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Der russisch-japauische Krieg

Hebet die gesemvartige Kriegslage

geschnitten. Die Ausstellung habe wieder den Beweis geliefert, daß auch in Hessen gute Zug­tiere herangebildet werden könnten. Die PrerS- verteilung, welche nun vor sich ging, nahm bei der Menge der prämiierten Tiere große Zeit

in Anspruch.

Aus der Marburger Gegend erhielt der Landwirt Siegfried auS Michelbach den 1.

Marburg

Dienstag, 25. Juli 1905.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag: Zoh. klug. Koch, UuiversitätS-Buchdruckerri 40. ftaßttL

Marburg, Markt Ll. Telephon 55. o*

Die Ostseefahrt deS Kaiser» wird nach den bisherigen Bestimmungen am 8. oder S. August ihr Ende erreichen Ob eine Landung in Kiel oder Ewinemünde beabsichtigt ist, steht noch dahin. Der Monarch wird sich sodann, wie schon gemeloe^ zu mehrwöchigem Aufenthalte nach Schloß Wilhelms- Höhe bei Cassel begeben, wo inzwischen die Kaiserin mit ihren Kindern, von Cadine« kommend, eingetroffest sein wird.

Deutsches Reich.

Berlin, 24. Juli, l

Seine Majestät der Kaiser ist am Freitag Abend au Bord der.Hohenzollern' von Nhland nach Hernoesand zurückgekehrt. Am SamStag Vormittag wurden Kohlen eingenommen und Nachmittags ging die .Hohenzollern' mit den Begleitschiffen nach WiSbtz in See.

allerhand Hebungen vor. Besonders erwähnt seien ferner die ländlichen Wagen, man sah hier fleißige Schnitter, Drescher, Holzhauer usw., die bett. Wagen waren aus Somplar, Röddenau, Friedrichshauson und Wiesenfeld. Den Schluß bildete eine wilde Gruppe Zigeuner, teils zu Pferde, Fuß und zu Wagen.

Der Festzug gewährte in seiner Gruppierung ein malerisches Bild. Aus devi Festplatze er-

LaubMrtschaftliches Fest.

8 Frankenberg, 22. Juli.

Bei bem Festeffen, welches im Hotel Schmidt- Mann stattfand, brachte der Mstfitzende der Landwirtschaftskammer, Her? L Stockhausen, ien Kaisertoast aus. Der DyrstZende des land­wirtschaftlichen Krcisbercins, Gutspächter Stau- chinger-Mermünder, toastete auf die ßanbtoirt» schastskammer und dessen Präsidenten. Es folgten weiter Toaste der Herren Caron-Ellen- berg, Schmidt-Breitenau und Amtsrichter vom Hvf-Frankenberg.

Bon abends um 6 Uhr an fand auf dem Festplatz Konzert und gesellige Bereinigung statt, an der auch der mittlerweile einqetroffene Obere Präsident unserer Provinz, Exzellenz von Wind­heim und Regierungspräsident Gras von Berns­torsi teilnahmen. Großer Beifall fanden hierbei die Borträge des Männergesangvereins und die prächtigen Pyramiden der Turner. Nach eingetre­tener Dunkelheit wurde ein Feuerwerk abgebrannt.

An dem heutigen Sonnabend strömte eine riesige Menschenmenge hier zusammen, auch aus den Kreisen Marburg und Kirchhain waren zahl­reiche Festgäste erschien^-. Einen imposanten Eindruck machte die Viehausstellung. In Gruppen geordnet sah man hier Pferde, Rindvieh, letzteres wieder nach Rasim geordnet, Schweine, Schafe ^unh Ziegen. Bei dem gewaltigen Auftrieb, der gesamte Regierungsbezirk kam in Frage, hatten ML-W§richter viel zu tun. Unterdessen stellte

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.»

Sonntagsbeilage: Alluftrirtes SlonntagSblatt. - ---------- _

Uugara. ..

Seit Wochen sind die Wortführer der Mad­jaren, die Kosiuth, Banffy und Apponyi eifrig dabei, allenthalben Stimmung zu machen für das Programm der ungarischenPatrioten/ Zu London und Paris wie in Berlin kann man pe immer wieder an der Arbeit sehen durch aufllärende Artikel in den führenden Blättern die öffentliche Meinung Europas in ihrem Sinne zu beeinflussen. Aber ach, sie find wie der Prediger in der Wüste, ihre Worte Ver­hallen und fallen auf ein gar unfruchtbares Land. Europa ist nicht reif, die dringendsten psoensbedürfnisse derungarischen* Nation zu ^erstehen. In altväterischen Dorstellungen be­fangen glaubt eS noch immer, daß Oesterreich ein einheitliches Heer braucht, daß die Existenz dieser Großmacht wichtiger ist für das euro­päische Gleichgewicht als ein selbständiges Mad­jarenreich. Aber die Leute außerhalb der Pefter Magnatenpaläste sehen mit staunender Ver­wunderung auf das Volk, das, wie eS scheint, alle Nöte des wirtschaftlichen Stillstandes er« trägt, das ruhig zusieht, wie seine Söhne zu

Reueste Telegramme.

Berlin, 23. Juli. Der Verband deutscher Hochschulen ist heute vormittag in Charlotten- kurg zusammengetreten, um sich mit dem jüngste« Vorgehen des preußischen Kultusministeriums «egen die Studentenausschüffe zu beschäftigen. Erschienen waren Delegierte von Stuttgart, Lharlottenburg, Hannover, Jena, Rostock, Danzig, Göttingen, Berlin (Universität und Berg- Akademie).

: Wien, 23. Juli. Nach einer Depesche aus «onstantinopel erklärte ein türkischer Würden­träger, ein Mohammedaner fei der Attentäter Wer nicht. Es fei nicht ausgeschlossen, daß jjt einem internationalen anarchistischen Komitee dngehört. Die Opfer de« Attentäters feien meist türkische Würdenträger und Soldaten.

Budapest, 23. Juli. Infolge des passiven Widerstandes werden die Steuereinkünfte immer geringer. In der Hauptstadt liefern ein Pent 1. bis 20. Juli 74 519 Kronen Steuern thn" b82/215 ^Ionen in derselben Zeit des ^ New-York, 22. Juli. DieIllinois- Staatszertung" schreibt: Mit gewaltiger Mehr- |elt hat die evangelisch-lutherische Synode t>on Miffouri, Ohio und anderen Staaten, die gegenwärtig in Detroit tagt, einen Antrag, ponach in den Shnodalverfammlungen und Shnodalverhandlungen neben der deutschen die englische Sprache benutzt werden dürfe, ver­worfen. Es bleibt bei der bisherigen Be­stimmung, daß auch die Derhandlungen der deutsch-lutherischen Synoden Amerikas in beut- scher, und nur in deutscher Sprache geführt werden. (Zu diesem Beschluß kann man nuS Sravo! sagen.)

Knechte und Mägde aus dem, Kreise Franken- I blüter) der Landwirt Joh. Seip au8 Hermers­berg, die schon lange bei ein und derselben I Hausen, die Stadt Kirchhain erhielt für Simmen» Herrschaft gedient, Diplome ausgehändigt. Der I tatet Bullen einen zweiten und einen vierte« Oberprästdent Exzellenz von Windheim nahm I Preis, Mühtenbefitzer Nikolaus Prediger-Kirch« hierbei Beranlaffung, die beit. Arbeiterinnen I Hain einen vierten Preis für ein Simmentaler und Arbeiter für ihre Treue öffentlich zu loben. I Rind. Für Vogelsberger Kühe erhielten ferner Er freue sich umsomehr ihrer Anhänglichkeit an I der Landwirt Werner Ermel - Kirchhain einen ihre Herrschaften, als in heutiger Zeit diese I ersten Preis und der Landwirt Eckhard Bohl- Fälle immer seltener würden. Gegen 1 Uhr I Kirchhain einen dritten Preis, ferner Landwirt begann dann die Bekanntgabe derjenigen Be- I Kaiser-Großseelheim einen ersten Preis, Peter sitzet, welche die besten Pferde, Ochsen, Kühe, I Müller-Großseelheim einen buten Preis und Rinber, Kälber, Schafe, Schweine unb Ziegen I für einen Bullen Bürgermeister Steinhaus­vorgeführt hatten. Der Vorsitzende der Land» I Niederwald einen zweiten Preis. Man sieht wirtschastskammer hielt zunächst eine einleitende I also, daß die Rindviehzucht im Kreise Kirchhain Ansprache und gedachte des Aufschwungs, den I auch recht gute Fortschritte macht. Die be- die Viehzucht in Hessen genommen habe. Die I kannten Viehhalter im Kreise Marburg, di» Vogelsberger und die Waldecker Nassentiere I wohl auch recht gute Tiere haben, waren wohl hätten sich hier im Kreise Frankenberg, Kirchhain I sämtlich vertreten, hatten aber, was auch vom und Marburg gut entwickelt, die Simmentaler I Borfitzenden bedauert wurde, nicht mit außge- Rasse liefern z. B. in der Gersfelder Gegend I stellt. Im ganzen gelangten etwa 8000 Mk. prächtige Tiere, auch die Schwälmer Rasse sei I an Prämien zur Verteilung, darunter aus hier wieder einmal vertreten und habe gut ab- | Mitteln der Landwirtfchaftskammer etwa 4000 M.

Das ganze Resultat der Preisverteilung hier zu bringen, dürfte zu weit führen; zudem machte es zu große Schwierigkeiten eine Abschrift der Liste zu bekommen. Mit dem 4 Uhrzuge ver­ließen der Oberpräsident und der Regierungs­präsident, sowie andere Festteilnehmer wieder die Feststadt. Das Volksfest geht erst Sonntag Abend zu Ende. Jedenfalls kann Frankenberg mit dem Verlauf des landwte-teb-'sil chFestes zufrieden sein.

, vierteljährlicher Bezugspreis: bet der Expeditum 2 ML,

M172 ... bn allen Postämtern 2,25 Mk. (t$tU Bestellgeld).

! Lnserttonsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Ptz.

j Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Tausenden deshalb daS Land verlassen müssen, das in einem Zeitalter weitspannender Handels­verträge gleichmütig einer vertragslosen Zeit entgegengeht, die Ungarn dem guten Willen seiner wirtschaftlichen Konkurrenten überliefern wird, und daS alles, um durch daS nationale Kommando das Heer zu Taten zu begeistern, die in Zukunft erst die wahre Großmachtstellung der Eesamtmonarchie, der so verhaßten Gesamt­monarchie, verbürgen sollen! Oder sagen die Kossuth unb Banffy nicht so? In reiner Ver­blendung bekämpfen nach ihnen der greife Kaiser unb der Minister, der endlich an die Seite deS einsamen Kämpfers getreten ist, ihre eigenen Interessen. Die ungarische Nation aber braucht alles, was fie fordert, nicht für fich, sondern damit durch fie, den Kern und eigentlichen Träger Oesterreichs, dies selbst gestärkt werde.

So blendend daS alles vorgetragen wird, und so oft wir auch diese Gedankengänge ge­hört haben, wir können uns nicht von ihnen überzeugen lassen. Mr freuen uns der festen Haltung des Kaisers, begrüßen eS gern, wenn Fejervary den Auswüchsen deSPatriotismus" entgegentreten will. Der Minister hat den Fehdehandschuh, den die Koalition der Kron» zuerst Knmazf, aufgehoben unb scheint zum Widerstand entschlossen. Aber schon hat die Koalition seinen Erlaß, der alle der passiven Resistenz dienenden Beschlüsse zu annullieren droht, einer neuen Kundgebung beant» woritzi. Immer feierlicher, immer leidenschaft­licher proklamiert sie die Refistenz gegen di» ver'äs^ngswidrige" Regierung, erklärt all ihre Beschlüsse für ungesetzlich und ungültig. Wenn etwas die Lags noch verschärfen konnte, so ist es dies neuste Elaborat. Von einer rein passiven Resistenz konnte schon angesichts des Beschlusses bie freiwillig gezahlten Steuern nicht an die Staatkassen abzusühren, keine Rede mehr fein. Die letzte Kundgebung aber führt nun noch einen guten Schritt weiter. Sie atmet ganz den Geist der letzten Rede Apponyis in Komorn, die einen Hörer zu dem Zwischen­ruf begeisterter Wir schärfen schon unsere Sensen! Aber die Antwort, die Apponyi selbst dem Rufer geben mußte, zeigt schon di» volle Aussichtslosigkeit des Vorgehens der Koalition, gegen Manlichergewehrs macht man mit Sensen keine Revolution. Soll man wirklich dws trotzige Gebühren der Herren tragisch nehmen? Wir meinen es nicht. Das Unterfangen, um eines Schlagwortes willen dem Staat» die Lebensadern zu unterbinden, ist so selbst­mörderisch, daß seine Folgen bie Urheber selbst am schwersten treffen müssen. Don Jahr zu Jahr durch leicht ertrotzte Konzessionen zu weiterem Begehren gereizt, sind die Madjaren unersättlich und übermütig geworden. Sie haben die Grenzen deS Erreichbaren bereits überschritten. Sollte nicht vielleicht schon der Augenblick gekommen sein, da bet ungarische Krug, bet so lang zu Wasser ging, enblich bricht?. - B.

sich auch der Festzug aus und gegen 11 Uhr f durchzog dieser langsam die mit dichten Menschen- masscn gefüllten Straßen. Ein landwirtschaft­licher Festzug ist immer, wenn er gut arrangiert wird, des Ansehens toeu. Altdeutsche Herolde eröffneten den Zug, cs folgte die einen ur­komischen Eindruck machende Frankenberger Bürgergarde in funkelnagelneuen Uniformen, aber mit altertümlichen Donnerbüchfen und Säbeln bewaffnet, dann kam der Ehrenausschuß und dahinter einc ländliche Musikkapelle. Hieran schlossen sich in langer Reihenfolge die prächtig geschmückten Wagen. Airs dem ersten thronte inmitten von weißgekleideten Jungfrauen die Germania, dann kamen verschiedene Gewerbe, wie Wagner, Schmiede, Bäcker usw. und vier Wagen, welche Frühling, Sommer. Herbst unb Winter darstellten. Auch der Frankenberger Turnverein hatte einen recht netten Wagen ausgerüstet. Malerisch gruppiert führten die jungen gewandten Leute an einem Barren

In militärischer Hinsicht ist Rußland nicht zer­schmettert. Man wird eS ja sehen, wenn di» japanischen Forderungen es zwingen sollten, den hat sich General Batjanow, Kommandierender |

der 8. mandschurischen Armee am Dienstag, den 18. Juli, einem Spezialberichterstatter gegen­über u. a. folgendermaßen geäußert:Ich sagt» schon früher, daß bie Japaner nicht in ber Lage find, die Offensive zu ergreifen, und das be­stätigt fich jetzt, sowohl infolge der Verstärkung unserer Armee, als auch infolge der Schwächung ber javanischen, die fich von den davongetragenen Verlusten bis jetzt noch nicht erholen kann. Personen, die mit der gegenwärtigen Lage der Dinge vertraut find, wundern sich keineswegs Über bie Zeitungsnachrichten, daß bie Forde­rungen der Japaner mäßig find, denn niemals während des ganzen Krieges war die russisch» Armee im fernen Osten in jeder Beziehung fo

sta^ wie in diesem Moment. DaS wissen bi» I Bezüglich der Apothekenreform t« Japaner ganz gut und wünschen deshalb Frieben/ I Preußen hat das Mimflerium nach der bodm» Die Aeußerung klingen etwa« sehr pessimistisch I reformerischenDeutschen Volksst.' angeblich folgende« und werden außerhalb Rußlands Wohl schwerlich ^^-dreZurunst- Die neuen «-nMo«---werde« hiofhou I ntept mept uet iuvenil, lonoßrn roctöcn ocm

gemu weroen. I Empfängern nur gegen eine jährliche Abgabe vom

I Reinerträge erteilt. Die neuen Konzessionen werde« wnmiw «ngrtffsvtwtgttngr«. I nicht auf Lebenszeit, sondern nur auf eine bestimmt» Nach den im russischen Hauptquartier ein- I Anzahl Sabre erteilt, sodaß eine Art von Pacht- gelaufenen Nachrichten ist daS Vorgehen der «tstg^da, b^zusemem Ablaus auch

V,., A TV r ' k . 1 I von den Hinterbliebenen fortgesetzt werden konnte.

Japaner gegen Sachalin und Wladiwostok I Der Erwäg der Abgaben wird an einen Fonds ab­folgendermaßen geordnet: Längs der Küste I geführt, aus dem veräußerliche Konzessionen anzukause» Koreas gehen zwei Infanterie-Divisionen vor, I wären, die dann in unverkäufliche Personalkonzessionen nach Sachalin ist eine Division abgeschickt. Im würben.Den von 1318 bis 1894 der.

Ganzen fitrt Hr diese Operationen höchstens 4 I Verkäuflichkeit zinrkannt, wenn fie8 ebenfalls^ eine, Divisionen wer 60 Bataillone verwendet worden. I allerdings geringere Abgabe an den Fonds zahlen, Der Rücken der an der Seeküst» vorrückenden I und zwar vom nächsten Besitzwechsel ab, und sich de» Truppen ist durch koreanische Truppen gedeckt. ÄÄ cTTiiit«4. * »fr » I *ößl)oivCtt ittitßtiDcirjctt. -vUTu) oißltj

«Bte ftstllestellt ist, hat die koreanische Regierung I Manes würde ber ungesunden, spekulativen Preid M den letzten bret Monaten elf neue Bataillone I steigerung der durch Realkonzession privilegierten zu je 1000 Bajonetten formiert Mit diesen I Apotheken gesteuert werden, und der Staat würde Neuformierungen wird die Gesamtzahl der i«

sich, befindlich en Truppen auf 26000 I von mancher Seite gewünschte Verstaatlichung sämt« geschätzt. Diese Verstärkung ist unter dem Ein- I sicher Apotheken entbehrlich machen würde.

fluß unb ber Leitung ber Japaner erfolgt j Das Kommando der koreanisch - japanischen I

Truppen liegt in den Händen deS hervorragen- I vu£ianD* t

den Generals Hasegawa. 1 Dänemark» DaS deutsche G e-

, .... a,. I schwader, daS, wie schon gemeldet, die nov

®,e F^kdenSverhandlnngen. 3'.3 | bischen Häsen auf seiner Uebungsfahrt anläuft,

Der zur Zeit noch in Paris weilende I ist bei seinem Besuche der dänischen Hauptstadt

russische Friedensunterhändler, Minister Witte I in der großartigsten Weise ausgenommen worden,

hat sich über feine Mission gegenüber einem I Wie aus Kopenhagen berichtet wird, waren am Berichterstatter d»STempS" in derselben Weise I Samstag Abend die im Hafen liegenden deut- ausgesprochen, wi» er das bereits gegenüber I scheu und dänischen Kriegsschiffe glänzend be- einem Mitarbeiter derAssociated Preß"' getan I leuchtet Es fanden fich viele tausend Einwohner hat Nur fügt er noch hinzu: I Kopenhagens auf der Langen Linie ein, um

Es gibt bei unS eine recht mächtige Partei I das prächtige Bild zu bewundern. Besonders die für die Fortsetzung des Krieges ist. Man I schön waren das deutsche Admirals- und Vize- darf auch nicht bie, Bedeutung ber Rückwirkung I admiralsschiff beleuchtet, bie in zahllosen Glüh- übertreiben, die die inneren Unruhen auf die I lichter« den gekrönten Namenszug deS Königs Führung dieses Krieges ausüben können. Alle I Christian zeigten. Der dänische Seeoffiziers- Spaltungen werden sofort aushören, wenn daS 1 verein veranstaltete abends auf Marienlyst bei russische Volk zu der Ueberzengung gelangt, daß I Helsingfor ein Festessen für die deutschen Osfi- die Integrität des Landesgebietes bedroht und I ziere. Der Vorsitzende des Vereins, Kontre» daß die Zukunft des gemeinsamen Vaterlandes I abmiral Scheller, brachte einen Trinkspruch auf gefährdet ist. In diesem Augenblicke würde I Kaiser Wilhelm unb König Christian aus. Der die ganze russische Familie versöhnt fich erheben. I deutsche Korvettenkapitän Wedding trank auf

hielten dann auch di» schönsten Festväaen Prä- Staatspreis für eine ©tute (Warmblüter) und wie«. Kurz vor 12 Uhr.tzrhlelteü Aik Unzahl IM ersten^StaatspreiS für eine Stute (KM-