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Neue militärische Operationen in

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In Berlin sind vorgestern, 8. Juli, folgende amtlichen Meldungen über neue militärische Operationen und Gefechte eingegangen, die gleich­zeitig ein genaues Bild der gegenwärtigen Lage fieben?

Hauptmann Rembe erreichte auf einem Streifzug längs Epukiro und Groot Laogte am 13 Juni die englische Grenze. Das Sandfeld pnd die Gegend östlich der Linie Gams MehOtjimanangombe ist von Hereros frei.

Die Besatzung von Otjimbinde ist nunmehr aufgegeben worden. Von den dort befindlichen Truppen wurde die 11. Kompagnie Regiments 1 nach Otjosondu, die 6. Batterie nach Okahandja

Andreas floh nach dem Gefecht bei Atis vm 9. Juni längs des Kam-Reviers.

Als von zwei Seiten Abteilungen gegen ihn vordrangen, wandte er sich mit wenigen Begleitern in das Zaris-Gebirge, wohin ihn Hauptmann Baumgärtel durch außerordentlich

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ehör oder eute

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Vierteljährlicher Bezugspreis, bei bti Expedition 2 2)IL bei allen Postämtern 2,25 Mk. (e$cl. Bestellgeld).

Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg, Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag, 11. Juli 1905,

I schwieriges Gelände verfolgt. Andreas soll I durch die seit Ende März ununterbrochen fort- I geführte Verfolgung alles Vieh und den größten | Teil seiner Leute verloren haben.

I Die Ersatzkompagnie la und die 4. Etappen- I kompagnie haben Maltahöhe, Kleinponz, Nomtsas, I Hoornkrans, Areb, Nauchas und Awabes besetzt

und säubern die Gegend durch Streifzüge.

I Tie Bande des Morenga war nach dem Gefecht bei Narus am 17. Juni zuerst nach

I Süden geflüchtet, dann wurde erkannt, daß ihre I Spuren auseinanderführten, hauptsächlich jedoch | aus der Gegend von NaruS in nordwestlicher I Richtung. Hauptmann Siebert mit 3y3 Kom- I pagnien und 4 Geschützen setzte die B e r f o l g u n g

m dieser Richtung fort und stellte fest, daß sich I Morenga "in der Gegend von Aob (18 Kilo- | meter nordöstlich Nuradus) am Osthang der I Großen Karasberge befindet, wo er wieder über I 200 Gewehre verfügen soll. Hauptmann Ritter I aut 1 Kompagnie und ein Geschütz erreichte, I don Keetmanshoop aus den Hottentotten ent- I gegengehend, am 28. Juni Aob und wird mit I Hauptmann Siebert zusammenwirken. Cornelius, I b®1 sich in der Gegend von Kochas am unteren

Fischfluß wieder festgetzt hatte, sammelte dort I über 200 Kriegsleute, sodaß mit deren Weibern I und Kindern an 800 Seelen versammelt ge­wesen sein sollen. Die Schwierigkeiten des dortigen Gelän des find außergewöhn­lich große. Auf beiden Ufern des Fischflusses. entlang ziehen Tagemärsche weit zerklüftete Felsengebirge hin, die ein Erreichen des Reviers I nur an wenigen Stellen für einzelne Fußgänger ertauben. Die einzige Anmarschstraße von | Kanibes auf Kochas bildet ein Saumpfad, der kilometerweit durch eine schmale Schlucht mit unersteigbaren Rändern führt. Hierhin hatte Cornelius einen Teil seiner Krieger vorge­schoben und weiter rückwärts durch eine Stein­schanze die noch weiter südlich befindlichen Werften geschützt. I

Major Gräser versammelte an der Quelle des Auchab l1/, Kompagnien (120 Gewehre) I unter Hauptmann Pichler, bei Kanibes l1/, I Kompagnien (100 Gewehre) mit 2 Feld- und 2 Gebirgsgeschützen unter Hauptmann v. Zwehl, I und entsandte Leutnant von Haeseler mit 30 I Mann und 1 Gebirgsgeschütz durch Nacht­märsche in den Rücken des Gegners nach AiaiS. In der Nacht zum 27. Juni I wurden die Angriffskolonnen zu Fuß, von I Tragetieren gefolgt, vorgeführt. Cornelius wich vor den von Westen und Nordwesten I kommenden Abteilungen Pichler und Zwehl auf I Keidorus aus. I

Hier erreichte ihn die Abteilung Pichler und stürmte in schwerem Gefecht die feindliche Stellung. Die unter Major Gräser eintreffende I Abteilung Zwehl nahm die Verfolgung auf und I erhielt bald von den beiderseitigen Höhenrändern | lebhaftes Feuer. I

Der Zug Gebirgsartillerie, der unter Leut- I uant Bender trotz Geländeschwierigkeiten zu I folgen vermocht hatte, vertrieb hier den Gegner. I

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Verdienstes und der ihnen außerdem entstandenen Kur- und Arzneikosten.

4. In Todesfällen ivürde ein Rechtsanspruch auf Entschädigung für Hinterbliebene festzusetzen sein. Nach den Berechnungen würde die Kasse bei einer Bestragsleistung von jährlich 1 Mart! für je 100 Einwohner und einer Beitragsleistung der hessischen Brandversicherungs-Anstalt ein« Jahres-Einnahme von rund 13 500 Mark haben. Um der Regierung nun ein Bild über die Fundiv. rung der neuzugründenden Kasse zu geben, be< antragt der Zentralvorstand

1. diese grundlegenden Bestimmungen zu ge< nehmigen,

2. die Angelegenheit zunächst durch einen 33er- sicherungstechniker prüfen zu lassen und die er­forderlichen Mittel hierfür zu bewilligen, ,

3. Den Zentral-Borstand zu beauftragen:

a) Die Satzungen und Verwaltungsorirmng für diese event. mit Hilfe des kommunalständi­schen Verbandes des Regierungsbezirks Cassel ins Leben zu rufende Kasse zu entwerfen.

b) durch Vennittlung des Regierungspräst. denten bie Gemoinden des Regierungsbezirks zum Beitritt zu dieser Kasse zu bestimmen und das Resultat beim nächsten Feuerwehrtag mitzu- teilen.

In der Diskussion hierüber wurde angeregt, v« Beiträge für die Kasse durch Kreismittel zu bestreiten, es würde dies angängiger sein, als die Gemeinden dazu zu veranlassen. Ein R dner wies dabei darauf hin, daß in den Landorte« mehr Hebungen wie seither abgehalten werden möchten, bei einer tüchtig geschulten Feuerwehr passierten verhältnismäßig wenig Unfälle. B« dem Entwurf, des Ortsstatuts kritisiert«iau,

Neueste Telegramme.

Berli«, 8. Juli. Der Direktor des allge- jMernen Marmedepartements des Reichsmarine- pmtes Vizeadmiral ^'oöerichsen ist mit der ge- setzlichen Pension in Genehmigung seines Ab- .fchiedsgefuches zur Disposition gestellt worden. Der Abteilungsvorstand im Reichsmarineamt Kapitän zur See v. Heeringen ist mit der ^Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors des allgemeinen Marinedepartements beauftragt und zum stellvertretenden Bevollmächtigten zum Bundesrate ernannt worden.

, Hamburg, 10. Juli. Am 29. Juli geht em neuer Transport von 17 Offizieren, 300 Mann und 500 Pferden nach Deutsch-Südwest- vfrika.

. Eel, 9. Juli. Der Chef des Admiralstabes der Manne, Vizeadmiral Büchfel, ist zum Ad­miral befördert worden.

Detmold, 8. Juli. Der Zustand der Gräfin Karolme Mutter des Regenten von Lippe, ist hoffnungslos. Der Regent, seine Geschwister und Prinz Friedrich von Meiningen als Schwieger­sohn weilen am Krankenlager.

Paris, 10. Juli. Es verlautet, der Ort der Konferenz werde wahrscheinlich Tanger sein.

Paris, 9. Juli. Die Zusammenkunft zwischen dem Fürsten Radolin und Rouvier dauerte eine Stunde und 20 Minuten. Der Wortlaut des Nebereinkommens wird heute Abend noch nicht veröffentlicht.

Madrid, 9. Juli. Finanzminister Urzaiz weigert sich, dem Verlangen des Bautenministers Romanones zu willfahren und 12 Millionen Pesetas als außerordentlichen Kredit für die Hungernden in Andalusien zu bewilligen. In- solgedessen sind Krisengerüchte in Umlauf.

Aus dem nunmehr durch den Vorsitzenden er. statteten Geschäftsbericht ist zu erwähnen, daß dem Verbände im vorigen Jahre 914 Wehren mit 58 338 Mitgliedern angehörten, der Zugang betrug 40 Wehren mit 3360 Mitgliedern. "Der Bestand beträgt also setzt 959 Wehren mit 61 544 Mitgliedern. Bemerkt wurde dabei, daß im Rc> gierungsbezirk Cassel noch 434 Wehren mit 16 953 Mitgliedern dem Verbände fernstehen.

Der Kassenbericht, welcher durch Herrn Pop­penhausen-Cassel erstattet wurde, ergab folgendes Resultat: Einnahmen 8096,31 Mark, Ausgaben 31,75,56 Mark, Bestand 4910,55 Mark. Ter Voranschlag für 1906/7 schließt ab mit 8180 Mark Einnahmen und 3980 Mark Ausgaben. Bestand 4200 Mark.

Gleichzeitig wurde auch eine Statistik über hie Höhe der bewilligten Darlehen und Unter­stützungen aus der hessischen Brandversicherungs- Anstalt und der Beiträge zur Merseburger Unter­stützungskasse für im Feuerlöschdienst int Jahre 1904 Verletzte zur Verlesung gebracht. Die letz­teren betragen 2819,05 Mark.

Dem Forterscheinen der Verbands-Zeitschrift in der seitherigen Weise wurde allseitig zuge- sttiumt und der Wunsch damit verbunden, das Blatt kräftig zu untersftitzen und in Feuerwehr- kretsen zu empfehlen.

Es folgt dann der Bericht über die Untarbei- tung des Reglements über das FeuerlölckMesen rm Reg.-Bez Cassel. An dis Seriefung der be- treftenden Paragraphen knüpfte -sich eine kurze SXvotfe Aus verschiedene Anfragen wurde er- widert, daß das Musterstatut den Gemeinden zu- - *3C'i-Ä-kLuL-La 3* i <« «»&» . - y t ...

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckaek 40.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Die folgende Sache war sehr wichtiger Natur, denn sie betraf die zu gründende Unterstützungs- I lasse für verunglückte Feuerwehrleute im Reg.- Bez. Cassel.

Betreffs der grundlegenden Bestimmungen der neu zu gründenden Unterstützungskasse für verun- glückte Feuerwehrleute schlägt der Zentral-Vor- stand folgende vor:

1- Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Unfall-Entschädigungen an die Kasse ist nur so lange zuzugestehen, als die betr. Gemeinde, zu deren Feuerwehr der Verletzte gehört, ihre Bei- trage zur Kasse entrichtet und ihre Mitgliedschaft zur Kasse aufrecht erhält.

.2-, Eine Verpflichtung der Gemeinden zum Beuntt zu der Kasse könnte nut im Wege der Gesetzgebung erreicht werden, nicht im Vermal- tungswege, da eine derartige Anordnung sich als unzulässiger Eingriff in das Selbswerwaltungs- recht dec Gemeinde darstellen würde. Deshalb muß die freiwillige Verpflichtung der Gemein- i)en zur Leistung der Beiträge auf eine bestimmte Reihe von Jahren mindestens etwa 20 Jahre erstrebt werden, um zu verhindern, daß bei Anmeldung größerer Unfälle und der dadurch erhöhten Verpflichtung der Kasse zur Zahlung von Unterstützungen einzelne Gemeinden aus der Kasse austreten, um eine etwaige erhöhte Bei­tragsleistung zu umgehen. Die etiva aus'H^>'d- Gemeinde soll in Fall die Verpflichtung ltfflllllsgmen, welche die Unterstützungskasse für Feuerwehrleute dieser Gemeinde zu erft'illen hat.

3. Der Zweck der Kasse würde der fein müssen, den Feuerwehrleuten einen Rechtsanspruch einzu- räumen auf völlige Schadloshaltung wegen des Wen infolge des Unfalls entgangenen Arbeiis-.

... . § Fraickenberg, 8. Juli.

Anläßlich des 15. Hessischen Feuerwehrtages ides Feuerwehr-Verbandes des Regierungsbezirks Cassel trägt unser altertümliches Edderstävthen lein schönstes Festkleid und die gastsreundlich-n Wcwobner verfehlen nicht, den zahlreich aus allen Keilen Kurhessens eingetroffenen Feuerwehrleuten Mn ^herzliches Willkommen zu entbieten. Als Fesiplatz ist eine an die Stadt grenzende Wiese, wie sog. Bleiche ausersehen und auf ihr erhebt sich die eigens auch für zukünftige Feste Massiv gebaute Festhalle und der neue Feuerwehr- turm. Auch eine nett arrangierte Ausstellung von Feuerlöschgerätschaften ist hier zu sehen.

. Um 6 Uhr begann in der Feslhalle die D-le- werteil-Versammlung. Der Verbands-Vorsitzende «lebe-Cassel gab zunächst seiner Freude über den Zahlreichen Besuch Ausdruck. Ihm schloß sich der Landrat des Kreises Frankenberg, Reg.-Rat Rresch an, der in seinen herzlichen Begrüßungs- worteil der,'poftnung Ausdruck gab, daß sich auch der in^ Feuerwehrwesen etwas zurückoebliebene Kreis Frankenberg ,u dieser Beziehung mit der Zeit heben werde. Reg.-Rat v. Kamecke-Cassel «ws cu.i die Sympathien der Kgl. Regierung für «as rieuerloschivesen hin und entschuldigte das Mrnvleibeu des Regierungspräsidenten. Der ^arektor der hessischen Brandkasse, Landesrat Dr ^'1'Eassel betonte, daß die hessische Brandkasse

dafür zu haben sei, soweit es in ihren Kräf- '^n stehe das tKuerlöschwesen auf die Höhe der Ser sL 6rIn3^n* sthe der Entwicklung und Hebung dec Feuerwehren mit großem ^u» t-resse entgegen. ILebh. Bravo). J

I Dessen Versuch, nach Süden zu entweichen, I Der Matrose MatuickKnkn x«

di- bei Ai-iS «Uf tebeutoenbui sSS* 1"

I Höhen geschickt aufgestellte Abteilung Haeseler. I für Fortsühruna des Kamvies die Mesirb-ft Cornelius floh unter erheblichen Verlusten b«9X "fcüSteSatf B4S. fclSftJ und Zurücklassung einiges Viehs nach Westen, Mehrheit. Die Offiziere des Dotemkin"b di! L" « ÄMÄ ÄÄeS

L ÄJ 'S KÄX8be* . Oranje und ,4Mb ül%«ÄÄ5

hn?en m?38 f ; ,ft nne Abteilung Wache besetzte die Schiffe, auf denen die rumä-

von 60 Mann von Kabub aus m Vormarsch. I nische Flagge gehißt wurde. Die Russen über- I------" ----N a | siciben den rumänischen Offizieren alles Schiffs»

, ~ ~ . inventar. Auf Befehl des Ministers des Aeußern,

Die Unruhen in Rußland. General Lahovari, wurde ein Sonderzug ge- I Di- iT.ün-nnü» h,a I "lldet, welcher abends die Mannschaft des

I . $ e Uebkrglldr desPotewki« I .Potemkin" und des Torpedoboots auf sämt-

ist am vorgestrigen Samstag ganz überraschend I liche Donauhäfen verteilte. Die Präfekten erfolgt, ohne jebeS Blutvergießen und ohne wurden angewiesen, ihnen zu einem Verdienst Kampf gegen die eigenen Landsleute, wie I zu verhelfen oder falls sie es wünschen, ihnen immerhin zu befürchten gewesen war. Die I die Abfahrt in fremde Länder zu ermöglichen.

I Meuternde Besatzung hat sich der rumänischen I Der Minister des Aeußeren telegraphierte nach Regierung ergeben und auf diese Weise ihr Rußland, auf Befehl des Königs Carol stehen s» m ®.enn 3toif'5en Rumänien und I beide Kriegsschiffe der russischen Regierung zur

Rußland besteht fern Auslieferungsvertrag, als Verfügung. Diese muß nun Mannschaften ent- Deserteure werden die russiseyen Dcatrosen also I senden, welche die Schiffe nach russischen Häsen nicht an die russische Behörden ausgeliesert, und | zu bringen haben.

sonstige Vergehen hat sich die Mannschaft weder I Die rthnhihmtnv# ;* s,*

siegen fremde Schiffe noch Staatsangehörige zu- I 6ttt ProdliiZM

schulden kommen lassen. Rumänien hat jetzt die s =,ßtb Q8 3futi . (W. B.) Die Gerüchte,

ihm gewiß unwillkommenen Gäste bei sich und ba£ nIuetIÄ auf Kriegsschiffen Unruhen au«»

I wird sie vermutlich bald über die Grenzen I Lebrochen sind, sind unrichtig,

schaffen, vorausgesetzt, daß die Nachbarstaaten I ,n8; 3uh. Etwa 400 Juden ve» nichts gegen diese Einwanderer vorzubringen I Achten Straßenunruhen und warfen die haben. Heber den Schlußakt der Tragikomödie Z^er mehrerer Häuser ein. Die Truppe» berichten folgende Telegramme: I >"llten die Ordnung wieder her.

Bukarest, 8. Juli. Der Panzer Potemkin l Batum, 8. Juli. (W.B. Die Dampfev und das ihn begleitende Torpedoboot sind heute I ^enbUren stellten den Dienst ein, die Läde» früh 2 Uhr vor Constanza eingetroffen. Dienb geschlossen. Heute morgen find die Paffa- rumänischen Behörden forderten die Besatzung | 8'erzüge unter Bewachung von Eisenbahntruppe» auf, sich unter den bei ihrer ersten Anwesenheit I abj^?^en;

tm Hafen gestellten Bestimmungen (Heber- I ,^'klls, 8. Jul,. (W. B.) Als heute lieferung der Schiffe, Behandlung als Deserteure) I I?ebre Kelter verhaftet werden sollten, wurde zu ergeben oder die rumänischen Sewäffer zu I e!"e.'öombe sieworfen, durch die ein Polizei- verlassen. Um 1 Uhr nachmittags haben sich | °'Nzier getötet und zwei andere verletzt wurden, die Besatzungen des Potemkin und des Torpedo- ^_n. ber Stadt herrscht Erregung. Sämtlich, boots auf diese Bedingungen ergeben. Sie I .,5be ?"d geschlossen. Die Zeitungen stellte» überlieferten beide Schiffe der rumänischen Ve- I Ersche,nen ein. Der Geschäftsverkehr ifl Hörde, die auf ihnen die rumänische Flagge I unce~bL°*en' ben Gouvernements Wladimft hißte. Die Mannschaft wurde ans Land gesetzt I Hnb 3'l"tS wurden revolutionäre Proklamationen und wird in kleinen Gruppen in verschiedene I in ^Dlengen verteilt.

Ortschaften des Landes gebracht werden. I _ 'Wosnessensk (Wladimir)

Die Mannschaft des .Potemkin" sraterni- I ®eern zerstörten ausständige Arbeiter sierte mit der Bevölkerung des Hafens, die den bt® Telephon- und Telegraphenleitung, plün-

Kai belagerte. Es herrschte allgemeine Freude, verten die Läden und legten mehrfach Feue,

Auf dem Schiff waren 200 Matrosen sozia- I an' ®ie Bevölkerung verläßt den Ort.

listischer Gesinnung, die sich für die HebergabeS des.Potemkin" erklärten unter der Bedingung, Deutsches Reich.

daß das Schiff nach der Gewährung einer Ver- I SBerltn io ^ult

^ssung Rußland zurückgegeben würde. Das I Seine Majestät der Kaiser besichtigte an, Kommando des Schiffes wurde rumänischen I Samstag, wie aus Flen burg gemeldet wird, die Ma- Osfizieren übergeben, nämlich dem Kommandeur I »nestaiion Mürwik und das Torpedo-Schulschiss anu und dem Artlll.lte ^aupimann Munteanu. I Land zu gehen, auf die .Hohenzollern" zurück. Sie

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