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Neueste Telegramme.

! Berlin, 8. Juni. Me das .B. T.E hött, beschäftigt sich die Regierung mit der Frage eines in Berlin zu errichtenden Menzel-MuseumS so intensiv, daß voraussichtlich schon dem nächsten Landtags eine Vorlage für das bereits ausge­arbeitete Projekt in der ungefähren Höhe von einer Million Mark zugehen wird. Man denkt an eine Angliederung an die Nationalgalerie.

Rom, -8. Juni. Die Konferenz zur Be­gründung eines Internationalen Landwirtschaft­lichen Instituts hielt gestern nachmittag um 4 Uhr eine Plenarsitzung ab, in der durch die Unterzeichnug des Schlußaktes die Arbeiten be­endigt wurden.

Brüssel, 7. Juni. Der Senat nahm den deutsch-belgischen Handelsvertrag mit 48 ©tim« wen bei 29 Stimmenthaltungen an.

. Petersburg, 7. Juni. Nach Berichten von Teilnehmern der Seeschlacht hat in der ganzen Flotte niemand die Pläne Roschestwenskis ge- rannt. Da der Admiral ziemlich nach Beginn des Kampfes verwundet wurde, ging alles Weitere auf russicher Seite ohne Leitung durch Signale vor sich. Die Japaner sind jetzt mit der gesamten Flotte nach Süden gegangen.

London, 8. Juni. Ein baldiger Friedens­schluß liegt nach einer neuen Petersburger Mel­dung nicht mehr außerhalb des Bereiches der politischen Wahrscheinlichkeit, da Graf Lamsdorff, nicht unbeeinflußt von den Anschauungen aus­wärtiger Regierungen, sich beim Zaren darum bemühe. Allerdings habe er nur Aussicht auf Erfolg, falls er in den allernächsten Tagen da­mit durchdringe.

London, 8. Juni. DasReutersche Bureau" meldet aus Petersburg, in Verfolg der Berat­ung des Ministerkomites in Zarskoje Sselo wurden gestern nachmittag an die russischen Botschafter in Washington und Paris In­struktionen des Inhalts telegraphiert, daß Ruß­land die Friedensbedingungen Japans zu er­fahren wünsche.

Konstantinopel, 7. Juni. Der türkische Ministerrat hat vorbehaltlich der Genehmigung von Seiten des Sultans den Bau der neuen großen Brücke über das Goldene Horn einem französischen Konsortium zugesichert. Die Her­stellung der Brücke soll drei Millionen Francs kosten.

Die Auflösung der schwedisch- norwegischen Union.

Aus Christiania wurde gestern Nachmittag folgender schwerwiegender Beschluß des nor­wegischen Storthings telegraphiert, den wir be­reits in kurzem Auszuge unseren Lesern noch mitteilen konnten:

Da sämtliche Mitglieder des Staatsrates ihre Aemter niedergelegt haben und da der

'Nachdruck verboten.)^

Schatten der Vergangenheit.

Roman von B. C o r o n ij.

(Fortsetzung.)

«.Damit erhebst Du einen Vorwurf. dessen Be- rechtigung sich allerdings nicht anfechten läßt. Nur eines sollte mir Deine Verzeihung sichern, Lisbeth. Muß ich es erst nennen? Meine Liebe ; meine heiße, unbezwinglickie Liebe zu Diri Sieh ich wollte Dir längst alles gestehen und dennoch fand ich nicht den Mut, zu sprechen. In dem unschuldsvoll vertrauenden Blick Deiner braunen Augen sah ich meinen Himmel uird wurde immer wieder zum Feigling, so gebieterisch niic auch mein Rechtsgefühl befahl:Frevle nicht an dem Vertraue dieser reinen Mädchenseele."

Jetzt weißt Du alles. In Deiner: Händen liegt die Zukunft der Grafen von Clairville."

Du hast unrecht an mir gehandelt," erwiderte Liesbeth nach längerer Pause mit ihrer weichen Stimme, in welcher jetzt mühsam verhaüene Trä- neu zu zittern schienen.Ich glaube, in meinem Herzen ick etwas zerrissen und kann nie wieder heil und gut werden: aber ich verzeihe Dir und will Dir nicht im Wege stehen. Lebewohl!"

Ohne Victoria, welche von dem Stamme eines uralten Baumes halb verborgen wurde, zu be­merken, schlüpfte sie aus der Laube und eilte in den Garten.

Langsam wandte sich die Baronesse dem Heim- weg zu.

Da ertönten plötzlich eilige Schritte hinter ihr. Henry hatte Fräulein von Dunois gesehen, trat heran und begrüßte sie mit den Worten: .

Guten Dag, Kousine! Hat Dich der herr­liche Morgen auch schon so früh in Freie gelockt?

König sich außer Stande erklärt hat, dem Lande eine neue Regierung zu verschaffen, und da die konstitutionelle Macht des Königs somit außer Wirksamkeit getreten ist, ermächtigt der Storthing heute die Mitglieder des abgetretenen StaatSratS, bis auf weiteres als norwegische Regierung die dem König zustehende Macht auszuüben in lieberem« stimmung mit der Verfaffung Norwegens und den geltenden Gesetzen mit den Aenderungen die dadurch notwendig werden, daß die Vereinigung mit Schweden unter einem König als Folge davon aufgelöst ist, und daß der König aufge­hört hat, als norwegischer König zu fungieren.

Staatsminister Michelsen nahm namens der Regierung die ehrenvolle, aber schwierige Auf­gabe an, die ihm daS Storthing übertragen hat. Weiter wurde gegen 5 Stimmen der Sozialisten eine Adresse an den König angenommen, in der Mitteilung über die getroffenen Veranstaltungen und über die Veranlassung dazu gegeben wird. Es wurde hervorgehoben, daß seitens des ©tot- things und der Nation keine Mißstimmung gegen den König persönlich, gegen seine Dynastie oder das schwedische Volk bestehe. Das Stor- thing ersucht den König um seine Mitwirkung dazu, daß ein jüngerer Prinz vom Hause Berna­dotte den Thron Norwegens besteigen kann. Die vom Storthing angenommene, an König Oskar gerichtete Adresse hat folgenden Wortlaut:

Majestät I Da sämtliche Mitglieder des ©taatsrats heute im Storthing ihre Aemter niedergelegt haben und da Ew. Majestät im Protokoll vom 27. Mai offiziell erklärt haben, daß Ew. Majestät sich nicht imstande sehen» dem Lande eine neue Regierung zu verschaffen, ist die konstitutionelle .Königsmacht in Norwegen somit außer Wirksamkeit getreten. Es ist daher Pflicht für das Storthing als Ver­treter des norwegischen Volkes gewesen, un­verzüglich die Mitglieder deS abgetretenen ©taatsrats zu ermächtigen, als norwegischen Regierung bis auf weiteres die dem Könige zustehende Macht auszuüben, in lieber« einstimmung mit der Verfassung des König­reichs Norwegen und den geltenden Gesetzen mit Aenderungen, die dadurch notwendig werden, daß die Vereinigung mit Schweden, welche einen gemeinsamen König voraussetzt, als Folge davon aufgelöst ist und daß der König aufgehört hat, als nor­wegischer König zu fungieren. Der Gang der Entwicklung, der mächtiger gewesen ist, als der Wunsch und der Wille eines einzelnen, hat zu diesem Resultat geführt. Die 1814 ein- gangene Union ist bereits von der ersten Stunde an ihrem Wesen und Inhalt nach von beiden Völkern verschieden aufgefaßt worden.

Der König sandte gestern von Stockholm folgendes Telegramm an den Staatsminister Michelsen nach Christiania:Ich habe die Mit-

Sein Blicks ruhte forschend auf ihr. Offen­bar legte er sich die Frage vor, ob ihr Weg sie erst jetzt hier vorüber führte oder ob sie sein Ge­spräch mit Liesbeth gehört.

Ich befinde mich auf dem Rückweg von mei­ner Morgenpromenade/' entgegnete Victoria kühl.Wie kamst Du aber aus dem Schloßpark? Ich besitze den Schlüssel zur Gartentür. Du hast wohl den Pförtner gerufen?"

Nein," erwiderte er mit verlegenem Lachen. Ich habe niemanden gestört, sondern kurzen Prozeß geniacht, indem ich über das Gitter stieg."

Pflegtest Du das öfters zu tun?"

,Je nun, wenn ich gerade Lust verspürte, mir den ersten flfischen Lusthauch um die Sttrne wehen zu lassen"

Verspürtest Du sie häufig?"

Möchtest Du mich etwa veranlassen, eine Beichte abzulegen?"

Nein, für mich ist nur das mir freiwillig geschenkte Vertrauen von Wert. Hast Du mir jetzt, wo wir allein sind, nichts zu sagen, Vetter?"

Ihre Augen schienen aus dem Grunde seiner Seele lesen zu wollen. Und dieser Blick führte Clairville, der ihm eine ganz andere, als die tat­sächliche Bedeutung beimaß, irre.

Wohl habe ich Dir viel zu sagen so viel, daß es sich kaum in Watte fassen läßt," entgeg­nete er, die Stimme zum leidenschaftlich beweg­ten Flüsterton dämpfend.Darf ich sprechen? Darf ich es endlich? Victoria, ich habe ja längst voller Sehnsucht der Stunde gehartt, wo Du nur gestatten würdest mein Schweigen zu brechen, vit sie jetzt gekommen?" Dabei wollte er den Arm um ihren schlanken Leib legen.

Aber die Baronesse befreite sich mit rascher Bewegung und unterbrach ihn eisig kalt:

teilung deS StaatSrateS empfangen und lege bestimmtesten Protest gegen die Handlungsweise der Regierung ein."

Die Union zwischen den beiden nordischen Reichen datiert seit dem 4. November 1814, nachdem das vorher mit Dänemark vereinigt gewesene Norwegen von diesem im Kieler Frieden an Schweden abgetreten worden war. Nor­wegen wehrte sich jedoch mit bewaffneter Hand gegen eine Einverleibung in Schweden, wurde aber von Schweden besiegt. Trotzdem wurde dann eine Realunion zwischen beiden Reichen geschlossen, die Norwegen die staatliche Gleich­berechtigung und volle innere Selbständigkeit zusicherte. Gemeinsam waren die auswärtigen Angelegenheiten, dementsprechend auch das Kon­sulatswesen, das von Schweden versehen wurde. Der Wunsch Norwegens, eigene norwegische Konsulate errichten zu dürfen, führte zu jahr­zehntelangen Streitigkeiten, die jetzt den offenen Konflikt als Ende haben.

Der König stützte sich bei der Verweigerung der vom Storthing beschlossenen Errichtung ge­trennter norwegischer Konsulate auf die Ver- faffungsbesiimmimgen, daß ein Gesetz erst dann gegen den Willen des Monarchen in Kraft treten kann, wenn es von drei verschiedenen neugewühlten Stotthings angenommen worden ist. Die norwegischen StaatSräte lehnten es ab, den dahin ergangenen Beschluß des Königs gegenzuzeichnen und reichten ihre Entlassung ein, die aber hinwiederum vom Könige nicht angenommen wurde. Die störrische Rechthaberei demokratischer Prinzipienreiter, als welche die Mehrzahl der Norweger zu betrachten ist, will also jetzt den Konflikt auf die Spitze treiben und es zum offenen Bruch mit dem verbündeten Schweden kommen lassen. Natürlich hat auch die Sozialdemokratie ihre Hand dabei im Spiele gehabt. So schreibt der norwegischeSozial­demokraten" :

Im konstitutionellen Königtum ist des Königs Nacktheit daß der König nicht von seinem Rat gedeckt wird gleichbedeutend mit Staatsumwälzung. Und als der nächste Ab­schnitt dieser Situation tritt die Frage der Ablösung der Königsmacht durch eine republi­kanische Regierungsform mit voller aktueller Schwere hervor. Aber das wird keine besonders große Begebenheit sein. Nicht auf diesem Ge­biet werden die größten und bedeutungsvollsten Kämpfe geführt. Und doch begrüßen wir die Ablösung der Königsmacht durch eine republi­kanische Regierungsform als ein Stück der Zeit, die vor uns liegt. So unbedeutend die Sache auch ist, so müssen wir doch einmal dieses mittelalterlichen Rudiments, das Königstum heißt, ledig werden. Und gestützt auf die un­eingeschränkte Souveränität des Volkes wird diese Ablösung so ruhig und natürlich verlaufen, wie wenn man ein altes, zerschlissenes Kleidungs­stück wechselt. Das ist des Volkes und seine Pflicht."

Ich verstehe Difi! nicht. Reden wir von an­dere,: Dingen."

Wie Du befiehlst," erwiderte er gereizt, wußte aber schon im nächsten Moment seine Miß. sfimmung zu verbergen. Dictottas seltsames We­sen toar ihm ja nichts neues mehr. Die edelste Rose ist eben von den schärfsten Dornen um­geben. Wer jene brechen will, darf sich vor die­sen nicht scheuen. Aber sein Vater hatte recht, ein längeres Zögern könnte verhängnisvoll werden. Und da die Wünsche beider Familien sich begeg­neten, Elisabeth aber schweigen würde, so mußte und sollte die Entscheidung noch an diesem Tage herbeigeführt werden.

Das geschah auch, doch sie fiel für Clairville ungünstig aus. Trotzdem ihr Vater und ihre Großmutter nichts gegen die längst geplante Ver- bindung einwandten, lehnte Victoria ab. *

Ueberlege Dir die Sache," sagte der Baron, dessen Stirne sich, furchte und dessen Antlitz einen unzufriedenen Ausdruck annahm.Ich lasse Dir Zeit bis morgegn."

,Ich bin schon jetzt vollständig im klaren mit mir. Meine Antwort"

Darf nicht voreilig gegeben werden. Du sollst erst alles reiflich erwägen. Der Kolonel ist mein intimer Freund. Ich würde mich freuen, ihm eng verwandt zu werden. Die Familie ge­hört zu Brüssels vornehmstem Adel. Also bitte, jetzt keine weitere Erwiderung! Morgen um zehn Uhr vormittags erwarte ich Dich."

Die Baronesse verneigte sich schweigend und verließ das Zimmer.

Der alte Graf von Clairville hatte später noch eine längere und lebhaftere Unterhaltung mit dem Freiherrn.

Am nächsten Morgen zur festgesetzten Stunde trat Fräulein von Dunois in das Zimmer ihres

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

Jt» 134

Vierteljährlicher Bezugspreis, titt ot: Erxchition 2 Wk, brr allen Postämtern 2,25 Mk. kejci. Bestellgeld).

Insertion s gebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Ncclamcn: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Freitag, 9. Juni 1905.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag- Joh. Slug. Koch, UmversttäkS-Buchbruckerei

Marburg, Markt 21, Telephon 55.

40. Jahrg.

Einstweilen ist es nun doch noch nicht so­weit, und aus dem gestrigen Beschluß de» Stotthings geht hervor, daß man an der Monarchie unter einem schwedischen Prinzen festhalten will. Auch in Schweden ist das Königtum noch keinmittelalterliches Rudiment", sondern eine Macht, die im Ernstfälle die rabiat gewordenen Norweger zur Vernunft zu bringen wohl im Stande wäre. Zu einem Waffengange wird es nun hoffentlich nicht kommen, wenngleich die norwegische Presse eine ernste Sprache redet und die völlige Ein­mütigkeit des Volkes dokumentiert. So schreibt daSMorgenbladed" u. a.:

Ein König ohne Regierung könne höchsten» mit Soldaten regieren, denn als oberster' Kriegsherr ist der König alleinmächtig; aber dieser Ausweg ist dem Könige nicht zuzu« trauen und übrigens finden sich in Norwegen zu solchen Zwecken keine Soldaten! Welent- lich andere Aussichten dagegen hat diejenige Situation, die eine Regierung ohne einen König vorfindet, denn sie ist in der Ver­fassung Norwegens vorgesehen.

DerVerdenS Gang", gibt seiner Auf­fassung der Lage kurz folgenden Ausdruck:

Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Union f nur bestehen bleiben kann, wenn Norwegen die Unantastbarkeit seiner Verfaffung und Souveränität opfern will. Dieser Preis ist uns zu teuer wir werden ihn nie geben I Die Union muß darum aufgegeben werden, und wir erblickten darin die erste Vorbe­dingung zur nordischen Einigung.

Wie man in Schweden den überraschenden Schritt Norwegens aufsaßt, dafür liegen noch keine ausführlichen Meldungen vor. Einzelne Stockholmer Blätter sprechen von Revolution,, da die Union nicht einseitig, sondern nur mit Zustimmung Schwedens aufgelöst werden dürfe. Jedenfalls ist die Lage sehr ernst.s.

Die Hochzeitsfeierlichketten in Berlin.

Bei der Galatafel am Dienstag Abend nach vollzogener Trauung hielt Kaiser Wilhelm folgende herzlicheAnsp rache an das neu« vermählte Paar. j

Meine liebe Tochter Cäcilie! Gestatte mir. daß ich dich in meinem Hause und meinem Familienkreise zugleich im Namen meiner Gattin und meines ganzen Hauses von Herzen willkoms men heiße. Du bist bei uns eingezogen wie bi» Königin des Frühjahrs unter Rosen und Guir- landen «nd unter einem beispiellosen Jubel dej Volkes, wie ihn meine Residenz seit lange nich mehr erlebt hat. Ein Kranz erlauchter Gäste ha sich eingefunden, um dieses hohe Freudenfest mi uns zu feiern. Aber nicht nur die Anwesenden-' auch diejenigen, die leibet nicht mehr sind, sie sinH im Geiste heute bei uns, dein erlauchter Vatq und meine Eltern. Als einzige Repräsentanten der damaligen Zeit sehen wir noch hier mein$ erlauchte Tante und meinen Onkel von Baden«

Vaters und nahm den ihr angewiesener« Plaj ein.

Nun, mein Kiud, jetzt erwarte ich Deine woH überlegte Antwort!" sagte der Baron.

Ich kann Dir feine andere..geben, als bis welche Du gestern schon hättest, Papa. . Ich sühlj keine wärmere Zuneigung für Henry und kan- mich deshalb auch nicht entschließen, ihm nicinß Hand zu reichen."

Liebst Du etwa einen anderen?"

Sie schwieg.

Der Baron wiederholte seine Frage mit zu, nehmender Heftigkeit und sagte dann in barschem Tone:

Antworte!" , |

Nun ja," erklärte sie ruhig und gefaßt. Warum soll ich cs leugnen? Ich liebe einen anderen"

Wen?"

Verzeihe, wenn ich den Namen nicht nenne«*

Du hast vermutlich Urfadje, ihn zu ver­schweigen."

Gewiß."

Das beißt. Du bist Dir bewußt, daß Dein« Wahl meine Billigung nicht sinden würde?"

Das weiß ich." !

Und schämst Dich ihrer!"

jJRetn!"

Wie? Ich scheine Dich nicht richtig verstan­den zu haben!"

.So will ich denn mit klaren und 6eftinun* ten Worten erwidern:Ich schäme mich meinet, Wahl keineswegs, bin vielmehr stolz auf sie, werde jedoch niemals einen Schritt tun, de» Deine und Großmamas Zustimmung nicht fände." t

"(Fortsetzung folgt}