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Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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des

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IRochdruck verboten.)

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nicht.

Meldung von einer beabsichtigten Reise Prinzen nach Amerika unbegründet ist.

Wilhelmshaven, 23. August. Die zweite Matrosendivision stellt für Ostafrika an Be­dienungsmannschaften 2 Unteroffiziere und 22 Mann für zwei Maschinenkanonen. Die übrigen Bedienungsmannschaften stellt die erste Matrosen­division, dazu 2 Offiziere, 8 Unteroffiziere und 75 Mann des 2. SeebataillonS. Der Gesamt- transport von Wilhelmshaven beträgt 109 Personen.

London, 22. Aug. Dem©lobe" wird aus New-Aork gemeldet, das; die chinesische Negierung dem amerikanischen Gesandten erklärt hat, jede Verantwortung für den Boykott ab­lehnen zu müssen, da sie sich nicht verpflichtet fühle, amerikanische Handelsintereffen zu schützen.

Tanger, 21. August. Der französische Ge­sandte Taillandier überreichte heute in Fez eine Note, in der er ausdrücklich die Freilassung des algerischen Hauptmannes, die Bestrafung des schuldigen Kadis, die Zahlung einer Entschädigung von 2000 Dollars und von noch 100 Dollars für jeden weiteren Tag der Verhaftung fordert. Man will wissen, daß die französische Regierung falls nicht sofortige Befriedigung gewährt wird, eine bedeutsame Demonstration machen wird, dir entweder in der Besetzung eines Punktes an der algerischen Grenze oder in einer Flotten­demonstration vor einem marokkanischen Hafen bestehen soll. Die diplomatischen Kreise sind überzeugt, daß der Sultan sogleich Befriedigung verspricht.

Neueste Telegramme.

Berlin, 23. August. Die deutsche Antwort auf das französische Memorandum über daS Programm der Marokkokonferenz soll in den nächsten Tagen ui Paris überreicht werden, und jedenfalls wird Nouvier, wenn er heute nach Paris zurückkehrt, vom Botschafter Fürsten Radolin bereis über den Inhalt dieser Antwort unterrichtet werden. Es wird versichert, daß die Einigung über das Programm der Konferenz keine Schwierigkeiten mehr machen werde.

Kiel, 23. August. Das Hosmarschallamt des Prinzen Heinrich von Preußen teilt den .Kieler Neuesten Nachrichten" mit, daß die

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Ioh. Aug. Koch, UnivcrsitätS-Buchdruckerei 40. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon o5.

Die russische Verfassung.

' . H.

. Die Beschlüsse der Volksvertretung werden mit einfacher Mehrheit gefaßt:

Als Beschluß d e r D u in a ist die von der Mehrheit der Mitglieder in einer Plenarsitzung kundgegeben? Meinung anzusehen.

Gesetzes-Dorlagen, welche von der Duma beraten worikwi sind, werden mit dem Beschlüsse derselben dem Reichs rat ein»

Zu Mitgliedern der Duma können nur Per- fetten gewählt werden, die der russische» Sprache mächtig sind.

Vom Standpunkte der modernen parlamen­tarischen Rechte betrachtet sind die dem neu gn wählenden russischen Parlamente zustehenden Be fugnisse keine besonders ausgedehnten, und ii der Praxis wird Wohl auch noch manche Be- stimmung des Verfassungsinstntmentes nur i« beschnittener Form zur Handhabung kommen. Man muß eben berücksichtigen, für wen diese Ver fassung bestimmt ist, für ein Volk, dessen über große Mehrzahl noch nicht politisch reif, viel we Niger politisch mündig ist, und das erst, aud. was die sogenannteIntelligenz" angeht, i» vorsichtiger Weise und allmählicher Gewöhnung zu politischem Denken und Arbeiten herangebildet werden muß.

Die Verfassung ist dem gegenwärtigen Stand« der Verhältnisse aitgepaßt. Die Volksvertretung

Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete . . . Romsu von Erich Friese«.

<svor!setzu»g.)

' »Aeh ganz Nebensache natürlich 'Aber"

.-So, so" der Marchese denkt einige Augen. I fog -xm Zimmer hin und her beweat, und ein nie vE^och.Wo ist denn Fräulein Arevallo I <Mimte? Gefühl des Wohlbehagens, des Friedenr I . I schleicht durch ihre Seele . . .

I "Droben irgendwo tn Deutschland. Wo. weiß I Der Arzt hat Brunhilde größte Vorsicht am

tch noch Nicht. Aber wenn sie entschlossen sind, I empfohlen. Niemand, außer der alten Kamme»

meinem Rat zu folgen, gewissermaßen einen Pakt frQU Teresa, die an deratige Anfälle ihrer Her-

mit mir zu schließen, werde ich den Ort ausfindig | xm gewöhnt ist, darf zu ihr.

machen koste es, was es wolle." Wiederholt schon bat Bernardo Nosio versucht,

Zwar sträubt sich das Gefühl des Marchese I sich in derVilla Romulus" Einlaß zu verichaf. noch gegen den schmutzigen Handel. Seine Emp- I fen. Die alte Teresa jedoch, getreu ihrem Vor- findung für Mannesehre und Menschenwürde ist I sprechen, wies ihn stets ab mit den Worten: noch nicht ganz abgestorben. Aber die Millionen I Tut mir leidk Der Arzt hat es verboten.- der 1 öür f° berfiif)rerifd in Brunhilde, das einfache Landmädchen, das m<

_yern^,;a^er. , , m I weit über das Gut ihrer Verwandten hinausg»

! So reicht er denn nach kurzem Besinnen sei- I kommen sie ist es, die den großen Hausstant neni Bepicher, den er tn tiefstem Herzen so recht f>erVilla Romulus" dirigiert. Die ganze Diener, grnnmich verachtet, freundschaftlichst die Hand. I toaft beständig ihrer Befehle gewärtig, würde

^.opp einverstanden!" I stjjr sie durchs Feuer gehen. Selbst die alte Teresa,

ttttt - - I sonst eigenwillig und oft sogar widerspenstig, tut,

, ,, . ... , I was dieschöne blonde Signorina" verlangt.

schaut"von Fieber- Brunhilde wundert sich selbst wie sie sich in jMve Tonnen Chanelongue I ihr völlig fremden Verhältnissen so schnell

liiim L'wüchez st- mch-L Ä- änW ÄSniW*'

«* ä*iS®!««

-r* ^runhilde-o Nahe gab der armen erhellten tiefblauen Himmel. Tann denkt sie

Gequälten ent wenig Trost. "S an den stillen Frieden vonWaldruhe", wo

Vrunhilde ist eine geborene Krankenpflegerin. I alles jetzt in tiefstem Schlafe liegt, von den alten Die klassische Ruhe ihrer Bewegungen, die ivarme, I Horsts angefangen bis hinab zu den jungen volltonende Stimme, der teilnehmende Blick der I Küchelchen unter den schützenden Flügeln der r-aren Augen, vor allem aber der Hauch von I mütterlichen Senne; denkt an ihren teuren Fr-gche und Ilnprunglichkest, welcher die ganze Freund und Jugendgespielen, dec im Kranken, lugendkraflige Madchengestalt umschwebt all haus mit dem Tode ringt; denkt an die jung* dies zuiammen wirkt überaus beruhigend auf Braut dort oben in der Heimat, die, ach, so wenig

iei h en\m-r « - r,. , , I Empfindung hat für die Poesie, tote für die

Und wenn Miß Harryon, Zu schwach um spre- I Tragik des Lebens; denkt an die arme Kranke

nrx fot}nen' ^^erötmenb das arme Herz I nebenan, deren leise, schmerzliche Seufzer soeben

ängstlich und unregelmäßig Pochend, die mageren nieder an ihr Ohr dringen. j:

Hande krampithafl auf die Bru>t preßt, still da- (Fortsetzung folgt.)

liegt so folgen ihre matten Augen unablässig I

dem schönen blonden Mädchen, wie es sich geräusch. I " -»

IJa," nickt der Marchese.Die beiden sahen I höllisch glücklich aus."

I ,Larifari! Glücklich! Er ist der Solm I eines Bauern droben in Norddeutschland ein I Bursche ohne jeden Pfennig Geld, ein aufge- I blasener Patron, den ich hasse, und den auch Sie I bald hassen werden; denn er stellt sich zwischen I Sie und die Millionen, toeldie Sie brauchen.

I Hören Sie nur gut zu, Herr Marchese?"

I Die ganze etwas vornüber gebeute Haltung I des Marchese drückt lebhafteste Spannung curs. I Jetzt nickt er leicht mit dem Kopf.

|Ich höre."

IJener unverschämte Mensch, dec sich zwischen

I Sie und. meine Nichte gestellt hat, ist mit ihr I lortgereist zu seinen Eltern, wo er das ein- I faltige Mädchen Wohl seinen Wünschen gefügig I machen wird."

I n die Sack-e so steht" der Marchese

I iei.n hochmütigstes Gesicht aufwozu soll

I sch, Za. intervenieren? Dann ist die Angelegen-

I he>t zur mich erledigt!" '

I /lehl auf und geht zum Fenster, wo er

I ungeduldig Mit den Fingern auf die Scheiben zu trommeln beginnt.

langsam folgt ihm Bernardo Rosso.

--Halt- Zerr Marchese, Sie irren sich! Meine

I ^"wte wird sehr froh fein, wenn sie nach diesem kompromittierenden Schritt wieder durch eine Heirat mit Ihnen rehabilitiert wird."

... "Das heißt, wenn ich sie darnach noch will!" lallt ^der Marchese hochmütig ein.

Sie wollen doch ihr Vermögen, nicht wahr?" "x-'O, aber jener verflixte Deutsche man fonn ihn doch nicht so ohne weiteres nm. I gehen"

Das Schicksal kommt Ihnen zu Hülfe, Herr Marchese," lacht Bernardo Rosso zynisch auf. dieser verflixte Deutsche" wie sie ihn neii- nen liegt schwer krank hier im Hospital. Viel-

ist er in diesem Moment sogar schon tot.

Lie haben also leichtes Spiel."

Herr Marchese" beginnt jetzt Bernardo Rosso in einer ganz anderen Tonart.Spielen wir doch kein Verstecken mit einander! Ich weiß, daß Sie Geld brauchen aufs allernotwen- itgfte brauchen, und daß man Ihnen keinen Kredit gewähren will."

Der Marchese zieht ein verblüfftes Gesicht.

Woher weiß man" stottert er.

Bah, man weiß vieles auf der Welt!" svöt- wlt Bernardo Rosso.Man weiß auch daß Sie voch immer auf den Tod Ihres alten Onkels toifF"*7, ,m^ ^er brave Herr nicht sterben , "$orJr)n der Kuckuck!" knurrt der Marchese.

kamen Ihnen doch die Millionen meiner Nichte sehr gelegen, wie?" fällt Bernardo Rosso zynisch ein .Sie wären eine famose Zugabe tzu toreti nbngen Reizen!"

Natürlich."

: «Na also!"

Beniardo Rosso lachte leise auf, ttnb der Marchese stimmt ein in dieses frivole Lachen ob­gleich er sich sehr unbehaglich fühst unter'dem j durchdringenden Blick der stechenden schwarzen Augen. 0

, tzSebeu Sie, Zerr Marchese" fährt Ber- «ardo 9iono letzt tn geschäftsmäßigem Tone fort «Lie brauchen ein paar Millionen, und ich ocauche em raar Hunderttausende das ist der I etnstse Unterschied. . . Und nun zu meiner Mitteilung. . -r?ie trafen vor einigen Wochen I freine Nichte in Gesellschaft eines gew-peu .'vrrn I Gor>t auf der Straße, nicht wahr?" I

gereicht und nach der Beratung durch diesen I Samara, Saratow, Taschkent, Tiflis, Tula, mit beiden Entscheidungen dem Kaiser! Charkow und Jaroslaw. In Polen, Sibirien, unterbreitet, mit Ausnahme des im I Kaukasien, Turkestan und in einigen Provinzen folgenden Artikel angeführten Falles. I werden die Wahlen auf Grund von beson-

Gesetzesvorlagen, welche mit Zweidrittel- I deren Reglements stattfinden.

sna6 6 V» Plenarsitzungen der Duma und Die Anzahl der D u m a m i t g l i e de r des Reich,rats abgelehnt worden sind, I ff[r jE^c§ Gouvernement, jede Provinz und jede gehen an den zuständigen M i n t st e r zuruck, I ist in einer besonderen Tabelle verzeichnet, um einer ergänzenden Beratung unterzogen und Die Gesamtzahl beträgt 412 Mitglieder, von

TU"9 inS denen 28 durch d i e S t ä d t e g e w ä h l t fers gur legislastven Beichlußfassung geteilt zu I Serben. Die Wahl der Dumamitglieder in , . I den Provinzen und Territorien wird von einer

§ r a I Provinzial - Wähler Versammlung

Duma n t chtz u st i m ni e n können, so kann die I t>o[[3ogeit, welche zusammengesetzt ist aus: Er-

^rage stehende Angelegenheit vermöge einer I den Grundeigentümern der betreffenden

Entfcheidung einer Pleiiarsitzung des Neickmraw I Bezirke, zweitens den städtischen Wählern, drit- einer b e s o n d e r e n Kommission unter- I fen§ t>en ^vollmächtigten der Amtsbezirke und

breitet werden, die sich aus der gleichen Zahl Stanizen. Die Gesamtzahl der Wähler in jeder

von Mugliedern der Duma und oe^ Reichsrats I Provinz ist in einer besonderen Tabelle ber-

zusammensetzt. Tuche Mitglieder werden in I ^ichnet, die Wählerversammlungen zählen 160

r^^tns3 der beiden Korperichasten ge- I Mitglieder in den beiden Hauptstädten, 80 Mit- , ........

wählt- Das von der Kommission ausgearbeitete I tflieder in den übrigen vorher erwähnten I wird nur eine beratende Stimme haben, denn

Abkommen wird zunächst einer Plenarsitzung Städten. I man kann fürs erste, da es sich doch um eine

der D uma, dann einer Plenarsitzung des , Probe auf die Leistungsfähigkeit handelt, nicht

Reichsrats unterbreitet. Wenn eine Einigung ®«J1 r?..öffen jete Entscheidung in die Hände einer bunt zu-

nicht erreicht werden kann, würde die Angelegen- Sraueti unb bie Manner unter 2 5 sammengewürfelten Vertreterversammluna legen, hett wieder einer Plenarsitzung des ^^en d-e Sogltnge der w'lstanchen fcje bon maßvoller Gesetzgebung schwerlich ein«

Reichs rats unterbreitet werden. £Jtf{ernid) t § a 11 ft alt en, <at toie Singe- Ahnung hat und die Bedürfnisse der Regierung

und «Mst». wää's Wi.W!

Eine Interpellation, die auf einer I lauen vorn Wahlrecht ausgeschlossen. Per- I Gt-sjckst?,piinkten beurteilen würde.

Mitteilung ober Ausführung der Tatsachen fonen' welche wegen K o n k u r s v e r g e h e n I Die Probe muß erst bestanden toerben unk beruht, nach benen die Minister oder Ressortchefs 1 ober D e scr ti o n verurteilt worden sind, neh- l)ertrmienbe Aussichten für die Zukunft bieten,

ober die ihnen unterstellten Behörden die be- I wen an den Wahlen nicht teil ebenso die Gou- b b0 eirtem Ausbau ber Verfassung im mo- stehenden Gesetze verletzt zu haben schei- Oerneure, Vizegouverneure und Postzeiprafetten ^rnen europäischen Sinne gesprochen werden

neu, muß durch die Mitglieder der Duma ihrem IFTt *T,re" Beigeordneten in den Orten, in welchen I fQnn Deshalb sind auch die vorhandenen Be-

Präsidenten vorgelegt werden. Es muß darin lte wr Amt ausuden. schränkuiigen und Unvollkommenheiten erklärlich

angegeben Inerben, welches Gesetz und in welcher An den st ä d t i s ch e n W ä h l e r v e r s a m in- I und berechtigt Der bisherige Reichsrat wird Beziehung dieses verletzt zu sein scheine. Wenn I ln ugen nehmen teil: Die Personen, welche I jetzt gewissermaßen als ein Oberhaus das Gegen-

diese Jnterpellaflon durch mindestens 30 Mit- städtische Immobilien im Werte von 1500 Rubeln gewicht bilden, da ihm namentlich für den Fall

glicber unterzeichnet ist, so legt sie ber Präsident I besitzen, sowie bie Jndilstriellen ber ersten Kate- I von Unstimmigkeiten eine vorherrschende Stellung

zur Beratung im Plenum vor. Die Minister I gorie. In den am Anfang beö Neglements er- I zugewiesen ist. Bis zum ersten Zusammentritt

oder Ressortchefs haben spätestens einen Monat I wähnten Stabten nehmen an ben Wählerversamm I ber neugeschaffenen Reichsduma werden noch

nach Mitteilung ber Interpellation ber Duma I hingen teil: Die Besitzer städtischer Immobilien I einige Monate vergehen die vermutlich auf.

ihre Erklärungen ober Ausführungen vorzulegen im Werte von mindestens 3000 Rubeln in den I regende und für den westeuropäischen Znschaue,

oder miizuteilen, aus welchem Grunde Ausftih- I beiden Hauptstädten und 1500 Rubeln in ben I interessante Wahlkämpfe zeitigen werben.

rangen ober Mitteilungen unmöglich finb. Wenn I aitberen Stabten, bie Jnbustrielleil der ersten I Die russisck'e Presse hat um dies zum Schluß bie Mehrheit ber Duma, zwei Drittel ber Plena» Kategorie, Personen, welche Steuer auf Miets- Ioch hervorzuheben ben Erlaß ber Verfassung

^""^«rke ^irch die Mitteilung bes Ministers Häuser ber zehnten Kategorie in jedeiu Bezirkd bereu Inhalt im allgemeinen freundlich be-,

°bcr Ressortchefs nicht befriedigt isst . so ist die zahlen. Niemand darf mehr als -eine priifjt und an das wichtige Ereignis eine Reihe

Angelegenheit durch den Staatsrat Seiner Maze- S 11 m m e a b g e b e n. von Hoffnungen auf den dadurch'bedingten Auf-

stat dem Kaiser v o r z u »e g e n. . I Wahlmodus: Die Wahl findet vermittelst I schwung im politischen und sozialen Leben ge- Emzelheiten ber inneren Organisa- I geheimer Abstimmung durchKugeln I knüpft, von benen man, soweit man es mit

ts o ii der Duma werden durch diese selbst be- I statt.Die übrigen städtisckien und ländlichen Wahl- I Rußland gut meint, nur wünschen kann, daß

It'mmt. I kreise wählen gleichfalls in geheimer Abstimmung | sie sich erfüllen mögen, damit das schwergeprüste

Eine Reihe weitere Bestimiimngen regelt die durch Kugeln eine durch eine besondere Tabelle I Land wieder einer ruhigeren Zukunft entgegen-

Wahlen zur Reichsduma: I festgesetzte Anzahl von Mitgliedern in bie Duma. I gebt. ________

Die Wahlen zur Reickchbuma finden statt: I Zu Mitgliedern der Duma können I ......=-----------

Erstens in den Provinzen und Territo- nur Personen, bie ihr Einverständnis dazu er- »j-

rien, zweitens tn folgenden Städten : Pe- I klären, gewählt werden. Zivilbeamte dürfen I fv HllVnDVvU|HnUHli!|fvl!.

ter§burg, Moskau Baku, Astrachan, Warsck>ari, I eine Wahl nur dann annehmen, wenn sie auf ihr | Die Aufsichten fiir ein günstiges Enbergeb- W'lna, Woronesch Jekaterinoslaw, Irkutsk, Amt verzichten. Man bars sich als Kanbibat für ,,i3%cr Fri Zn^nferenze,i sind in ben letzten

Kasan, Kiüv, Kifchinew, Kursk Lobz, Nischny- die. Duma nur in einem Wahlversammlungsorte, ^sden Tag!n sehr unsicher geworben. Die für

Nowgorod, Obessa, ^.rel, Riga, Rostow am Don, I gleichgiltig, ob Stabt ober Laub, ansstellen lassen. I gepciil Dienstag anberaumt gewesene Sitzung

»i imi i 111 ii nu i'1

Vierteljährlicher Bezugspreis: bei dci Exprdition 2 Mk^ *!***♦,*

"X-i 4ßo bet allen Postämtern 2,25 M. tzexcl. Bestellgeld). W»♦♦♦ VllVlJ

Neclaincn: die Zeile 25 Pst dkrcn Raum 10 Pfg. Donnerstag, 24. August 1905.