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Wer fragte nach ihr, wenn sie nicht mehr dq war? — Wenn sie nicht mehr da war? — Aq diesen Gedanken klammerte sie f: h an. Wat wollte sie denn noch auf der Welt, sie die nicht einmal wußte, ob sie morgen esien würde. Am liebsten wäre es ihr gewesen, wenn sie dem Va- ter auf der Stelle hätte folgen können. Ihren vorherigen Beruf konnte sie nicht mehr aufneh- men, das fühlte sie selbst, und der Arzt hatte schon halbe Andeutungen gemacht, wenn er auch eine bestimmte Antwort auf eine diesbezügliche
Marburg
Sonntag, 16. Apiil 1905
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Deutsches Reich.
Berlin, 15. April.
, — Seine Majestät der Kaiser ist gestern Mittag, wie bereits gemeldet, in Taormina angekommen. Wie noch nachträglich gemeldet wird, erledigte der Kaiser auf der Rückfahrt von Korfu nach Messina Regierungsgeschäfte. Nach der Ankunft in Taormina begab sich der größere Teil des Gefolges gestern wieder nach Messina zurück. Der Kaiser und die Kaiserin bleiben heute in Taormina und gehen morgen Sonntag nach Syrakus, wohin sich heute die Schiffe „Hohenzollern" und „Friedrich Karl" begeben.
— Ueber die Reisepläne desKaisers nach der Rückkehr von der Mittelmeerfahrt verlautet folgendes: Der Monarch beabsichtigt nach Beendigung seiner Mittelmeerfahrt auf der Rücke reise von Italien zu Anfang Mai dem großherzoglich badischen Hofe in Karlsruhe einet, kurzen Besuch abzustatten. Bon dort erfolgt, wii bereits gemeldet, die Weiterreise nach Straßburg, Metz, Urville und Wiesbaden. Für Aus- aangs Mai wird der Besuch des Kaisers in Cadinen erwartet, und zwar im Anschluß an deL alljährlich wiederkehrenden Jagdaufenthalt in Prockelwitz und Schlobitten. Auch die Kaiserin dürste in diesem Jahre mit den jüngsten kaiser« lichen Kindern während der Nordlandreise öeS
sie anfangen? Würde sie eine Stelle bekommen,, wurde man der ehemaligen Zirkuskünstlerin Vertrauen schenken? Nein, man würde ihr die Ture verschließen, sie unbarmherzig hinausstoßen wre man es hier bereits tot! Sollte sie so elenS zu Grunde gehen? Lieber rasch entschlossen ein Ende gemacht. Der Gedanke hatte beinahe etwas Verlockendes für das einsame sinnende Mädchen. —
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entsprechender ermäßigter Tarif, und zwar runachst tunlichst der Einpfennig-Tarif ein- geführt werde.
Für wirtschaftliche Notstände sieht die Reichs- Verfassung überdies Spezialtarife vor. Alles sehr vernünftige, brauchbare Bestimmungen, denen nur das eine fehlt — die richtige Lebens- t ®er Reichstag hat nte aus seiner Mitte heraus den Antrag gestellt, sie in Anlehnung an das Reichseisenbahnamt reichsgesetzlich zu verwirklichen. Statt dessen werden von den Herren Volksvertretern Reden zum Fenster hmausgehalten, über alle möglichen, teils undurchführbaren, teils unwesentlichen Dinge, aber die praktisch am notwendigsten und nächstliegenden Bedürfnisse werden übersehen.
Roch eine andere Erinnerung ist zeitgemäß, ^rn >whre 1884 hat der damalige preußische Eisenbahnminister in einem Schreiben an den Landeseisenbahnrat folgende maßgebende Gesichtspunkte für die Eisenbahn- Politik dargelegt:
1. die Förderung gewerblicher und landwirtschaftlicher Produktion durch erleichterte Zu- fuhr notwendiger Roh- und Hilfsstoffe.
2. Die Förderung des Absatzes einheimischer Erzeugnisse in den durch fremde Konkurrenz bedrohten Bezirken des Inlands, sowie — in besonders bemerkenswertem Grad — die Erleichterung der Ausfuhr deutscher Erzeugnisse ins Ausland.
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gerade, als müßte das so fein! Ihr Vater sitzt den ganzen Tag, herum, von arbeiten ist gar ! keine Rede bei ihm. Natürlich, wir ernähren ihn ja! Arbeiten aber muß der Mensch, das sollten Sie doch einsehen. Mein, Sohn ist viel zu gutmütig. Er hätte wahrscheinlich wieder nach- gegeben, trotzdem ich ihn schon oft genug bat, der Sacke ein Ende zu machen!"
Frau Adelheid hatte rasch und ohne Pause gesprochen, nun hielt sie aufatmend inne. Es wurde ihr ordentlich leicht, daß sie dem langgehegten Groll endlich Ausdruck geben konnte. Sie empfand das als Genugtuung.
Violetta stand, an allen Gliedern bebend, vor der erzürnten Frau. Sie vermochte kein Wort hervorzubringen. Einer augenblicklichen Eingebung folgend, wandte sie sich, und lief, ohne sich noch einmal umzusehen, den Weg zurück den sie eben gekommen, und blieb erst aufatmend stehen, als das Haus erreicht war. Behutsam trat sie ein, um den Vater nicht zu stören, falls er schlief.
Er hatte seine Stellung nicht verändert, seit sie chn verlassen, nur der Kopf war ihm auf die Brust gesunken, und seine herabhängende Rechte erschien ihr so wächsern, so steif, ganz anders als sonst. Und doch sah er aus, wie ein Hef und fest schlafender Mensch.
Einen Augenblick stand Violetta in der Mitte des Zimmers, ohne sich zu regen. Es war so still fast feiernd), die Ruhe hier tat ihr wohl. Leise i trat sie herzu und ergriff des Vaters Hand. Die- I fefbe mor fort und steif, — mit einem lauten Aufschrei ließ sie die Hand fahren, und sttirzte, vor Schreck halb besinnungslos, auf die Kniee nieder.
... "idm @otte3toiffen, — mein Vater, — was • geschehen, — sprich doch nur ein ein- 3tge§ Wort, — Vater — nur ein Wort!" — —
Lange Zeit saß Violetta zu Füßen des Toten. Die Uhr tickte leise. Sonst kein Laut, kein Ton; feierliche Stille herrschte im kleinen Zimmer.
Das junge Mädchen hörte wie im Traum, daß gegen Abend die Köchin kam, hörte das Kammern derselben, und wie sie versprach), die Nacht über dableiben zu wollen. Violetta hatte es gar nicht einmal verlangt. Sie wäre die ganze Rockst so sitzen geblieben, sie war. gleichsam erstarrt in ihrem Schmerz, und merkte es kaum, daß Marie sie wie ein Kind aufhob und ins Bett steckte. Dann lief die Dienerin wieder fort, um das Nötigste zu veranlasten.
„Man muß doch sorgen, daß der Tote forfge- schasst wird," bemerkte sie im Hinansaeben zu Violetta.
.Bald darauf kam der Arzt, stellte den Totenschein aus, trat zu ihr bitt und sagte ihr einige
Ungleiche Brüder.
Original-Roman von Irene von Hellmuth.
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„Bettelvolk", murmelte Frau Adelheid zwischen den Zähnen, und fuhr dann laut und scharf fort: „Es ist nur gut, daß Sie Ihre, gelinde aus- gedrückt, unbescheidene Bitte bei meinem Sohn nicht anbringen konnten: denn er mußte heute Morgen eine unaufschiebbare Geschäftsreise an- treten, und wird voraussichtlich erst in acht Ta- gen Zurückkehren. Sonst müßte ich Sie höchst wahrscheinlich noch länger in meinem Hause dulden. Sie scheinen sehr gut zu wissen, daß sich mein Sohn Ihrer Bitte nicht widersetzen würde. Weshalb wollten Sie sich gerade an ihn wenden? Warum nicht an mich? Ich mutz gestehen, dies v scheint mir sonderbar. Sie wollten ihn aufs neue in Ihre Netze locken? Das gelingt Ihnen nicht mehr. Geben Sie sich darum keine Mühe. An dem Tage, wo mein Sohn zurückkommt, wird er (ich verloben. Bis dabin müssen Sie aus dem Hause sein! Wenn meine Tochter Ihnen doch vereits sagte, daß Sie fort muffen, wozu denn nochmals einen neuen Aufschub verlangen? Wir swben triftige Gründe, Ihre Entfernung zu wünschen Aber sie pochen wahrscheinlich auf >?hre Heldentat, Sie wollen ja meinem Sohne das Leben gerettet haben, wie er sagte? Nun, E wer kann wissen, wie sich die Sache verhielt, und ich denke,, wir haben unsere Dankesschuld mehr i ms reichlich abgetragen! Noch mehr zu verlan- gen ist — unverschämt! Ich finde keinen andren b Ausdruck. Wir haben genug getan, aber alles V ood) seine Grenzen. Ich begreife nicht, wie f3 ebnen und Ihrem Vater möglich ist, so lange L «»r anderer Leute Tasche zu liegen. Ihr tut
Violetta lag noch immer weinend auf den Knieen vor dem Toten. Sie konnte es nicht fassen, daß der Vater plötzlich von ihr gegangen war, daß sein Mund nun für immer verstummt sein sollte. Vielleicht hatte er noch etwas sagen wollen, vielleicht hätte er ihrer bedurft in jenen bangen Minuten. Und sie ahnte nichts, wußte nichts. Ganz allein war er gewesen, ganz allein mußte er sterben. O wie hart, wie grausam ihr das erschien!
Nicht einmal beten konnte sie in ihrem grenzen losen Jammer, sie beneidete den Toten um feine Ruhe. Er wußte nun nichts mehr von Schmerz und Leid. Und sie, was würde aus ihr werden? Heimatlos, elternlos, ohne Freunde, ohne Verwandte, konnte es etwas Traurigeres geben? Wozu lebte sie denn noch und für wen?
fWjt des Admirals Dewey, einem Washingtoner Telegramm des Standard zufolge, Japans Schick« fal abhangen wird.
. .Haag, 14. April. Weder von der holländisch- indischen Regierung, noch bei der japanisch«» Gesandtschaft ist irgend eine Nachricht eingelaufen über eine Seeschlacht bei den Anambainsetn. Nach einer amtlichen, früher eingegangenen Nachricht erwartet, man, daß die russische Flotte bald ganz« licy die indischen Gewässer verlassen wird.
Petersburg, 14. April. (Petersb. Tel.- Agentur.) Die aus Newyork stammende telegraphische Meldung, daß das Hospitalschiff „-Drei* mit einer großen Anzahl Verwundeter an Bor8 in Saigon eingetroffen sei, erweist sich , ach einen hon dem Generalstab der Marine eingezogenen Erkundigung als ungenau. Der „Drei" ist allerdings in Saigon anaekommen, jedoch ohne 53er« wundete.
Tokio, 14. April. (Reuter.) Das Marine- departement gibt bekannt, daß die Meldungen von einer Seeschlacht auf der Höhe bc*> Saigon unbegründet sind.
A m st e r d a m, 14. April. Der „Telegraf erhält von seinem Korrespondenten in Batavia ein Telegramm, in dem es heißt: Das Erscheinen der Japaner an der Küste von Cochinchina Hai sich bisher noch nicht bestätigt. Russische Kreuzer kamen gestern bei Saigon in Sicht. Das niederländische Geschwader kreuzt bei den Anamba- und Ncttunainfeln. Kein russisches Geschwader ist in der Nähe von Banka gewesen. Die Meldung bete, das Kohlenschiff „tzindoo", welches auf Mlliton Kohlen genommen haben soll, kann nicht zutreffend sein, da es dort kein Kohlenlager gibt Ueber die russischen Panzerschiffe ist nichts Neues zu berichten.
Aber sie bekam keine Antwort mehr. Die I L'PPen waren für immer stumm geworden. Er ! hörte das angstvolle Flehen seines Kindes nicht mehr, wie er auch das verzweiflungsvolle Weinen nicht mehr vernehmen konnte. Während Violetta um einige Tage Frist gebeten harte, während sie dem Vater die Wohnung noch für kurze Zeit sichern wollte, führte ihn der Todes- engiel sanft hinweg aus diesem irdischen Jammertal. Nun brauchte er keine andere Wohnung mehr als einen engen Schrein, ein finsteres, klei- , ..... ^uuvutt UU| cine oiesoezuauwe
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durchgesetzt, daß er ihr Hans verließ, früher verließ, als sie selbst gedacht. Nun lag er ihr nicht mehr „auf der Tasche", wie sie vorhin gesagt, denn er hatte ja nichts mehr nötig. Und so sanft und ruhig mußte er eingeschlafen sein, ohne jeglichen Todeskampf, ohne Schmerzgefühl, denn das Gesicht war beinahe unverändert. Nur die Augen, halb gesd>lossen, erschienen starr und ge- • brachen.
Der rusflsch-jaMnische Krieg.
Von der Flotte.
Wie aus London berichtet wird, bezweifelt man dort nach den letzten Meldungen nicht mehr, daß sämtliche Schlachtschiffe sich bei dem russischen Gesckfwader befinden. Man hält es für ausgemacht, daß Roschjestwensky sich auf der großen Handelsroute nach dem Norden befindet und nicht daran denkt, Saigon anzulaufen. Eine amerikanische Meldung von dem Eintreffen von Roschjestwenskys Hospitalschiff „Drei" in Saigon wird bter nicht geglaubt; es wird angenommen daß die Russen gegenwärtig östlich von Hong, fang dampfen und Samstag früh nach hiesiger Zeit die Fischerinseln erreichen werden, in deren Rähe man das japanische Geschwader vermutet. Für heute Abend oder für Sonntag rechnet man auf eine Entscheidungsschlacht, die Togo sich trotz seiner Abneigung gegen Schlachtschiff-Treffen und sciner Vorliebe für Torpedoangriffe zu liefern genötigt sehen werde, und von der nach der An-
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re.'chs. Die Reise Kaiser Wilhelms nach Tanger sei erne Demonstration gegen die englisch-fran- öosische Entente zu Gunsten Rußlands
Rio de Janeiro, 14. April. Der Anschluß der m v l bemschen evangelischen Gemeinde zu Tinibü im
Neueste Telegramme. otaQ?L®?ntti 6t^arina ««evangelische I Landeskirche der alteren Provinzen der preußi-
• ^krl,n, 15. April. Bei der Schillerfeier der I scheu Monarchie ist ger.ehinigt worden.
Berliner Universität, die am 9. Mai im Dhern. I ----------------- ..
Hanse stattfindet, >vird Prof. Erich Schmidt die I - ==
Festrede halten. Am Schluß der Feier "wird ein I raitaornäks
grosser Chor von Studenten das Reiterlied aus I '»HlC jCugCttlQße lDNtlNklUNg.
.„2Ba!Ienftein§ Sager' fingen. — Der Schiller- I Schon feit langem ist die Eilen b ob». Verband deutscher Frauen veranstaltet am 22. I frage eine brennende und eine Reihe von Kon- V^WildenbrMt" bat^si^ m®rrnft I grenzen zwischen den einzelnen Bundesstaaten
b- yS s $ f f c bl!fe emen Prolog des Deutschen Reiches haben gerade in der letzten Boraän° 8eit 'tattgefunden, ohne daß es zu der wünschens-
-loigange aus Schillers Leben zum Gegenstands I werten und zur Reform notwendigen allseitigen lle&ereinfh'mmung Sffl
• xUL Jelnet ersten I ist es gut, an naheliegende und doch so ferne, fast
lk.: nigsfahrt von Berlin nach Kiel traf gestern I halb in Vergessenheit geratene Dinge zu erinnern. Automobilkorps in I Wir haben nämlich eine Reichsverfassung und in
^r-'ebors em, wo dm Uebuiwssahrt unterbrochen ß dieser mehrere Artikel, die Bestimmungen über wnioe. Prinz Heinrich von Preußen war bereits I die Eisenbahnen enthalten, die bisher founaacn um 3 lt£>r von Kiel in Bergedorf I nür auf dem Papier gestanden haben In un- de?Uebunaswbrt av flrt feret Reichsverfassung beißt es iiämlich wie folgt:
der Uebungsfahrt. Gegen 4V2 Uhr nachmittags I Artikel 42
erfolgte die Abfahrt nach Hamburg, wo Prinz Die Bundesregierungen verpflichten sich die d^urich an der Spitze des 30 Wagen zahlenden deutschen Eisenbahnen im Interesse des allgemei- brrn «prnhrmn§Wnth0r6m. eintraf und nach I neu Verkehrs wie ein einheitliches Netz verwalten dem Velodrom Rotherbaiim fuhr. I und zu diesem Behuf auch die neu herzustellenden
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«Än S und Oskar getroffen, insbesondere gleiche Bahnpolizei-Regie- anstalten, insbesondere de? »Sfi
käiserlsthe^Aamllie be?ab°Ä" empfangen Die ments eingeführt werden. Das Reich hat dafür I Staatseisenbahn — gegen die Konkurrenz
Lao hÄn b49 sm »IT I Sorge zu tragen, daß die Eisenbahnverwaltungen I fremder Eisenbahnen und Wassersttaßen $
rn" s” Sn9e lebhaft begrüßt, die Bahnen jederzeit in einem die nötige Sickler- Wie man sieht durchäus gesunde und anzu- nsten^d?i^?Kaise?I gelErenden baulichen Zustande erhalten I erkennende Grundsätze, voll von wirtschostspolitt- W ll omEimruß entboten ® ben "nd dieselben rntt Sefrte^mnteml fo ..usrüstrn, scher und sozialer Rücksichten, die allen Anforde-
uubm da-, deutsch-bclgische Handelsabkommen I Die Eisenbahnverwaltungen sind verpflichtet, «„„•a£7 ®hmmentbalfungen.»n. , die für den durchgehenden Verkehr und zur Her- Paris, 15. April. Der Kriegsnnnlster hat an stellung ineinander greifender Fahrpläne nötigen
„ p - ko ai m an da nten eine geheimeZirkularnote Personenzüge mit entsprechender Fahrgeschwin-
genchtet „worin er die Einleitung einer Unter- I digkeit, desgleichen die zur löewältigung des ftimnng über die von gewisser Sette unternom- Güterverkehrs nötigen Güterzüge einzufichren, menen 3-ersuche, Offiziere zum Beitritt zu den I auch direkte Expeditionen im Personen- und Verschwörern zu bewegen anordnet. Güterverkehr, unter Gestattung des Ueberganges
Petersburg, 14 April. (Petersb. ^el.-Ag.) der Transportmtttel von einer Bahn auf die ö-/r^bb'tor sind m den Ausstam getreten andere, gegen die übliche Vergütung einzurichten, und verladen das auf den Schiffen befindliche J Artikel 45 j
Die Lage der Getreidehändler ist Dem Reiche steht die Kontrokle über das Tarif- ' ' 9nn?n»rt9i'/t swk -t Av r., „ I Wesen zu. Dasselbe wird namentlich dahin
London, 14. April. Der neulich von Tokio I irirfen I
.°’'LS"cäte und von Chamberlain warm befür- 1. daß baloigst auf allen deutschen Eisenbah-
v ortett Gedanke einer, Ausdehnung und Be- I nen übereinstimmende Betriebsreglements
Ttuigung ber englisch-,apamschen Allianz zu I eingeführt werden;
Trutz-Bündnis wird in den 2. daß die möglichste Gleichmäßigkeit und
Beiprechungen von Chamberlains Rede von der I Herabsetzung der Tarife erzielt, insbeson-
< il.glerungvpresse int allgemeinen willkommen ge« I dere, daß bei größeren Entfernungen für
0ew-n. . . I den Transport von Kohlen, Koks,' Holz,
".April. Die lapamichen Zeitungen Erzen, Steinen, Salz, Roheisen, Dünaungs-
bezweifeln die Aufrichtigkeit der, deutschen Mitteln und ähnlichen Gegenständen ein dem
^carokko-Politik und stehen auf Setten Frank- I Bedürfnis der Landwirtschaft und Industrie