Zweites Blatt
Untere Schlacht flotte.
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Neues musterfciiitifies
Jnhalatori um.
a'A'rtcn.
btejtu Zwecke,
tanilfäi her.
malen Stand zu bringen dient die B^lwdictiue!
Ein endgültiges Urteil über die Bedeutung der jüngsten Ereigniffe in Abessinien läßt sich auf Grund der jetzt zugängigen Informationen nicht begründen.
Marburg
Mittwoch. 19. Apnl 1905
Vierteljährlicher Bezugspreis, bei oei Erudition 2 Pik, bei allen Postämteni 2,25 Mk. ,cxcl. Bestellgeld).
Jnsertionsgebühr: die gespciltcueZeile über ocren Raum 10 Pfg, Ncclaiuen: die Zeile 25 Pfg,
Verantwortlich für die Redaktion: Dr. DoerkeS-Boppard in Marburg.
Geschäftliche Mittei'nuli.
Bänüdictiiic - Likör ist ein Tischgetränk, mit welchem kein anderer Likör rivalisieren kann. Durch die ihm innewohnende Kraft und herrliche Zusammensetzung besitzt derselbe die kostbare Eigenschaft, den ganzen Organismus, im besonderen das Nervensystem auf langsamem, natur- lichem Wege angenehmst anzuregen und jene vollständige Harmonie im Befinden des Menschen herbeiznfiihren, die Lebensgenuß und Freude am Leben bedeutet. Die Büiwdieline ist somit allen denjenigen auf das Wärmste zu empfehlen, welche durch anstrengende geistige oder körperliche Tätigkeit ihre Entkräftung angebahnt haben. Tiefem zu begegnen, Herz und alle Funktionen des Körpers anzuregen und wieder auf den nor«
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
________________________________ Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
Deutsches Reich.
Berlin, 18. April.
— lieber Reichsdeutsche im Aus- lande hat der Allgemeine deutsche Schulverein eine Statistik ausgestellt. Er zählt in ten Vereinigten Staaten etwa 2 800 000 Reichsange- hörige und Reichsbürtige. Außerdem gäbe cs in allen übrigen Ländern zusammen wohl nicht allzuviel über eine Million, in Großbritannien mit Einschluß seiner Kolonien 150 000, in Oesterreich-Ungarn 120 000, in der Schweiz 112 000, in Rußland und Polen 100 000, in Frankreich 90 000, in Belgien 40 000, in Holland 30 000, in Brasilien 50 000, in, übrigen Europa, Mittel- uud Südamerika, Asien und Afrika zusammen vielleicht 100 000.
. — Im „Reichs-Arbeitsblatt" ist das Ergeb- nis von Untersuchungen über Einkommen und Lebenshaltung gewerblicher Arbeiter veröffentlicht. In Berlin hat eine solche Untersuchung sich auf 908 Rechnungen er- streckt, die Haushaltungen von 1 bis 13 Personen umfaßten. Die Ausgaben der Haushaltun- gcn sind in sechs Hauptgruppen geteilt tvorden: 1. eristenznotwendige. 2. gesetzlichpflichtmäßige, 3 für geistige und körperliche Erholung, 4. frei- billige Beiträge, 5. sonstige regelmäßige und 6. austerordentliche Ausgaben. Die Hauptkosten der ersten Gruppe erfordern die Nahrungsmittel, die der zweiten Gruppe die Versicherungsbeiträge. In der dritten spielt in sämtlichen Haushaltungs- klassen der Verbrauch der geistigen Getränke die hervorragendste Rolle. Der höchste Anteil nist 49,4 700 entfiel durchschnittlich auf die Haushaltungen mit 2 Personen, der niedrigste mit 17,5 7oo aus die Haushaltungen mit 9 Personen. Die Gesamtausgaben der 881 Haushaltungen für Spirituosen beliefen sich auf 36 872 Mk. Hieraus kann man ermessen, welch bedeutende Rolle der j Alkohol in den Arbeiterbudgets spielt.
Das Abonnement
auf die „Oberhessische Zeitung", das größte, Meistgelesenste uns weitverbreitetste Blatt Mardurgo mrd der Mttgegenv kostet vierteljährlich nur 2.25 Mk. Inserate haben besten Erfolg.
Was die Turnvereine wollen.
Obwohl die Bestrebungen der Deutschen Turnerschaft im allgemeinen bekannt sind, dürfte es gerade jetzt, vor der Entlassuiig der Konfiriuan- den aus der Schule, angebracht fein, nochmals in Erinnerung zu bringen, was die Turnvereine wollen. Hierüber wird aus Turnerkreisen geschrieben: „Wir wollen unserm Valerio.we eine starke, wetterfeste, ausdauernde Jugend herau- bilden, die im Kampfe ums Dasein sich zu lc- haupten wisse, den Gefährdungen der Gesundheit eine zähe Widerstandskraft entgegenzufetzen habe, vor Anstrengungen nicht zurückschrecke und im Notfälle entschlossen und erfolgreich unseres Volkes heiligste Güter zu berteibigen geschickt sei. Wir wollen nach der einseitigen Krästeanspan- liung, die der Beruf fordert, eine zweckmäßige.
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß § 18 der Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oberhefs. Ztg.» gestattet.)
Marburg, 18. April.
.* Die „Familien-Stammbücher" blicken in olcsem Monat auf ein zehnjähriges Bestehen auntif. Am 29. April 1895 wurden sie durch Erlaß des Ministers von Köller eingeführt; in Wiesbaden waren sie schon lange vorher im Gebrauch. Dort wurden sie den Neuvermählten bei der Eheschließung durch den Standesbeamten ausgehändigt. , Später ließen auch andere Gemeinden derartige Stammbücher an ihre sich ver- heiratenden Einwohner verabfolgen, teils gegen Erstattung der Herstellungskosten. Die neue Gin- r-chtung erfreute sich bald einer großen Beliebtest- da. bei vielen standesamtlichen Verhandlun- ncif sm-ch die Vorlage des „Familien-Stainm- buchs" das zeitraubende Befragen der Parteien, Nachfchlagcii in den Namensverzeichnissen ?c. vermieden und eine schnelle, sichere Beurkundung des Personenstandes erzielt wurde. Dem Bürger gewähren sie die Möglichkeit, sich über seinen Familienstand jederzeit leicht auszuweisen. In Erbschasts- und Legitimations-Angelegenheiten, sowie bei genealogischen Fragen sind diese Bücher bot, grostter Wichtigkeit. Auch hier in Marburg
vsit der Besetzung unserer ausländischen Sta- lionen ist durch die Zurückziehung der beiden großen., Kreuzer „Viueta" und „Hertha", sowie de» -steinen Kreuzers „Geier" eine wesentliche SchN-cumuig eingetreten. In der Begründimg .nun pslottengesetz von 1898 wurden bereits drei Große und zehn Kleine Kreuzer für erforderlich bezeichnet zur Wahrnehmung der derzeitigeir eccintcreffen des Reichs im Auslande. Die Be- grunoniig zum Flottengesetz von 1900 hielt mim k'ue Vermehrung um fünf Große und rX,5'femef2QrC11?^ ~ ausschließlich Material- rl 1' _1 für geboten, und heute, also nach sie-
beii vkzw. fünf Jahren, in denen doch wahrlich unsere Jntereficn nn Auslände nicht zurückge- gangcn sind, wildern, sowohl was die iibcr- keen'chei! Kapikalanlageii, als auch unfern überseeischen Handel und die deutsche Reederei anbe- trifst sich wesentlich gehoben haben, beläuft sich unserer im Auslande stationierten Schstse,. von Kanonenbooten usw. abgefehen, auf
Lwei Große und sieben Kleine Kreuzer! Kom- wentax Überflüssig,
Hessen-Nassa» nnd Nachbltrgediete.
Allendorf a. d. Werra, 15. April. In der gestern abend abgehaltenen Stadtverordnetensitzung wurde der Vertrag mit dem Bauunternehmer W. Rode zu Sooden genehmigt, wonach letzterer eine Volks-Badeanstalt bis zum 1. Juli d. I. herzustellen hat. Die Stadt Allendorf gibt hierzu den Betrag von 1800 Mk., die übrigen Kosten trägt Rode.
Frankfurt, 15. April. Nach einer Meldung der Abendblätter hat der Kommerzienrat Richard Passavant Gontard der Stadt Frankfurt 100 000 Mark zur Verfügung gestellt, die für wissenschaftliche Studien auf dem Gebiete der Medizin, vor allem für die Tuberkulose-Bekämpfung, verwendet werden sollen.
EniS, 15. April. Der Mittelrheinische Aerzte- verein wird feine 53. Tagung am 18. Juni hier abhalten.
haben die Bücher sich bestens bewährt und finden I für Körper und Geist gleich zuträgliche An«.
dieser Familienurkunden erkannt, welche gerade bei der das deutsche Lied mit fe ner in unserer Zeit, wo infolge der Verkehrserleich- uns über die kleiwichen Soraen und Ä^Ä verstrom ^rwanöten oft weithin des Alltagslebens hstiaushebt und mit w' .,er
•ttorrnenv &Q3lt &r’c?,en' 010 Zusammen- I Begeisterung für alles Hohe und Hehre unsere gehorigkeit lebendig zu erhalten. Brust schwellt. Wir wollen, daß unsere Tum.
Grndabzeichen bei den Feuerwehren I statten Pstegestätten feien des Sinnes für te ftnö nach einer Verfügung des Miinsterum jetzt I Zucht und Ordnung und Sammelplätze edlen geregelt. Es haben zu tragen: Be- I Wetteifers bei treuer Kameradschaftlichkeit Wir | seylshaber (Kommandanten) größerer Feuer- I begrüßen es als einen besonderen Vorzug unsers wehren: geflochtene silberne Achselstücke mit I deutschen Turnens, daß Tausende, die ihm als einem Stern und Feuerwehrabzeichen; deren I Knaben und Jünglinge zugeführt wurden, als Stellvertreter: geflochtene silberne Achselstiicke I reife Männer ihm treubleiben und sogar als ohne Stern; Kommandanten kleinerer Feuer- I Greise noch mittätig auf dem Turnplätze erfebei- tuebren: glatte silberne Achselstücke mit zwei I nen, sich selbst zum Gewinn, der Jugend zum Sternen; deren Stellvertreter sowie Führer I Ansporn. Diese Leibesübungen kommen aber felbftandiger Loschzüge: glatte silberne Achsel- I nicht nur dem männlichen Geschlecht wwin zu stucke mit einem Stern; Adjutanten, Schriftfüh- I Gute, sondern auch dem weiblichen, las beweisen rer, Zeugwarte, sofern sie dem Kommando äuge- I die in den letzten Jahren allenthalben cntstan- hor-n: glatte silberne Achselstücke ohne Stern; I denen Damentum-Abteilungen. Wir wollen ein Führer einzelner Geräte (Rottenführer): Achsel- I freies Geschlecht erziehen, das Kraftgefüh! und slncke mit Silberlitze und einem Stern. Alle I Selbstbewußtsein zu mutigem Wagen u: , frischer oben Genannten nüiffcn auch das Feuerwehrab- I Schaffensfreudigkeit ermuntern. Wir wollen Zelchen tragen. I durch unsere Turnmärsche und Turnspiele in
* Mißbräuche im Kohlenhandel. Nach einem I freier Gottesnatur der Engbrüstigkeit nicht nur Bericht der „Oberfränk. Ztg." führte kürzlich der I des Leibes, sondern auch des Geistes wirksam Maglstratsrat Baherlein in einer Magistrats- entgegen treten. Die Freude an der Natur, die sitzung zu Bayreuth aus: Er aebraiiche täglich I offene Empfänglichkeit für ihre wunderbare mehrere Waggons Kohlen. Nun sei ihm vor I Sprache, ihren unendlichen Formen- und Farben- einiger Zeit das gelieferte Quantum etwas wenig I reichtum sollen belebt und dadurch die Gesinnung vorgekommen, und er habe deshalb jeden Wag- I geadelt, der Abscheu gegen alles Häßliche in Segen nachwiegen lassen. Dabei habe sich heraus- I berde, Wort und Tat, wiö das Wohlgefallen an gestellt, daß regelmäßig 19 15, auch 20 Zentner allem Schönen und Erhabenen befestigt werden, an den Waggons zu 200 Zentnern fehlten Auf I ^ir tooffen endlich den Gemeinsinn fördern und erhobene Beschwerde bei der Grubenverwaltung I ^ie Liebe zum Vaterlande, dem unmittelbar und habe er die liebenswürdige Antwort erhalten, I mittelbar unsere ganze Arbeit dient. Tieie un« „wenn er sich noch einmal herausnehme, ihre I fete hohen Ziele sind es wohl wert, aß jeder (der Zeche) Kohlen nachzuwiegen, so würde sie I deutsche Mann und Jüngling sie unterftüfit und ihm überhaupt keine Kohlen mehr liefern 1" Die I W den deutschen Turnvereinen anschließt." Verwaltung fügte noch hinzu, daß bei der Ein- I < ' — - -—,j
jullung die Berechnung fo geschah, daß auf einen fllnm Nürst-rmarff
Wagen so und so Mel „Hunde" (kleine Wagen I .. 'ÖUUI -vlllMTMllpkl.
der Bergleute) gerechnet wurden; wenn also ein- I * Zehn Jahre Röntgenverfahren betitelt sich mal die „Hunde" weniger gut beladen feien, so I em hochinteressanter Aufsatz von Dr. med. Le wäre das nicht Schuld der Zechenverwaltung — I Winski, den wir in dem neuesten (17.) Hefte der Mit Recht bemerkte Bürgermeister Dr Cassel- illustrierten Zeitschrift „Für Alle Welt" mann hierzu: Ein solches Verfahren bezeichne (Preis des Vierzehntagsheftes 40 Deutsches man im gewöhnlichen Leben mit einem anderen I Verlagshaus Bong u. Co., Berlin W. 57) lesen Namen; wenn man einen Waggon Kohlen zu I rmd den wir allen für die Fortschritte unserer 200 Zentnern bestelle, so wolle man auch 200 I medizinischen Wissenschaft sich Interessierenden Zentner nnd nicht 190 oder 180 haben! Ma- I angelegentlich empfehlen.
gistratsrat Bayerlein fügte dann noch weiter I ** Schöne Fraiienbildnisse lachen uns aus dem hinzu: „Später habe er bei anderen Lieferungen I weben zur Ausgabe gelangten Heft XVI Set ebenfalls Nachwiegen lassen und dabei konstatiert, „Modernen Sun st" (Verlag von Rich, -daß er bei jedem Waggon 10—15 Zentner zu Bong, Berlin W. 57, Preis des Heftes 60 Pf.) viel habe. Er habe darauf einen Werkmeister I entgegen. Der Pariser Maler Henri Rondel hat zur Kontrolle an die Verladungsstelle geschickt, I ffc gemalt und Jarno Jessen widmet diesem und dieser habe ermittelt, daß „man" auf jeden I liebenswürdigen Künstler eine eingehende Studie. Wagen eine gehörige Portion Wasser geschüttet I „Der Weidmann Erste illustrierte hätte, so daß die durchnäßten Kohlen natürlich j deutsche Jagdzeitung für Jäger und Jagdfreimde. viel schwerer würden." Also kommt der Kon- I 35. Jahrgang. Erscheint jeden Freitag. Abon- sument bei dem einen Verfahren ebenso schlc ht I "emeist 2 Mk. für ein Vierteljahr durch jede Postweg wie bei dem anderen. Für jeden, der Koh- I anstatt. Probenummern versendet Albert Lim- len toaggontoeife bezieht, dürste Veranlassung gc- I dach, G. in. b. H., Braunschweig, auf Verlangen geben fein, sich etwas vorzusehen! I unentgeltlich.
Erscheint wöchentlich sieben maL
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Unwerfitäts-Buchdruckerri 40
Marburg, Markt 2L - Telephon 55. ‘
Nach den jetzt bekannt gegebenen Stellenbe- fcl;iiiigcn für den kommenden Sommer wird die atiive Schlachtflotte aus einem Flaggschiff und 12 Linieufchis-eu, sowie 2 Panzerkreuzern und 6 Kleinen Kreuzern als Aufklärungsschiffe und 2 bezw. beiden Herbstübungen 3 Torpedoboots- flottillen bestehen, während sie nach dem Flotten- gesetz von 1900 aus 17 Linienschifsen, 4 Panzerkreuzern und 12 Kleinen Kreuzern zu bestehen hat. Es fehlen mithin jetzt noch 5 Linienfchiffe, 2 Panzerkreuzer und 6 Kleine Kreuzer. An Stelle der in gleicher Stärke vorgesehenen Reserve- Schlachtslotte lregnügen luir uns vorläufig noch mit einem Reserve-Geschwader, bestehend aus den S verlängerten Küstenpauzerfchisfen, von denen 2 als Stammschiffe int Dienst sind. Außer 8 Linienschifsen fehlen an der gesetzlich festgeleg- ten Stärke der Reservestotte mithin noch sämt- liche Kreuzer (4 Panzer- und 12 Kleine Kreuzer) uuö Torpedoboote (4 Flottillen zu je 2 Divi- ficiten). Man sieht hieraus, wie weit entfernt 11011 den durch das Flottengesetz von 1900 gefierfkit Zielen entfernt sind. Ob dieses den AnsoMrungen, die beute an uns re Wehr zur See gestellt werden müssen, noch genügt, soll hier nicht weiter erörtert werden, bis auf eins: I
A-'ie ,)gyl der für die Schlachtflotte vorgesehenen | ,, ™ ..
Panzerkreuzer ist unzweifelhaft zu gering. Das I -Äfk.itÄ. Der berliner „Standard"--Kar- hat der Verlauf des nifsisch-japanischen Krieges I respondent telegraphisrt seinem Tlattr: In nnzivettelhaft ßcivtefen, und England hat auch deutschen ärztlichen Kreisen oespricZ-t ts&t die rajon bic Lehren hieraus gezogen, indem nach neue Wendung in Abessinien rrüt einer ne« . .^?uarganifation der Flotte neben den Li- wissen Zurüühaltuna, einige Tatsachen lassen menidnfrsgcnfrtudccrn noch besondere eschwader sich a’:er feststen. Deutschland begünstigt von Mnzeikreuzern gebildet ftnu. Die Anfordc- I tnbeiui cuf A^fsini-n fo^i« nuf „Jk jungen an die Panzerkreuzer sind wesentlich ge- ZX » , ßuL®;lp° “n?
wachsen, nicht nur hinsichtlich ihrer Anzahl, son- I Tü", . Die
dorn auch hinsichtlich ihrer Gefechtskrcft Ihr ,l|^e ist mit de.n neuen Handels-
Dienst kann sich nicht mehr allein auf Aufklärung I betirßÄ..™u. vESndlg zufrieden,
nnd Sicherung der Flotte gegen plötzliche An- I fr leoenjallZ eine Sicherstellung der griffe beschränken, sondern sie müssen auch stark deuts?cn Interessen. Ein wichtiges Zuge« $enitg fein, den Feind erforderlichenfalls aufzu- I stündms wird geniaäji, nämlich laß der Geh. batten und eventuell erfolgreich in den Kamps Legationsrat Roftn in k,3n Nnterhandlungen ner Linieiischiffe einzugreifen. Hoffentlich wird I mit der äthiopischen Regierung sich nicht aus- iie angekiiiidigte Flottenvorlage diesem Mangel schließlich aus Hondelssragen beschränkt, sondern Schiffsmaterial anbe- einige andere Fragen berührt hat. Es wird & ä EÄSÄS h
stolz ZN fein. Die aktive Schlachtflotte besteht Stf3 • 3 atiBcefprocgert onhfran«
an? 2 Schiffen der „Braunschweig"-Klasse 4 tn ^efflnm kmge.ettet habe.
Schiffen der „Wittelsbach"-Klaffe, 4 Schiffen der I • °eu-if^n amtlichen Kreisen wird ohne „Kaiser"- und 3 Schiffen der „Brandenburg"- weiteres zugegeben, daß Franrreich das Recht Klaffe, von denen die letzten drei trotz der an I Deutschlands, _ die berechtigten Interessen des ihnen vorgenommenen baulichen Aenderungen Deutschen Reiches in Abessinien zu fördern, als vollwertige Linienschiffe nicht mehr ange- anerkannt hot. In Jubitil, wo die deutsche sehen werden können und daher auch wohl nur I Mission gelandet ist, waren die französischen faute de mieux m die aktive Flotte eingestellt Behörden sehr gefällig und entgegenkommend, und. Die Panzerkreuzer stehen beide nicht auf ' e-tS«,____
' ojl. Hohe der Reit und die Schiffe des Reserve- aeschwaders sind eben nur Küstenpanzer, die mit Linienschiffen nur den Namen gemeinsam haben, in Groye,Panzerung und Armierung also an oxyedilÄfraft aber weit, sehr weit hinter ihnen zurnckstehen. Hoffentlich wird die neue Flotten- dorlage früher die Herstellung der Ersatzbauten für die;e so minderwertigen Schiffe bringen, als die un Flotteugefetze von 1900 vorgesehene, denn hiernach soll mit diesen Erfatzbauten erst 1912 begannen werden.
Die Hälfte Gaffe
erspart
Werner Breuer’s
Caffe-Surroeat
IWXB L^e!l “ <er ftins,e ergiebigste Catfc-Zasatz Ist,
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