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Erstes Blatt

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'^.Trfibrud Verboien.)

wird

Auch jetzt, als er mit einem letzten Rest von

rvtbacki-7on >Ämprtprn : ® ? er mir einem lehren Rest von des Kinnes einen wunder

_ «wißen Schwestern, weinend an feinem HalS Mißstimmung, über .jne Rehling gebeugt, hinein« jungen Mann macht.

Die Revision

des Krankenversicherungsgesetze»«

Die Absicht einer Revision des Krankenver- ficherungsgesetzes mit der Tendenz der Einschräw« kung des sozialdemokratischen Einflusses tn den Krankenkassen hat jetzt auch Abg. Bassermamr aus dem in Kaiserslautem am letzten Sonntag abge- haltenen pfälzischen nationalliberalen Parteitage angedeutet. Er sagte in seiner großen Rede u. a.r

Mr sehen, wie auf dem Gebiete der Arbei- terversichemng neue Probleme entstehen. Es ent. wickelt sich hier eine große gemeinsame Aufgabe der drei großen Gesetze, um dadurch vor allem die Verwaltungskosten billiger zu gestalten, und, meine Herren, in dieser Reform wird auch einzu« begreifen sein die Reform der Krankenversiche­rung, die heute zu einem Machtmittel der Sozial- demokratte in ihrer heutigen Organisation 3* «worden ist."

Nach derPreuß. Korr." wird das wesent­lichste Moment der Revision die Einschränkung des Wahlrechts zu den Kasienvorsiänden Heraufsetzung der aktiven und passiven Wahl- Mündigkeit und Beseitigung der geheimen Wahl sein.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, UnwersttLtS-Buchdruckerei 40, AkTflM. Marburg, Markt 21. Telephon 55,

so unendlich weit von -em Boden ter Wirklichkeit entfernt! Nur einige Monate die S t a a t s k u n st des Proletariats" in voller Tätigkeit, und wir sind sicher, daß sich in kürzester Frist noch zehmal zahlreichere und schärfere Differenzen Herausstellen würden, als sie in demtiefen und furchtbaren Ernst der un­mittelbaren Probleme der Zeit" zum Ausdruck kommen, vorausgesetzt allerdings, daß der sozia. listischen Gesellschaft und Herrschaft eines nicht fehlt, was von jeher als das höchste Kleinod des Staaten- und des Völkerlebens gegolten hat: die nationale Ehre!

DerVorwärts" behauptet, lediolich der wahnwitzige wirtschaftliche Konkurrenzkampf der Staaten und der in den Staaten, herrschenden Klassen sei die Ursache der Kriege. Aber er kann es eben nur behaupten. Sind die Frei­heitskriege, ist der Krieg von 1870 ein Ergebnis des wirtschaftlichen Konkurrenzkampfes der in den Staaten herrschenden Klassen oder nicht vielmehr ein Gebot, eine nichtabzuweisende For­de ru ng der nationalen Ehre ge- wesen? Wenn einmal der gallische Uebermut dem proletarischen Staatsmann Bebel, oder wer sonst den deutschen Teil derVereinigung der Proletarier aller Länder" kommandieren mag, eine schwere Beleidigung an den Kopf wirft, wenn einmal der französische Sozialist so wenig zartfühlend ist wie der englische, der ganz unge­niert die aus dem letzten Bergarbeiterausstand abfallenden Vorteile in die Tasche steckte, wie will da eine von rein sozialistischen und kommunalisti- scheu Grundsätzen erfüllte Staatsleitung den na- tiirlichen Drang nach berechtigter Notwehr befrie­digen, der auch in dem deutschen Proletariat nicht aussterben wird, solange noch ein Funke natio­naler Ehre in ihm lebt! Mit derbloßen Kraft und Erhabenheit der sozialistischen Weltanschau­ung" dürfte es dann wahrhastig nicht getan sein!

Das sozialistische Regiment hat noch immer, wo es in größerem Umfange zur Geltung ge­langte, schnell und gründlich abgewirtschaftet; der n a t i 0 n a l e, S t a a t hat seine Lebens- und Entwicklungsfähigkeit hundertfältig bewährt, und wenn derVorwärts" großsprecherisch behauptet, die Volksreden eines Bebel und eines Jaurds, würden mehr bedeuten als alle Heeresrüstung und aller Schlachtenruhm, so unterschlägt das sozialistische Blatt die Tatsache, Laß das Schicksal der deutschen Nation wiederholt auf die Spitze des Schwertes gestellt war, daß nur durch kraft­volle Rüstungen und siegreiche Schlachten die Schmach dauernder Erniedrigung und das bittere Los kümmerlicher Lebenshaltung von dem deut- I schen Volke ferngehalten werden konnten.

Sozialdemokratische Staatskrmst.

! Am 9. Juli sollte der französische Sozialisten- sstihrer Jauräs in Berlin in einer Volksver- isammlung reden, veranlaßt durch Bebel und die BerlinerParteileitung, die eine großartige deutsch, französische Verbrüderung derGenossen" in Szene zu setzen gedachten. Leider ist der schöne Plan zu Wasser geworden, da Jaurds, um das als sicher in Aussicht stehende Redeverbot zu ver­meiden, auf einen durch den Reichskanzler ausge­übten Druck hin, von der Fahrt nach Berlin zurückgetreten ist. DerVorwärts" hatte bereits einige Tage vorher den Mund wieder einmal ge­waltig voll genommen und im Hinblick auf die -Friedensrede", die Jaurds hatten sollte, sich fol- genden Dithyrambus geleistet:

Die Zeit ist gekommen, da die internationale Politik der Sozialdemokratie mehr wie jemals zuvor, die Pflicht hat, unmittelbar ihren Einfluß 'auf die Entwickelung der Beziehungen der Völker zu nehmen. Ohne Soldaten, ohne kleinkalibrige Geschosse, ohne Kanonen und Panzerschiffe und auch ohne das Aufgebot prunkender Würden und Titel, will der Sozialismus durch die bloße Kraft mn& Erhabenheit seiner Weltanschauung, allein mit dm Waffen des Geistes, die Gemüter ge- Winnen und die Köpfe erziehen. Die Völker reden durch ihre Vertrauensmänner unmittelbar zueinander.

Die Staatskunst des Proletariats kennt keine anderen Mittel als die der Arbeit an der Ge­meinschaft aller Menschen, als die der Arbeit an der Gemeinschaft aller Mmschen, als die Soli­darität aller Kulturinteressen, und indem diese Universalstaatskunst des Sozialis- mus im festen und entschlossenen Klassenkampfe der Unterdrückten gegen die Unterdrücker sich durchsetzt, will sie mit der Be seift au na der natio­nalen Klassenherrschaft auch dem ewigen Kriegs­zustand der Völker untereinander ein Ende schaffen. . . .

Die Aussprache, die zwischm den Vertretern des französischen und des deutschen Proletariats , erfolgen wird, ein so bescheidener Anfang es ist, wird dennoch von der Höhe der Geschichte be- trachtet, mehr bedeuten als alle Heeresrüstungen und aller Schlachfenruhm."

Nur gemach! Was hier an großsprecherischer Ueberhebnng geleistet wird, es sind wohl im wesentlichen dieselben Gedanken, die Herr Bebel : der französischen sozialistischen Fraktion vorzu- tragen gedenkt ist ein beredtes Zeuanis dafür, :wie schnell und umfassend der auf den in­ternationalen Parteitagen be­triebene Verbrüderungsrummel i seine Wirkung getan hat. Bereits wähnen sich die sozialistischen Führer hüben und trüben in einer Machtstellung, die ihnen die absolute .äcrr- schäft über das Geschick und die Zukunft ihres Volkes verschafft. Nur schade, daß der kichne Flug . der Wünsche die sozialistischen Träumer so weit

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hingen, als gälte es einen Abschied auf ewig! Wie--

Hier stockte plötzlich Günthers Gedankengang.

Ein ernstes, stolzes, etwas herbes Mädchen- antlitz taucht vor feinem geistigen Auge auf. Und eine hohe, schlanke Gestalt im schlichten braunen Gewände, welche ihm die .Hand entgegenstreckt und halb feierlich, halb spöttisch sagt:

IfrnfdMii.

Eine deutsche Fachkritik der See­schlacht in der Korea st rasie.

, ist naturgemäß, daß man in unseren Ma- rmefreifen die furchtbare Niederlage der Russen in der Tsuschima-Sfraße nach allen Seifen zu er« gründen sucht. Die Taktik des Admirals Togo

Marburg

Sonntag, 9. Juli 1905

Noch jetzt fühlte der junge Mann den kräfti­gen Druck der schlanken Finger, hört er den über­legenen Ton der klaren, tiefen Mädchenstimme, sieht er den nruhigen Blick der großen grauen Augen--und etwas wie Unmut zielst durch

sein Herz ....

Wie Cousine Brunhilde ihn aber auch stets be­handelt! Mit welch fast beleidigender Ueberlegen- beif! Als ob er noch ein bummer Sfunge wäre! Und dabei ist er ein Jahr älter als sie schon vierundzwachig! . . .

Der Steward, welcher das Dessert herumreicht, stört Günther Horst in seinem G.dankengang. Wie mechanisch nimmt er eine Orange und ein haar Knackmandeln, läßt sie unberührt auf dem Teller liegen und entfernt sich mit kurzer 53er- beugung nach links und rechts ....

Niemand, wie Cousine Bnmhilde vermag es, seine Gedanken lange in Anspruch zu nehmen. Freilich sind diese Gedanken durchaus nicht ange­nehmer Natur.

Wenn ich mit Menschen- und mit .Engelszungen redete . . . . .

Roman von Erich Friesen.

< Fortsetzung.)

Schmunzelnd befrachtete der alte Horst seinen .Sohn, dessen blaue Augen strahlten vor Enthn- isiasmus und Jugendlust.

Na gut, mein Junge! Reise nach derewi- ^gen Stadt!" Wirst auch nicht ganz bereinfamt i~°rt sein. Professor Manfred Wallhoff lebt ja rin Rom."

Richtig! Professor Wallhoff! Mein lieber freund und Lehrer! Ja, Vater, ich gehe nach Rom. Hurrah!"

Ein kräftiger Händedruck die Sache toar abgemacht.

Noch fetzt klopfte Günther Horst's Herz schnel- ler m der Erinnerung an den Freudentaumel, in welchen ihn jene Unterredung versetzt hafte.

®r hätte auf jubeln, die ganze Welt umarmen Mögen . . .

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Fort, fort von den engen Horizonten der Hei- wsit- Von dem Kuh- und Düngergeruch der Wirtichartsgebäude! Von dem stets gleichmäßig wle em Uhrwerk sich abwickelnden täglichen Tage­werk! Hinaus in die weite, gewaltige Natur! Hinaus in die Welf des Schönen, Großen, Er- .Ebenen! Wo die Brust sich weifet! Wo' die Seele sich auffchwingf! Wo die edelste Kunst ihre Psorten aiistut und den Besuch« in einen Taumel öes Entzückens versetzt! . . .

Und dann der Abschied von zu Hause. . . .

Wie das, gute Mütterchen ihn immer wieder Herz drückte?, Wie der Vater ihm fest in die Augen sah und seine Hand lange bewegt in der Ww Ilse und Trudi, seine blonden.

Leb' wohl, Günther! Ich freue mich, daß Du fortgehst. Denn Deine Seele schläft noch; sie bedarf der Erweckung. Sieh andere Verhältnisse, andere Sitten, andere Menschen! Und vor allem: verliebe Dich! In wen, tut vorläufig nichts zur Sache. Aber verliebe Dich! Tüchtig, leiden­schaftlich, bis über die Oh "en! ' Dann Deine Seele aufwachen . . . . , Leb' wohl, Günther!"

Ausland.

Belgien, lieber dieneuenBefestigungS- Anlagen in Antwerpen, ihren Zweck und ihre voraussichtliche Wirkung gelangt der Be- «tatter der parlamentarischen Kommission, t der Prüfung der Vorlage beauftragt ist, zu folgendem Urteil:Antwerpen kann nicht sei­nen kommerziellen Interessen und Zielen allein Überlassen bleiben. Es muß vielmehr die Auf« gäbe, die wichttgste Festung des Landes zu sein, weiter im Auge behalten und gegebenenfalls in der Lage fein, unserer Feldarmee als Operations- basis und Verpflegungsstützpunkt. der Regierung und dem Nationalvermögen als Zuflucht zu die­nen solange, bis Stärkere, als wir st ', bis unsere Freunde, die gleichfalls auch an der Erhaltung Belgiens interessiert sind, uns zu Hilfe kommen. Unter dem militärischen Gesichtspunkt be­trachtet, hat das Projekt den dreifachen Vorzug, das Defenstvsvstem Antwerpens zu vereinsamen, dem ersten Seehafen des Landes die nötige Frei- heft zu kommerzieller und maritimer Entwicklung zu geben und die Stadt mit ihrem Reichtum und ihren hervorragenden Kunstschätzen gegen ein Bombardement sicher zu stellen." ftrizüglich der neuen Kai- und Bassinbauten, die in Verbindung mit den fortisikatorischen Arbeiten zur Durch­führung gelangen sollen, sagt der Beriet:Das Projekts nimmt Ladestraßen von bedeutender Länge in Aussicht, die auch von tiefgehenden Schiffen jederzeit gefahrlos besucht werden kön­nen; es sieht Schleusen und Wasserwerke . n olcher Größe und Ausdehnung vor, daß nicht nur »en Bedürfnissen der Gegenwart vollauf genügt, ondern für eine lange Zukunft hinreichend borge- orgt ist, kurz, es garantiert dem ersten Seehafen »es Landes die Vorbedingungen einer bequemer« und unbegrenzten Entfaltung seiner wirtschaft­lichen Fähigkeiten." Die Kosten der gepla..ten

findet selbstverständlich insofern eine Krittk, als sie nur ein Eingreifen getrennter selbständiger Verbände von verschiedenen Richtungen her auf dem Kampfplatz zeigt. Togo redet auch immer von den ihm unterstellten Flottenteil, nie von der Flotte. Die Vereinigung der Feuerwirkung auf den Gegner hat Togo nicht durch einheilliche Führung der geschlossenen Liniz erstrebt, sondern er ließ die Geschwader von getrennten Anfangs- stellungen aus die Vereinigung auf dem Kampf­platz selbst suchen. Es erfordert solches Der- fahren erfahrene und einheitlich durchgeschulk Unterführer, die in dem Willen ihres obersten Führers, trotz räumlicher Trennung, voll auf- gehen. Die Vorteile sind, wenn das gleichzeittg« Erscheinen ans dem Kampfplatz gesichert ist, ge- wiß groß, indem die Biegsamkeit der eigenen Aufstellung, eine weit größere Ausnutzung der takttschen Lage gestattet, als dies der einheillich geführten Linie möglich ist. Die Ungleichartig, kett der russischen Schiffe führte zu der verderb­lichen Teilung der Geschwader, deren Entstehung man eigentlich aufdie Flucht nach vorwärts" zurückführen kann. Selbst im Kampfs schwebte ihnen nicht das Verderben des Feindes vor, son- dern das Durchbrechen nach Wladiwostok. Vize­admiral von Maltzahn kommt in seiner so außer­ordentlich lehrreichen Auseinandersetzung, in der vom Nachrichtenbureau des ReichsmarineamtS redigiertenMarins-Rundschau" besonders auf den Artilleriekampf zu sprechen. Er sagt:lieber- rascht kann man darüber sein, daß hier Panzer­schiffe nur durch Granatfeuer auf weite Entfer. nungen zum Sinken gebracht worden sind. Den Grund hierfür möchte ich aber weniger in Schä­den des russischen Schiffsmaterials suchen, als in den besonderen Verhältnissen, unter dienen gefochten wurde. Unter den durch Arttlleriefeuer versenkten Schiffen befinden sich sowohl solche mit durchgehendem Seitenpanzer, wie solche, bei denen die Schiss senden nur durch ein. Panzerdeck ge­schützt waren. Beide Typen aber sind gleich ver­letzlich, wenn im Seegänge ungeschützte ünter- wasserteile freikommen. Den Japanern hätte dasselbe passieren können, wenn die Russen besser geschossen hätten. Man sieht aber auch, daß Ge- fechtsverhättnisse wie diese die Besttebungen b?$ Schiffstorpedos, sich zu einer Fernwaffe auszu­bilden, erschweren werden. Einfügen möchte ich hier, daß ich an eine Beteiligung von Untersee­booten ober Minen irgend welcher Art an diesem Erfolge nicht glaube. Daß der Artilleriekampf solche Wirkungen erzielt und zugleich die Anwen­dung von Torpedobooten vorbereitete, hat es auch ziiwege gebracht-, daß auf die Anwendung der eigentlichen Nahwaffen Schiffstorpedo und Ramme verzichtet werden konnte." lieber die Torpedoboote selbst bei diesem Kampfe sagt Vizeadmiral v. Maltzahn:Wir werden an un­seren Ansichten über den Wert der Torpedoboote nichts zu ändern haben. Sie können die Schlacht- schiffe, durch deren Vorhandensein sie überhaupt erst Existenzberechtigung gewinnen, nicht ersetzen und sie bekommen erst Wert durch das Zusammen- wirken mit ihnen." I

schaut in die weite Unendlichkeit deS Meeres, Und setzt öffnen sich die Lider. Ein Paar durchbebt ein eigenes Gefühl sein Herz. I nachtdunUe, unergründliche, märchenhafte Augen

Deine Seele schläft noch. Verliebe dich I blicken traumverloren in die Ferne, um dann die tüchtig, leidenschaftlich, bis über die Ohren! I wie gebannt dastehende hohe Jünglingsgestalt Dann wird deine Seele aufwachen k waren I flüchtig zu streifen und sich sofort wieder zu das nicht Brunhildes Worte?" murmelte er nach- I schließen, während die feinen, über der zierlichen deutlich.Brunhilde ist klug sehr klug mur- I geraden Nase zusammengewachsenen Brauen sich melt er nachdenklich.Brunhilde ist klug I wie schmerzhaft verziehen.

sehr klug .... Wenn sie Recht hätte viel- IDolores, liebe Dolores!" ruft eine eilig leicht--" I herantrippelnde ältere Dame erschrocken auf

Er wendet sich und beginnt langsam das Deck Französisch, indem sie sich über die stille Mädchen- entlang zu spazieren. I gestalt beugt.Geht es Ihnen schlechter? Goll

Es ist fast leer. Die Herren schlürfen zumeist ^Stummes^Kovfsckiütt'ln nfa Antwort Di» kleinen auffallend

»aSmähÄSn n den falten sich. Die Augen bleiben geschlossen.

Das Mädchen scheint zu schlafen.

hintiGA Aufs tiefste ergriffen, schreitet Günther lang-

Fmgern eine Bewegung macht, als wolle er eine I ° fmnf- ® e traurig! W e

lästige Fliege verscheuchen.Ich mag nicht mehr Un'Mr <rpS meQr

an Cousine Brunhilde und ihre alberne Bevor- ÄLn ift

SSÄÄ1**"* *** SÄsSWÄÄSn L angenehmes Mädchen, so lieblichen Zwillinasschwestern, ist Cousine Brun-

Wie angewurzelt bleibt er plötzlich stehen. Mit I Hilde samt ihrer lästigen Bevormundung.

einer Art starrer Bewunderung blickt er nach I Dunkle Märchenaugen, eine schwarze Locken« einem Korbsofa, welches abseits von den übrigen I fülle, ein lieblicher bleicher Mund, zwei krampf- Stühlen, im Schutze eines aufgespannten Segels I haft verschlungene Hände dies zauberhafte iuches, ftebt. , I Ensemble tanzt beständig vor den Blicken d?8

Eingehüllt in eine Masse Decken und Tücher, I jungen Mannes.

ruht dort eine regungslose Gestalt. Der Kopf I Wer mag die Fremde fein? Wo ist sie an mit der blauschwarzen Lockenfülle ist ein wenig I Bord gekommen? In Southampton oder bereits hintenüber geneigt. Ein rührendes Lächeln um- I in Bremen? Welcher Nattonalität gehört sie an?, spielt die bleichen, halbgeöffneten Lippen. Die I Wohin reift sie?

Lider sind geschlossen; die langen, gebogenen I All' diese Fragen stürmen durch GüniherS dunklen Wimpern werfen tiefe Schatten auf das I Hirn. Er möchte den Deck-Steward um AuS- schmale Gesicht, das mit feiner bräunttchchlasfen I hin ft bitten; aber eine unüberwindliche Scheu Farbe, und der unendlich anmutigen Rundung I hält ihn davon zurück.

des Kinnes einen wundersamen Eindruck aus den I (Fortsetzung folgt.)