegskosteii hat von Be- I Tokio, 29. August. Die Friedensbediii- I haben. Im Namen Gottes, deS VaterS aller ginn an unuberbnlckbare Meinungsverschieden- I gungen rufen hier bittere Enttävschung I Menschen, rufen wir den göttlichen Segen für

| Vater nicht vergiftet worden, sondern eines na- | türlichen Todes gestorben sei, daß er das Mar- I chen von der Giftmischerin nur erfunden habe, I um Miß Harrison in seine Gewalt und dadurch I auch einen Teil ihres Vermögens in seine Hände I zu bekommen.

IEs war ein schweres Stuck Arbeit , schließt I er, sich vergnügt die Hände reibend.Aber einem alten Fuchs von Advokaten, wie ich es bin, gelingt gar manches. Der Schurke zog schließlich ein offenes Bekenntnis der angedroh- ten Klage wegen fortgesetzter Erpressung vor. Hier ist das Dokument. Es steht zu Miß Harrt- sons Verfügung und,wirb gewiß für ihr Leiden die beste Medizin sein."

Rechtsanivalt Labriola ist gegangen. Mit dem wichtigen Aktenstück in der Hand will Brun- Hilde sich gerade zu Miß Harrison begeben, als Dolores leichten, elasttschen Schritts auf sie zueilt. n

Mm? Wie geht es Gunther?

Besser."

Hast Du ihn gesehen?"

Nein, morgen. In seinen Fieberphanta- sien sprach er stets von Dir, Dolores.

Leichte Befangenheit huschte über Dolores Züge. Bittend hebt sie die Hände.

Lassen wir das, Brunhilde! Ich habe soeben mit' Dr. Labriola, meinem Rechtsbeistand, ge». sprochen. Auch er meint, ich Passe nicht zu Günthers Frau, so weit er aus den Erzählungen des Professors Wallhoff den Charakter meines Exbräutigams beurteilen könne. Also, weshalb Deinen Günther unglücklich machen? Er wird sich eine Frau aus seinen Kreisen suchen eine blondlockige kühle, pflichtgetreue Nordlandenn, so wie Du. Die paßt zu ihm." ;

Si- sieht nicht die heiße Blutwelle, die m Brnnhildes Wangen steigt. Lebhaft schwatzt fiej weiter: !

Uebrigens wenn ich ein Mann Ware*. ich wurde niemand anders heiraten als Dich, Brunhildel" .: (Fortsetzung folgt.) .