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Zweites Blatt

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werocn angeroieien . .

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! Auch in bleiern Jahre soll, außer den regelmäßi­ge» Vorlesungen, Gelegenheit geboten werden, prak­tische Fragen der Ncusprachlichen Reform zur Dis­kussion zu bringen.

Tas Honorar beträgt für einen ganzen (Juli­oder August-) Kurs 40 Mark, für beide zusammen 60 Mark, für die Teilnahme ausschließlicb an einem französisch-englischen Kurs 30 Mark. Zur Teilnahme an einzelnen Vorlesungen oder den Konversations- Übungen werden nur solche Personen zugclassen, die ihren festen Wohnsitz in Marburg und nächster Um­gebung haben. Das Honorar für eine einzelne Vor­lesung oder die Konversationsübungen bis zu 6 Stunden 5 Mark, für mehr als 6 Vorlesungen 8 Mark. Teilnehmerkarten werden vom 1. Juni an durch das Sekretariat ober durch Oskar Ehrhardts Universitäts-Buchhandlung, Marktgasse, und die N. G. Elwert'schc Universitäts-Buchhandlung, Reitgasse, ausgegeben.

Um den am Ferienkursus teilnehmenden Herren und Damen neben der wissenschaftlichen Anregung auch Gelegenheit zur Erholung zu bieten, sind für die Nachmittage der Mittwoche sowie der Sonnabende gemeinschaftliche Ausflüge unter Leitung eines Ko­mitee-Mitgliedes in Aussicht genommen. Karten wer­den für die einzelnen Ausflüge zur Deckung der Kosten für Erfrischungen und Bahnfahrten extra ausgegeben. Zur Teilnahme cm den Ausflügen usw. sind nur diejenigen berechtigt, welche im Besitz einer Vollkarte sind. Gäste bedürfen der Zustimmung des Ausschuffes. Außerdem ist den am Kursus Teil­nehmenden die Berechftgung verschafft worden, die Räume der Marburger Museumsgesellschaft unent­geltlich zu benutzen, insbesondere an den dort statt­findenden Veranstaltungen, wie Konzerten und Tanz- vergnügungen, teilzunehmen.

Am Schluffe jedes Kursus werden auf Wunsch Besuchsbescheinigungen ausgestellt.

Von den Vorlesungen des Juli-Kursus werden die von 8 resp. 9 bis 12 morgens stattfindenden in der Aula der Oberrealschule (Savignvstraße), die auf 4 bis 7 nachmittags fallenden in der Aula der städti­schen höheren Mädchenschule (Universitätsstraße 6) abgehalten, die der Herren Prof. Dr. Schenck und Dr. Seemann im Physiologischen Institute (Deutsch­hausstraße 2). Die Vorlesungen des August-Kursus finden im Auditorium maximum (Nr. X) der Uni­versität statt.

Alle auf die Ferienkurse bezüglichen Bekanntmach« ungen erfolgen während der Dauer der Kurse durch Anschlag amSchwarzen Brett".

fanget auf phonetischer Grundlage. Die Haupt­schwierigkeiten der Aussprache. Schriftliche und mündliche Uebungen. Texte für diesen Kursus: Boer- ner-Lovera, Lehrbuch der italienischen Umgangs­sprache (I. Stufe). 2. Kursus für Fortgeschrittene. Lektüre aus modernen Schriftstellern. Schriftliche und mündliche Uebungen. Textbuch: Lovera, Ober­stufe. Erwünschte Beteiligung an jedem Kursus mindestens 10. Hoiwrar für einen Kursus von 18 Stunden 12 Mark, für beide zusammen 20 Mark. Dreimal wöchentlich italienische Konversationsabende, 8 Mark für 9 Abende. Ferner: Rom und seine heu­tige Gestalt als Hauptstadt Italiens. 34 Vorträge in italienischer Sprache. Dozent: Herr Dr. Bafile.

Die Anmeldungen sollten, wenn möglich, bis zum 8. Juli resp. 4. August zur Eintragung in die Liste an das Sekretariat gerichtet werden. Die Teil­nehmerkarten können dann an den Eröffnnngsaben- deu (10. Juli und 6. August) in Empfang genom­men werden.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Jo h. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei 40. Jahrg. Marburg, Markt 21. Telephon 55,

Der Würdenträger schlug mit der FaM auf den Tisch.

Doch ist etwas dabei zu tun, ivenn Sie sich zusammennehmen. Wir wollen den Herren schon zeigen, daß wir ebenso gescheit sind, wie die Ber- liner. Hören Sie mal zu. Da der Inspektor herkommt, sind Sie ja überflüssig, ich kann Offnen also mit ruhigem Gewissen Urlaub erteilen in Familienangelegenheiten . .

llAber ich habe ja gar keine Familie, Herr Senator!"

Sfille, begreifen Sie doch, das ist nur ein Vorwand Sie benutzen diesen Urlaub aber um so eifriger, um auf den Lumpen, den Kas­sierer, zu fahnden und der Herr Inspektor, der kann ja sehen, wie ec ohne Sie zurechtkommt. Verstanden?"

Jawohl, Herr Senator, das wollen wir schon machen."

Damit war dieses Zwiegespräch erledigt.

Am nächsten Morgen früh saß Twielen in der Tracht eines Fischers im Wartesaal 3. Klasse des Bahnhofes, trank einen lütten Korn und ivartete auf den Zug. Er kalkulierte ganz richtig. Kam der Verfolgte, dami kam er am ehesten :it diesem Zuge, denn dann hatte er drei Stunden später Anschluß an den Touristendampfer, der täglich einmal nach Dänemark hinübertuhr. Nun wurde das Zeichen gegeben, in zwei Minuten mußte der Zug einlaufen. Schnell studierte der eifrige Beamte noch einmal den Steckbrief. Ja, aus dem war allerdings verteufelt wenig heraus- zuholen. Statur mittel, Augen blau, Haar blond, Nase und Mund gewöhnlich, sicheres Auftreten und Sprache deutsch, französisch, englisch. Auf die Beschreibung der Kleidung war nafiirlich gar nichts zu geben, denn er hatte sicher gewechselt. Wenn man 100 000 Mark auf die Reise mit« nimmt, langt es schon zu neuer Equipieumg. i

Vermischtes.

Newyork, 10. Juli. Die Nachricht vo« einer furchtbaren Schiffstragödie haben di« Passagiere eines Dampfers überbracht, der am Donnerstad in New-Orleans von Honduras ein» getroffen ist. Wie sie Berichten, hat sich ein Neger an Bord des Schoners Olympia versteckt, der an dec Küste von Honduras kreuzt. An Bord des­selben befanden sich als Passagiere vier Damen, ein Kind und zwei Herren. Die Schiffsmann­schaft betrug nur sechs Mann und von die-en 13 Personen ist nur eine, Fräulein Morgan, eine junge Dame von zwanzig Jahren, am Leben ge­blieben. Der Neger, Mc. Gill, kroch, als das Schiff die hohe See erreicht hatte, aus seinem Versteck hervor und schlich auf das Verdeck, wo er die Matrosen mit einem Revolver niederschotz und den Kapitän mit einer eisernen Brechstange tot schlug. Er rief dann um Hilfe und wartete ruhig vor der auf Deck führenden Treppe, wo,er die auf Deck kommenden Passagiere, als sie ein­zeln hervortraten, niederstreckte. Er stieg dann hinunter und erschoß eine Frau und ein Kind, die noch in der Koje lagen. Alle waren tot bis auf Fräulein Morgan, die der Schurke aus leicht begreiflichen Gründen verschonte. Er bohrte dann das Schiff an und als dieses in den ersten Morgenstunden zu sinken begann, zwang er das Mädchen in ein Boot zu steigen, in dem er dann auch Platz nahm. Sie ergriff ein Ruder, um sich zu verteidigen und als sie es gegen den Neger erhob, feuerte dieser auf sie und verwundete sie am Arm. Sie sprang dann über Bord und Be­gann in der Richtung des Landes zu schwimmen, das nur zwei oder drei Seemeilen entfernt lag. Der Neger ruderte ihr nach, schoß auf sie, ohne zu treffen und versetzte ihr schließlich mit dem Ruder einen betäubenden Schlag auf den Kopf. Das Mädchen schrie, drahte sich auf den Rücken und stellte sich tot. Von Kindheit an an daß Schwimmen gewöhnt, lag sie still und hielt nur das Gesicht so weit aus dem Wasser, um atmen zu können. Der Neger wurde irre geleitet, hielt sie für tot und ruderte auf Utilla zu. Dort ver« rieten das Boot und die bald tarauf anschwem- wenden Leichen, unter ihnen auch die des Kin­des, die alle Schußwunden trugen, das; etwas Furchtbares geschehen sei. Fräulein Morgan hatte auch das Ufer erreicht und wurde am näch­sten Tage in einem Walde halb nackt und nahe wahnsinnig vor Schmerz aufgefunden. Als sie wieder zu sich kam, erstattete sie Bericht von dem Vorgefallenen und die Bürger von Utilla bewaff­neten sich sofort und unternahmen einen Streif­zug, um den Neger zu fangen, was auch nach zwei Tagen glücklich gelang. Auf Befehl deS Präsidenten von Utilla unterließen es die Leute, an dem Neger, den sie arg mißhandelt hatten,, Lynchjustiz zu üben, nachdem der Präsident ver­sprochen hatte, daß Mc. Gill öffentlich in Gegen- wart der ganzen Stadt langsam zu Tode gemar- tert werden solle. Die Tragödie spielte sich in der Nacht vom 1. Juli ab und bildet jetzt das Tages­gespräch von ganz New-Orleans.

Marburg

Donnerstag, 20. IM 1905

Die Konversationsübungen werden in Gruppen von 510 Teilnehmern abends von 8% Uhr in den Räumen der höheren Töchterschule unter Leitung von Lehrern und Lehrerinnen abgehalten. Damen und Herren,

Aber Twielen war gar nicht bange, ihm hatte Gott und der Magistrat sein Amt gegeben und damit auch den Verstand und den polizeilichen Scharfsinn. Er steckte das Papier ein, schmiß den Rest im Glase hinunter, wischte sich den Mund und trat auf den Perron, denn der Zug fuhr eben ein.

Es waren verhältnismäßig viel Reifende, die ihn verließen und er musterte sie alle. Meistens waren es kleine Leute aus der Umgegend; solche, die eine längere Tour hinter sich hatten, '.raren nur vier oder fünf. Don diesen schieden meich einige, aus, denn auf die paßte die ISeschreibung gar nicht, sie waren nicht blond, sondern schwarz und augenscheinlich nicht durchgegangene Bank­kassierer, sondern ehrenwerte Geschäftsreisende. Aber zwei blieben, die verdächtig waren. Zwei elegant ungezogene Herren mit sehr geringem Gepäck und mit einem merkwürdig forschenden, ja wie es Twielen vorkam, scheuen Blickes Der Sergeant beschloß, keinen von beiden ans den Augen zu lassen, eine Aufgabe, die schwierig wer­den konnte, wenn sie sich trennten. Vorläufig geschah das aber nicht, sondern beide betraten den Wartesaal und fragten den Bahnhofswirt, wann der nächste Dampfer abging. Nach hal- teuer Auskunft verließen sie den Bahnhof, wiesen die Anerbietungen der Hoteldiener und Kutscher zurück und schritten einer etwa zehn Schritte hin­ter dem anderen der Stadt zu. Twielen folgte und überlegte. Wenn einer von ihnen überhaupt der Gestickte war, welcher war es? Sollte er auf gut Glück an einen berantreten und ihn nach feiner Legitimation fragen? Aber Spitz- buben haben immer ausreichende Segitimation bei sich und während er den einen stellte, rückte womöglich der andere und gerade der Richtige aus. Und wenn der Gefragte obendrein noch em vornehmer Tourist war, dann fetzt« es tzinter-

die an diesen Uebungen teilzunehmen gedenken, werden ersucht, sich am Begrüßungsabend oder am ersten Vorlcsungstage bei Herrn Cocker zu melden resp. ihre Namen in die aufgelegten Listen einzutragen.

mit dem Kursblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Illrrstrirtes Sonntagsblatt.

her eine Nase von nicht kleinen Dimensionen. Dak toar ein böses Dilemma und nur eines stand fest, bevor der Dampfer abging, mußte er über dis Persönlichkeit der beiden im Klaren fein.

Die schritten unterdessen munter fort, hieltet sich in der Stadt gar nicht auf, sondern begaben sich direkt zum Hafen, wo sie in der Wartehall« ihr Gepäck hinterlegten. Dabei trafen sie sich und Twielen konnte sehen, wie einer den anderer? argwöhnisch inusterte. Getrennt spazierten sic wieder in die Stadt zurück und nun ereignete sich etwas, was dem Verfolger einen bedeutsames Fingerzeig gab. Während der eine sich inkef dem Zelt des Hotels niedersetzte und ein Früh­stück bestellte, ging der andere ins Rathaus. Daß sich der Kassierer nicht in die Höhle des Löwers begeben würde, stand ihm fest, also war der Früh­stückende der Verdächtige. Er schlängelte sich als« in seine Nähe und beobachtete ihn. Aber in die­sem Augenblicke kam der andere wieder nach ganz kurzem Aufenthalte herans und nun änderte sich Twist ns Meinung , mit einem Schlage. Dek Mensch trug jetzt einen Voll bart und statt dek steifen Hutes einen weichen. Twielen war starr. Das ging über alle Begriffe: da ging der Kerl ins Rathaus, um sich in einem der dunklen Korri­dore zu maskieren, las sich womöglich noch seiner? eigenen Steckbrief durch, und glaubte so burd? die Lappen gehen zu können. Aber er hatte ei mit Twielen zu tun und der hatte sich nicht täu« scheu lassen. Jeder Zweifel war jetzt gelöst und' Twielen bat innerlich dem Frühstückenden seinen Verdacht ab. Wie batte er ihn nur hegen können, allein der gute Appetit des Gastes zeugte von seinem gitfen Gewissen. *

Nun war es aber Zeit, zuzugreifen. Er brach gleichzeitig mit dem Blonden auf, der seine Zeche bezahlte. Das Dampfschiff wartete schon. De? Unschuldige kramte fei« LepLk Mammegt der,

(Nachdruck verboten.)

Sergeant Twielen.

Humoristische Ekstzc von Max Pollaczck.

.....Der Herr Polizeisenator des kleinen See- stadtchens war ärgerlich und schob ein großes amt­liches schreiben von sich.

Es ist diesseits für gut befunden worden" t */ "^sbcheits, natürlich, die glauben dort in der Hanpftwot alle Weisheit löffeln gegessen Sn haben, als wenn wir nicht auch unsere gickti. gen Kräfte hätten." 1 W'

Gr klingelte und ein Amtsdiener trat ein.

Sergeant Twielen soll kommen."

Sehr wohl, Herr Senator."

Kaum zwei Minuten verstrichen und der Ge­rufene meldete sich.

Ja, Twielen, das ist wieder eine ärgerliche schickste. Sie wissen, daß aus X. ein Ba3- ^erer ausgeruckt ist und daß man glaubt, er toerbe sich nicht in einer der großen Hafenstädte LnYdnWif«- ^««w-hrsch-inlich M

Bestellungen

für die Monate August und September auf die

»Obeüheffische Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- h<rin, Neustadl rnb Netter, sowie von aßen Postanstalten und La.idbriefträgern ,'entgegengenommen.

Pages choisies de quelques 6crivains dau- jourdhui: Analyse et Interpretation (61e?ons). Professenr: Mons E. Scharff, Docteur en Philo­logie classique et en Philologie romane etc.

Appareils de phonetique emptoyös dans lenseignement de ja prononciation de langues vivantes. Etüde de prononciation fran- <?aise: Voyelles Consonnes Duree Hauteur musicale Intensite Accent. Chaque Con­ference sera completee par des exercices pratiques. Ces derniers consisteront en des experiences faites par les auditeurs soll sur eux niemes, soll sur le sujet; en des exercices de prononciation, de lecture et de conversation Un sujet parisien assistera ä chaque Conference et ä tous les exercices prati­ques. (7 Conferences.) Professeur: Oiulio Panconcelli-Calzia, Docteur de lUniversite de Paris (Lettres).

Conversation (6 Conferences).

3 in englischer Gvrache.

Three Lectures on Milton. Lecturer: Professor R. W. Chambers, M. A., Universitv College, London.

1 (16081641.) Relation oi Milton to earlier Eng- lish poets, especially Spenser. Milton at Cam­bridge. Early Poems Cornus. Miltons visit to Italy. Lycidas. The Latin poems.

11.(16411660.) The prose works,' especially ! Areopagitica and the tractateOf Education.

Milton as Latin Secretary. The Sonnets.

[ Hl. (16601674.) After the Restoration. Paradise Lost. Paradise regained. Samson Ago­nist es. Miltons influence upon 18ih Century of English Literature.

Three Lectures on William Morris. Lecturer: Professor Chambers.

1. (18341870.) Early poems of William Morris. Influence of Mallory and Froissart. The Pre- Raphaelite Brotherhood. The life and death of Jason. The Earthly Paradise.

II. (18701876.) .lourney to Zeeland. Influence of Norse Literature. The Lovers of Gudrun. Sigurd the Volsung.

III. Later poems. Poems by the way. Morris and Socialism. Prose works. News from nowhere.

. A dream of John Ball. The Keimscott Press. Six Lectures on TennysonsIn Memoriam.

Lecturer: Professor Chambers.

After an introductury lecture, sketching the ini- portance of Tennyson as iliustrating English feeling in the second quarter of the 19th Century, and the place ofIn Memoriam in Tennysons work, the poem will be studied in detail. (Students are requested to bring texts of the poem.)

English Phonetics. A practical course for teachers. The first lectures will be devoted to theory, the remainder of the time to practical exercises in reading and dictation. Special attention will be paid to the correction of the mistakes most com- inonly made by foreigners when talking English. (8 Lectures.) Lecturer: M. P. Andrews, M. A.

Conversation (6 Meetings).

Book recommended: Dr. Edwards Phonetic Tran- scription of Vietor and Dörrs Englisches Lese­buch, Unterstufe; leubner, Leipzig.

Die unter den einzelnen Vorlesungen angeführten Bücher können den Teilnehmern zum Studium emp­fohlen werden.

Während der Pausen steht den Teilnehmern ein Raum zur Verfügung. |

Ausländern soll nach Wunsch Gelegenheit zum I Sprachenaustausch oder zur mündlichen Unterhaltung mit Deutschen gegen geringe Remuneration geboten werden.

Herr Professor Lovera, Direktor der Handelshoch­schule in Palermo, hat sich bereit erklärt, im August besondere italienische Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene abzuhalten. 1. Kursus für An-

-r.wielen kratzte sich hinter den Ohren.

xjo, da ist wohl nichts weiter dabei zu tun, «yevr enatüL. __

Marburger Ferienkurse 1905. ii.

Borlefnugeu uuv Uc' uugcu vom 6 U.3 28. Lls^ust.

1. in deutscher Sprache.

Allgemeine Phonetik mit Berücksichtigung öeS I Deutschen, Englischen und Französischen für Lehrer | und Lehrerinnen (ß Stunden). Dozent: Prof. Dr. I Vietor. Die Aussprache des Deutschen auf phonetischer I Grundlage mit praktischen Uebungen (4 Stunden). I Dozent: Herr Prof. Dr. Gundlach. (Textbuch: Vietor, I Leseduch in Lautschrift I.) Methodik des neusprach- I Achen Unterrichts (3 Stunden). Dozent: Herr Prof. I Dr- Gundlach. Die Physiologie der Stinunc und I Gprachbildnng (4 Stunden). Dozent: Herr Privat- I Hozent Dr. Seemann. Goethes Welt- und Lebens- I anschauung (6 Stunden). Dozent: Herr Prof. Dr. I dlster. Die Vortragskunsl mit praktischen Uebungen I 15 Stunden). Dozentin: Frau von Blankensee. I Deutschlands bildende Kunst in der zweiten Hälfte I des 19. Jahrhunderts (5 Stunden). Dozent: Herr I Direktor Dr. Seehauffen. Das deutsche Schulwesen I et ®e0enlüart (8 Stunden). Dozent: Herr Real- I schuldirettor Dr. Knabe. Uebcrblick über die Ge- I schichte deo Welthandels (7 Stunden!. Dozent: Herr I

Die Ethnographie der I «alkanhalbinsel (3 Stunden). Dozent: Herr Prof. I Dr. Thumb. Hebungen in mündlicher Unterhaltung I (6 Abende). ö I

in f r a ösische r S p r a ch e I

La Comedie fran<?aise sous la troisi6me Repu- I blique. 1. Ce quelle a 6te et ce quelle est ä i 1 heure actuellc. 2. Comment on entre ä la Comedie I et pourquoi Fon en sort. Les Pieces: le comite de I lecture et les auteurs. 3. Les traditions ä la I Comedie: tradition dans le jeu et l'interpr6tation- I comment elles se modifient. 4. Les traditions I a laComedie (suite). Traditions dans le choix des I - , ces.- Le Repertoire: comment il sepure et I

s accroit. Shakespeare et Sophocle ä la Comedie. I

5. Le Thöätre et le Public. Ce quun Francais I cemanae ä Ja Com6die et ce quil ne va point I chercher dans les autres theätres. 6, Pidces I nouvelles jouees dans la periode. Point de vue I iitteraire: eclectisme de la Comedie; ce quelle I admet et ce quelle repousse. 7, 8, 9, 10. La I Comedie et la soci6t6 fran^aise: les classes les I conditions au tbeätre. Verite et Imagination. Ce I que le tbeätre dit et ce quil ne dit pas. - Con- clusion: Queis peuvent fitre dans les conditions I nouvelles le role et lavenir de la Comedie francaise 110 Conferences.) Professeur: Mons. G. Belouin j Maitre de Conferences ä la Faculte des Lettres de | I Umversite de Caen. 1 '

Vierteljährlicher Bezugspreis: bet ort Expedition 2, TM? 1 ßU bet allen Postämtern 2,25 Mk. eexcl. Bestellgeld).

ZnserttonSgebühr: die gcspallene Zeile oder deren Raum 10 Pfg, Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

«Das yt recht und ich bin überzeugt, daß Sie I ihn auch lnegen, wenn er fonimt, da schickt mir I aber das Ministerium einen Brief, in dem es I Reifet: «Mit Rücksicht auf die Unzulänglichkeit der I borttgen . . . . ach so . . . ist diesseits für gut berunöen worden, einen der hiesigen Kriminal- | beamfCTt, Inspektor Bküller nach dort zu entfett. | gen der die Nachforschungen leiten loll. Sie