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mit -em Kreismatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Zweites Blatt.

Rotationsdruck.

l

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Doerkes-Boppard in. Maft-urg.

durchschritten hat, haben ihre ganze Liebip Der Albanier ist außerordentlich vaterlandsliebend. Er ist zunäch? Albanier, seine Religion kommt erst darnach/' In ihren Bergen führen sie ein strenges Leben in Tüchtigkeit und Unabhängig­keit. Sie verabscheuen die türkischen Beamten und befolgen ihre eigenen Stammesgesetze. Wenn

ein Beamter in die Berge fomnit, um Steuern einzutreibcn, enrpfangen sie ihn mit folgender Begrüßung:Wir sind freundlich gegen alle, die uns besuchen, und wollen Euch gern als Gast bei uns aufnehmen. Ihr seid uns willkommen und könnt als unser Freund hierbleiben, so lange es Euch beliebt; aber wenn Ihr beabsichtigt. Euch in unsere Angelegenheiten zu mischen, dann bit­ten wir Euch, zu bedenken, daß Ihr nur mit vier Gendarmen hier seid und daß jeder Mann von uns bewaffnet ist, und wir empfehlen Euch, dahin Zurückzukehren, woher Ihr gekommen seid, s» lange Ihr es noch könnt." Von ihren Forderun­gen und Wünschen meint Miß Durham:So weit ich davon Kenntnis habe, wünscht Albanien vor allem feine Unabhängigkeit, von Europa an­erkannt, und einen Fürsten, am besten einen euro- päischen, der von den Mächten anerkannt wird. Leute aus allen Teilen des Volkes erzählen mir von diesem heißen Begehren fiir ihr Vaterland und baten um eine englische Anerkennung ihrer Ansprüche."

I M. lassen, und wenn sie krank sind, sich ins Ho­spital bringen zu lassen. Neber ihren noch mit­telalterlichen^ Formen dies moralischen Empfin­dens gibt eine Episode Aufklärung, die Miß Durham erzählt.Eines Tages kam des nachts heimlich ein Mann und wollte vonMadame" das war ich ein Pulver, um drei Ver­räter des Dorfes zu vergiften. Das wollte er ihnen in den Kaffee schütten: er handelte dabei im Auftrage des Dorfes und war fest davon über- . zeugt, nichts Unrechtes zu tun, wenn er drei Po- litisch anders Gesinnte aus frem Wege räume. Meistens aber wird nicht Gift verwandt, sondern die Flinte entscheidet, die selbst die Arbeiter beim Pflügen und die Hirten beim Weiden über der Schulter tragen, und schnell liegt die Hand am Drücker, um sich selbst Recht zu schaffen, da das Gesetz nur dem, der am besten besticht, Hilfe leistet. Doch viele Balkanstämme haben auch Eigenschaften, die sie wirklich liebenswert machen. Sie sind gastfreundlich, edelmütig, treu und ehr- lickst Miß Durham hat sich hauptsächlich in den Gegenden von Ochrida und Resna aufgehalten.

Ei» GlaS ante» Weines hält den Geist frisch und Bf» Körvrr gesunv. In der Rotwein-Mark-. Perla dItalia der Deutsch.-Jtal. Wein-Im. vort»Geseli schäft Gg. Kinen u. Co., G. m. zs H. Frankfurta.M., welche ihrervorzüglichenIualitäi und des mäßigen Preises halber, die Wiests Ver­breitung in Deutschland aefunden, finden Sie eine« wohlbekömmlichen und ausgezeichnet mundenden Mein der sich eines Versuches lohnt. t>aben i fflt 1- ver Flasche in Originalfms^ ln den durch Pl'atäte kenntllch-n besseren Normal- und Delikatestenwaren- handlun ;t.

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J. Schulz.

man nicht, dem Konfirmanden eine Bibel mit auf den Weg zu geben. Das ist das wertvollste Geschenk, welches man einem Konfirmanden machen kann. Jeder Pfarrer wird gern bereit sein, geeignete Quellen nachzuweisen, wo solche Konfirmationsbibeln zu haben sind.

v Fiinfundzwanzigpfennigstiicke. Nicht wenige» als 14 große Handelskammern in allen Teilen Deutschlands, sowie zahlreiche Vereine von Kauf­leuten aller Branchen haben die Ausprägung von Funfundzwanziavfennigstücken sowohl in Resolu- tlonen als auch in Petitionen gewünscht. Es wird vorgeschlagen, den Stücken einen Durchmesser von 19 oder 20 Millimetern bei 6 Gramm Gewicht zu geben, die Prägung eigenartig zu gestalten und den Münzrand zum Unterschiede von de« Silbermünzen glatt zu halten.

* Die Notleine wird mit dem 1. Mai aul den preußischen Eisenbahnzügen verschwinden Es wird nur noch, wo erforderlich, eine klein« Zugleine zur Verständigung, zwischen dem Zug­personal und dem Lokomotiv'ührer anaebrachi werden.

. * Viehseuche. Im 8Leg»eru»g-sezrrk find zur Zeit folgende Ortschaften verseucht: Tollwut Kreis Frankenberg: Dainrode, Haubern Schweineseuche (Schweinepest): Stadtkreis Cassel: Cassel (Stadt.) Landkreis Cassel. Dörnhagen, Ihringshausen, Waldau, Heckers­hausen, Ochshausen, Niederzwehren, Kirchdit­mold, Bettenhausen, Sondershausen, Oberkau­fungen. Kreis Eschwege: Dom. Fürstenstein, Jestädt, Schafhof, Mäckelsdorf (Verdacht.) Kreis Frankenberg: Höringhausen. Kreis Fritzlar: Kirchberg, Besse, Gudensberg, Metze, Lohne, Kerstenhausen, Wehren, Haddamar. Kreis Fulda: Ellers, Oberstock. Kreis Gelnhausen: Unterreichenbach, Wirtheim, Spielberg, Kirch» bracht, Lieblos. Kreis Hofgeismar: Langenthal, Domäne Trendelburg, Hslmarshausen, West­uffeln, Veckerhagen, Hofgeismar. Kreis Hom­berg: Mardorf. Kreis Hünfeld: Großenbach. Hünfeld, HilgeS. Kreis Melsungen: -Ostheim, Heinebach, Landefeld. Kreis Rinteln: Roden­berg. Kreis Rotenburg: Rotenburg (Stadt), Obersuhl, Sontra. Kreis Wolfhagen: Dom Rangen, Niederelsungen, Elmarshausen, Wol^ Hagen, Heimarshausen. BläschenauSschla; der Pferde: Kreis Homberg: Dillich. Ge flügelcholera: Kreis Elchweee: Niederham (Verdacht).

Marburg

Sonnabend. 15. Apiil 1905.

bet mexikanischen Kaufleute richten und sich den Eigenarten des Landes anpassen.

Afrika. Während wir Deutsche nicht den Mut finden, unsere ostafrikanische Kolonie durch ! ®Ie. Eisenbahn auszuschließen, bauen die weit­sichtigen Engländer eine Bahn durch den ganzen schwarzen Erdteil hindurch von Kapstadt bis > Hindernisse schrecken sie nicht. Am

März wurden die beiden Hälften der großen

Brücke über die Schlucht unterhalb der Viktoria- sälle deS Sambesi verbunden, und damit ist die Ochste Brücke der Welt vollendet. Die Brücke i-.er-pannt den Sambesi auf eine Entfernung i 650 Fuß, die Entfernung zwischen dem l ^k-wasserstand und den Schienen beträgt 420 Fuß', bei Hochwasserstand etwa 380 Fuß. Die Arbeiten wurden gleichzeitig an beiden Ufern begonnen. Die Eisenbahn vom Kap nach Kairo soll Egypten mit Südafrika v-rbinden. Dom Norden her hat die Eisenbahn Chartum erreicht, sine Strecke von 1400 Meilen. Im Süden hat man schon gute Fortschritte nördlich vom Sambesi gemacht und Kalomo, das Verwal­tungszentrum von Barotieland, erreicht. Von dort an soll die Linie noch 250 englische Meilen in nordöstlicher Richtung geführt werden; am Trnganika wird sie sich wahrscheinlich teilen, die eine Linie wird durch das Kongogebiet, die andere durch Deutsch-Lstaftika gehen. Die un­geheure Wassermenge der Viktoriafälle soll für elektrisch? Kraftwerke ausgebeutet werden. An beiden Fiüßufern sollen große Fabriken erbaut werden und für diese, sowie für Beleuchtung usw. | werden die Fälle gro^e Turbinen treiben; man I schätzt ihre Kraft auf 35 Millionen Pferdekräfte. I Wenn die Eisenbahn erst über die Brücke geht, I wird sie eine landschaftlich außerordentlich reiz- I volle Ger end erschließen.

dingungen, insbesondere den Umfang der Versicherung ausschließen. '

B. in einer möglichst umfassenden Versicherung, 4. in der zweckmäßigen und für die Versicher­ten bequemen Art der Erhebung der Bei­träge, welche gleichzeitig mit der Erhebung der Beiträge für die Berufsgenossenschaft erfolgt.

Jrn übrigen verbietet es der beschränkte Raum dieser Mtteilung. näher auf die Satzungen ein­zugehen. . Dieselben sind oder werden in diese» Tagen in den Amtsblättern der Regierungen und der Landwirtschaftskammern veröffentlicht, liegen aus den Landratsämtern '(Kreisämtern) und bei den Bürgermeistern zur Einsicht offen und können auch von den Landwirtschaftskam- mern, Landratsämtern (Kreisämtern) oder dem Landeshauplmanii der Provinz Hessen-Nassau zu Cassel bezogen werden.

Die Berufsgenossenschaft hat dem an3 den Kreisen der Landwirte an sie gerichteten Wunsch auf Errichtung einer Haftpflichtversicherungs- anstalt gerne entsprochen. . Nun ist aber auch zu wünschen, das- von dieser im ausschließliche» In­teresse unserer Landwirte getroffenen Einrichtung ein möglichst umfassenderGebrauch gemacht werde. Vor allem muß dafür gesorgt werden, daß die nach den Satzungen erforderliche Mindestzahl von 1500 Mitgliedern alsbald ihren Beitritt erklärt. In diesem Falle wird die Anstalt am 1. Juli dieses Jahres eröffnet werden können.

Beitrittserklärungen erfolgen durch Postkarte an den Landeshanptmann der Prmsinz Hessen- Nassau zu Cassel. Nach den Bestimmunqe» muß die Anmeldung solaende Fassung haben:

Ich erkläre hiermit meinen Beitritt zur Haftpflicht-Versicherung der Hessen-Nassauischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Mit den Satzungen der Anstalt bin ich bekannt und unterwerfe mich denselben. Ein Exemplar der Satzungen habe ich erhalten."

Erscheint wöchentlich sieben mal,

Dnick »nb Verlag' Joh. Aug. Koch, Unitxrsitäts-Bnchdruckcrei 40.

Marburg, Markt 21. - Telephon 55. u

Die Haftpflicht der Landwirte und di-' Haftpflichtversicherung.

Von der Landwirtschaftskammer wird uns mit der Bitte um Veröffentlichung geschrieben:

Man findet häufig daß über das Wesen der Haftpflicht und dementsprechend auch der Haft­pflichtversicherung bei do» Landwirten nicht die richtige Vorstellung bestftst. Vielfach wird die Haftpflichtversicherung nrn lwr Unfallversicherung Verwechselt, und doch barrdell es sich um zwei ganz verschiedene Begriffe. Wührsn» di? Unfallver- flcherung eine Entschödigimg der im Betriebe verletzten Arbeiter Betrirbsbeamten und kleineren Betriebs» ntrrnehmw bezweckt hat die Haftpflicht- Versicherung eine ganz cmd-v Bedeutung. Sie verfolgt nämlich das Ziel dv» Versicherungs­nehmer von dem Schadensersätze zv befreien, den er nach dem Gesetze dritten Personen (unter'Um­ständen auch der Verussgenossenschaft) leisten rnuß, sei es wegen Verletziu^g einer Verso» oder Beschädigung von Eigentum. Wenn also die Haftpflichtversicherung «»hx* 1 len soll, fo hat dies Zur Voraussetzung, daß einem Dritten ein Schr- de» entstanden ist, kcn der VersicherungSuehmer ersetze» muß.^ Dies ist zunächst der Fall, wenn er selbst den Schaden schuldhafter Weise verursacht hat (3. B. durch llnairhn^rffamfeii bei dec Sei» tuivz eines Fnbnverks, durch Nichteinfriedigung von Gruben, Nichts,reuen ber Glatteis usw.). . Aber auch für Schäden, die von seinen Angestell­ten, Bediensteten und Kindern verschuldet sind, kann eine Haltung des Vor sich erungnehr er§ ent­stehen (3. B. b-n mangelhafte' Beoufsickü ig »ng). Endlich .htu'tet er auch, wenn ein von ibm gehal­tenes Tsir einer- Schaben angerichtet har.

Es ist ohne weiteres ersichtlich daß die Gefahr, haftpflichtig zu werden, für einen Landwirt nicht Zu unterschätzen. un?> daß die Haftpflicht des Tier- Holters für ibn von gc" besonderer Bedeutung ist. Denn gerade dieser ^flerufkstand ist mehr wie andere auf das Halten von Tieren angewiesen. Die Gefahr sst um so größer, al9 dir Erfatzvflicht selbst dann eintrift, inemi her Tierbaltcr keinerlei Dchuld an diesem Sck-aden tragt. Bedenkt man ferner daß unter Umstände» Entschädigungs­summen in Frage kommen, deren Höhe " selbst einen wohl situ iertcn Mann wirtschaftlich zu Grunde richten Fann, so ist es wohl außer Frage, daß eine Versicherung gegen diese Gefahr von keinem verständigen Landwirt versäumt werden sollte.

Für eine solche Versicherung mußten aber seit­her recht erhebliche Prämien gezahlt werden. Auf Antrag der Landwirlschaftskammern ist jetzt bei der landwirtichafflichen Berufsgenossenschaft zu Cassel eine Versicherungsanstalt auf Gegenseitig, keit fiir Landwirte gegründet, deren Satzungen unter Mitwirkung von praktischen Landwirten festgestellt sind, und welchc daher de» landwift- sthastlichen Bedürfnissen nach jeder Richtu'ig Rechnung trägt. Mit Errichtung dieser Anstalt, deren Satzungen soeben vom Bundesrat geneh- ungt sind, ist für die Landwirte die denkbar gün- stigste Einrichtung zur Versicherung gegen Haft- Pflicht getroffen. Die Hauptvorzüge bestehen im wesentlichen

1. in dec Billigkeit der Verwaltung, welche bewirkt, daß die Beiträge voraussichtlich ivcht hoch sein werden,

2. m der klaren Fassung der Satzungen, welche jenen Zweifel über die Versicherungsbe-

VolkskurÄiches vom Balkan.

Während auch in diesem Frühjahr Meder allerlei llnruhen im Balkan sich regen, gewinnt em neues BuchThe bürden of the Balkans" bpn Edith Durham besonderes Interesse, in dem eine genaue Kennerin dieser Gegenden von Laird und Leuten erzählt. Ihre letzte Reise, die von Mmiastir nach Süden - ging, führte sie an der Küste entlang durch Albanien. Fünf Monate lang war sie den Gefahren und Beschwerlichkeiten die- Ws uuzwflifierten Landes ausgesetzt, und tage- lang:fam sie nicht aus dem Sattel, auf unweg- wmem Grund daherreitend, auf einer bloßen wecke ichlaieich, nur ihren Safte! als Kissen unter fe? Ä ,.2rht em<er ruhigen Selbstverständlich- fett spricht ste von den furchtbaren Gerichten, die ihr zum Essen vorgesetzt wurden, aber sie hat sich all diesen Unbilden gern gefügt, weil sie eine rührende Liebe zu diesen sehr gut veranlagten aber völlig zurückgebliebenen Völkern gefaßt hat.' Ein dramatisch bewegtes Bild blutiger Kämpfe jund diplomatischer Jnftiguen enthüllt sie vor uns, wenn sie von diesen Völkern, den Griechen, k?"^uren, Albantern, Mazedoniern, Serben, Wallache» spricht, die sich untereinander beseh- Pen, und von den Jntriguen, die da angezefteft

7iec softer selbst erscheinenwie Sieber-eben de aus mittelalterlichen Zeiten". Aus­

geschlossen von der Weltgeschichte während vier langer Jahrhunderte durch die alles erobernden Ottomanen, mußten sie, als sie aus der Nacht ihres langen Schlafes erwachten, das Antlitz der Welt verändert finden und neue Mächte an Herr- sichender Stelle. In ihren Landen waren noch die wirtschaftlichen und staatlichen Probleme des 14. Jahrhundefts zu lösen; um sie herum brei- tete sich die Kultur des zwanzigsten Jahrhundefts

Man will heute die Balkan-Probleme allein auf seit, Kampf zwischen Christen und Triften zuruckfichrcn und daraus die Wirren er­klären. Aber die Ursachen liegen tiefer. Sie sind begründet in der Jugendlichkeit dieser Völker und ihrem daraus sich ergebenden Kulturniveau, hsst c hler noch einen sehr mächtigen Einfluß; ste sind abergläubisch wie Kinder und achten wie alle noch nicht sehr zivilisierten Völker das Leben gering.. Eine völlige Unkenntnis in der Behandlung von Krankheiten, z. B. dec Pocken, herrscht noch bei ihnen. Impfung, ist bei ihnen praktisch nie eingessihrt. Keine Vorsichts- maßregeln werden angewandt, die Familie schläft

,,n£ einer Decke. Miß Dur- j wo der verwahrloseste und am meisten zuftickge- t^cht gerade beruhigend, als I bliebene Typus der Bulgaren sich besindft, und .n. ß? ; ^ra» des Bürgermeisters, I doch weiß sie viel Gutes zu berichten. Besonders nrrnfd in.s a t ^8 en, sie um- I schwärmt sie von den Albaniern. Diese kühnen

fip M ah» becb/ dacke'l küßte.- So weigern Ind kraftpolsech große» und schönen Mensche», ch s ch auch, eine Amputation a» sich vornMreik l. deren Land,sie phne Aeg'leftung eines Europäers

ViirteljShrltcher Bezugspreis: btt der Erxckitio» 2 Mk., W HA bei alle« Postämtern 2,25 Mk. ^excl. Bestellgeld).

vV Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg, Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

AuSlarrd. I Marburg und Umgegend.

. Mexiko. Von de» amerikanischen Staaten (Nachdruck aller criainalartikel Ist gemäß tz 18 de, zieht Mexiko immer mehr die Augen aus sich I Urheberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe wegen der ruhigen und sicheren Entwickelung, I »Oberhess. Ztg." geflatt-t.)

die dieses Land in den letzten Jahren genommen I Marburg, 14. April.

M. Mehr und mehr wird erkannt, daß dieses Die Vorbereitungen zur K-nfirmniion. Reich eine gro^o Zukunst hat. Deshalb werden I Man fchrcibt uns: Unzählige Schare» junger auch immer wieder neue Handelsbeziehungen Christen treten in diesen Wochen wieder vor angeknupft, und wie ber Handelsverkehr nach Gottes Altar, um vor der Gemeinde das Be- außen zummmt, so wächst im Innern der Wohl- kenntnis ihres Glaubend und das Gelöbnis ft®, ' entwickeln «ich Handel, Industrie und I ewiger Treue abzulegen. Eine einzig schöne Aaerbau. In den Vereinigten Staaten ist die Zeit im Leben eines jeden Christen ist die Zeit Bedeururig Mexikos längst erkannt worden, und der Vorbereitung darauf, und darum solle» dornge Kapitalisten haben sich den Haupteinfluß alle, die für das Wohl der Kinder verantwort- aus die Verwaltung der n.kxikanischen Bahnen lich sind, ängstlich beforst sein, diesen letzten gesichert Soweit die Industrie bereits- besteht, Wochen vor der Konfirmation eine Weihe zu befindet sie sich mesiteus in den Händen aus- I geben, die sich unauslöschlich tief in das Gemüt Warner Kapitalisten. Besonders französisches I des Konfirmanden einprägt. Man muß es und schweizerisches Kapital ist in Mexiko an- i einer Familie, in der ein Kind konfirmiert ge Größere Fabriken sind entstandeil in wird, schon äußerlich anmerken, daß alle sich

Ellen- und Baumwollbearoeltung. des Ernstes der heiligen Handlung bewußt sind. Die Einfuhr an Maschinen nimmt stetig zu, Zank und Streit darf nicht herrschen, dagegen ;ü/o 'm JllhLL- I muß ttebevolles Entgegenkommen und gegen-

k Millionen Dollar im Jklhre 1903. I fettiges Tragen'Md ^Vergeben das Haus zu Auch, dw Handelsbeziehungen mit Deutschland einer Stätte des Friedens üräL-ill. .Mgn .M^

find inniger geworden, und man kann von de» meide auch alle unnötig- Aufregung bei den

deutschen Kausli.-uten und Industriellen erwarten, nötigen Besorgungen und lenke den Sinn der

gleichfalls aus dem größeren, Bedarf- Konfirmanden vom rein äußerlichen mehr imd

rxr ö-khen und das Feld Nicht aus- I wehr ab. Allen überflüssigen Aufwand in

fch 'eßlich Nordamerikanern. Engländern und Kleidung und Geschenke» halte man fein. Das i ,?' Dczu ist aber nölig, I Gesangbuch sei einfach und gediegen in Ein-

daß flau dl- Fabrikanten nach den Wünschen I band und Ausstattung. Vor allem aber vergesse