mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbaiu
Sonntagsbeilage: Jvustrirtes Sonntagsblatt. '
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Einlagen im Vorjahre. Der Reservefonds stieg gegen 1902 von 100 auf 106,46, während fä die Spareinlagen von 100, wie bereits erwähnt, auf 107,44 Mk. hoben.
Für öffentliche Zwecke überhaupt waren seit dem Bestehen der Kassen bi« zum Schluffe bei Berichtsjahres 290 297 766.80 Mk. aufgewendet worden, davon 19368125,84 Mk. im letzten Rechnungsjahre 1903.
Die Friedenstrerhandlungeu.
Portsmouth, 23. August. In gut unternch- teten Kreisen hält man es für ausgeschlossen, daß die Konferenzverhandlungen heute endgiltig abgebrochen werden. Man weiß, daß Roosevelts Vorschlag einerseits Japans Forderung nach Er- satz seiner Kriegsausgaben gerecht wird, andererseits aber auch Rußland instandsetzt, der Welt gegenüber zu erklären, daß es weder einen Fuß breit Landes abgetreten, noch eine Kopeke Kriegsentschädigung bezahlt hat, kurzum, daß der Vorschlag des Präsidenten in Anregung brachte, daß Rußland Sachalin ganz oder zum Teil zuruckkaufen solle, und zwar für eine Summe, deren Höhe, falls die beiden kriegführenden Mächte sich darüber nicht einigen können, durch eine später zu bestimmende Art Schiedsspruch festgesetzt werden soll. Der Kaufpreis und die Summen, die Japan von China für Abtretung der chinesischen Ostbahn, von Rußland für de» Unterhalt der russischen Gefangenen erhalten soll würden den gesamten Kriegskosten Japans gleich kommen. Dieser Vorschlag läuft in seiner Anwendung darauf hinaus, daß Japan bezüglich deS
wird hauptsächlich hcrvorgerufen durch die Vereins- und Privcttsparkaffen, die sich um 22 vermehrten, was um so bemerkenswerter ist, als diese Sparkaffen sich bisher seit dem Jahre 1899 fortgesetzt vermindert hatten. Im ein» zelnen gab eS unter den 1549 Sparkaffen 703 städtische (gegen 689 im Vorjahre), 229 Landgemeinde» usw. Kaffen (gegen 227), 416 Kreis- "nd AmtSsparkafsen (gegen 412), 6 Provinzial- und ständische (wie im Vorjahre) und 195 Vereins- und Privat-Sparkaffen (gegen 173).
Zu den 1549 Sparkassen gehören 650 Filialoder Nebenkassen und 2468 Sammel- oder Annahmestellen bei einem Zugänge von 45 bezw. 90. Sparstellen überhaupt waren 4667 siegen 4490 im Jahre 1902, und zwar in 3808 Orten (gegen 3673 Orte im Vorjahre) vorhanden. Es kam somit eine Sparstelle auf 74,71 Quadratkilometer gegen 77,65 Quadratkilometer im Jahre 1902, sowie auf 7768 Einwohner gegen 7942 im Jahre 1902, 7918 in 1901, 7994 in 1900, 7642 in 1890 un 7718 in 1898.
. Weiter zurückgegangen find, wie seit einer Reihe von Jahren schon, die Verkaufsstellen von Sparmarken, deren eS 2021 gegen 2145 im Jahre 1902 gab.
Auf die einzelnen Provinzen verteilen sich die 1540 Sparkassen in folgender Weise: An der Spitze steht Rheinland mit 246 (gegen 216 im Vorjahre); eS folgt Schleswig-Holstein mit 193 (unverändert), Westfalen mit 187 (gegen 183), Hannover mit 172 (unverändert), Schlesien mit 170 (gegen 168), Sachsen mit 138 (gegen 136), Brandenburg mit 109 (gegen 108), Hessen-Nassau mit 81 (unverändert), Posen mit 81 (gegen 80), Pommern mit 80 (gegen 77), Ostpreußen mit 45 (unverändert), Westpreußen mit 44 (gegen 45), Berlin mit 2 (unverändert) und Hohenzollern mit 1 (unverändert).
Kn Sparkassenbüchern tonten insgesamt 9 773103 tm Umlauf gegen 9 372930 im Jahre 1902; die Zunahme ist beträchtlicher, als im Vorjahre. Die größte Zahl von Büchern hat Rheinland (1344 686), demnächst Schlesien (1 264 296), dann Sachsen (1227117), schließlich Brandenburg mit 1 127 001; alle übrigen Provinzen stehen noch unter einer Million. Die segensreiche Einrichtung der gesperrten Sparkassenbücher gewinnt erfreulicherweise immer mehr Boden, es waren 1903 bereits 114452 derartige Bücher vorhanden gegen 99152 im Vorjahre.
Die Gesamthöhe der Einlagen betrug am Schluffe des Rechnungsjahres 7 229944 620,04 Mark gegen 6 727 707 642,80 Mk. im Vorjahre. Von den 9 773103 Sparkassenbüchern entfielen auf Bücher
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Marburg
Freitag, 25. August 1905.
Und mit leichtem Neigen des Hauptes ist sie wieder verschwunden.
Bernardo Rosso steht einige Augenblicke wie erstarrt. Dann fährt er auf seine älteste Tochter los:
„Wie kannst Du Dich unterstehen und Dich in unser Gespräch mischen? Dieses Frauenzimmer hat die Frechheit —"
„Fräulein Isenburg scheint mir eine sehr feine Dame zu sein," fällt Ninella vorwurfsvoll ein.
«So —! Du bist ja eine reizende Tochter! Laßt Deinen Vater beleidigen und nimmst die Person noch in Schuh! Möchte am liebsten meine Hände von Dir zurückziehen —"
, „Es wäre mir schon recht, Papa!" erwidert Ninellt leise. „Das Leben, das wir jetzt führen, entwürdigt mich."
"Willst wohl lieber hungern — oder trockenes Brot essen, wie?"
„Wenn es nicht anders geht, ja! ... Verlasse das Zimmer, Marietta! Ich habe mit dem Vater zu reden."
„Nein, Marietta bleibt!" ruft Bernardo Rosso wütend.
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nach Atem . . . und erstickte schließlich
Kraftlos sinkt sie zurück.
Sanft streicht BrunhildeS Hand über dis schweißbedeckte Stirn der Leidendden.
„Beruhigen Sie sich, liebste, beste Ms; Har- risonl Niemand soll Sie aufregen. Verlassen Sie sich auf mich!"
Am nächsten Morgen — Miß Harrison ist gerade vor Erschöpfung eingeschlummert — läßt Brunhilde sich nebenan in der „Villa Romas" melden.
Es ist das erste Mal, daß sie das Haus betritt.
Nach kurzem Kopfneigen nach den beiden Migen Mädchen hin, die mit dem Schlürfen ihrer Schokolade beschäftigt sind, geht sie direkt auf Bernardo Rosso zu.
„Ah - endlich habe ich das Vergnügen!" ruft er mit gut gespielter Freude. „Wie geht .m--lnltner !‘e8en Freundin, der hochverehrten Miß Harrison?"
Brunhilde scheint feine ausgestreckte Hand nicht zu bemerken.
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Die preußischen Sparkassen im Jahre 1903.
Königlich preußische Statistische Landcs- an>t wird im nächsten Hefte seiner Zeitschrift krne eingehende Untersuchung über den Geschäfts- betrieb und die Ergebnisse der preußischen Sparkassen tm Rechnungsjahre 1903 veröffentlichen, "us der dieser Arbeit beigegebenen tabellari- Aen Ueberficht sei folgendes mitgeteilt: Die Anzahl der Sparkassen ist nicht unerheblich ge- stieren; es gab nämlich am Schluffe des Rechnungsjahres insgesamt 1549 Sparkaffen, während im Vorjahre nur 1507 gezählt wurden.' Dieser beträchtliche Zuganq von 42 Sparkassen
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„Sie sind eine recht unverschämte Person! Vor- standen?"
„Es tut mir leid, wenn ich Ihnen so er- scheine," lautet die ruhige Entgegnung. „Als Pflegerin einer Schwerkranken habe ich nur an ihr Wohl zu denken; alles andere ist Nebensache. Wenn Sie von Zeit zu Zeit in „Villa Romulus" durch einen Dienstboten nach dem Befinden der
Kranken sich erkundigen lassen, wird man Ihnen getreulich Bericht erstatten. Sie selbst jedoch toerben bei etwaigen Besuchen keinerlei Resultate erzielen. Ich empfehle mich Ihnen, mein Herr!"
„Wern habe ich denn diese liebliche Tonart zu verdanken, in der Du mit Deinem Vater sprichst?" spöttelt Bernardo Rosso. „Hast Du das vierte Gebot vergessen? Du sollst Vater und Mutter ehren —"
„Nein, Papa, ich habe es nicht vergessen, aber Du inachst es mir recht schwer, es zu halten . . „ Warum durfte ich zum Beispiel Dolores niemals sagen, daß ich Miß Harrison von früher her kannte?"
„Weil ich einen bestimmten Zweck damit Verfolgte."
„Das ist es eben, Papa! Bei allem, ivas Du tust, verfolgst Du einen bestimmten Zweck. Impulsiv, aus reinstem Empfinden heraus tust Du nie etwas!"
Mit immer größerer Verwunderung blickt Bernardo Rosso auf seine Tochter, deren Wangen sich vor Eifer sanft gerötet haben.
„Na, na, na — nur langsam!" höhnt er. „Mir scheint, aus Dir spricht ein anderer — ein gewisser Professor, Maler und Moralist. Er scheint eine gelehrige Schülerin in meiner Tochter gefunden zu haben."
Flammende Röte ergießt sich in NinellaS Wangen.
„Spotte nicht über Professor Wallhofi, Papa!" ruft sie leidenschaftlich. Ja, ich bekenne es frei: aus mir sprechen die Ansichten dieses vortrefflichen Mannes, der mich gelehrt bat, wahr und richtig zu empfinden. Wenn ich ein einigermaßen brauchbares Geschöpf geworden bin — nur ihm habe ich es zu verdanken. Er ist ein wahrer, aufrichtiger Mensch, mit allen menschlichen Vorzügen und allen menschlichen Schwächen!"
„So —! Hm! Scheint ja recht vertraut mit dem famosen Professor zu sein. Marietta, verlasse das Zimmer! Mir scheint, hier werden Tinge erörtert, die sich für Deine Ohren nicht ziemen!"
'(Fortsetzung folgt.)
1,44 1,63
1,35 1,33
1903 1902 1901 1900 1899 ... „ vom Hundert
bl» zu 60 Mk. Einlage 27.91 28,00 27,97 28,07 28,22 v- «bet 60 bis 150 M. 14,59 14,69 15,05 15,35 15,48
. . 150 , 300 , 13,04 13,22 13,46 13,77 13,81
. , 300 , 600 , 14,98 15,12 15,27 15,44 15,40
. . 600 . 3000 . 24,78 24,54 24.08 23.46 23,17
. , 3000 . 10000 , 4,17 3,95 3,72 3,50 3,49
. , 10000 Mk. 0,52 0,38 0,45 0,42 0,42 zeigt sich also auch 1903 die schon feit Jahren beobachtete Erscheinung eines leichten Rückganges der Bücher mit kleineren Einlagen und einer Zunnahme mit größeren. Es wurde zur Erklärung dieser Erscheinung schon früher darauf hingewresen, daß man hier jedenfalls eine Einwirkung der Darlehnskaffenvereine und ähnlicher genossenschaftlicher Gründungen zu er» kennen hat, die ebenfalls Epargelegenheiten bieten, in der vorliegenden Statistik aber nicht erscheinen.
Der erwähnten Zunnahme der Bücher mit größeren Einlagen entspricht auch die stets wachsende Höhe des auf ein Buch durchschnittlich entfallenden Betrages, der im Berichtsjahre 779,78 Mk. erreicht hatte gegen 717,78 Mk. im Jahre 1902, dagegen 1901 erst 690,26 Mk. und 1900 erst 662.67 Mk. Zum Vergleiche sei erwähnt, dgß 1835 auf ein Buch nur 160 i Mark, 1895: 503 und 1898: 656 Mark entfielen.
Bei den in Rechnung stehenden 1549 Kassen betrugen die Einlagen ~
beimJ?;0inne des Jahres 6725282449,47 Mk.
am Schlüsse , , 7229944620,04 .
mithin Zugang 500662170,57 ,
Der Zugang für 1903 ergibt sich aus den I
gutgeschriebenen Zinsen mit 200484875,62 Mk. I neuen Einlagen mit 1891896262,41 . I
. zusammen 2092381133,03 . I
davon ab die Rückzahlungen mit 1591718967,46 , I , . verbleiben wie oben 500 662170,57 , I d. t. eine Zunahme von 100 auf 107,44 gegen I 108,04 im Jahre 1902, 108,52 in 1901, I 104,59 in 1900, 105,51 in 1899 und 106,41 | in 1898. Auf jeden Kopf der fortgeschriebenen I Bevölkerung Preußens von 36251950 Orts- I anwesenden kamen somit an Spareinlagen I 19 ,44 Mk. gegen 188,66 Mk., 177,76 Mk.. 166,46 Mk., 166,95 Mk., 166,10 Mk. in den I fünf Vorjahren. I
Diese Einlagen sind zum größten Teile bei I städtischen Sparkaffen eingezahlt worden, von I je 100 Mk. Einlage entfielen nämlich auf die I städtischen Sparkassen allein 51,17 Mk., auf I die Kreis- usw. Sparkaffen 31,66 Mk., dagegen I auf die Vereins- und Privatsparkaffen nur I 7,55 Mk., auf die Landgemeinde- usw. Spar- I taffen 6,06 Mk. und auf die Provinzial- usw. I Sparkassen 3,56 Mk.
Als Reservefonds waren vorhanden Mark I 486 586 409,72 gegen Mk. 457073139,40 im I Vorjahre, gleich 6,73 gegen 6,79 v. H. der 1
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete.....
Rom«» von Erich Friese». ( a.....
Unb eine unendliche Liebe für die ganze ®Zei*it erfaßt sie, an tiefes Mitleiden mit ben Leiden ihrer Mitmenschen, der sehnliche Wunsch, Tranen trocknen, Schmerzen lindern Trost in bedrängte Herzen träufeln zu können
„Wenn ich mit Menschen- und mit Engels- jungen redete — und ich hätte doch der Liebe 11 mir . . ." summt sie seife vor hin.
Nicht mehr beneidet sie die kleine Kreolin, »aß ste das Herz des Mannes gewonnen, den sie stlost leit Zähren im Stillen liebt. Nein, nur Bedauern empfindet ihre Seele für das Mädchen, bas keiner großen Lieb? fähig ist, das dahinlebt in A.n?^swelt ohne Gefühl für all das Schöne, Gute, Edle, ohne Joeal, ohne höheres Ziel. Bedauern auch für den geliebten Mann, der an ,c.r öte)ex- empfindungslosen Geschöpfes
feili Gluck nicht, lind sie schwört sich, soweit es in ihrer Macht steht, dazu beizutragen, dieses Glück lenem Manne zu verschaffen — wenn auch nicht , Aau, io doch als seine und seiner Gattin treueste Freundin . .
O, wenn er nur erst gesund Ware!
. >jyrre falten sich. Die Lippen teilen sich in ihffem Gebet. ’
Lange, lange verharrt sie so ... .
Da weckt sie ein leises Geräusch aus ihrer Ver.unkenheit. Miß Harrison im Nebenzimmer ruft ihren Nameiu
Sofort eilt Brunhilde hin zu der Kranken. . "Ach. ID", stöhnt die arme Miß — „ich hatte -men wlch schrecklichen Traum! . . . Bernardo Rosto, kam auf mich zu und — würgte mich . . . Mni> 'M bekam keine Luft.... und rang —
Neueste Telegramme.
, Berlin, 24. August. Dem Oberpräsidenten Wirkt. Geh Rat Dr. Nasse in Koblenz wurde der erbliche Adel tierliehen.
. Berlin, 24. August. Im Zusammenhänge mit den neuerlichen Sensationsmeldungen der „Köln. Valkszkg." schreibt der „L.-A." anschei- nend inspiriert: Die im Reichsschatzamt ausge- arbeiteten Steuerpläne unterliegen zurzeit der Beratung der Bundesregierungen, und es läßt sich bis, jetzt nc-ch nicht voraussehen, auf welche Vorschläge der Bundesrat sich einigen wird. Biö Ende September wird jedenfalls die Ent- scher düng getroffen sein. Der Staatssekretär v. Stengel wird bis spätestens Mitte September aus seinem Urlaub zurückerwartet.
Koblenz, 24. August. Die Ernennung des Kammerherrn Oberpräsidialrat a. D. Dr. jur. Frhr. v. Schorlemer auf Lieser a. d. Mosel zum Oberpräsidenten der Rheinprovinz wird jetzt amt- sich bekannt gegeben.
München, 24 August. Die „Allgem. Ztg." teilt auf Grund sicherer Erkundigungen mit, daß an dem seit längerer Zeit umlaufenden Gerüchte von der Verlobung des Prinzen Ferdinand Maria von Bayern mit der Infantin Maria Tberesta von Spanien nichts Wahres sei.
Budapest, 23. August. Die liberale Partei nahm m der heutigen Konferenz einen Antrag ,... ^nS Daniels an, in welchem die Partei ei klart, auf der bisherigen Grundlage verharren S'.i wollen, indessen sei sie bereit, falls eine Konzentration sämtlicher Fraktionen der 1867er Auogleichspartei stattsindet, an der Bildung die- fer neuen Partei mit Preisgabe ihrer gesonder- len Existenz als Partei mitzuwirken. Graf Ti(za, dem lebhafte Ovationen bereitet wurden, und Graf Khnen-Hedervary besürwotteten den Antrag.
.. Baris, 24. Aug. Man nimmt hier an, daß die Antwott Deutschlands auf die französische Note betrepend das Programm der Marokko- konferenz Rouvier erst in zwei oder drei Tagen überreicht werden wird.
Die VerwaltungSkosten sämtlicher Kaffen erreichten die Höhe von 12614026,03 Mk, b. L 0,17 v. H. der Einlagen.
Nach Art bet Anlage entfielen auf je 100 Mk. bet überhaupt zinsbar angelegten Kapitalien im Betrage von 7572405 903,70 Mk.
n-v, <- "ul . 1903 1902 1901 1900 1899 1898 ftabt Hypotheken 35,41 34,71 34,02 33,48 32,05 31,04 ländl. . 22,46 23,03 23,69 24,88 25,67 2549
Jnhaberpapiere (Bi
lanzwert) 27,29 27,02 26,43 26,00 26,68 28,04
Echuldsch.o.Bürgsch. 0,19 0,16 "" ““ |“
. mit . 1,95 2,07
Wechsel 0,99 0,96
Faustpfand 1,19 1,26
Anlagen bei öffentl.
Instituten 9,79 10,02
sonstige Anlagen 0,78 0,77 0,73 0,68 0,64 0,71
Bemerkenswert ist hierbei bte fortgesetzte Ausdehnung bet Anlage in städtischen und bet Rückgang bet Anlage in ländlichen Hypotheken. Auch die dem Personalkredit dienenden Anlage» formen werden immer weniger angewandt; eS darf indessen nicht unerwähnt bleiben, daß die Anlagepolitik bet Sparkassen in ben einzelnen Landesteilen eine außerordentlich verschiedene ist, so daß der oben wiedergegebene Durchschnitt keineswegs überall zutrifft.
„Schlecht, ertotdert sie ernst. „Das ist auch der Grmid, weshalb Sie mich hier sehen. Ich mochte Sie bitten, so lange Miß Harrison krank
r "Billa Romulus" zu meiden. Sprechen durfen sie die Kranke ja doch nicht, und Ihre beständigen Besuche regen sie auf."
„Larifari! Aufregen!" ruft Bernardo Rosso grob, fein# vorherige Liebenswürdigkeit fallen lapend. „Wer kennt denn Miß Harrison, länger Sie oder ich? Kaum riechen Sie hinein bei uns, da wollen Sie auch schon 'kommandieren? Ich werde noch heute
„Tas Fräulein hat Recht," mischt sich jetzt Nmella, dis bis dahin schweigend dagesessen, ins
"D" ^orfst Miß Harrison nicht aus- , Und das Mädchen, das schon aufgestanden regen. Papa. Wir haben ihr ohnehin schon viel | war, seht sich ängstlich wieder nieder.
3 '«Lukonin,'r,z , ., m „Wie Du willst, Papa!" Ninella zuckt gering,
um " ’vc Bater ste an, lchätzig mit den Achseln — eine Bewegung, die
, xu iimhilde gewendet, roh fortziifahren: ein wenig an die Ninella von früher erinnert.
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Erscheint wöchentlich sieben mal.
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Marburg, Markt 21. — Telephon 55. w
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