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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Allustrirtes Sonntagsblatt.

M 165

Hütten in ihrer Angst ihre eigenen Häuser in Brand gesteckt. Die Feuersbrunst dauerte zwei Tage und zwei Nächte. Biele Einwohner, welche sich geflüchtet hatten, kehrten zurück, als sie hörten, daß die Japaner das Eigentum achteten und die Zurückgebliebenen freundlich behandelten.

London, 14. Juli. HiesigeMorgenblätter veröffentlichen eine Petersburger Meldung, nach der Ministerpräsident Witte vollständig freie Hand für den Abschluß des Friedens mit Japan erhalten hat. Nur unter dieser Bedingung soll er seine Einwilligung zur Uebernahme bei Mission erklärt haben.

Vierteljährlicher Bezugspreis: bet »er Expckntion 2 Mk» bet allm Postämtern 2,25 Mk. <e$cl. Bestellgeld).

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Marburg

Sonntag, 16. Juli 1905.

Deutsche Kolonien.

Wie aus Berlin gemeldet wird, soll die Umgestaltung des Kolonialamts, die der Reichs­kanzler im vorigen Winter im Reichstage ange­kündigt hat, im nächsten Etat zum Andruck kommen. Neber die Einzelheiten hätte sich Fürst Bülow freilich noch nicht schlüssig gemacht.

Vor kurzem ging durch die Zeitungen die Mitteilung, die katholischen Missionen hätten eine Eingabe an den Reichs­kanzler gemacht, welche sich auf die Kolonial­beamten bezöge. Andeutungsweise wurde aus dem Inhalte angegeben, daß auf die Wünsche der katholischen Missionen bei Ernennung der Kolonialbeamten Rücksicht genommen werden sollte. Aus guten Gründen mußten Zweifel entstehen, ob eine solche Eingabe überhaupt aufgestellt sei; tatsächlich ist auch nichts der­artiges geschehen, wie jetzt erklärt wird, und es muß auch als unwahrscheinlich angesehen werden, daß ein solcher Versuch noch gemacht werde. Symptomatisch ist die Meldung aber von Bedeutung. Offenbar ist eine Strömung vorhanden, die sich einen Einfluß auf die Ernennung von Kolonialbeamten verschaffen möchte. Von der Reichsregierung darf mit Fug und Recht erwartet werden, daß sie sich von derartigenStrömungen" nicht treiben läßt.

Marburg uud Umgegend.

(Nachdruck aller Originalartikel tst gemäß § 18 bei Urheberrecht! nur mit der deutlichen Quellenangabe

Oberhest. gtfl." gestattet.)

§ Marburg, 15. Juli. Stadtverordnete»^»»-

§ Marbura 14. Juli.

Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Stadtverordncten-Versammlung standen nicht weniger als 27 Punkte.

Beim ersten Punkt zirkulierten zunächst die Kassenübersichten.

Weiter wurde der Entwurf einer Dienstan­weisung und Feststellung der Besoldung des Ar- beits- und Armenhaus-Aufsehers zur Verlesung gebracht. Durch das Ableben des seitherigen Aufsehers Horn ist nämlich die Besetzung der Stelle alsbald geboten. Stadtv. R nckel meinte hierzu, daß er wünsche, man hätte bei der Fertig­stellung der Dienstanweisung an den Neubau eines Arbeitshauses gedacht. Das sei eigentlich gar kein Arbeitshaus mehr, denn die Insassen beständen aus nur drei Personen, die jedenfalls in einer der Siechen eine bessere Verpflegung hätten. Man möge, bis einem Umbau näher ge­treten würde, einem Polizeibeamten dort Dienst. Wohnung geben u. diesem die Pflicht auferlegen, auf die Handwerksburschen aufzuvassen. Gerade die letzteren frequentierten das Arbeitshaus stark, und zwar aus dem Grunde, weil sie dort nicht zu arbeiten brauchten. Die Stadt mache dec Herberge zur Heimat gewissermaßen Konkurrenz, der Umbau eines Arbeitshauses ließe sich nicht mehr länger hinausschieben. Stadtv. Spörhase wünscht, daß recht bald im Arbeitshause eine männliche Person die Aufsicht übernehme, .'s herrschten dort ganz skandalöse Verhältnisse. Stadw. Schaaf trat dem Stadtv. Runckel letreffs Neubau eines Armenhauses bei. Beigeordneter Neg.-Baumeister Sardemann alaubt kaum, daß man einen Polizeibeamten Wohl schwerlich inS Arbeitshaus als Aufseher brinoen könne, daS würde von der Regierung nicht genehmigt. Ma» möge die Stelle mit einem eigenen ordentliche» Mann besetzen und dann würden sich die Verhält- nrffe im Arbeitshaus schon bessern. Stadtv. Runckel fügte hinzu, daß er selbstredend annehme, daß der betr. Polizeisergeant eine besondere Der­

beren sich auch auswärtige könige zu rühme» nicht geschämet haben. Nur einige adcliche \un« fielt wollen lieber von betrüglichen Jtaliäncr», oder andern nationen als den redlichen Teutschen abstammen. Von den bemühungen der mönch» hat Knchenbecker am a. o. erwähnung getan.

§4.

Eine andere Meinung von Herkunft der Schencken ist nicht unberührt zu lassen. Pecken». stein hat solche auf die bahn gebracht, und habe» demselben hiernächst Zeiler, Winckelmann und Kuchenbecker in der abhandlung von Hess. Erbhof» äintern beigepflichtet §. 9. f. 58, daß nämlich bie Schencken zu Schweinsberg von den Thüringische» von Vargila abzuleiten seyn. Er beweiset in de» beilagen s. 49., daß Rudolfus III. pincerna de Varila und Guntramns pincerna de Swyna­her" zu einer zeit in urkunden gefunden würde». Er nimmt daher au, daß sie brüder gewesen. Allein wo bleibt hiervon der beweis? Würde nicht mit gleichem rechte, der schenck PharaoniS zum stammvater der sämtlichen Schencken müsse» gemacht werden? Vielmehr ist glaublich, daß die­selbe sich je ber von Schweinsberg nach diesem ihrem alten burqsize Benennen lassen. Vorizt des obgedachten Wolframs von Suenebnrc nicht zu gebenden. So wird bereits in einer urkunde vom sahr 1215. beim freiherrn von Gudenus am a. o. s. 437. Hermann von Schwensberg als zeuge angegeben. Und wo soll Craft vo» Sckiweinsberg im fahr 1245. hin gebracht werden? Entweder müste alsdann mehr angeführten Kuchenbeckers lehre, daß die nackmebohrne söhne der erbhosbeamten sich des Väterlir en titel? be­dienet, sehlgeschlagen, oder es bleibet richtig, daß die von Scb-weinsberg als eine besondere samilie^ ohne daß solche von den von Varila abstammen, zu betrachten seh. Der haubtarund der Kuchen­beckerischen Meinung lirt darin, wann ec glaubt, daß zu einer zeit, nämlich unter der regierunß Henrichs deS Raspen nicht zween w'rckliche erix schencken hätten seyn können; zumal da unter be(

I welches zu Leipzig in XI. starcken folianten ans I licht getreten, die Hessische stadt Schtocinsberg, I oder wie es der landmann ausspricht, Schwens- I berg mit stillschweigen übergangen worden; und I daher nicht ermangeln wollen von diesem trte I einige Nachricht zu erstellen. Bevocab dis I Schweinsberg vom Chursächsischen Schweinsburg I im amte Zwickau, so den von Bose zuständig, I unterschieden ist. Wabst von ber hohen und nie- I dem justiz in ©adifen s. 93 der bellagen, Knauts I beschreibung des marcgrasthums Meissen s. 345.

§. 2.

! Schweinsberg ist im oberfüstenthum Hessen, I an dem Ohmflusse, in einem angenehmen breiten I Wiesengrunde, aber einer etwas morastigen I 6egend, gelegen, und gräuzet an die Maynzischen I berfer Niederglen, Rüdekem. Mardorf und Er- I furtshausen, amts Ameneburg, so dann an die I Hessen-Darmstädtische dörfer Niedernfleiden und I Tanmrod, amts Homberg an der Ohm. Eine I stunde den Wiesengrund hinauf ligt die stadt Homberg. Die Ohm im wiesengrunde hinunter ligen die städte Kirchhain und Ameneburg, iebe eine stunde davon. Marburg ist 3 stunden von Schweinsberg entfernet. Die läge desselben er« scheinet deutlich aus dem kupferstiche im theatro Europaeo im V. th. s. 1111.

I. .

Schweinsberg ligt im amte Marburg. Denn ! bas oberfürstenthum bestehet aus ämtern. In diesen befinden sich städte, herrschaftliche unb adeliche gerichte. Die städte im amte Marburg sind 1) Marburg, 2) Kirchhain, 3) Schweinsberg, und 4) ber flecken Treis an der Lumm.

§. 3.

Das alter des städtleins Schweinsbekg kan driaus abgenommen werden, da bereits im fahre 1215. Schwensberg beim freiherrn von Gudenus D. I. cod. diplom. s. 437. gefunden wird. Ob Wolfram von Suenebnrc im fahr 1127. an eben ungezogenem orte s. 66, hierher zu ziehen ist eben ,

noch nicht ausgemacht. So viel ist richtig daß der name nach gewohnheit der damaligen gelten nicht auf einerlei art geschrieben worden. Beim Kuchen- becker von Hessischen erbhofämtern heisset es in einer urkunde vom fahre 1244. Swynsberg, 1249. Sweynsberg und Scwensberg, 1250. Suinesbecg, 1252. Schweinesborg, 1256. Suensberg, 1249. und 1279. Schweinsberg, 1285. Sneniesberg, 1332. Sweinsperg, Swevnsbergk, Suinesburg, im fahr 1290. Schweins bürg, 1406. 1420. 1458. und 1488. besage des freiherrn von Gudenus cod. dipl. T. IJndessen ist es ohnstrittig eine fabel, welche Martin Zeller in topogr. Hassiae s. 129. und Winckelmann anführen, daß dieser ort zuerst von einem Begleiter der heiligen Eli- sabet angebauet, unb von ben in dieser gegend sich befundenen wilden schweinen, sochergestalt be­nennet worden. Eines theils lasset sich die ge­meine Meinung von Herkunft der Schencken eüS Ungarn nicht verthaidigen: vielmehr ist es ein süsser träum, so vielen adelichen geschlechtern ge­wöhnlich ist, welche einen grosen Vorzug in einer fremden Herkunft zu finden vermeinen: der aler- glaube, wegen einer bekanntschaft mit der heiligen Elisabet hat nicht wenig dazu beigetragen: Än­dern-theils ich Stoensberg, der eigentlichen be- deutimg nach, nichts anders, als der kleine berg, im gegensaz, des hohen oder grosen Bergs, welchw gegen über ligt, sodann Hombergs oder des hohen Bergs, welche stadt eine stunde davon entfernet ist. (§. 2) Anerwogen swinen, swenen, schwinnen und schwinden, deficere, defectum pati, de- crescere bedeutet. Wachter im glossario Ten- tonico s. 1487., Frisch im Teutschen Wörterbuche II. th. s. 246. gestalt auch ftonten Bei den Hol­ländern so viel als minui heiset.

I.

Wie sehr bie alten Teutschen auf ihre Deutsche Herkunft gehalten, hat Tacitus de rnorib. Germ, c. IIII. angemercket. In den Mittlern z.'llei: sahen die Teutschen faifee fürnämlich bei ans- thelluna der amter auf ein" Tentfch« Herkunft-

(Nachdruck verboten.)

Die Stadt Schweinsberg.

In einem aus unserem Leserkreise zugegan­genen Merkchen, betitelt:Marburgischer Bei- trage zur Gelehrsamkeit »ebst den neuigkefte» deruinveriitütenMarburg »nd Rinteln, Marburg 1740 befindet sich alsdrittes Hauptstück" eine nicht uninteressante wissenschaftliche Abhandlung über die Stadt Schweinsberg und über den Ur- sprung der Hessischen Erbschencken, also über die Entstehungs- und Entwickeln ngsgeschichte dieser Stadt. In Anbetracht, daß von dem malerisch im nahen Ohmtale gelegenen alten Städtchen Schweinsberg eine Chronik, ein systematisches Geschichtswerkchen noch nicht besteht, und unter Berücksichtigung des Umstandes, daß der porbe- zeichneten Abhandlung auch eine allgemeine Be­deutung wohl nicht abzusprechen ist, kommen wir der an uns gerichteten Bitte, um Aufnahme der fetzt 166 Jahre alten Abhandlung eines jungen Juristen, eines Jüngers unserer Hochschule, gerne nach.

Der Einsender knüpft an die Veröffentlichung der AHandlung die wohlberechtige Hoffnung, da^ dadurch erstens dem schließlichen Verlust der Arbeit vorgebeugt werde und zweitens, die Be- v* gekommene Anfertigung eines

Heschichtstoerkchens von Berufener Hand über bie Stadt schwemsberg günstig beeinflußt oder auch zu ihrer Beförderung, zu ihrem Zustande- kommen, etwas beigetragen werden könnte. GEORGE ERNST LUDWIG PREUSCMNS s lur. Gand.

J . NACHRICHT VON DER I STADT SCHWEJNSBEN'I : im oberfürstenthum Hessen

:Uab dem Ursprünge dec Hessischen erbschencken. r m, - § 1.

Man hat wahrgenommen, daß in dem grosen E^^p^schen^lexico des Bruzen la Martiniere,

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck »nd Verlag' Joh. Kug. Koch, UmversitätsVuchbruckerei 40» AkTÜM. Marburg, Markt 21. Telephon 55,

Drittes Blatt. " ---

Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten.

Itttrnüi»« in I bic, ^olni^e Sprache als Dienstsprache zu be-

linvllyCH in I nutzen unb polnische Inschriften einzuführen.

Petersburg, 14. Juli. Ein heute ver- diese»

öffentlichtes Regierungskommuniquö teilt mit, ' f° evmtuell die Arbeit

daß die Vorgänge im Kaukasus während "'^ergelegt werden.

der verflossenen zwei Wochen da8 Werk der revolutionären Partei in Tiflis ge­wesen find, deren Bestreben darauf gerichtet

I to0.r' das dortige Wirtschaftsleben zu stören.'

HUK®- .< ' *Dv|ICUlinyCll I Ber der Mitteilung von Einzelheiten über den

für die Monate 91 »..ft I offenen Kampf gegen die für die Ordnung ein«

Töt die Monate August und September tretenden Privatpersonen, die Behörden und die _, , ,. , au' 6te I Truppen weist die amtliche Mitteilung darauf

zOberheffische Zeitung" nebst ihren hin, daß die russischen Arbeiter in Tiflis ein Berlage» werden von unserer Expedition I konservatives Element bilden; daher sei die <Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch- I Ermordung solcher durch Revolutionäre rnehr- hain, Neustadt und Wetter, sowie von I fach vorgekommen. DaS über die jüngste» allen Postanstalten und Landbriefträgern I Bombenanschläge in Tiflis bereits bekannte er- entgegengenommen. I gänzt der Regierungsbote durch eine vom

ei------ | 11. Juli datierte Mitteilung aus dem Kreise

I Tiflis, derzufolge ein Bombenlabora-

Neueste Telegramme. L'ÜL f

u I suure uno 24 unfertige Vhnamubomven fotoie

Berlin, 15. Juli. Auf den Aufruf deS I gegen 500 Pakete mit Dynamit und Nitro-

Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg an I glycerin usw. gefunden wurden. Der Versuch

Sie Abteilungen und Mitglieder der Deutschen I der Laboranten, eine Explosion zu verursachen, Kolonialgesellschaft, Beiträge für die Errichtung I wurde durch die Umsicht der Polizei vereitelt, eines Wissmann-Gedenksteins in Dar-es-salam I Während der Haussuchung wurden in den um-

zu sammeln, find bis zum 12. Juli 3896,80 M. I liegenden Gärten Gewehr- und Revolverschüffe

"et der Hauptkaffe der Gesellschaft eingegangen. I gewechselt. Insgesamt wurden dort zwölf Per- Wiesbaden, 15. Juli. An Stelle des bis- I sonen verhaftet. Ein Laborant verübte im Beugen Regierungspräsidenten in Wiesbaden, I Gefängnis Selbstmord.

Hengstenberg, der Unterstaatssekretär im Staats- I Odessa, 14. Juli. Die Meldung vom mmifterium wird, ist der bisherige Vortragende I Ausbruch einer neuerlichen Matrosenmeuterei in Rat im Ministerium des Innern Dr. v. Meister I Sebastopol bestätigt sich nicht. Hier wie dort zum Regierungspräsidenten in Wiesbaden er- I herrscht vollkommen Ruhe. Das Schlachtschiff

nanick worden. IRostislaw- ist mit dem Transportdampfer | ««fcrA

Karlsruhe, 15. Jull. Wie gemeldet wird, |Pruth* hier eingetroffen und landete vierzehn I Del. jUpHttlf ÄtlCfl.

»C-ILöt"22uVrO1nal/ibeJ.aIeLi,?,3toeitmbabi^en I ^wer gefesselte Meuterer, nahm dafür 90 Ma- Petersburg, 14. Juli. (Petersb. Telegr.- RerchstagSwahlkrerse di« Wahl des Zentrum?- I trosen vom meuterndenGeorg Pobjedonoffez' I Ag.) General Lenewitsch telegraphiert unter

tanbibaten Dnffner anfeegten, weil in einigen I als Gefangene an Bord. Dieselben werden auf I dem 13. d. M.: Nach einem vom 12. Juli

I -F «r1 ll^Pehörigkeiten (Bewirtung der Wähler I dem Landwege eskortiert, damit die Schiffs- I datierten Bericht des Generals Liapunow hatte

MU Bier, Zigarren usw.) vorgekommen sein I Mannschaft nicht mit ihnen in Berührung kommt. I eine unserer Abteilungen in der Nacht vom 10.

«er ar m , I Bukarest, 14. Juli. Die von ansländischen zum 11. b. ÖL einen Bajonettkampf mit be-

... Evterr, 15. 3iih. ?lus Petersburg wird Blättern verbreitete Nachricht, mehrere Unter- trächtlichen feindlichen Streitkräften zwischen

Hierher gerüchtweise gemeldet, daß bie Matrosen I offiziere be?Fürst Potemkin" seien in bie Yelang unb Wladimirowska auf Sachalin.

ö Schwarzen Meerflotte bas Linienfthiff I rumänische Armee aufgenommen worden, wird I Tokio, 14. Juli. Augenzeugen der Be- iT'-jlA01 Donnerstag versenkte», von derAgenee Roumaine" in formellster Weise schießung der Stadt Korssakowsk auf Sachalin

H tottb berichtet daß eS m Warschau zu für unbegründet erklärL teilen mit, daß einige Kanonenschüsse genügten,

Zusammenstößen zwischen dem Lrttau- I Petersburg, 14. Juli. Heute begibt sich I um die russischen Befestigungswerke zu zerstören

ftchen Gardereglment und Kosaken gekommen I der Minister des Innern nach Peterhof, um den I und die feindlichen Batterien zum Schweigen zu

ist. Darnach habe das Llttaulsche Regiment Entwurf der Volksvertretung vom Zaren bringen.

Deputatwii von 8 OMerm erklärt, I sanktionieren zu lassen. Gleichzeitig soll auch London, 15. Juli, liebet die Vorgänge baf? e3 auf die Aufständischen nicht mehr feuern I entschieden werden, ob der Zar die Einberufung in Korsakows! nach der Landung der Japaner «S bleIe Jäters zum Tode ver- der Volksvertretung am 29. b. Mts. persönlich auf Sachalin berichtet ber Berichterstatter des urtettt wurden. Das Regiment weigerte sich, I in Moskau verkünden wird.Daily Telegraph" untetm 13. d. Mts.: Die

cvfi Sr,a n jf ?te ^r°Latln HEen die I Warschau, 14. Juli. Sämtliche Ange- russischen Truppen, etwa 3000 Mann Infanterie

Offiziere getötet, seien aber sofort von dem I stellten der Warschau-Wiener Bahn haben ein« I und Artillerie, seien in heilloser Verwirrung

I hellrg ben Entschluß gefaßt, vom 15. Juli ab nach allen Richtungen geflohen. Die Einwohner