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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg mH Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Allustriries Sonntagsblatt.
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Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, UmverfitätS-Buchdruckerei 40. StflljttL Marburg, Markt 21. - Telephon 55. y u*
Marburg
Sonntag, 30. Juli 1905.
, Vierteljährlicher Bezugspreis: der der Expedition 2 Mk,
! M 177 bn allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
, , Znsertronsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
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Zweites Blatt
Seine Majestät bet Kaiser ist gestern Freitag Nachmittag von Kadinen wieder cbge* reist und begab sich mittelst Sonderzuges iibeX Elbing nach Marienburg, wo die Ankunft nacht, mittags 3V4 Uhr erfolgte. Der Kaiser besucht« das Schloß und setzte um 6 Uhr seine Reise nach Danzig fort. Um iy4 Uhr traf Seine Majestät
allgemeinen Verkehr übergeben worden. In Deutsch-Sübwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch- Ostafrika, Neu-Guinea, auf Samoa, den Marschall-Inseln, den Karolinen und Marianen be»
DeutscheS Reich.
Berlin, 29. Juli. 1
den Seiten befahren werden; bei der Elisabeth» kirche wurde die Ketzerbach überwölbt und dis Straße erhöht. -• ;
1810 am 5. Januar war der König Jerome mit feiner Gemahlin in Marburg, wo sie festlich empfangen wurden. ,
1810 wurde die Elisabethgemeinde errichte!« Ein Teil vom Arbeitshaus brennt ab. Am <0. September wurden auf dem Marktplatz die eng» lischen Waren verbrannt. Am 26. Oktober brannte in der Wettergasse das städtische Brauhaus und drei Häuser ab. lieber den Ketzerbach bei dem Gasthaus zur Krone wird ein Brückchen erbaut. Am 11. Dezember werden auf dem Marktplatz in Gegenwart des Maire und der Garnison wieder englische Waren verblannt, die den Krämern abgenommen worden waren. Das Tabakrauchen auf der Straße und Sitzen in Wirtshäusern nach 10 Uhr wird verboten. Das Schloß wird zu einem Kriminalgefängnis eingerichtet und das Singen in der Neujahrsnacht auf dem lutherischen Kirchhof und der Ketzerbach wird verboten.
1811 wurden die Steine von dem abaebrann- ten Brauhaus in der Wettergasse nach der Toten, kirche gefahren und wird diese zu einem Stadt- brauhaus eingerichtet. 1 Mött Korn kostet 4¥2 ff-, 1 Mött Weizen IVa fl., 1 Mött Gerste 3*4 fl. und 1 Mött Hafer 2 fl. Der linke Flügel des Barfüßerkloster wird zur Bibliothek einge. richtet; es wird ein Fechtboden angelegt. Im Hospital St. Elisabeth wird ein Klinikum eingerichtet und der botanische Garten an der Ketzer- bach in den deutschen Herrn-Lustgarten verlegt.1 1
v. :' J '(Fortsetzung folgt) j
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Nemße Telegramme.
Berlin, 29. Juli. Im „Reichsauz." wird eine Beriugung des Reichskanzlers vem 30. Juni "10.02, veröffentlicht, der zufolge bestimmt wird, da'g die Bezirke Gibeon und Bersaba dem Landes» sMus von Deutsch-Südwestafrika zur ausschließ, lichen Aufsuchung und Gewinnung von Edel- ! Jemen bis auf weiteres Vorbehalten werden, soweit dem nicht wohlerworbene Rechte Dritter ent« gegenstehen.
Hamburg, 29. Juli. Der bereits vor einiger Zeit angekündigte Transvort „Z" geht heute planmäßig nach Südwestafrika ab. Er umfaßt im ganzen 8 Offiziere, 1 Sanitätsoffizier. 2 Ober- veterinäre, 7 Magazinbeamte, fünf Zahlmeister- astnranten, 283 Mann und 310 Pferde. Das Hinaus senden weiterer Verstärkungen wird von dem Bedarf abhäiigen und von den Anforderungen, die General von Trotha dieserhalb stellt. Jedenfalls wird es noch weiterer Nachschübe bedürfen.
Tokio, 28. Juli. Die japanische Sachalinarmee meldet, daß eine unserer Abteilungen am 24. Juli um 1 Uhr Nachmittags den Feind m der Nähe von Alcowa 1 zurücktrieb und die Lime von Polowrinka bis Alcowa 2 besetzte. In jener Gegend ist der Feind ein Bataillon Infanterie, einige Freiwillige und acht Feldgeschütze stark; er floh in der Richtung auf Lomkow zu. Noch vor diesem Treffen war eine andere Abteilung unter dem Schutz von Torpedo- bootszerstörern nach der Landungsbrücke von Alexandrowsk, die die Russen zu verbrennen suchten, geschickt worben. ES gelang dieser Ab- tellung roch die unverbrannte Brücks zu nehmen und verschiedene Angriffe des FeindeS cbzu- schlagen. Ebenso wurde Mugati von uns besetzt. Die Ruffen wurden unter Mitwirkung °er oben genannten Schiffe vertrieben. Um 3 Uhr Nachmittags besetzte eine unserer Abteilungen Alcowa 3, während eine andere auf Alexandrowsk marschierte. Es gelang letzterer Truppe, die Russen zu schlagen und die Stadt Alexandrowsk um 7 Uhr 15 Minuten zu to t»»?! <®et Fench behauptete sich in einem äßetl östlich der Stadt und in den Höhen im Nordosten der Stadt. Bei Tagesanbruch am 25. Jul: gingen wir wieder zum Angriff vor und trieben den Feind bis Nowo Michal- lowswi An demselben Tage fiel Done in unsere Hände und zwar wie Alexandrowsk unverbrannt. Wir machten 200 Gefangene.
Tokio, 28. Juli. Admiral Kataoka berichtet: Am 24. Juli wurde ein Geschwader nach der Castries-Bucht gesandt. ES fand den Leuchtturm von Kresta Camp verlassen. DaS
Beitrüge zur Chronik von Marburg.
Don L. Müller.
(Fortsetzung.^ ' ".v :
1801 am 26. Oktober hatte eine Person von der man sich Alters und Standes am wenigsten versehen hat, eine lebende leibhaftige Katze in den Sradtbrnnnen, den „BärewKumPf", geworfen, darinnen ersäufet und liegen gelassen. Wegen oie-es Eckel und Krankheit erregenden Beginnens wußte sie 20 Pfund Strafe bezahlen und den ganzen Brunnen selber reinigen.
- 1802 am 30. Januar wurde Herr von Spiegel geboren, er wohnte am Markt int Hassenpflug, scheu Hause, nach ihm wird Spiegelslrist be- uannt, wo er seinerzeit den Tempel erbauen uni Anlagen machen ließ, f 1873.
. 1806 am 1. November verläßt der Kurfürst sein Land und in Hessen rücken die Franzosen rin. Im Dezember wurde auf dem Schloß ein für erkrankte Franzosen eingerichtet. Am 29. Dezember gab es einen Aufstand, hessische Bauern und Soldaten überrumpelten die Wachen und besetzten diese und das Schloß. Dieser er- folglose Aufstand brachte der Stadt 2000 Mann Einquartierung. Es wurde eine Kriegskommis, non in Marburg niedergesetzt. Am 30. Dezember j tourbe bekannt gemacht, daß sich nach 10 Uhr fein hiesiger Einwohner ohne Laterne auf der Straße dürfe antreffen lassen. Im Lazarett fehlt es an deinen und Charpie.
1807 läßt Napoleon die Viktoria samt der o-fiadriga in Berlin als Siegestrophäe nach Paris ringen. Marburg leistete gegen bieten Raub widerstand, denn in der engen Marktgasse, blieb
nicht unwichtige Mitteilungen über dis Laa» Wladiwostoks bekannt, für die ja gerade bl# Gefechtsentwickelung am Turnen von unmittet- barer Bedeutung ist. Russische Gefangenes welche in Nordkorea den Japanern in die Händls | gefallen sind, teilen nämlich mit, daß die Verä bindungen zwischen Wladiwostok und dem Turnen«, flusse auf dem Seewege unterbrochen find. Di», ! Verproviantierung der russischen Truppen ge-k schieht ausschließlich auf dem Landwege. Da» russische Korps am Tumeufluß ist angeblich 10000 Mann stark. Durch den dortigen japanischen Borstoß wird natürlich nicht nur di» Flanke des russischen HauptheereS, sondern vor allem — und das erscheint in anbetracht der Friedensunterhandlungen jetzt wohl als Haupt« Ael — Wladiwostok bedroht. Eine japanisch» Truppenlandung nördlich von Wladiwostoß wurde neulich gemeldet, auch im Süden find japanische Schiffe an der Küste erschienen, so daß eine Einschließung der Festung von zwei Landseitrn und von der Seeseite bevorzustehen scheint. Man trifft denn auch die verschiedenste» Vorbereitungen:
Die FriedenSverhandlunge». fl
Graf Cassini, der frühere russische Botschaften in Washington, jetzt in Madrid, hat sich gegen/ über einem Mitarbeiter des „Echo de Paris^ über die Friedensaussichten u. a. folgendermaßen ausgesprochen: «
Herr Witte weiß ebenso wenig wie irgend eisi anderer in Europa oder in Amerika, worin dis Forderungen Japans bestehen werten. Aber bie allgemeine Stimmung ist für den Frieden, dey auch Japan notwendig hat. Rußland hat um erschöpfliche Hilfsquellen und der General ßenet witsch hat trotz der ungeheuren Entfernung, di- die Mandschurei von dem Mutt^rlande trennt seine Armee gestärkt und wartet ab. Rußland ist aufrichtig bereit, den Frieden zu unterzeichnen^ wenn Japan uns für unsere nationale Würde trt der Gegenwart und in der Zukunft annehmbar- Bedingungen stellt. Das ist alles, was ich mnl über 'eine Frage zu sagen herausnehmen "darf, di- der ganzen Welt gehört. Der Baron Kamurch der zuerst Herrn Witte Mitteilen wird, auf toek chen Grundlagen Japan zu verhandeln wünsch^ ist ein äußerst feiner und geschickter Diplomat Ich habe ihn kennen gelernt, als er Sekretär bei japanischen Gesandtschaft in Peking war. Wen» ich daran zurückdenke, was Japan vor zeh» Jahren war und wenn ich mir Vorhalte, was e| heute ist! Welche Fortschritte hat dieses Land' in allen Zweigen der menschlichen Tätigkeit en zielt! Man darf sich da nichts selbst verheimlichen. ....
die Viktoria mit ihrem Viergespann stecken und I 1808 am 17. Januar wurde in der lutherischen die Franzosen wollten die Häuser abbrechen, als I «trdje ein Dankfest wegen der glücklichen An« man sie zur Reitgasse hinunter, durch die Unter- I kunft des Köiiigs in seinen Landen gefeiert. Die gasse und von da zum Barfüßertor hinausbrachte. I Kanonen wurden gelöst, der Bllrgerpokal wurde । Dieses Ereignis gab Veranlassung, daß der Pil- I ouf das Wohl des neuenLandesvaters geleert und grimstein fahrbar gemacht und eine Straße üb:r I em glänzender Ball auf dem Rathause beschloß I den Kämpfrasen angelegt wurde. I die befohlene Feier.
1 . 1807 im März wurden die Ueberbleibsel der I 1Qno m ... ,, m
Kapematten und Bastionen der auf dem Schlosse I v ~,8 wurde unter dem Präfekten von Berlepfch noch erhaltenen Festungswerke an einem Sonn- I Ä? Straßenbeleuchtung in Marburg eingerichtet. tag-Morgen, während Pfarrer Usener predigte, rL,e §ü“lec toerben nummeriert.
&?rv’30ien ^stzrengt. Alles stürzte aus 1809 wurden die Zünfte aufgehoben und deren der Kirche, die „ganze -stabt erzitterte und die I Vermögen von der Stadt eingezogen Die Gar- w^ande^?^^Al^26^^v!örr^s!n-'Nii-^^^Ä^"^^ "isonsgesiieinde wird aufgehLm Unter Anfiih. S ( ' wncht der Regierungs- rung des Oberst Emmerich fand vom 23.-24.
r$a V TO5 rfur iie yeuu<' $uni ein Bauernaufstand statt, der jedoch miß.
liche Bcoandlung, welche die Marburger Eniwoh- glückt war. Vier Opfer davon wurden zum Tode
Ln 'kangenen Preußen zuteil hatten wer- verurteilt und am 18. und 19. Juli in Cassel den lasieii. Ter Burgerinelster Bauer macht be- I erschossen. Es tonten Emmerich ^Daniel Much kannt, dast tue Stadt eine Kriegssteuer von 13000 I von Ockershausen, Wendel Güncher von Sterz- Taler auszubringen habe. Wegen des Durchmar- Hausen und Professor H. Starnberg von Mar-
üSfüßuSlS • er3arett bürg. Am 10s September wurden in der Woll.
S'n der Kugelgasie an- weberzunchstube in Weidenhausen die Zunftlade, 6 =ön7nr£ein ^otigcn. I Kannen, Herbergschilder und in der Schuh-
^Dezember kamen der macherzunftstube kupferne Kannen, Tische, Bänke, zronig ^rome und ferne Gemahlin ru Marburg I Zunftlade und anderes verkauft. |
an und wurden hier als der ersten Stadt des 1 ~
fiönigreidjeg an der Grenze empfangen. Am I 1809 wurde die Frankfurterstraße von der
Barfüßertor war eine Ehrenpforte erbaut, wo | Schwanallee nach dem Grün angelegt und hier-
der Magistrat dem König die Schlüssel zur Stadt I durch der Kämpfrasen in zwei Teile geteilt. Der | übereichte. Die Marburger Töchter überreichten | Pilgrimstein wurde verbreitert zu einer Wagen- ber Königin ein Gedicht. Im deutschen Hause I sijur, er bürste nur in der Richtung vom Barnahmen der König mitGemaylin Absteigequartier. | isißertor nach dem Elsi'abethtor befahren werden, Abends brachten die Studenten dem neuen I die Fuhrwerke in entgegengesetzter Richtung Herrscherpaar eine Fackelmusik. Die ganze Stadt I müssen den Weg durch die Stadt machen.
Skber Menten mußten einige I > 1810 am 4. September wurde das Verbot
r singen, was die Königin gerne horte- * aufgehoben und durfte der Pilgrimstein von bei-.
stehen in allen wichtigeren Plätzen deutsche Post- einrichtungen. Eine größere Anzahl dieser Vrr- kehrsanstalten hat auch Telegraphen- und Tele- phoilbetrieb. „ Wenn „ auch in unbedeutenderen Orten der Dienst bei den Postagenturen häufig von Kaufleuten, Mifsionärui, Angestellten der Kolonialgesellschaften, der Schutztruppe und der Eisenbahnen wahrgenommen wird, so ist doch der Bedarf an Postfachbeamten für den Kolonialdienst in den letzten Jahren bedeutend gestiegen, zumal die nach den Kolonien entsandten Post- und Telegraphenbeamten meist nur drei bis fünf Jahre in den Tropen verbleiben und dann durch andere Beamte ersetzt werden müssen. Eine Anzahl von Beamten hat allerdings am Kolonialdienst so viel Gefallen gefimben, daß sie wiederholt nach den Tropen gegangen sind. So ist beispielsweise der gegentoärtig in Hamburg beschäftigte Postrat Puche, welcher sich als Vorsteher des deutschen Postamts in Dar es Salam in den Jahren 1891 bis 1896 besondere Verdienste um die Ausgestaltung des Postwesens in Deutsch-Ostaftfla er, Paris OR cv.,rf qT„? - rx 1 V I worben hatte, von 1901 bis 1905 als Vorsteher
ä tert#™****’ der ber Ober-Postdirektion in Schanghai tätig ge.
hab^ das Anerbieten deutichcr Finanz- I wesen. Sein Nachfolger dort der Postrat Bi- niedrig'm" Zinsfu^an-ennmm--^ E I war vorher mehrere Jahre Leiter des Poft-
nieorigun Zinsfuß angenommen und bereits I weiens in Deuticki-Sübweftosi-ikn ,.nh w „'r,
*•» das Feldpost- ni ^2 rSt?ffiL,?t9e-nieore toe'e,n während des Aufstandes in Südwestafrika rache und Saidia betr-äut Snfenb°,lten in durch den Roten Adlerorden vierter Klasse aus- Clir siiania 28 ... r , . I gezeichnet worden. Die Zahl der in den Kolonien
ftinuX aemäüÄ ^n- beschäftigten Postfachbeamten beträgt zurzeit 156.
Egede-Nstsen, die Frage der zukünftigen VeL RWÄffÄS eine Bafaltinftl, von der man in der Richtung
cmSS’cnDeni?t§nrr? m Öie Volksabstimmung den Tropen entsandt werden. Da eü?weites sk,Ei Postamtes von Alexandrowsk die
A twastel e?s SinÄ S be§ Bedarf an Postfachbeamten in kurzem eintreten ^utze wahrnahm, welche zu feuern begannen,
Antragstellers verworfen worden war. I wird, hat dasReichspostamt kürzlich die Oberpost- I "b.» unmittelbar zum Schweigen gebracht wurden.
| direktiou aufgeforbert, Beamte namhaft zu | Die Stadt brannte. Ein magazinähnliches I wachen, die für den Kolonialbienst bereit und ge- I Gebäude explodierte. Der Admiral meldete Dre deutschen Postanstalten in den
. I Auswahl getroffen. Sre muffen gefund, rraftrz I Russen nach dem 80 Meilen südöstlich von
KoloMM und unverheiratet sein, gute Umgangsformen Alexandrowsk liegenden Luikow hinter eine
hoben in den letzten Jahren eine bedeutende Ver- XtiiS Hügelkette zurückgezogen, welche die Gegend von
meyrung erfayren. Daneben sind von ber Reichs- I höhere Entickleibuna t^U-n w r ™»9 Ä ' Alexandrowsk von der offenen Ebene trennt.
K-rtverwaltung .zur Unterstützung des „deutschen «Sben % di-.Ruff-n vollständig isoliert, da-L
. in .Türkei und I Bewerber durch einen in Tropenhvqiene erfahr’- I Landstraße nicht vorhanden ist und sie unmög-
den B-d'ürsiiissen nicht^aenüatend^^^deutsche^Nckt' I llcn Berliner Arzt gründlich untersucht. Die flir I Ian^e Stand halten können. Daher er- «uftaltcn ins Leben geruftn wo!ben^So ^eilnb!n ^n Dienst in den Kolonien bestimmten Beamten man, daß sie sich bald ergeben. Dieser
sich beispielsweise in^Ehina deutsche'Posta^nitalten vor ihrer Entsendung in der für ihren Sieg Wurde die Japaner zu unumschränkten
in Futschau Hankau W,rkungskre-s in Betracht, kommenden Sprache Herren der Jnfol machen.
Schanthaikwan, Tschinwangtau, Schanghai, Ti-' I ’w,^eon r 1 e‘’a[’schen,,Seminar aus. I Tokio, 28. Juli. Hier herrscht große
eutsün, Tongku, Tschifu, Tfchinkiang, Weihsin 2c. I Rstchsvösw°Älü?n^ •aitt5 öon ber I Freude über den Erfolg der Expedition nach
Marokko wurde mit der Einrichtung deutscher I tzaltuna von 1Trnter' Sachalin, und ebenso über die Landung der
Postanstalren am 20. Dezember begonnen; zur- ufto unterri^ä9 & Fernsprechanlagen I Truppen, sowie über die Wegnahme des Leucht-
zeic beheben dort deutsche Verkehrsanstalten ----rerricyler. 1 turme§ in ber umsomehr als
u‘,Q-r’11 Casablanca, Fez, Larache, Mar- I " . ----77---srv----- I damit die japanischen Truppen zum erstenmale
wckeich, Maragan,^ L^eknes, Mogabor, Rabat, I 35tl lUsslsH-jA^llKlsHL I in das eigene Gebiet des Feindes eintreten,
außerhalb b?s ReichsgEes^wurde^am $it ®robmm8 Sachalin. Japanisch- Operationen gegen Wladiwostok.
1870 in Konstantinopel eingerichtet. Inzwischen I Neber die Operationen während der letzten I Neue Meldungen über Kämpfe am Turnen, • Postanstalten in der Türkei, ferner I ^che wird von japanischer Seite folgender I der die Grenze Nordkoreas zur -Dtan«
m Beirut, Jaffa, Jerusalem und Smyrna dem I amtlicher Bericht ausgegeben: I dschurei bildet, liegen nicht vor, dagegen werden