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Interesse für die »Vorkämpfer des Liberalismus"' immer mehr abnehme und daß die Kranzspenden
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'NnAdruck verboten.)
waren einige sozialdemokratische und freisinnige Vereine. UnS nimmt diese »betrübende Tatsache' nicht Wunder. Der alte Vormärz« liche Liberalismus hat im deutschen Volke jetzt keine Stätte mehr. Ohne daS Gute zu mißachten, das er einst erwirkt hat, e» fehlte
wohnt. Sie betrachtete die Bilder an den Wänden, meist Porträts auS einer längst vergangenen Zeit. Ein niedliches Bild, In verblichenem, rotem Samtrahmen fesselte besonders ihre Aufmerksamkeit. Es stellte zwei Knabe,. dar in farcierten Kittelchen und kurzen Höschen. Der eine blickte keck und herausfordernd in die Welt, während der andere fast ängstlich und scheu da- reinsah. Ob das die beiden Brüder waren? Violetta meinte noch eine kleine Aehnlichkeit herausfinden zu können. — Dort die stattliche Figur mit dem dichten Haupt- und Barthaar war jedenfalls Eugens Großvater, dem dies Haus ursprünglich gehörte.---
Violetta stieg die Treppe empor und unterzog nochmals die Räume einer (jener t Besichtigung. Mit welch gediegenem Geschmack waren diese Zimmer eingerichtet. Ueberall war dem Behagen in erster Linie Rechnung getragen, ohne jedoch den Charakter vornehmer Eleganz zu ver- leugnen. Wer sich in dieses Nest setzen durste, der brauchte nichts mitzubringen, es fehlte hier nicht das kleinste. Ms zum Dachboden stieg das Mädchen hinauf. Auch hier befand sich alles im besten Zustand, solid und fest. Von da aus konnte man zwischen den kahlen Bäumen hindurch das Vorderhaus erblicken, welches an der belebten Straße lag. Unweit davon ragte ein mächtiger Schornstein in die Höhe, aus dem unaufhörlich der dicke, schwarze Rauch hervorquoll. Das Hämmern unb Stoßen drang bis hierher, und war der einzige Ton in der sonst so tiefen Stille der winterlichen Einsamkeit.
Dort in dem Bureau der Fabrik saß jetzt wohl auch der Mann, nach dem ihr junges Herz so heiß und stürmisch verlangte, bei der Arbeit, und wenn ee diese beendet, dann würde er kom-
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Marburg
Mittwoch, 22. März 1905.
gann. Regungslos verharrte sie so, das Haar war ihr schon ganz feucht geworden, als heran- riahende Schritte sie aufblicken ließen. Sie machte eine Bewegung, als wollte sie fliehen, dennoch blieb sie stehen und erwartete klopfenden Herzens den Ankömmling."
„Ah," tönte die Stimme des Leutnants an ihr Ohr, „welch angenehme lleberraschunal Die Ungeduld trieb mich früher hierher. — die Sehnsucht, Sie wiederzusehen, reizende Violetta! Es ließ mir keine Ruhe, wie durfte ich ober hoffen. Sie schon hier zu finden! Ich machte mich auf eine längere Wartezeit gefaßt, und sie sind bereits dal Das ist wirklich lieb von Ihnen! Trieb Sie ebenfalls die Sehnsucht?",
Er versuchte den Arm um ihre Taille zu legen, sie entzog sich ihm jedoch mit einer raschen Bewegung.
„O, nicht so grausam, lassen Sie uns wenig- stens in den Pavillon treten, schöne Violetta, hier können wir unmöglich bleiben!"
Er wollte sie an der Hand nehmen, um sie mit sich fortzuziehen. Sie trat einen Schritt zurück und legte die Hände auf den Rücken; ihre Augen sprühten, das schöne Gesicht sah sehr blaß aus, jede Farbe war aus den Wangen ver- schwunden.
„Unser Zusammensein wird nur kurze Zeit währen, mein Herr," begann sie bebend, „ich möchte Ihnen nur erklären, was mich bestimmte, hierher zu kommen und diese Unterredung za suchen."
Oho, so entschlüpft man mir nicht," lachte Heinz und fuhr bann rasch unb hastig fort: „Das alles will ich gar nicht wissen, mein halbes Kind, auch nicht, weshalb ich den Zirkus meiden sollte! Was ich allein erfahren möchte, ist — ob Du mich
V Erscheint wSchentlich sieb« mal.
Druck und Verlag: Joh. Ang. «och, llmverMtr-Bnchdruckerel 40. SfafitlL Marburg, Markt 21. — Telephon 66. ™
Ungleiche Brüder.
. Original-Roman von Irene von Hellmuth.
t Fortsetzung.)
größern und ihre eigenen Anhänger untereinander verhetzen unb verfeinden. Die nationalen Parteien können als tertii gau- dentes zusehen, wie die Demokraten sich gegenseitig niederhalten und in ihrer ganzen Schwäche offenbaren. Daß der Werdegang der ehemaligen »Nrtional'-So^ialm zur Sozialdemokratie Hinfahrt, dafür lieferte Herr v. Gerlach schwarz auf weiß kürzlich einen bemerkenswerten Beweis. In einem der letzten »Parlamentsbriefe", die Herr von Gerlach für die Wochenzeitschrift »Die Nation" seines Freundes und Parteigenossen Dr. Barth schrieb, tadelte der ,national"-soziale Führer sehr scharf den Abgeordneten Dr. med. Mugdan, weil dieser es gewagt hatte — man höre! — im Reichstage an dem Gebahren der sozialdemokratischen Genoffen in den Kranken kaffen eine scharfe aber in allen Punkten zutreffende Kritik zu üben. Herr v. Gerlach als feinfühlender Beschützer und Derteidiger der Sozialdemokratie! Welche Anerkennung wird er von Schettler-Singer und Herero-Bebel ernten! Die bereits erwähnte freisinnige »Fr. D. Pr." schrieb Herrn v. Gerlach auS diesem Anlaffe folgendes ins Stammbuch:
»Wenn Herr v. Gerlach derart eS dem Mstglied einer bürgerlichen Partei schon verdenkt, daß eS zur Bekämpfung der Sozialdemokratie überhaupt nur Material sammelt, so ist wirklich nicht einzusehen, warum Herr v. Gerlach nicht seinen Anschluß an die Sozialdemokratie auch äußerlich vollzieht. Der Frühling kommt ja ins Land, warum also noch im .Winterquartier' bleiben 7 Oder sollte etwa die sozialdemokratische Partei nach den Ersabrungen, die sie mit Franz Mehring gemalt hat, vorfichtigerweis» bei Herrn v. Gerlach eine längere Quarantäne borge- schrieben haben, ehe sie ihn bei sich aufnimmt t*
Die gleiche Vorliebe für die Sozialdemokratie betätigte Herr v. Gerlach auf einer Versammlung in Elberfeld am 12. März, wo er ausführte, je mehr Sozialdemokraten in den Reichstag kämen, um so weniger würde die Rede vom Zukunftsstaat sein (?!) und unter diesen Umständen könne auch eine Einigung des Liberalismus sich vollziehen. Von nationalliberaler Seite wurde Herr v. Gerlach durch verschiedene Redner widerlegt, die seinen Uebertreibungen entgegentraten. U. a. führte Dr. Mantzel auS, nur dadurch, daß der Liberalismus seinen Kampf nach zwei Fronten fortsetze, könne er als selbstständiges Gebilde bestehen. Wenn der Liberalismus, wie Herr von Gerlach wolle, sich mit der Sozialdemokratie vereinige, wäre es mit demLiberaliS- muS vorbei. Die Nationaliiberalen weisen also von vornherein jede Gemeinschaft mit den demokratischen Lin Illiberalen zurück.
Ueber die Maßen komisch ist nun die schon öfters angeführte Tatsache, daß sich die Führer der Sozialdemokratie dem heißen Liebeswerben der ehemaligen »National"-Sozialen gegenüber sehr kühl verhalten. Pfarrer Naumann ist am vorigen Donnerstag in dieser Hinsicht wieder
Möglichkeit der Verwirklichung dieser Phantastereien glauben zu machen versuchen. Die Gründung Naumanns unb seiner Leute, die nationalsoziale Partei, war ein Versuch mit untauglichen Mitten an einem untauglichen Objekt und seit dem kläglichen Scheitern der hochfliegenben Pläne vollzog sich innerhalb bet Mitglieder der unausbleibliche Entwicklungsprozeß: die national und monarchisch gesinnten Elemente schieden ans und suchten wieder Anlehnung an die nationalen Parteien, die übrig gebliebenen Reste nähern sich immer mehr der Sozialdemokratie und gehen, falls sie nicht vorher zersplittern, allmählich in dieser auf. Die Reste der ehemaligen »National'-Sozialen kommandiert neben Naumann als zweiter Führer Herr von Gerlach. Nichts beweist schlagender die Veruneinigung der liberalen Parteien und die eigentümliche Stellung dieser beiden Herren innerhalb beS heutigen Liberalismus als die Behandlung, bie ihnen von ihren eigenen Partei, freunden" zuteil wirb. Die freisinnige »Freie Deutsche Presse", welche die zersetzenbe Tätigkeit bet »national"sozialen Führer mit großer Wachsamkeit verfolgt, weiß zu berichten, daß auf Veranlassung Naumann« hinter dem Rücken bet Fraktionen Verhandlungen gepflogen werden, um die Bildung einer neuen Parteigruppe herbeizuführen, die natürlich den allerneusten Kern der großliberalen Sammlung bilden soll. Wie kürzlich die »Rheinisch - Westfälische Zeitung" mitgeteilt hatte, soll der Aboeordnete v. Gerlach in Solingen auf einen im Entstehen begriffenen „Bund der entschieden liberalen Parteien" zu sprechen gekommen sein und dabei erklärt haben, daß die Verhandlungen wegen der Verbindung der drei in Frage kommenden Gruppen schon weiter fortgeschritten seien, als die Oeffentlich- keit glaube, daß aber aus taktischen Gründen vorläufig nichts näheres mitgeteilt werden könne. Er »verriet" jedoch, daß in allernächster Zeit die Verhandlungen zum Abschluß kommen würden. Mit wem und wo »verhandelt" wird, erfuhr niemand, daß aber keine der Parteileitungen etwas davon weiß, geht au8 den folgenden Auslassungen der »Freien Deutschen Presse" hervor, die vor diesen Machinationen dringend warnte.
»Herr v. Gerlach wird sich nun wohl überlegen müssen, ob er mit feinem Freunde Naumann sich in das Präsidium eines .Bunde« der entschieden Liberalen' teilen oder schon jetzt zu der sozialdemokratischen Partei übertreten will. Wundersame Liberale mfiffen es fein, die hinter dem Rücken ihrer Fraktionen mit Gerlach Pläne verabreden, die nur gegen die parlamentarischen Vertreter der liberalen Parteien gerichtet fein können. Angesichts der Andeutungen, die der Abg. v. Gerlach in Solingen aus geplaudert und verraten hat, können wir an unsere Parteifreunde im Lande nur die Mahnung wiederholen, die Augen auszuhalten, wenn bei nächster Gelegenheit die Werbetrommel für ein neues Parteigrüpplein gerührt wird.'
ES ist bezeichnend für die Tätigkeit dieser ZukunstS- unb EinigungSapostel, daß sie mit ihren Bestrebungen nur die Konfusion ver» ...........== "...... ''n men, sie wurde ihn Wiedersehen, ibn um Verzeihung bitten und ihm alles sagen. Wie leicht ihr bei diesem Gedanken ums Herz wurde, leicht und frei.
Aber — wenn er kam unb sie war wieder nicht zu Hause? Mußte er nicht immer fester an ihre Schult» glauben ? Unb plötzlich fiel Violetta ein, was sie gestern Heinz versprochen. Die Hand Preßte sich auf das heftig Po' ?nbe Herz, chre Augen irrten über die weite, weiße Fläche, ohne etwas zu sehen. Der Leutnant wollte ja heute in den Zirkus gehen, nur sie allein konnte ihn davon abhalten, wenn sie ihm eine Zusammenkunft gewährte. 9tein, daS wollte, das konnte sie nicht! Mochte er hingehen, und bann — Violetta atmete schwer, — ja, bann würde kommen, was kommen mußte. Heinz würbe dem Bruder sagen: „Sie, die Du in Dein Haus nahmst, ist ein Mädchen vorn Zirkus, eine Trapezkünstlerin, ich sah sie heute, wie sie vor der gaffenden Menge ihre Kunststücke zeigte , und das Publikum be- klascht die Leistungen des Mädchens und jubelt ihr zu---"
Und dann sah Violetta hn Geiste die ernsten, strengen Augen, sah bie verächtliche Miene Eugens, wie er dastehen, sich mit der weißen Hand den Bart streichen und sagen würde: „Na ja, ich habe mich eben getäuscht, so ein Mädchen kennt freilich weder Liebe noch Treue, es ist nur gut, daß mir noch rechtzeitig die Augen geöffnet wurden."
Das durfte nicht geschehen. Wie gehetzt jagte sie die Treppen wieder hinab, in den Garten hinaus und stand erst still, als sie sich am Eingang des Pavillons befand. Sie achtete nicht des Schneetreibens, wie sie auch kaum die Kälte fühlte bie ihr durch die Kleider zu bringen be*
ßntereffe für die »Vorkämpfer des Liberalismus" I Parteien", »einem Block der Linken", von einer »mmer mehr abnehme unb daß die Kranzspenden I »großen liberalen Partei", einer »entschiedenen jht diesem Jahre wieder weniger zahlreich ge- I Linken" ober weiß Gott von welcher neuen fvesen seien als im Vorjahre. Die Hauptspeicher I Gestaltung träumen und andere Leute an die
ll'' Am anderen Morgen hatte die Kalte etwas nachgelassen unb ber Winb war Umgebungen, aber von neuem begann ein buntes Schneefrei- ’ben. Lustig tanzten die weißen Flocken hernieder im tollen Wirbel, und hüllten die Erde noch tiefer in die blendende Decke ein.
. Violetta stand am Fenster. Sehnsüchtig irrten ihre großen Augen den Gartenpiab entlang, limmer glaubte sie eine hohe Männergestalt daher- 'komnien zu sehen. Aber Stunde auf Stunde .verrann, ber Erwartete blieb aus. Sie ber- (säumte heute sogar ihre kleinen, häuslichen (Wichten, sie verließ den Platz am Fenster kaum ifür wenige Minuten. Mehreremale war sie schon chinausgelaufen, aber stets flüchtete sie nach kurzer Zeit wieder ins Zimmer, die weißen ^Flocken lagen bann wie glitzernde Sternchen in •bem dunklen, krausen Gelock. Wie langsam die Zeit dahinschlich.
„Wenn er doch käme," dachte Violetta immer. ;7„Wenn er doch käme unb mich wieder ansetzen wollte mit seinen lieben Augen."
: Gegen Mittag lief sie in die Küche, um für sich unb den Vater ein einfaches Mahl zu bereiten.
Dann schürte sie das Feuer im Ofen und kauerte sich in den lederbezogenen Armstuhl. So wollig, so gemütlich war es hier. Violetta hatte ihrem Leben kein so behagliches Zimmer be-
x Berlin, 20. Marz. (Privattelegr.) Der Mi- I ihm die zusammenfaffende Kraft unb Tendenz, Dnster deS Innern, Freiherr v. Harn rerstrin, ist I eine nationale Aufgabe durchzufahren, die erst heute Mittag 3ys Uhr gestorben. I durch den konservativen.Junker" Bismarck ver-
Berlin, SO. März. (Privattelear. wiederholt). I wirklicht werden konnte. Der weltbürgerliche Kaiser WilNlm wird am 31. März Tanger an- I und individualistische Charakter deS LiberaliS- äaufen, to*. er im Auftrage des Sultans von mvS hat ihn stets in Widerspruch zu streng Marokko ^e^ich empfanaen werdm totrb. I nationalen Forderungen gesetzt und daran krankt
I ct noch heute. Selbst die nationalliberale ursacht unbefdjreibtidwn Enthusiasmus. Deutsche' He ben gmeä betfclgt. bie alten liberalen
Marokkaner, Juden, Spanier planen großartige I S^een nut den modern nationalen Forderungen Ovationen. Schon jetzt sind verschiedene Korn- I 8U berbtnben, konnte bt8 heute btefen inneren «Mionen ernannt worden, die für die AuS- I Widerspruch nie ganz überwinden, daher die schrnückung der Straßen sorgen sollen. — Der I Gegensätze innerhalb dieser Partei und ihre ost in Tanger residierende marokkanische Minister I merkwürdige unb schwankende Haltung. lbeS Auswärtigen sandte feinen Kabinettchef mit I Von den heutigen Liberalen werden Begleitung nach Fez ab, um dem Sultan von den I diejenigen, die aufrichtig ihr Volk, Vaterland ifür den Besuch Kaiser Wilhelms getroffenen und 1 --------
noch zu treffenden Vorbereitungen Kenntnis zu geben. !*
unb Herrscherhaus lieben, sich mindestens zu den o . - । Nationalliberalen hingezogen fühlen, deren
erhalle» ® Ä i« Htff SS« ÄhS'SÄZ Tanger, Larasch, Marakesch, Casablanca und an- I ^".;^h/nden Flügel in den »roßen Fragen ■beten Städten werden zum Emvfang erscheinen. I uationaln Polltik mit den Konservativen die»
Karlsruhe, 21 März. Der Großherzog und selben Zieleverfolgt. ....
die Großherzogin werden, wie der Hofbericht mel- I Anders ist eS Mit den Linksliberalen, det, heute Abend wegen katarrhalischer Jndispo- I den fogenannten »entschieden Liberalen", fition des Großherzogs dem ärztlichen Rate fot- I „National'« Sozialen, »Sozialliberalen" und lgend auf etwa drei Wochen nach Cap Martin I anderen freisinnigen Demokraten. Durch ihre reisen. ... I verkehrten wirtschaftspolitischen Anschauungen
Paris, 2L Marz. Fnmkreich schickt zwei I sind sie ganz und gar Vorkämpfer wektbüroer- Auftrage, eben- I (sicher Gedanken geworden, sie denken und fühlen tuest Truppen zu Linbett. Die Niederlande er- nur kosmopolitisch nicht benttonntimml hoi ■heben ebenfalls Beschwerden gegen Castro unb J
wollen sich Frankreich anschließen. Es verlautet, I Jcn,en verquicken ^^wirtschaftliche geistigen daß beide Regierungen Amerika über die zu un- I Interessen, die gleicher Weise im Gegensatz zu ternehmenden Schritte beständig informiert haben. | , ” Anforderungen unserer nationalen Kultur
Helsingfors, 20. März. Aus den Gouverneur l stehen. Die moderne Demokratie ist von Wiborg, Mjasojedow, schoß ein etwa 25jäbri- I international, daS zeigt die sozialdemo- ger Mann und verwundete ihn lebensgefährlich. I kratische Bewegung, das beweisen auch die noch
Newhork, 21. März. Bis jetzt sind im Gan- I nicht offen zur Sozialdemokratie gehörenden zen sechzig Leichen von bei bem Fabrikbrande in Linksliberalen in allem, was sie tun und lassen. Vrockton Verunglückten zu Tage gefördert. Die Gegensätze zwischen den nationalgesinnten - (Massachusetts), 20. März. Durch I Liberalen unb ben a«nationalen Demokraten
ÄI ÄW'.ll ™* S™"8" treten immer fiätfer her«, nnmenlli» feit äMSÄ,1® die .entschiede!,-»- Linwidernlen durch die iSrom Mit S ÄS, Äj S B.t*B.«nM«n8femilif4er®««e»te(®«lin.r Tote unter den Trümmern liegen. Tageblatt Berliner Zeitung usw.) auS ber
I liberalen Frage mehr eine Raflenfrage gemacht I haben. Houston Stuart Chamberlain ÄSji» fittfÄfil*«$*♦<*<* I hat baher wahrlich Recht, wenn er ben Kampf
iuu9iiviraic I der Natis« gegtt» die iVter«atto«ale
I DemokkEe das etgentttche Thema ver gegenwärtige« Geschichte nennt.
Am 18. März hat man in Berlin bie Gräber I Unter diesen Gesichtspunkten unb Umständen bet „Märzgefallenen" bei Jahres 1848 wie I wirkt bie immer wieber zu machende Beobach- jalljährlich geschmückt. Ein demokratisches Berliner I tung mehr als komisch, daß dis LinkSliberalen Blatt hat bann wehmütig geklagt, baß baS fortwährenb von einem »Bunds der liberalen
mit -em Kreisblatt für -ie Preise Marburg und Kirchbaiu.