Bei der Familie Rindvieh ist der Mann der OchS. Die Frau heißt Kuh. Die Kinder find die Kälber. Die meisten Ochsen kommen vom Land. In der Stadt findet man fie nur bei den Metzgern. Der Mensch hat viel vom Ochsen. 8- B. das Fleisch, das Fett, die Haut und anderes. Der OchS ist kein Ochs; er heißt nur so. JedeS Rindvieh nährt fich von Pflanzen. Die Bauern und die Ochsen pflügen die Felder. Die Kühe gehen mit den Bauernmädchen auf die Weide. Eine Kuh ist nicht schön; je wehr eS aber find, desto schöner werden fie. Die Ochsen werden im schönsten ManneSalter geschlachtet. Von der Kuh erhalten die Milch- flauen ihre Milch. Das Rind hilft auch Lichter und Seife bereiten mit seinem Fett. ES hat einmal ein Volk gegeben, dem sein Gott war ein OchS. Das schöne Rindvieh ist der größte Stolz der Bauern. Mancher Bauer bat Ochsen, die so groß find wie er.
Am Sonntag, den 16. d. M., fuhren auf unserer Kreisbahn drei Extrazüge bis zur Station Ronhausen, die den Zweck haben sollten, die Mar- b>:rger den Lahnbergen näher zu bringen. Am meisten ist und wird dach wohl der Frauenberg besucht. Warum läßt man nun diese Züge nicht bis zur Station Bortshausen fahren, von wo aus. man doch den Frauenberg in 20 Minuten erreicht, während man von Ronhausen aus zum mindesten % Stunde gebraucht, um auf den Frauenberg zu gelangen. Der Weg ist doch von der Haltestelle Vortshausen bis zum Frauenberg ebenso gangbar, als der von Ronhausen aus. Sah man doch, daß am Sonntag ein großer Teil der Personen, welche die Extrazüge benutzten erst nach Bortshausen und von da auf den Frauenberg gingen. Diele hatten sich aber auch von Ronhausen aus verirrt und kamen erst nach längerem Marsche auf dem Frauen berge an. Daß man von Bortshausen aus den Frauenberg am schnellsten erreicht, ist den Marburgern wobl zum größten Teil bekannt. Benutzen doch täglich oft bis zu 100 Personen die Kreisbahn bis zur Sta- tion Bortshausen und besuchen von da aus den Frauenberg, ebenso werden auch die Abenkyuge von Bortshausen aus am meisten benutzt. Ein- sender dieses ist nun mit vielen Freunden der Kreisbahn der Ansicht, daß durch die Ertraziige bls nach Ronhausen noch lange nicht die Wünsche der Besucher der Lahnberge erfüllt werden. Man sollte viÄmehr die Züge 7 und 8 immer, wenigstens aber doch im Sommer, fahren lassen, so könnte man von Marburg aus auch noch am spaten Nachmittag nach Ebsdorf gelangen und von da, sowie von den Übrigen Stationen aus, könnte dann jeder nach seinem Belieben Anssiüge unternehmen. Mr sind der festen Ueberzeugung, daß die Bahn dann wett bessere Geschäfte machen würde. Vieler Wunsch.
Stade, 17. April. Im hiesiger Krankenhaus ist heute ein Mann an der Genickstarre gestorben, der seit kurzem in einer Ziegelei im Kreise Kehdingen beschäftigt und vor zwei Tagen tu ba§ Krankenhaus eingeliefert worden war
Augsburg, 17. April. Die ,'Augkb. Abendzeitung- meldet dak Auftreten der Genick starre in der hiesigen Gegend. Am SamStag ist em Gärtnerlehriin-i in Haunstetten gestorben
München, 18. April. Herzog Dr. Carl Theodor m Bayern hat das Ehrenpräsidium für d»e diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Dolksbäder übernommen. Dieselbe findet zufolge einer Einladung der Haupt- und Refidenzstadt München daselbst am 81. Mai d. I. im alten Rathaussaale statt.
a l m o e, 17. April. Heute wurden sämtliche Arbeiter des Baugewerbes, ungefähr 2000, auSgesperN.
Stege«, 17. April. Auf den unvorfichtigen Gebrauch von Schußwaffen ist ein Unglücksfall zurückzuführen, der leider für den davon Betroffenen den Verlust eines Auges zur Folge hatte. Der Arbeiter Rudolf Brückmann von hier, der fich im Besitz einer kleinen Schußwaffe befand, vergnügte fich gestern Vormittag zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Achenbacherwege bei der Johanneshütte mit Schießen. Hierbei traf er feinen Begleiter, den 16jährigen Fabrikarbeiter Heinrich Herling von hier, ou8 Unvorsichtigkeit in8 linke Auge, das sofort ouBlief. Der Verletzte wurde inS städtische Krankenhaus gebracht. (»Sieg. Ztg.E)
Einqejandt.
stür die unter dieser Rubrik beröffenttWen Artikel übernimmt die Redaktion nur die preßgefetzlicbe Ber- -mtmortuna, nicht aber die dem Publikum om.-i-’h-T
Vermischtes.
Berlin, 17. April. Landschaftsmaler Professor Eduard Pape ist am CamStag gestorben.
Zittau, 17 April. Der an Genickstarre erkrankte Gutsbesitzer Lehmann in Alt.öbon ist geftnrhen.
. Memel, 17. April. Fünf kurländische Fischer, die am Sonnabend Abend in See ge- Sngen waren, kenterten mit ihrem Boot und er- mfen. Wie das „Memel. Dampfb." meldet find zwei Leichen und das Boot bei Mellneraggen geborgen worden.
Wernigerode, 17. April. Die ,Werni". Bettung * meldet, daß in Heimburg, Kreis Blankenburg, eine Frau cm ©enidtftone erkrankt ist.
Letzte Nachrichten.
Offenbach, 18. April. In der chemischen Fabrik Oehler wurden durch Explosion einer Retorde 6 Arbeiter verletzt.
Hamburg, 18. Aprtt. Der Kaiser ftiftete für die Wohlfahrtseinrichtungen der £, -mburg- Amerikanischen Packetfahrt. Aktien . Gesellschaft 15 000 Mark.
Augsburg, 18. April. Bei einem von hier"ge- meldeten Genickstarrefall handelte eS sich um starke Lungenentzündung.
Leipzig, 18. Avril. Die Beisetzung des verstorbenen Reichsgerichtspräsidenten von Gutbrod erfolgt am Donnerstag in seiner Geburtsstadt Stuttgart.
Karlsruhe, 18. April. Der Astronom Otto Wilhelm v. Struve ist gestorben.
Wren, 18. April. Das Befinden des Minister- Präsidenten Frhrn. v. Gautsch hat sich soweit ge
Wien, 17. April. Hier erkrankte ein zehn jähriger Knabe und ein fünftägiger Säugling tn Genickstarre.
Limoges, 17. April. Die Ausständigen »erlangten heute die Freilassung der verhafteten Genossen. Als diese verweigert wurde, suchten ste das Tor des Gefängnisses zp sprengen, rissen Platze, wo Messe abgehalten wird, Pfahle heraus, plünderten mehrere Häuser und errichteten Barrikaden. Die gegen die Menge «mfgebotene Kavallerie ging zum Angriff vor; mehrere Pferde verfingen sich m Tauen, die die Mlsstandtgen ausgespannt hatten, und stürzten. Run gab das Militär Feuer; ein Ausständiger Würbe getötet und drei verwundet, einer von ihnen tätlich. Um 10 Uhr 30 Mw. abends war der Messeplatz geräumt.
Nantes, 17. April. Der seit einigen Tasten herrschende Hafenarbeiterausstand nahm heute einen schlimmeren Charakter an. Es kam w Kundgebungen der Ausständigen, wobei 10 Gendarmen durch Steinwürfe verletzt wurden. Mehrere, Verhaftungen wurden vorgenommen. Dre meisten Läden im Hafenviertel sind geschlossen.
Aus einer Nürnberger Volksschule veröffentlicht der „Fränkische Kurier* folgende Aehren- lese von Sätzen aud den Aufsatzheftev einer Schulklasse: Da? Rind. Das Rind gehört zu »en Har stieren, weil fein Stall gewöhnlich an daS Haus angebaut ist. Seinen Körper bedecken Haare, welche verschieden gefärbt sind.
Verantwortlich für die Redaktion: I>r. DoerkeS-BoPpard in Marburg.
Der heult gen Nummer liegt bet st eiSblatt Nr. 3k
Wetterdienst der La«owtrtfä>astsfch«le z« Weilburg a. o. Lahn.
Voraussichtliche i t t e r u n g für
Mittwoch, 19. April 1905:
Windig, vorwiegend trübe, Temperatur wenig verändert.
Israelitische Gemetuoe.
Donnerstag, 20. und Freitag, 2L April. $ a f f a f e ft.
Vorabend 6*u Uhr. Bormittag 8 Uhr. Nachmittag 3 Uhr. Sabbathausgang 8 Ubi.
Buchbinderei n. Einrahmung v. Bildern
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MarNrrichle.
Frankfurt, 17. April. sGetreidemarkt.) Am heutigen Wochenmarkt waren einheimische Brot- früchte schwach offeriert und ebenso gefragt. Die geringen Umsätze vollzogen sich zu vorwöchenttichen Preisen. Ausländische Brotstächte in effektiver Ware fortgesetzt knapp und etwas bester beachtet. Preise wenig verändelt. Kerste gelchäf slos. Hafer begehrt zu unveränderten Preisen. Mais behauptet bei ruhia. Geschäft. Es notieren je nach Qualität: Weizen, hiesiger urll> Wetterauer Mark 18,00—18.25, kurhessifchxr
bessert, daß der Ministerpräfident bereit» in den nächsten Tagen für kurze Zeit daS Bett dürste verlassen können.
Parit, 18. April. Der Petersburger Korrespondent deS »Echo de Paris' berichtet seinem Blatte, ein Offizier deS GeneralstabeS der Marine habe ihm mitgeteilt, er glaube, 8 mural RoschdjestwenSky werde versuchen, Formosa zu nehmen, um dort seine Operation^ basis zu errichte».
Limoge», 18. April. Bei den Unruhen gestern Abend war die Menge, ehe das MUttär zum An- gtnff vorgi. g, vorschriftsmäßig dreimal zum AnS- etnan bergeben aufgefordert worden. Lte Menge erteiberte jedoch, indem fie die Truppen mit Steinen bewarf, worauf dis in Erbitterung geratenen Soldaten ein ungeordnetes Feuer er- öffneten. Mehrere Soldaten wurden durch Stein- wurfe verletzt. 30 Personen wurden verhaftet.
Stockholm, 18. April. Etwa 500 Eisenbahn- angefteflte in Stockholm und Umgegend hielten gestern Abend eine Proteswersammlung ab gegen den Regierungsentwurf eines Streikgesetzes. Eine Resolutton wurde angenommen, welche ewtn scharfen Protest gegen diesen RegierungS- ernrurf ausspricht und die Eisenbahner auffor- bert, fich ben übrigen Arbeitern im Kampfe gegen die Klassenpolitik der Regierung anzuschließen. An die ttalienschen ausständigen Eisenbahner wurde ein Sympathie-Telegramm gefanb-t.
Odessa, 17. April. Auf der Nikolo iewerft werden auf Bestellung des Marineministers die Torpedoboote „Zadorny", „Zvonsky" und „Zor- ky", jedes zu 300 Tonnen Gehalt, zwei Kreuzer zu 6000 Tonnen, sowie zwei Maschinen für die Ponzer „Johann Zlatoust" und „Saint Eustach" ferttg gestellt.
Lotvon 18. April. „Daily Teleoraph" meldet aus Tokio: Am Sonntag hieß es, die Schiffe des baltischen Geschwaders lägen in der Räbe Von Hongkong; auch lägen fünf Kohlen- 'chiffe bei einer fünf Meilen von Hongkong entfernten Insel vor Anker.
Lo«do«, 18. April. „Daily Telegraph" meldet au8 Schanghai: Die japanische Re ierung wackt bekannt, daß bei Gensan auf Korea eine ^erteib^imgSione errichtet sei, und daß die Schiffe in der Nähe dieses HasenS nicht schneller als fünf K oteu fahren dür'en.
London, 18. April. Der „Standard" meldet au8 Kalkutta: Fortdauer d kommen tätlich über 100 Todesfälle an Pest vor. Die Militärbehörden zahlen Prämien für die Ein liefen^t opv tofe- Ratten.
London, 18. April. Laut einer Reuter-Mel- bung sind die Pescadores-Jnseln unter Kriegsrecht gestellt. Alle Schifte müssen 7 Mellen vom Gettade bleiben. Die Schiffe von Reuttalen müssen zur Einfahrt in den Hafen Relung um die Erlaubnis der japanischen Behörden nach- suchen.
London, 18. April. 86 Mann, -die r!c6 Wei- gerten, auf Dampfern, die Kriegskontrel ande Ehrten, nach Japan zu fahren, wurden zu drei ochen Haft verurteilt. Es liegen noch mehr I solche Fälle zur Aburteilung vor. I
London, 18. April. „Daily Mail" meldet I aus Singapore, daß fünf russische Kriegsschiffe I in der Dammeran-Bucht Kohlen einnahmen. I
Hongkong, 18. April. Der hier angekommene I Dampfer Rord-Anglia hat am Freitag bei Bom- I bay reef eine starke Kriegsflotte, welche rührig I Scheinwerfer auswarf, nach Süden dampfen I sehen. Ob es japanische ober russische Schiffe I waren, liefe sich nicht feststellen. I
TOT. 00,00—00,00, norvoemscher ML 00,00—00,06. | russischer Mark 17,76—18.75, Redwinter Matt 00,00- 00,00, Kansas Mark 00,00-00.00, La Plata Mark 18,25-18,80, Donauweizen Mark 00,00-00,06 Roggen, hiesiger Mark 14,40-14,75, dauer. Blatt
14 J5, russischer M 00.00—00,00, amerikanisches Mark 0000-00,00, «erste, hiesige Mark 17,50-17,76. Mälzer M 17,50-18,00, sränkfichr M 00,00—00,00 Riedgerste M 17,76-18.00. ungarische M 00,00-00,OCL Cwfet, hres. Mk 14.60-15.10, Rumän.er Mk 14,00 bil 15,50, bahr. 00,00-00.00, Ruff. Mk. 14,00-15,50. Mais, DonaumaiS M 00,00—00,00, Mired DL 11.70 bit 1200, Odessa 00,00—00,00, Laplata E 00.00—0000. Sllesp. lOOKilo netto effektiv loco hier. — Meist ruhia Es notieren: Weizenmehl, dies. Nr. 0 M. 26 75—27 76 feinere Marken M. 29,00—29,25, Nr. 1 M. 24.75—25*25' feinere Marken Mk. 26,00—26,50. Nr. 2 Mt. z3,75 biß 21,25, feinere Marken Mk. 24,75—25,26, Nr. 3 ML 22,50-2^,00, feinere Marken Dik. 23,00—23.50, Nr. 4 Mk. 1900—19,50, feinere Marken Mk. 20,00-20,60. Roggenmehl, hiesige« Nr. 0 Mk. 21,5 —22.00 Nr. 1 Mk. 19.50—19,50, Nr. 2 Mk. 15.50-16.00. Alles per 100 Kilo inkl. Sack. — Futterartifel fest gesucht. Es notieren: Wetzenschalen Ml. 5.15-5,25, Weizenlleie Mk. 5.10-5,20, Roggenkleie Ml. 5,60 bi» 5.75, Futtermehl Mk. 6 50—7,50, Biertreber, getrocknet vtk. 6,25—6,50 je nach Qualität. Alles per 50 Kist» netto effettiv loco hier.
Frankfurt, 17. April. <Biehmarkt.) Zmu Berkaus standen: 699 Ochsen, 82 Bullen. 979 Kühe Rinder und Stiere, 444 Kälber, 183 Schafe und Hümmel und 1632 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Dual. 73—75 Mk., 2. Qual. 64-67 Mk., 3. Dual. 59-62 Mk., 4. Dual. 00-00 ML, Bullen 1. Qual. 61—63 ML. 2. Dual. 57-59 ML, 3. Dual. 00—00 ML, Kühe, Rinder und Stiere 1. QuaL 66-68 Mk., 2. QuaL 59-61 Mk., 3. Dual 47-49 1. Qual. 87—39 ML, 5. Dual. 00-00 Ml. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kalber 1. Qual. 87-90 Pfg., 2. Dual. 84-87 Psg., 3. Dual. 66—70 Pfg., 4. Dual 00—00 Pfg., Schafe und Hammel 1. Dual. 72-74 Pfg., 2. Dual. 64-t6 Pf«., -3. Dual. 00—00 Pfg., Schweine 1. Dual 67 68 Pfg., 2. Dual. 66-00 Pfg., 8. Dual. 60-62 Pfg., 4. Dual. 00-00 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht: Kälber 1. Dual. 52—54 Pfg., 2. Dual 50—52 Pfg., Schweine 1. OuaL 53'/, Pfg., 2. Dual. 62 Pfg. Geschäft in Hornvieh mittelmäßig, Ueberftanb bedeutend, in Kleinvieh gut. Markt geräumt. Aus Oesterreich standen 196 Ochsen, 3 Bulle zum Berkaus.
Cassel, 16. ApriL (Biehmarktsverlcht-- Schlachtvieh. 68 kosten dir 50 k- Schlachlgewichi von Ochsen l Dualität 73—75 ML, L Dualität 70-72 PtL, HL Dualität 67—69 ML, Bullen 1. Qualität 63 b» 66 ML. H. Qualität 58-62 Mk , Kühe i. Qualität 68-66 ML, H. Qualität 60 - 62 Ml, III. Qualität 57-59 Mk, Schweine I. Dual. 62-63 ML, iLDuaL 60-61 ML, 8. Dualität 58-59 Ml.. Kälber das »5 ksr Lebendgewicht 42—48 Pf., Hammel 65—70 Pf. Auftrieb: 29 Ochsen, 12 Bullen, 63 Rübe. 16 Rinder, 151 Schweine. 19 Kälber und 0 Hammel.
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Marburg, 17. April 1905.
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