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die ein« für den
nomie, jedoch war die griechische Bevölkerung mit diesen Zugeständnissen nicht zufrieden und im folgendem Jahre begannen, unterstützt von dem Mutterlande, die Aufstände und Metzeleien von neuem, sodaß die Großmächte sich zu energischem Einschreiten gezwungen sahen.
Kriegsschiffe der Großmächte, darunter von
Der russisch-japanische Krieg.
Bem Kriegsschauplätze in der Mandschurei sind Nachrichten über einige kleinere Gefechte eingegangen. General Lenewitsch telegraphiert vom 25. April: Unsere Vorposten zwangen am 22. April den Feind, das Dorf Nanchenzo und das Dorf Bemanpaomeng, daS befestigt war, nach und nach zu räumen. Die Japaner besetzten eine befestigte Stellung drei Werst südlich von Bemanpaomeng. Artilleriefeuer und daS Erscheinen unserer Abteilung in der Front der linken Flanke nötigten die Japaner, sich eilig auf Kayancheng zurückzuziehen. Während des Rückzuges brannten sie eine Niederlage mit
Infolge der großen Bedeutung, schnelle Zustellung der Steinkohle Wladiwostoker Hafen und die Flotte
Erscheint wöchentlich siebe» mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Umversitätr-Buchdruckttel 40.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55. ö
mals und, wie Duckenten in einem Teich, verschwanden di« geängstigten Kleinen.
„Zu dumm, diese Rangen!" rief der Baron, seine Gerte über das Gebüsch hinweg schleudernd. „Scheinen mich für den Menschenfresser in Person zu halten?"
„Es sind furchtsame, kleine Dinger. Ein einziges freundliches Wort und ihre törichte Scheu tväre überwunden," beschwichtigte bei Fabrik- Direktor.
„Und " 5 hätte sie dann immer auf dem Halse l Nein, ich danke dafür! Ist mir schon lieber, wenn sie Reißaus nehmen. Nun, da sind wir ja bald an: Ziele unserer Wanderung. Unheimlicher Kasten, das Schloß, was? Gleicht beinahe, lang gestreckt, wie es in dem Halbdunkel daliegt, einem nnaeheuren Sarkophage."
„Mr erscheint es als Monument der Kraft und Unverganglichkest. Es kommt eben darauf an, was für ein Bild man sich davon macht."
„Sie machen sich natürlich das freundlichste und sind zu beneiden um Ihren glücklichen Cha- rakter, um Ihre ewige Zufriedenheit, Walter."
„Warum sollte ich unzuftieden sein? Geht es mir nicht besser, als tausend anderen? Bin ich nicht gesegnet in meinem Beruf und in meiner Häuslichkeit.?"
„In 5?hrer Häuslichkeit gewiß, denn Sie besitzen eine liebe Frau, einen herrlichen Sohn und ein allerliebstes Töchterchen."
„Ja, meine Kinder sind auch mein Stolz und meine Freude."
„Natürlich, natürlich! Was gäbe ich nicht für so einen prächtigen Burschen! Hätte ich einen Sohn, so wäre wohl manches anders geworden. Doch still davon! Werde Ihnen etwas erzählen, trenn wir erst beim Wein sitzen."
9hm waren die beiden Herren bei dem tiefen Wassergraben angelangt, welcher den Park umgab. Den Zugang zum Schlosse bildete eine breite, steinerne Brücke, die stets durch ein schweres, eisernes, mit reicher künstlerischer Ornamen-
Marburg
Freitag, 28. Apiil 1905
Verkehrsministerium den schnelleren Bau einer Bahnstrecke von Wladiwostok nach den Sutschauer Steinkohlengruben, die sich etwa 150 Kilometer von Wladiwostok befinden. — Der „Nowoje Wremja" wird gemeldet, daß Wladiwostok bereits besser befestigt und verproviantiert sei, als seinerzeit Port Arthur. Gegenwärtig wird aus der Mandschurei lebendes Vieh nach Wladiwostok transportiert.
Durch das Herannahen der russischen Flotte und durch die wahrscheinliche baldige Vereinigung der beiden russischen Geschwader ist die
Sage zur See
eine andere geworden. Die Japaner haben jetzt aufs neue um die Seegewalt zu kämpsen, wenngleich die Vorteile vorläufig noch ganz auf ihrer Seite sind. Vor allem ist es der, daß sie eS fast ganz in der Hand haben, den Ort der bevorstehenden Seeschlacht zu bestimmen. So lange die russische Flotte sich noch in der Südchinefischen See befindet, brauchen sie sich ihretwegen keine Sorge zu machen. Sie wird ihnen erst gefährlich, wenn sie sich nach dem Einlaufen in die Ostchinesische See ihren Verbindungslinien nähert, die von der Westküste Japan! nach den koreanischen und mandschurischen Häfen führen. Eine Schlacht in ihren heimischen Gewässern bringt den Japanern den Vorteil, daß die Nähe ihrer hafenreichen Käste ihnen bei
tik versehenes Tor verschlossen wurde, das jetzt aber offen stand, weil der Diener Josif die Ankommenden erwartete.
„Es ist alles bestens besorgt, gnädiger Herr," antwortete er auf Dunois herrische Frage.
„So kann gleich serviert werden. Die neu eingerichteten Zimmer besichtige ich morgen."
„Sehr wohl, gnädiger Herr!"
Im Innern tvar das Schloß prächtig ausgestattet. Man erblickte zunächst einen großen, mit Jagdtrophäen und Waffen geschmückten Raum, an den sich eine breite Treppe anschloß, deren Eichenholzgeländer kunswolle Schnitzereien zeigte, während Fresken die Wände dcs Treppenhauses bedeckten. In den Zimmern und Sälen, die man von einem langen Korridor aus betrat, befanden sich merkwürdig geformte Kamine, kostbare, eingelegte Schränke, Geu.älde und andere Kunstgegenstände. In dem altdeutsch eingerichteten Speisezimmer konnte man sich i« die Zeit des Mttelalters zurückversetzt glauben«
Dunois und Walter nahmen an der reich besetzten Tafel Platz. Das Licht der Kronleuchte« brach sich in silbernen Humpen und Kannen unÜ in feingeschliffenen Pokalen. Gleichwohl machte das Gemach, das zur Aufnahme zahlreicher Gast« bestimmt schien, gegenwärtig keinen freundliches Eindruck. Die beiden Personen verloren fidjL fast in dem weiten Raum und aus dem Park» herauf tönte das monotone, melancholische Geschrei des Pfaus.
Josef haste auserlesene Gerichte serviert, 8t< einander an Form und Farbe unähnlichen Glaser mit eben so viel verschiedenen Sorten edlen Weines gefüllt und brachte jetzt in Eis gekühlten Champagner. Beim Entkorken der ersten Flasch« ergoß sich ein Teil der schäumenden Flüssigkeit auf den ! öden, anstatt in die Trinkgefäße.
(Fortsetzung folgt.)'
Worte der Entschuldigung und beeilte sich, den Befehl zit erfüllen. Er hatte Herrn Walter, des- sen Fürsprache er seine Stellung bei Herrn von Dunors verdankte, bisher immerzu mit beinahe verklärtem Lächeln angestaunt.
Der Fabrikdirektor klopfte ihm jetzt freundlich auf die Schulter.
„Es ist mir lieb, daß Du meiner Empfehlung Ehre machst, Josef. Stelle nur den Hern: Baron auch ferner zufrieden."
„Also vorwärts, vorwärts!" drängte dieser ungeduldig, „damit wir den Tisch so gedeckt finden, wie sich's aebört l"
„Zu Befehl, gnädiger Herr!"
. Josef nahm seinen Platz neben dem Ktrtscher wieder ein. In scharfer Gangart trabten die Pferde davon.
Herr ton,Dunois und sein Begleiter verließen die Landstraße, um den für Fußgänger angelegten, zwischen blühenden Gebüschen dahinführenden, Pfad einzuschlagen. Der Baron mochte ungefähr fünfzig Jahre zählen. Er war mittelgroß, mehr schlank als kräftig und von vornehmem Aeußern, sein Gesichtsausdruck stteng und hoch-- müttg, der Blick seiner tiestiegenden, schwarzen Augen stechend und unstet.
Verschiedene Landleute, die den beiden begegneten, zogen grüßend die Hüte, mußten sich aber fast alle mit dem freundlichen Dank Walters begnügen. Mehrere lusstg spielende Kinder kreischten, als sie des Barons ansichtig wurden, laut auf, krochen durch eine Lücke im Gebüsch und flüchteten auf das Feld hinaus.
Herr von Dunois lachte und drohte ihnen mit einer rasch abgebrochenen Gerte: „Untersteht Euch nur nicht, in meine Nähe zu kommen, Ihr zerlumvten Rangen!"
Zusammengekauert saßen die Kleinen hinter der Hecke und wagten erst dann die blonden Krausköpfe vorsichtig zu erheben, als der Gefürchtete schon eine Strecke weit weg war. Da wandte er sich aber plötzlich um und drohte noch-
nien und 1 Batterie bestand, griffen Tschangtu und Sia-Tatzu an, zogen sich aber, als ihr« Kameraden geschlagen waren, zurück.
'Nachdruck verboten.),
Schatten der Vergangenheit.
Roman von B. Corontz.
(Fortsetzung.)
.Sie werden alles in Ordnung finden, Herr
Baron. Ich habe Ihrem Wunsch gemäß öfters nachgesehen."
«Besten, Dank, Herr Walter. Da toird man sich freilich in acht genommen und sich nicht in den Räumen des Herrenhauses breit gemacht haben."
„Das Dienstpersonal ist, wie Sie besstmmten, in den Nebengebäuden untergebracht. Da man aber auf nähere Weisungen wartete, dürften Sie augenblicklich wenig zu Ihrem Empfang vorbe- reitet finden."
„Je, nun, der Weinkeller ist ja gut versorgt und die Speisekammer wird es auch sein, da man. doch immerhin auf meine baldige Ankunft gefaßt sein ,mußte. Wollen Sie nicht einsteigen? Ach so, die liebe Gewohnheit des Gehens — nicht wahr? um Ihren üblichen Abendspazier- gang sollen Sie nicht gebracht werden. Habe ohnehin steife Beine bekommen von der langen Fahrt.. Josef, ich steige hier aus. Du fährst ins
Schloß und lohnst den Kutscher ab. Im Speisezimmer werden zwei Gedecke aufgelegt! Sie machen mir doch das Vergnügen, heute mein Gast zu fein, Herr Walter?"
„Tanke herzlich, aber —"
„Keine Ablehnung, bitte. Ich freu« mich, Ihr gutes, ehrliches Gesicht wieder zu sehen. Es Siebt wenig Menschen, denen man berfrouen darf aber Sie sind einer von diesen wenigen. Also wir wandern mit einander heim und verschwatzen noch ein paar Stunden — ja? Nun shön! — Josef, möchtest Du endlich einmal den Wagen- fchlag ökfiien?"
Josef Vanten, ein.Riese mit blondem Haar, blauen Augen und einem harmlos gutmütigen Gesichtsausdrnck, stammelte erschrocken einige
mit dem Kreisvlatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt. - —
. . _ hat, zu
mal wenn es RoschestwenSki gelingen sollte, dorthin zu kommen, veranlaßt daS russisch«
in dem Status quo eintreten zu lassen. Deshalb wurden auch die verschiedenen Vorschläge des prinzlichen Oberkommissars, die internationalen Besatzungstruppen durch griechische zu ersetzen, Kreta also zur griechischen Provinz zu machen, stets von den Großmächten abgelehnt.
Vor einigen Monaten hat Prinz Georg, nachdem er wieder eine Rundreise an die verschiedenen Höfe gemacht hatte, aufs neue die Forderung gestellt, Kreta von der Türkei ganz loszulösen, und die kretische Nationalversammlung beeilte sich, wie noch auS den letzten Tagen erinnerlich ist, einen Gesetzentwurf betr. die Vereinigung mit Griechenland anzunehmen und sogar schon dem König der Hellenen den Treueid zu leisten. Aber die Großmächte stehen immer noch auf dem alten und einzig richtigen Standpunkt, keine Veränderung zuzulaflen, durch welche die Orientfrage mit all ihren FShrlich- leiten mit einem Schlage wieder aufgerollt würde. Gerade unter den jetzigen Zeitumständen wäre dies höchst unangebracht.
WaS Deutschland angeht, so haben wir kein unmittelbares politisches Interesse an der Gestaltung der Dinge auf Kreta. Wir haben seiner Zeit in dem europäischen Konzert mitgewirkt und als alles soweit geregelt war, die Flöte niedergelegt. Im Jahr 1898 sprach die türkische Kolonie in Paris Kaiser Wilhelm ihren besonderen Dank auS, weil er nicht für die Angliederung der Insel an Griechenland gewesen war. Seitdem hat sich nichts geändert. Vor allem liegt für Deutschland kein triftiger Grund vor, dem Ehrgeiz der Kreter, die sich gern in der Deputiertenkammer zu Athen sähen und der Vergrößerung Griechenlands auf Kosten der Türkei das Wort zu reden. Die Autorität deS Sultans verbürgt im Orient die Sicherheit des für uns gerade in diesen Gebieten so wichtigen Handels, weshalb es nicht Deutschlands Sache ist, an der Schwächung des türkischen Staates irgendwie teilzunchmen noch sie zu begünstigen. -s.
Mundvorräten in einem Dorfe nieder. Am 23. April näherten sich unsere Vorposten, den Feind zurückdrängend, Chantoufou, daS stark befestigt und von den Japanern besetzt war. Die Artillerie eröffnete von der Ostseite Feuer auf die Stadt. Als sich herausstellte, daß diese von einer bedeutenden Truppenmenge besetzt war, zogen sich unsere Truppen zurück. Unser« Kavallerie zerstörte den Telegraphen zwischen Kayancheng und Chantoufou.
Tokio, 26. April. (Reuter.) Amtlich wird gemeldet: Der Feind, der in einer Stärke von 5 Bataillonen, 16 Sotnien und 1 Batterie unsere vorgerückte Kavallerie bedrängte, griff am 24. d. M. in der Umgegend von Kai-Puan an. Unsere dortigen Truppen gingen unter Deckung vor und besiegten den Feind und verfolgten ihn bis nördlich von Mienhuachiech. Unsere Verluste find 38 Mann; der Feind verlor ungefähr 200 Tote. Zwei andere Abteilungen, von denen die eine aus 6 Bataillonen und 16 Sotnien und die andere aus 12 Sot-
Neueste Telegramme. Kreta.
Sttrliil, 26. April. Die RatifikationS- I Die Bewohner Kretas rechtfertigen auch in urkunden über die von Preußen mit Mecklen- der neuesten Zeit den nicht besonders hervor- burg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz und Lübeck ragenden Ruf, den sie bereits im Altertum ge- abgeschlossenen Lotterieverträge sind heute im nossen. Sie waren in den letzten Jahrzehnten Auswärtigen Amte ausgetauscht worden. I ost bedenklich unruhig gewesen und haben den Breslau, 26. April. Die kirchlich-soziale I europäischen Großmächten, die über die Ruhe Konferenz wurde heute durch den Oberpräfiden- I und den Frieden in der Südostecke des Mittel- ten der Provinz Schlesien, Grafen v. Zedlitz- meereS und auf der Balkanhalbinsel zu wachen Trützschler, eröffnet. Graf v. Posadowsky, Dr. I haben, manche unruhige Stunde bereitet. Vorige Sti.dt und Frhr. v. BethmanwHollweg entboten I Woche versuchten die Kreter einmal wieder den bev Konferenz, an der 8000 Mitglieder teil- schon oft gewünschten Anschluß an das griechische nahmen, schriftliche Grüße. I Mutterland zu erreichen, und es sah bereits be-
Nürnberg, 27. April. Die Landesver- I denklich nach Revolution aus. Glücklicherweise sammlung der deutsch - konservativen Partei hat sich die Lage ziemlich schnell wieder ge- Baherns beschloß, gemeinsam mit den Bauern- bessert, und es besteht begründete Aussicht, daß bündlern in den Landtagswahlkampf einzu- I e§ nicht zu einer neuen Erhebung der griechischen treten, eventuell auch mit den liberalen Rich- I Bevölkerung der Insel kommen wird, tungen zur Bekämpfung des ultramontan-sozial- I im
I zoffen unter Bismarcks Leitung stehenden Kon- L Fünfzehn deutsche ferenj der Sultan zur Einführung eines christ- Senat der hiesigen I lich-muhamedanifchen Beirates in der 33er» Efiiaabe °(die"wir" waltung der Insel Kreta veranlaßt worden
miXrnnÄ iStiS 28 $ 28 tlaut war, haben die politischen Unruhen auf Kreta
SlrnftinM9? » t-26 Shmr D!- n„s nicht aufgehört, und die Insel war fast alljähr-
L ?? °us- lich, wie jetzt Mazedonien, der Schauplatz revo-
Verr6.ie R ^üttermeldungen über an« I lutionärer Erhebungen, welche die Vereinigung
ßcblicl) bsboiftcljßnbß StetönbctunQcn in bet I mU ©rtedbenlanb beitoetften Tpfaf? nrnfcp Piifbrinopn ftnX tato Saflor rj..o|Yo n.fiAa I war im Jahre 1896. Damals ge-
tri« S"ÄXn’ Ät °" I d°- d-nKt.t.-n eine Sht Hut,.
Stockholm, 26. April. Nachdem die Sozialisten wegen der im Reichstage eingebrachten Streikvorlagen den Generalausstand angedroht, haben laut „Frkf. Ztg." gestern die Metallarbeiter in Malmoe die Arbeit niedergelegt. Stockholm, Helsingborg und andere Städte b-rril-n M vor. ,u!°tg-n. I D-utschI-»d di- .Old-ndurg- und .Kais°ri»
"llgrer, 26. April. Der 14. Jnternatw- I Augusta" blokierten damals die kretischen Häfen
uale Orientausten-Kongreß ist zugleich mit dem und Küsten und landeten Truppen, um die Kongreß der ©ociSteS SavanteS durch den Ordnung wieder herzustellen. Nach langen Der- Kultusminister Bienvenu Martin geschlossen Handlungen willigte die Türkei dem Vorschläge vordem Der Ort der nächsten Tagung ist Rußlands entsprechend in die Einsetzung deS wahrscheinlich Kopenhagen. Prinzen Georg von Griechenland als Gou-
Tokio, 26. April. . (Reuter.) Das Krieg?- I verneur der Zstisel, der eine neue Verfassung recht ist heute über die ganze Insel Formosa mit Parlament gegeben wurde. Die türkischen erklärt w^den. Die Maßnahme wurde heute I Truppen wurden zurückgezogen und eine inter- öortQi « Geheimen Rat beschlossen. I nationale Gendarmerie gebildet, während dem
PLktNA, 26. Apru. (Reuter.) Nach den I Sultan nur die Souveränetät blieb. Die
gegenwärtigen Bestimmungen hat Prinz Leopold I türkische Bevölkerung war mit der Wendung der von Preußen am Sonntag Peking verlassen und I Dinge sehr unzufrieden und große Teile der- ftch über Kalgan und Kiachta zur russischen selben wanderten aus, sodaß die christlichen Armee begeben. Dec Besuch des Prinzen ist I Kreter fast ganz unter sich waren. Sofort lehr ruhig verlausen; offiziell hat er nur bei I setzte dann auch eine stille Agitation zum An- Hofe Besuch abgestattet. Der Prinz hat sich I fchluß an Griechenland ein, die aber bisher zu über seinen Aufenthalt befriedigt aus esprochen. | keinem Ergebnis geführt hat. Die Verhältnisse auf der Insel find in ziemlicher Ordnung und es liegt keine Notwendigkeit vor, eine Aenderung
Vierteljährlicher Bezugspreis, bet »ei Expedition 2 Mb, fiß üü bei allen Postämtern 2,25 Mk. <ercL Bestellgeld).
*'"=• "" Znsertlonsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamcn: die Zeile 25 Pfg.