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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: JUnstrirtes Sonntagsblatt.
Erscheint wöchentlich siebe» mal.
Druck Md Verlag- Joh. «ug. Koch, UmverfiMEichdmckerek
Marburg, Mar» 21. — Telephon 55.
Marburg
Donnerstag, 18. Mai 1905
vierteljährlicher Bezugspreis, bet der Expchition 2 Mk., ü? 11ß ba allm Postämtern 2,25 Mk. <ejci. Bestellgeld).
11V JnsertlvnSgebührr die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
Zweites Blatt
519 Akens, Med., Wettergasse 18
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91 lCl’/8 100’/,
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Verantwortlich für die Redaktion: j
vr. DoerkeS-Bopparv in Marburg, j
Bloemcr, Herrn.. Montabaur, Pharm, Renth. 2f
Sckwik, Paul. Delbert, Pharm., Ketzerb. 43
Knappe, With.. Osnabrück, Med., Prlgrimst. 8
Kalber 1. Dual 51-53 Pfa. 2. Qual. 46-48 Pf», Schweine 1. Qual. 53'/, $f(U 2. Qual. 52 vL Geschäft inHornvreh mittelmäßig UeberNand mäßig, in Klernvreh gut. Markt geräumt. AuS Oesterreich standen 240 Ochsen und 2 Bullen jum Verkauf.
Ortleb, Walter, Pera, Med., Barfüsterstr. 16 Linden,weig, Otto, Scheleyewo, Pharm., Haspel straste 12
101’/, 10 */» 97’/, IOC’/, 39 V, 67
Brrzeichuis
der für Las Sommersemester 1905 an hiesig« Universität neuimmatrikulierten resp. inskribiertetz Studierenden.
4°0 Wünsche, Martin, Görlitz, Iura, Schuhm 2
481 Jungfer, Ernst. Tellendorf, Jura, Grün 46
432 Bohelrrr, Herrn.. Dskov, Jura, Schulstr. 12
483 Euker, Ernst. Marburg, Jura, Elisabethstr. 9
484 Petry. Will». Braunfels, Jura, Weidenh. 2
485 Geb, Ndenherm, Jura, Frankfurterstr. 58
486 v. b Recken. 31, Lennep, Jura, Barfüherstr. 48
487 Scheffer, Esten, Jura, Friedrichsplah 1
488 Vermehren Kurt, Lübeck, Jura, Jägerstr. 3
489 Baldeim, Lucas, Pforzheim, Jura, Wilhelmstr. 4
490 Hansen, Jakob, Cambcrg, Jura, Wörthstr. 13
491 Trimborn, Josef, Wiesbaden, Jura, Wörthstr. 19
492 Wans are, Waldemar Zabaze, Jura, Marbach«» weg 32
493 Pommer, Carl, Liusello, Bergt., Barfüherstr. 48
494 Grabe, Bolstedt. Jura, Grün 54
Eine >lasche wirklich guten «uv gehaltvolle« Notwriues kann wohl kaum um einen geringeren Preis wie Mk. 1.— geliefert werden, ba’nr b-kommt man aber auch in der Marke Perla d'ltalia der Deutsch > Jtal Wein-Import-Gele llfchatt Gg. Kinen u. Co., G m b. H. Frankfurt a. M^ ein Siöffchen, welches in jeder Beziehung befriedigt. Dies der Grund, weshalb dieser Wein eine so weite Verbreitung in allen Kreisen gesunden hat. Original» stillung der Gcsellschast 4 Mk. 1 — per Flasche in den durch Plakate kenntlichen befferen Kolonialwaren-, Delikatessen» und Drogenhandlungen.
Hessen-Nassau und Nachbargebiete.
Hofgeismar, 16. Mar. Der 71jährige Fuhr- mann Winzenburg aus Schachten hatte das Unglück, rückwärts von feinem Wagensitz zu stürzen, wodurch er sich eine schwere Rückgratsverletzung zuzog. Er mußte dem Landkrankenhaus zugeführt toerden, woselbst er heute infolge der Verletzungen verstarb.
Melsuugen, 16. Mai. An einem Neubau brach plötzlich das Gerüst zusammen, gerade als die Maurer es betreten batten. Die Leute stürz- ten in die Tiefe; zum Teil erlitten sie schwere Verletzungen^.
Felsberg, 16. Mai. Der Vorarbeiter Langer- mann von einer ZiegÄei dahier brannte am Sonnabend mit dem Wochenlohn der Arbeiter durch. Bis jetzt war er noch nicht zu ermitteln.
Wiesbaden, 16. Mai. Der 19 Jahre alte Schreibergehilfe Karl Ebert auS Mainz rannte gestern bei einer Radtour auf der Platte- Chaussee im hiesigen Stadtwald infolge des ab- schüssigen Terrains gegen einen Baum und zog fi,r» eine Gehirnerschütterung zu. Auf dem Transport nach dem Krankenhaus ist er gestorben.
Weidenau, 16. Mai. Seit einiger Zeit wurden in verschiedenen größeren Städten West- und Norddeutschlands, wie Düsseldorf, Köln, Kiel,- Hamburg, Hannover, Dresden falsche Hundertmarkscheine in Umlauf gesetzt, ohne daß man den Falschmünzern auf die Spur kommen konnte. Jetzt ist nun, wie die „Sieg. Ztg." meldet. Licht in die Sache gekommen. Ein junger Mensch aus Eiserfeld, namens Schmeck, ist in Dresden verhaftet worden und hat nun ein Geständnis über seine Mitschuldig, n abgelegt. Hiernach befand sich die Werkstätte der Falschmünzer in Weidenau. Die Hundertmarksckieine sollen von dem hier woh- nenden Lithographen Rott hergestellt und von Völkel und Schmeck aus Eiserfeld verbreitet worden sein.
Laasphe, 16. Mai. Am Sonntag Nachmittag weilte das gesamte Oberiägerkorps des Mar- burger Jägerbataillons mit seinen Damen in Stärke von über 100 Personen und in Begleitung der Bataillonskapelle in unserem Städtchen.
Gilsbach, 16. Mai. Am Samstag Abend, 'kurz na b angefahrener Schicht, verunglückte der 25 Jahre alte Bergmann Adolf Oerter von hier auf Grube Bantenberg durch herabfastendes Gestein derart, daß der Tod sofort eintrat.
(Sieg. Zeitung)
Aus dem Kreise Wittgenstein, 16. Mai. 20 Veteranen aus dem hiesigen Kreise haben wie- derum die Veteran en beihilfe erhalten.
Eisenach, 16. Mai. Der Kaiser besucht am 21. Mai die Wartburg.
4°/o Ungarische Goldrente . .
3*V’/o Schweden von 1886 . .
8 */.»/. . . 1880. .
4°/o Griechischs Goldrente . •
3e/o Portugiesische Staats-Anl. lll
3°/o 9. Staatsbahn-Prior.
Buchbinderei u. Einrahmung v. Bildern
♦♦ Barfüsserstrasse 21 ♦♦
J. Schulz.
19 6,
1908 1011/,
. 90’/.
101’/* 90'/, 100 ’/*
die verdienen die Atlfmer'ksamkeit auswärtiger Kreise, nantentlich der Großstädter, auf sich zu lenken, sollt- ein Verkehrs- und Verschönerungsverein vorhanden sein, vorzugsweise aber in solchen, deren Umgebung sich durch besondere landschaftliche Schönheit und herrliche Waldungen auszeichnet. Auf diesem Gebiete hat sich bereits eine schätzenswerte Litteratur gebildet, die derjenigen an die Hand geht, welche sich über eine zweckmäßige und aussichtsvolle, den besonderen Verhältnissen des einzelnen Ortes und Platzes augepaßte Entfaltung ihrer Tätigkeit, unterrichten und Klarheit verschaffen wollen.
Die in Frage kommenden Orte unseres Ober- Hessens — und das sind die meisten — sollten es sich immer mehr wie bisher angelegen sein lassen, in der behandelten Frage recht rege und nachhaltig zu fein, dieser wichtigen Sache besondere Aufmerksamkeit zu widmen, Beobachtungen zu machen und Erfahrungen zu sammeln, jedenfalls aber mit der Gründung geeigneter Vereine (Verkehrs- und Verschönerungsvereine) — wo solche noch nicht bestehen — ungesimmt vorzugehen. Der Erfolg wird bei sachgemäßer und reger Tätigkeit sicher nicht ausbleiben. Gar mancher Ort im deutschen Vaterlande verdankt der wohlverstandenen Pflege dieser Bestrebung seinen Wohlstand und seine ganze Bedeutung.
Sie Voraussetzungen dazu sind» was schöne Berge und Wälder, malerische Flußtäler, freundliche Städtchen und Dörfer und andere Na ur- schönheiten anlangt, auch in unserem Oberhessen ganz bestimmt vorhanden, und freundlich i nd entgegenkommend können ja die Bewohner unseres Oberhessens gewiß auch sein.
Wohl haben auch weitere Reisen, entweder nach den nordischen Meeresküsten mit ihrer Körper und Geist erfrischenden Seeluft, oder in südlicher Richtung, nach den majestätischen Bergen und Berariesen der deutschen, österreichischen rnb schweizerischen Alpen, mit ihrem ewigen Schnee und den grünen Matten, ihre großen Reize; dennoch aber wird ein großer Teil und wohl der größte, der wirklich einer Erholung bedürftigen städtischen Bevölkerung das Gesuchte '.nd Gewünschte in nicht zu weiter Ferne, sondern in unserem so schönen hessischen Berg- und Hügel- laude gerne suchen und vollauf finden.
Bekanntlich werden die größeren und besonders die großen Städte in immer rascherem Tempo größer und volksreicher und das ®ebürf- nis der großstädtischen Bevölkerung zu einem wenn auch nur meh»wöchentlichen Landcmfenthalt im Sommer wird immer allgemeiner und verbreiteter. Es wird dies jetzt als ein gesundheitliches Bedürfnis völlig anerkannt. Diese Bewegung hat also noch eine größere Zukunft.
Mögen diese wohlgemeinten Anregungen die verdiente Beachtung finden und sich eine rege Tätigkeit sich auch auf dem Gebiete bemerkbar machen.
Ausland.
Spanien. Von gutunterrichteter Seite will die „D. W/ erfahren haben, daß ebenso wie zur Vorbereitung der deutsch-amerikanischen, so auch zur Vorbereitung von deut sch- spanisch en Handelsvertragsverhandlungen Erhebungen in den Kreisen der am Handel mit Spanien interessierten Industriellen und Kaufleute angestellt werden. Im allgemeinen kann man sich darauf gefaßt machen, daß auch bei den Unterhandlungen mit Spanien gewisse Schwierigkeiten zu überwinden sind-, denn es verlautet, daß die Vertreter der auf- blühenden spanischen Industrie darauf dringen, daß die spanischen Einfuhrzölle für Maschinen und andere Fertig - Artikel wesentlich erhöht werden. Besonders in den baskischen Provinzen, in Asturien und Katalonien hat sich eine derartige Bewegung entwickelt, da sich dort die industriellen Unternehmungen eines gewissen Wachstums erfreuen. Wenn auch die spanische Regierung vermutlich den Forderungen der Industriellen nur innerhalb gewisser Grenzen nachkommen wird, so bedeutet doch eine Erhöhung der Zölle für unsere Industrie, speziell für die Maschinenbranche, eine neue Erschwernis der Ausfuhr, da sie bei den bisherigen Handels- vertrögen nichts weniger als gut abgeschnitten hat. Angeblich sollen die spanischen Jndustrie- kreise eine Erhöhung der Einfuhrzölle bis zu 40 und selbst 50 Proz. verlangen, waS allerdings wohl kaum Aussicht hat, von der Re- gierung gutgeheißen zu werden. Auch die Zahlung der Zölle in Gold bildet eine For» derung der Industriellen. Letzteres würde gleichfalls einem wesentlichen Zollausschlag gleich» kommen. _ Da e§ sich bei der Einfuhr spanischer Erzeugnisse nach Deutschland nicht um die gebundenen Mindestzölle von Getreide handelt, so sind wir vielleicht in der Lage, durch Ermäßigung der Sätze unseres Tarifs auch die spanischen Forderungen wesentlich berrbLudrücken-
•‘/l°/o
«Mo
W/o
Bayern ■
Casseler Stadt-Anleihe . . . .
Marburger Stadt-Anleihe 1903 .
Landes-Cred -Sassen-Obligationen
Priester, Max. Berlin, Math., Hoistadt 18
Kirckboff, Will»., Cassel, Med., Wörthstr. 6
518 Zurnbusch, Med, Ritterstr. 3
501
502
503
504
505
506
507
513 Schrcmer, Bruno, Drohebergen, Chem., Krumm, bogenwea
4"/o Buderus'sche Eisenwerke r. 103 4e/o Eisenbahn-Rentenb-Oblig. . Braunschweiger 20 Thlr.-Lose ....
4°/0 Franks. Hhp.-Dank-Psbr. unk. b. 1913 103*/* gi o/ S 19 . 4 977/e
4°'o Olein. Hhp.-Bank-Pfandbr. IX . . 10 */, 3*/i°/o Mein. Hyp.'Bank-Psvbr unk. b.1907 97*/, 4°/o Üreuß. Psandbrieib. XXIIunt 6.1912 10.*/* 3*/,»/* . , E. 24 1907 97'/,
4°], Rhein. Hyp.-Bank-Psdbr. unk. 6. 1913 — 4°/, Hamburger Hypothekenbank 1913 .103 /,
495 Stegmann, Carl. Norden, Pbarm, Grün 1
496 Strehl, Marburg, Jura, Universitätsstr. 35’
497 Briem, Johannes, Boenzeu, Jura, Wetterg. 19
498 Bolle, Erich. Treptow. Pbarm., Steinweg 31
499 Frbr. v. Hörnsheim, Gesch., Biegenstr. 34
500 Bernhagen, Fritz, Pyritz, Jura, Steinwea 18 v Bismarck, Hasso Hannover, Jura, Renthof Schlüter, W„ Arnswalde, Jura, Barfüherstr. 2 Angustin, I, Stiegsdorf, Jura, . 2
Schimmer Bremen, Jura, Echulstr. 12 Koevchen, W-, Berlin, Med., Frankfurterstr. 2 Kock, Emil, Wanne, Med^ Rotergr. 2 Baer, Julins, Halberstadt, Med. u. Rat., Schuhmarkt 2
511 Schild, Rudolf, Münster. Med., Lahnstr. 5
512 Baumann. Otto, Cottbus, Chem., Krummbogen«
>veg 1
Baruch Strauß, Bankgeschäft
Telephon 29. — Telegr. - Adr.: .Bankstrauß'. Reichsbank»Giro - Conto.
101«/. 99'/, 99'j, 1C<'/,
;?/j°/o Deutsche Staatsanleihe unk rückz
°l 0
■ */a°/o Preußische Consols . .
Zur Hebung des Fremdenverkehrs in Oberhessen.
-a- Dieses Thema kann gerade in unserem engeren Heimatlande, in unserem Oberhessen, nickt genug behandelt und zur sorgfältigen Beachtung empfohlen werden. Spielt doch, dec Fremdenverkehr eine sehr wichtige Rolle mit, in -er Hebung und Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse ganzer Landstriche, wie der Ge- samtbevölkerung. Fast überall ist man daher bestrebt, und mit Recht, den Fremdenverkehr zu heben und zu beleben, und namentlich die S3e- wohner größerer Städte auf schön und anmutig gelegene und zur sommerlichen Erholung und Erfrischung besonders geeignete Orte aufmerksam zu machen und ihnen die Vorzüge in Wort : nd Bild vorzuführen. So haben es wohl auch be- PeitÄ verschiedene Städtchen und Ortschaften unseres trauten Oberhessen verstanden und es sich tongelegen sein lassen, einige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und erfreuen sich während der Sommermonate, insbesondere während der Zeit der großen Sommerferien eines ansehnlichen Fremdenvesuches. Namentlich mag hier unter unter anderen auf das schön und ruhig gelegene Städtchen Rauschenberg im Kreise Kirchhain hin- gewiesen Iverden, welches besonders zur Zeit dec Sommerfereien, bereits feit Jahren von einer immer größer werdenden Anzahl Sommerfrisch, ler gern ausgesucht wird. Vorzugsweise sind es Famflien aus Frankfurt a. M. und dessen engere Umgebung, welche sich auf alljährlich mehrere Wochen in dem stillen, weitab von allem Getriebe siegenden Städtchen Rauschenberg nisderlassen, um durch einen längeren Landaufenthalt in der ruhigen und schönen Umgebung dieses Ortes ch zu erholen und neue Kräfte und frische Lust für die folgende Beruftstätigkeit zu sammeln. Dieser Erfolg Rauschenbergs ist, neben der sehr geeigneten Lage und Umgebung dieses Städtchens wohl nicht zum geringsten Teil den Bemühungen eines die Hebung des Fremdenverkehrs erstrebenden Vereins in Rauschenberg Ztlzuschreiben. Welche wirtschaftliche Vorteile aber aus dem mehrwöchentlichen Aufenthalt zahlreicher Familien aus mittleren und größeren Städten einem kleinen Landsrädtchen oder anderen Orten er- wachsen, das braucht wohl nicht weiter auseinander gesetzt zu werden. Jedenfalls ist es !;ar und selbstverständlich, daß jede, eine Sommerfrische aufsuchende Familie, ein ansehnliches Stück Geld in dem Orte verbraucht, was natürlich wehr oder weniger allen Einwohnern zugute kommt. Hierbei mag zur Nacheiferung für viele andere geeignete Orte unseres schönen und immer noch so recht ländlichen Oberhessen, ganz besonders darauf hingewiesen werden, daß sich unsere so recht im Herzen Deutschlands gelegene Gegend, reich an Bergen und Wasser, durchzogen von schönen Flüssen, Bächen und Tälern mit fruchtbaren Gefilden, prächtigen und ausgedehnten Waldungen, fern von allen großindustriellen Anlagen und Betrieben, so ganz besonders für die notwendige Erholung und Erfrischung von Städtern unb namentlich Großstädtern eignet. Unsere Gegend ist ja auch reich, sehr reich, an Naturschönheiten und anderem Sehenswertem, wenn diese auch noch nicht so weltbekannt sind, wie die anderen Gegenden; sie weist hochinteressante Denkmlfler. Schlösser und Burgen, wie auch bedeutende Ruinen von solchen auf. nur haben diese Schönheiten bisher noch vielfach oder faft ganz „im Verborgenen geblüht". Sie rechtfertigen aber in vollem Maße und aus guten Gründen ein immer lebhafteres Eintreten in den Wettbewerb, um die Aufmerksamkeit der Frem- denwelt und namentlich der während der Sommermonate an schönen und ruhigen Orten Erholung und Erfrischung suchenden städtischen Bevölkerung mehr und mehr auf sich zu lenken.
Wenn nun auch in den letzten Jahren in unserer engeren Heimat wohl hier und da etwas, oder etwas mehr geschehen ist, um einzelnen Orten und schönen Punkten die Aufmerksamkeit der größeren auswärtigen .Kreise zuzuwenden, so find dies doch noch immer verhältnismäßig geringe ■ ■— wenn auch sehr erfreuliche — Anfänge, . doch ist in dieser Richtung durchaus nicht t.us- reichend'gearbeitet worden. Es ist noch gar sehr Viet Gelegenheit geboten zu Nutz und Frommen unserer schönen oberhefsiscken Orte und Täler in der Föderung des Fremdenverkehrs tätig zu ,ein und zwar nach verschiedenen Richtungen hin. Solche Bestrebungen werden, wie die Erfahrung ^reichlich lehrt, reckt sehr belohnt. Am zweck- ,mäßigsten geschieht das durch Privatvereinigun- .{jen,. sogenannte Verkehrs- und Verschönerungs- .Vereine, die zwar hier und da schon bestehen, aber kei weitem noch nicht an allen Orten, welche dnrck ihre Lage, Umgebung oder sonstige Wichtigkeit i*rfolgreiche Aussicht für den Fremdenverkehr und für Sommerfrischler bieten. An allen solchen.
MarltbmlPt.
Frankfurt, 15. Mai (® e i r e i e m a r f t; Am heutigen Wockenmarkt war Landweizen knopu offeriert und höher. Landroagen eb-nsalls schwach angeboten und weiter steigend Ausländische Brot- fruchte in effekt. Ware gut gefragt u. bei kl. Beständen höher bezahlt. Gerste gelchcisisws. Hofer in fester Tendenz. Mais gut erfragt und im Preise gebessert. Es notieren je nach Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mark 18,35—18,60, kurhelsiicher Mk. 18,35—18 60 norddeutscher Mk. 00,00-00,00 russischer Mark 18,00—19,00, Redwinter M-r! 00,00-00,00, Kansas Mark 00,00-00,00, La Plato Mark 18,25—18,75, Donauweizen Mark 00.00—00,00, Roggen, hiesiger Mark 15,35—15,75, bayer. Mark 15,35—15,75, russischer M. CO 00—00,00, amerikanischer Mark 0'1,00—00,00, Gerste, hiesige Marl 00,00-CO 00 Pfälzer M. 00,00-00,00, fränkische M. 00.00-00 00 Riedgerste M. 00,00-00.00. ungarische M. 00,00-00,(X, Hafer, hies. Mk 14,90—15,50, Rumänier Mk 00.00 bis 00,00, bahr. 14.9:0-15,50, Rust. Mk. 14,63-15 60 Mais, Donaumais M. 00.00-00,00, Mired M 11,75 bi-, 12,00, Odeffa 00,00-00.00, Laplata Mk. 00 00- 0.3,00. Alles p. 100 Kilo netto effektiv loco hier. — Mehl test ES notieren: Weizenmehl, hies. Nr. 0 M. r6 50—27.50, feinere Marken M. 28,75-29,00, Nr. 1 M. 24,50-25,00, feinere Marken Mk. 25,75-26,25, Nr. 2 Mk. .3,50 bis 24,00, feinere Marken Mk. 24,50-25,00, Nr. 3 Mk. 22,25-22,75, feinere Marken Mk. 22,75-23 25, Nr. 4 Mk. 18,75-19,25, feinere Marken Mk. 19.75-20,25. Rogqenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 21,50-22.00 Nr. J Mk. 19.00-19,50. Sir. 2 Mk. 15,50—16,00. Alles per 100 Kilo inti. Sack. — Futterartike! knapp u. höher. Es notieren: Weizenschalen Mk. 5,35—5.50 Weizenkleie Mk. 5,35—5,50, Roggenkleie Mk. 5.70 bis 5,90, Futtermehl Mk. 6,50—7,50, Biertreber, getrocknet Mk. 6,25-6,50 je nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.
Frankfurt, 15. Mai. <Vtebmarkt.> Zum Verkauf standen: 543 Ochsen, 61 Bullen, 842 M« Rinder und Stiere, 250 Kälber, 208 Schafe und Hämrnel und 1375 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 71-73 Mk LOuall 65-67 Mk., 3. Qual. 59-61 Mk., 4. Qual. 0»-«>Mk., Bullen 1. Oual. 62—64 Mk., 2. Önal. 59-61 Mk., 3. Oual. 00—00 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Oual. 68—70 Mk., 2. Oual. 60—62 Mk., 8. Oual. 49—51 Mk.. 4. Oual. 42—44 Mk., 5. Oual. 00-00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Oual. 87—90 Pfg., 2. Qual. 82-86 Pfg., 3. Oual. 00-00 Pfg., 4. Oual. 00—00 Pfg., Schafe und Hammel 1. Oual. 72—74 Pfg., 2. Oual. 64-66 Pfg. 3. Oual, 00-00 Pfg., Schweine L Oual 67-68 Pfg, 2. Oual. 66-00 Pfg., 8. CiuaL 60-62 Mg^ 4. Qual. 00-00 SBta, Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht:
39*/« 16*/*
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103*/, 97«/.
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103*/.
Kostenfreie Verlosungs-Kontrolle, kostenweie Cou- Pons-Einlösung. An- und Verkauf von Epekten X. zu den günstigsten Bedingungen. — ^hkk-Jerkehr.
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