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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

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Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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Vierteljährlicher Bezugspreis: bet oct Expcti.ion 2 Mk., bet allen Postämtern 2,25 Mk. <c$cl. Bestellgeld).

Jnserttonsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclcnuen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Mittwoch. 14. Juni 1905.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, UmverfitätS-Buchdruckerei 40.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Neueste Telegramme.

Berlin, 10. Juni. DerReichsanz." ver­öffentlicht daS Gesetz, betreffend Aenderungen des Gerichtsverfaffungsgesetzes vom 5. Juni. Durch dieses Gesetz wird bekanntlich die Zu­ständigkeit der Schöffengerichte erweitert und eine Entlastung der Strafsenate des Reichsgerichts herbeigeführt.

Weinheim, 9. Juni. Der W. 8. 0. (Ver­band der Corps der technischen Hochschulen) der hier tagte, faßte zur Frage der akademischen Freiheit einstimmig folgende Resolution: Der Weinheimer Senioren - Konvent steht fest und einmütig auf dem Boden der in Eisenach und Weimar gefaßten Beschlüße des Verbandes deutscher Hochschulen und hält es für seine Pflicht, für, die Wahrung studentischer Interessen und für die tatkräftige Unterstützung der be­drängten Studentenschaften nach Kräften einzu­treten.

Petersburg, 10. Juni. Das durch aus- ländische Zeitungen verbreitete, russischen Zei­tungen entnommene Gerücht, Graf Lamsdorff werde seinen Posten als Minister des Aeußern verlassen, ist völlig unbegründet.

Petersburg, 12. Juni. Wie derRe- gtcrungsbote" meldet, wird der Ministerrat in einigen Tagen die Beratung der Wahlordnung für die Volksvertretung beenden und zur Einzel- beratung des Prospektes Bulygins übergehen.

Petersburg, 10. Juni. General Lenewitsch telegraphiert dem Kaiser unter dem 9. Juni: 5Set den Armeen sind keine Veränderungen vorgekommen. Unsere Abteilungen auf der flinken Flanke ruckten bis zur Linie Dagusiatan- Schimiaozcn-Tonangou-Jnlanzai-Wanhogou vor, wo sie auf Widerstand des Feindes stießen. In dem Feuergefecht mit den Japanern fiel Oberst­leutnant Schulschitenko.

Konstantiuopel, 10. Juni. Der deutsche Geschäftsträger Freiherr von Bodman überreichte gestern dem Sultan im Auftrage des Kaisers Wilhelm ein Prachtexemplar der von namhaften deutschen Orientalisten gesammelten und neu herausgegebenen Gedichte des Sultans Selim L (151220). Das kostbare Werk ist in der Reichsdruckerei hergestellt und eine glänzende Leistung der deutschen Buchdrucker- und Buch­binderkunst.

London, 12. Juni. Das Reutersche Bureau meldet aus Fez: Der deutsche Gesandte Graf Tattenbach wurde am 7. Juni von dem Sultan in längerer Privataudienz empfangen.

Frieds in Sicht?

, An den verschiedenen Meldungen der letzten Tage, daß Präsident Roosevelt bestrebt sei, durch feine Vermittlung eine Grundlage für die An­bahnung von Friedensverhandlungen zwischen Rußland und Japan zu schaffen, war trotz der

89 verboten.),

Schatten der Vergangenheit.

Roman von B. Coronh.

i (Fr>"tsehung.l

p.»Ist mir gar nicht eingefallen!"

Die letzten Worte, welche er vor Deiner An- ckunft an mich richtete, lauteten:Wir müssen uns -ganz verstehen und offen aussprechen. Diese Not- Iweudigkeit sehe ich jetzt ein."

iMag schon sein, daß er so was dergleichen -äußerte. Es kommt nur darauf an, was Du dor­ther zu ihm sagtest."

Nichts, waS ich meiner Ansicht nach hätte verschweigen müssen."

-Deiner Ansicht nach na jal Wer der- ;6ürgt Dir aber, daß diele die richtige gewesen ist?"

"Ich hatte keinen Grund, daran zu zweifeln. T-er Assessor schien mir dankbar zu sein und sich meiner warmen Zuneigung zu freuen. Er küßte stnir mehrmals die Sand und seine Augen sahen ,rnich mit inniger Zärtlichkeit an. Er bat mich Much wiederholt, noch länger zu bleiben. Das hast -Du doch selbst gehört oder nicht?"

Ja, das habe ich allerdings gehört!"

11nb was geschah weiter?"

Je nun, was sollte geschehen? Nach Deinen Andeutungen mußte ich glauben, die ganze Ge­schichte sei in bester Ordnung."

llnd da sielst Du mit der Türe ins Haus? Nicht wahr?"

Keineswegs! Walters baten mich, am Abend- krot teil zu nehmen. Ich nahm an. Verschiedene -Bekannte sanden sich ein. Ich faß neben dem Assessor und wartete natürlich beständig auf die mir Deinerseits so bestimmt in Aussicht gestellte

oft wiederholten Dementis etwas Wahres daran. Denn aus Washington kommt die ziemlich über­raschende Nachricht, daß Präsident Roosevelt, nachdem er vorher von Petersburg und Tokio die Zusicherung erhalten hatte, daß seine Vor­schläge keine Zurückweisung erfahren würden, am Donnerstag Nachmittag eine Note an die amerikanischen Vertreter in Petersburg und Tokio telegraphieren ließ, die durch den Bot­schafter von Lengerke-Meyer und den Gesandten Griscom der russischen bezw. der japanischen Regierung überreicht worden, ist. Die Note, die in Washingtoner diplomatischen Kreisen als erster entscheidender Schritt zum Frieden betrachtet wird, hat folgenden Wortlaut:

Ich halte die Zeit für gekommen, daß ich mich im Interesse der gesamten Menschheit bemühen muß, wenn möglich, den schrecklichen, beklagenswerten Kampf zu Ende zu bringen. . Die Vereinigten Staaten sind mit Japan und Rußland durch Bande der Freundschaft und gegenseitigen Wohlwollens verbunden und daher für beide interessiert. Der Fortschritt der Welt ist durch den Krieg zwischen zwei großen Völkern gehemmt. Ich bitte die russische und die japanische Regierung dringend, nicht nur um ihrer selbst willen, sondern im Interesse der ganzen zivilisierten Welt, in direkte Friedensverhandlungen einzutreten. Ich schlage vor, daß diese Friedensverhand­lungen direkt und ausschließlich zwischen den kriegführenden Ländern geführt werden, mit anderen Worten, daß russische und japanische Bevollmächtlgte ohne Vermittler zusammen- treten und sehen, ob es nicht möglich ist, daß die beiden Mächte Friedensbedingungen ein­gehen. Ich bitte die russische und die japanische Regierung ernstlich, jetzt einer solchen Zu­sammenkunft zuzustimmen, und ich bin bereit, alles zu tun, falls die beiden in Frage kommenden Mächte meine Dienste bei der Vereinbarung der Präliminarien, was Ort und Zeit betrifft, für nützlich halten, aber auch, wenn diese Präliminarien zwischen beiden Mächten direkt oder auf anderem Wege vereinbart werden, werde ich hocherfreut fein. Mein einziger Zweck ist, die Zusammenkunft zustande zu bringen, welche, wie die ganze zivilisierte Welt von Herzen wünscht, den Frieden herbeiführen möge.

Nach einem Telegramm des Bureau Reuter aus Washington hatte Roosevelt bei Verhand­lungen stets den deutschen Botschafter Speck von Sternburg hinter sich, der ihm des Kaisers Wilhelm absolute und herzliche Unterstützung zusicherte. Der Kaiser habe auch gleichzeitig auf den Zaren zugunsten des Friedens gewirkt. Der Kaiser habe durch den Großfürst Michael die dringendsten Vorstellungen an den Zaren geschickt. Roosevelt habe auch die herzlichste Unterstützung Frankreichs. Der Präsident hält vielleicht etwas allzu optimistisch nun»

Werbung um Deine Hand. Aber ich wartete ver­gebens!"

Seine Bescheidenheit und angeborene Zurück­haltung iverden ihn verhindert haben, zu sprechen. Du hättest Kurt zu Hilfe kommen müssen, Onkel."

Das geschah! Ich legte es ihm nahe, daß er meiner Einwilligung gewiß sein 'könne, wenn er Dich zur Frau begehren wolle."

Und Kurt?"

Hm, der gab sich erst Mühe, das Gespräch auf ein anderes Thema zu lenken. Als ich aber beharrte, sagte er ganz offen:Ihr Fräulein Nichte ist mir teuer wie eine Schwester, doch mehr als brüderliche Zuneigung fühle ich nicht für sie. Sie ist aber ein viel zu herrliches Wesen, als daß man ihr anmuten dürfte, mit etwas halbem vor­lieb zu nehmen. Sie kann volle Hingebung, kann ein ganzes Herz verlangen. Ihr das zu geben, bin ich nicht imstande."

Susanne war aufgesprungen und starrte den Gutspächter mit wildem, fast feindseligen Aus­druck an.

Das sagte er er wies mich also zurück?"

Ja, wenn man das Kind beim rechten Na­men nennen will"

Er wies mich zurück! Und Du Du gabst ihm Gelegenhest, es zu tun!"

Auf Deine Veranlassung hin."

..Du hättest doch erst sorgfältig sondieren müssen, aber nicht so plump zu Werke gehen sollen!"

«Ra, sei so gut, und mache mir auch noch Vor­wurfe!" brauste der Gutspächter auf.Das muß ich mir denn doch verbitten. Schiebe Deine eige­nen Dummheiten nicht an bereu Leuten in die Schube!"

verschmerze und vergeffe ich nie, nie, n:e! rief sie, ohne auf seinen Einwand zu achten«

mehr den Frieden bereits für gesichert. Wie dieAffociated Preß" aus Newhork meldet, hätten Rußland und Japan die Anregungen des Präsidenten Roosevelt zur Eröffnung direkter Friedensunterhandlungen angenommen. Eine Konferenz von Bevollmäch­tigten beider Länder werde sobald als möglich zusammentreten.

London, 10. Juni. Eine dem Reutersche« Bureau heute aus Tokio zugegangene Depesche bestätigt, daß die japanische Regierung bereit ist, der Anregung des Präsidenten Roosevelt Folge zu leisten und Bevollmächtigte zu er­nennen, die mit den russischen Bevollmächtigten in Unterhandlungen treten sollen.

London, 10. Juni. DaS Reutersche Bureau meldet aus Washington, es werde dort als wahrscheinlich angesehen, daß Washing­ton, das den Einflüflen von außen her weniger zugänglich sei als Paris, zum Ort der Friedensverhandlungen der Bevoll­mächtigten Rußlands und Japans auserwählt werde. Nach Mitteilungen aus Diplomaten­kreisen werde wahrscheinlich Baron v. Rosen, der frühere russische Gesandte in Tokio, zum Vertreter Rußlands bei den bevorstehenden Ver­handlungen ernannt werden.

DenCentral News" aus Tokio zufolge, stimmte Japan zu, Friedensunterhändler er­nennen zu wollen, falls Rußland darum ersucht. In einer Depesche desGlobe" aus Newhork wird noch betont, daß Japan bei der Diskussion der Friedensbedingungen keine Macht oder Gruppe von Mächten zwischen sich und Ruß­land treten lassen werde.

Washington, 11. Juni. Die Antworten Rutz- lands und Japans auf die Note des Präsidenten Rvosevelt, betreffend Friedeusverhandlimgen, sind gestern Abend hier etnaectanaen. Beide neh­men die Vorschläge des Präsidenten Roosevelt an und beide sprechen dem Präsidenten ihren Dank dafür au?-, daß er feine guten Dienste angeboten hat. Der Wortlaut der SLsckvorten ist nicht der- öffentlicht. Dem $enten*wt nach hat Frankreich von Anfang an die Besircchungen Roosevelts un­terstützt und durch seinen Einguß aus seinen Ver- bündeteu dahin gewirkt, bsfi dieser Roosevelts Vorschlag annebme.

Dem LondonerEvenina Standard" wird ans Washington telegraphiert: die Verhandlungen diirften bereits in Tokio begonnen haben. Japan habe wahrscheinlich schon von einem auswärtigen Diplomaten, der ermächtigt ist. Rußland zu ver- treten, Anträge erhalten. Sobald seine Aufgabe beendet sei, würden Rußland und Japan in direk­tem Verkehr stehen, womit der Krieg tatsächlich beendigt sein würde. Demselben Blatt wird aus Tokio telegraphiert, die Luft fei voller Friedens­gerüchts: dis amtlichen Kreise bewahrten Still- schweigen, doch erwarte man beute Abend die Ankündigung wichtiger Neuiakeiten. Der all­gemeine Eindruck sei, daß ein entscheidender Schritt zum Abschluß des Friedens getan worden Nm re.

Verschmäht, zurückgewiesen! Und wegen der dort im Schlosse! Vergiften möchte ich ihn und sie! Und ging's mir gleich selbst ans Leben! Jetzt lacht er wohl gar über mich lackt! Und sie lackte vielleie"s mit ihm! Wie ich sie hasse, alle beide i, wie ich sie hasse!"

Na, na, na! Mach'? balbwege! Da trink mo.I, damit Du Dich abkühlst."

Heller reichte ihr ei.r Glas Wasser im nächsten Augenblick lag es zerschellt, auf dem Fußboden, so heftig hatte Susanne feine Hand weggestoßen. Ihre kleinen Füße stampften den Boom, ihre Finger zerrten an dem rotbraunen Haar, daß es ihr wirr um das verstörte Gesicht hing, über dessen farbloseWangen jetzt Tränen rannen, welche ihr der heiße Zorn erpreßte.

Ick räche mich aber! Ich räche mich! Ich räche mich!" wiederholte sie unaufhörlich. _

Schwatze nickt so albernes Zeug, sonst ver­liere ich auch die Geduld!" brummte Heller.

Du hast mich lächerlich gemacht!"

Donnerwetter noch mal, jetzt krieg' ich's satt, mich für meinen guten Willen und meine Nachgiebigkeit noch abkanzeln zu lassen! Still bist Du, und zwar sofort!"

Nein! Was heute geschehen fit, brennt mich wie ein Schandmal! Das ist wie ein häßlicher Schmutzfleck und der muß abgewaschen werden mit Tränen!"

Deine Heulerei ändert nichts mehr an der fatalen Geschichte."

Und ich wiederhole: der Fleck muß abge­waschen werden mit bitteren, heißen Tranen!"

Na, bann weine meinetwegen so lange, bis Dn's satt kriegst."

Nicht von meinen Tränen spreche ich!, An­dere sollen weinen! Die Baronesse, soll's!"

Der Gutspächter klopfte mit seine» harten, knochigen Fingerspitzen auf ihre Stirn.

Tokio, 11. Juni. Die Antwort Japans an Roosevelt lautet: Da die kaiserliche Regierung sowohl im Interesse der ganzen Welt als auch Japans die Wiederherstellung des Briedens mit Rußland auf Grund von Bedinaunaen. die seine Dauer durchaus gewährleisten, wünfcht, wird sie, dem Vorschläge des Präsidenten Roosevelt folgend Bevollmächtigte ernennen, welche mit den russi­schen Bevollmächtigten an einem Ort und zu einer Zeit, die beiden Teilen genebm und gelegen sind, Zusammentreffen sollen, um die Friedens­bedingungen direkt und ausschließlich zwischen den kriegführenden Mächten zu verbandeln und abzuschließen.

London, 12. Juni. Wie derStandard" ans Washington erfährt, wird ein sechswöchiger Waf­fenstillstand zwischen Rußland und Japans ver­einbart werden, welcher als fdiou stillschweigend in Kraft getreten betrachtet wird.

Die Auflösung der schwedisch- norwemschen Union.

Christiavia, 10. Juni. Die Einberufung deS schwedischen Reichstages zu einer antzerordent- lichen Session kommt hier nicht überraschend. Set- tende Kreise sehen darin keine Drohung mit der Absicht, die Union wiederherzustellen, im Gegen- teil, man hofft hier allgemein, daß Könrg Oskar einem Mitglied seines Hauses erlauben werde, die norwegische Krone anzunehmen

Der schwedische Minister des Aeußeren bat sämtlichen Konsuln, welche früher ftir Schweden und Norwegen gemeinschaftlich waren, etn Rund­schreiben zugestellt, in dem er ihnen verbietet, irgend welche Anordnung von der norwegische» Regierung entgegenzunehmen, j a diese von schwe­discher Seite nicht anerkannt sei. DasMorgen- bladet" fügt hinzu, daß die Antwort hierauf von Seiten der Konsuln gewiß die sein , werde, daß .alle norwegischen Beamten augenblicklich ihre» Absckied aus dem Dienste verlangen werden, lvel- cher also jetzt für ausschließlich schwedisck erklärt wird. .

Wie derFrankftirter Zeitung" aus Stock­holm gesckrieben wird, erklären unbefangeire Be­urteiler die Erregung in S chw e b e n Jet in den letzten Tagen gewachsen. Sckwede» fühle sich in feiner nationalen Ehre gekränkt durch den schroffen ^-uck. toäbrenb eine gütliche Tren­nung bei der Verhandlung von Parlament z« Parlament möglich gewesen fei. Gleichwohl glaubt niemand an einen Versuch, Gewalt an'nwendeii« Schweden werbe fick darauf beschränken, , bent Staatsstreich die Anerkennung zu verweigern, was für Norwegen soviel internationale Sckw'i^, rigkeiten zur Folge haben werde, laß es bald gezwungen fei, auf,'korrekte Weise die Trennung zu verlangen. Die Stimmiina ist derzeit itt Schweden selbst geoen bi2 Union.

Deutsches Reich.

Berlin, 13. Juni.

Ihre Majestäten derKaiscr und die Kaiserin sowie die Prinzen des Königlichen Hauses wohnten vorgestern Samstag 10 Uhr der feierlichen Grundstein- legung zum Neubau der Kaiser - Wilhelm - Akademie

Sag mal, bei Dir ist'Z hier oben wohl nicht

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Behalte Deine Späße für Dich!" zischte Su­sanne.

Herr Gott, mir ist wahrhaftig gar nrchk spaßhaft zu mute. Wenn man Dick' amchauch könnte einem die Lust zum Lacken für immer vergehen. Sei doch klug, Mädel! Nimm befl Battenberg! Der hat Geld und ein schönes Gut.

Willst Du?" ,

Nein!" ,

Was den Stuvp anbelangt ba will ich

nicht! Verstanden?" , ,

Fiele mir cmck gar nickt ein,, ihn zu wählen.

Und alle anderen heiratsfähige: jungen! Männer, die auf Dich reflektierten, sind schon ab- gewiesen. Du möchtest also unbedingt eine alt« Jungfer werben?"

Das ist meine Sache!"

Meine aewissermaßen auch, wenn, Dn nichts dagegen hast. Ich Babe fckon für Dich gesorgt, und Weber Mühe noch Kosten gescheut, als Du

noch ganz klein warst."

Aha, ba wären wir ja toieber auf bem be­wußten Punkt angclangt, Du hast viel Gelb für mich ausgegeben! Dagegen konnte ich nntürlid) als Kind nickts macken. Jetzt bin ich erwachsen unb kann mich, wenn es darauf ankommt, allem erhalten. Ick bin gern bereit, die Schuld, voll anzuerkennen und nach unb nach zu tilgen."

Wenn einer verrückt wird, so wird ers erst im Kopf!" schrie .Heller seins Nickte an. ,MS zu Deiner Volljährigkeit fehlen noch zwei Jahre.^ Ich bin nicht nur Dein Onkel, sondern auch Dem Vormund. Du bleibst mithin auf Waldorfl Verstanden?"

Ich dachte, Du wolltet mir den Stuhl bot die Türe stellen."

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