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1905.
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Neueste Telegramme.
Berlin, 14. Juli. Die diesjährige Informationsreise der Zentralstelle für Arbeiter- tvohlfahrtseinrichtungen wird vom 4. bis 14. September unternommen. Die Hauptpunkte der Reise sind Göttingen, Cassel, Frankfurt a. M., Worms und Ludwigshafen.
Mainz, 13. Juli. Das Kriegsministerium in Berlin beabsichtigt die Errichtung einer großen Munitionsfabrik in Mainz. Die Geländeerwerbung ist in die Wege geleitet.
Freienwalde, 13. Juli. Die Reichstags. Ersatzwahl im Kreise Oberbarnim ergab: Pauli (frerk.) 6067, Bruns (Soz.) 6214, Volkmann (freisinnig) 3511 Stimmen; fünf Ortschaften stehen noch aus.
. München, 14. Juli. Gestern sprach Bebel rn Erlangen, und kündigte dem bayerischen Zentrum einen beispiellosen Vernichtungskampf nach der Wahlreform an.
Rom, 14. Juli. Der Finanzminister wird sich nach Tripolis begeben, um dort die Handelsbeziehungen zwischen Italien und Tripolis zu prüfen.
. „ Juli. Nach Zeitungsmeldungen
soll sich der Papst geäußert haben, daß er mit Rücksicht auf seine Vorgänger das non expedit nicht aufgehoben habe, daß er aber, soweit es im Interesse der Kirche liege, jederzeit die Erlaubnis erteilen wolle, sich an den Wahlen zu beteiligen. Die Bildung einer besonderen katholischen Partei könne er jedoch nicht billigen, weil dies nicht im Interesse der Kirche liege.
Marburg
Sonnabend. 15. Juli 1905
heißt aber, Rußland werde ausländische Matrosen anwerben.
Die Friedensaussichten.
Petersburg, 13. Juli. Die „Petersb. Telegr.- Ageniur" meldet, daß die Ernennung Wittes zum Bevollmächtigten bei den Frieoensverhandlungen als erfolgt angesehen werden könne.
Berlin, 14. Juli. Die Friedensaussichten haben eine entschiedene Wendung zum Besseren genommen, seitdem der Zar, überzeugt von der Notwendigkeit, eine persona grata mit der delikaten Aufgabe zu betrauen, Herrn v. Witte zum Bevollmächtigten auf der Friedenskonferenz in Washington ernannt hat. Murawjew bat nach langen Bedenken, von der unangenehmen Psiicht, die er unter den gegenwärtigen Verhältnissen zur Zufriedenheit seines kaiserlichen Gebieters zu erfüllen sich außer Stande fühle, enthoben zu werden. Nelifow lehnte die Mission aus Gesundheitsrücksichten ab, Lamsdorff, der kaum geeignet gewesen wäre, die schwierige Aufgabe zu befriedigender Lösung zu bringen, fühlte sich außer stände, sich von Petersburg zu entfernen. Der Zar ersuchte alsdann Herrn v. Witte, die Aufgabe zu übernehmen, nach einigem Zaudern und beträchtlichem Drucke willigte biefer ein.
Herr v. Witte soll nach Petersburger Mit- teilungen alsbald nach Amerika abreisen. Auch die hiesigen Blätter sind, soweit sie über russssche Dinge überhaupt eine selbständige Auffassung haben, der Meinung, daß die Friedensaussichten m,t der Ernennung des klugen und in allen Satteln gerechten Witte zum Unterhändler eine erhebliche Verstärkung erfahren haben.
lang ilgrinff ds. IS.! (5658 irre.
lagungssolls der Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer, angewiesen. Sie entbehren also der den Gemeinden beigelegten Berechtigung, besondere Grund- und Gewerbesteuern einzuführen, noch ebenso gänzlich, wie der Befugnis, indirekte $16- gaben, Gebühren oder Beiträge zu erheben, ab- gesehen von gewissen Verkehrsabgaben, wie namentlich dem Chausseegelde. Die bisherige Regelung der Kreisbesteuerung mochte ausreichen, solange die kommunale Tätigkeit der Kreise sich in engen Schranken bewegte. Dies ist aber bei zahlreichen Kreisen, namentlich in den östlichen und mittleren Provinzen, längst nicht mehr der Fall. Man braucht in dieser Hinsicht nur an oen Vorortskreis Teltow zu erinnern, der sogar den großen Schiffahrtskanal zwischen der oberen Spree und der Havel als Kreisunternehmen ausführt und auch sonst eine kommunale Tätigkeit entfaltet, die derjenigen der Großstädte kaum riachsteht. Aber auch andere Kreise haben nament- lichlich auf dem Gebiete des Verkehrswesens und der Gesundheitspflege so umfangreiche kommunale Einrichtungen getroffen und den,zufolge einen so starken Kreishaushalt, daß die unvollkommene Ordnung des Kreissteuerwesens ihnen die sachgemäße Deckung ihrer Ausgaben empfindlich er- schwert. Bereits,bei dem Erlasse des Kommunal- abgabengesetzes ist in den Verhandlungen des Landtages darauf hingewiesen, daß die damit ver- bundene Ordnung des Kreissteuerwesens nur ein Provisorium bedeuten könne. Nachdem inzwischen die kommunale Tätigkeit der Kreise sich in so reichem Maße entwickelt hat, wirft sich jetzt die Frage auf, ob nicht der Zeitpunkt gekommen sein möchte, dieses Provisorium durch eine endgültige Ordnung des Kreissteuerwesens nach den Grunds sähen des Kommunalabgabengesetzes zu ersetzen.
genug gehört hat, wie häßlich sie ist, zuckt gering- schätzig die Achseln, während Mariettas große schwarze Augen mit dem Ausdruck unverhohlener Angst den Vater anstarren.
Bernardo, Rosso ist ohne Zweifel eine frappante Erscheinung. Fast könnte man ihn schön nennen, wenn der Blick der tiefliegenden schwarzen Augen nicht zu unstet, die Brauen etwas we- Niger buschig, der Zug um die festqeschlossenen schmalen Lippen nicht gar so hart, fast grausam wäre. Doch deutet die stark entwickelte Stirn, das mächtig hervorspringcnde Kinn und die leicht gebogene, echt römische Nase auf seltene Zähigkeit und Willenskraft.
Man sieht sofort, wäre diese außergewöhnliche Persönlichkeit in der Jugend auf den richtige« Weg geführt worden, sie wäre jetzt vielleicht bestimmt, durch die Kraft des Geistes und unbeugsame Energie über Tausende zu herrschen und Großes zu wirken. Gerät jedoch diese starre Natur auf Abwege — dann Gnade Gott den armen Opfern! . . .
Ziemlich schweigsam wie gewöhnlich verlaust das Frühstück. Ein paar schüchterne Fragen seiner jüngeren Tochter Marietta schneidet Oer- nardo Rosso mit der ärgerlichen Bemerkung ab:
„Laß mich in Ruhe, Mädel! Hab' t opf- schmerzen."
Da wird plötzlich von draußen die Tür auf- gerissen, _ und ein schlanker Knabe von etwa 14 Jahren stürmt herein, die Mütze auf iem schwarzen Krauskopf, einen Pack Schulbücher unter dem Arm, in der Hand ein paar Briefe.
„Da, Vater! Deine Post! . . . Ein Brief für Dolores ist auch dabei! ... Ist die höchste Zeit für mich. Komme so wie so schon wieder z« spät in die Schule! Lebt Wohl!"
Und schon ist der lebhafte Knabe wieder hinaus, die Tür kaut hinter sich zukrachend.
äaJ ■ (Fortsetzung folgt.)'
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if »Aber natürlich! Natürlich!"
•; „So bleibe ich!"
"F ‘ • • • O' wie lieb von
laonen!. Wie lieb! . . . Dann dürfen Sie mir buch wieder die Hand küssen — so, wie neulich! Da — und da!"
I Man sagt, er habe früher einmal über Ver- I I mögen verfügt, es aber durch Spiel und andere I »noble Passionen" bald verloren. Auch habe er I einmal eine Fremdenpension besessen, die er I iedoch wegen allerhand Schwindeleien wieder I aufgeben mußte. Jedenfalls weiß man nicht I
[ recht, wovon er lebt — ob von Wucher, Mnkel- I advokaterci oder irgend einem anderen lichtscheuen I Gewerbe. I
Gewiß ist, daß es in seinem Hause ziemlich I ärmlich hergeht und daß man überaus verwundert I war, als Bernardo Rosso eines Tages mit Ma- I netto, der jüngeren seiner beiden Töchter und seiner bei ihm lebenden Nichte abreffte — wie I wan sagte, nach England. I
. Nach ein paar Wochen 'kehrte er zurück — I nut seiner Tochter, aber ohne Nichte. Wo er das I liebreizende Mädchen gelassen — darüber zer- I oradi man sich in der Nachbarschaft vergebens den I Kopf. I
Auf alle neugierigen Fragen erwiderte er I stets, kurz: I
»Sie ist noch droben in England. Wurde I fort krank. Wird schon wiederkommen. Nur I abwarten!" I
Und die Leute schüttelten die Köpfe, flüsterten I untereinander und wunderten sich, was der un- I heimliche Mensch wieder ausgeheckt haben könnte! I
Heute scheint dieser „Ehrenuiann" sich in anz I 6ejonfor§ schlechter Laune zu befinden. Unab- I lässig tadelt er an seinen beiden Töchtern herum, I die, in etwas salopi>er Hauskleidung, ihm am I Frühstückstisch gegenüber sitzen. I
„Ninelle, wie häßlich Du wieder aussiehst in I der alten verwaschenen grauen Bluse! Kannst Du I Dich nicht ein bischen besser anziehen? . . . I Marietta, der Kaffee fft wieder hundsmiserabel — I die reine Tunke! Was ich mit Euch Mädels für ein ^Krenz habe — hol's der Kuckuck!"
. Die bleiche überschlanke Ninella, die in den | , bierundzivanzig Jahren ihres Lebens gerade ' .
I — Prinz Adalbert von Preußen, der dritt« I Sohn des Kafferpaares, vollendet heute sein 21. I Lebensjahr.
I — Das Staatsministerium trat gestern I zu einer Sitzung zusammen.
I m Di? Meldungen über eine Stagnation der I ??lwsNnanzreform find unzutreffend. ES I ueht fest, daß demnächst Finanzvorlagen an den I Reichstag kommen werden, und ebenso steht fest, daß I sie im Reichsickatzamt fertiggestellt find. Da aber di« I entscheidende Instanz dafür, der Bundesrat, zurzeit I mcht tagt, so kann fein Einverständnis auch nicht ein« I geholt und demgemäß über den Inhalt dieser Vorlagen I nichts veröffentlicht werden. .Alles was darüber in I der Presse in jüngster Zeit mitgeteilt worden ist". I meint eine gelegentlich offiziöse Korrespondenz, ,be- I ruht daher lediglich auf Kombination. Die Rückkehr I des Herrn Reichsschatz - Sekretärs wird zu Anjang I September erwartet.' Mit der Einberufung deS I Reichstages im Oktober wird es doch auch nach dieser I Darstellung schwerlich etwas werden.
I — Nach den bisherigen Ergebnissen der I WahlmännerwahleninBayern scheint es keinem I Zweifel zu unterliegen, daß das Zentrum den Zweck I seines Wahlbündnisses mit den Sozialdemokraten et« | reichen wird. Mit diesen zusammen wird es über die I Zweidrittel-Mehrheit in der Kammer der Abge- I ordneten verfügen, und die Liberalen werden dem- I zufolge nicht mehr in der Lage sein, die Aenderung I des Wahlrechtes zu verhindern, von der das Zentrum I die dauernde Herrschafft im bayerischen Landtage er« | hofft. Diese Vorgänge in dem zweitgrößten Bundes- I staate find nach verschiedenen Richtungen der Be- I achtung wert. Zunächst ist es für die politisch« Natur des bayerischen Zentrums bezeichnend, mit welcher Skrupellosigkeit es sich zur Erreichung des erwünschten Wahlerfolges über di« Liberalen mit den Sozialdemokraten verbündet HÄ. Sodann aber ist die bayerische Spezies des Zentrums nichts weniger als duldsam und von besonderer Herrschsucht. Schon jetzt wird, wie gestern gemeldet wurde, das Verlangen laut, daß diejenigen bayerischen Minister, die der Zentrumsparole nicht durch Dick
I und Dünn zu folgen bereit sind, den Platz räumen (dies wird besonders vom Minister v. Feilitzsch verlangt) und an ihre Stelle Männer treten, die sich ihre Richtung von der klerikalen Kammermehrheit Vorschlägen lassen. Was der von der bayerischen Zentrumspartei beanspruchte, maßgebende Einfluß auf die Regierung dieses Bundesstaates für die Reichspolitik bedeuten würde, erkennt man am leichtesten, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sich der bayerische Flügel der Zenttumsfraktion des Reichstages zu dm Aufgaben kräftiger deutfchnationaler Politik stets gestellt hat. Gerade der bayerisch« Flügel dieser Partei ist in allen Fällen der Urheber der Schwierigkeiten gewesen, denen die Verständigung über die Verstärkung unserer kriegerischen Macht zu Wasser und zu Lande und über die Sicherung der Finanzen des Reiches so vielfach begegnet ist. Dies gilt zwar keineswegs alloln, aber in erster Linie bon den Fragen der Reichsstnanzreform, ferner auch von der Flottenverstärkung u. a. m. Glücklicher- weise liegen in Bayern die Dinge jedoch noch nicht so, daß mit der Gewinnung des entscheidenden Ein- flusses in der bayerischen Kammer der Abgeordneten die bayerische Zentrumspartei auch über die Regierung ihres Landes verfügt. Immerhin wird man sich sagen müssen und darin stimmen wir den .Berl. Polit. Nachr.' bei, daß das Ergebnis der bayerischen Wahlen die Schwierigkeiten der inneren Politik des Reiches eher vermehren als vermindern wird.
— Der 33. Kongreß für Innere Mission wird in den Tagen vom 25.-28. September in Leipzig stattfinden. Da die Gegenstände, welche
(5859 1905. io«.
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Ce mit • und om 10. Lieder« ig und ttoste«. ent. j 5834
Setter.^, zotocut nnad»
Drilliches Reich.
Berlin, 14. Juli.
— Se. Majestät der Kaiser empfing gestern Donnerstag, tote schon kurz gemeldet, in G e f l e an Bord der.Hohenzollern' den Besuch des Königs Oskar und des Kronprinzen Gustav Adolf dort schweb«.«.- Der König begab sich mit dem Kronprinzen, dem Minister des Aeußern, sowie dem deutschen Gesandten an Bord der Königsiacht Drott' zur Begrüßung des deutschen Kaisers nach der Hohenzollern'. Als sich die Königsjacht den deutschen Schiffen näherte, hißte sie die deutsche Flagge, worauf auf der .Hohenzollern' die schwedische Flagge gehißt wurde. Dir drniichen Schiffe salutierten. Die Ge- schuhe der Konigsjacht .Drott' erwiderten den Salut. König Oskar und der Kronprinz von Schweden be- gaben sich wdanii an Bord der .Hohenzollern', derm Musikkapelle bei der Ankunft der Gäste die fchwedische Natlonaihymne spielte. Da der Minister des Aeußern, . Eyldenstolpe, an der Monarchen-Zusammenkunft m Geile teilnahm, so vermutet man, daß dabei auch die schwedisch - norwegischen Verhältnisse zur Be- sprechung gekommen sind.
— Ihre Maj die Kaiserin ist gestern Mittag mit den Prinzen Oskar und Joachim und der Prin- zesfin Viktoria Luise im Hoszuge über Elbing in Cadmen eingetroffen. Auf dem Bahnhof waren Prinz Adalbert, der schon am Morgen von Rastenburg in (Sabinen angekommen war, sowie der Leibarzt Geheim- rat Zuncker und Landrat von Etzdorf zum Empfang anwesend.
— Das Kronprinzenpaar unternahm gestern vormittag von Flensburg aus eine Automobil- fahrt nach Tondern und setzte abends die Fahrt auf dem .Meteor fort.
.llrtb mit koketter Grazie reicht sie ihm üeide f.Hande zum Kutz. -
W iber et. anteil.) - 13. , sts, zu
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg and Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Illustrirtes Sonntagsblatt.
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Neuregelung der Kreisabgaben. Der russisch-japanische Krieg.
Die Wünsche auf Abänderung des Kommunal- I Vom Kriegsschauplätze,
abgabengesetzes, die in den letzten Jahren wieoer- i Petersburg, 13 Juli läenerol Lnmnnttch itoU aus städtischen »Kreisen laut geworden sind, I meldet vom 11. ds. aus dem Bezirk Heilunqchen- parlamentarischen Körperschaften nicht I Am 8. ds. erhielt unsere Abteiluna im Tale fos ' eT seitliche Am- Flusses Chamiche Feuer von den Bergen her am
toStoHrf ra?«'S b-r--» letzt -m- Noi. link-» Ufer l» &S. Di- »*,„?r räumten T F ® fetten der Finanz. I nach der Beschießung das Ufer und zogen sich Verwaltung erlassenen. Anleitungen aller Art ist I nach Süden zurück. Trotz großer Wegeschwieriw
F beträchtlicher Fortschritt ketten setzte unsere Abteilung den Marsch im Bedürfnis' amnhisäf g? a“3emeineit ,eilt Nußtale des Chamiche fort, bis sie an eine Stelle ^.murfnis zu grundsätzlichen Aenderungen des I kam, wo der Weg vollkommen aufbörte Unsere Kommunalabgabengesetzes nicht anzuerkennen sein Abteilung kehrte deshalb iM und gi g i-, n rd wud so erscheint es, nach den „Berl. Pol. Nachr." licher Richtung zurück, ohne Verluste erlitten zu wt to- no*ton * - w* ***• -«L StfS &£ des Kommunalabgabengesetzes damit be- gen wieder aufzunehmen. Es finden auaenblick- stmem im Krei-fon?batt^ rid6 Ersuche statt über die Widerstandsfähigkeit
fos^ S öen Grundsätzen von Panzerplatten sowie über die Wirkung eines
des Kommunalabgabengesetzes neu zu regeln, es neuen Explosivstoffes. den die beiden russischen hSfr6rK9-ert ^uf die Kreisbesteuerung I Ingenieure Popow und Nakhimow erfunden
völlig beim alten belassen. Infolgedessen sind die I haben. 26 Kreuzer 8 Panzerschiffe sollen neu -Är-^e^Un^ T^r Ausgaben nach wie vor I gebaut werden, die Ausgaben hierfür werden 'FF (?u Staatseinkommensteuer und 260 Millionen Mark betragen. Schwierigkeiten ous—dw Erhebung von Prozenten des Veran- I werden hinsichtlich der Mannschaften bestehen. Es I
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Marburg, Marti 21. — Telephon 55. H
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ibehök, ieten.
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? (Nachdruck verboten.) | Ein leises Beben überiliegt ihren Körper, als
Wenn ich mit Menschen-und mit ,on,l/,cine8*™"uf 6ii
Engelszungen redete.....Ä’ÄÄ" BMc b,i6cr
Roma« von Erich Frirfr«. I Dann senken sich die Lider des Mädchens, wäh-
(Forrsetzung.) I eG in den blauen Augen des Jünglings
lange forschend an. I m
„Achten Sie nicht darauf, was ich vorhin I Früülinaseinma
schwatzte," beginnt sie zaghaft in gänzlich ver- I Was birot tnrfif allein das Wort Rom" schon
MLNB&tSÄ55
BF- -- «ä
lmemÄen Geschöpf i« seine Palästen und' far!
an d es so recht üon SerK. Posten betrunkener Blumenrausch die Sinne labt, wenn
. ÄÄ'ÄÄ- ää unb 3uW” bie iii6M
ausenbU<$' ~ Die Römer sind Sonnenfanatiker. Ohne - 3UnUU- 3U madien- 1 Sonne vermögen sie nicht zu existieren. Gleich
den Blumen., welchen Licht und Wärme fehlt, lassen sie bei trübem Wetter die Köpfe hängen, I ort' das glänzende Tagesgestirn wieder in voller I Pracht aufleuchtet. Dann, leben auch sie wieder I auf. I
Sn einer der äußeren Straßen der „ewigen I w <• </ ."niveit des Kolosseums und der „Via | °e.r antiken Gräberßraße, liegt ein .in- I stockiges, ziemlich unansehnliches Haus. I
Der Bewohner desselben, Herr Bernardo i Rosso, erfreut sich nicht gerade des besten Rufes. 1
■ »Liebes Fräulein Dolores," murmelt er ge- preßt, „wenn Ihnen viel daran liegt, daß ich vstube —'