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mit dem Kreisblatt für -le Kreise Marburg und Kirchtzain.

SonEa-beilager Allastrirte- *

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Erstes Blatt.

Die Kaiserfahrt nach Marokko

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Eugen starrte unverwandt auf denselben Punkt, mit vorgebeugtem Oberkörper saß er da und ver­folgte jede Bewegung deS Mädchens. Am lieb- sten wäre er hinausgegangen, er wagte es jedoch nicht, auS Furcht, dadurch erst recht die Aufmerk­samkeit der jungen Künstlerin auf sich zu lenken, was er doch vermeiden wollte. Er fühlte plötz­lich, daß es ein großer Fehler war, Violetta über sein Erscheinen im ZirkuS im Unklaren gelassen zu haben. Wmn sie ihn jetzt so unvermutet er­blickte, konnte dies nicht verhängnisvoll für sie werden? Sie befand sich in schwindelnder Höhe; wenn sie Eugen wahrnahm, konnte sie in Auf­regung geraten, und ein einziger Fehlgriff brachte sie in große Gefahr.

. Eugen schloß die Augen, als könne er sich so ihrem Blick entziehen; aber wie von ei. er gehei­men Kraft angezogen, mußte er doch immer wie­der Hinsehen. Er hätte sich am liebsten ver­krochen wie eine Maus; zitternd vor Aufregung saß er da, und sehnte den Zeitpunkt herbei, wo die Künstlerin ihre Halsbrechetische Produktion beendet haben würde.

Marburg

Mittwoch, 29. März 1905.

die ,N. A." erklären, daß die erwähnten Mit« teilungen des Minister« Delcaflü allgemein« und unverbindliche Betrachtungen gewesen seien, die zu der Annahme betätigten, .daß bisher keine Garantien gegen eine den wirtschaftliche, Jntereffen Deutschland« nachteilige Aenderunz de« statns qao in Marokko vorliegen." Dies« Aeußerungen lasten erkennen, daß der Reich«« kanzler festere Bürgschaften für die Sicher­stellung der deutschen Interessen in Marokk« zu fordern gewillt ist und daß diese Aktion m Zusammentreffen mit dem Kaiserbesuche sehr glücklich eingeleitet worden ist.

Für Frankreich liegt kein Anlaß vor, bet Fahrt de« Kaiser» nach Marokko mit Beun­ruhigung zuzusehen. Denn der englisch-fran­zösische Vertrag wird dadurch in keiner Weis« tangiert. Sehr richtig wird die« auch halb« amtlich erklärt: Wa« immer Frankreich und Großbritannien unter sich betreff« Marokko« abgemacht haben, wir find dadurch nicht be­hindert, unsere wirtschaftlichen Interessen in Marokko direkt und, ohne un« der Vermittlung einer dritten Macht zu bedienen, zu wahren. Wenn man in der französischen Presse von eine« europäischen Mandate spricht, welche« Frank« reich in Marokko übernommen habe, so trifft die« sicherlich auf Deutschland nicht zu; diese« braucht keinen Mandatar behuf« Wahrung seiner Interessen.

Man wird in Deutschland gerade in kolonial» polittsch interessierten Kreisen sehr angenehm davon berührt sein, daß sich die Reicheregierung unser handelswirtschaftlichen Beziehungen zu Marokko energischer annehmen will. Der Krei­der überseeischen wirtschaftlichen Interessen Deutschlands ist in steter Erweiterung begriffen, und mit dieser für unsere Entwickelung erfreu« lichen Tatsache muß man sich auch in de« Ländern abzufinden haben, die bisher allein privilegierte Ansprüche auf die noch offenstehen­den überseeischen Länder zu haben glaubten. Deutschland verfolgt hinfichtlich Marokkos lein« politischen Pläne, aber zum Schutze seiner wirt­schaftlichen tritt e« mit seiner gesamten Macht und dem Ansehen des Reiches ein, das der Kaiser jetzt durch seine Fahrt nach Tanger so glänzend vor, aller Welt repräsentiert. Der Kriegsflagge, in diesem Falle der Kaiserstandart^ folgt die Handelsflagge! -s.

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Erscheint wöchentlich Reben mal.

Druck Md Verlag' Joh. Ang. Koch, UmverfitätS-Buchdrmkerei 40. AkTffflT. Marburg, Markt 21. Telephon 55. "*

Der russisch-japanische Krieg.

Bo« Kriegsschauplätze.

Petersburg, 27. März. Nach Meldungen aus Gunfchulin find die japanischen Truppen­teile, welche den Auftrag haben, das russische Heer zu umgehen, nicht stark genug, um thre Aufgabe vollständig durchzusühren. Trotzdem ist eS möglich, daß die russische Armee sich bi«

.Nachdruck verboten.).

Ungleiche Bruder.

, Original-Roman von Irene von Hellmuth.

(Sortierung.)

Die Vorstellung begann,

-- Die herrlichen Pferde waren gut dressiert, Mr Direktor führte persönlich einige von ihnen vor und zeigte sich als Meister der schönen, wohl- gepflegten Tiere. Jongleure, Neckturner und Akrobaten traten auf. Dazwischen trieben ein paar Clowns ihren gymnastischen Ulk, immer be­gleitet von wahren Lachsalven des Publikums, 'das sich gar nicht genug tun konnte im Applau- dteren. Man unterhielt sich anscheinend vor­züglich.

ließen ihre Plätze und umringten die Verun­glückte. Im elften Schreck wußte niemand recht, was zu tun sei. Rufe des Bedauerns wurden lernt.

Das arme Kind! Wie ging das zu?< Lebt sie, ist sie tot?"--

Eugen war aufgesprungen. Totenblässe be­deckte sein Gesicht. Ohne ein Wort zu sprechen, wollte er zu Hilfe eilen, doch Heinz hielt de» Bruder am Aermel fest, um ihn zurückzu- drängen.

Nur jetzt keine unbesonnene Handlung, ich bitte Dich!" raunte er dem Erregten zu.Du kannst dolli nichts helfen, also laß der Sach« ihren Lauf."

Wir wir sind schuld an dem ganzen Un­glück, wir haben nun auch die Verpflichtung, für das arme Geschöpf zu sorgen!" gab Eugen zwar mit gedämpfter Stimme, aber in bestimmten Ton zurück.Du wirst mich nicht abhalten!"

Heinz sah, daß er nachgeben mußte, wollte er nicht die Aufmerksamkeit der Leute auf . sich ziehen. Er ließ den Bruder los, und dieser stürzte auf die Gruppe zu, mit Gewalt den dichte» Kreis durchbrechend. Man hob die Verunglückte auf und trug sie hinaus. Eugen folgte.

Rittmeister Georg Ellersfeld runzelte bie Stirn.

Was hat denn Dein Bruder für ein merk­würdiges Interesse an dem jungen Mädchen?"- raunte er Else zu.Ich will doch nicht hoffe«, daß er sich soweit vergessen könnte, sich in eine Dame vom Zirkus zu verlieben?"

Still, still," flüsterte Else,Eugen weiß, tool er zu tun hat, und was er seiner Familie schuldig ist; Du brauchst Dir deswegen keine Sorgen zu machen."

(Forsetzung folgt.)

Neueste Telegramme.

. Rom, 27. März. Professor Giuseppe Devi-Mai- fcnb teilte dem König mit, daß er ein neues Mittel tzur leichtesten und sichersten Heilung der Tuberkulose sand und fügte hinzu, er werde sich jetzt ins Aus­land begeben, um dort von seiner Entdeckung Mit­teilung zu machen. Er wollte aber zuvor seinem Iaterlande in der Person des Königs davon Kennt­nis geben.

i Paris, 27. März. Der französische Throu- prätendent, Herzog Philipp von OrlöanS, hat M seine Anhänger ein Manifest erlassen, in dem er die bestimmte Absicht ausspricht, die Republik fortan ganz offen zu bekämpfen. Der Herzog rechnet auf die besonders in Westfrank- reich sich kundgebenden Tendenzen. DaS Wort des Manifestes:Ich will die Trennung deS Staates von der Freimaurerei" besagt deutlich, daß er alle durch das gegenwärtig in Beratung stehende Kirchengesetz verstimmten Elemente für sich zu gewinnen hofft.

lich an einer Flotte fehle, um etwaige Forde­rungen auf marokkanische Interessensphären, die man damals seitens tat Reiches erhoben wissen wollte, nachdrücklich vertreten und unter­stützen zu können. So ist die Lage auch heute noch. Wir wahren unsere wirtschaftlichen Inter­essen, aber wir greifen, so lange wir uns auf das teilt wirtschaftliche Gebiet beschränken und Politische Bestrebungen streng meiden, dadurch doch weder in die Jntereffen noch in die Macht- sphäre einer anderen Macht ein und find mit­hin auch in der Lage, unbeirrt durch die Be­sorgnis vor Reibungen unsere eigenen wirt­schaftlichen Interessen selbst zu schützen und zu wahren.

Die LondonerTimes" waren die ersten, welche die Nachricht von der Fahrt deS Kaisers nach Marokko außerordentlich sympathisch auf­nahmen und sie politisch auSzubeuten versuchte». Wir haben bereits vorige Woche darauf hinge­wiesen, daß dieser Umstand stutzig machen müsse, denn englische Liebenswürdigkeiten gegen Deutsch­land, zumal wenn sie von denTimes" kommen, baben etwa? zu bedeuten, unS nichts Harmloses. In der Tat hat sich in den letzten Tagen heraus« pest-llt, daß man an der Themse Deutschland gegen Frankreich in Marokko ausspielen will, indem man den Besuch Kaiser Wilhelms in Tanger als den Ausgangspunkt einer neuen gegen Frankreichs Ansprüche auf Marokko ge­richteten Politik hinzustellen beliebte. Diese freundschaftlichen" Bemühungen erwiesen sich als vergeblich, wenngleich es infolge de« Pfeiles, den dieTimes" versandten und der auf fran­zösischer Seite verletzt hat, zu einer Auseinander­setzung in den offiziösen Blättern, demTempS" und derNordd. Allg. Ztg." gekommen ist. DerTempS" wies die englischen Spekulationen auf eine deutsch-französische Verstimmung zurück und erinnerte, daß schon im Frühjahr 1904 der deutsche B tschafter Fürst Radolin den Minister Delcassö um Auskunft über das ge­plante englisch-französische Abkommen betreffend Marokko ersucht habe und daß ihm hierauf versichert sei, eS solle die Integrität Marokko« und die Souveränität deS Sultans gewahrt werden und die Wiederherstellung der Ordnung unter friedlicher Leitung Frankreichs erfolgen. DerTempS" erklärte ausdrücklich, so wie die marokkanische Frage gegenwärtig liege, würde sie in keiner Weise zu Schwierigkeiten zwischen Frankreich und Deutschland führen und solche erscheinen nur in den Augen derjenigen mög­lich, welche diese Schwierigkeiten herbeiwünschten. DieNordd. Allg. Ztg." stimmte diesen Aus­führungen bei, trat jedoch demTempS" darin entgegen, daß sie die Frage aufwarf, wie die französische Politik die beiden Begriffe: Sou­veränität des SultanS und Leitung Frankreichs praftifch auszugleichen gedenke. Ferner ließ Graf Bülow durch dieKöln. Ztg." und durch

die Ruhe und Sicherheit, die sie doch vor allem

notig hatte. Krampfhaft hielt sie sich fest, es

kostete ihr augenscheinlich die größte Mühe, die

B Auktionen zu Ende zu führen. Das Publikum begann bereits unruhig zu werden, jeder gitterte fetzt für dies junge Leben da oben, während man vorher ein Gefühl unbedingter Sicherheit hatte.

Halblaute Reden tote:Wenn sie doch her­unter wollte," oder:Wenn ihr nur nichts pas­siert was mag nur mit ihr vorgegangen fein?" wurden gewechselt. Eugen hörte alles. Er zit­terte jetzt am ganzen Körper und hätte Jahre seines Lebens hingegeben, hätte er das Mädchen hell und gesund vor sich stehen sehen. Die Mi­nuten vergingen ihm in Todesangst. Wenn dem armen Geschöpf ein Unglück zustieß, so war er, er ganz allein schuld daran! Weshalb war er so unvorsichtig gewesen, sich ihr so unvermutet zu zeigen. Selbst der Direktor verfolgte mit ernstem Gesicht die ängstlichen, unsicheren Bewegungen der jungen Künstlerin. Er winkte ihr zu, herab­zukommen, allein sie sah es nicht, ihre brennen­den Augen hingen nur an Eugen, den eine furcht­bare Angst Peinigte.

Sie muß einen Schwindelanfall bekommen haben," sagte der Direktor halblaut,sie ist doch sonst ganz sicher, wie bringen wir sie nur herab?"

Das arme Kind scheint nicht mehr zu wissen, wo es sich befindet," entgegnete ein Anderer.

Tas Wort war kaum ausgesprochen, als auch schon ein markerschütternder Schrei ertönte, der sich fortpflanzte von Mund zu Mund.

Wie ein Pfeil war die junge Künstlerin aus ihrer luftigen Höhe herabgeflogen, und ehe nur Jemand einen Gedanken fassen konnte, lag sie schon im Sand der Manege, wo sie regungslos liegen blieb.

Viele Damen waren vor Schreck ohnmächtig geworden, es herrschte ekne vollständige Vertoir- ;rung unter den Zuschauern. Die meisten Der«

Der Name Violetta Normann fand sicherst im zweiten Teil des Programms. Eugen hatte vis oahm nur wenig von der Vorstellung wahr» genommen. Er sah kaum hin. Seine Gedanken weilten ganz wo anders. Ihm war so bang, es bereute^bereits/gekoinmen^zu sein '^Das^Herz I . Noch hatte sie ihn nicht bemerkt. Anscheinend klopfte wie rasend, je näher man'der Nmmner I UV ^,fire..bar°6eil TauJ der schwebenden :?am, die die Entscheidung bringen musite I ® tetfe schaukelnd hin und her be-

i Und enblirh w sn;jLt k8 .2- or- wegte. Violetta mußte sich ein paar Sekunden

flern ginn Violetta herauS Ein Fln des Ausruhens gönnen. Sie zupfte an dem

sie war ks wftklüb Eckchen herum; gleichgiltig glitten ihre Augen

.streiten daß sie wund^ckö7 «6er die Menge der Zuschauer hin. - Plötzlich

Itr6e Elfengestalt umlvannte I ^merkte Eugen, wie ein gewaltiger l'luck durch

HWssssmstm-ssa äÄÄSK SSä*»

Zum zweiten male hat Kaiser Wilhelm die Reise nach dem Mittelmeer angetreten. Für ihn bedeutet die mehrwöchentliche Seefahrt, die jetzt alljährlich gleich der NordlandSreise auS ErholungSrückfichten unternommen werden soll, dasselbe, was für Kaiser Wilhelm I. sein jähr­licher Aufenthalt in EmS, Baden-Baden oder Gastein war. Obwohl daS Reiseprogramm einen Besuch deS Kaisers am portugiesischen Hofe und eine Begegnung mit dem italienischen KönigSpaar vorsah, wurde diesen beiden llm- ständen keine besondere Bedeutung beigelegt, weil eS sich dabei um rein freundschaftliche Be­ziehungen handelt. Erst die sehr überraschend gekommene Meldung, daß Kaiser Wilhelm be­absichtige, Tanger zu besuchen und mit dem Sultan von Marokko zusammentreffen werde, verlieh der Reise deS Kaisers einen hochpoliti­schen Charakter und machte sie zum Gegenstand ernster diplomatischer Erörterungen und Be­trachtungen in der Presse der an der marokka­nischen Frage meistinteresfierten Staaten.

Paris, 27. März. Der Morin-Minister Thomson I «,?ie marokkanische Frage ist mit einem muß zugeben, daß 14 Geheimatte, welche sich auf die I Schlage wieder aufgerollt worden, die voriges Konstruktion von Unterseebooten beziehen, aus dem I Jahr bei dem Abschluß des englisch-französischen TT? verschwunden sind, lieber den Zeitpunkt Abkommens in Deutschland so viel Staub auf. rn ? »L L ^ftstellungen eingereitet. gewirbelt hatte, weil man unsere Jntereffen in Petersburg, 27. März. Die Verwaltung I Marokko gänzlich geopfert oder doch zum min- ,6er Alexandrowsk! - Eisenwerke hat die Forde- besten stark benachteiligt glaubte, da die ReichS- pungen der Arbeiter nicht bewilligt, worauf die I regierung in keiner Weise bei dem Abkommen «tbeiter tn den Ausstand traten. Die Fabrik I beteiligt war. Die Vermutung lag nahe, daß hat den Betrieb eingestellt und einen zweiwöchent- I Deutschland, nachdem Frankreich durch jenes sm etL n°ln r. ".^gezahlt. Dasselbe ist in der ! Abkommen freie Hand in Marokko gelassen war, rx .unb tn der Tuchfabrik Thornton I nunmehr unbekümmert um die beiden anderen

geschehen. In der Petersburger Gewehrfabrik I Mächte seine Interessen in Marokko vertreten haben außer 200 Mann alle Arbeiter die Arbeit I wolle. Bekanntlich hat der Reichskanzler voriges tingsfteUt I Jahr erklärt, daß Deutschland durch die Ab-

_ 2': März. Die Unzufriedenen auf I machungen Frankreichs und Englands nicht be-

Kreta hißten die griechische Fahne. Sie wollen I rührt werde, da es in Marokko keine terri- ! die Einverleibung durch Griechenland verkünden I torialen, sondern nur wirtschaftliche Interessen «nd gleichzeitig eine Denkschrift an die Groß- habe.

Mächte richten, in welcher sie die dringenden Der deutsche Handel hat in Marokko ein Beweggründe ihres Vorgehens darlegen und er- Feld erfolgreicher Tätigkeit gefunden und, wie fxr* 6 *^' tn "CI. gegenwärtigen Lage die Ent- I von englischer und französischer Seite unum- i|$lt®Bu0en der Großmächte abzuwarten. I wunden anerkannt wurde, dank seinem F'eiß, Gleichzeitig versprechen sie, die Ruhe und Ord- seiner Geschicklichkeit und seiner Tüchtigkeit dort , I immer festeren Fuß zu fassen und seinen Tätig-

K März. Die Nachrichten au» I keitSbereich stetig zu erweitern gewußt. So

dem Kaukasus lauten andauernd bedrohlich. Die I sind unsere Handelsbeziehungen zu diesem Lande Kampfe zwischen Mohammedanern und Armeniern I nachgerade zu einem wertvollen Gliebe in dem dauern fort. Die Behörden find völlig machtlos. I Kreise unserer überseeischen Jntereffm ge- Z>, TlfliS herrscht voller Aufruhr, alle Guts- I worden. Deutschlands wirtschaftliche Jntereffen in yefitzer wurden verjagt, ihre Güter gänzlich I Marokko nachdrücklich und kräftig zu wahren, 36 07 sm- «... . . I ist demzufolge deS Reiches Pflicht. DaS be-

!r, 27\ (Meldung des Reuter- I tonte seiner Zeit Graf Bülow. Aber gegenüber

scheu Bureaus.) Vorgestern hat die Zeichnung | dem Ansinnen, in die englisch-französischen Ab- "r,_ ,ten lnnereu Anleihe angefangen; das I machungen störend einzugreifen, bemerkten wir Kaiserliche HauS hat 20 Millionen Jen ge- I schon damals, daß eS dem Deutschen Reiche zeichnet, I vollständig an den nötigen Machtmitteln, näm-