Vierteljährlicher Bezugspreise bet der Expedition 2 Mik, M175 bet allen Postämttm 2,25 Mk. <ejtl. Bestellgeld).
° Jnserttonsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
__________________ Reclamen: die Zeile 25 Pfg,
Marburg
Freitag, 28. Juli 1905.
" Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, Univerutäts-Buchdnlckerei 40.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55. u
16
(Nachdruck verboten.)
Vielleicht für immer 1"
(t
Lause des nächsten Monats nach Oftafien ab rücken.
Richters darüber zu entscheiden hat, welche Mas> regeln der Errnahttung, der Beaufsichtigung, der Zwangserziehung und in leftcr Reihe der Strafe in jedem einzelnen Falle einzutreten haben.
lieber diese Besserungsschulen für Jugendliche ist Amerika aber noch einen Schritt hinausgegangen, indem dieses Svstem der Bewährung in einigen Staaten auf die an die jugendlichen
...
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelsznngen redete
liche Einfluß zu einem Hauptfaktor der Zwangser, Ziehung gemacht wird, allerdings mit dem Unter, schiede, daß in Amerika diese Methode nicht nur auf verwahrloste, sondern in erster Linie auf straffällig . gewordene Jugendliche angewendet wird und in Verbindung mit dem ausgedehnten Gebrauche steht, der dort von der Aussetzung des Strafurteils gemacht wird.
Eine Hauptsache in der atnerikanischen Fürsorge-Erziehung bildet die Einrichtung der Probation. Sie zieht eine Grenzlinie zwischen jenen jugendlichen Sündern, die aus Unüberlegtheit und Leichtsinn, und jenen, die aus Anlage, Gewohnheit, überhaupt^ aus dauernden Ursachen zu Uebertreterit des Gesetzes geworden sind. Diese letzteren werden einer besonderen Anstältsdis- ziplin unterworfen, während auf erstere die Probation angeweiidet wird, bei der die Ueber- wachung des Jugendlichen in wohlwollender Absicht die Umbildung seines Charakters übernimmt. Zum Zwecke der Erprobung wird in den meisten Anstalten ein Markensystem angewendet, eine Art täglicher Buchführung über das Verhalten jedes einzelnen Insassen, das als Grundlage für die probeweise Entlassung zu dienen hat. Allgemein ncr Grundsatz der gesetzlichen Bestimmungen über die straffällige Jugend ist. daß innerhalb des jugendlichen Alters, das mit dem 16., höchstens 18. Lebensjahre abschließt, das Ermessen des
Roms« von Erich Friese«.
(Fortsetzung.)-
Tokio, 26. Juli. (Reuter.) Admiral Roshestwenskh unterzog sich einer Operation, die von gutem Erfolge begleitet war. Die Stirn wurde, geöffnet und ein Knochensplitter entfernt. Sein Befinden ist zufriedenstellend.
Umschau.
Offiziere und Beamte.
Heber Offizier und Beamter schreibt Korvettenkapitän a. D. Graf Bernstorff:
Berrchigend schiebt Wallhoss den Arm detz Freundes durch den seinen. Sein Gesicht zeigt unverkennbare Enttäuschung. z
„So — das war Deine Braut?" 'knurrt er. „Die Rothaarige mit dem aufgedonnerten Hut?"
„Nein, nein!" • •,?. „■ - v v. -H.'
„Na, was ist also los?"
-„Der Herr in dem Wagen ist ihr Dickel. Auch er hat mich erkannt. Ich habe es bemerkt."
Zur selben Zeit sitzen in einem der elegantesten Zinimer des Hotels Quirinal in Rom zwei junge Mädchen — Dolores Arevallo und ihre Cousine Mnella.
Dolores, deren zierliche Gestalt ein überaus reiches Gewand aus schwarzen Spitzen auf schwarzem Seidengrund umschließt, liegt nachlässig znrückgelehnt auf einer Ottomane, Vor ihr steht Ninella, ebenfalls schivarz gekleidet, in der Hand mehrere Reihen großer, schwarzer Perlen.
. „Ich wünschte, Du ließest mich endlich in Ruße mit dem häßlichen Zeugs, Ninella l" sagt sie ärgerlich, indem sie eine französische Novelle von einem kleinen, mit Perlmutter ausgelegten Tischchen nimmt. „Ich begreife Deinen Vater nicht. Wozu denn diese tiefe Trauer? Ich kannte ja den verstorbenen Onkel Paolo in Brasilien kanml Ich hasse schwarzen Schnmck. Er ist f» schwer und überdies nnkleidsaml" ’
„Ich finde, er kleidet sehr gut,"- lautet die ruhige Entgegnung. _ . .(Fortsetzung folgt). .
Neueste Telegramme.
^ Hamburg, 27. Juli. Mit „Sulu Bohlen" Zeht nm 29. Juli nach Südwestafrika ein Transport von 30 Offizieren, 280 Mann, 500 Pfer- i>en, Munition und Proviant ab.
Brüssel, 27. Juli. König Leopold lud gestern den Kommandanten Gühler und sämtliche Offiziere des Linienschiffes „Kaiser Karl der Große" 3U einem Frühstück ein. Der König dankte in einem Toast dein Deutschen Kaiser für die Entsendung eines der schönsten Schiffe der Flotte zur Teilnahnie an den Hnabhängigkeitfesten und drückte den Wunsch aus, daß Belgien in jeder Hinsicht dem Beispiel folgen möge, das sein mächtiger Nachbar unter Führung seines Herrschers gegeben habe.
Kopenhagen, 26. Juli. Kaiser Wilhelm teilte heute dem dänischen Hofe mit, daß er dem König von Dänemark demnächst einen Besuch abzustatten Wunsche.
London, 26. Juli. Das englische Kaualge- schwader. wird, wie „Daily Mail" ans Stockholm meldet, im August und September in der Ostsee frcitgen und verschiedene dänische und norwegische Hafen besuchen. In schwedischen Kreisen, so h ißt es in der Meldung der „Daily Mail", glaubt man, der englische Flottenbesiich würde dem überwiegenden Einfluß Deutschlands In der skandinavischen Politik entgegenwirken.
. London, 27. Juli. Nach einer Meldung der ™ H°kangelegenheiten meist gut unterrichteten
. V soll eine Ehe zwischen der Prinzessin von Connaught und dem Erbgroßherzog von Mecklenburg-Strelitz projektiert sein, sie sei bei rem. jüngsten Besuch der Großherzogin Augusta in England besprochen worden.
Konstantinopel, 26. Juli. Die Lage der Mo- I hammedaner auf Kreta verschlimmert sich in allen Teilen der Insel, namentlich in Selino und Rethymo stetig-. Täglich werden Mobanunedane»' ermordet.
„Hast Du nicht gesehen?" ruft er mit ber« haltener Stimme. „In dem Wagen
„Was denn?"
„Warum hast Du mich den Wagen nicht auf« halten lassen! Jetzt habe ich sie . verloren —•
„Srunßifbe?" widerholte Wallhoff, während f t lich iiber die Stirn fährt. „Du meinst Fräulein v'enberg, nicht moßr? Was sagt sie zu Lei- uer Liebesgeschichte?"
„Sie steht ganz auf meiner Seite. Q, Brun- Hilde Isenberg ist las edelste Gi-schöpf auf der ganzen Welt!"
„Steht ganz auf Deiner Seite! / . So' so! ... Na, also!"
Jetzt ist es mit Günthers Geduld vorbei
„Laß Deine Ausrufe und Bemerkungen,'wenn ^bitten varf, lieber Wallhoff!" ruft er erregt. -„®,n,t 2>u mir beistehen, Dolores aufzi,finden oDer nicht? .
r*' „Aber nüturkich." ’ ati
„Tann komm hinaus ins Freie! Mich leidei's WLLk-M»in -------
,,To orlaule wenigstens, laß ich ein bischen ^oiietfe. mache für die Esserei bei der Contessa .Calmari. Bin gleich wieder 6a.*■
Und die Hünengestalt verfchwindet hinter^ eniein golddnrchwirkten roten Vorhang.
>, Günther geht gedankenvoll in dem Atelier «itr imö n?, überall Bilder — Bilder — Bilder. ^Vollendete, halbsertige — soeben erst bege-yiene. ■V™ !Irü^n Teil Kopien lor Meisterwerke eines Tizian, Michelangelos. Raffael. Aber auch JinaTe, die von der hohen Begabung ihres Schöp- - - LkUgeN. .
Nach kurzem Ringen zieht Wallhoff den vor Erregung zitterudeii Jüngling aufs Trottoir. . „Beherrsche Dich aus der Stelle!" raunt er ihm zu. „Oder ich will nichts mehr mit Dir zu tun haben. Du benimmst Dich wie ein Verrückter!" r- -i -
♦ Günther ist geisterbleich box Erregung. Seine f lammenden Avgeü starren die Straße hinab.
Ich glaube bestimmt, daß die Verhandlungen erfolgreich sein werden. Die japanifchen Bevollmächtigten werden sich von Gedanken der Mäßigung leiten lassen und es werden keine übertriebenen Forderungen gestellt. Die Stimmung Japans und Rußlands ist dem Frieden günstig. Im Jnteresie der Menschlichkeit ist der Friedensschluß notwendig. Beide Parteien haben 5 70 000 Mann verloren, von denen 370000 auf Rußland entfallen. Der Krieg kostet Japan täglich eine Million Dollar und es herrscht die Meinung, daß eine Kriegsentschädigung gezahlt werden müsse. Ferner erklärte Sato, daß der Abschluß eines Waffenstillstandes wahrscheinlich I Mit dem freisprechenden Urteil für den der erste Schritt der Friedensunterhändler sein I Kellner Meyer in Bückeburg ist vielleicht die werde. Die Japaner wünschten den Frieden, I Reihe der Ruhstrater Prozesse beendet; vielleicht, aber nicht den Frieden um jeden Preis. Eng- I denn ebensogut ist es möglich, daß die Affäre land und die Vereinigten Staaten seien die I noch weitere Kreise zieht. Dararf soll hier besten Freunde Japans. I jedoch nicht eingegangen werden, sondern es ist
Cherbourg, 26. Juli. Der russische I ein anderer Punkt, der betrachtet und hervor» Ministerpräsident v. Witte ist mit den ihn be- I gehoben, werden soll, auf den auch die Ueber- gleitenden Herren heute vormittag mit dem I schrift hinweist, nämlich der Unterschied in der Llohd-Extrazug von Paris hier angekommen und I Stellung eines Offiziers und derjenigen eines wird nachmittags mit dem Schnelldampfer des I Beamten. Es hat sich während dieser Prozesse Norddeutschen Lloyds „Kaiser Wilhelm der | bie auffällige Tatsache gezeigt, daß ein hoher Große" nach New-Park abreisen. I Beamter, in diesem Falle sogar einer der
-. » ;7 Nan» I höchsten Beamten des Staates, offenkundig Ver-
m wx r e ? 1 ' fthlungen aus seinem früheren Leben zugibt
Guntschuling, 26. Juli. Auf der <yront I und trotzdem im Amte bleibt, obwohl seinNamr herrjcht völlige Ruhe. Seit mehreren Tagen und sein Ruf in nicht etwa schmeichelhafter rst anhaltendes Reg-nwetter eingetreten, an- Weise die Oeffentlichkeit beschäftigen und ihm scheinend Beginn der Regenzeit. Die Wege I selber in dieser Oeffentlichkeit Dinge gesagt ......... . — --------------- । sivv für Jnfarterre schwer, für Artillerie und I werden, die ein Minister sonst nicht ru hören ^ahre angrenzenden Altersstufen auszudehnen Kolonnen fast ungangbar. Teilweise herrscht I bekommt. Und trotzdem, trotz alledem — Herr
begonnen hat durch Errichtung von Simfanstalten I Dysenterie und Fieber. I Rwbftrat bleibt Minister k Worum miA nickt«
” tSÄ'AVKÄ' . T°,i°. 26. 3„n. -mwch miWt Än L°°,
zeit treten. Arbeit und gute Führung de» Ver- I a b Muffen aus der Umgegend von Puko- j lange er aus seinem Posten bleiben zu könne» urteilten wird zum Maßftabe seiner Strafe ge- vertrieben. Die Russen gingen in I glaubt, resp. ihm von seinem Fürsten ein deut-
uiacht mit Befstrnniung einer Minimal-, aber nicht I nördlicher Richtung zurück. I kicher Wink nach der Versenkung hin gegeben
einer Marimalzeit. Das Schicksal des Sträf- I Tokio, 26. Juli. Die russischen Gefangenen I Wie ganz anders würde sich im Shillings soll in feine eigene Hand gelegt werden, er I aus Sachalin sind in Aomori eingetroffen ein- I lichen Falle die Lage für einen aktiven Offizier
soll in den Stand gesetzt werden, , durch eigene I schließlich 169 Nichtkämpfern. Viele waren von I Ländert haben! Angenommen, ein Oberst, ein
Suntreitgungen Kme Lage schrittweise zu verbes- I Frauen und Kindern begleitet. Die Zahl der 1 Regimentskommandeur würde des Glücksspiels
0,a"’iGirtwet«c”,58er: I Kombattanten beträgt 476 Soldaten und Ma- I beschuldigt und sein Name durch eine Reihe
Gängen üVrSÄoXnben^6 kXÄuim trosen, abgesehen von den Offizieren. Sie waren I von Prozessen gehen; angenommen, der Herr und moralische Umwandlung des Einzelnen a! 'N Kleidung und Haltung verwahrlost. Neun Oberst«gäbe ganz offen zu, bis zum Oberst- Stesse der Strafe zu setzen. Die Aufgabe der Oisizieren von der Landarmee wurde gestattet, I leutnant gespielt, dann aber, da feine Be'vr- Jugendfürsorge und des Jugendstraftechts wird 'hv-Säbel während der Uebersahrt zu behalten; b“un9 zum Obersten vor der Tür paA auf. in Amerika in erster Reihe erzieherisch and wirt- I wurden ihnen aber in Aomori abgenommen. I gehört zu haben, der Moral halber; — was schaftstch anfgefaßt: der degenerierte Teil der I Den Frauen der Offiziere ist gestattet worden, I wäre wohl mit ihm geschehen? Bevor noch der Jugend soll geheilt, gekräftigt und eingereiht I in Japan zu bleiben. I erste Prozeß überhaupt zu Ende gewesen, hätte
werden in die große Arbeiterarmee des amerika- I I der Herr Oberst sich so sicher einen Zylinder
Nischen Staatswesens. ™ MklvMSkN. aufstülpen können, wie Amen im Vaterunser
— = ' = ' - I 26. Just. Hier will man I steht. Während der Beamte ruhig im Amte
Der rusfisch-ja-anischc Krieg. r“Ken K21» ÄfS« ?»"HeoS
. SsS,»?* «üch"1n
Ä* «.ÄK S“ * • *— »X. ‘SÄ ÄS»
^ato äußerte sich im Namen des Barons Petersburg, 26. Juli. Das 13. Armee- der Wunsch auf „mehr ausgleichende Strenge Komura bei einem Interview folgendermaßen: I korps, dessen Stab in Smolensk steht, wird im I auch für jene!" 1
Jugendsiirsorge und Jugendstratzscht in Amerika.
_ In einer soeben erschienenen sehr lesenswerten i Schrift über die Jugendfürsorge und das Jugend r. strafrecht in den Vereinigten Staaten von Nord-
aiuerika zieht der österreichische Abgeordnete und ? frühere Minister 2r. I. M. Baernreitber einen
intereffantcn Vergleich iiber die Behandlung der verwahrlosten und straffälligen Jugend in den Vereinigten Staaten und in Preußen.
. In Nordamerika versucht man gegenwärtig der ^ugendfürforge eine ganz neue Richtung zu geben r adurchs daß man den Besserungszweck nicht nach einer Schablone verfolgt, sondern den jugendlichen Sünder durch individuelle Einflüsse ziir Einkehr und Umkehr zu bewegen sucht. Diese Methode der Bewährung (Probation) unter der Anleitung eines Fürsorgers stimmt mit dem, was
. das preußische Fürsorge-Erziehungsgesetz durch Schaumig des wichtigen Amtes eines Fürsorgers
- erreichen ioill, vollkomiiieu überein. In Preußen j wie in Amerika sucht man eine Einrichtung aus-
Zuvilden und zu verbreiten, durch die der persöii-
| ... Vor einem Riesengemälde bleibt er stehu,. Es I Während dessen sind die beiden am Korso Um- I sit.PIL einer Hauptpartie aus dem „Welt- I berto angelangt, einer der Hauptstraßen Roms I genast , zener grandiosen Schöpfung Michelair- I in welcher der Palazzo dc. Contessa Calinari I gelos, welche die Sixtinische Kapelle im Vatikan I liegt.
1 fEs Kummers fesselt ihii das I Gerade will Professor Wallhoff sich von sei-
I Bild miss höchste. Das Kunstlerblut Beginnt sich I nem jungen Freunde verabschieden, als Günther I m r • •3U r?9en' frühere Vorlieb: für die I plötzlich mit einer heftigen Bewegung vorwärts
'"vierer. I stürzt —aus eine Equipage zu, deren feurige
„Ha, wenn ich auch so etwas schaffen könnte!" I Wappen in raschem Tempo soeben an ihnen murmelt er. „Hier in der „ewigen Stadt", in I vorbeijagen. •- .
dem Eldorado hehrster, reinster Kunst, in der • Er ivill dem einen Pferde in die Zügel fallen,
herrlichen Roma! Wenii ich nicht wieder zurück I Es bäumt sich. Mit einem Fluch reifet der Kni-
mußte in die Pchiststeratmosphüre da oben! In I scher es zurück, um gleich daraus mit der Peitsche
icn Kuh- und Dungergenich, in die geisttöteirde I die Tiere aufs neue anzutreiben.
Sangeroetfe unfereS Gutes! . , Wie Brunhilde I Ein unterdrückter Angstruk aus dem Innern das dort oben nur aushalten kann!" —- I des Wagens, in welchem ein Herr und eine
_ Die nächsten Minuten fmden die beiden I Dame sitzen . . . "
Freunde bereits auf der Straße. I ! Dann rast das leichte Gefährt davon.
Vorbei geht's an eleganten Läden, traulichen I „Halt! Halt!" schreit Günther, der Eqiiipage Kiierpen, aus denen durch die hohen Fenster- nachlaufend. ' * 9,r " qHtpa9e
fch-'ben die weirstrnnhigen Chianti flaschen gar I Doch schon hat ihn Professor Wallhoff der schwatzende? iTS' Äl 011 seinen Freund keine Sekunde aus den Augen
nhwatzender, lebhaft gellikuliereuder romiicher I gelassen, beim Arm gepackt > >
^choiien, welche unter den ^albgesenkteil Lidern | „Bist Du verrückt geworden, Junge'?" ™
£j'"lclwtl!fc °us die beiden blonden Deutschen I „Laß mich!" kreischt Günther, üi dem vergeb-
' ... I lichen Bemühen, sich aus der Eisenfaust des an«
Günther bemerkt von all diesem echt südlichen I deren zu Befreien. , Laß mich!^ -
^.reiben nichts. Er folgt mit erregtem Interesse | Die Menschen ringsum bleiben stehen. Kopf- deu Entwickelungen seines Freundes, nach wel? | schüttelnd blickt man auf die seltsame Szene. | ajen dieser demnächst Günthers ganze LiebesangF- legenheit mit, einem der ersten Rechtsanwälte Roms, der ein guter Bekannter von ihm ist, ^fuem gewissen^ Dr. Labriola, besprechen ivill. Freilich, es sei eine schivierige Geschichte, das tmige Mädchen aufzustöbern, cha Günther nicht einmal den Nanieu dps OulM seiner Flamme tenns , , . ...^sabsUjg