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J|o 197
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Erscheint wöchentlich sieben Aal.
Druck imb Verlag. Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerel 40. Jahrg.
Marburg, Markt 21. — Telephon ab.
Marburg
Mittwoch, 23. August 1905
Neueste Telegramme.
Berlin, 21. Aug. Die Nachricht, daß Prinz Heinrich beabsichtigt, nochmals eine Reise nach Amerika zu unternehmen, wird alö richtig bestätigt. lieber den Verlauf der Reise find noch keine Bestimmungen getroffen; auch sind die amtlichen Stellen in Amerika noch nicht benachrichtigt worden.
Berlin, 21. Aug. (Mitteilung des KriegZ- ministeriumtz). Dampfer „Silvia" ist mit den abgelösten Mannschaften der ostasiatischen Besatzungsbrigade am 19. August in Colombo angekommen und hat am 20. August die Heimreise fortgesetzt.
Wien, 22. Aug. Graf EoluchowSki und Baron Gautsch wurden gestern in Ischl vom Kaiser empfangen. Heute treffen Ministerpräsident Fejervary, Kriegsminister Pitreich und Reichsfinanzminister Burian in Ischl ein, worauf ein Kronrat unter Vorsitz des Kaisers stattfinden wird, der sich mit der Lage in Ungarn beschäftigen wird.
Ge«f, 21. Aug. Der in Thonon am Genfer See weilende Ministerpräsident Rouvier gedenkt am Mittwoch oder Donnerstag dieser Woche in Paris einzutreffen, um einem durch Angelegenheiten der inneren und äußeren Politik notwendig gewordenen Kabinetsrate präsidieren.
Paris, 22. Aug. Mehrere Blätter erblicken in ,bem gestern zum Senator gewählten bisherigen Deputierten ßGon Bourgeois den zukünftigen Präsidenten der Republik. Sollte ihm aber, schreibt der „Figaro", der gegenwärtige Präsident beS Senates Falliöres bei der nächsten Versailler Wahl vorgezogen werden, so wäre das Präsidium des Senates für Löon Bourgeois gesichert.
Newyork, 22. Aug. Das KriegSdeparte- ment in Washington beschäftigt sich mit dem Projekt einer erheblichen Verstärkung des Unionsheeres, daS in der nächsten Tagung dem Kongresse vorgelegt werden wird. Die gegenwärtige FriedenSpräsenz von 60 000 Mann, die nach der geltenden Gesetzgebung im Kriege auf höchsten» j 100000 Mann gebracht werden darf, soll auf 250 000 Mann erhöht werden, einschließlich einer „regulären Reserve", die gegen Empfang einer Wochenlöhnung auf Befehl jederzeit aus dem bürgerlichen Beruf zu den Fahnen überzutreten hat. DaS Projekt stellt das Mindestmaß deffen dar, was Präsident Roosevelt im Einklang mit dem Kriegssekretär Tast für notwendig hält.
Vierteljährlicher Bezugspreis- bei vrr Expedition 2 Mk., bet allen Postämtern 2,25 M. <egcl. Bestellgeld).
JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
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paar französische Witzblätter, obsköne Karrika- turen und eine Sportzeitung.
Doch Bernardo Rosso wird beim Warten die Zeit nicht lang; sein erfinderisches Hirn hat wie- der einen neuen Plan ersonnen. Wenn der ge» lingt. ist er ein gemachter Mann — auch ohne Miß Harrison, vor deren plötzlich erwachter Energie ihm bange wird.
Rach einer halben Stunde etwa schlürft der eMe Marchese in Filzpantoffeln und türkischem Schlafrock hinein ins Zimmer.
„Ah — mit wem habe ich die Ehre? Entsinne mich nicht —"
„Bernardo Rosso," erwidert der andere nnt eleganter Berbeugung. „Onkel von Fräulein Dolores Arevallo, die Sie ja kennen."
„Aeh — hm —" die schläfrigen Augen des Marchese öffnen sich etwas weiter — „ja, kenne ich, kapitales Mädchen I Schick, Rasse!"
„Und reich dazu," nickt Bernardo Rosso.
Der Marchese schweigt. Vergebens martert er sein im Denken ungeübtes Hirn ab, was der Mensch wohl von ihm wolle.
„Darf ich ganz offen sein, Herr Marchese?" fragt Bernardo Rosso nach 'einer Pause.
.Bitte!" ______ _______' v '?-
Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete . . <
Roma« vo» Erich grifft«.
l Fortsetzung.!
Aergerlich wehrt Miß Harrison ab.
„Er ist mit einer andevm verlobt, Rosso!"
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: AUustrirtes Sonntagsblatt.
„Geben Sie mir Ihr Ehrenwort, daß Sie über das, was ich Ihnen jetzt anverftauen werden strengstes Geheimnis bewahren?"
„Aeh — hm — natürlich! Ehrenwort —* als Mann und Kavalier." „Und der Marchese streckt seine dünnen Beine weit von sich und betrachtet aufmerksam seine lang zugespitzte» Fingernägel.
Bernardo Roflo macht noch eine kleine Kunstpause. Er weiß, daß die Gleichgülffgkeit der Mannes da vor ihm nur eine äußerliche ist, daß er vielmehr darauf brennt, etwas Näheres übek Dolores zu erfahren.
„Na?" fragt der Marchese merklich ungeduldiger. „Was wollen Sie mir denn anvev- trauen?"
„Hm —" macht Bernardo Rosso pfiffig, da er jetzt das Heft in den Händen hält. „Vertrauen gegen Vertrauen. Meine Mitteilung ist nutzlos, wenn ich nicht vorher eine Frage an Sie stellen darf."
„Aeh —■?" erwidert der Marchese gedehnt. „Frage? . . . Wozu?"
„Weil sie in Verbindung mit den Millionen meiner Nichte zu bringen wäre."
„Ah!"
Der Marchese zieht seine Beine zurück und blickt sein Gegenüber mit erwachendem Jntereffe an. „Na, also, meinethalben — fragen Sie!"
„Hatten Sie die Absicht, nm die Hand meiner Nichte anzuhalten, Herr Marchese?"
„Aeh, hm — merkwürdige Frage! Ich bewundere Ihre Fräulein Nichte und —"
„— und ihr Geld!" fällt Bernardo Roffo satirisch ein. „Das ist. Ihr gutes Recht, Herr Marchese."
„Ich muß doch bstten ■—" fährt der Marchese auf.
„Wenn Ihnen ihr Geld Nebensache ist, wäre meine Mitteilung unnötig."
v- '(Fortsetzung folgt), i
„Larifari! Verlobt! Das macht ja nichts!" Zynisch lacht er auf, indem er die Schnurrbart- spitzen kokett zwischen den Fingern dreht. „Mn übrigens wegen einer anderen Angelegenheit gekommen, nicht wegen solcher JugendiesÄeien. Ich brauche zehntausend Lire — imb das so- fort!"
Miß Harrison erbleichte. Doch senkt sie nicht den Kopf,, wie sonst bei derarfigen Anliegen ihres Peinigers. Ihr ist, als tauche Brunhildes starkes stolzes Antlitz vor ihr auf, als blickten ah re klaren Augen sie ermutigend an. Als sei ste von einer ganzen Anzahl biederer Gesichter umgeben, die alle die Züge der Familie Horst tragen und ihr freundlich zunicken.
„Jetzt oder nie!" fahrt es ihr durch den Kovf.
Ihre ganze Energie zusammenraffend, springt .sie empor und richtet ihre überschlanke Gestalt zu ihrer vollen Höhe auf.
„Ich ich bin fest entschlossen, mich von Ihnen zu befreien —" stammelt sie in dem der- geblichen Bemühen, ihrer Stimme Festigkeit zu geben, während fliegende Röte und tiefe Blässe auf ihrem zarwn Antlitz wechselten — „ja, mich für immer von Ihnen zu befreien. Sie be- i uutzen meine Schmacks, um sich zu bereichern. Sie sind ein schlechter Mensch, Bernardo Rosso — ein grundschlechter Mensch! Sie haben fast mein ganzes Vermögen aufgezebrt, und noch immer miss» Sie mich nicht in Ruhe. Und das alles, «bgleich Sie wissen, daß ich unschuldig bin. |
Die Linke fest auf die keuchende Brust ge- preßt, deutet ihre Rechte gebieterisch nach der Ture.
Und Bernardo hält es fiir das Beste, dem Befehl Folge zu leisten.
Draußen vor der Tür steht die alt« Kammerfrau der Miß Harrison. Aengstlich gemacht durch die erregten Stimmen drinnen harrt sie des Winkes ihrer Gebieterin.
„Ihre Herrin ist krank," bemerkt Bernardo Rosso im Vorübergehen nachlässig. Sie ist so leicht erregbar. Sorgen Sie, daß Sie keine Auf- regungen hat! Und halten Sir mich auf dem Laufenden über alles, was hier vorgeht! Der- standen, Teresa? Es soll Ihr Schaden nicht sein."
Die Alte antwortet nicht. Aber als Bernardo Rosso ihr den Rücken geivandt hatte, ballt sie die Faust hinter ihm her. Ihre Gesinnungen diesem dunklen Ehrenmanne gegenüber sind augenblicklich nicht die freundlichsten.
An der Porta Pia besteigt Bernardo Roffo eine Droschke und fahrt noch der Piazza di Spagna, wo der Marchese Antonelli im zweiten
Ifhen Sie also! Klagen , Sie mich an, wenn I Stock eines eleganten Hauses eine luxuriös ein- Sie wollen! Auch ich — ich werde--I gerichtete Junggcsellenwohnung inne hat.
Ern Schmerzenslaut entringt , sich ihrer ge- I Obgleich die Mittagszeit schon längst vor- quälten Brust. Stützesuchend greift sie um sich. I über ist, steckt dieser brave .Herr noch immer im
Bernardo Roffo ist aufs höchste bestürzt. I Bett. Nachdem er die halben Nächte hindurch Wenn Miß Harrison etwas passierte, in ihrer I schlemmt, benutzt er den herrlichen Gottestag ge- namenlosen Erregung — es wäre sein eigener I wohnlich zum Verschlafen feiner verschisdentlichen Schaden. Er versucht also wieder einzulcnken. I Katzenjammer.
, „So regen Sie sich nicht auf, liebe Miß Har- I So auch heute.
rison!. Bitte, nehmen Sie meinen Ann! Stützen I Bernardo Rosso nimmt auf einem der weichen ©te ftdj auf mich!" I Polster in dem Salon des Marchese Platz und
Doch mit einer Geberde des Abscheus weicht I hält ein wenig Umschau.
fie zurück. I Ein echtes Junggesellenzimmer!
„Rühren Sie mich nicht an! Ich — ich will I Ueberall an den Wänden Bilder von Schau-
nichts mehr mit Ihnen zu tun haben — gar I spielerinnen und Damen der Halbwelt; dazwischen
Nichts! Lieber sterben — oder ins Gefängnis I zur Abswechslung ein Pferd-ekopf oder türkische gehen! Nur Sie nicht mehr schm — Sie, den Pfeifen und Waffen. Von Lektüre nur ein dosen Geist meines Lebens! Fort — fort von mir!"
! Dip ritiftfAo I Ohmden oder Ausgabe neuer Gesetze. Diese I notwendig ist. — Wenn der Kaiser findet,
L/ic 1U||1|U)C I Gesetzentwürfe dürfen aber nicht diel daß die Erörterung der der Duma unterbreiteten
I. «Grundlagen der Staats-Ordnung I Angelegenheit zu langsam vor sich geht, hat bee
Die Grundzüge der Verfassung, die Kaiser verletzen, die durch die bestehenden! Reichsrat einen äußersten Zeitpunkt zu bestimmen, Nikolaus am 19. August dem russischen Reiche Staats - Grundgesetze festgelegt I bis zu dem der Beschluß der Duma formuliert
gegeben hat, sind gleichzeittg mit dem (gestern im sind. — In den Plenarsitzungen enffcheidet I fein muß. Wenn die Duma bis zu dem bestimm-
Wortlaut mitgeteilten) zarischen Manifest bet- der Präsident der Duma, in den Sitzungen der I ten Zeitpunkt ihren Beschluß nicht mitgeteill
öffentlicht worden. Im vorliegenden Artikel I einzelnen Abteilungen entscheiden ihre Vorstände, I hat, kann der Reichsrat die Angelegenheit be
werden die wichtigsten Besttmmungen des ziem- ob die Beratungen öffentlich ober ge- I raten, ohne daß ein Dumabschluß vor«
lich umfangreichen Entwurfs wiedergegeben, an heim gehalten sein sollen. Der Präsident der I liegen muß.
die sich dann eine kritische Betrachtung des neuen I Duma hat das Recht, den Mitgliedern der I » j ............. f
Verfassungswerkes anschließen soll. i Presse, aber nicht mehr als einem Vertreter I ,
Die Rechte der Abgeordnete». eines Blattes, zu erlauben, den gemeinsamen Dtt
maß den bestehenden Grundgesetzen durch den I Nach Artikel 48 werden Gesetzes-Vorlagen, I erQft anzuaeben zugleich auch in ihrer Reiben« Reichsrat gehen und der Bestätigung durch den welche von der Duma beraten worden sind, mit folge, worüber bisher großeUnsicherhett herrschte. Kaiser unterworfen sind. Sie wird auf fünf I ihrem Beschlüsse dem Reichsrat emgeretcht und I geben sie hier in Kürze wieder' Jal;re gewählt kann aber schon vorher durch nach der Beratung durch diesen mit beiden Ent- i. Japan soll unter Aufrechterhaltung der
aiserlichen Ukas aufgelost werden. Nach Arttkel schmdungeu dem Kaiser unterbreitet, Unversehrtheit und Unabhängigkeit des Lande-
14 und 15 besitzen die Mitglieder der Duma un- mit Ausnahme des in Arttkel 49 angeführten in Korea eine Vormachtstellung erlangen. Die
umschrankte Meinungs- und Rede frei- I Falles. Dieser bestimmt: Gesetzes-Vorlagen, I mcäte der fremden Mächte und der ruififäea leH m allen ihrer Machtvollkommenhett.unter- welche mit Zweidrittel-Mchrheit in Plenar- Untertanen foö?n genutet Vben. (00*®
teorfenen fjrngcrt. Sw können ihre Freiheit nur Sitzungen der Duma und des ReichsratS 2. Beide Mächte ziehen ihre Truppen au»
durch richterlichen Beschluß einbußen und können I abgelehnt worden sind, gehen an den zustandtaen I ber Mandschurei zurück lKsnebmiat) wegen Schulden nicht verhaftet werden. Sie Minister zurück, um einer ergänzenden Beratung 3 Die Pachtung d^s Mdlich7n Teiles bet
erhalten aus beni Staatsschätze täglich zehn Rubel I unterzogen und sodann von neuem unter Zu- I Heldinsti Lian'-"«, mit Port Arthur und Dalnil während.der Dauer der Sitzungeu außerdem stimmung des Kaisers zur legislativen Beschluß- A von Rußland auf^wan über. (GenehmN
* 3 Reisekosten von ihrem Wohn- faffung gestellt zu Werden 4. Die Mandschurei wird an China zurW
sitz nach Petersburg und zurück die Summe von I Weiter bestimmen Artikel 50 und folgendes: I soeben lKenebmiat)
fünf Kopeken pro Werst. Sollte der Reichsrat einem Beschlüsse, der Duma 5. Die Insel Sachalin wird an Japan abge-
I ntc^t rönnen, fo fonn bte tn I treten (©treitin fitrxer Äerntunn
hvrSpn «ÄTÄ ber Duma stehende AngÄegenheit vermöge einer Entsck^i- L sich die Ruffen runb^ Se £
werden nach Artikel 33 des Gesetzes die folgenden I düng einer Plenarsitzung des Reichsrats einer I sRunft zurückgestellt)
^^e^änbe unterstellt: besonderen Kommission unterbreitet 6. Abtretung alles russischen Staatseigentum-
1. Alle Fragen die sich auf die Vorlage werden, die sich aus der gleichen Zahl von Mit- I Mocks, Lagerhäuser usw.) in Port Arthur und
neuer Gesetze sowie die Abänderung, I gliedern der Duma und des Reichrats zusammen- I Dalnii an Javan lGenebmiat)
Kr£Un9rmn3erittoei^ Aushebung oder setzt. Diese Mitglieder werden in Plenarsitzungen 7. Der Teil ber chinesischen Ostbahn (wand,
gänzlicher Abschaffung von bestehenden Gc- I der beiden Körperschaften gewählt. Die Korn- I Mmritoe Eisenbahn) ber Cbarbin mit Vor!
etzen beziehen. Ferner die Einsetzung, Ein- Mission, die unter dem Vorsitze des Präsidenten Arthur Verb ndet wird an China z!rückgeaeÄ
schränkung oder Abschaffung von Behörden des Reichsrats ober des Präsidenten einer der (Genehmigt) 9 zuruckgegeven.
y S, Budgets Abteilungen des Reichsrats tagt, hat den Zweck, 8. Der Rest der mandschurischen Eisenbahn
2'5,einc Uebereinfhmnmng zwischen der Ansicht des bleibt, Einzelheiten Vorbehalten, als Privateigen« ihrer Ressorts, das Budget des Kaiserreiches I Reichsrats und dem Beschlüsse der Duma zu er- I htm in Rußlands Besitz lGenebmiat) sowie jebe Art von Zahlungsanweisungen, I zielen. Das von der Kommission ausgearbeitete I 9. Die Kriegsentschädigung. (Gänzlich uner« Eve durch ihre Budgets nicht vorgesehen sind. I Abkommen wird zunächst einer Plenarsitzung ber I ledigt) — Noch zu beraten bleiben folgend«
8. Der Bericht des Kontrollressorts über die Duma, dann einer Plenarsitzung des Reichs- Punkte: $ '
.. Staatsbudgets. I rats unterbreitet. Wenn eine Einigung I 10 Auslieferung der in neutralen Häm» Na.
4. Alle fragen, die Veräußerung eines Teiles I nicht erreicht werden kann, würde die An- I «enben. russischen Kriegsschiffe
£c nSfi Mn sicher Art gelegmheit wieder einer Plenarsitzung des 11. Beschränkung der m Ostasien zu halten«
„ i ^ffen. R eich s r a ts unterbreitet werden den russischen Seestrestkräste.
0. s laa 1 s güt er. I In dem Fall, daß eine Dumasitzung nicht I 12 Javanische Ti sckerei reckte an ber sibirsi
b- Z?u von Eisenbahnen durch den abgehalten werden kann weil eine ausreichende I schm Küste. (Inzwischen zugestanden.)
„ ___ I Zahl von Mitgliedern nicht zugegen ist, wird bte I lieber den gegenwärtigen StanL
7. Grunkmng von Aktien geseslschaf- Beratung der zur Diskussion gestellten Angelegen- ! der Beratungen, die fcute Dienstag
*e" Jrur, ^en Fall, daß bte Gründer den I heft auf eine nächste Sitzung verschoben, welche I Nachmittag wieder aufgenommen werden beeid*
Ausschluß irgend eines der zurzeit bestehen- I spätestens nach zwei Wochen stattfinden muß. I ten folgende Telegramme'
R s'beTlsnT'i Wenn nach Ablauf dieses Termins die Angelegen- Portsmouth, 21. August. Roosevelt teilte
b.ur* kaiserliche Spe- bett wegen ungenügender Anzahl der anwesen- I wie dem „L.-A." von hier gemeldet wird, dem
w IS Ä ’r^* ^en. den Dumamttglieder abermals nicht erörtert I Baron Rosen mit, seine eventuelle Vermittlung ^Recht, zu werden kann, ist ber Minister dazu berechtigt, I trage keinen offiziellen, nicht einmal einen biplw
^^enfamije be- ole Angelegenheit dem Reichsrat zu unter- I ma tischen Charakter, sondern sei rein persönlicher
treffenb Abschaffung oder Umänderung der be- I breiten, ohne daß ein Dumabeschluß | Natur. Von einem bisher stets verläßlichen