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Marburg

Freitage 24. März 1905.

Vierteljährlicher Bezugspreis, der der ExpÄition 2 Mk., bet allen Postämtern 2,25 Mk. <c$cl. Bestellgeld).

Jnserttonsgebuhr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg, Reclanien: die Zeile 25 Pfg.

mit dem Kmsvlatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

SemniaaSV-ilager JllustrirteS /

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck mtb Verlag' Joh. Aug. Koch, UmversttätS-Buchdruckerei 40.

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

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II.

Der Kampf um die deutsche Schule - - in Ungarn.

Neseste Telegramme.

- Berlin. 23. März. Ein gestern Nachmittag Nach Redaktionsschluß eingetroffene.; Privattele­gramm meldete, das; der Oberpräsident von Brandenburg, Wirkt. Geh. Rat Dr. von Beth- wann-Hollweg zum Minister des Innern er. Hattet worden ist.

Berlin, 22. März. DieNationalzeitung" weidet: Nach gestern eingetroffenen MÄdungen sicheMild-Kamerun im allgemeinen Auf­stand. Das offiziöse Wolffsche Telegr.-Bureau bemerkt dazu: Amtlich liegt nichts vor, was diese Meldung beskätgen könnte. Vielmehr lauten die zuletzt emgetroffenen Berichte dahin, daß Un­ruhen bisher nirgends vorgekommen sind.

Cnxhavee, 23. März. Gestern Abend 9% Mr hef der kaiserliche Zug auf dem hiesigen Bahnhofe em. In der Begleitung des Kaisers befanden sich Prinz Heinrich umgeben von See- offtzteren, Generaldirektor Ballln und von Gmmme. . Se. Majestät begab sich auf die feen­haft tllumtmerteHamburg", während das Fort Gnmmerhörn u <> der KreuzerFriedrich Karl"

Kmsersalut abgaben. Bei der sternklaren Nacht hatte sich eine begeisterte Zuschauermenge emgefunden. Die Abfahrt nach hem Mittelmeer »st heute morgen früh 8 Uhr erfolgt.

22; F5Der frühere komman­dierende General des dritten bayerischen Armee- ftorben^eneral 3- D. v. Lylander ist heute ge- is.,Stut,gart, 22. März Der König bat dem Staatssekretär Grafen Posadowsky das Gros;- xreuz Les L^ronenordens verliehen.

,,r®te Absicht der magyarischen Sprache aus- schlaggebende. Bedeutung tit der Volksschule zu verschaffen, nimmt der Gesetzentwurf -nch zum Anlaß, die Knebelung der nichtstaatlichen Volks- Denn an sich waren schon ^/henden Gesehen durch das Visitalions- becht. des k. ung. Schulinspektors wie auch durch baS in die Svmb des Unterrichtsministers gelegte Mundenausmaß des magyarischen Unterrichts genügende Handhabung auch zu weitestgehender ^vorzugung dieses letzteren gegeben. Aber der Gesetzentwurf benutzt diese Gelegenheit zu einem «"«riff i" Me iS richtigen Voraussicht, daß eme Reihe von autonomen Kirchen, die magyari- beC ^.rrn liegendennationcien" Ab- willen diese» Eingriff nicht zurückweisen und du^ Fw.ne der verfassungsmäßigen und durch den Konigseid gewährleisteten alten chatte das 1868er Volksschul- gesetz den Konfeslionen ebenso die Ausbildung wie die disziplinäre Aufsicht über die an ihren Volksschulen angestellten Lehrer überlassen. Der neue Gesetzentwurf fordert dagegen nicht nur die Prüfung der, Schulamtskandidaten vor einer KtSra Prüfungskommission, wobei mehrere dSÄ Instand- in magyarischer Sprache zu prüfen sind, sondern er weist in bestimmten

verboten.)

Ungleiche Brüder.

Driginal-Roman von Irene von Hellmuth.

i Fortsetzung.)

Jid> geängstigt, um mich, ^Eta? fragtest sanft und die alte Weichheit klang dem Mädchen wieder entgegen. Einen Augenblick war es ihr, als hätte Eugen sie fest an sich gepreßt, ihr schwanden fast die Sinne als ste feinen Arm fühlte, den er nm ihre Gestalt ge­schlungen hatte.

L "A.^n wollte Sie töten," wiederholte sie noch Menhh r°9®ott' wenn der schreckliche

Mensch wiederkehrte?

.Beruhigen Sie sich," lächelte er,ich werde ^unttig auf der Hut sein Weiß ich doch jetzt, daß L d-k Kr etlDaf toert ist- Uebrigens glaube .4ch, den Tater zu kennen und werde ihn zur An- Zeige bringen, aber zurückkehren wird er schwer- stich, nachdem sein Plan vereitelt wurde. Und Mn kommen Sie mit mir, die Meinen sollen Ihnen danken , für Ihre mutige Tat!"

Violetta fühlte einen schmerzenden Stich im $ei?en" llngestum riß sie sich los. Sie mußte fort, es war die höchste Zeit, wollte sie den streu- Äen Direktor nicht ernstlich böse machen. Da sie punktlich^sU^aubt war, mußte sie heute doppelt L "T4 kann jetzt nicht mit Ihnen geben," flü- fflerte sie angstvoll,morgen wenn Sie wollen S- erkläre ich Ihnen alles, jetzt habe ich keine ert mehr."

iir,JNU8rn Eoar einen Schritt zurückgetreten. VMtcr kreuzte er die Arme über die Brust, er at­

Umschau.

Eugen fühlte Lust, ihr zu folgen, doch unter­ließ er es wieder.Wozu auch?" murmelte er, und schritt gedankenvoll, das Herz gefüllt von widerstreitenden Gefühlen, in entgegengesetzter Richtung die Straße hinab.--

Der alte Norman n machte verwunderte Augen, als ihm seine Tochter eröffnete, daß sie sich nach einem anderen Quartier umsehen müßten.

Ich hatte geglaubt, wir brauchten hier nicht mehr heraus," klagte er,es wäre so schön ge­wesen, so behaglich, so ruhig. Herr Mertens ver­sorgte mich alten Mann immer mit gutem, kräf- tigern Wein: der hat mir gemundet, ich fühle ordentlich, daß ich so etwas nötig habe, um wieder auf die Beine zu kommen. Ich hoffte schon, bald

Der russisch-japanische Krieg.

DemStandard" wird aus Tokio gemeldet: Mit der Besetzung von Kayuan wird voraussicht­lich die hartnäckige Verfolgung der Russen durch die Japaner abgeschlossen sein. Die letzteren find seit Anfang März 100 Mellen vorgerückt. Die russische Armee befindet sich seit der Einnahme von Mukden und Tieling in einer äußerst un­sicheren Lage, da die reichen chinesischen Verpro- viantierungsguellen, welche ihnen früher so gute Dienste leisteten, ihnen jetzt verschlossen sind.

Guntschuling, 21. März. Generaladjutant Kuropatkin war, da ec glaubte, daß die Armee außer Gefahr ist, am 19. März nach Chardin gegangen. Aber da beschlossen wurde, daß er Kommandierender der ersten Armee bleiben solle, kehrte er heute zurück. Es wurden ihm große Ovationen dargebracht. Kuropatkin hielt eine kurze Ansprache, in der er die Ho'mung aus- drückte, "daß die Armee bald imstande sein werde, die erlittenen Schicksalsschläge wieder gut zu machen. Nach vier Tagen Ruhe in Tieling wurde das russische Heer wieder geordnet und setzte seinen Marsch regelrecht fort. Der javani­schen Verfolgung fehlt es an Kraft und Eifer-

Punkten die Disziplinierung der Lehrer, ent­gegen der Autonomie der Kirchen, den staatlichen bzw. den Komitatsbehörden zu. Die Disziplinie­rung durch den Verwaltungsausschuß, der zum Teil aus Vertretern der Komitatsversammlung, zum Teil aus Staatsbeamten besteht, hat bezüg­lich eines jeden Lehrers zu erfolgen: wenn der Lehrer den Unterricht in der magyarischen Sprache vernachlässigt, oder nicht mit dem Erfolg lehrt, der dem diesem Gesetze gesteckten Ziel ent­spricht; wenn er in der Schule durch die Regie­rung verbotene Lehrbücher oder derartige Lehr­mittel benützt; wenn er eine staatsfeindliche Rich­tung verfolgt.

Die geplante Gründung eine- internationalen landwirtschaftliche« Institutes in Rom.

ganz hergestellt zu sein. Aber wenn ich jetzt wieder in solch feuchter Dachkammer leben muß, wird es nicht besser mit mir. Du konntest Deine Sache auch klüger anfangen, Violetta! Wenn Du den jungen Mertens zum Manne bekommen hät­test. dann wären wir beide gut versorgt ge­wesen und ich brauchte den Leuten nichts mehr vorzumachen. Weißt Du, ich habe mich in de« paar Tagen schon recht eingewöhnt in dem schö« nen Hause, und wenn ich hier bleiben könnte, wäre es mir schon recht. Ich fürchte, ich tauge nicht mehr so recht zum Handwerk, die Beine werden nicht mehr mittun wollen, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Aber Du allein schaffst es nicht, was wir brauchen."

Violetta sah den Vater erschrocken an. ES war das erstemal, daß er dergleichen aussvrach. Noch vor wenigen Tagen hatte er von seinem neuenTric" gesprochen, mit dem er d^s Publi­kum überraschen wollte, er schien es kaum er­warten zu können, bis er wieder auftrcten durfte, und nun auf einmal zeigte er sich so ganz mut­los. Das machte wohl die Abgeschlossenheit und Einsamkeit, in der er seit Wochen lebte. Vorher als sie noch in bem elenden Dachstübchen hausten, waren öfters Kollegen gekommen, um ihn zu be­suchen, nach und nach hörte das auf, und in da? vornehme Hans kam niemand mehr.

Was ist mit Dir, Vater?" fragte Violetta! und heftete die großen schwarzen Augen angst­voll auf den Alten, der ihr heute recht bleich und angegriffen vorkam. ,

'(Farsetzumz folgte

, Das war deutlich genug. Violetta stand da wie vernichtet. Zorn und Schmerz stritten in ihr um die Oberhand. Ihr Stolz bäumte

Lassen wir das," sagte er kält und hart mit spöttischem Auflachen,es kümmert mich wahr­haftig nicht! Ich habe ja kein Recht, mich um Ihre Verhältnisse zu kümmern."

Er legte einen scharfen Nachdruck auf das WortRecht".

Unsere Wege werden ja bald genug auf Nimmerwiedersehen auseinandergehen."

. . ..... ------ ---------- sich

auf; am liebslen hätte sie dem trotzigen, finsteren Manne dort gesagt, daß sie sein Haus noch heute verlassen werde, auf Nimmerwiedersehen, wie er so sehr wünschte. Aber sie mußte sich entschließen, noch bis morgen zu warten. Wo sollte sie heute noch hin mit dem kranken Vater, der nicht gehen konnte? Und jetzt drängte wirklich die Zeit. Sie mußte fort. Mit einem flüchtigen:Gute Nacht" eilte sie davon.

mete schwer und grollend sagte er:Ich ver­lange keine Erklärung von Ihnen, Sie sagten mir erst gestern. , ich hätte nicht das Recht, zu fragen, Sie seien frei und unabhängig! Nun gut, ich mische mich nicht mehr in Ihre Ange­legenheiten, denn ich sehe ein, daß ich tatsächlich fein Recht dazu habe."

Er hatte sich in steigenden Zorn bineinge- redet. Violetta kämpfte mit den Tränen, die sich durchaus nicht zurückdrängen lassen wollten.

Es wäre wahrhaftig besser gewesen. Sie hatten dem Schicksal seinen Lauf gelassen, dann wäre letzt alles aus und vorbei," fichr er hefttg fort.

Das Mädchen erzitterte bei diesem Gedanken.

Mein Gott, sagen Sie doch nicht so etwas schreckliches," bat sie, schmerzlich betroffen von dem Klang seiner Stimme.Denken Sie an den Jammer Ihrer Familie."

Jawohl," nickte er mit tiefer Bitterkeit, "für die Meinen ist mein Leben wertvoll, und es ist nm des Vaters willen, wenn ich es noch nicht von mir warf! Was sollte auch aus ihm und den andern werden ohne mich? Sie brauchen meine ganze Arbeitskraft, und es ist gewiß auch etwas wert, wenn man von sich sagen kann: Du bist nicht ganz unnütz auf dec Welt! Aber ein bischen Sonnenschein möchte schließlich doch jeder haben!"

Sehen Sie," begann Violetta rasch,auch mein Vater braucht meine Arbeitskraft; es ist um seinetwillen, wenn ick arbeite, leben muß der Mensch doch einmal, deshalb muß ich jetzt fort!"

Eugen machte eine ungeduldig abwehrende Handbewegung, als Violetta noch mehr hinzu- fitgen wollte. ,--

Es handelt sich hier hauptsächlich um zwei Punkte: ungenügender Erfolg im magyarischen Sprachunterricht undstaatsfeindliche Richtung". Im ersten Fall hat der k. ung. Schulinspektor oder sein Stellvertreter die Erfolglosigkeit des magyarischen Unterrichtes zu konstatieren und die Tisziplinaruntersuchung hat festzustellen, ob die konstatierte Erfolglosigkeit nur durch mangel- hafte Fähigkeit verursacht, oder absichtliche Ver­säumnis des Lehrers ist. Neben den Lehrer, dem es an Fähigkeit mangelt, muß sodann von der konfessionellen Behörde für den magyarischen Sprachunterricht ein fähigerer gestellt werden. Der Lehrer, dem absichtliche Versäumnis am magyarischen Sprachunterricht nachgewiesen wird, wird abgesedt. Bezüglich des zweiten Punktes staatsfeindliche Richtung" steht es jedem Be­liebigen frei, durch Anzeige des betreffenden Leh­rers sich patriotische Verdienste zu erwerben. Aus beiden Besttmmungen aber leuchtet in er­schreckender Klarheit die nackte Willkür hervor. Einem Lehrer ins Herz zu sehen, ob die unter den schon gekennzeichneten Verhältnissen nur zu natürliche Erfolglosigkeit des magyarischen Sprachunterrichts absichtliche Versäumnis des Lehrers ist, das zu tun ist kein k. ung. Schul- mspektor und kein Verwaltungsausschuß im stände. Und andrerseits, was heißtstaatsfeind­liche Richtung"? welcbes ist eine Handlung,die S?eien den nationalen (den magyarischen) Cha­rakter des Staates" gerichtet ist? Da wird der Lehrer nicht nur nach allen Richtungen hin einem böswilligen Denunziantentum zum Opfer hinge- worfen, sondern was noch unerhörter und ent­setzlicher ist, er wird durch dieses über seinem -Raupte schwebende Damoklesschwert in seiner bürgerlichen Freiheit tief unter jeden anderen beliebigen Staatsbürger hinabgedrückt, der doch wenigstens das Recht noch hat, sür feilte Mutter- w ,Ä. . . . . r , . , . _

spräche und seine nationale Eigenart in Wort I .u Einladung be8 Hauptreferenten der öfter» und Tat einzustehen. Und zum Schlüsse sodann I reichlichen Zentralstelle zur Wahrung der land» eine famose Bestimmung: Eine nichtstaalliche I und forstwirtschaftlichen Interessen, Reichsritter Schule, deren Lehrer aus den angeführten I von Hohenblum, versammelten sich am Sonntag, Gründen bereits zweimal seiner Stelle enthoben I den 19. März d. I. im großen Sitzungssaale wurde, hebt der Minister für Kultus und Unter- der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft in Wien.

M bacn I Interessenten landwirtschaftlicher Kreise aus

rSn b?n Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Spanien,

»°> to. «°r di- roiettietle G-iind-m-in-i kann man mit Recht sagen: mit diesem Para- I internationalen landwirtschaftlichen Institutes graphen legt die Staatsgewalt den nichtstaatlichen I informieren. Als Vorsitzender fungierte Schulen den Strick um den Hals, um ihn im ge- I RtnI Fürst Auersperg, als Schriftführer Sekre- gebenen Fall, wo es und sobald es ihr beliebt | Prof. I. Häusler. Eingeleitet wurde diese kaltblütig zuzuziehen. ' I Besprechung durch einen Vortrag des in Wien

Neben diesen hervorgehobenen, in der Ten- I gerade anwesenden Anregers dieser Idee, David denz des Gesetzentwurfes liegenden Besttmmungen I Lubin auS Kalifornien. Um die Stellung des treten die übrigen, auf bessere Lehrerbezahlung I bereits in Rom eingesetzten Komitees, welches

sie von den hier in Betracht kommenden nicht- I dw^S vorbereitenden Komitees,

staatlichen Volksschulen entweder schon bisher I darunter Prinz Borghese. Die Versammelten ohnehin erfüllt worden find oder durch Erweite- I "°hmen diese außerordentlich interessanten Mit» rung der staatlichen Kompetenz bei Ernennung I Teilungen zur Kenntnis, um dieselben in ihren und Beanssichtigung der Lehrer allzu teuer er- I heimatlichen Kreisen weiter zu verbreiten, kauft werden müssen. Nur aus dem gegen- I Durchwegs wurden die idealen Ziele, die durch wartig in Ungarn neuerdings wieder gewaltig I die hochherzige und weitsichtige Initiative deS aufbrauienden und alle Gesellschaftsschichten er- I Königs von Italien eingeleitet sind, als überaus orFi?r?en na wnalmagyarischen Rausche ist es zu wichtig und segensreich für die gesamte Land» Ärrhpn^V'-S11 ®ef.ete?t^urfe Lefieruber wirtschaft anerkannt, und eS kam der Wunsch h°b°« l»b-n?Nn-°dk sStTenWigi

Versammlungen ihrer Entrüstung über den Ge- I Allgemein wurde in letzter Beziehung de, setzentwurf Ausdruck gegeben, die andern schwei- I Grundsatz aufgestellt, daß die rein nationalen gen, weil eben gegentoärtig der Gedanke der I Interessen nicht in den KreiS der internationalen Magyarisierung alle andern wichtigeren Er- I Verhandlungen einbezogen oder irgendwie Wägungen hinabdrückt. Auch für diese Kirchen I tangiert werden, so daß demnach die Aufgabe gilt das jüngsthin gefallene bitter-ironische Wort I dieses Instituts lediglich auf die Behandlung des gegenwärtig hervorragendsten magyarischen der internationalen d. h. der gemeinsamen rh>nritwener§+ ^°romostt Der Magyare I Interessen aller Landwirte zu richten wäre.

aufrPiKn^ L^luge Als weitere unerläßliche Voraussetzung erschien aufreiBcn, wenn dieser Pflug nur rot-weiß-grun I= ... tirxT-v-

angestrichen ist. Die ernster und weiter Den- I die zu bildende

kenden aber erinnern sich an alte Zeiten, wo in I zusammensetze,

ähnlicher Unduldsamkeit auf anderm Gebiete die welche von den wichtigsten landwirtschaftlichen Parole ausgegeben wurde: faciamua Hungari- I Organisationen der einzelnen Staaten gewählt am mendicam deinde catholicam. Setzen wir I werden. Erwünscht und sehr zu erwägen er» statt der Katholisierung hier die Magyarisierung I schien eS den Beteiligten, daß man in richtiger ein, so gilt dieses Wort auch für den neuen I Würdigung der historischen ^Entwickelung bie» Schulgesetzentwurf,zum geistigen Bettler zu I jenigen Organisationen bei dem Ausbau einbe» machen,, bleibt auch für ihn die Vorbedingung I greift und berücksichtigt, welche bereits jetzt 3Ur siiner Absichten. I von den Landwirten verschiedener Staaten ge»

mag die öffentliche Meinung in I gründet sind, um internationale Beziehungen zu Wurf will und S menig die ungakiiA Ossi- ^egen und international gemeinsame Aufgaben ziösen die Wahrheit feigen, wenn ste behaup- I &ear&eitett.' insbesondere die derzeitige Ein­ten, das Gesetz wolle nichts anderes, als wa3 I ^r internationalen Agrarkongresse und alle andern Staaten schon hätten Würde der I internationale landwirtschaftliche Vereinigung

Entwurf Gesetz, so träte Ungarn damit aus der | für Stand und Bildung der Getreidepreise.

Reihe der Kulturstaaten aus. I » " 1 ' =