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weise einmal sehr Zutreffendes von dem eng­lischen Blatte ausgesprochen. Wir hoffen, daß die deutsche Regierung Amerika gegenüber zu de» schärfsten handelspolitischen Waffen greifen wird und daß sie in jeder Hinsicht unsere Jn- tereffen wahrt. Amerika liegt an der guten deutschen Kundschaft viel zu viel, als daß es nicht alle« täte, um sie sich zu erhalten.

»och sehen, ob sich nicht baU herrliche Mitten ent- kHdteln."--

Frau Jakobi nickte.

»Elend genug sieht das arme Ding auS und

noch nicht bekannt.

* Prämiierung. Auf der internatwo «len Preissuche (Jugendsuche) deS Griffon-Club ge­wann am 17. d. Mts.Draga Chattia", Züchter und Besitzer Eberhard Frhr. v. Wechmar, Marburg, in starker Konkurrenz, gemeldet waren 16 Hunde, ersten und Ehrenpreis. »Drall Chattia", ebenfalls von Frhr. v. W. Hierselbst gezüchtet und in besten Besitz, vierten Preis ge­teilt. Die Lucke fand im hessischen Ried bei Darmstadt statt.

* Gerichtsrxtschtiinmg. Wenn j-mand einen Bau oder irgendwelche sonstige Lieferung zu vergeben hat, dann wendet er sich an 10 Meister oder Lieferanten, um den herauSzufinden, der am billigsten ist oder am schlechtesten rechnen kann. Dieser bekommt die Arbeit, die 9 anderen haben sich umforft bemüht und Kostenanschläge geschrieben. Sie erhalten für ihren Kostenauf­wand nicht einen Pfennig. DaS Reichsgericht hat jetzt in einer kürzlich gefällten Entscheidung aber den Standpunkt der Billigkeit eingenommen und die Frage, ob ein Handwerker für einen Kostenanschlag Bezahlung verlangen könne, bejaht.

* Pom Wetter. Eine Wiederholung de« jüngsten starken Kälterückschlages hält der Go- I thaer Meteorologe H. Hrbenicht für nicht auS- gefchlosten, da die Alpen und die deutschen Mittelgebirge soeben viel Neuschnee erhalten I haben und im ganzen Norden unsere« Fest- I landeS noch viel Eis läget:. Die Gefahr soll I besonders gegen Ende der elften M'-woche I groß sein.

* Telcphttirre nicht Sei eine« Gewitter. Z,r I Warnung fei folgender Fall mttgcteilt: Ein am Altenwall in Hamburg wohnender Kauf- | mann hatte vor einigen Tagen während ernes I Sewitters telephoniert und bekam dabei einen I solchen Schlag, daß er bewußtlos wurde urd I seht an den Folgen deS Schlages gestorben ist. I Bei dieser Gelegenheit sei wieder darauf hinge- I wiesen, daß daS Telephonieren bei Gewitter mit I Lebensgefahr verbunden ist. Das Fernsprech- I amt stellt während des Gewitters auch keine I Verbindung her.

I § Vereitelter Osterurlaub. Bei manchen Trnp- I penteilen wird wegen der vorgekommenen Er- I Kränkungen an Genickstarre diesmal kein. Oster- I urlaub erteilt. Auch beim hiesigen Jäger- 1 bataillon ist ein Soldat unter verdächtigen

Fräul. Charlotte Gartner, die mit ihrer an­sprechenden Vortragsweise für die von ihr über­nommenen Partien eine ausgezeichnete Ver­treterin war, mußten sich zu mancher Zugabe entschließen. Die fröhliche Stimmung, die be­sonders am Schluffe bei den liebenswürdig- humorvollen Darbietungen kaut zum Ausdruck kam, legte den Beweis ab, daß sich H-' 3 ö '

sihSn« Aufgabe, so ein Pflänzchen, daS vielleicht zeitlebens nn Schatten gestanden, einmal in die barme, belebenbe Sonne zu versetzen. Wollen

Symptomen erkrankt. Hoffenklich verschwindet dieser unheimliche Gast recht bild aus unseren kussjschen Gauen. Bei bcm gcrneld wn Er- kronkungsfall eines Hofgeismarer Dragoner- bandelte es sich übrigens gar nicht um Genick­starre, sondern um eine starke Lungenentzündung.

* Auib et« Umzug DasCaff. Tagebl/ schreibt: Kaum ist der 1. Avril mit seinem Wohnungswechsel vorüber und schon wieder wird zum Umzug gerüstet. Diesmal ist eS jedoch ein oanz eigenartiger. Die Stnmmtischaesell- schasten wollen ihr .Logis"' wechseln. Veran­laßt nämlich durch den Beschluß der letzten Wirte­versammlung, die Bierpreise ab 20. April zu erhöhen, suchen verschiedene Stammt,schgesell- schalten ei» anderes Heim, wo ihnen auch in Zukunft volle Fünfzehntel - Gläser zum alten Preis verahml-st werden.

§ Strafkammer. Beim ersten Fall der heuti­gen Sitzung handelte es sich um eine Anklage wegen Uebertretung des Fürsorge-Erziehungs­gesetzes gegen den Arbeiter Heinrich Todt und dessen Ehefrau von hier. Deren minderjährige Tochter war nämlich seit Mai 1902 bei der Witwe Spengler in Schwarzenbach bei Melsungen untergebracht, wo sie vor einiger Zett plötzlich weglief und sich hier nach ihren Eltern begab. Trotz aller Bemühungen ist es bis jetzt noch nicht gelungen, den Aufenthalt des Kindes aussindlg zu machen. Weil nun die Eltern nicht dafür ge­sorgt haben, daß ihr Kind in seine Stelle zurück­kehrte, und weil sie dem Vormundschaftsgericht auch keine Mitteilung gemacht, zogen ste sich die Anklage zu. Der Mann und seine Frau ent­schuldigten sich damit, daß ihr Kind es bei der Frau Spengler nicht zum besten gehabt hätte, dies wäre auch der Grund gewesen, weshalb sie den Aufenthalt desselben nicht sagten. Sie wären ober jederzeit dazu bereit, wenn das Kind in tei­lt er jetzigen Stelle bleiben könne. Ihr Kind habe eines Abends zu Hause gesellen und nicht wieder zurückkehreu wollen. Die Witwe Speng­ler. die als Zeugin er Wien, bekundete glaubhaft, daß das Mädchen es sehr mit bei ihr gehabt hätte, ste könne sich gar nickt erklären, weshalb es plötzlich weggelaulen sei. Das Gericht kam zu dem Resultat, daß der Mann sich gegen taS Gesetz vergangen, bei der Frau aber eine Schuld nicht erwiesen fest Das Urteil gegen den ersteren lautete auf 6 Wochen Gefängnis, bi Frau er­hielte Freisprechung.

* Die Müllabfuhr er Mat wegen des Char- freitags bereits am Donnerstag.

| ihrer Einnahmen an die Hauptkaste verpstichtet I SRfttBtttß Utti) ÜMgtzgtllß.

werden. Eine Neuregelung erfährt auch die I sRa<Mr»ck aller Ortginalarlilel Ist gemäß I 18 de» Praris desHinausfliegens" und das sogenannte I Urheberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe Schiedsgerichtswesen. Es sollen nun der Partei- I .Oderhess. Mg " gestattet.)

leihtng stärkere diskretionäre Befugnisse erteilt I Marburq, 18. April,

werden. Bis jetzt hält sich in der sozialdemokra» I Oster»To»derzüge. Zur Bewä tigung des tischen Presse noch bte Kritik über den neuen Or- I Osterverkebrs werden auf der Strecke Cassel gar.ijationsentwurf zurück. Vielleicht lassen auch I Marburg (Frankfurt a. M.) folgende Souder» dieGenosten" Revisionisten wie Radikale | züge verkehren: Am 19./20., 21./'2., 22./13. April diese Maßregeln widerstandslos über sich ergehen, j Sorwer-Perfonenzug Nr. 44- ab C°st l 2.29 nachts, ,-nd-rn --»»en li. d°-°-d°ch »W»itf.SfStÄl T.S>»Ä «ÄÄ

Der stenographische Bericht Uber die ha entgegengesetzter Richtung fährt am 20., 21. und I letzte Generalversammlung der Steuer» uud I Az, äiml Sonder-Persanen^m Nr. 48a ab Marburg I Wirtschaftsreformer ist soeben in einem I 12.58, an Castet 2.45, Zug 773a am 20., 22., 25. und I stattlichen Bande von über 200 Seiten Stärke I 26. April ab Marburg 12.42. an Cassel 3.20 und erschienen und für den Preis von 2 Mk. von dem endlich am 20., 22 und W April Zug Nr. 779a ab Sekretär der Bereinigung, Herrn Stephan, Ber- I Marburg 5.50. an Caste! 8.40.

I lin SW. 47, Hagelsbergerstt. 18, portofrei zu | beziehen. Die diesjährige Generalversammlung 1 der Steuer- und Wirtschaftsreformer kann ein

Q. Wetter. 17. April. Der Forstreferendar Glöckner hier batte daS seltene Glück einen prächtige« Auerhahn zu schießen.

ls Kirchhain, 17. April, yeuie und morgen veranstaltet die Fachschule eine öffentllcke Ausstellung der in diesem Jahre van den Schülerinnen ange» »ertiaten Arbeiten. Die Ausstellung zeigt, daß die Schülerinnen in diesem Unterrichte etwa» gelernt habe« im WeitzuShen. Schneidern u I. f. Die auSlteaenbe« Zeichnungen beweisen, daß die Schülerinnen alle Ar- beiten mit DerstLndni« angefertigt haben.

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Hessen-Nassau und Nachbargebiete.

Fulda, 17. April. Der Zentral-Fest.usschutz hat, lautFuld. Ztg.", nunmehr alle Einladun­gen erlassen. Besondere Einladungsschretben ha­ben für die Bonifatiusseier erholten die Kirchen- fürsten, der katholische Adel, die Abgeordneten des Reichstages und Landtages und viele andere Korporationen. Die Anmeldungen aus diesen Kreisen sind sehr zahlreich. Von den irchen- fürsten haben ihre Teilnahme zugesagt: die Kar- dinäle Kopp-Breslau, Fifcker-Köln, Karschthaler- Salzburg und der pästliche Nuntius Cavuta- München, ferner die Erzbischöfe von Freiburg i B Pofen-Gnefen, München, Utrecht (Holland) und Westminster (London): die Biscköfe von Kulm, Mainz, Limburg. Osnabrück. Münster, Paderborn, Ermland, Trier, Rottenburg, Metz, Straßburg, Würzburg. Augsburg und Roermond (Holland). Auch die Apostol. Vikare von Sach- fen, Sckweden, Norwegen und Dänemark, ferner die Siebte von Marienstatt. Mario-."aast. Oelen- berg Metten, Mütten, München (St. Bontfaz), Seckcm und Monte Cassino (Italien) habe * ihre Zusage gegeben. Der katholische Adel wtrd ebenfalls zahlreich vertreten sein, insbesondere hat der Präsident der Malteser-Ritter auf bte Einladung hin gern seine Einwilligung gegeben, daß die Molteser-Ritter in ihrer irntföotfen Uniform die Religuien des Bonifatius in der Prozession begleiten. Der Religuien-Vrozelllon wird dadurch ein besonderer Glanz verstehen. Ebenso haben hervorragende Parlamentarier ihre Teilnahme in Aussicht gestellt.

Wiesbaden, 17. Avril. Die Domäne Armadahof, die bisher etwa» über 4000 Mark Jahrespacht lieferte, ist jetzt zu 10 200 Mark neu verpachtet worden.

Pom Taunus, 16. April. Ein Bauersmann, so erzählt dasHöchster Kreis bl.», liest feinet Familie aus dem Blatt vor. Alsdann kam un Gemeinderat die Anstellung emes Gasdirektors zur Beratung. Was, unterbricht ihn die Groß­mutter, Gasdirektor? Do sag ich awer nix mehr; For was braucht der Goshert (Geishirt) den grüße Titel? Ja ja, heitzutag will halt jeder den Fürnemfte spiele. Macht nur fu kaans!

Butzdach, 18. April. Ein schwerer Un­glücksfall ereignete sich gestern nachmittag zwischen 5 und 6 Uhr im Butzbacher Feld tn der Nähe der Niederweiseler Chauffee. Der 60 Jahre alte Knecht Joh«. Heiser war mit Walzen von Aeckcrn beschäftigt und wollte mit dem Ackergerät auf ein anderes Grundstück fahren, als die Pferde vor irgend einem Vor­kommnis gescheut haben müffen und durchgingen. Heiser verlor die Herrschaft über die Pferd», wurde von seinem Sitz herabgeschleudert. Pferd» und Ringelwalze gingen über ihn hinweg und ihm wurde der Schädel vollständig zerirümmeH sodaß der Tod sofort eintrat. Herr Heiser hick den Feldzug 1870-71 mitgemacht und stanh über 24 Jahre in treuester Pflichterfüllung W Diensten des Frhrn. v Bouchenroeder N»et

Meldung auS Kuntuleng vor, wonach eine starke «panische Streitmacht unter Umgehung ber Lsfischen vorgeschobenen Stellungen auf Kirin Marschiert. Maffen von Tschuntschusen um­sehen den rechten russischen Flügel und mar­kieren ebenfalls nordwärts. Die Japaner Veiben die Dorfbewohner in bte russischen Irien unb versuchen große Verwirrung.

Petersburg, 17. April. General Lene- »itsch berichtet in einem Telegramm an den Kaiser vom 16. April: Eine russische Abteilung Avang am 11. April ben Feind, seine Stellung lei dem Dorfe Uhok zu räumen, drängte ihn tzirück unb rückte bis zum Dorfe Meian vor. 'Xe Japaner besetzten einen Paßkamm, zwei Derst südlich beS Nandsaimuhola. Nachdem I sw H'elsbergerstt." 18^ portofrei M I * See 3*getb«tei!l»«. Heute Morgen fand 'ine russische Abteilung die Stellung deS FeindeS I ^ziehen. Die diesjährige Generalversammlung I auf dem Schröckw Gleichen Kompagniebefichtigung

wrch Artillerie beschoffen und seine Flanke um- 1 &er ©teuer- unb Wirtsckaftsreformer kann ein I durch ben Kommandeur deS Bataillons statt

Jengen hatte, zwang sie den Fetnd zur Aufgabe I ^ondereS Jntereffe insofern beansprucken, als I Um l Uhr rückten die Kompagnien mit Hingen«

einer Stellung. Auf ber Stellung wurden 85 I }n üor Qaen die wichtigen Fragen der neuen I dem Spiel wieder in die Kaserne ein. Verschanzungen gefunden. Bei ihrem Rückzüge I Handelsverträge unb die Entschuldung des I . steMtrhliAtine Nom 19 d M ab Anbeten bie Japaner baS Proviantmagazrn bei I ländlichen Grundbesitzes auf Grund ausgezetch. 8 ? m^erbesteuerrolle »wei Wochen lang

^andsaimuhola an. AlS am 12. April russischeder Referate behandelt worden sind. Dreie - d» Gcwerb^werrolle M« «ochen fang

Gruppen da« Echola passierten, waren sie dem «Referate, von Professor Dr. v. Wenckstern b^v. wt städtischen Steuer- und Meldeamt zur Em

etnblidpn ^nfanteriefeuer und dem Feuer I Dr. Da de erstattet, sind auch tn Sonderabdrucken I ficht offen.

£- ith) b | zum Preise von je 50 Pfg. von ber oben ange- * Juristisches. Das Referendarexamen be- KoabAer nnaaefeti Die R.sien besoffen I «ebenen Adresse portofrei zu beziehen. Sie eig- standen die RechtSkandidaten Broll, Eckhard,

tlmoS 5" au8'* *'7"Jg" neu sich zur weiteren Verbreitung behufs Auf- Salzmann und Schultz.

,en Feind mit StrtiHenefe ' g.. I klärung ber landwirtschaftlichen Kreise. Ein brit- I ° Einouarticruna. Am 27 April werden

niungen zur Umgehung der seindstchen Stellung Referat, welches ebenfalls bedeutsam ist, be- ,. / ^äaer »u einer llebuna e naewgen er unb rückten dann vor. Die feindliche I bie wisienschastlichen Argumente der Frei- I 100 Jager zu einer lledung eingezoq Stellung wurde schließlich von der russischen I Handelslehre unb würbe von Oberregierungsrat und deshalb ebensoviel aktive Soldate n Infanterie, bte fünf Revolverkanonen mitführte, I gt>ert erstattet. Don diesem Restrat ist ein Son- I Bürger quartiere gelegt. ^Elbungen von Quar- tenommen. Die Japaner leisteten hartnäckigen I derabbruck nicht erschienen. Der vorliegende I tiergebetn werden auf dem Rathause entgegen» viderstand. I stenographische Bericht enthält aber diesen Dor- I genommen. ,

Tokio 17 April (Amtlich.) Fünf I trag ebenso wie die übrigen und die daran ge- § ®»rttng§iÄbeilD. Der gestern abend tm kckwabronen feindlicher Kavallerie xoaen in ber I knüpfte anregende Diskussion, sowie natürlich neuen Saale beS TurnergartenS von bem be

be« 15Ärilin SonSchinJ auf der auch die bedeutsame Erösfnungssprache des Vor- liebten Mitgliede unsere« StadttheaterS Carl

takumewFenahuastraße" etti""^Die "japanischen Stäben, Wir». Geh. Rat Frecherrnvon Man- be Giorgi unter Mitwirkung von Charlotte

Lnhoen machten einen Nachtangriff unb schlugen I teuffel-Krossen. Wir können sonnt dem Bericht I ®artnet und Otto Conradi veranstaltete Dor-

^FtinbÄ"ÄlSrKS etne -^glichst weite Verbreitung wünschen. tragSabenb. war leider nichti so besucht, wie man

Zusammenstöße mit Kavallerie statt, die mehrere e« eigentlich m Anbetracht der vorzüglichen

Mätze besetzte. Sonst sind ketne wesentliche Ausland. I Darbietungen hätte erwarten müffen. Ob der

beränderungen eingetreten. I «talfett Ueber den Ausstand der Eisen- I ^öend ungünstig llewählt toar, ober ob

__________ I gtaltett. uever ven Ausuano oer «iienunmehr begonnene Ch -rwoche vi-lleicht auch

I bahner, der gestern Montag fräh 6 Uhr rnS I ejJBag (jierju beigetragen hol, kann schon möp DeutlckeS Reich Werk gesetzt wurde w.rd auS Rom noch weiter feitt Ohne sich nun hierdurch irgendwie

^emjlycs Reich. berichtet: Um 5 Uhr früh wurde der Haupt- bceinRnffen ,u laffen, gaben bie Mit-

. . 18- . I bahnhof von 300 Grenadieren besetzt. Die I ^^nden ihr Beste« unb brachten mit an-

»«»-um

MiSÄtX S S ÄSÄffi

nach dem Gottesdienst fand, wie noch Nachtrag- I andere Arbeiter »setzt, «ffter L g Dies wußten auch bte Zuhörer vollauf zu Itch berickiet wird, Frühstückstasel an Bord der I von Inspektoren bte ^^^br^rbeiten toerrtfflte e . I benn sie kargten nicht mit ihrem

.Hohenzollern" statt. Der Kaiser saß zwischen An bie Stelle ber auSstS btgen Lokomotivführer Beifall und bte beiden Herren sowohl, wie auch

ben Prinzen Eitel-Friedrich und Oskar, die Kai- unb Heizer trat Militär. In ben BureauS der ' - ......

serin zwischen dem Herzog von Sachsen-Koburg I Eisenbahngesellschasten fanden sich 200 Lokomottv-

nnd Gotha und dem Prinzen Adalbert. Der I fghrer und Weichensteller ein, die sich bem Aus-

Kaiser und bie Kaiserin verweilten nachmittags I flanbe nicht anfchließen. Die Vereine ber Kaust

on Bord derHohenzollern", wo die Abendtafel I ieutC( Industriellen unb Hotelbesitzer beröffent-

ftattfanb. Nach derselben begab sich dir Kaiserin I fjeftqe Proteste gegen den Ausstand, an Land und zum Hotel Timeo hinauf. Die » Kriegsschiffe find von Gaöta nach Genua Prinzen besuchten nachmittags das griechische » ' » bie Ordnung aufrecht zu er-

Theater tn Taormma. Gestern Morgen unter- I q S S - ?q3 b Stadt tu i » ., ,

nahm die Kaiserin von Taormina aus einen Der S.elebhonöten,t »on ©» j ganz vortrefflich amüsierten.

Ausflug nach dem Monte Venue. Das Wetter I OU1 . - ®om § Bom eiten Deutschhaushlfe. man

ist fortgesetzt schön. . nnh« J »rbeit« W ift von berufener Sette gegen den Straßen-

Die Abänderung des sozialdemokra- I daS Zugpersonnl, saft alle anderen arbeitet I ~ r.-.r >.pn nupn Deutfck-

tischen Organisationsstatuts steht find tätig. Die Züge, deren Abfahrt gestern I efft Sinftiru* erhoben

schon seit einigen Jahren zur Diskussion. Dem I festgesetzt wurde, fuhren mit nur wenigen Mi- bcmshof vo> geseh n ,. p b a g, Bremer Parteitage Haber Entwürfe (im ganzen nuten Verspätung ab. Diese wurde Haupt- w°rden ES handelt sich darum, daß der AuS

waren es 34 Anträge) hierzu vorgelegen, bte aber szch^ch durch die Notwendiokeit verursacht, blick auf bte ^^ethkttche cventu^ nicht

dorläusig beiseite geschoben und einer Orgamsa- I weaen der großen Anzahl von Reisenden Wagen I unstaltet wird. Näheres ist hierüber vorläufig

tionSkommission behufs Herstellung ines neuen I fttl,uhänaen. Der Bahnhof ist mit Militär

«iw*».»-

noch mehr als bisher zu zentralisieren und sofortige Niederlegung der Arbeit Dui Züge ber Reichstagsfraktion wie dem Parteivorstande bie vor Mitternacht abgefahren find, wurden noch mehr N bergewicht zu geben, ist deutlich er- I nach diesem Beschlüsse noch btS sechs Uhr früh kennbar. Eine weitere Aufgabe der sozialdei.io- I weitergeführt. Der Streik hat sich biSH't kratischen Neuorganisation fft die Stärkung der I wenig fühlbar gemacht. Fast alle Personenzuge Parteifinanzen. Bis jetzt decken in der Haupt- I beT A^riatischen Eisenbahn find von Mailand fache die Beiträge aus Berlin und Hamburg, so- I obgefQhten. In dem Netz der Mittelmeerbahn wie bte Erträgnisse der Parteigeschäfte die Aus- I fielen nuI fünf Pxrsonenzüge aus. gaben der Gesamtparlei, fortan sollen die lokalen p , Mni* Amerika Die

Caaniloti.».» ,»r abdanmi °°» -- W lt,t Sau*B.fWw

mL?- traute er. bie Sortele to neuen beutWe» iarift Mer«

Violetta winkte nur mechanisch mit dem Kopf, sollen. Dte Angelegenheit wurde dem Prost. Sie vermochte sich in der Tat kaum noch auf den I benten vor besser» Jagoausflug vorgelegt. Roose- Füßen zu halten. velt zeigte sich besonders besorgt, den amertla-

Nur noch ein Weilcken Geduld," tröstete er I nifchen Markt in Deutschland zu schützen. Der gutmütig,wir haben nicht mehr weit zu gehend I Botschafter Speck von Sternburg wies darauf Sie bogen nun von der schmalen Settengasse I h^ß, ^rnn Amerika keine Zugeständniffe in eine breite, schöne Straße ein, unb blieben I mQx Deutschland bie schärfsten Differential- d" einem stattlichen Hause stehen, wo MolettaS ööe Amerika anwenben würde, wodurch Ä Mr S «m-rilu* L-P°Ma»b-l »ach SrutWanb »rat.

Ä Ä alte, «brr frbr '»»»««». »«-»-. ta H»»-»*«* gutmütig aussehende Frau, deren Gesicht von I vollständig bie Lage, aber er hält eS furjait einer weißen Haube umrahmt, von unzähligen I unmöolich, ben Senat tn seiner gegenwärtigen Furchen und Runzeln durchzogen to t. Sie hielt I Verfassung zu einem Reziprozitätsvertrag zu eine blank geputzte, glanzende Messinglampe hoch, bestimmen, und hat erst vor kurzem erklärt, em dem Ankommenden zu leuchten. I daß er über keine Reziprozitätsverträge ver-

Um Gotteswillen, Herr Hebart, wen bringen I handeln wolle, solange der Senat nicht seinen Vie denn da mtt?" rief sie im Ton« höchster I Standpunkt ändern würde. Der Präsioent Aebemischung. HnS glaubt aber, daß Deutschland« Haltung ben

* "® armes, verzw^elndeß MensHenk , I Kongreß zwingen wird, in Verhandlungen ein-

tte, antwortete der Angeredete sehr ernst. I Andererseits wisse Deu ch an , ß

', Frau Jakobi, zeigen Sie, was Sie können," Von Amerika Hanbelszugeständniffe nur durch

er dann fort, indem er der Alten auf die Gewaltanwendung erhalten könne, und Deutsch-

chulter klopfte,Sie find doch fo eine Art land sei zu wirksamer Anwendung dieser Ge-

harmherzige Samariterin: ich dächte, es wäre eine | waltmittel in der Lage." Hier wirb auSnahmS-

: #61 O $1 I $ (Ä hSf *2 ° IH ew-e» *er er ® er ® e-M !y<en.