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Zur Vermählung des Kronprinzenpaares

Vierteljährlicher Bezugspreise btt bei Exp^itio« 2 Mk., bet alle« Postämtern 2,25 Mk. <e$cL Bestellgeld).

JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag, 6. Juni 1905.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Iah. Rüg. Koch, UmverMtS-Buchbruckerek 40. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon o5.

Am Samstag hat Herzogin Cäcilie von Mecklenburg - Schwerin, die künftige Kron­prinzessin des Deutschen Reiches und von Preußen an der Seite unseres Kronprinzen Friedrich Wilhelm ihren feierlichen Einzug in die Reichshanptstadt gehalten. Die freudigen Willkommengrüße, die da« festlich geschmückte Berlin und seine begeisterte Bevölkerung dem Kronprinzenpaare entboten haben, finden in allen deutschen Landen ein jubelndes Echo und .werden dem glücklichen Brautpaare ein Zeichen dafür sein, waS Deutschlands und Preußens Volk für sie empfindet und welch frohe Erwar» jungen und herzliche Wünsche ihnen allenthalben entgegengebracht werden. Die glänzende Reichs- !hauptstadt, auf die jetzt die Augen ganz Deutsch­lands gerichtet find, hat sich festlich und präch­tig, geschmückt zur Hochzeitsfeier, in buntem Reigen wechseln die glänzenden Feste, die unfern Kronprinzen und seine Braut in den neuen Lebensabschnitt der Ehe hinübergleiten sollen. Mit dem feierlichen Einzug in die Residenzstadt haben die Festlichkeiten ihren Anfang genommen, es folgte barn die zeremonielle Vollziehung der Ehepakten im Berliner Schlosse, an dem gestrigen Sonntag hat mit dem Kirchgang des Braut­paares die eigentliche dreitägige Hochzeitsseier begonnen, die morgen Dienstag mit der standes­amtlichen und kirchlichen Trauung zugleich ihren Höhepunkt und ihr Ende findet.

Mit besonderer und aufrichtiger Freude hat es das deutsche Volk begrüßt, daß die Wahl feines Kronprinzen auf eine Prinzessin au8 deutschem Stamme gefallen ist. Zum dritten male in der Geschichte des letzten Jahrhunderts ist es eine Tochter aus norddeutschem Fürstcn- hanse. König Friedrich Wilhelm III. hatte sich als jugendlicher Prinz die unvergeßliche Luise ans Mecklenbnrg^Strelitz geholt, unser jetziger Kaiser hat 1881 eine Prinzessin aus Schleswig- Holstein heimgeführt, und jetzt ist es wieder eine mecklenburgische Prinzessin, die unter brau­sendem Jubel ihren Einzug in das königliche Schloß gehalten hat. Möge der Einzug der jungen Herzogin von Mecklenburg-Schwerin in bas preußische Königshaus ein glückbringender fein! Den besten Wunsch, der von dem preußi­schen , und deutschen Volke der jugendlichen Fürstin entgegengebracht werden kann, sprechen wir dahin aus, daß e8 ihr vergönnt sein möge und angelegen, die erhabenen Traditionen ihrer mecklenburgischen Vorgängerin aus dem Throne «ufzunehmen und fortzusetzen und daß sie da8 Wirken der Prinzessin von Schleswig-Holstein, die als edle Fürstin, geschmückt mit allen Frauentugenden und geliebt vom ganzen Volke »n der Seite unseres verehrten Kaisers dem deutschen Volk voranleuchtet, stets vor Augen ! habe. Dann wird ihres Eingangs in das Hvhenzollcrnhaus, gleichwie einst zur Zeit der Königin Luise, als eines gesegneten in dankbarer Liebe allezeit gedacht werden!

®3 l Nach druck »erboten.),

Schatten der Vergangenheit.

Roman von B. Eorony.

f Fortsetzung.)

LieZchen war viel zu sehr Naturkind, um ihr iunerfte» Empfinden verschleiern zu können, und Victoria beobachtete sie, aufmerksam nicht etwa «us Eifersucht,' sondern weil sie zu ergründen wünschte, was das junge Mädchen so lebhaft be­wegte. Es kam ihr vor, als habe sie die Ver­pflichtung, das unerfahrene Mädchen zu schützen und zu behüten. E3 entging ihr auch nicht, daß Liesbeth einen verstohlenen, aber vielsagenden Blick mit Henry tauschte, daß sie unter einem kaum verständlich hingemurmeltem Vorwand auf- stand und sich zögernden Schrittes entfernte, und «daß Gras Elairville bald darauf die gleiche Rich­tung einschlug.

Die Baronesse sah zu Kurt hinüber. Dieser, ein vortrefflicher Violinspieler, wurde offenbar soeben gebeten, in das Musikzimmer zu treten, wie aus den Geberden des Hausherrn zu ent- nehmen war.

Aber Kurt Walter schien abzulehnen und als Victoria näher trat, hörte sie die Worte:Meine Schwester war heute den ganzen Tag über lei­dend. _ Sie bezwingt sich, weil sie die Eltern sticht ängstigen möchte, ich muß mich aber um bas arme Kind bekümmern."

Liesbeth fühlte nur das Bedürfnis, ein j wenig frische Luft zu schöpfen," äußerte Frau- | »ein von Dunois, die heran getreten war. Eine

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Alles, was bis jetzt über die im neunzehnten Lebensjahre stehende Kronprinzessin bekannt ge­worden ist. kann die Herzen der Deutschen nur in der Hoffnung bestärken, daß die Wahl unseres Kronprinzen eine vortreffliche war.

Im September 1904 war c3, als in Gelben­sande an der Ostseeküste, dem Sommeraufent­halte der mecklenburgischen Herrscherfamilie, sich die Herzen der beiden fanden. Die Braut wurde am 20. September 1886 als die zweite Tochter des im Jahre 1897 verstorbenen Großherzogs Friedrich Franz III. und seiner Gemahlin, der Großherzogin Anastasia Michajlowna, geb. Groß­fürstin von Rußland, geboren. Von allen, die sie kennen, wird sie als eine stattliche Er­scheinung geschildert von großer Lebhaftigkeit und natürlicher Anmut gepaart mit schlichter Einfachheit, gewinnender Herzensgüte und wahrer Frömmigkeit, und in ihrer engeren Heimat er­freut sie sich wegen ihres schlichten und echten weiblichen Wesens großer Beliebtheit. Dabei besitzt sie infolge ihrer vortrefflichen, echt deut­schen Erziehung eine vorzügliche allgemeine Bildung. Rege beteiligt sie sich an allerlei Liebeswerken im Dienste der Kranken und Not­leidenden. Kein Wunder, daß die Wahl unseres Kronprinzen ganz nach dem Herzen seines kaiserlichen Vaters war, wie au8 den herzlichen und begeisterten Worten hervorgeht, mit denen er in Altona die Verlobung seines Sohnes be­kannt gab.

Unser Kronprinz, der jetzt das dreiund- zwanzigste Lebensjahr vollendet hat, hat es be­reits in hohem Maße verstanden, sich die Herzen l~ ' ; ........'......S

innere Stimme sagte ihr, daß es gefährlich sein würde, Kurt jetzt den Spuren des Mädchens folgen zu lassen und daß sie ihn unter allen Um­ständen zurückhalten müsse.Ihr Schwesterchen denkt gar nicht daran, schon heim zu gehen, son­dern wird sich uns gleich wieder zugesellen. Ich schließe mich dem Herrn Kommerzienrat an mit der Bitte, uns den erbetenen Musikvortrag nicht zu verweigern."

Ja, ja, spiele doch nur!" rief Ernst Walter. Wie finden Sie es, daß er sich erst so lange zu­reden läßt, gnädigste Baronesse?"

Du hast Künstler von Beruf geladen, Onkel, neben die ein Dilettant sich nicht steUlen darf," erwiderte der junge Manu gequält und ungedul­dig, fortwährend nach der Tür blickewd, durch welche Lisbeth hinausgeschlüpft war und auf bereit Schwelle jetzt Henry von Elairville stand.

Etwas in dem strengen, forschenden Blick Kurt Walters ängsügte Victoria. Sie zwang sich daher, noch einmal die Bitte zu wieder­holen:Spielen Sie doch die Variationen, Herr Assessor!"

Verzeihen Sie, wenn ich Ihrem Befehl nicht gehorchen kamt. Wie mir der Onkel sagt, ist niemand zugegen, der die Klavierbegleitung übernehmen würde."

Ich bin gern dazu bereit," erklärte Fräu­lein von Dunois rasch.

Jetzt mußte er sich fügen, ihr die Hand reichen und sie auf das mit Lorbeer- und Orangen­bäumen geschmückte Podium führen.

Mit einer unbeschreiblichen Empfindung von Wonne und Beklommenheit schritt Victoria die

zu gewinnen. Seine natürliche Schlichtheit, fein bescheidenes und liebenswürdiges Auftreten haben stets alle für ihn eingenommen, die ihm näher getreten sind. Unzweifelhaft sind die Herzens- und Charaktereigenschaften der beiden hohen Brautleute dazu angetan, ihre Ehe zu einer glücklichen zu gestalten.

Und so geben auch wir am heutigen Tage bei der Vermählung unseres Kronprinzen mit der Herzogin Cäcilie dem aufrichtigen Wunsche Ausdruck, daß der Bund, der in Berlin unter glänzenden Feierlichkeiten in Anwesenheit zahl­reicher Fürstlichkeiten und Vertreter aus fremden Staaten geschloffen wird, ein glücklicher und glückbringender sein möge! Die Rosen, die Berlin dem einziehenden Brautpaare auf den Weg gestreut hat, sollen ein bedeutsames Zeichen sein für die ganze Lebensbahn des Kronprinzen­paares. Mögen ihm, da8 dereinst berufen ist, dem deutschen Volke voranzustehen, die Rosen der Liebe und des Vertrauens seines Volkes nie fehlen, das ist der beste Wunsch, der dem Kron­prinzenpaar mit auf den Weg gegeben werden kann an dem heutigen Tage, der erfreulicher Weise so schön das herzliche Einverständnis und treue Zusammenhalten von Herrscherhaus und Volk hervortreten ließ. Ein gnädiges Schicksal geleite das Hohe Brautpaar zu dem einst höchsten Berufe, Segen zu verbreiten , vom Throne herab, um den sich heute Millionen treuer Deutscher scharen mit dem Rufe

Heil dem Kronprinzenpaarek

teppichbelegten Stufen empor. Nun war sie gleichsam von allen anderen Anwesenden losge­löst. in unmittelbarer Nähe des Mannes, zu welchem ihr ganzes Denken sie hinzog, so sehr sie auch dagegen ankämpfte. Er stand dicht neben ihr, neigte sich über sie, ihr einige Stellen in dem aufgeschlagenen Klavierauszug zeigend, welche eine kurze Besprechung erforderten. Da wurde ihr unendlich wohl und weh zumute. Sie hätte den Zauber dieser kurzen Spanne Zeit festhalten und zu Ewigkeiten ausdehnen mögen und jubelte innerlich darüber, daß es ihr ge­lungen war, Kurts Widerstad zu besiegen und doch gesellte sich ein langes, ängstliches Gefühl zu dem freudigen, süßen Rausch. War es auch recht, ihn hier festzuhalten, während Liesbeth vielleicht des Schutzes bedurfte?

Die nächste Minute schien alle ihre Befürch­tungen zerstreuen zu wollen. Der junge Clair- Ville war soeben wieder eingetreten und zwar in Begleitung seines V-Aers.' Victorias Vermutung, er fei LiÄeth gefolgt und es bestehe ein ge­heimes Einverständnis zwischen beiden, mußte mithin eine irrige gewesen sein.

Sicheren Griffes schlug sie jetzt die einleiten, den Akkorde an. Kurts Violine sang förmlich unter seinen Händen. Man meinte bald eine schmerzlich und sehnsüchtig klagende bald eine stürmisch jubelnde Menschenstimme zu ver­nehmen. Victoria, von dem Feuer seines Spiels hingerissen, folgte allen seinen Intentionen. Der Klang beider Instrumente verschmolz zu be­wunderungswürdiger Einheit. In diesem leiden­schaftlichen, von Lust und Schmerz getragenen

Tie HoHzeitsstierlichkeiten ii Berlin.

Berlin prangt in festlichem Schmuck. Die Vorbc reitungcn zu einem würdigen Empfang deS Kron Prinzenpaares, die wochenlang Tausende in Arbeit gc halten haben, sind vollendet und haben die Straße: in einen Garten von Blumen und Grün, von Gchr- landen und Fahnen verwandelt. ,

Das Straßenbild '

gewährt einen prächtigen Anblick. Aus der großci Fülle sei nur Einzelnes hervorgehoben. Mit sahnen geschmückten Leitungsstangen durcheilen dieElektri scheu" die Straßen. An den Flanken flattern Fahnen schärpen in deutschen, preußischen und mecklenburgi scheu Farben. Rechts und links vom hohen Kutsck bock der Omnibusse sind die bekannten Fähnchen auf gesteckt. Die Privatfuhrwerke bleiben auch nicht zm rück; manch Rößlein ist rosengeschmückt, manche i Wagen fahnengeziert. Wen man durch die Stadt wandert, so kann man feststellen, daß überall, selbst in den abgelegensten Straßen, die Festesfreude im Häuserschmuck ihren Ausdruck gefunden hat, und sc es auch nur durch eine einfache Fahne, die aus dem Fenster eines Privathauses herausgesteckt ist, odc> durch einen Kranz mit ein paar Rosen. Die Quer- straßen der Friedrichsstraße zeigen ihren Haupt, schmuck im bunten Tuch; lange Fahnenreihen in der verschiedensten Farben geben eine hübsche Perspektive Das gilt für die Kronen-, Mohren-, Tauben-, Fran, zösische- und llchrenstraße in gleicher Weise. 88ii wüßten nicht ein Geschäftshaus zu nennen, das nich Festeskleid angelegt hätte. Viel bewundert wird bi< Dekoration des Hauses Trarbach in der Behrcnstraße Die hohen Pfeiler des Sandsteinbaues sind vollstän­dig in Fichtengrün gehüllt, nur die Skulpturen heben sich im grauen Tone heraus. Die breiten Fenster aber lasten persische Teppiche heraushängen; in dem Mittelfenster stehen im Lorbeerhain die Büsten des kronprinzlichen Paares und Kaiser Wilhelms I. Schultheiß an der Ecke Bchrenstraße verwendet reich­lich Fahnengruppen zum Schmuck des Hauses, das Nürnberger Reifbräu, Siechen, Pschorr in der Beh­renstraße stehen dem erstgenannten Restaurant in Bezug auf die Ausschmückung würdig zur Seite. Dal Hotel Kaiserhos, in dem jetzt so viele Fremde abge- stiegcn sind, hat seine Eingangspforte, die Breiten Säulen mit Blumen und Guirlandcn geschmückt. Noch seien einige hervorragende Einzelheiten im Schmuckbilde Berlins erwähnt. Von Ouantmeher und Eicke in der Wilhelmstraße zieht sich eine breite Doppelguirlande hinüber zum Kriegsministerium, von Rofen umkränzt, hängt in der Mitte das verschlun­gene W. C. herab. Hervorragend sind ferner am Askanischen Platz bas große HotelHabsburger Hof", dasAlliancehotel" in der Königgräverstrohe, Hospiz am Brandenburger Tor" in der Königgrätzer« straße in der Nähe des Tiergartens. Am Potsdamer Platz sind die großen Hotels: Palast-, Tiergarten- Hotel, Bellevue, Leipziger Hof ?c. überaus reich ge­ziert. Die Friedrichstraße, die traditionelle Parade­straße zeigt einen sehr reichen Schmuck. Hier und da fpannen sich Tcmnengewinde über die Straße. Vielfach sicht man das in einandergeschlungcne C und W. Sa tveit man die Friedrichstraße hino''blicken kann, weht und wallt es von Fahnen und Bannern. Der Glanz­punkt ist natürlich wie immer die Lindeneckc. Die Lcivzigerstraße tut sich ebenfalls wieder außerordent­lich hervor. Alle die bekannten großen Geschäfte wett­eifern in der Entfaltung von Farben und Schmuck- formcn aller erdenklichen Art. Hier hat sich alles "er«. einigt, um den alten Ruf der Leipzigerstraße als vor­nehmste Schmuckstraße zu bewähren. Mer heute stehen doch allen voran die Linden, wo ebenfalls die Privathäuser mit einer prächtigen Ausschmückung wetteifern. Es würde zu weit führen, neben bett

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Zusammenspiel ergossen sich zwei siedeheiß« Seelen ineinanber. Vergessen waren Lisbeth und Henry.

Als die letzten Töne des Musikstückes ttt einem schmerzlichsiüßen Moll-Akkord verrauscht waren und stürmischer Beifall den Saal durch­brauste, zog Kurt Walter die Hand der Baronesse dankend an die Lippen. Aber diesen schlanken Fingern schien ein magnetisches Fluidum zu ent­strömen. Dem jungen Mann war es, als ' "nne er die schmale, weiße Hand nie wieder loslassen und ihr sanfter, inniger Druck sagte ihm so viel fo viel daß er eine entzückende, finnbetörende Offenbarung zu empfangen gL.ubte.

Dort steht Dein Rivale," flüsterte Graf Clair- ville seinem Sohn zu.Bist Du denn mit Blindheit geschlagen, daß Du das nicht selbst siebst?"

Was Dir eirfällt, Papa!" spottete Henry. Mir einem bürgerlichen Assessor getraue ich mich schon nach in die Schranken zu treten.,,

"Unterschätze nur Deinen Gegner nicht! Un8 vor allem begehe keine Torheiten.. Du hast wich­tigeres zu tun, als hinter einem niedlichen Mädchen herzulaufen. Ein wahres Glück, daß ich Deine Absicht rechtzeitig bemerkte und Dich verhinderte, sie auszuführen. Was hätte di«; Baronesse denken sollen, wenn Du nicht untev den Zuhörern gewesen wärst?" «

Gott, Papa, es gibt Dinge, die auch erledigt werden müssen.* f

' "(Fortsetzung folgt.)' s